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Crank

Crank (2006), US Laufzeit 88 Minuten, FSK 18, Actionfilm, Komödie, Kriminalfilm, Thriller, Kinostart 21.09.2006


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6.6
Kritiker
58 Bewertungen
Skala 0 bis 10
7.4
Community
35089 Bewertungen
286 Kommentare
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von Mark Neveldine und Brian Taylor, mit Jason Statham und Efren Ramirez

Um sich selbst am Leben zu erhalten insziniert Jason Statham in Crank die waghalsigsten Stunts. Was lebensmüde scheint, ist für ihn lebensnotwendig.

Das ist nicht Chev Chelios’ (Jason Statham) Tag: Da er sich entschlossen hat, seine Karriere als Auftragskiller an den Nagel zu hängen, wurde ihm von seinem Konkurrenten Victor eine Dosis tödlichen Gifts verabreicht. Alles, was Chev nun tun kann, um seinen sofortigen Tod zu verhindern, ist seinen Adrenalinspiegel auf ausgesprochen hohem Niveau zu halten. Als hilfreich erweist sich hier, dass ihm eine ganze Menge übler Schergen auf den Fersen sind. Seine Freundin Eve (Amy Smart) scheut sich auch vor öffentlichem Sex nicht, um ihm die lebenswichtige Aufregung zu verschaffen. Und schließlich gibt es noch eine Rechnung mit Victor zu begleichen.

Hintegrund & Infos zu Crank
Mit Crank gab das auf temporeiche Actionfilme spezialisierte Regieduo bestehend aus Mark Neveldine und Brian Taylor sein Spielfilmdebut. Neben Crank sind die beiden auch für die Fortsetzung Crank 2: High Voltage und für den Ego-Shooter unter den Actionfilmen Gamer mit Gerald Butler verantwortlich. Sie schrieben für alle drei Filme auch die Drehbücher. Das Skript zu der im Sommer 2010 in den USA anlaufenden Comic-Verfilmung Jonah Hex stammt ebenfalls von ihnen. Hier führen Neveldine/Taylor allerdings nicht Regie.

Die adrenalinhaltige Stimmung von Crank macht sich auch auf dem Soundtrack bemerkbar. Dort tummelt sich die Crème de la Crème des Heavy und Nu-Metal. Chester Bennington, der Sänger der Band Linkin Park, hat auch einen Gastauftritt in Crank. Er spielt einen Arzt, der Jason Statham eine lebenswichtige Dosis Ephidrin verweigert.

Die Fortsetzung von Crank schließt direkt an das Ende des ersten Teiles an. Mit dabei sind alle Hauptdarsteller von Crank, inklusive Countrysänger Dwight Yoakam, der in beiden Filmen einen abgehalfterten Arzt und Freund von Chev Chelios spielt. (KJ)

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Cast & Crew


Kritiken (10) — Film: Crank

SoulReaver: CinemaForever, D3M

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7.0Sehenswert

[...] Die Kamera kennt dabei keine Ruhe und suggeriert genau die panische Hektik, die dampfenden Existenzängste, wie sie Chev während des gesamten Filmes durchleben muss, ohne Verschnaufpause, immer in Action, immer nahe der Ex- wie Implosion, ohne sich einer Emotionalität aneignen zu wollen, die der Film sowieso nicht gebrauchen hätte können. Die vibrierende, epileptische Amokästhetik stellt damit in „Crank“ keinesfalls einen kreischenden Selbstzweck dar, sie besitzt einen assoziativen Charakter und zieht jeden in seinen schwindelerregenden Taumel, der länger als fünf Minuten Teil dieses zynischen Wirbelsturms wird. „Crank“ labt sich fortwährend an Übertreibungen, sucht die Grenzen des Geschmacks und ist im Rahmen seines Szenarios immer auf den Punkt. Beste Unterhaltung, pochend, donnernd, blutend und hämmernd.

