Gamer

Gamer (2009), US
Laufzeit 94 Minuten, FSK 18, Actionfilm, Kinostart 07.01.2010

5.2 Kritiker
33 Bewertungen
Skala 0 bis 10
6.4 Community
7431 Bewertungen
213 Kommentare
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noch nicht bewertet

von Mark Neveldine und Brian Taylor, mit Gerard Butler und Amber Valletta

Was, wenn ein Spiel grausame Wirklichkeit wird? Milliardär Ken Castle (Michael C. Hall) ist Erfinder von “Slayers”, einem perfiden Online-Game, in dem zum Tode Verurteilte zu realen Spielfiguren werden. In riesigen Wettkampfzonen treten sie als moderne Gladiatoren auf Leben und Tod an. Von Spielern fremdgesteuert, kämpfen sie gegen ihren Willen und ohne Kontrolle über das, was sie tun. Kable (Gerard Butler) ist unangefochtener Held der Arena. Von dem Teenager Simon kontrolliert und von Millionen von Zuschauern weltweit live verfolgt, hat er das tödliche Spiel am längsten überlebt. Doch um sein Leben und auch das seiner Frau Angie (Amber Valletta) und seiner Tochter zu retten, muss er Castles Spiel entkommen. Als die Untergrundbewegung “Humanz” zu Kable Kontakt aufnimmt, scheint es endlich einen Ausweg aus dieser Hölle zu geben…

HandlungGamer spielt in einer nahen Zukunft, in der es möglich ist, dass Menschen andere Menschen ebenso fernsteuern können, wie Computerspieler ihre Spielfigur kontrollieren. Der skrupellose Milliardär Castle (Michael C. Hall) schlägt aus dieser Errungenschaft mit dem Multiplayerspiel “Slayers” Kapital: Von Onlinespielern gesteuerte Todeskandidaten bekriegen sich in riesigen Kampfzonen auf Leben und Tod, wobei das Spektakel live in alle Welt übertragen wird.

Kable (Gerard Butler), der erfolgreichste dieser modernen Gladiatoren, wird von dem Teenager Simon ferngesteuert. Da er erfährt, dass seine Frau und seine Tochter in großer Gefahr schweben, sucht Kable nach einem Ausweg aus dem Spiel. Dabei kommt er mit der mysteriösen Untergrundbewegung “Humanz” in Kontakt.

Weiterführende Informationen
Gamer auf KultHit.de
Gamer auf moviepilot.de
Gamer – Pressespiegel auf film-zeit.de

Gamer – Trailer auf KultHit.de
Gamer – Trailer auf moviepilot.de
Gamer – Trailer auf film-zeit.de

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Cast & Crew


Kritiken (14) — Film: Gamer

Julio Sacchi: Das Manifest

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7.0Sehenswert

Wie so viele artverwandte Genrefilme zum Thema "pervertierte Unterhaltungsindustrie" gefällt auch GAMER das zu sehr, was er doch eigentlich anprangert. Die Uninspiriertheit des Plots wird jedoch zum einen vom herzhaft hasserfüllten Blick auf grenzdebile Onlinenerds ausgeglichen, zum anderen durch die Inszenierung: Hier ergibt der hyperkinetische Stil des CRANK-Duos ebenso Sinn wie ihre ästhetischen Übertreibungen. Ein Overkill mit Hand und Fuss, der erst gegen Ende schwächelt. Die Action hat Druck wie 16 Kessel.

2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten

Julio Sacchi

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Bring doch mal Dein Profil in Ordnung!!!


Hisayasu S

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Müsste jetzt wieder gehen!


evants.com: eventsandtrends.com

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6.0Ganz gut

Wer „Crank“ kennt, ahnt, was den Zuschauer mit „Gamer“ erwartet. Die Handschrift des Regie-Duos Neveldine/Taylor ist klar zu erkennen: Es gibt viele skurrile sowie übertriebene Szenen, die zum Lachen einladen, und natürlich jede Menge Action. Fans von „Crank“ dürften also auch bei „Gamer“ auf ihre Kosten kommen – es reicht, sich in den Sessel zu lümmeln und einfach Action und schnelle Schnitte auf sich wirken zu lassen. Abzüge jedoch gibt es in der B-Note, denn die Handlung, die durchaus gesellschaftskritisch hätte sein können, geht in der Inszenierung unter und lehnt sich zudem arg an neuzeitlichen Filmen wie „Death Race“ und „Die Todeskandidaten“ bzw. am etwas älteren „Running Man“ an.

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Hitmanski: Reihe Sieben / MehrFilm / I...

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0.5Schmerzhaft

Die - verzeiht mir diesen Ausdruck - bescheuerte Idee einen Shooter zu verfilmen entwickelte sich zu einem verachtenswerten Film: "Gamer".
Die direct-to-dump-Veröffentlichung "Gamer" versteht sich als Kritik an der Inhumanität und Anonymität der Mediengesellschaft und Generation "Facebook", bedient sich aber zum einen selbst auf anbiedernste Art und Weise den (von den Machern prognostizierten) optischen Affinitäten und Gewaltgeilheit eben dieser Zielgruppe und ist zum anderen dabei noch flacher und oberflächlicher als Titelreportagen in pseudohippen Studentenblättchen a la NEON. "Gamer" ist auf DVD gebanntes Handlungsvakuum mit Bildschnitten und einer Kameraführung auf Drogen (aber anscheinend einer sehr sehr schlechten, ADS-auslösenden...), peinlichen CGI-Blutfontänen und weiblichen Sekundärgeschlechtsmerkmalen im Sekundentakt. All das macht jeglichen kritischen Ansatz so verlogen und selbstzweckhaft, wie man es sonst nur aus Machwerken wie "Hostel" und Co gewohnt ist. Im Gegensatz zu den "Killerspielen" auf dem PC ist "Gamer" zudem wirklich gewaltverherrlichend, weil er - anders als der Großteil der PC-Vertreter - Gewaltexzesse und Brutalität ohne jeglichen Kontext, Reflexion oder Ironie zelebriert und abfeiert.
Und das man nach Mimiklegastheniker Statham in "Crank" noch einen schlechteren Darsteller für eine Hauptrolle casten konnte, erschien mir persönlich ja fast nicht mehr möglich, aber schau an, schau an - da haben sie doch tatsächlich noch den Gerald Butler aus der Thermopylen-Schlucht gekratzt...

