Elysium

Elysium (2013), US Laufzeit 110 Minuten, FSK 16, Actionfilm, Science Fiction-Film, Drama, Kinostart 15.08.2013


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6.2
Kritiker
44 Bewertungen
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6.6
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376 Kommentare
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von Neill Blomkamp, mit Matt Damon und Jodie Foster

In der dystopischen Zukunftsvision Elysium von District-9-Regisseur Neill Blomkamp wird Matt Damon unfreiwillig zum möglichen Retter der Welt.

Die Zukunft. Wir schreiben das Jahr 2154. Die Welt ist zu einer einzigen gigantischen Müllhalde verkommen. Die Schere zwischen arm und reich klafft gewaltig auseinander. Während die 99 % der Bevölkerung in den Ruinen der Vergangenheit hausen, hat das eine Prozent der Privilegierten der Erde den Rücken gekehrt und die idyllische Raumstation Elysium bezogen, die in sicherer Entfernung um den einst blauen Planeten kreist. Da es den Menschen hier an nichts mangelt und sie über Technologien zum Lebenserhalt verfügen, von denen die Erdbevölkerung nur träumen kann, suchen immer wieder die Ärmsten der Armen ihren Weg auf die Raumstation. Um dies zu verhindern sind die Einwanderungsrichtlinien besonders strikt, und die skrupellose Secretary Rhodes (Jodie Foster) wacht über deren Einhaltung mit rigider Hand. Sollte doch jemand dagegen verstoßen, ruft dies den Söldner Kruger (Sharlto Copley) auf den Plan, der in den Slums auf seine Einsätze wartet.

Hier unten lebt auch Max (Matt Damon), ein Ex-Sträfling, der in der Legalität nun über die Runden zu kommen sucht und die Repressalien von Elysium demütig über sich ergehen lässt. Eines Tages kommt es zu einem Arbeitsunfall und Max erhält eine letale Strahlendosis. Ihm bleiben nur noch fünf Tage zu leben, und die rettende medizinische Versorgung gibt es nur auf Elysium. In seiner Verzweiflung lässt sich Max auf eine gefährliche Mission ein: Er soll den elysischen Politiker John Carlyle (William Fichtner) abfangen und über eine cerebrale Schnittstelle wichtige Informationen downloaden. Diese Informationen, so stellt sich heraus, können die Sicherheit Elysiums nachhaltig gefährden. Eher er sich versieht, ist Max der Schlüssel zu einer neuen Zukunft und Staatsfeind Nummer 1.

Hintergrund & Infos zu Elysium
Wie schon in seinem Überraschungserfolg aus dem Jahr 2009, District 9, der noch unter der Schirmherrschaft von Peter Jackson entstand und für vier Oscars nominiert wurde (darunter in der Kategorie Bester Film), steht auch im zweiten Film vom gebürtigen Südafrikaner Neill Blomkamp der Zusammenprall der dritten mit der ersten Welt im Mittelpunkt. Waren es in District 9 kasernierte und in heruntergekommenen Ghettos lebende Aliens, so ist es in Elysium die Mehrheit der Menschen selbst, die im Elend lebt. Die in den Filmen verarbeitete Sozialkritik ist Blomkamps Kindheit und Jugend geschuldet. So lebte er bis zu seinem 18. Lebensjahr in Johannesburg und erlebte die dortige Armut hautnah mit, bevor er nach Kanada emigrierte und einem Schock gleich mit der 1. Welt konfrontiert wurde.

Um die räumliche Trennung von Erde und Elysium auch während der Dreharbeiten physisch begreif- und nachvollziehbar zu machen, arbeitete Neill Blomkamp an zwei verschiedenen Drehorten mit zwei verschiedenen Teams. So wurde Elysium im Wohlstand Kanadas zum Leben erweckt, wohingegen das Bild der Erde durch Mexiko Citys besondere Lokalität gefärbt wurde: Die Slums wurden auf einer nahe der Metropole gelegenen riesigen Müllkippe aufgezogen.