Kritik im Original 25 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

JackoXL

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"Speed" ohne Bus. Das ist mal geiles No-Brainer-Action-Kino, wie im Zirkus Amphetamin. Mag den sehr. :D


SoulReaver

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Saugeil, und daher eigentlich gar nicht mal so doof. :)


Kubrick_obscura: CinemaForever, arte

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6.0Ganz gut

Ohne viel Federlesen geht es sofort los. Chelios wacht auf, torkelt durch den Raum. Noch wissen wir nicht wer der Mann ist durch dessen Augen wir schauen. Er findet eine DVD (Aufschrift "FUCK YOU") und legt sie in den Player ein. Als das Video auf dem Fernseher startet, verlässt die Kamera die Subjektive, springt aber meterweit weg und filmt den Mann nur als schemenhafte Silhouette knieend vor dem Fernsehgerät. Die erste Sekunden von "Crank" etablieren nicht nur den Ton der Handlung sondern auch das ästhetische Konzept, eine widesprüchliche Mischung aus Nähe und Distanz. Ein übergroßer Verfremdungseffekt kollidiert mit dem Drang der Erfahrbarkeitsmachung. In den folgenden 90 Minuten wird der Zuschauer immer wieder vor und zurück geworfen, wird dazu genötigt Teil des Filmgeschehens zu sein, nur um sich dann im nächsten Moment der Künstlichkeit der Bilder wieder klar zu werden. Das Regie-Duo Neveldine/Taylor haben mit "Crank" buchstäblich versucht das Genre an seine Grenzen zu treiben, es durchdrehen zu lassen, als die Speerspitze des postmodernen Actionkinos und ich zweifle nicht daran, dass es ihnen gelungen ist. Der Plot hat hier die Funktion einer Chain of Events, ähnlich wie in einem Videospiel, umso klarer, dass die Handlung sofort einsetzt und keine Filmzeit für eine lächerliche Exposition drauf geht. Dennoch ist "Crank" kein reduzierter Film. Er erzählt nicht nur das nötigste. Es gibt nur keine erzählerische Tiefe, aber dafür eine Fülle an Details. Die Gangsterwelt L.A.s strotzt vor Kleinigkeiten, schäbigen Clubs, Namen und Waffenverzierungen. Der Schnitt ist ebenso frei wie die Kamera und nimmt alles ins Bild, unabhängig von Zeit und Raum, Assoziation und Plot. Der Film ist derb in allen Belangen, manchmal zum Kotzen, aber stets kreativ, wild und ungehemmt. David Cronenberg sagte mal über das Rennauto: "Es ist die ultimative Version des Autos, weil es aller sozialer Zeichen entledigt ist. Im Grunde ist ein Rennwagen antisozial, weil er laut, schnell und gefährlich ist." Ja, und "Crank" ist ein toller asozialer Film!

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Andreas Stadler: http://darkagent.blogsit.net

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8.0Ausgezeichnet

Zitat: Chev: Würden Sie dem Doktor bitte sagen, dass Chev Chelios ein toter Mann ist, wenn er mich nicht in einer Stunde zurückruft! Verstanden? Ordinationshilfe: Würden Sie das bitte buchstabieren? Chev: Ja! T-O-T - Chelios"

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Hitmanski: It's just a film, Reihe Sie...

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2.0Ärgerlich

Crank könnte gut sein. Könnte. Ist er aber nicht. Ist er ganz und gar nicht. Ist eher schlecht. Richtig schlecht.

Warum "Crank" denn nun nicht der Action-Knaller ist, für den ihn viele halten, liegt unter anderem daran, dass die Handlung inklusive der an Debilität nicht zu unterbietenden Dialoge ungefähr halb so intelligent ist, wie die Einleitungssätze dieses Artikels (und bezüglich der Dialoge sogar genauso kurz).

