Crank
edit edit group membershipsUS 2006
Kinostart: 21.09.2006, Laufzeit 88 Minuten.
Crank injiziert eine kräftige Ladung Adrenalin in das Actiongenre und bietet interessierten Kinogängern eine schwarzhumorige und sehr willkommene Abwechslung.
Dies ist nicht Chev Chelios’ (Jason Statham) Tag: Da er sich entschlossen hat, seine Karriere als Auftragskiller an den Nagel zu hängen, wurde ihm von seinem Konkurren… — Mehr
Crank injiziert eine kräftige Ladung Adrenalin in das Actiongenre und bietet interessierten Kinogängern eine schwarzhumorige und sehr willkommene Abwechslung.
Dies ist nicht Chev Chelios’ (Jason Statham) Tag: Da er sich entschlossen hat, seine Karriere als Auftragskiller an den Nagel zu hängen, wurde ihm von seinem Konkurrenten Victor eine Dosis tödlichen Gifts verabreicht. Alles, was Chev nun tun kann, um seinen sofortigen Tod zu verhindern, ist seinen Adrenalinspiegel auf ausgesprochen hohem Niveau zu halten. Als hilfreich erweist sich hier, dass ihm eine ganze Menge übler Schergen auf den Fersen ist und seine Freundin Eve (Amy Smart) sich auch vor öffentlichem Sex nicht scheut, um ihm die lebenswichtige Aufregung zu verschaffen. Schließlich gibt es da ja noch eine Rechnung mit Victor zu begleichen – mehr als genug Action für einen Film, der nicht umsonst Crank heißt.
Mit Crank gab das auf temporeiche Actionfilme spezialisierte Regieduo Neveldine/Taylor sein Spielfilmdebut. Neben Crank sind die beiden auch für die Fortsetzung Crank 2: High Voltage und für den Ego-Shooter unter den Actionfilmen Gamer mit Gerald Butler verantwortlich. Sie schrieben für alle drei Filme auch die Drehbücher. Das Script zu der im Sommer 2010 in den USA anlaufenden Comic-Verfilmung Jonah Hex stammt ebenfalls von ihnen. Hier führen Neveldine/Taylor allerdings nicht Regie.
Die adrenalinhaltige Stimmung von Crank macht sich schon auf dem Soundtrack bemerkbar. Dort tummelt sich die Crème de la Crème des Heavy und Nu- Metal. Chester Bennington, der Sänger der Band Linkin Park, hat denn auch einen Gastauftritt in Crank. Er spielt einen Arzt, der Jason Statham eine lebenswichtige Dosis Ephidrin verweigert.
Die Fortsetzung von Crank schließt direkt an das Ende des ersten Teiles an. Mit dabei sind alle Hauptdarsteller von Crank, inklusive Countrysänger Dwight Yoakam, der in beiden Filmen einen heruntergekommen Arzt und Freund von Chev Chelios spielt. (KJ)
- Regisseur
- Mark Neveldine, Brian Taylor
- Autoren
- Mark Neveldine, Brian Taylor
- Genre
- Schwarze Komödie, Actionfilm
- Zeit
- Gegenwart
- Ort
- Los Angeles
- Handlung
- Adrenalin, Amoklauf, Arzt, Auftragskiller, Badezimmer, Bar, Blut, Blutrausch, Chinatown, Dach, Drogenmafia, Drogenmissbrauch, Einkaufszentrum, Fahrstuhl, Flucht, Geplanter Mord, Gift, Halskette, Helikopter, Herz, Informant, Injektion, Krankenhaus, Mord, Rache, Stress, Telefonanruf, Triade, Vergiften, Überdosis
- Stimmung
- Aufregend, Hart, Spannend
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Kritiker — Film: Crank
isinesunshine: isinesunshine.de
Auftragskiller Chev Chellios (Jason Statham) wacht auf und ist so gut wie tot. Ihm wurde ein chinesischer “Cocktail” injiziertder ihn umbringt, sobald sein Adrenalinpegel zu niedrig ist. Chev tut also was er tun muss: er tritt ordentlich aufs Gas.