Thematisch ähnlich gelagert im Vergleich zu Elysium ist Oblivion (Regie: Joseph Kosinski), ein Konkurrenzprodukt mit Tom Cruise in der Hauptrolle. Auch hier hat sich die Elite in luftige Höhen zurückgezogen und die Erde sich selbst überlassen. (EM)

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails Elysium
Genre
Actionfilm, Science Fiction-Film, Drama, Utopie & Dystopie
Zeit
22. Jahrhundert, Nahe Zukunft, Zukunft
Ort
Erde, Fremder Planet, Los Angeles , Slum, Universum, Weltraum
Handlung
Armut, Bedrohung, Dystopie, Elend, Heilung, Hoffnung, Hoffnungslosigkeit, Klassenunterschiede, Krankheit, Luxus, Medizin, Mission, Müllhalde, Raumkolonie, Raumstation, Reich, Retter, Strahlenkrankheit, Sträfling, Technologie, Todkrank, Umweltverschmutzung, Unfall, Unschuldig Verfolgte Person, Unterschicht, Verfolgung, globale Bedrohung, Überbevölkerung, Überleben, Überlebenskampf
Stimmung
Aufregend, Berührend, Ernst, Hart, Spannend
Zielgruppe
Männerfilm
Verleiher
Sony Pictures Releasing GmbH
Produktionsfirma
Media Rights Capital, QED International, Simon Kinberg Productions, Sony Pictures Entertainment, TriStar Pictures

Kommentare (343) — Film: Elysium


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Dj Rise

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Bewertung7.5Sehenswert

Elysium ist ein kluger Science-Fiction-Film, dessen Erzählung sich speist aus dem bösen, dem antiutopischen Blick auf das Hier, das Jetzt, unsere Gegenwart. Und ein eindrucksvolleres Filmbild für das Auseinanderklaffen zwischen Arm und Reich als diese sich um die Erde drehende ist wohl kaum vorstellbar

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Newworld

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Bewertung4.5Uninteressant

Viele Logiklücken, Dramatik so künstlich aufgebaut wie nur möglich; die Story ist letzen Endes banal und macht keinen Sinn, kennt nur schwarz und weiß. Schade eigentlich! Dabei hätte das Setting so viel mehr hergeben können.

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Antichrist

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Bewertung3.0Schwach

Äußerst nervtötend.Und langweilig dazu!

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aleksandarS

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Bewertung9.5Herausragend

Einfach gesagt - kunst

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dustyOn3

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wtf?


lok

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der film ist ok, aber niemals über 7 Punkten!


The Chief

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Bewertung6.0Ganz gut

Der hat mich doch etwas enttäuscht. Die Story ist zwar vom Grundkonzept her nichts neues, bietet aber reichlich Potenzial und hätte richtig einschlagen können. Die Effekte sehen wirklich gut aus und auch der Cast kann sich sehen lassen. Nur irgendwie springt der Funke hier nicht über. Es wirkt etwas langatmig und angestaubt und reißt einen nicht wirklich mit, geschweige den vom Hocker. Es ist schade, dass Elysium einfach nichts besonderes ist. Denn interessant ist er, nur bleibt er auch einiges schuldig.

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vuvuzela

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Bewertung5.0Geht so

Ist nicht so ganz mein Genre und man weiß ziemlich schnell wie der Film endet, ob mit oder ohne Happyend für den Helden spielt dabei keine Rolle. Hauptsache Mutter und Tochter sind gesund ;)