Die Idee von Regieduo Neveldine/Taylor ist es, ein Videospiel eins zu eins auf die große Leinwand zu bringen – quasi non-stop-action ohne Kompromisse. Das dies nicht unbedingt der Geistesblitz des Jahrhunderts war, merkt man als Zuschauer recht schnell, denn Computerspiele erzählen nicht oft gute Geschichten - Action- und Rennspiele noch viel seltener. Mit diesem Vorwissen im Gepäck erscheint also die Idee einen Action-Rennspiel-Film zu drehen nicht wesentlich intelligenter als Sisyphos´ 932. Versuch sich seines Steines zu entledigen. Trotzdem kann man als moderner, weltoffener Europäer ja mal einen Blick riskieren:
Aus diesem Grunde zuerst zur Handlung: Jason Statham alias der Mann mit nur einem Gesichtsausdruck bekommt ein chinesisches Gift injiziert, dass ihn dazu zwingt ständig Adrenalin zu produzieren, da er sonst aus den Latschen kippt.
Das klingt dämlich, bietet letztendlich nicht mehr Inhalt als eine einzige GTA-Mission, stört die beiden Regie-Newcomer aber nicht weiter, denn sie widmen dieser Adrenalin-Geschichte nun die gesamte restliche Spielzeit: Der Jason rast mit Autos, dann ballert er mal ein bisschen, dann rast er wieder, aber diesmal auf einem Motorad…dieser Vorgang repetiert sich unzählige Male, womit sich der Kreis wieder schließt - was dem Sisyphos´ sein Stein, ist dem Statham sein Adrenalinpegel.
Eine besondere Erwähnung in diesem Panoptikum des Blödsinns bedarf noch das verachtenswerte Frauenbild "Cranks", welches sich am deutlichsten in einer Beinahe-Vergewaltigung von Jasons blond-blöd-angelegten Klischee-Freundin auf einem überfüllten Marktplatz manifestiert.
Man sieht also: Die Handlung gehört in jene Drehbuch-Schublade, deren Inhalt Evolutionsstufen überhalb der Amöbe intelligenzmäßig nicht gerade überfordert - folglich hat man viel Zeit sich auf das Drumherum zu konzentrieren - Doch auch das ist keine wirklich gute Idee: denn außer dem Neandertalergesicht von Herrn Statham, ein paar uninspirierten Schießereien, Verfolgungsjagden und halbnackten Frauen (die nur aus reinem Selbstzweck existieren; wir erinnern uns - Frauenbild - ) hat der Film rein garnichts zu bieten.
Doch, Moment: Eines darf man natürlich nicht unkommentiert lassen – die Kamera: Die wackelt größtenteils oder ist unscharf. Manchmal verbinden sich auch beide Malus und sie ist wackelig und unscharf. In eher seltenen Momenten verhält sie sich sogar halbwegs normal, und zeigt dann zwar keine spektakulären Bilder, aber immerhin solche, bei denen einem sich nicht gleich der Magen umdreht. Oftmals freut man sich ja auch über Kleinigkeiten.

Was kann man also schlussendlich zu "Crank" sagen?
"Crank" wirkt wie ein Film, dessen Drehbuch ein an ADS leidender, pubertierender 14jähriger Autonarr geschrieben hat, und dieses dann unter kräftiger Mithilfe eines Macho-Regisseurs, der sich gerade einen Speed-Kokain-Cocktail reingepfiffen hat, sowie eines stark alkoholisierten, umherwankenden Kameramanns inszeniert hat. Ganz schlimmer Schwachsinn, den man tunlichst in der Videothek stehen lassen sollte.

Kritik im Original 16 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 13 Antworten

Lukin1971

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Sorry, aber seriöse, tiefgreifende Dialoge und ein tiefschürfendes Charakterbild passen zum Film Crank ungefähr genauso gut wie ein Mr. Bean der eine ernste, anspruchsvolle Rolle in einem Drama verkörpern soll.

