Gamer

Gamer (2009), US Laufzeit 94 Minuten, FSK 18, Science Fiction-Film, Thriller, Actionfilm, Kinostart 07.01.2010

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5.3
Kritiker
39 Bewertungen
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6.4
Community
10115 Bewertungen
237 Kommentare
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von Mark Neveldine und Brian Taylor, mit Gerard Butler und Amber Valletta

Was, wenn ein Spiel grausame Wirklichkeit wird? Milliardär Ken Castle (Michael C. Hall) ist Erfinder von ‘Slayers’, einem perfiden Online-Game, in dem zum Tode Verurteilte zu realen Spielfiguren werden. In riesigen Wettkampfzonen treten sie als moderne Gladiatoren auf Leben und Tod an. Von Spielern fremdgesteuert, kämpfen sie gegen ihren Willen und ohne Kontrolle über das, was sie tun. Kable (Gerard Butler) ist unangefochtener Held der Arena. Von dem Teenager Simon kontrolliert und von Millionen von Zuschauern weltweit live verfolgt, hat er das tödliche Spiel am längsten überlebt. Doch um sein Leben und auch das seiner Frau Angie (Amber Valletta) und seiner Tochter zu retten, muss er Castles Spiel entkommen. Als die Untergrundbewegung ‘Humanz’ zu Kable Kontakt aufnimmt, scheint es endlich einen Ausweg aus dieser Hölle zu geben… (omdb)

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler

Kritiken (15) — Film: Gamer

Medienjournal: Medienjournal-Blog.de

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7.0Sehenswert

[...] Die Dystopie, die die Crank-Macher Neveldine und Taylor für die Welt von Gamer ersonnen haben ist zunächst einmal wahnsinnig spannend und steht ganz in der Tradition klassischer, düsterer Zukunftsvisionen. Da ist es schon ein wenig schade, dass dieses Konstrukt letztlich auch nur als Überbau für einen waschechten Actioner dient, der sich nur am Rande und marginal der Versuchung hingibt, ein wenig Gesellschaftskritik mit einfließen zu lassen. Immerhin tut aber der Film nie so, als sei er mehr als ein Action-Reißer und somit bekommt der Zuschauer für sein Geld genau das, was er erwartet. [...]

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Julio Sacchi: Das Manifest

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7.0Sehenswert

Wie so viele artverwandte Genrefilme zum Thema "pervertierte Unterhaltungsindustrie" gefällt auch GAMER das zu sehr, was er doch eigentlich anprangert. Die Uninspiriertheit des Plots wird jedoch zum einen vom herzhaft hasserfüllten Blick auf grenzdebile Onlinenerds ausgeglichen, zum anderen durch die Inszenierung: Hier ergibt der hyperkinetische Stil des CRANK-Duos ebenso Sinn wie ihre ästhetischen Übertreibungen. Ein Overkill mit Hand und Fuss, der erst gegen Ende schwächelt. Die Action hat Druck wie 16 Kessel.

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Julio Sacchi

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Bring doch mal Dein Profil in Ordnung!!!


Hisayasu S

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Müsste jetzt wieder gehen!


evants.com: eventsandtrends.com

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6.0Ganz gut

Wer „Crank“ kennt, ahnt, was den Zuschauer mit „Gamer“ erwartet. Die Handschrift des Regie-Duos Neveldine/Taylor ist klar zu erkennen: Es gibt viele skurrile sowie übertriebene Szenen, die zum Lachen einladen, und natürlich jede Menge Action. Fans von „Crank“ dürften also auch bei „Gamer“ auf ihre Kosten kommen – es reicht, sich in den Sessel zu lümmeln und einfach Action und schnelle Schnitte auf sich wirken zu lassen. Abzüge jedoch gibt es in der B-Note, denn die Handlung, die durchaus gesellschaftskritisch hätte sein können, geht in der Inszenierung unter und lehnt sich zudem arg an neuzeitlichen Filmen wie „Death Race“ und „Die Todeskandidaten“ bzw. am etwas älteren „Running Man“ an.

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Hitmanski: It's just a film, Reihe Sie...