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rockadude

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Bewertung6.5Ganz gut

Also der hier ebenfalls oft erwähnte DISTRICT 9 ist weit besser, da bei diesem bei geringerem Budget das Maximum rausgeholt wurde und die sozialkritische Note weit besser und interessanter rübergebracht wurde. Diese ist hier zwar auch hier vorhanden, aber weit oberflächlicher und Bloomkamp nutzt das aufgestockte Budget hier mehr für Optik und krachig inszenierte Action und bleibt somit arg an der Oberfläche, was ELYSIUM von der Idee leider etwas blass zuweilen wirken lässt. Vor fand ich es schade das das Leben der Priviligierten auf Elysium nicht wirklich gezeigt wurde und der Film sich größtenteils auf den Slums auf der Erde abspielt. Dabei wäre eine Gegenüberstellung von beiden Lebensweisen gerade interessant gewesen und hätte Matt Damons Mission auch für den Zuschauer nachvollziehbarer und für den Zuschauer logischer erscheinen lassen, weil es begreiflich gemacht hätte wofür er überhaupt kämpft. Allerdings hat der Film klasse Schauspielleistungen. Matt Damon erweißt sich hier einmal mehr als glaubwürdiger Actionheld, vermag es seiner Figur aber auch darüber hinaus Profil zu verleihen. Auch gefiel mir Sharlto Copley sehr gut und er macht als ziemlich abgefuckter Bösewicht eine erstaunlich gute Figur. Jodie Foster ist...hey es ist Jodie Foster, die Frau kann ihren Job einfach und den allseits beliebten William Fichtner sieht der geneigte Filmfan sowieso immer gerne. Dieser Mann vermag einfach jedem Film eine gewisse Würze zu geben.
Insgesamt aber ist es leider schade das aus der interessanten Grundidee nicht mehr gemacht wurde als sie hergegeben hätte und so fehlt dem Film leider der letzte Schliff. Aber dafür das ich die BD für 5,99 € im Expert abgegriffen habe, habe ich trotzdem definitiv keinen Fehlkauf gemacht und wurde grundsätzlich passabel unterhalten.

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Theokrat

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Bewertung6.0Ganz gut

Ach, was hatte ich mich damals auf diesen Film gefreut...
DISTRICT 9 war für mich einer der beeindruckendsten SciFi-Filme, die ich je gesehen habe und als ich dann erfuhr, dass Blomkamp einen neuen Film herausbringt, war ich voll brennender Vorfreude. Und dann kam im Kino die Enttäuschung. ELYSIUM ist ein ziemlich oberflächlicher, nicht besonders innovativer und leider auch stellenweise unlogischer 08/15-Action-Blockbuster mit ein paar gesellschaftskritischen Untertönen und einer zugegebenermaßen großartigen Optik. Dieser letzte Punkt sowie die wirklich tollen Schauspieler und die teilweise beeindruckende Action machen den Film dann doch zumindest sehenswert. Im Vergleich zu DISTRICT 9 war das Ganze allerdings wirklich erschreckend belanglos. Während DISTRICT 9 noch ein sehr innovativer, hochspannender und vor allem auch anspruchsvoller SciFi-Thriller mit wichtiger gesellschaftskritischer Botschaft war, ist ELYSIUM lediglich ein Actionthriller, dem die Gesellschaftskritik gezwungenermaßen aufgebürdet worden zu sein scheint. Wenn man an den Film unvoreingenommen herangeht (was bei mir aufgrund von DISTRICT 9 nicht der Fall war), kann man ihm bestimmt noch einige Punkte mehr abgewinnen, da er, was Action, beeindruckende Bilder und schauspielerische Leistung angeht, wirklich einiges zu bieten hat, als "Nachfolger" von DISTRICT 9 ist ELYSIUM jedoch eine große Enttäuschung.