Der Film lebt von reiner Coolness, dummen, teils grenzwertigen Sprüchen, Action und teils grenzwertigem Humor. Genauso wie bei Teil 2. Beides sind keine Filmperlen. Bei weitem nicht. Aber das was sie verkörpern, machen sie richtig. Bei den Filmen nach Dingen wie Realismus zu suchen (wie z.B. beim überleben nach einem freier Fall aus x-hunderten m ungebremst auf den Boden) etc. ist genauso schwachsinnig, wie bei dem Film eine Charakterstudie der Protagonisten anzetteln zu wollen.

Wer den Film nicht als ernsthaft ansieht und ihn so nimmt, wie er ist, entdeckt vielleicht die wahre Aussage hinter dem Film, die für einige Filmkritiker sicher nicht nachvollziehbar ist. Aber der Film ist reinste Actionkost, wie gesagt gepaart mit sicher erst einmal zu verarbeitendem Humor. Mehr ist da nicht und mehr kann man nicht erwarten.

Von einem Transporter 1 bis 3 erwarte ich ebensowenig Tiefgang. Das wäre genauso als suchte ich bei einem Rambo 3 nach tiefschürfenden Dialogen. Hier mal ein paar Klassiker aus dem 3. Teil:

"Wozu ist das?" - "Das ist blaues Licht." - "Und was macht es?" - "Es leuchtet blau."
"Was ist das?" - "Ein Messer!" - "Kann ich das haben?" - "Nein"
"Was ist das?" - "Ein Glücksbringer!" - "Kann ich den haben?" - "Das brauche ich noch."
"Gott muss lieben verrückte Menschen?" - "Wieso?" - "Er machen soviele davon."
"Das ist nicht ihr Krieg!" - "Doch, jetzt schon." - "Sie werden sterben." - "Dann sterbe ich."
"Er wird kommen und er wird mich hier rausholen." - "Wer glaubt dieser Mann wer er ist? Gott?" - "Nein, Gott kennt Gnade, er nicht!"
"He Rambo, was hast du jetzt vor?" - "Sie umzingeln läuft wohl nicht." - "Komischen Sinn für Humor!"
"Wer bist Du?" - "Dein schlimmster Alptraum."
"Wo sind die Raketen?" - "Ganz nah!" - "Wie nah?" - "In ihrem Arsch!"
"Warum machen Sie das für ihn?" - "Weil er es auch für mich tun würde."
"Für wen hält sich dieser Mann, Gott?" - "Nein, Gott kennt Gnade, er nicht!"

Nicht viel anders ist es bei Crank 1 und 2. Man muß die Filme als das nehmen was sie sind, um sie zu verstehen und dann korrekt einordnen. Dann lernt man diese vielleicht besser kennen.


Baumkopf Holzfaust

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haha, bei Schtallohne fällt mir noch das versunkene Schrottding "City Cobra" ein (zeitgleich zum "City Hai von Schwarzenegger muhahahaa, obwohl der deutlich intellenter war)

"Du bst die Krankheit - ich bin die Medizin"

oder so. Der war sogar mit Bigtitte Nippelsen oder wie hiess die noch?


Flibbo: Wie ist der Film?

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7.5Sehenswert

„Crank“ ist ein außergewöhnlicher Actionfilm und fast schon eine Actionfilm-Parodie. So konsequent auf spaßige Männerunterhaltung ausgerichtet ist ein Film selten. Die Handlung ist ganz bewusst auf das Wesentliche reduziert und konzentriert sich auf eine durchgestylte Optik. Überspitzte Action, gezeigt durch rasante Schnitte, ungewöhnliche Montage-Ideen und ein Soundtrack-Feuerwerk sind an der Tagesordnung. Zeitweilige Übertreibungen kann man „Crank“ kaum vorwerfen, da der Film von Anfang an klar macht, dass er einfach so ist. Jason Statham bewies ja schon in „The Transporter“ (2002), dass er genau der richtige Mann ist, um bei so einem Spektakel im Mittelpunkt zu stehen. Pardon, zu rennen. Der Nachwuchs für Bruce Willis und Konsorten ist gesichert. [...]