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0.5Schmerzhaft

Die - verzeiht mir diesen Ausdruck - bescheuerte Idee einen Shooter zu verfilmen entwickelte sich zu einem verachtenswerten Film: "Gamer".
Die direct-to-dump-Veröffentlichung "Gamer" versteht sich als Kritik an der Inhumanität und Anonymität der Mediengesellschaft und Generation "Facebook", bedient sich aber zum einen selbst auf anbiedernste Art und Weise den (von den Machern prognostizierten) optischen Affinitäten und Gewaltgeilheit eben dieser Zielgruppe und ist zum anderen dabei noch flacher und oberflächlicher als Titelreportagen in pseudohippen Studentenblättchen a la NEON. "Gamer" ist auf DVD gebanntes Handlungsvakuum mit Bildschnitten und einer Kameraführung auf Drogen (aber anscheinend einer sehr sehr schlechten, ADS-auslösenden...), peinlichen CGI-Blutfontänen und weiblichen Sekundärgeschlechtsmerkmalen im Sekundentakt. All das macht jeglichen kritischen Ansatz so verlogen und selbstzweckhaft, wie man es sonst nur aus Machwerken wie "Hostel" und Co gewohnt ist. Im Gegensatz zu den "Killerspielen" auf dem PC ist "Gamer" zudem wirklich gewaltverherrlichend, weil er - anders als der Großteil der PC-Vertreter - Gewaltexzesse und Brutalität ohne jeglichen Kontext, Reflexion oder Ironie zelebriert und abfeiert.
Und das man nach Mimiklegastheniker Statham in "Crank" noch einen schlechteren Darsteller für eine Hauptrolle casten konnte, erschien mir persönlich ja fast nicht mehr möglich, aber schau an, schau an - da haben sie doch tatsächlich noch den Gerald Butler aus der Thermopylen-Schlucht gekratzt...

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TylerDurdan

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So schlecht!


Coach T

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Klasse Kommentar!


ChristiansFoyer: http://christiansfoyer.de/

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5.5Geht so

[...]Weder zimperlich mit Sex & Violence, da fliegen Gliedmaßen und Gedärme ebenso wie Titten und Ärsche und schräge Fetischfantasien durch’s Bild, ist „Gamer“ ein zeitweise schmutziges Vergnügen mit ein paar völlig abgespacten Freakshit-Momenten und einer Story, wie sie banaler und direct-to-DVD-mäßiger nicht konstruiert sein könnte. Um das, was mit dem eigentlichen Konzept möglich gewesen wäre, nämlich eine zynische Betrachtung einer in Avatarismus entarteten Gesellschaft, deren Taten nur noch auf die exzessivste Auslebung der nächsten Perversion abzielen, ohne den eigenen Sessel verlassen zu müssen, geht es in „Gamer“ bloß nebenher und höchst kurzsichtig gedacht. Drum bleibt nur die verschluckende Wildheit der Neveldine/Taylor’schen Zutatenmixtur, die rücksichtslose, grimmige Action und ein Gerard Butler, der hier nicht viel mit Schauspiel zu tun hat, sondern rohste, brutalst-urmenschliche Präsenz einbringt, mit der er den Film über einige Hürden wuchtet, an denen er sich ohne Butlers Führung gnadenlos den Schädel einrennen würde.[...]

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GrammatonCleric: Equilibrium, X-RATED, DAS M...

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8.0Ausgezeichnet

Dass Film eigentlich ein Endprodukt ist, eine Kombination aus verschiedenen Schichten, die in ihrer Summe das Medium ergeben, ist uns eigentlich nur selten bewusst. Natürlich fallen Darsteller, Musik oder Dialoge stets ins Gewicht, mal nehmen wir sie stärker wahr, mal weniger. Film ist vor allem ein visuelles Medium, das uns mit Bildern verzaubern soll, die wir konsumieren, hinter die wir aber nur selten bewusst blicken (können). Gamer ist so ein Film, der seinem Rezipienten wieder ins Bewusstsein ruft, welch enorme Arbeit eigentlich hinter einem Film steckt. Diese wilden Ego-Shooter-ähnlichen Szenen, die uns vorgesetzt werden, und in denen wir uns fast wie ein Spieler oder gar Teilnehmer fühlen. Sie sind es, von der die größte Faszination des Filmes ausgeht. Doch es ist nicht nur die Action allein, die einen mittendrin statt nur dabei sein lässt. Es ist die gesamte Zukunftsvision des Regieduos Neveldine/Taylor.

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Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...