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Sam_Schildkroete

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Bewertung9.0Herausragend

Ah, ja, endlich. Lichtblicke! Nach der CGI Revolte im Blockbuster Kino hat Hollywood wohl ein ganzes Jahrzehnt damit zugebracht, uns zu zeigen, was mit dem Computer so alles möglich ist. Nur, brauchte man das? Jurassic Park war beeindruckend, auch wenn man da die Story völlig aussen vor lässt. Einfach mal einen Dino sehen, der wirklich echt ausschaut und rumläuft. Das war was damals. Wenig später kam Dragonheart, und die Macher gaben gerne damit an, dass bereits in einem Flügel des Drachen soviel Datenvolumen verbraucht wurde wie kurz vorher nach bei JP bei einem ganzen T-Rex. Das mag für IT-Tüfftler interessant sein, mich hinterließ es aber nicht mit staunenden Augen. Denn was ist ein Drache denn schon anderes als ein beflügelter, feuerspeiender T-Rex? Vielleicht besser gerendert, aber das Gefühl hier etwas zum ersten Mal zu sehen, das blieb aus.
Wann hattet ihr das letzte Mal das Gefühl, etwas zu sehen, was es so einfach vorher noch nie gab? Also allein vom Effekt? Mein letztes Mal war bei Raimis Spider-Man. Denn wenn man von einem festen Punkt aus einfach irgendwo jemanden rumschwingen sieht, dann sieht das ja nicht so spektakulär aus. Aber diese herumschwirrende Kamera, die Spidey in jede Häuserschlucht und Sturzflug begleitet, das hatte was, das Gefühl des "ersten Mals"! Und dabei schwingt er zusammengeschnitten von den rund 120 Filmminuten vielleicht grad mal eine von herum. Und dabei sind Jurassic Park wie auch Spider Man auch von ihren Geschichten mehr, als nur Effektkino. Sie haben wirklich etwas zu erzählen. Dabei könnten sie es sich echt leisten (zumindenst zu ihrer jeweiligen Zeit damals) einfach nur mit den Effekten zu glänzen, denn diese waren tatsächlich neu.

Eine lange Einführung, zumindenst kam es mir Jahrelang so vor, als wenn Hollywood einfach ständig versucht, mit neuen Effekten zu glänzen und staunende Augen beim Publikum zu hinterlassen. Nur meistens dann ganz ohne Story. Und das, naja, funktioniert eben nicht so ganz, eben wie beim T-Rex/ Drachen Beispiel. Der Drache mag der technisch ausgefeiltere Effekt sein, aber eben schon vorstellbar, weil eigentlich nicht wirklich anders als ein T-Rex.
Zumindenst kommt es mir so vor als wenn diese lange Durststrecke der inhaltsleeren Filme vorbei geht, und es wieder verstärkt auf starke Geschichten gesetzt werden. "Dredd", "Knowing", "Star Trek Reboot" und nun "Elysium". Es rappelt wieder kräftig im Karton, zumindenst im SciFi, und ich bin gespannt was da noch kommen mag. Endlich sind die Tage von seelenlosen Blockbuster ala "Alien vs. Predator" vorbei und es ist wieder interessant, welche SciFi Filme bald erscheinen werden.

Speziell zu Elysium: Der Film schafft einfach wundervoll ständig die schwierige Balance zwischen Action und Gesellschaftskritik zu halten. Er mag zwar hier und da kurzzeitig im Phatos einsickern, aber nie so tief, das es mir die Stimmung vermiest hätte. Auch die unglaubliche Detailtreue macht Freude. Als Beispiel haben die Elysium-Bewohner alle seltsame Pflaster und komische eingebrannte Narben im Gesicht, was nie erklärt wird, aber irgendwie als Pendant zu den Tätowierungen der Erdbewohner wirkt. Sowas mag ich, wenn nicht alles erklärt wird, es aber tatsächlich so wirkt, als wenn eine Idee dahinter steht. Auch die Unterteilung in reiche Franzosen und arme Spanier (jetzt nach den bevorzugt gesprochenen Sprachen zu urteilen) fand ich lustig, auch wenn das jetzt vielleicht politisch unkorrekt ist.

Endlich scheinen sich die 80er Blockbuster wieder einzufinden, die Story mit Effekten vereinen und das erste nicht zum Gunsten des zweiten opfern. Lasst schauen, was da noch kommen mag.

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DonChris

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Bewertung7.0Sehenswert

Hach ja ... ELYSIUM. Wenn ich es kurz machen wollte, würde ich den als oberflächliges, Sci-Fi-Blockbusterkino das keinem weh tut beschreiben. Doch das kann natürlich alles sein und nichts ;).

Es gab mal eine Zeit, da waren meine Erwartungen an Neill Blomkamps Nachfolger von DISCRICT 9, welcher für mich eine der größten cineastischen Überraschungen der letzten Jahre war, recht groß. Gerade weil ich DISTRICT 9 äußerst intelligent umgesetzt fand und weil es ja nun in eine ähnliche Richtung gehen sollte. Also in der Zukunft spielend, auf der Erde, mit Aliens/Maschinen und eben actionreich. Doch dann flatterten langsam eure Kritiken zum Film rein und mehr und mehr ist mir die Lust und vor allem die Vorfreude am Film abhanden gekommen. Ich erwartete bestenfalls ein Durchschnittswerk.

