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Fliegende Liebende

Los amantes pasajeros (2013), ES Laufzeit 91 Minuten, FSK 16, Komödie, Kinostart 04.07.2013


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5.1
Kritiker
25 Bewertungen
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5.3
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212 Bewertungen
44 Kommentare
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von Pedro Almodóvar, mit Penélope Cruz und Antonio Banderas

In Pedro Almodóvars bunter Flugzeug-Komödie Fliegende Liebende sind Antonio Banderas und Penélope Cruz in Cameo-Auftritten zu sehen. Bitte anschnallen, wir müssen notlanden!

Im Mittelpunkt von Fliegende Liebende stehen die Crew und die Passagiere des Fluges Peninsula 2549. Die Piloten des Flugzeugs Chavela Blanca stellen fest, dass ein technisches Problem vorliegt. Gemeinsam mit den Kollegen des Kontrollcenters versuchen sie eine Lösung zu finden, um die Passagiere und die Crew sicher auf den Boden der Tatsachen zu bringen. Die Stewards (u.a. Javier Cámara) geben sich unterdessen die allergrößte Mühe, den Flug trotz der heiklen Situation für die Passagiere so angenehm wie möglich zu machen. Ein bisschen Meskalin im Tomatensaft kann da sicherlich nicht schaden… Doch auch über den Wolken hat jeder mit seinen ganz privaten Problemen und Konflikten zu kämpfen. Und dummerweise wirkt das Beruhigungsmittel auch ungemein enthemmend.

Hintergrund & Infos zu Fliegende Liebende
Die skurrile und wie immer schrillbunte Komödie Fliegende Liebende (OT: Los amantes pasajeros; engl. Titel: I’m So Excited) ist bereits die siebte Zusammenarbeit zwischen Antonio Banderas (Desperado) und dem spanischen Regisseur Pedro Almodóvar (Die Haut, in der ich wohne, Zerrissene Umarmungen). Für Penélope Cruz (Vicky Cristina Barcelona) und Pedro Almodóvar ist es immerhin schon der fünfte gemeinsame Film. Antonio Banderas und Penélope Cruz haben in Fliegende Liebende jedoch nur kleinere Auftritte als Mitarbeiter des Bodenpersonals.

Wie bereits in vielen anderen Filmen des Regisseurs Pedro Almodóvar ist sein Bruder auch in Fliegende Liebende in einer kleinen Nebenrolle am Ende des Films zu sehen. Agustín Almodóvar spielt einen Controller im Tower und beteiligte sich zudem als Produzent der spanischen Komödie. (AP)

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Cast & Crew


Kritiken (20) — Film: Fliegende Liebende

stuforcedyou: Die Drei Muscheln, CinemaFo...

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4.0Uninteressant

Quietschiger Reigen aus Übersteigerungen und unbarmherzigen Chaos. Alles ganz schön wild, hemmungslos blödsinnig und vom Humor her auf der Basis eines Fritzchen-und-Erna-Witzes. Muss nicht sein.

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Diedrich Diederichsen: taz Diedrich Diederichsen: taz

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6.5Ganz gut

Trotz einer also etwas ins Leere schießenden (oder nach hinten losgehenden) Satire haben die Fliegenden Liebenden auch sprühende Momente. Man kann definitiv langweiligere Stunden im Kino verbringen, allerdings eignet sich auch fast jeder andere Almodóvar-Film dafür besser, vor allem die älteren.

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I.Reicher: der Standard I.Reicher: der Standard

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5.5Geht so

Das größte Problem ist nicht die Reduktion auf einen Schauplatz, sondern dass dieses Kammerspiel weniger von dem lebt, was sich dort ereignet, als von dem, was man sich dort so alles erzählt.

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Peter Uehling: Berliner Zeitung Peter Uehling: Berliner Zeitung

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3.0Schwach

Almodóvars neue Komödie Fliegende Liebende ist nahezu ganz und gar entsetzlich [...]. Der Film bewegt sich auch in den hellen Momenten nur knapp über Bully-Herbig-Niveau.