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5.0Geht so

[...]„Gamer“ ist rein aus unterhaltungstechnischer Hinsicht die konsequente Weiterführung von den vorhergegangenen „Crank“-Abenteuern, nur das Jason Statham hier von Gerad Butler ersetzt wird, der seine Sache ganz ordentlich macht. Ansonsten ist von der ersten Sekunde an unschwer zu erkennen, dass man es mit einem Film von Nelvedine/Taylor zu tun hat. Ohne große Pause scheppert und kracht es, was das Zeug hält. Auch was die mal mehr und mal weniger gelungenen schrillen Einfälle angeht, weiß man jederzeit in wessen Haus man sich da verirrt hat. Das alles ist ganz spaßig und funktioniert in diesem Sinne auch von der ersten bis zur letzten Sekunde, zumal der Soundtrack über Marilyn Manson bis hin zur Bloodhound Gang überaus passend ist. Doch während „Crank“ und „Crank 2“ gar nicht erst versuchten irgendeinen Inhalt zu vermitteln, meinen sich Neveldine und Taylor in „Gamer“ einer in der gegenwärtigen Gesellschaft aktuellen Debatte anzunehmen müssen, und dieser Schuss geht erwartungsgemäß nach Hinten los. Sicherlich böte das Thema an sich genug Potential, um sich kritisch mit den Fragen nach (zukünftigen) Grenzen und Auswirkungen der Unterhaltungsindustrie zu beschäftigen, welche die eigene und die künstliche Identität immer weiter miteinander verschmelzen lässt, beziehungsweise immer neue Tabus auslotet. Wenn man aber, so wie in „Gamer“, genau das abfeiert, was man kritisiert, beziehungsweise vorgibt zu kritisieren, dann ist das eine höchst scheinheilige Angelegenheit.[...]

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Sascha Koebner: http://film-dienst.kim-info... Sascha Koebner: http://film-dienst.kim-info...

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5.0Geht so

Was bleibt, ist ein Film, der trotz seines Hauptdarstellers und seines hohen Budgets im Videomarkt besser aufgehoben wäre und jenseits seines reizvoll überzeichneten Bösewichts kaum Qualitäten aufweist, die ihn aus dem Meer der Exploitationfilme herausheben würde. Während die Spieler als emotionslose, sadistische Sklavenschinder gezeichnet werden, bleibt die Frage offen, wer diesen Film überhaupt sehen soll – oder will.

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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6.5Ganz gut

In naher Zukunft sind die Visionen von Second Life, The Sims und Ego-Shootern noch einen Schritt weiter. Statt mit Computerfiguren wird mit echten Menschen gespielt, die per Chipimpuls im Hirn von außen fremdgesteuert werden können. Der als Mörder verurteilte Kable (Gerard Butler) lässt sich von Teenie Simon (Logan Lehrmann) durch mörderische Gefechte navigieren, in der Hoffnung irgendwann seine Freiheit erspielen zu können. Doch Ken Castle (Michael C. Hall) der Erfinder diesen realen Videospiele, hat ganz andere Pläne...

Mit Gamer erleben die Crank-Macher Neveldine/Taylor einen Rückschlag, sowohl was Fan-Zuspruch, als auch die Kritiker-Liebe angeht. Nicht ganz zu unrecht, denn Gamer ist leider nur ein mittelprächtiger Film, auch wenn er einige inspirierte Momente hat.

Faszinierend ist nach wie vor, wie sehr die beiden Game-Mechaniken imitieren und vom sinnlos herumstolpernden Passanten, über Power-Ups und typische Ego-Shooter-Choreographien vieles aufgreifen und optisch…

6 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 4 Antworten

Wombat

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Vielleicht fehlt aber noch die erschreckende Annäherung an Death Race, die mir durchweg durch den Kopf spukte.


BigDi

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Na sowas, es gibt tatsächlich auch eher positive Kommentare zum Film, ausgerechnet von dir Ôo


Evie: www.inderzange.de

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1.5Ärgerlich

Crank und Crank 2: High Voltage ließen schon erste Rückschlüsse geben was uns mit “Gamer” bevorsteht. Sinnlose Action mit verdammt viel Humor und einer verrückten Story.