Und wie soll ich sagen, so ist es am Ende auch gekommen. In ELYSIUM sehen ich ein sehenswertes Durchschnittswerk, einen Film den man sich mal ansehen kann, ohne das er dabei total negativ oder beeindruckend positiv in Erinnerung bleibt. Matt Damon ist hierbei das bekannte Gesicht, welches die Massen anlocken soll und auch er macht seine Sache weder gut, noch schlecht. Ich habe schon weitaus bessere Filme mit ihm gesehen, doch was soll er auch machen? Die Rolle ist nichts um sich schauspielerisch neu zu erfinden. Die Story ist schnell erzählt (ich überlasse das aber mal den Beschreibungstexten ;) und der Film krankt vor allem am fehlendem Tiefgang. Trotzdem bietet der Film bei aller Kritik genug Spannung um im seichten Segment zu unterhalten, weswegen ich eine Bewertung um die sieben schon gerechtfertigt finde, gerade wenn ich ihn mal mit anderen seichten Actionstreifen vergleiche.

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sachsenkrieger

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Mehr geht auch wirklich nicht. Ich glaube, ich wusste nach 2 Tagen nicht mehr, worum es eigentlich ging.


lok

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Bewertung6.0Ganz gut

Echt kurzweiliges Drama mit tollen Tricks

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filmschauer

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Bewertung6.5Ganz gut

Für düstere Zukunftsvisionen braucht es nicht immer Aliens - besonders bei der Illustration von Arm und Reich und der Selbstzerstörung des eigenen Planeten. Einen sehr konsequenten Quasi-Nachfolger des Überraschungshits "District 9" zeichnet Neill Blomkamp, was darüber schwebende Sozialkritik, SciFi-Schauwerte und laute Actionmomente betrifft. Nur diesmal analog zum deutlich größerem Budget allenthalben mit ordentlich mehr Wumms, was nicht gerade die Subtilität des Ganzen fördert. So deutlich sich die Verhältnisse per bildreicher Exposition abzeichnen, so absehbar gestaltet sich "Elysium". Da ich Blomkamps Handwerk sehr mag, kann man nichtsdestotrotz mit gutem Willen sich für die knapp zwei Stunden in diese sehr eindrückliche Szenerie mit einem aufopfernd-radikal spielenden Matt Damon hineindenken und jederzeit mitfiebern. Allerdings merkt man spätestens beim Finale die etwas artifizielle Schale dieser Konzeption an. Wie gern hätte ich noch mehr über die genaueren Lebensweisen da oben und da unten oder die politische Entwicklungen erfahren! Leider sind die Figuren abseits des Protagonisten die lediglich hilfreichen Schablonen des Drehbuchs, angefangen von Jodie Foster (so schade!) bis zu Sharlto Copley. Was bleibt? Ein sicherlich sehenswertes Actionabenteuer, aber darüber hinaus keineswegs die Offenbarung, die man beim Namen Blomkamp und der Vorschau (Stichwort Trailer) erhoffen konnte. Vielleicht gibt es die ja dann bei seinem nächsten Film.

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doenef

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Hochinteressante Dystopie, die Orwellsches Gedankengut recht gut weiter strickt

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cycloo77

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Bewertung5.5Geht so

Elysium ist zwar Optisch schon interessant,aber es wirkt alles irgendwie wie ein Bilderrausch ohne Stopptaste,denn man bekommt so richtig nicht viel zu sehen, es zischt einfach alles an einem vorbei als würde man aus einem Fahrenden Zug zuschauen und das schlimme dabei ist ,es bleibt auch nicht viel davon hängen.
Für mich ein solider Endzeit-Scifi-Drama ,das gerne mehr sein will, als es am Ende schafft auf die Leinwand zu Projizieren.