16 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 5 Antworten

TylerDurdan

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So schlecht!


Coach T

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Klasse Kommentar!


ChristiansFoyer: http://christiansfoyer.de/

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5.5Geht so

[...]Weder zimperlich mit Sex & Violence, da fliegen Gliedmaßen und Gedärme ebenso wie Titten und Ärsche und schräge Fetischfantasien durch’s Bild, ist „Gamer“ ein zeitweise schmutziges Vergnügen mit ein paar völlig abgespacten Freakshit-Momenten und einer Story, wie sie banaler und direct-to-DVD-mäßiger nicht konstruiert sein könnte. Um das, was mit dem eigentlichen Konzept möglich gewesen wäre, nämlich eine zynische Betrachtung einer in Avatarismus entarteten Gesellschaft, deren Taten nur noch auf die exzessivste Auslebung der nächsten Perversion abzielen, ohne den eigenen Sessel verlassen zu müssen, geht es in „Gamer“ bloß nebenher und höchst kurzsichtig gedacht. Drum bleibt nur die verschluckende Wildheit der Neveldine/Taylor’schen Zutatenmixtur, die rücksichtslose, grimmige Action und ein Gerard Butler, der hier nicht viel mit Schauspiel zu tun hat, sondern rohste, brutalst-urmenschliche Präsenz einbringt, mit der er den Film über einige Hürden wuchtet, an denen er sich ohne Butlers Führung gnadenlos den Schädel einrennen würde.[...]

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GrammatonCleric: Equilibrium, X-RATED, DAS M...

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8.0Ausgezeichnet

Dass Film eigentlich ein Endprodukt ist, eine Kombination aus verschiedenen Schichten, die in ihrer Summe das Medium ergeben, ist uns eigentlich nur selten bewusst. Natürlich fallen Darsteller, Musik oder Dialoge stets ins Gewicht, mal nehmen wir sie stärker wahr, mal weniger. Film ist vor allem ein visuelles Medium, das uns mit Bildern verzaubern soll, die wir konsumieren, hinter die wir aber nur selten bewusst blicken (können). Gamer ist so ein Film, der seinem Rezipienten wieder ins Bewusstsein ruft, welch enorme Arbeit eigentlich hinter einem Film steckt. Diese wilden Ego-Shooter-ähnlichen Szenen, die uns vorgesetzt werden, und in denen wir uns fast wie ein Spieler oder gar Teilnehmer fühlen. Sie sind es, von der die größte Faszination des Filmes ausgeht. Doch es ist nicht nur die Action allein, die einen mittendrin statt nur dabei sein lässt. Es ist die gesamte Zukunftsvision des Regieduos Neveldine/Taylor.

Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...

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5.0Geht so

[...]„Gamer“ ist rein aus unterhaltungstechnischer Hinsicht die konsequente Weiterführung von den vorhergegangenen „Crank“-Abenteuern, nur das Jason Statham hier von Gerad Butler ersetzt wird, der seine Sache ganz ordentlich macht. Ansonsten ist von der ersten Sekunde an unschwer zu erkennen, dass man es mit einem Film von Nelvedine/Taylor zu tun hat. Ohne große Pause scheppert und kracht es, was das Zeug hält. Auch was die mal mehr und mal weniger gelungenen schrillen Einfälle angeht, weiß man jederzeit in wessen Haus man sich da verirrt hat. Das alles ist ganz spaßig und funktioniert in diesem Sinne auch von der ersten bis zur letzten Sekunde, zumal der Soundtrack über Marilyn Manson bis hin zur Bloodhound Gang überaus passend ist. Doch während „Crank“ und „Crank 2“ gar nicht erst versuchten irgendeinen Inhalt zu vermitteln, meinen sich Neveldine und Taylor in „Gamer“ einer in der gegenwärtigen Gesellschaft aktuellen Debatte anzunehmen müssen, und dieser Schuss geht erwartungsgemäß nach Hinten los. Sicherlich böte das Thema an sich genug Potential, um sich kritisch mit den Fragen nach (zukünftigen) Grenzen und Auswirkungen der Unterhaltungsindustrie zu beschäftigen, welche die eigene und die künstliche Identität immer weiter miteinander verschmelzen lässt, beziehungsweise immer neue Tabus auslotet. Wenn man aber, so wie in „Gamer“, genau das abfeiert, was man kritisiert, beziehungsweise vorgibt zu kritisieren, dann ist das eine höchst scheinheilige Angelegenheit.[...]

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Sascha Koebner: http://film-dienst.kim-info... Sascha Koebner: http://film-dienst.kim-info...