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Le Samourai

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Dann bewegt sich dieser Text aber 20.000 Meilen unter Bully-Herbig-Niveau.


PhilippStadelmaier: Süddeutsche Zeitung PhilippStadelmaier: Süddeutsche Zeitung

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5.5Geht so

Schon immer hat Pedro Almodóvar Elemente aus dem Groschenromanpop aufgegriffen, aber nie wirkten sie so wenig bearbeitet, so unironisch, so ohne Pep wie hier.

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W. Hamdorf: Deutschlandradio, film-dien... W. Hamdorf: Deutschlandradio, film-dien...

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4.0Uninteressant

Was zunächst wie eine brillante Metapher auf die spanische Gesellschaft in der Krise angelegt ist, verpufft als lustloses Feuerwerk voller Kalauer.

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Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de

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6.0Ganz gut

[Am Ende ] ist Fliegende Liebende nicht mehr, aber auch nicht weniger als ein netter Rundflug unter der Anleitung einiger tuntiger Plaudertaschen.

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Manfred Riepe: epd Film Manfred Riepe: epd Film

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6.0Ganz gut

Leichte Kost von Almodóvar, der größtenteils auf eine Dramaturgie verzichtet, dafür aber einen von der Ausstattung her visuellen Augenschmaus bietet.

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Ingrid Beerbaum: fluter Ingrid Beerbaum: fluter

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4.0Uninteressant

Almodóvar macht, was er will. Das muss nicht immer gut sein. Denn obwohl der Film alle üblichen Zutaten eines echten 'Almodóvar' hat, wirkt er nur wie eine mittelmäßige und wenig spannende Kopie eines seiner Frühwerke.

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Andreas Fischer: Radio Köln Andreas Fischer: Radio Köln

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6.0Ganz gut

Eine Geschichte gibt's nicht, aber viele Geschichtchen. Fliegende Liebende ist eher eine Aneinanderreihung von Merkwürdigkeiten und Albernheiten, die in einer unfassbaren Karaoke-Show gipfeln [...]. Ein bisschen fremdschämen ist ausdrücklich erlaubt.

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Bettina Peulecke: NDR Bettina Peulecke: NDR

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4.5Uninteressant

Da gibt es kein Erbarmen für keine Stereotype, schon kurz nach dem Start befindet sich das Humorniveau auf Sinkflug.

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Magali-Ann Thomas: BR Magali-Ann Thomas: BR

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4.0Uninteressant

Trotz bewährter Ingredenzien und schillernder Vögel an Bord, müht sich die Story durch ein Kammerspiel von Stereotypen.

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Daniel Sander: Spiegel Online Daniel Sander: Spiegel Online

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6.0Ganz gut

Fliegende Liebende nutzt seine clevere Grundidee nicht als Ausgangspunkt für eine beißende Satire, sondern als Entschuldigung für ein buntes Komödien-Soufflé, das so leicht ist, dass es längst aus dem Bewusstsein geflogen ist, bevor man sich zu viele Gedanken darüber machen kann.

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Thomas Engel: programmkino.de Thomas Engel: programmkino.de

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7.5Sehenswert

Der Regisseur hat wieder eine gute Truppe versammelt, denn gespielt wird erstklassig. [...] Die neueste schillernd-schwungvolle Almodóvar-Komödie.

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David Siems: programmkino.de, epd Film David Siems: programmkino.de, epd Film

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7.0Sehenswert

[...] Hinter all dem Slapstick und tanzenden Flugbegleitern, [...] verbirgt sich Almodóvars subtile Kritik am gegenwärtigen Spanien.