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d-g0

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Bewertung7.0Sehenswert

Sicher nicht so gut wie District 9, aber dennoch schönes bildgewaltiges Popcornkino. Sonst lohnt es auch gar nicht, viel mehr über Elysium zu erzählen. Nennenswert ist jedoch noch die deutliche Logiklücke, dass das fortschrittliche und überlegene Elysium so erbärmlich geschützt ist. Noch gewaltiger als Action oder Bildmaterial waren eigentlich nur Jodie Fosters Waden.
Alles in allem ein akzeptabler Film.

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Moviegod

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein sehr sehenswerter Sci-Fi-Film, der mit guten Effekten und sauberen Actionszenen überzeugen kann. Bis auf Max und Kruger sind alle anderen Figuren zwar recht blass gestaltet, doch diese beiden sind es auch, die den Film tragen. Damon und Copley liefern hier super Leistungen ab, wobei sich letzterer so ganz nebenbei auch zukünftig als ein top Hollywood-Bösewicht empfiehlt.
Die Story hat ohne Frage geniale Ansätze, die aber leider nicht konsequent weitergeführt werden. Zu Beginn entwickelt Blomkamp eine interessante Zukunftsvision mit einer schönen Botschaft, die zum Nachdenken anregt. In der zweiten Filmhälfte merkt man davon leider nicht mehr allzu viel. Der Film hat mir auch einfach ein zu abruptes Ende. Hier hätte ich mir wirklich gewünscht, dass er mindestens eine halbe Stunde länger laufen würde. So wäre Elysium sicherlich noch etwas "runder" geworden.

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fuerchtegott

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Bewertung5.5Geht so

Ein Film, der durch teilweise nette Effekte, vor allem aber durch vergebenes Potential glänzt. Auf der Suche nach Tiefe und den gaaanz grossen Gefühlen verliert sich Elysium in actiongepeitschter Lustlosigkeit. Ein Bildungsgewinn wird beim Betrachten insoweit erzielt, als ich jetzt weiss, wie ein Analprolaps in einem bärtig-knorrigen Arschgesicht aussieht. Frau Foster schlägt schliesslich tiefe Wurzeln ins Erdreich der schauspielerischen Unkunst. Selten so eine "Minusleistung" gesehen.

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HaudenLukas

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District 9 ist einfach ziemlich cool. Ich kanns gar nicht so genau beschreiben was den Film relativ sehenswert macht, aber es geht eben schon damit los, das das Budget "relativ" niedrig war und der Film dafür ziemlich geil aussieht. Zudem spiegelt der Film im Gegensatz zu Elysium wirklich ein interessantes Thema der Gegenwart wieder welches eben nur etwas "modifiziert" auf die Leinwand geklatscht wurde.


Affenpranke

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Aber Frau Foster hat echt krass knackige Waden.


moep0r

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Bewertung6.0Ganz gut

Schwer zu sagen, was ich wirklich von Elysium halten soll. Nicht schlecht, aber auch nicht wirklich gut. Bis auf Krueger nicht er fand ich die meisten Leute eher blass. Naja, fuer einen Sommer Blockbuster nicht uebel.

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heikschn

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Bewertung6.0Ganz gut

Neill Blomkamp kann mit seinem zweiten Spielfilm leider nicht an sein geniales Erstlingswerk anknüpfen. Obwohl der Regisseur in beiden Filmen auch gleichzeitig als Drehbuchautor fungierte, sind die Charaktere in Elysium (anders als in District 9) so schrecklich eindimensional geraten, ist die Geschichte so überraschend einfach gestrickt und wartet mit einer Auflösung auf, die eher enttäuschend ist. Die große Stärke von Elysium ist die Optik des Films. Die vielen kleinen Ideen, welche die Zukunftsvison greifbar machen sollen - das Setting, die Technik, die Waffen etc. - sind klasse und machen die anderen Schwächen zum Teil auch wett. Der große Wurf ist der Film damit aber immer noch nicht.

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jacker

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Bewertung7.0Sehenswert

Wir schreiben das Jahr 2154 und die Welt quillt über.