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5.0Geht so

Was bleibt, ist ein Film, der trotz seines Hauptdarstellers und seines hohen Budgets im Videomarkt besser aufgehoben wäre und jenseits seines reizvoll überzeichneten Bösewichts kaum Qualitäten aufweist, die ihn aus dem Meer der Exploitationfilme herausheben würde. Während die Spieler als emotionslose, sadistische Sklavenschinder gezeichnet werden, bleibt die Frage offen, wer diesen Film überhaupt sehen soll – oder will.

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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6.5Ganz gut

In naher Zukunft sind die Visionen von Second Life, The Sims und Ego-Shootern noch einen Schritt weiter. Statt mit Computerfiguren wird mit echten Menschen gespielt, die per Chipimpuls im Hirn von außen fremdgesteuert werden können. Der als Mörder verurteilte Kable (Gerard Butler) lässt sich von Teenie Simon (Logan Lehrmann) durch mörderische Gefechte navigieren, in der Hoffnung irgendwann seine Freiheit erspielen zu können. Doch Ken Castle (Michael C. Hall) der Erfinder diesen realen Videospiele, hat ganz andere Pläne...

Mit Gamer erleben die Crank-Macher Neveldine/Taylor einen Rückschlag, sowohl was Fan-Zuspruch, als auch die Kritiker-Liebe angeht. Nicht ganz zu unrecht, denn Gamer ist leider nur ein mittelprächtiger Film, auch wenn er einige inspirierte Momente hat.

Faszinierend ist nach wie vor, wie sehr die beiden Game-Mechaniken imitieren und vom sinnlos herumstolpernden Passanten, über Power-Ups und typische Ego-Shooter-Choreographien vieles aufgreifen…

6 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 4 Antworten

Wombat

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Vielleicht fehlt aber noch die erschreckende Annäherung an Death Race, die mir durchweg durch den Kopf spukte.


BigDi

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Na sowas, es gibt tatsächlich auch eher positive Kommentare zum Film, ausgerechnet von dir Ôo


Evie: www.inderzange.de

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1.5Ärgerlich

Crank und Crank 2: High Voltage ließen schon erste Rückschlüsse geben was uns mit “Gamer” bevorsteht. Sinnlose Action mit verdammt viel Humor und einer verrückten Story.

Kable gespielt von Gerard Butler (“300″) ist ein zum Todeverurteilter Sträfling der in dem Spiel Slayers versucht sich seine Freihheit zu “erspielen”. Slayers wurde erfunden vom Milliardär Ken Castle (Michael C. Hall – “Dexter”), der zuvor mit Society sein Geld machte. Um Society zu ermöglichen erfand er Nanotechs die den Menschen ins Gehirn eingepflanzt wurden um sie “fernzusteuern” wenn sie in einen bestimmten Bereich kommen. Man könnte also sagen Die Sims im echten Leben mit echten ferngesteuerten Menschen. D.h. jeder, der sich einen “Charakter” kauft kann den von zu Hause steuern, alles mit ihm machen wozu man selber nicht in der Lage wäre, oder wovor man zu viel Angst hat. Slayers ist nun das neuste Spiel von Castle, wer in diesem Spiel 30 mal gewinnt wird freigelassen und kann zurück in die ach so heile Welt.

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Enk: Mental Savage Enk: Mental Savage

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7.0Sehenswert

[...]Viele Versatzstücke aus Blade Runner, Running Man oder dem Cronenberg-Streifen eXistenZ werden hier recycled, aber durchaus konsequent zu einem innovativen Sci-Fi Mix mit frischen Ideen zusammengerührt. [...] Wie eine Welt aussieht, in der die Figuren von leicht perversen Freaks hinter dem Computer gesteuert sind, ist schon sehr lustig anzusehen (und vermutlich sehr authentisch): Die Avatare in “Society” laufen in geschmacklosen Kostümierungen ziemlich planlos durch das Spielgelände, haben spontan wilden Sex in jeglichen Konstellationen, oder idlen auch gerne mal in der Gegend herum. [...]

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Enk

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Das fängt bei der düsteren Optik vieler Einstellungen an, die klar von Ridley Scott inspiriert ist (wie bei so ziemlich jedem Sci-Fi Film der letzten Jahre) geht über die Ambivalenz der Figuren, ob sie sie selbst sind oder gesteuert werden, bis hin zur Schlußszene, in der der Protagonist mit seiner Familie auf dem Highway in eine vermeintlich glückliche Zukunft fährt, eine sehr deutliche Anspielung an das Ende von Blade Runner.


kittycat20

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Musste auch kurz an Blade Runner denken, als der fette Typ für Kables Frau das Outfit ausgewählt hat, war eines davon das von Daryl Hannah und die Frisur war auch die selbe.


E. Knörer: taz, perlentaucher, cargo-film E. Knörer: taz, perlentaucher, cargo-film

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6.5Ganz gut

"Gamer" tut videospielkritisch. Niemand nimmt dem Film und seinen Machern, dem Regie- und Autorenteam Mark Neveldine und Brian Taylor das ab; was keine Kritik sein soll, denn das Manöver ist für jeden durchschaubar. [...] Die Lust, die sie am Metzeln haben, spritzt blutrot aus jedem ihrer hochbeschleunigten Bilder. Ebenso wie der Spaß, den sie am Spritzen haben, an der Hochbeschleunigung, am Druck des schnellen Drehs, an der jeden Übergang, jede Pause wegpustenden Montage, dem unverbundenen Ineinander von Bildtypen, der umstandslosen Wiederverwendung von Genreversatzstücken. Das Kino ist ihnen ein optisch-akustisches Maschinengewehr.

