Fell - Ein imaginäres Portrait von Diane Arbus

Fur: An Imaginary Portrait of Diane Arbus (2006), US
Laufzeit 120 Minuten, FSK 12, Drama

7.2 Kritiker
2 Bewertungen
Skala 0 bis 10
6.1 Community
82 Bewertungen
11 Kommentare
Fell - Ein imaginäres Portrait von Diane Arbus - Bild 15791
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von Steven Shainberg, mit Nicole Kidman und Robert Downey Jr.

Vom Fenster ihres makellosen New Yorker Appartments aus fixiert die einsame Hausfrau Diane Arbus eine vermummte Person auf der Straße. Es ist ihr geheimnisvoller neuer Nachbar der sie ebenfalls anstarrt. Mit seinem durchdringenden Blick bringt er die Fassade ihrer blitzblanken Welt zum Einsturz: Diane ist fasziniert von dem Fremden, sie fühlt sich auf unheimliche Weise zu ihm hingezogen. Fest entschlossen, ihn zu fotografieren, wagt sie sich zu seiner Wohnung – damit beginnt ein Abenteuer, das ihre geheimsten Wünsche freisetzt, ihre künstlerische Genialität weckt und Diane hilft, die große Künstlerin zu werden, zu der sie bestimmt gewesen ist.


Cast & Crew


Kritiken (1) — Film: Fell - Ein imaginäres Portrait von Diane Arbus

fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch

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7.5Sehenswert

Das Erwachsenenmärchen «Fur: An Imaginary Portrait of Diane Arbus» ist eine gefühlvolle Charakterstudie mit zwei überragenden Hauptdarstellern.

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Kommentare (10) — Film: Fell - Ein imaginäres Portrait von Diane Arbus

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8martin

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Bewertung7.0Sehenswert

Die titelgebende Fotografin (Nicole Kidman) lernt von Neugier getrieben ihren völlig zugewachsenen Nachbarn Lionel kennen. Seine Haut ist mit einem Fell überzogen. Eine seltsame Liebesgeschichte entwickelt sich. Die beiden geraten in die Welt der Deformierten, der Außenseiter der Gesellschaft. Wenn man mit viel Vorstellungskraft dabei ist, kann man der Handlung folgen, staunen und stutzen. Manchen werden die emanzipatorischen Aktivitäten der Frau gefallen, die sich über eher abstoßende Äußerlichkeiten hinwegsetzt, anderen die stilvollen Bilder, die einen ins Reich der bizarren Groteske entführen, ohne abzuheben. Bis zuletzt bleibt immer ein Bein auf dem Boden. Man wird mitgenommen auf einen Trip in das unendliche Reich der Fantasie, in dem nichts unwahrscheinlich ist. Und selbst der eigentlich mögliche Schluss ist zu akzeptieren. Es kann dann sogar eine Annäherung an Arthouse gelingen, falls man bisher dieser Gattung nicht sonderlich nahe gestanden hat.

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synthax

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Bewertung6.0Ganz gut

Alternativtitel: Die Schöne und der Wookie.
Nee, Spass beiseite; ein wirklich sehr anmutiger Film, schön anzusehen, faszinierend surreale Bilder und zwei angenehm beruhigende Hauptdarsteller.
Aber Robert Downey Jr. hätte seinen Pelz ruhig dranlassen können, der sieht irgendwie ohne Haare schlechter aus als mit. ;)

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mar (-ion-)

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Bewertung4.0Uninteressant

tolle schauspieler - mittelmäßiger film!
hat keinen bleibenden eindruck bei mir hinterlasssen.
die schöne und das biest, irgendwie.
außer das mir kidman brünette besser gefällt...
paar bilder und details waren fein in szene gesetzt, das ambiente war auch nicht zu verachten.