Kable gespielt von Gerard Butler (“300″) ist ein zum Todeverurteilter Sträfling der in dem Spiel Slayers versucht sich seine Freihheit zu “erspielen”. Slayers wurde erfunden vom Milliardär Ken Castle (Michael C. Hall – “Dexter”), der zuvor mit Society sein Geld machte. Um Society zu ermöglichen erfand er Nanotechs die den Menschen ins Gehirn eingepflanzt wurden um sie “fernzusteuern” wenn sie in einen bestimmten Bereich kommen. Man könnte also sagen Die Sims im echten Leben mit echten ferngesteuerten Menschen. D.h. jeder, der sich einen “Charakter” kauft kann den von zu Hause steuern, alles mit ihm machen wozu man selber nicht in der Lage wäre, oder wovor man zu viel Angst hat. Slayers ist nun das neuste Spiel von Castle, wer in diesem Spiel 30 mal gewinnt wird freigelassen und kann zurück in die ach so heile Welt.

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Enk: Mental Savage Enk: Mental Savage

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7.0Sehenswert

[...]Viele Versatzstücke aus Blade Runner, Running Man oder dem Cronenberg-Streifen eXistenZ werden hier recycled, aber durchaus konsequent zu einem innovativen Sci-Fi Mix mit frischen Ideen zusammengerührt. [...] Wie eine Welt aussieht, in der die Figuren von leicht perversen Freaks hinter dem Computer gesteuert sind, ist schon sehr lustig anzusehen (und vermutlich sehr authentisch): Die Avatare in “Society” laufen in geschmacklosen Kostümierungen ziemlich planlos durch das Spielgelände, haben spontan wilden Sex in jeglichen Konstellationen, oder idlen auch gerne mal in der Gegend herum. [...]

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Enk

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Das fängt bei der düsteren Optik vieler Einstellungen an, die klar von Ridley Scott inspiriert ist (wie bei so ziemlich jedem Sci-Fi Film der letzten Jahre) geht über die Ambivalenz der Figuren, ob sie sie selbst sind oder gesteuert werden, bis hin zur Schlußszene, in der der Protagonist mit seiner Familie auf dem Highway in eine vermeintlich glückliche Zukunft fährt, eine sehr deutliche Anspielung an das Ende von Blade Runner.


kittycat20

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Musste auch kurz an Blade Runner denken, als der fette Typ für Kables Frau das Outfit ausgewählt hat, war eines davon das von Daryl Hannah und die Frisur war auch die selbe.


E. Knörer: taz, perlentaucher, cargo-film E. Knörer: taz, perlentaucher, cargo-film

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6.5Ganz gut

"Gamer" tut videospielkritisch. Niemand nimmt dem Film und seinen Machern, dem Regie- und Autorenteam Mark Neveldine und Brian Taylor das ab; was keine Kritik sein soll, denn das Manöver ist für jeden durchschaubar. [...] Die Lust, die sie am Metzeln haben, spritzt blutrot aus jedem ihrer hochbeschleunigten Bilder. Ebenso wie der Spaß, den sie am Spritzen haben, an der Hochbeschleunigung, am Druck des schnellen Drehs, an der jeden Übergang, jede Pause wegpustenden Montage, dem unverbundenen Ineinander von Bildtypen, der umstandslosen Wiederverwendung von Genreversatzstücken. Das Kino ist ihnen ein optisch-akustisches Maschinengewehr.

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alviesinger: bummelkino

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2.5Ärgerlich

„Gamer“ ist ein schlagendes Argument für handgemachte Old-School-Action. Nach Konsum dieses wirren und stumpfsinnigen Cyber-Thrillers, der die Subversivität eines „Blade Runners“ anvisiert und dabei noch oberflächlicher als „Dr. Frankensteins Todesrennen“ zur Tat schreitet, wünscht man sich im Bereich des anspruchslosen Genres lieber einen bodenständige Segal meets Dudikoff-Klopper aus den guten alten 1980er Jahren auf der sich bald auflösenden VHS-Kassette. Denn dieser Real-Life „Sims“, „GTA“ und „Doom“-Unsinn mit Knastis, der von einem weltweit mächtigen Medien-Mogul konzipiert wurde und verschwörungstechnisch alle Fäden in der Hand hält, ist doch in Wahrheit ganz großer Kokolores. „Gamer“ leidet wie die filmischen Vorgänger – die beiden „Crank“-Teile - von Neveldine und Taylor an dem audiovisuellen Overkill. Obendrein ist die Geschichte des aus schrägen Video-Clips bestehenden Streifens so alt wie das römische Brot & Spiele-Konzept. Die Filmemacher kopieren bei Genre-Größen wie „Running Man“ und „Rollerball“ und werkeln sich eine auf die Kids-Konsolen-Generation getrimmte FSK-18-Low-Budget-Variante einer typischen Bruckheimer-Produktion zusammen: Baller, Bumms und Titten – alles etwas expliziter, sprich rabiater. Anstatt eines A-Cast-Schauspielers darf Mister „300“-Gerald Butler als Hauptdarsteller ran und der unvermeidliche Weirdo – eine Paraderolle für Buscemi – darf in „Gamer“ von der C-Mime John Leguizamo gespielt werden. „Gamer“ ist ein überdrehter Langweiler mit unterirdischem Schnitt und hat im Kino eigentlich nichts zu suchen. Vielmehr spricht er die Klientel an, die sich von der Blue-ray-Metal-Super-Box – limitiert auf 1.000 Stück – mit der Ultra-Uncut-Version („nur so ist der richtig cool“) und zehn weiteren Bonusminuten voller geplatzter Gedärme und rasierter Intimbereiche ködern lässt: noch blutiger, noch sinnloser, noch geiler.