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alviesinger: bummelkino

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2.5Ärgerlich

„Gamer“ ist ein schlagendes Argument für handgemachte Old-School-Action. Nach Konsum dieses wirren und stumpfsinnigen Cyber-Thrillers, der die Subversivität eines „Blade Runners“ anvisiert und dabei noch oberflächlicher als „Dr. Frankensteins Todesrennen“ zur Tat schreitet, wünscht man sich im Bereich des anspruchslosen Genres lieber einen bodenständige Segal meets Dudikoff-Klopper aus den guten alten 1980er Jahren auf der sich bald auflösenden VHS-Kassette. Denn dieser Real-Life „Sims“, „GTA“ und „Doom“-Unsinn mit Knastis, der von einem weltweit mächtigen Medien-Mogul konzipiert wurde und verschwörungstechnisch alle Fäden in der Hand hält, ist doch in Wahrheit ganz großer Kokolores. „Gamer“ leidet wie die filmischen Vorgänger – die beiden „Crank“-Teile - von Neveldine und Taylor an dem audiovisuellen Overkill. Obendrein ist die Geschichte des aus schrägen Video-Clips bestehenden Streifens so alt wie das römische Brot & Spiele-Konzept. Die Filmemacher kopieren bei Genre-Größen wie „Running Man“ und „Rollerball“ und werkeln sich eine auf die Kids-Konsolen-Generation getrimmte FSK-18-Low-Budget-Variante einer typischen Bruckheimer-Produktion zusammen: Baller, Bumms und Titten – alles etwas expliziter, sprich rabiater. Anstatt eines A-Cast-Schauspielers darf Mister „300“-Gerald Butler als Hauptdarsteller ran und der unvermeidliche Weirdo – eine Paraderolle für Buscemi – darf in „Gamer“ von der C-Mime John Leguizamo gespielt werden. „Gamer“ ist ein überdrehter Langweiler mit unterirdischem Schnitt und hat im Kino eigentlich nichts zu suchen. Vielmehr spricht er die Klientel an, die sich von der Blue-ray-Metal-Super-Box – limitiert auf 1.000 Stück – mit der Ultra-Uncut-Version („nur so ist der richtig cool“) und zehn weiteren Bonusminuten voller geplatzter Gedärme und rasierter Intimbereiche ködern lässt: noch blutiger, noch sinnloser, noch geiler.

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Sm0K1ngGnu

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6.0Ganz gut

"Running Man" on Steroids. Gamer will die Killerspiele-Diskussion auf die nächste Ebene katapultieren und lässt Kids zu Hause im Spiel echte Menschen kontrollieren und sich töten. Klar, dass einer da gut genug ist, das System zu schlagen, weshalb die Guten auf ihn aufmerksam werden und die Bösen ihn aus dem Weg räumen möchte. Er selbst möchte nur zurück zu Frau und Kind. Das kann man kaum als kritische Betrachtung der Killerspiel-Debatte bezeichnen, denn auf dem Weg zu seiner Frau tötel Kable wirklich jeden, der ihm im Weg steht. Der unschuldig verurteilte wird bei seinem Kampf um die Freiheit zum hundertfachen Mörder. Aber die anderen haben ja angefangen.
Effektmäßig hat Gamer einiges zu bieten, schauspielerisch eher nicht. Gamer ist auch nur ein Actionfilm wie jeder andere, die Story eine Entschuldigung, für zahlreiches Töten und Explosionen. Die Moral bleibt auf der Strecke, da hatte ich mir mehr erhofft, ich habe mich trotzdem unterhalten gefühlt.

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J. Berardinelli: ReelViews J. Berardinelli: ReelViews

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3.5Schwach

Ich frage mich, ob Gamer ein gutes Videospiel abgeben würde; es ist jedenfalls kein gutes Material für einen Film. Wenn man ein Element von Interaktivität in die hyperkinetische, sich endlos wiederholende Action, die mühsame Narration und den dümmlich offensichtlichen Sozialkommentar einfügen könnte, wäre das Potential für etwas Unterhaltsames zu finden. So allerdings - als Serie von an die Wand geworfenen Bildern - ist es reine Verschwendung von Zeit und Talent. Der Regisseure/Drehbuchautoren Neveldine und Taylor, die Männer hinter der Crank-Serie, unterwerfen hier jeglichen Inhalt dem visuellen Stil – jedoch ohne den Esprit und die Dreistigkeit, welche die zwei Filme mit Jason Statham auszeichnete. Gamer ist düster und eintönig, sogar die „Katharsis“ am Ende ist eingehüllt in Schwermut.

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Kommentare (199) — Film: Gamer

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White_Tip

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Bewertung4.0Uninteressant

Nette Idee, bestimmt irgendwie und irgendwo geklaut, was ja nicht schlimm ist, aber die Auswertung ist eher bescheiden, um es mal nett zu formulieren. Hat mich ziemlich gelangweilt. Schade drum - einige Szenen waren echt cool gefilmt.