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S. Staake: Filmszene.de S. Staake: Filmszene.de

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6.0Ganz gut

Von Filmen, die das Absurde mit echter Emotion und Tiefgang verbinden wie Sprich mit ihr, Alles über meine Mutter oder Volver ist Fliegende Liebende nicht nur ein paar Flugmeilen entfernt. [...] Mit Almodovars besten, ausgewogensten Werken kann sein neuer Streich nicht mithalten, auch wenn er eine komödiantische Bruchlandung vermieden hat.

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Lida Bach: f.lm, weltexpress, kino-zei... Lida Bach: f.lm, weltexpress, kino-zei...

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2.0Ärgerlich

Der gesamte Film trifft nicht den Ton. Nach den ersten der 89 Filmminuten besagt ein Zwischentitel 'Anderthalb Stunden später'. Genau dorthin sehnt man sich als Zuschauer.

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Oceanic6: CinemaForever

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4.0Uninteressant

[...] Mit “Fliegende Liebende” hat sich Almodóvar keinen Gefallen getan. Er kann sich nur glücklich schätzen, dass er so tolle Schauspieler für dieses Projekt gewinnen konnte, denn ohne die unglaubliche Schauspielerriege wäre der Film zu gar nichts zu gebrauchen. Zu harmlos ist der Humor, zu unnötig sind die Nebenplots, zu groß die Fülle an Figuren. Dermaßen zurückhaltend und unentschlossen hat man den normalerweise so schlagkräftigen und nachdenklich stimmenden spanischen Regieexzentriker bisher noch nicht erlebt.

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David Hughes: Empire David Hughes: Empire

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6.0Ganz gut

Man muss schon Almodovars speziellen Humor zu schätzen wissen, um diese Komödie richtig genießen zu können.

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Jordan Mintzer: The Hollywood Reporter Jordan Mintzer: The Hollywood Reporter

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6.0Ganz gut

Fliegende Liebende, eine schlüpfrige und rowdyhafte Luftkomödie, erscheint manchmal als ein holpriger Flug, der buchstäblich in Kreisen fliegt bevor er in einer Reihe von übertriebenen Gags und einer buntkolorierten Paarung landet.

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Kommentare (24) — Film: Fliegende Liebende


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jacker

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Bewertung3.0Schwach

Bei aller beflügelten Liebe für Pedro Almodovar (von dem ich zwar nur die letzten drei Filme vor FLIEGENDE LIEBENDE kenne, aber allesamt überragend finde):
Das war ja nun wirklich gar nichts!
Also, mal so wirklich überhaupt nichts und wiedernichts!

Rein von der thematischen Ansiedlung klang dieser Film nach einem interessanten Experiment - eine Handvoll Leute in einem Flugzeug, welches mit großer Wahrscheinlichkeit bei der Landung zerschellen wird, nutzt die letzten Stunden zur Aufarbeitung ihres Lebens, zur Liebe, zum Sinnieren über den Sinn. Das hätte geradezu existentialistisch werden können, das nötige emotionale Fingerspitzengefühl wäre Almodovar zuzutrauen, hat er doch in seinen letzten Werken gekonnt mit jeglichen Facetten des emotionalen Spektrums jongliert.

Stattdessen tun egale (un-)Figuren 90 Minuten lang nichts, ein banaler Zusatzstrang an Handlung auf dem Boden wird eingeflochten und nach 90 Minuten krampfhaft auf skurril getrimmter Langeweile stellt sich die Frage: "What's the point?"
Inhaltlich, emotional und dramaturgisch Funkstille!

Viel reden, nichts sagen.
Das rappten einst die Fantastischen 4 und so geht Almodovar hier auch vor. Seine drei dauerplappernden Stewards sabbeln ohne Punkt und Komma, doch ausser dass angeblich jeder (ohne es zu wissen) schwul ist, transportiert ihr Gerede (und insgesamt auch der Rest des Films) nichts. Da helfen auch experimentierfreude Jungfrauen-Medien, unsichere Auftragskiller, vergötterte Nacktmodelle und dauerdruffe Pärchen in den Flitterwochen nichts. Aber Hauptsache Antonio Banderas und Pénélope Cruz für eineinhalb Minuten im Bild haben, damit der Cast interessant klingt. Etikettenschwindel nennt man das.