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Sonse

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Bewertung6.5Ganz gut

Nicole Kidman rasiert fasziniert einen Tag lang Chewbacca bis Downey jr. vor ihr steht und ihr EheHan ist nun Solo und deprimiert, denn eigentlich sollte sie den Wookie doch nur fotografieren. Ich mag Steven Shainbergs Blick auf die Welt und seinen Hang zu skurrilen Heldinnen, aber "Secretary" war dennoch um einiges besser als "Fur". Der Film trägt seine Crux bereits im Titel und haut sie einem in doofen Texttafeln zu Beginn des Films gleich nochmals um die Ohren, damit die Macher auch ja nicht verklagt werden. Denn wer sich tatsächlich für die wahre Diane Arbus interessiert, investiert sein Geld wohl lieber in ein Buch, denn in diesen Film. Als surreal-versponnenes und hübsch anzusehendes Kunstwerk inspiriert durch ihre Aufnahmen, lohnt die haarige Geschichte jedoch schon einen Blick, oder zwei.

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keddschabb

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vorgemerkt

Ein toller Film über Diane Airbus, die Erfinderin des europäischen Großraumflugzeugs. Wenn auch stark an "Aviator" angelehnt, findet der Film nie seine eigene Bildsprache. Nicole Kidman überzeugt als knabenhafter Leonardo DiCaprio, der in einer Männerwelt bestehen muss, um Flugzeuge zu bauen und Milch zu trinken.

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Tyler

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*lol* sehr treffend erkannt. Und Robert Downey Jr. hat auch die viel bessere Föhnwelle als Gwen Stefani.


Tyler

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ein sehr beeindruckender und bildgewaltiger Film. Eben diese Produktionen sind es, in denen Nicole Kidman zeigen kann, was für ein Talent in ihr steckt. Sie und Robert Downey Jr. zeigen eine solche Präsenz und Chemie untereinander, das der Film von Anfang an fesselt. Eine interessante und bewegende Geschichte über eine Frau die mit allen bürgerlichen Konventionen bricht und ihren eigenen Weg geht. Allerdings muss man sich auf die surrealen Bilder und die skurille Erzählweise einlassen können. Doch das lohnt sich, mehr als das. Märchenhaft, berührend und ergreifend. Mehr davon, Frau Kidman!

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dAShEIKO

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Bewertung7.0Sehenswert

Die Welt scheint vol mit Menschen, die nie die Gelegenheit hatten Nicole Kidman in einer anspruchsvollen Rolle zu erleben und sie deshalb nicht mögen.

Aber gerade Filme wie "Fur" machen diese Schauspielering liebenswert. Wirkt ihre unnahbarkeit in Blockbustern eher deplaziert, kann sie diese in solchen Filmen emotional voll ausspielen.

Fur ist ein Film zum sich reinlegen. Ein schönes Märchen ist der Film - und insofern nicht schwurbeliger, als Der Wolf und die Sieben Geißlein. Mit Filmen wie Cold Mountain, Der menschliche Makel, Birth und eben auch Fell wird mir die unterkühlte Kidman immer sympathischer.

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harperpitt

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Bewertung4.0Uninteressant

Ich glaub ich bin zu blöd, denn ich finde diesen Film in weiten Teilen NUR schwurbelig, langatmig und zu surrealistisch. Ich fand das so'n bißchen wie "Die Schöne und das Biest"... Die große Frau Kidman ist toll, ja, aber sie macht im Grunde auch immer nur das Gleiche.
Und diese Idee, Robert Downey Jr die ganze Zeit in diesem Pelz rumrennen zu lassen... also, ich weiß nicht.

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mar (-ion-)

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seh ich auch so!


Herr Marcus

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Bewertung6.0Ganz gut

So schön war Nicole Kidman selten - Downey Jr. hat man schon hübscher gesehen. Ein ästhetisches Gesamtkunstwerk in hypnothischem Tempo. Aber die Geschichte ist etwas zu schwurbelig (gibt es das Wort?).

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Sugar82

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Bewertung7.0Sehenswert

Ein Film mit wunderschönen Bilder und einer wie fast immer atemberaubenden Nicole Kidman.
Trotzdem wurde mir der Film dann doch etwas zu surrealistisch und teilweise auch etwas zu langatmig.

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