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Impeesa

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Bewertung6.5Ganz gut

Eigentlich müsste man bereits vor dem Vorspann einen Warnhinweis für Epileptiker platzieren.
Damit beziehe ich mich freilich auf das Flackern und das Wackeln der Bilder und die vielen grellen, bunten, schnellen Schnitte. Für mich war es fast zu viel, aber es passte zum Film und interessant war der Ansatz allemal.
Á propos Ansatz, davon gab es in "Gamer" eine ganze Menge: Die Infiltrierung des menschlichen Verstandes, die technischen Möglichkeiten von Heimcomputern in der Zukunft, der starke Einfluss reicher, charismatischer Technokraten und natürlich die fortschreitende Dekadenz der Gesellschaft, die sich in massiver Prostitution und Gladiatorenkämpfen dem römischen Vorbild annähert. So gesehen ist all das nichts neues, allerdings sind bereits heute Tendenzen zu erkennen, dass die Geschichte sich wiederholt und geau das treibt der Film auf die Spitze.
Somit steckt in "Gamer" also eine ganze Menge inhaltliches, wie auch stilistisches Potenzial.
Umso bedauerlicher ist es daher, dass Handlung und Darsteller nicht in der Lage waren, diese Handlung zu nutzen und auf die nächst höhere Ebene zu heben. Die Handlung hängt nur lose zusammen und wetzt viel mehr von einer Einstellung in die nächste, die einzelnen Punkte wirken geradezu abgehackt und überaus ungeschliffen. Und in der gazen Eile und den schnellen Schnitten war es leider auch nicht möglich, sich tatsächlich auf einen Charakter zu konzentrieren. Es wurden lediglich ein paar Schnipsel Hintergrundgeschichte und Motive eingestreut, von einer Charakterisierung kann aber kaum zu sprechen sein.

Trotz aller Schwächen sollte man sich Gamer aufgrund seiner Ansätze und des völlig anderen Erlebnisses tatsächlich einmal anschauen, jedoch sollte man sich auch vorrangig darauf konzentrieren.

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DonMunich

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein rasanter Action-Thriller mit extrem guten Bildern und Sequenzen. Schnell, blutig und trotzdem mit Handlung die auf die heutige Diskussion der Gefahr von Onlinegames und virtueller Realität zielt. Gerard Butler gewohnt "heavy" und einen gewohnt guten Michael Hall, der durch "seine" Waffe stirbt...(ich sag nur "ooh Ooh") dazu kommt noch die sexy Amber Valletta die dem Ganzen noch die Sahne draufsetzt... gut gemacht und nicht langweilig, leider ist das Ende ein wenig lasch, aber der Rest ist einfach gut!

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mikkean

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Bewertung5.0Geht so

Darf's noch 'ne Schippe Cranker sein? Wir haben doch alle damit gerechnet, jeder war sich sicher, das Gespann Mark Neveldine/Brian Taylor könnte ihren Überraschungs-Hit "Crank" noch eins drauf setzen. Klar, nur wie, da mussten wir doch etwas grübeln. Nun, wenn "Gamer", dann nach anderthalb Stunden zu Ende flimmert, frag ich mich: Was soll eigentlich all der Terz? Die Zukunft von "Gamer" ist also eine Mischung aus Versatz-Teilen von "Rollerball" und Running Man"/"Preis Der Angst" - größenwahnsinnige Privat-Unternehmer sind drauf und dran, die Politik obsolet zu machen. Milliarden von bedepperten Usern nutzen pervertierte Formen des social networkings und Second Life. Manche verkaufen sich als menschliche Marionetten und lassen sich "fernsteuern", andere wie unser Held John "Kable" Tillman werden dazu verdonnert. Im Straf-System von Morgen können sich Häftlinge nämlich die Freiheit blutig erkämpfen. Nano-Technologie macht nämlich alles möglich und so kann ein gelangweilter reicher Teenie-Schnösel Kable von Sieg zu Sieg führen. Woah, also bitte nicht zu viel Innovation auf einmal. Kleiner Scherz, wer hätte hier schon einen Eintrag in die Genre-Annalen erwartet? Natürlich ist John "Kable" Tillman ein knallharter Gladiator, der zu Frau und Kind will, während der Erfinder der Splatter-Olympiade von der Manipulation aller Machthaber träumt und selbstverständlich gibt es auch hier eine Gruppe unerschrockener Rebellen, welche dieses perfide Spektakel mit den eigenen Waffen schlagen wollen. Häh? Okay, ordnen wir kurz. Gerald Butler behauptet sich auch in "Gamer" als ein legitimer Anwärter auf den Titel "Greatest Action Hero." Mach Platz Statham, crank sein kann ich auch. Butler metzelt sich anfangs durchs Spiel. Soll aber eigentlich ausgeschaltet werden, kriegt Hilfe von außerhalb und hetzt dann in Richtung Showdown. Denn Michael C. Hall darf sich als Ober-Fiesling etwas austoben und hält natürlich die nie gesehene Tochter von Kable gefangen. Böse böse, das gibt saures. In der Zwischenzeit, abseits einer teilweise atemlose Hetze durch die Zukunft, helfen mal Leute wie Kyra Sedgwick, Ludacris oder Alison Lohman als Cyber-Piraten. Doch wozu ist das alles wichtig? Die dunkle Seite des Games besteht eh aus Hall oder seiner Marionette, die von Terry Crews fabelhaft psychotisch verkörpert wird. Crews versprüht wirklich massenhaft Testosteron, ist der rabiate blutdürstige Bulle im Stall, der freigelassen Amok läuft. Da wirkt sein Part in "The Expendables" wie eine undankbare Statisten-Rolle. Jetzt aber zur großen Preisfrage, was macht "Gamer" nun zu einem großen, amüsanten, knalligen Film? Vielleicht die vielen herzlichen Knochen- und Genick-Brüche, die hierzulande lachhaft in der Audio-Spur abgewürgt werden, die ganzen Shoot-Outs, bei denen Körperteile Hops gehen, die überanstrengende Rasanz im Techno-Takt, die quasi keine Zeit zur Ruhe und Konzentration lässt? Keines von alldem, irgendwie. So gerne ich das auch sagen würde, "Gamer" ist lediglich ein Action-Quickie, wenngleich irgendwie lustig, trotz mächtig angestrengter Bad Ass-Attitüde. Alles, was eben "Crank" damals zu einem irrwitzigen Overkill machte, entpuppt sich im zweiten Anlauf als abgegriffene Trickkiste, in der Neveldine/Taylor sich eher bemüht selbst zitieren und nur in Sachen Wucht und Body Count steigern können. Diese schnellen triphaften Bilder von Clubs/menschenvollen Orten hatten wir doch schon mal, genau wie diese Innocent Killings, bei denen Party-Girls in Glas-Sitzen weggepustet werden. Oder auch das Gros des Blablas, das wir mittlerweile im Schlaf mitsprechen können. Ich will ja nicht allzu hart mit "Gamer" ins Gericht gehen. Technisch gesehen sind die Bilder zum Teil wahrhaft atemberaubend, sprichwörtlich gemeint, und natürlich ist dieses B-Spektakel seinen Vorgängern aus den 80er Jahren Welten voraus. Nur muss ich leider feststellen, dass "Gamer" einiges an Qualitäten vermissen lässt. So wie eine interessante Richtung, in der das ganze hätte gehen können. Oder was eben so braucht, damit ein Action-Film nicht nach dem Abspann zwar verbrannte Aug-Äpfel, dafür aber wenig Willen zur langhaften Erinnerung hinterlässt.