Da sein letzter Auftrag der Grund für die ganze Sache ist, sucht Chellios seinen Boss auf und begibt sich anschließend auf die Jagd nach Ricky Verona (Jose Pablo Cantillo), der ihm die tödliche Spritze gesetzt hat. In die Geschichte hineingezogen werden außerdem Chevs Freundin Eve (Amy Smart), sein Kumpel Kaylo (Efren Ramirez) und sein Arzt Doc Miles (Dwight Yoakam)…
…
Jason Statham ist ja sowieso ein ganz cooler und passt daher perfekt in die Rolle des mehr oder weniger sympathischen/lieben Bösen (siehe auch Transporter I & II, Chaos, The Italian Job). Bei Eve würde man sich des Öfteren gerne ein Brett vor den Kopf kloppen, weil sie eine auch im Kopf blonde Blondine ist, was aber doch irgendwie zu Chev passt.
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Gnislew: http://www.sneakfilm.de
Wer ungewöhnliches Actionkino mag ist bei "Crank" genau richtig. Hier fliegen von der ersten Minute an die Fetzen. Leute die lieber anspruchsvolles Kino erleben möchten machen aber bitte einen sehr großen Bogen um den Film, denn hier gilt wirklich Kopf abschalten und unterhalten lassen.
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Kommentare — Sehenswert 7.5
pedi-paulo 2010/07/26 21:48:22
Kommentar löschenAls ich den Film beim ersten Mal sah, dachte ich mir: Was ist das denn? Beim zweiten Mal hatte ich mich fast tot gelacht. Er ist Geschmackssache, weil er lustig und lächerlich zugleich ist meiner Meinung nach. Ich wusste nicht, wie ich ihn bewerten sollte. Aber ich denke, dass man ihn nicht sehen muss. Kommt auf den Geschmack und die Stimmung an, ob man gerade für Blödsinn offen ist oder nicht. Beim zweiten Gucken war ich es zumindest, also 6 Punkte.
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Jack Bearfoot 2010/07/25 22:26:08
Kommentar löschenfür mich absolut klar die nr.1 des genres . .
diesen film zu toppen wird nicht möglich sein, da sich der film so nahe am abgrund befindet, das jeder schritt weiter zu gehen ein absoluter absturz wäre!!!
saucool, extreem und unschlagbar . . dieser film hat für mich alle grenzen ausgelotet!!!
teil 2 zeigt ja deutlich das eine steigerung eher ein schritt rückwärts und somit zuviel ist!!!
Fazit: bravo - unschlagbar der beste film aller zeiten in diesem genre...
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philopee 2010/07/23 10:40:03
Kommentar löschen"Ich wurde vergiftet und nur Adrenalin kann die Vergiftung aufhalten"
So eine blödsinnige und hirnrissige Entschuldigung für sinnlose Action habe ich selten zu Gesicht bekommen. Trotzdem funktioniert das Rumgehopse und Rumgeballer teilweise ganz gut. Aber die bloße Tatsache dass Chev Chelios Adrenalin zum Überleben braucht rettet die dünne Handlung nicht über längere Zeit.
Wenn man abends keinen Bock mehr hat nachzudenken, kann man sich das anschauen. Nach Tiefsinn sucht man hier allerdings vergebens.
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Crank wird von der moviepilot community mit 8 von 10 Punkten auf Grundlage von 8314 Bewertungen und 174 Nutzerkritiken bewertet.

„Crank“ ist ein außergewöhnlicher Actionfilm und fast schon eine Actionfilm-Parodie. So konsequent auf spaßige Männerunterhaltung ausgerichtet ist ein Film selten. Die Handlung ist ganz bewusst auf das Wesentliche reduziert und konzentriert sich auf eine durchgestylte Optik. Überspitzte Action, gezeigt durch rasante Schnitte, ungewöhnliche Montage-Ideen und ein Soundtrack-Feuerwerk sind an der Tagesordnung. Zeitweilige Übertreibungen kann man „Crank“ kaum vorwerfen, da der Film von Anfang an klar macht, dass er einfach so ist. Jason Statham bewies ja schon in „The Transporter“ (2002), dass er genau der richtige Mann ist, um bei so einem Spektakel im Mittelpunkt zu stehen. Pardon, zu rennen. Der Nachwuchs für Bruce Willis und Konsorten ist gesichert. [...]
Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten
Chaosmacherin 2009/12/28 04:27:35
Für "spaßige Männerunterhaltung" fand ich den Film als Frau aber auch ziemlich gut =P
hpeee 2010/01/19 19:07:04
sehr gut beschrieben - wundert micht nur, dass er in deiner Skala eine 7.5 bekommt. Für mich war es ein Meilensten in der Erzählkunst so wie Matrix, Memento oder Pulp Fiction