Leeres Stück Film - am besten schnell vergessen und hoffen dass Almodovar beim nächsten Versuch wieder zu bekannter Stärke zurück findet!

[http://weltamdraht.blogsport.de/2014/03/04/fliegende-liebende-los-amantes-pasajeros2013]

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VisitorQ

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ganz doofer Film!


jacker

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Und seine letzten waren so großartig :(
DIE HAUT IN DER ICH WOHNE hat mich so umgehauen. WooooW, da schaudert es mich wenn ich dran denke.


De Astra

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Bewertung4.5Uninteressant

Hierzu brauche ich nicht viel sagen, weil ich kaum was zu sagen habe. :D Ein paar gute Ideen, sonst ziemlich laaangweilig. Leider.

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bugsb

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Bewertung7.0Sehenswert

Ich finde den Film viel besser als seinen Ruf. Am Anfang hat er mir auch ein wenig genervt: langsam, viel sinnloses Gelaber und die karikaturale darstellung des schwulen Personals. Aber dann habe ich angefangen mich doch für die Figuren zu interessieren.
Das Absurde an der Situation, (die komplett drogierte Touristenklasse, die alkoholisierte Besatzung, der Flug nach Nirgendwo, das Telefon wo die gesammte Pasagiere die Gespräche mithören) und der bunte Welt un dem sich das alles abspielt hat mich dann gereizt.
Manche Storylines sind sicher etwas plat und vorhersehbar. Das der hübsche Kopilot dann doch mit der Flugbegleiter durchbrennt hat mich genervt. (Aussage: 'Hübsche Männer sind schwul, manche wissen es nur nicht'). Sicher nicht Almodovars bester Film, aber sehenswert auf jeden Fall.

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Gabster

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ha! Ich wusste, Almodovar kann keinen schlechten Film drehen. Warum Fliegende Liebende von allen so sehr gehasst wird, kann ich mir beim besten Willen nicht erklären. Ich fand ihn grandios! Dieser Minimalismus, diese trotzig zur Schau gestellte inhaltliche Leere findet man in der Form selten. Alles wirkt ein bisschen willkürlich zusammengezimmert, ein bisschen wie im Rausch geschrieben und inszeniert, also ein Film, der konsequent gegen jede Regel verstößt, die man Nachwuchsregisseuren versucht beizubringen, ein Alptraum für jeden Filmwissenschaftsdozenten. Umso spaßiger ist er jedoch für das geneigte Publikum, denn Almodovar erinnert mal wieder daran, wie beliebig und brav die Komödienflut des Mainstreams-Kinos ist und wirft diesen Film wie eine Handgranate hinein in das Hollywood-Einerlei. Das ist ganz großes Kino! Und ich glaube ich habe seit Frauen am Rande des Nervenzusammenbruchs nichts mehr von so großer Leichtigkeit gesehen, wie die Ruthi/Arva-Episode. Auch wenn er nicht die erzählerische Breite der letzten Almodovar-Filme erreicht und ich verstehe, dass der Stil nicht jedermanns Sache ist, ist Fliegende Liebende für mich der mutigste und am meisten unterschätzte Film des Jahres!

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alter ego

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Bewertung3.0Schwach

schwulsein ist das normalste auf der welt. almodovar hat anscheinend das gefühl, dass es noch viele da draussen gibt, die es noch nicht kapiert haben. so muss ein film her, der nur krampfhaft das ziel haben muss, die menschen zu belehren, indem mehrheitlich homo- als heterosexuelle protagonisten spielen müssen. schwule hin oder her, almodovar dieser film ist leer.

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marcowski

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Bewertung4.0Uninteressant

Die Idee ist besser als die Umsetzung.