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Chaosmacherin

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Für "spaßige Männerunterhaltung" fand ich den Film als Frau aber auch ziemlich gut =P


hpeee

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sehr gut beschrieben - wundert micht nur, dass er in deiner Skala eine 7.5 bekommt. Für mich war es ein Meilensten in der Erzählkunst so wie Matrix, Memento oder Pulp Fiction


isinesunshine: isinesunshine.de

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9.0Herausragend

Auftragskiller Chev Chellios (Jason Statham) wacht auf und ist so gut wie tot. Ihm wurde ein chinesischer “Cocktail” injiziertder ihn umbringt, sobald sein Adrenalinpegel zu niedrig ist. Chev tut also was er tun muss: er tritt ordentlich aufs Gas.

Da sein letzter Auftrag der Grund für die ganze Sache ist, sucht Chellios seinen Boss auf und begibt sich anschließend auf die Jagd nach Ricky Verona (Jose Pablo Cantillo), der ihm die tödliche Spritze gesetzt hat. In die Geschichte hineingezogen werden außerdem Chevs Freundin Eve (Amy Smart), sein Kumpel Kaylo (Efren Ramirez) und sein Arzt Doc Miles (Dwight Yoakam)…

Jason Statham ist ja sowieso ein ganz cooler und passt daher perfekt in die Rolle des mehr oder weniger sympathischen/lieben Bösen (siehe auch Transporter I & II, Chaos, The Italian Job). Bei Eve würde man sich des Öfteren gerne ein Brett vor den Kopf kloppen, weil sie eine auch im Kopf blonde Blondine ist, was aber doch irgendwie zu Chev passt.

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Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders

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8.5Ausgezeichnet

Wer ungewöhnliches Actionkino mag ist bei "Crank" genau richtig. Hier fliegen von der ersten Minute an die Fetzen. Leute die lieber anspruchsvolles Kino erleben möchten machen aber bitte einen sehr großen Bogen um den Film, denn hier gilt wirklich Kopf abschalten und unterhalten lassen.

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facepalm

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Du triffst den Nagel immer sowas von auf den Kopf!


Baumkopf Holzfaust

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Komm schon. Die Adrenailin-Überdosierung ist doch ein Anwärter in die Hall of Fame der besten Actionszenen!


plomlompom: Filmblogs

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8.5Ausgezeichnet

"Crank" ist die totale, offene Videospielisierung des Actionfilmgenres, eine wahnwitzige Grand-Theft-Auto-Rampage auf Drogen (wortwörtlich) und nicht eine Sekunde zu lang. [...] Tatsächlich gibt es gar keine Dramaturgie mehr als die eines Videospieles. Es herrscht ständiger Druck zum Erreichen kleinster nächster Zieleinheiten, vor allem das Aufsammeln von Power-ups in Form von Medizin und Drogen zur Regulierung des eigenen immerwährend mittickenden und sich zu verschlimmern drohenden Zustandes [...] Man hat hier das Gefühl, dass ganz genau durchdacht worden ist, was zu machen sei, und gewusst, wie weit gegangen werden kann und wie das Ganze reguliert werden muss, damit es nicht auseinanderbricht oder der Genuss in Arbeit ausartet. Hier wurde tatsächlich das genommen, was beim aktiven GTA-Spielen reizt, und wirksam mit dem kombiniert, was beim passiven Filmeschauen Spaß macht. Wäre der Film eine Minute länger, er würde wahrscheinlich ineinanderfallen. [...]

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Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten

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8.0Ausgezeichnet

Die beiden haben einen irrwitzig rasanten Action-Film gedreht mit eigenem Look und ungewöhnlichen Blickwinkeln. Die Story ist so simpel wie tragfähig. [...] Zum Luftholen bleibt in diesem beinharten Film keine Zeit - ein Genuss für Freunde gepfefferter Action und technisch anpruchsvollen Kinos.

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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8.0Ausgezeichnet

Verwegene Mischung aus Stirb langsam und GTA, die wider erwarten bestens unterhält und mit hyperkinetik und schwarzem Humor überzeugt.