Kritik im Original 14 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Sm0K1ngGnu

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6.0Ganz gut

"Running Man" on Steroids. Gamer will die Killerspiele-Diskussion auf die nächste Ebene katapultieren und lässt Kids zu Hause im Spiel echte Menschen kontrollieren und sich töten. Klar, dass einer da gut genug ist, das System zu schlagen, weshalb die Guten auf ihn aufmerksam werden und die Bösen ihn aus dem Weg räumen möchte. Er selbst möchte nur zurück zu Frau und Kind. Das kann man kaum als kritische Betrachtung der Killerspiel-Debatte bezeichnen, denn auf dem Weg zu seiner Frau tötel Kable wirklich jeden, der ihm im Weg steht. Der unschuldig verurteilte wird bei seinem Kampf um die Freiheit zum hundertfachen Mörder. Aber die anderen haben ja angefangen.
Effektmäßig hat Gamer einiges zu bieten, schauspielerisch eher nicht. Gamer ist auch nur ein Actionfilm wie jeder andere, die Story eine Entschuldigung, für zahlreiches Töten und Explosionen. Die Moral bleibt auf der Strecke, da hatte ich mir mehr erhofft, ich habe mich trotzdem unterhalten gefühlt.

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J. Berardinelli: ReelViews J. Berardinelli: ReelViews

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3.5Schwach

Ich frage mich, ob Gamer ein gutes Videospiel abgeben würde; es ist jedenfalls kein gutes Material für einen Film. Wenn man ein Element von Interaktivität in die hyperkinetische, sich endlos wiederholende Action, die mühsame Narration und den dümmlich offensichtlichen Sozialkommentar einfügen könnte, wäre das Potential für etwas Unterhaltsames zu finden. So allerdings - als Serie von an die Wand geworfenen Bildern - ist es reine Verschwendung von Zeit und Talent. Der Regisseure/Drehbuchautoren Neveldine und Taylor, die Männer hinter der Crank-Serie, unterwerfen hier jeglichen Inhalt dem visuellen Stil – jedoch ohne den Esprit und die Dreistigkeit, welche die zwei Filme mit Jason Statham auszeichnete. Gamer ist düster und eintönig, sogar die „Katharsis“ am Ende ist eingehüllt in Schwermut.

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Kommentare (222) — Film: Gamer


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DerSuperBob

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Bewertung6.5Ganz gut

hab ihn gestern erst gesehen, hab aber jetzt schon keine Szenen mehr vor Augen xD
der Film scheißt so an einem vorbei.
trozdem ein sehenswerter Actionfilm. hat mich gut unterhalten.

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timwenig

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ein "freudscher" in reinform! super. (scheißt anstatt schießt)


Tj.