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guilecourier

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Bewertung2.5Ärgerlich

Was für eine gequirlte Scheiße das doch ist. Kommt der Film tatsächlich als Pseudokritik daher, doch leider nicht über Inhalt und Stil eines zweitklassigen Musikvideos hinaus. Die Story ist lahm, die Schauspieler schlecht und die Dramatik hat sich mit dem Drehbuch vor dem Dreh wohl verabschiedet. Rollerball (das Original) und Running Man haben da meilenweiten Vorsprung.

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sneakpeak

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Bewertung5.0Geht so

Ich mag die Idee dahinter. Aber irgendwie wirkt die ganze Inszenierung auf mich vollkommen unstimmig, zu abgedreht, und gleichzeitig pseudo-gesellschaftkritisch. Bin auch gegen Ende hin eingepennt, was mir bei nem Film schon ewig nicht mehr passiert ist...

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Graf Krolock

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Bewertung4.0Uninteressant

Was in Filmen wie Running Man und Strange Days als gut gelungene, ironische oder düstere Zukunftsvision daher kommt verkommt in Gamer zur belanglosen, "unrealistischen" B- Action. Die schnellen Cuts tun einem nach kurzer Zeit schon in den Augen weh, wobei man den Eindruck haben könnte, das wurde nachträglich extra so gemacht, weil alles sonst noch langweilier daher kommen würde. Wenn man sich dann noch die Bewertungen z.B. von TV-Spielfilm anschaut, dann fragt man sich, welche Knallköppe dort eigentlich ihr Geld mit Filmtipps verdienen.

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kawummbaby

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Bewertung4.0Uninteressant

Wie ein Buch von Gina Wild.

Alle zwanzig Seiten ein Absatz den mal fünf Mal liest.

In Gamer gibt es ein paar kleine Perlen, wie das Spielerzimmer mit seinem Rundumbildschirm, die Zukunftsvision der steuerbaren Menschen und deren neuartiger Prostitution, der eine oder andere Schauspieler.

Der Rest: hunderttausendfacher Ping über den Sehnerv.