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Timur Bayraktar

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Bewertung2.5Ärgerlich

In einer Bar kann man interessantere Gespräche belauschen.
In einem Flugzeug sowieso, warum dann diesen Film schauen?
Es gibt Schlechtere, ... aber nicht viele.

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udowegener

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Bewertung7.0Sehenswert

Ein typischer Almódovar. Es wird viel geredet, viel gebeichtet, gut gespielt. Witzig. Spritzig.

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annaberlin

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Bewertung5.0Geht so

Der tiefste Punkt in seiner Karriere.

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meinalterego

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Kann ich mich nur anschließen.


alter ego

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ich auch!


FranklinFlyer

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Bewertung5.0Geht so

Ich musste lachen wegen des Films, nicht über ihn.
Man kann es nicht fassen dass der Spanier sich mit dieser Kameraübung raustraut. Denn das ist mal ganz was niedrigschwelliges aus dem Hause Almodovar
Und deswegen musste ich immer wieder lachen. Über die Dreistigkeit. Über die Chuzpe.
Aber das macht keinen guten Film.

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Hooded Justice

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Bewertung7.5Sehenswert

Was Pedro Almodóvar da in »Fliegende Liebende« fabriziert hat, das schreit nicht nur Wahnsinn, sondern das ist auch nach tierisch grenzwertig bizarr und komisch. Hier ist alles möglich und das so schrill und tuntig wie nie – als treibe er sich und seine homosexuellen Filme, die ja so gut wie kaum nach irgendwelchen Mustern oder Klischees riefen, selbst auf eine ironische Spitze. Hier gibt es gleich drei ultratuntige Flugbegleiter, die in aller Überspitztheit auch noch »I’m so excited« singen, und einen solch schrägen, bunten Grundton, der nach Almodóvars ernsthaften, gefühlvollen Filmen der letzten Jahre nicht nur eine kleine Rückkehr an die Leichtigkeit, sondern eine komplette Revolution des Absurden zu sein scheint. Doch bitte glauben Sie nicht, dass hier noch irgendwas auf den abgefahren Spaß hinauslaufen möchte. Pedro ist schlau genug, um uns nicht mit billigen Klischees zum Lachen zu bringen – jedenfalls nicht nur, denn wenn die schrulligen Stewards und all die anderen eigenartigen Fluggäste ihre Komödie und alle Klischees auf den absurden Höhepunkt bringen, dann muss man sich selbstverständlich beim Grinsen erwischen. Aber neben einer Satire über die klischeehafte Komödie ist »Fliegende Liebende« ein völlig ungehemmtes Lustspiel auf die Sexualität und zeichnet ein waghalsiges Sinnbild für die derzeitige Wirtschaft und Politik Spaniens – das spanische Flugzeug muss notlanden, es stürzt ab, im Inneren des Flugzeugs befinden sich die Menschen im Chaos und in Panik. Es gilt, die Menschen mit Unterhaltung so lange wie möglich ruhig zu stellen. Wahre Hilfe kommt eigentlich nie an. Und voran geht hier auch nichts, denn über Spanien hinaus kommt der Flieger letztendlich dann auch nicht. Ein sehr seltsamer Film, der natürlich wenig mit Almodóvars Gefühlszauber und Liebespoetik zu tun hat. Sehenswert und in jeder Hinsicht etwas anderes ist er nichtsdestotrotz.