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

„Gamer“ ist ohne Zweifel eine filmische Augenweide, die menschliche Notwendigkeit mit perversen Erwartungen verbindet und sich dabei keinesfalls zu Schade ist um den Zuschauer, im selben Atemzug, in eine nicht all zu ferne Zukunft zu entführen. Das Regieduo Mark Neveldine und Brian Taylor (Crank 1 ; Crank 2) schuf mit ihrem teuflischen Werk einen illusionären und primitiven Adrenalinporno, der sein Publikum zu einer blutigen und unüberlegten Jump Session zwingt. Kein Wunder, dass der Stab um Butler, Hall und Valletta dem gesamten Actiongenre eine Menge frischen Wind einhaucht, den dieser wiederbelebt nicht nur Vergessenes auf phänomenale Weise, sondern meistert auch bisher Unbekanntes problem - und sorgenlos. „Gamer“ experimentiert mit seinem Betrachter einfühlend aber explosionsartig, weshalb das Adrenalinvolumen rasend schnell auf ungeahnte und bedenkliche Grenzen stößt. Während sich Gerard Butler alias Kable brutalst durch unzählige Wettkampfzonen schleppt, sorgt Marilyn Manson's Sweet Dreams für zeitlosen und elektrisierenden Zeitvertreib, der sich natürlich einen verheerenden Pfad durch Maschinen aus Fleisch und Blut bahnt. Verständlich das Genreverehrer und Actionenthusiasten bei Neveldines und Taylors Streifen auf funkelnde Glubscher treffen werden, denn „Gamer“ ist nicht nur ein äußerst ordentlicher Bilderbuchporno, sonder auch ein kunstvoll gestalteter Egoshooter-Actionstreifen, der nicht nur erklärt und erzählt sondern auch warnt. Ein lebendiges, schräges und zum ausflippen verfluchtes Meisterwerk der Extraklasse.

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werner-holt

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Nach dem wiederholtem sehen gestern ändere ich meine Punktevergabe von 9 auf 10 Punkte Lieblingsfilm. Gamer ist, für mich, die perfekte moderne Dystopie. Mit den Bildern, dem Schnitt und dem Soundtrack der 2.0 Generation.

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Cayopei

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Bewertung4.5Uninteressant

Neveldine & Taylor haben zwar weiterhin jede Menge interessante Ideen, doch auf der nach oben offenen Crank-Skala dengeln sie hier nur einen mässigen Actionfilm daraus zusammen.

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Oliver0403

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Bewertung6.0Ganz gut

Ich würde zu gerne wissen, warum hierbei von Seiten der FSK so ein Gewese gemacht wurde...
Selbst in der Uncut Fassung, welche ich mir angesehen hatte, wäre eine 16ner Freigabe vollkommen ausreichend gewesen. Der Film ist bestenfalls normaler Durchschnitt. Nicht mehr, aber auch nicht weniger!

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smartyx

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Bewertung1.0Ärgerlich

Ach du mein lieber Schreck. Das war ja mal gar nix. Dann doch lieber 300, und der ist schon echt nicht mein Favorit.
Surrogates ist da um Welten besser!

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centurio

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Call of Duty trifft auf Second Life.
Hat mich richtig unterhalten der Film

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DTokarsky

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Bewertung5.5Geht so

Interessante Story die leider nicht wirklich gut umgesetzt wurde. Schade eigentlich hätte "Gamer" doch Potenzial ein guter Film zu sein. Vor allem die "Gameoptik" weiß zu überzeugen.

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CIT

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Bewertung3.0Schwach

Die Story hat sich interessant angehört, die Umsetzung war dann leider eher etwas durchwachsen. Wenn man mal kein Bock hat wegzugehen, kann man sich den Film ja mal am Freitag abend um 22.15 Uhr auf RTL 2 reinziehen, zu mehr taugt der aber nicht.

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DenisPower

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Bewertung9.0Herausragend

Sehr interessant,
dass es verschiedenste Meinungen über diesen Film gibt.
Für mich persönlich, war der Film ein einziges Highlight.
Doch trotzdem kann ich die Bewertungen, die den Film ins schlechte verdammen auch verstehen.

Es gibt verschiedene Dinge in diesem Film, die absolut genial und grandios gelungen sind, aber auch viele UND vor allem WICHTIGE Dinge, die echt grotik und ziemlich lieblos gemacht wurden. Ich rede von Handlungstrang, Effekten, Schnitttechnik, Gefühlsvielfalt, Design und Kostüm.

Zu den guten Dingen.
Die Musik war passend zum Film, nicht lieblos, aber auch nicht wirklich vielseitig.
Die Kostüme waren meist das Highlight, da jemand, meiner Meinung nach, wirklich die Chance genutzt hat, alle "crazyness", die man in einem futuristischen Film in Kostümaustattung stecken kann reingesteckt hat und somit die visuelle Gefühlswelt in die Höhe getrieben hat.
Die Handlung, komplett lieblos dahingeklatscht und echt übel verdreht.
Die Schnitte für jeden, der nicht häufig Videospiele spielt, vermutlich total unzumutbar,
da diese magenverdrehend schnell sind und keine Gnade kennen.
Die Gewalt an manchen Stellen echt übertrieben und auch ekelhaft.
Der Handlungsstrang verspricht am Anfang sehr viel und es wirkt so, als würde sich ein bombastisches Erlebnis nach der ersten Szene auftürmen, was so aber nicht stimmt.
Wenn man in diese Welt als Zuschauer hereindriftet, merkt man, dass die Ideen und Theorien hinter dem Film meist veraltet (aber immer noch aktuell) und ausgelutscht sind.