"Zweiklassen-Gesellschaft" trifft es zwar perfekt, transportiert aber rein begrifflich die Brisanz der Situattion nur noch bedingt, denn die Arm/Reich-Schere ist soweit aufgeklappt, dass der Winkel zur Gerade geworden ist, an deren unendlich entfernten Enden zwei konträre Gesellschaften hausen, die sich gegenseitig nur noch als niederem Schmutz und dämonischem Halbgott wahrnehmen. Die Strecke dazwischen scheint unüberbrückbar.

Am einen Ende die Erde: Mit harter Hand hält ein weltweiter Polizeistaat die bedürftigen Menschen klein. Voll automatisierte, gefühlslos agierende Polizei-Roboter setzen eine pervertierte Variante von law and Order durch, was früher Los Angeles war, sind nun dreckige Slums soweit das Auge reicht - bis an den Horizont und darüber hinaus. Wellblechhütten, Grafitti, an Mittelamerikanische Latino-Gangs erinnernde Tattoo-Kultur. Und hinter den zugetaggten Mauern nur die schlimmsten Facetten des Daseins:

Elend.
Armut.
Hoffnungslosigkeit.
Krankheit.

Aus der Herrschaft der 1% sind nun vielleicht 0,00001% geworden. Und dieser Bruchteil der Weltbevölkerung hat eben diese bereits hinter sich gelassen und lebt in ihrem ganz eigenen Utopia. Die noblen Villenviertel der heutigen Zeit, haben die Ära Sicherheitszäune und Wachmänner hinter sich gelassen. Der Pöbel wird nicht mehr nur durch eine Mauer um ein Stadtviertel ferngehalten, sondern 20.000 Km Erdatmosphäre trennen die Wellblechhütten von der Raumstation "Elysium". Ein Mekka der Golfplätze, der Ballkleider, der Villen und Swimmingpools - all das Elend muss und soll draußen bleiben. Mit menschenverachtender Weltsicht wird von da oben die Erde geführt, denn wie wir ja alle wissen, da es schon immer so war, aktuell so ist und wahrscheinlich auch leider immer so bleiben wird: Der Wohlstand weniger wird auf dem krumm-geschufteten Rücken der Meisten erwirtschaftet.

So auch hier. In einer Welt, in der Menschenwürde ein Relikt aus vergangenen Zeiten ist, in der das Leben des Einzelnen jeglichen Wert verloren hat, treffen wir Max. Ex-Verbrecher auf Bewährung, Fabrikarbeiter, einer aus zig Milliarden die geboren wurden um zu arbeiten und wieder zu sterben. Max hat, wie jeder andere Bürger der Welt wohl auch, seit Kindheitstagen davon geträumt nach Elysium zu reisen, um ein besseres Leben zu führen. Einer aus Milliarden, der eigentlich weiß, dass das nie pasieren kann. Bis eine Reihe von unglücklichen Zufällen (die allesamt Produkt der menschenunwürdigen Bedingungen dieser dystopischen Zukunft sind) das Ziel als unabdingbar definiert.

ELYSIUM ist ein zweischneidiges Schwert, welches dem Zuschauer jedoch glücklicherweise die Wahl lässt. Die Wahl ihn zu lesen, wie man es gerne möchte. Action-Film mit dystopischem Einschlag? Oder rasante Dystopie, in der es zwingend auch noch heftig knallt? Ich sage beides. In der ersten Hälfte ist Blomkamps Film die Definition einer gelungenen, alle obig beschriebene Sozialkritik auf den Punkt vermittelnden Dystopie. Die gesamte Welt, in der ELYSIUM angesiedelt ist, wirkt von Anfang bis Ende glaubhaft und präzise entwickelt - vielleicht, weil sie einfach überzeugend verkauft, man hätte unsere heutige Gesellschaft konsequent weitergedacht - das beginnt bei den gesellschaftlichen Zuständen, pflanzt sich über das Kulisen- und Setdesign fort und endet bei der (nie aufdringlich) gezeigten Technologie der Zukunft. Wenn Matt Damon als Max durch die staubigen, dreckigen, vollgeschmierten Gassen diese Zukunftsversion eines verkommenen Los Angeles schlendert, umgeben von zwielichtigen Gestalten, dann wirkt das auf äußerst beklemmende Art eindrucksvoll. Frame für Frame schreit die ELYSIUM die Hoffnungslosigkeit dieser zukünftigen Gesellschaft hinaus.