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Hooded Justice

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Bewertung7.0Sehenswert

In Zukunftsvisionen kann man nun vielleicht nahezu immer einen interpretatorischen Ansatz an Gesellschaftskritik finden. So vielleicht auch in 'Gamer'; Action und Fiktion der Gesellschaft so primitiv und verachtenswert wie lange nicht mehr – und wie ein mancher möglicherweise behaupten mag für die jüngere Erwachsenengeneration. Doch 'Gamer' wegen seiner Zielgruppe, Primitivität oder Gewaltverherrlichung zu verurteilen, wäre zu simpel, und zu leugnen, dass die Dystopie der 'Crank'-Macher auf Anhieb keinen Anspruch besitzen darf, ist Unsinn. Viel eher sollten wir erkennen, dass 'Gamer' ein erschreckendes futuristisches Bild zeichnet und unsere Game-Virtualität eine krasse Ebene höher geschraubt wird: Wir spielen nicht mehr mit virtuellen Figuren im Netz, sondern mit Menschenleben. Menschenleben, die nach Ansicht des Staates nichts mehr wert sind: zum Tode verurteilte Persönlichkeiten. Hier nimmt Ken Castle, der Erfinder des Games, bereits eine nahezu totalitäre Stellung ein. Vorstellbar als der reiche Kerl oben auf dem Thron, gespielt von einem überzeugenden Michael C. Hall, blickt er herablassend über überdimensionale TV-Monitore auf seine Unterworfenen, die Spieler seines eigenen Games, und kann es nicht erdulden, dass jemand sein Spiel gewinnt. Er hat die Rolle der klassischen Macht – wie es sie heutzutage geradezu überall gibt; vergleichbar allein mit den Trägern unserer Internet- und Facebook-Daten – alle anderen sind die „Dummen“, die „Sklaven“ seines Spiels, in dem letztendlich nur er die Kontrolle haben darf und will. Die Gamer, die in einer Szene als „die reichen, wohlhabenden Kids“ geschildert werden und im von Logan Lerman erquickend dargestellten Simon den verwöhnten primitiven Bengel finden, sind hierbei einerseits die Opfer des machthabenden Bosses, aber andererseits ebenso die Machthabenden in Anbetracht ihrer Macht über das Leben ihres Slayers, ihrer Spielfigur, – auch hier Kritik angesichts des Statements „Hast du nur genug Geld, kannst du dir alles leisten.“ – und demzufolge gleichermaßen – und wo es im Plot kurzermaßen schwammig und fragwürdig erscheinen könnte – sind sie die Helden, besonders in Anbetracht des [Achtung Spoiler] aufgehenden Endes. Dass zum Schluss der Spieler, der durch sein unmoralisches, gewalttätiges Handeln stellenweise noch in Kritik dastehen könnte, gewinnt, sein Handeln sich auszahlt und dass dies nicht in einer negativen Form, sondern in positiver Bekräftigung damit steht, dass der Slayer wieder in Freiheit und bei seiner Familie leben kann, mag so gesehen noch fragwürdig im Raum schweben – mal ganz davon abgesehen, aufgrund welcher Tat er überhaupt zu Tode verurteilt wurde –, wird allerdings durch das Einschalten der Hilfe der Organisation Humanz vertretbar gemacht, die das Spiel verneinen.[Spoiler Ende]
Aber mal abgesehen von "Vertretbar oder nicht". 'Gamer' ist ein göttlich spannendes Actionerlebnis, wie man es selten kurzweilig zu sehen bekommt. Packend hektische und für einen Actionfilm perfekt inszenierte Regiearbeit, die – zumindest mich – in seiner kritischen Erscheinung zum Denken anregte. Zehnmal intelligenter als bekannter, typisch 2000er-Transporter-Actionmüll, in seiner Initiative ganz klar faszinierender, visuell und akustisch reibungslos virtuos. Und falls aufkommen sollte, dass Marilyn Mansons „Sweet Dreams (Are Made of This)“ den Kampf zelebrieren soll, sollte dieser die Lyrics einmal auseinander nehmen. „Ich werde dich benutzen und missbrauchen“; genau das, was in 'Gamer' eigentlich vor sich geht.

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heikschn

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Bewertung3.5Schwach

Eine abgefahrene Inszenierung und auffällige Optik kann für einen Film die Sahne auf dem Kuchen sein und ihn von Werken gleicher Thematik abgrenzen. Basis für einen jeden Film sollte aber immer ein gutes Drehbuch sein. Das ist bei "Gamer" leider nicht Fall. Vielmehr hat man das Gefühl, dass der Stil Lücken in Handlung und Logik überdecken sollte. Im Grunde ermüden die vielen hektischen Schnitte einfach nur. Auch die Darsteller haben keine Chance dem Film einen Stempel aufzudrücken, da sie einfach nur durch die Handlung gehetzt werden. Im Grunde eine gute Ausgangsidee für einen Film, die leider nicht weitergedacht wurde.

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schwarzeserie

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Kann ich nur beipflichten, interessante Kameraführung, ein paar gute Ideen(Sims lässt grüssen), aber einen Mann 90 min. durchs Bild hetzen lassen, reicht nicht als Drehbuch.


Vanilla Thunder!

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Bewertung5.5Geht so

*Spoiler*

Irgendwie makaber, Michael C. Hall durch ein Messer in den Bauch sterben zu sehen. Kennt man sonst ja eher andersrum. :D

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Jork1

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ja auf jeden fall :) LOL


J.D.Mariu

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Bewertung4.0Uninteressant

Ich hab mir den eh nur gegeben, weil ich Gerard Butler als Schauspieler mag, aber den Film find ich einfach nur Saudoof!

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hrxuuuu

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Bewertung5.0Geht so

1 Nette Szene war ja dabei, aber den Rest kann man sich fast regelrecht schenken. Viel Potenzial, aber nicht mehr rausgeholt. Auch der Regisseur hätte bessere Bilder auf die Leinwand zaubern können...

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AgentGuhl86

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Bewertung5.5Geht so

Facebook, Matrix, eXistenZ, Counter Strike, Battlefield, etc. - das steht auf der Zutatenliste für diesen Film, der uns eine düstere Zukunftsversion der sozialen Netzwerke aufzeigt und wiedergibt, welche perversen Gedanken manche Menschen ausleben würden, wenn sie es nur könnten - ohne dabei die Anonymität zu opfern. Was dabei herauskommt ist nervige Optik, wenig anspruchsvolle Action, wenig Spannung. Zur nervigen Optik kann man positiverweise aber ergänzend sagen, dass es ein gutes Mittel zum Zweck ist, um die abgehobene und quietschbunt-versaute Gesellschaft der Zukunft (?) zu charakterisieren. Insgesamt darf man hier nur auf lauwarme Unterhaltung hoffen - maximal ein Einmalerlebnis.

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Mrs. Nobody

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Bewertung0.0Hassfilm

Ich fand den Film ganz, ganz, ganz schrecklich! Ich konnte mir den noch nicht mal zu Ende angucken, so schlecht war er! Gerard Butler ist ja eigentlich ein Schauspieler den ich sehr gerne mag, und das nicht nur weil er Schotte ist :)
Aber mit diesem Film hat er echt geine Glanzleistung vollbracht. Die ganze Story und die Idee und alles...ganz furchtbar. Und das nicht weil ich ein Mädchen bin...mein Freund fand ihn auch grottig!!!
Aber zum Glück hat er ja andere Rollen, in denen man ihn bestaunen kann :)

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kawummbaby

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Meine Frau ist auch im Dreieck gesprungen. Und dein Freund wollte ihn bestimmt fertig schauen, hat sich aber nicht getraut.