Der Film konzentriert sich auf atemberaubende Gewaltszenen, die ruchlos erscheinen und nicht wirklich auf irgendeinen Sinn.

Hätte dieser Film nicht diese atemberaubende Kraft einen in diese total verrückte "Pseudodystopie-Welt" mit seinen Szenendarstellungen hereinzuziehen, würde dieser Film von mir auch nur 3 PUNKTE bekommen.
Aber das Konstrukt dieser, in naher Zukunft liegenden, Welt hat mir einen Wiedererkennungswert gegeben, die ich in fast allen Filmen vermisse.

Das ist die verrückte "Crazyness" die das 21. Jahrhundert beschreibt.
Dumme Handlung, nie wirklich was los. Krasse Pseudo-Action, alles bunt und in manchen versteckten Ecken etwas Noir und nicht zu vergessen, "Pseudorebellion" da wir heutzutage in der westlichen Welt nie wirklich gegen irgendwas rebellieren, da wir im Strich fett, dumm, faul und actiongeil, wenn wir es nicht selber mitmachen müssen, sind.

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MickeyPosthuman

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Coole Kritik zu einem coolen Film. Deine letzten beiden Absätze sind super. Danke dafür.


karma-karman

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Bewertung5.5Geht so

Coole Idee, aber gegen Ende hin geht dem Film ordentlich die Puste aus. Da hätte man sehr viel mehr draus machen können... Muss ich mir nicht noch ein zweites mal ansehen.

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Vergalduk

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Bewertung5.0Geht so

Was hatte ich mich auf diesen Film gefreut! Endlich ein moderner Zockerstreifen, so dachte ich zumindest. Bei den ersten drei Versuchen, den den Actionfilm zu sehen bin ich *hust* alkoholbedingt eingeschlafen - dachte ich zumindest. Denn auch im nüchternen Zustand war es sehr schwer, nicht einfach wegzudriften oder sich einfach eine andere Bechäftigung zu suchen. Hätte nie gedacht, dass ein Actionfilm (!) mit Gerard Butler (!!), der von weiter entwickelten Videospielen (!!!) handelt, so stinklangweilig sein kann. Von der versprochenen Action sieht man nicht so viel wie erhofft, die Schauspiler wirken hölzern (ausnahmsweise in diesem Genre nicht durch die Story rechtzufertigen) und eine wirkliche Handlung vermisst man auch. Dabei ist das Konzept doch eigentlich vielversprechend; man hätte auch einen Spartenfilm oder ein Trashmovie daraus machen können, aber leider ist das Ding für ersteres zu mainstreamorientiert und für letzteres zu bemüht und poliert. Sehr schade, wirklich.

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Silent_Dill

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Bewertung9.0Herausragend

Ich persönlich finde Gamer genial. Der Film ist hart, kompromisslos und gnadenlos ehrlich was die Absichten von Ken Castle (alias Michael C. Hall) betreffen. Zumal Society gewisse Parallelen zu Second Life besitzt. Die Idee von Slayers könnte auch genauso aus dem Film Running Man mit Arnold Schwarzenegger entsprungen sein. Man kann Neveldine und Taylor unterstellen sie sind Stümper was Filme angeht aber Crank 1-2 und genauso auch Gamer konnten mich vollends überzeugen.

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Thomas Hetzel

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Bewertung2.5Ärgerlich

Ein volkommen schwachsinniger Film. Wieder einmal ein gutes Beispiel dafür, wie eine tolle Idee gegen die Wand gefahren wird. Aus der Idee hätte man soviel machen können und was kommt dabei raus? Ein völlig sinnfreies, albernes Machwerk. Das einzig positive waren Gerard Butler und Michael C.Hall.

