Fernes Land
Fernes Land (2011), Laufzeit 88 Minuten, FSK 12, Drama, Kinostart 02.02.2012
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Skala 0 bis 10
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Keine
von Kanwal Sethi, mit Christoph Franken und Atta Yaqub
Haroon stammt aus Pakistan und versucht sich seit drei Jahren illegal in Deutschland durchzuschlagen. Mark arbeitet als Versicherungsvertreter in einem kleinen Familienunternehmen und ist gerade dabei über die Trennung von seiner Freundin Nina hinwegzukommen. Auf den ersten Blick führen die beiden Männer zwei völlig unterschiedliche Leben, die sich in keinem Punkt berühren. Doch die Winternacht, in der sich ihre Wege kreuzen verändert alles. Denn sie finden beide jemanden, dem sie instinktiv vertrauen können, bei dem sie spüren, dass er die gleiche Sehnsucht teilt: endlich anzukommen. Mark vor allem bei sich selbst. Schließlich hat er sich schon zu lange vorgemacht, mit seinem Beruf glücklich zu sein. Eigentlich träumt er von Japan und liebt es zu Kochen, vermisst es mit seinen eigenen Händen zu arbeiten. Haroon will nicht länger in ständiger Angst leben, entdeckt zu werden. Er möchte seinen eigenen pakistanischen Friseursalon in Deutschland eröffnen. Auf dem gemeinsamen Trip durch eine aufregende Nacht kommen beide ihrem Ziel ein kleines Stückchen näher und finden vielleicht einen echten Freund.
(Quelle: Pressetext missingFILMs)
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Cast & Crew
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Kanwal Sethi
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Christoph Franken
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Atta Yaqub
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Pasha Bocarie
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Kulbhushan Kharbanda
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Karina Plachetka
Regie
Schauspieler
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Leis Bagdach
- Genre
- Drama
- Zeit
- 2012, Gegenwart, Nacht
- Ort
- Leipzig
- Handlung
- Ausweisung, Autofahrt, Freundschaft, Illegale Immigration, Karriere, Neue Freunde, Pakistani, Reise, Reisepass, Unfall, Verlassen Werden, Versicherungsagent
- Stimmung
- Eigenwillig, Ernst, Spannend
- Mitmachen
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Kritiken (3) — Film: Fernes Land
Esther Buss: Film-dienst Esther Buss: Film-dienst
Kommentar löschenFernes Land ist in gewisser Weise symptomatisch für das weit verbreitete Dilemma eines sich als „politisch“ verstehenden Films, der außer einem Betroffenheitsgefühl und einer eher schlichten Idee von Aufklärung keine These über die gesellschaftlichen Verhältnissen zu formulieren weiß.
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alexandra seitz: Berliner Zeitung, tip, ray ... alexandra seitz: Berliner Zeitung, tip, ray ...
Kommentar löschenAm Ende bleibt der schale Eindruck, mit Fernes Land ein geradezu klassisches Beispiel dafür gesehen zu haben, dass ein Film zwar gut gemeint sein kann, aber deswegen noch lange nicht auch gut gemacht sein muss.
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T.Volkmann: Programmkino.de T.Volkmann: Programmkino.de
Kommentar löschenIm Unterschied zu vielen anderen Migrantendramen bleibt Fernes Land insofern unspektakulär, als sich der Traum von neuen Leben eben auch in einer hier in Deutschland fest verwurzelten Figur äußert. Dass die Motive dieses Traums für beide Seiten – Ein- wie Auswanderer – identisch sind, dies kommt durch diese metaphorisch in eine ereignisreiche Nacht gepackte Geschichte klar zum Ausdruck.
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