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Markbln

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Bewertung4.0Uninteressant

Hola, das ist der erste richtig schlechte Film des spanischen Regisseurs. Ich meine, das würde so manch anderer Filmemacher in dieser Farbenfreude und Prallheit niemals hinkriegen, aber für einen brillanten Geschichtenerzähler wie Pedro Almodovar ist FLIEGENDE LIEBENDE wirklich schwach. Nach dem mittelmäßigen Artsy-fart DIE HAUT, IN DER ICH WOHNE nun die stellenweise richtig platte Komödie um schwule Flugbegleiter. Alles ist harmlos und gutbürgerlich. Witzchen für Mutti und Vati, die im Sommerloch kurz kichern wollen. Eine gut inszenierte Geschichte, die es immer bei Almodovar zu sehen gab, sucht man hier vergebens. Der traumwandlerisch sichere Umgang mit Ironie ebenso. Von der Subversion und Anarchie seiner frühen Komödien ganz zu schweigen. Stattdessen: Stereotypen wie aus der TV-Comedy. Cruz und Banderas für die Touristenklasse. Tuntige Stewards für CSD-Zuschauer.
Nur seine Meisterschaft, weibliche Schauspieler zu führen, blitzt ab und an wieder auf. Das macht ihm einfach keiner nach. Ich habe wirklich schon schlechtere Filme gesehen und eigentlich bin ich fast froh, dass Senor endlich mal daneben gegriffen hat. War ja fast unheimlich seine Hitserie. Beim nächsten mal aber bitte wieder etwas weniger bieder.

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DonChris

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Der Film ist nichts für mich, da bin ich mir sicher.


Markbln

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Für mich auch nicht, Don. Aber ich war mir unsicher.


BobbyIII

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Bewertung6.0Ganz gut

Überraschung. Überraschung. Warum Überraschung? Ich habe zu diesem Film eine gute Freundin ins Kino begleitet die großer Almodovar-Fan ist. Darüber hinaus mag ich die Werke die ich bisher gesehen habe auch sehr gerne, also sagt man dann nicht nein. Und wie das so ist als Moviepilot-Nutzer, schaut man vorher doch mal kurz über die Filmseite. Und was sich da gezeigt hat, hat mich schon etwas abgeschreckt. Gott sei Dank war es dann nicht ganz so schlimm. Man könnte sagen, ich wurde positiv überrascht, weil der Film nicht total verlorene Zeit war.
"Fliegende Liebende" ist wohl wirklich einer der schwächsten Almodovar-Filme, dennoch unterhaltsam. Abstrus und vulgär auf eine ganz spezielle Weise, eben die Pedro-Art. Die Verwicklung kleiner Geschichten die zu Beginn des Films nicht genau wissen wo sie hingehen sollen, als Sinnbild für das in der Luft kreisende Flugzeug, funktioniert von der Grundlage her ganz gut. Dem Film kann und muss man an manchen Stellen dennoch vorwerfen den Humor mit der sexuellen Brechstange zu suchen. Doch wirkt auch das meiner Meinung nach nie so platt wie in einigen Ami-Komödien, auch wenn ich selber diese Witze nur bedingt zum Schmunzeln fand.
Allgemein kann ich sagen, dass der Film es mir ein bisschen schwer macht zu bestimmen aufgrund welcher Punkte genau ich ihn nicht schwach fand, aber eben auch nicht herausstechend aus einem Meer an netten Komödien. Dass ich mir die Zeit im Kino auch deutlich hätte schlechter vertreiben können muss in diesem Fall als Fazit ausreichen.

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3undzwanzig

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Bewertung0.5Schmerzhaft

Ich hätte mir wirklich die Liste der schlechtesten Filme 2013 ansehe sollen, bevor ich auf den Namen Almodovar vertraute und meinen letzten Kino-Coupon für dieses Machwerk verschleuderte. Der Film ist so schlecht und so wenig komisch, dass er schon Kultstatus als eine der miesesten Komödien aller Zeiten verdient.

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Sonse

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Bewertung5.0Geht so

Das Fliegen und Tanzen mit Pedro Air ist leider filmische Holzklasse. Kein Totalabsturz wie Freunde und Bekannte mich vorgewarnt hatten, aber mit so viel Luft nach oben, man hat das Gefühl er hebt nie richtig ab. So nun aber genug der Analogien. Am meisten Spaß hatte ich noch an Carlos Areces' Mimik.