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FordFairlane

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Ganz deiner meinung, gute Story. Sehr schlechte und lahme Umsetzung. Und was bitte schön soll, diese pervers Kameraeinstellung, man erkennt fast nie etws.


concienda

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Bewertung2.0Ärgerlich

Brian Tyler und Mark Neveldine oder wie die beiden überschätzten Holzköpfe heißen liefern hier den letzten Müll ab, der weder als Actionfilm noch als Mediensatire funktioniert. Das einzig gute an dem Kasperltheater ist der Soundtrack und Terry Crewes. Ich weiß zwar nicht warum, aber irgendwie übt der Mann seit Alle hassen Chris eine gewisse Faszination auf mich auf.

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Poor Boy

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Bewertung5.0Geht so

Amber Valletta kenne ich noch aus Transporter 2 und Michael C. Hall aus Dexter,Grund genug in diesen Film mal rein zu sehen.Davon mal abgesehen das der Streifen arg in die Länge gezogen wurde kommen zumindest Actionfans hier und da auf ihre Kosten.Die Story ist wirr und arg an den Haaren herbei gezogen.Einmal sehen und wieder vergessen.

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ShayaNova

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Bewertung1.5Ärgerlich

bestes beispiel, wie man aus einer völlig hirnrissigen story einen film machen und sogar teure schauspieler dafür gewinnen kann. meiner ansicht nach, wollte 'dexter' hier unbedingt mal ins filmgeschäft reinschnüffeln, hat sich eine rolle erkauft, und das ging gründlich in die hose.

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russell

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Bewertung7.5Sehenswert

hätte mich nicht gleich zu anfang marilyn manson´s "sweet dreams" eingefangen,
hätte ich mich wohl ziemlich sofort wieder verabschiedet, weil der film ja doch sehr anstrengend und überreizend ist mit seinen ultraschnellen cuts.
und der zweite "festsauger", keira sedgewick, kam dann noch rechtzeitig, um mich endgültig bei der stange zu halten... .
der satirische ansatz hat mir dann gut gefallen (wenns auch keine ursachenaufdeckung gab) und die rasante handlung hat, nachdem ich mich erstmal darauf eingelassen hatte, einen ganz eigenen sog entwickelt (ich konnte an den passenden (für mich: zu brutalen) stellen ja immer noch die augen zuklappen...).
wobei ich mich eigentlich die ganze zeit über fasziniert und verblüfft fragte, ob die ballerspiele denn wohl tatsächlich so ähnlich sind und wenn ja, weshalb denn bloß leute sich das freiwillig antun.

jedenfalls finde ich den film auf jeden fall mal sehenswert.

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pfeffer

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Rasant und auf den Punkt und mittendrin statt nur dabei. Analysiert werden darf später, hier geht es erstmal um reine Gegenwart. Und die ist dauerbeschleunigt, stets noch perfider als befürchtet und - klar - so richtig schlimm. Inside the heart of darkness.

Das alles erzählt in einem Staccato, das keinen Platz für Reflexion lässt. Symptomatisch. Nochmals: alles Gegenwart, alles schnell, alles gleichzeitig. Mehr kann man von einem Film über die Unterhaltungsindustrie kaum erwarten. Das einzige Manko: dieses groteske Prozac-Grimassenspiel. Das hat mich schon im Black-Hole-Sun-Video genervt.

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kinogaengerin

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Bewertung3.0Schwach

Als Gamer kontrolliert man einen Menschen, der wahlweise in einer schrillen Online-Welt oder aber auch im tödlichsten Spiel der Welt feststeckt: Slayers. So ergeht es Kable, der zum Tode verurteilt von einem Gamer durch ein brutales Kampfszenario getrieben wird, um seine Freiheit wiederzuerlangen. Doch wie weit ist es mit unserer Welt gekommen, wenn wir nicht mehr nur (blaue) Avatare sondern echte Menschen kontrollieren, um unsere Fantasien auszuleben? "Bevor es jemand merkt, sind wir alle Sklaven." Bezüglich der Kritik an der heutigen Gesellschaft und wohin es führen könnte, kann 'Gamer' durchaus punkten. Auch Gerard Butler passt wunderbar in diese Rolle und füllt sie mit ordentlich Testosteron aus. Doch leider hapert es gewaltig an der Umsetzung dieses Filmchens. Er ist bunt, schrill, völlig überdreht und somit schlichtweg anstrengend. Es folgt hier Schnitt auf Schnitt und eine wacklige Kamera tut ihr Übriges, dass man nach "Genuss" sicher Kopfschmerzen hat.

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