Das tolle dabei: Blomkamp (hier Autor und Regisseur) muss uns nicht in endlosen Expositionen und Erklärbär-Inserts erzählen, wie es um die Welt der Zukunft steht - er zeigt es uns einfach. Und aufgrund der kohärenten Gestaltung seiner Zukunftsvision ergibt sich alles weitere wie von selbst. Ein Arbeiter in einer Fabrik hat einen schlimmen Unfall erlitten, doch der Besitzer (aus Elysium eingeflogen, genial von William Fichtner verkörpert) fragt nicht wie es dem Menschen geht, er fragt nur warum die Produktion gestoppt hat. Als er erfährt was passiert ist, interessiert ihn nicht der Zustand des Arbeiters, sondern die Schnelligkeit mit der Ersatz herangeschaft werden kann. Eine räumlich, wie auch emotional abgeschirmte Elite, sieht die Masse unter sich als Brennholz für den Motor ihres Wohlstandes - auch das erscheint heute schon erschreckend real. Der Mensch zur austauschbaren Kakerlake degradiert ("Don't breathe at me directly").

Und dann, etwa zur Hälfte des Films, kippt all das ziemlich aprubt in einen außerordentlich straighten Science-Fiction-Actioner. Max will nach Elysium und das muss er sich erkämpfen. Mit futuristischen Waffen im Anschlag, in rasenden Autos, mit gezogener Handgranate im Spaceship, gegen Aufklärungsdrohnen und unterstützt von einem abgefahrenen Exo-Skelett außerhalb seines Körpers. Es geht rund, es knallt, es wackelt. Sein Gegenspieler der völlig wahnsinnige Undercover-Agent Kruger (leider etwas ZU over-the-top geschrieben, dafür aber perfekt diabolisch von Sharlto Copley gespielt), der am Schießen, Prügeln, Schlitzen die helle Freude verspürt. Trotz audiovisuell grandioser Inszenierung (Trent Opalochs Kamera transportiert sehr direkt die Stimmungen der jeweiligen Szenen, Ryan Amonns Score wummert unheilvoll im Hintergrund, schön im Wechsel mit passig gesetzten Lorn, Burial und Kryptic Minds Tunes in den Straßen der L.A. Slums) nutzt sich die viele Action ein wenig ab, überzeugt aber insgesamt doch durch ihre Schnörkellosigkeit.

Nun kann man sich abschließend die Frage stellen: ist das nun schade, dass ein derart gezielt gesellschafts- und sozialkritisches Setting für den Preis eines überbordenden Actioners geopfert wurde? Oder ist das Gegenteil der Fall und eben diese Substanz der Prämisse schon ein Lichtblick im modernen Blockbuster-Kino? Ist das vielleicht einfach Blomkamps Ding (man erinnere DISTRICT 9)?
Ich liege irgendwo dazwischen und sehe ELYSIUM mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Da wäre mehr drin gewesen - besonders auf Seiten der Figuren, speziell Jodie Foster als Verteidigungsministerin Delacourt wirkt doch ziemlich eindimensional, auch Kruger ist einfach too much - verglichen mit manch anderem Blockbuster-Konkurrenten ist das aber Kritik auf hohem Niveau, denn immerhin sind hier Faktoren wie World-Design, Figuren-Motivation und auch angenehme Konsequenz zum Ende hin ein klares Plus.

Ja, war schon irgendwie ein guter Film.

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jacker

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Merci.
Ich hatte ihn sogar auch erst auf 6P. Aber ich habe beschlossen die positiven Aspekte noch etwas mehr zu gewichten. Mehr als 7 sind aber definitiv nicht drin..


pischti

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Jo, definitiv. Ich gab ihm 6 Punkte, weil er mich, im Vergleich zu anderen Genrevertretern, nicht ganz überzeugt hat.



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