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arnd1964

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Es geht um einen Flug von Madrid nach Mexiko, wobei das Flugzeug einen Schaden hat und notlanden muss. Zuerst wird das vor den Passagieren verheimlicht, langsam kommt die Wahrheit ans Licht und es wird sich seelisch und geistig auf die Notlandung vorbereitet.
Wenn man den Almodovar-Humor mag, wird man sich bestens amüsieren: ein Flugzeug voller bizarrer, hysterischer, tragischer Personen: die jungfräuliche Mittvierzigerin, die hellsehen kann, der schwule, alkololkranke Steward, der nicht lügen kann und alle Geheimnisse ausplaudert, sobald er gefragt wird, die bisexuellen Piloten, das sexy, drogensüchtige Heteropärchen auf Hochzeitsreise und noch viele mehr.
Es spielen wieder paar bekannte Schauspieler aus der Almodovar-Familie mit: Antonio Banders und Penelope Cruz, die das ganze Fiasko auslösen, in kleinen Nebenrollen, Cecilia Roth ("Alles über meine Mutter"), Javier Camara ("Sprich mit ihr"), Lola Duenas ("Volver) in Hauptrollen.
Und nach Pina Bausch in "Sprich mit ihr" darf diesmal die spanische Tanz-Ikone Blanca Li choreographieren.
Die Berliner Zeitung fand den Humor auf "Bully-Herbig-Niveau", finde ich gar nicht, Almodovar ist einfach subversiver, der darf das, mit den Klischees spielen!
Also, wenn Ihr den Almodovar-Humor mögt und Lust auf eine Komödie habt: reingehen!
Und mir erzählen, wie Ihr den Film fandet...
Ich habe ihn übrigens im Ooriginal mit Untertiteln gesehen, geht gut!

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Sigmund

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Sehe ich auch so: zwischen Bully Herbigs und Almodovars Humor liegen WELTEN. Aber wenn es etwas frivol wird, ist der erste, bürgerliche Reflex oft Ablehnung, leider.


Moviefan85

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Bewertung6.0Ganz gut

Der neue Film von Pedro Almodóvar ("Die Haut, in der ich wohne") spielt in einem Flugzeug der Fluglinie Peninsula Airlines, hier schickt er seine Lieblingsschauspieler auf einen turbulenten Flug, bei dem drei männliche Stewardessen die Passagiere mit Tanzeinlagen, Gesang und Schlaftabletten in Getränken abzulenken versuchen, bevor das Flugzeug am Ende notlanden muss. Wirklich tolle Besetzung, leider sind Antonio Banderas ("Die Haut, in der ich wohne") und Penélope Cruz ("To Rome With Love") nur am Anfang des Films zu sehen und sind nicht mit dabei an Bord des Fliegers, dafür sind in den Flugzeugszenen Cecilia Roth ("Das verlassene Nest"), Lola Dueñas ("Nur für Personal"), Antonio de la Torre ("Kings of the City"), Hugo Silva ("Queens"), Javier Cámara ("Ein Freitag in Barcelona"), Paz Vega ("Ihr Name war Maria") in einem Kurzauftritt (allerdings nicht im Flugzeug), und einige weitere Stars aus anderen Filmen Almodóvars zu sehen. Die Handlung beginnt sehr gut und weiss auch in einigen Szenen zu unterhalten, aber in der letzten Hälfte des Films wird es sehr peinlich und albern, der Ausgang des Films ist absehbar. Einige lustige Momente, aber sonst bleibt das Ganze eher langweilig, obwohl die Laufzeit nur 1,5 Stunden beträgt. Obwohl die Schauspieler alle wirklich gut spielen, hätte man mehr aus der Handlung rausholen können. Empfehlenswert nur für Fans von Pedro Almodóvar!

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NewZooYorker

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Klingt zwar nicht so schlecht, aber den Trailer fand ich grausam schlecht >< werde ihn aber auf DVD ne Chance geben.


arnd1964

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Ja, der Trailer ist grauenhaft, nicht abschrecken lassen, der Film ist viiiel besser!