The_Cube

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Bewertung6.0Ganz gut

Ganz nett so zwischendurch. Hall und Crews machen die meisten Punkte. Durch die Videospiel-Optik, die mir eigendlich ganz gut gefallen hat, distanziert man sich jedoch von den Abschlachtern/Slayern und kann nicht so recht Sympathie zum Spartaner aufbauen.
Sehenswert, wenn man wegen der krassen Schnitte und Helligkeitswechsel etwas Abstand zum Fernseher hält.

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like_the_wind

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Bewertung4.0Uninteressant

Viel Geballer und Gewalt. Schnelle Schnitte. Nicht leicht zu folgen. Wohl was für Fans von Gun und Gewalt.

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Gerero

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Bewertung7.0Sehenswert

Echt cooler Idee... weiß gar nicht, was manche gegen den film haben. Ich finde FSK 18 ist zwar leicht übertrieben, aber es sind schon coole, actionreiche und auch brutale Szenen vorzufinden. Die Schauspielerische leistung ist auch nich schlecht und der Film bietet viel Unterhaltung. Top!

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RoosterCogburn

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Bewertung4.0Uninteressant

In einer nicht bald so entfernten Zukunft ... Virtualität war gestern. In der Zukunft spielen User 'Society', den 'Sims' sehr ähnlich. Mit einem entscheidenen Unterschied. Die gespielten Charaktere sind echte Menschen, die sicht bereit erklärt haben die Kontrolle abzugeben. Sadomasochismus in Reinkultur!
Unser Held 'Kable' (Gerard Butler) hat sich ebenfalls zur Spielfigur bereit erklärt. Allerdings in dem neuen Actionspiel 'Slayer'. Hier geht die Perversion noch einen Schritt weiter. Keine 3D-Figuren werden gesteuert, sondern es werden echte Menschen getötet. Ein fremder Gamer, der natürlich für diesen perfiden Spaß bezahlt, besitzt die Kontrolle über seine menschliche Spielfigur.

Nicht umsonst erinnert mich die Inszenierung dieses Actionstreifens an "Crank". Stehen doch deren Macher hinter diesem Film. Die wenigen gesellschaftskritischen Momente, welche die Drehbuchautoren eingebaut haben, sind offensichtlich nicht das Wichtigste an diesem Film. Gerade das bezeichnende Sinnbild einer neuen Generation, wie die gleichaltrigen Gamer-Mädels, die allesamt den absehbaren, moralischen Verfall der westlichen Teenies in den nächsten rund 50 Jahren perfekt zelebrieren. Die knallbunte und unmoralische Gesellschaft, ist ansprechend inszeniert und nach langer Zeit, habe ich mich endlich mal wieder auf eine actionlastige Rolle mit Gerard Butler gefreut. Ebenso freute mich das Mitwirken von Michael C. Hall (Dexter), Kyra Sedgwick (The Closer) in Nebenrollen sind auch John de Lancie (Q aus Star Trek TNG), Terry Crews (Alle hassen Chris) und John Leguizamo zu entdecken. Jedoch bleibt einem nur Michael C. Hall in seiner Rolle als bösartiger und blutrünstiger 'Zuckerberg-Verschnitt' gut in Erinnerung. Sofern man das von diesem Machwerk überhaupt behaupten kann.
Die extrem schnellen Schnitte und die Videospiel-Ästhetik sind kurzzeitig zu ertragen, nerven mich aber gewaltig bei einem 1 1/2 Std Actionmovie. Die groteske Überzeichnung der Figuren und die perverse Zukunftsvision ist eigentlich das "reizvollste" an dem Film. Der Rest ist nicht so tiefgründig, wie es der erste Anschein vermuten lässt. Die Action erinnert (vermutlich gewollt) an jeden x-beliebigen Ego-Shooter und lässt mich auch genauso kalt beim zuschauen. Dafür lohnt es sich dann auch nicht die FSK 18 - Extended Version anzusehen. Und für einen schlichten Actionstreifen mit Augenzwinkern, ist der Film a) zu humorlos und b) zu seelenlos.

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Mr. Pink

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

"Gamer" ist im Grunde ein schnellerer, lauterer, bunterer "Running Man", der einige gute gesellschaftskritische Ansätze bietet. Diese rücken allerdings schnell in den Hintergrund und werden leider nicht bis zu Ende gedacht, da Neveldine und Taylor wie schon bei "Crank" vor allem auf rasante Unterhaltung und non stop Action setzen.

Das funktioniert allerdings bestens. "Gamer" macht keinen Augenblick Pause und lässt einem keine Chance zum Durchatmen, es kracht und knallt ohne Unterbrechung. Dass die Story dabei zwangsläufig etwas auf der Strecke bleibt, stört mich insgesamt eher weniger, da "Gamer" einfach großartige Unterhaltung bietet. Der Film fährt jede Menge abgefahrener, verrückter Ideen auf, die Schauspieler sind cool, und auch optisch kann der Streifen durch die innovative Kameraarbeit, die mir sehr gefällt, durchweg überzeugen, auch wenn der Schnitt manchmal vielleicht etwas hektisch daherkommt.

Sicherlich nutzt der Film beileibe nicht all seine Möglichkeiten, insbesondere was eben die Story angeht, aber trotzdem habe ich jede Sekunde dieses Actionfeuerwerks voll und ganz genießen können und wurde ganz vortrefflich unterhalten. Außerdem ist die Tanzszene von Michael C. Hall einfach legendär.

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