Sigmund

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Bewertung7.5Sehenswert

Almodovars Neuer ist in eigentlich kein guter Film: erzählt er doch weder eine nennenswerte Geschichte noch vielschichtige Figuren. Seine Bilder samt steril-gefälligem Lichtkonzept erinnern an amerikanische TV-Serien, und die musikalische Untermalung lässt sich bestenfalls als routiniert bezeichnen.
Trotzdem hat mir FLIEGENDE LIEBENDE erstaunlich gut gefallen. Auch wenn der Film im Gesamtwerk des spanischen Meisters wohl nur eine Miniatur bleiben wird, so hat er doch ein ganz spezielles, typisches Almodovar-Talent zu bieten, nach dem man sonst sehr lange suchen muss: diese ganz und gar unverkrampfte Sexualität.
Nicht zu verwechseln übrigens mit dem genauen Gegenteil: den bis ins Mark verklemmten Sex-Jokes aus HANGOVER, KILL THE BOSS und ähnlichem Trash. Während letztgenannte hinter aller Derbheit nie ihren Standpunkt des ebenso triebfeindlichen wie scheinheiligen Moralisierens in Frage stellen würden, regiert bei Almodovar echte Freude an der Lust.
Ohne auch nur den Anflug von Prätention wird es geradezu satirisch, wenn Flugkapitän, Co-Pilot, Crew und eigentlich auch alle Passagiere mal so gut wie unverstellt in jene Geilheit driften, die jeder von uns im Alltag normalerweise sorgfältig kaschiert.
Wie angenehm befreit, dass ein Film mal auf den angelernten Zirkus pfeift, ganz ohne zu verurteilen! Und nicht zuletzt: Es braucht Mut, sich als Regisseur einem Thema zu widmen, das Viele ganz reflexhaft als anspruchslos abtun.

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Sigmund

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Finde eigentlich, dass der Almodovar Film Vorurteile und Klischees weder sonderlich hinterfragt noch bedient.
In meiner Wahrnehmung war wie gesagt vorherrschend, dass der Film ungewöhnlich lustfreundlich ist – auch wenn er keine expliziten Bilder zeigt. Was für mich letztlich am meisten zählt, ist die Haltung, die hinter dem Gezeigten spürbar wird. Und die wirkt auf mich erfreulich unverkopft und befreit – schon lange eine der großen Qualitäten von Almodovar. Gleichzeitig gebe ich Dir Recht, man hätte gerne noch weiter gehen können. Dem Zuschauer "hier und da mal vor den Kopf zu stoßen" finde auch ich mit das Spannendste und Wichtigste, was Kino leisten kann.
Aber manchmal ist der Zuschauer gerade da am empfänglichsten, wo ihm der Zugang zu "heiklen" Thematiken mittels einer Art trojanischem Pferd erleichtert wird. Explizite Bilder dagegen können auch bewirken, dass der Zuschauer ganz schnell dicht macht. Youporn & Co haben die Welt ja leider auch nicht von allgegenwärtiger Doppelmoral und Verklemmung befreit.
"Der Fremde am See" klingt übrigens gut. Vorgemerkt! :)


arnd1964

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"Der Fremde am See" ist sensationell gut! Habe ihn im Frankreichurlaub gesehen...läuft im September hier an!


movpi2

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Bewertung3.5Schwach

Ich habe den Film am Mittwoch in Köln als Preview gesehen. Auch ich war enttäucht. Wirklich keine gute Komödie. Die Situationen waren mir zu gekünstelt und keine guten Gags. Gebt Euer Geld an der Kinokasse besser für einen anderen Film aus.

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VisitorQ

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Bewertung3.5Schwach

Ich weiß jetzt ehrlich gesagt nicht was ich schreiben soll.
¯\_(ツ)_/¯

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onyxxx

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so schlimm?


VisitorQ

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Wirklich nicht lustig, kein Spannungsbogen und auch die Charakterzeichnung war richtig schwach. Nicht empfehlenswert.



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