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Nahtigall

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Jepp, ich gebe dir recht. Dieser Film hat eine viel bessere Story und wesentlich mehr Tiefgang als dein Lieblingsverriss Avatar


Marco31

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Wieder mal auf den Punkt gebracht, aber warum Avatar verissen wird muss ich jetzt nicht verstehen oder!?



Kommentare (276) — Film: Crank


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albi0211

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Einer meiner absoluten Lieblingsfilme!!! Es gibt keine Verschnaufpause!!! Der ganze Film ist ein einziger Adrenalinkick!!! Jason Statham passt wie die Faust aufs Auge - er wurde für diesen Film geboren!!! Booom - immer mit dem Kopf durch die Wand. Geiler Typ!!!

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Chev-Chelios

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Bewertung9.0Herausragend

Ich habe den Film inzwischen mehrfach genossen. Er ist sicherlich nicht sehr anspruchsvoll, aber er hat mich vielleicht gerade aus diesem Grund gut unterhalten. Ich denke man muss ein Fabel für solche Filme haben, sonst werden sie einem nicht gefallen. Es gibt reichlich Action und ich habe selten einen Actionfilm gesehen in dem ich so gelacht habe. Es gab soviel Situationscomic, das ich aus dem Lachen kaum heraus kam. Alleine die Szene als er vor Hunderten von Chinesen seine Freundin öffentlich vernascht, ist der Oberhammer, ich habe mich vor lachen weggeschmissen. Jason Statham verkörpert seine Rolle natürlich in gewohnt cooler Manier und er hatte mit Amy Smart eine echt schnuckelige Filmpartnerin. Auch der Soundtrack des Films hat mir extrem gut gefallen.

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furkan.oezbek

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Bewertung10.0Herausragend

EINFACH NUR GEIL UND EINFACH KRANK :D
EIN SUPER JASON :P

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Friedsas

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Crank ist Krank - voller Blut und das ist auch gut! ("Was sich reimt muss stimmen!")

Ne aber mal Butter bei die Fische: Das ist Stathams Paraderolle und so abgefahren, so abgefuckt und krank das man sich damals dachte man könne es nicht toppen: und dann kam der 2. Teil.

Trotzdem von Anfang bis Ende ein Heidenspaß aber man darf das mit der Logik nicht so ernst nehmen ;) Hauptsache Fun :D

Der Film hat so ziemlich alles: Verfolgungsjagden, eine Fingerpistole, Sex in der Öffentlichkeit, Energy Drinks und einen Jason Statham der schneller rennt als alles jemals zuvor :D

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jacker

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großer Spaß :)


Maniac

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Himmel, Arsch und Zwirn , was für eine abgefahrene Scheiße !!!
Entschuldigt meine Ausdrucksweise aber anders kann man dieses Werk fast garnicht beschreiben. Knippelhart, temporeich , lustig und voller ausgefallener Ideen. Zudem ist Statham für diese Rolle wie geschaffen. Logisch gesehen ist das ein Desaster aber wer sich den Plot durchließt weis das von vorn herein. Wer auf einen Actioner der völlig anderen Art lust verspürt ist hier genau richtig.
Gehirn aus, Licht aus ,Film an !

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Maniac

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ok, danke für die Info , ich lass mich überraschen


Friedsas

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haha alleine diese Thai Frau aus dem 2. :D Hahaha :D


DKennyK

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Bewertung5.5Geht so

Mit der Adrenalin-Prämisse scheint ein gutes Pacing geradezu sicher.
Und tatsächlich hält CRANK den Zuschauer dank den oft netten Ideen locker bei der Stange. Für die schnelle Ladung Action zwischendurch sicherlich eine gelungene Abhilfe, aber langfristig doch zu substanzlos.

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MovieFreak1985

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Hinsetzen, festhalten,anschnallen. Crank geht von der ersten bis zur letzten Minute ab! Denke nicht für jedermann Geschmack, ich persönlich könnte den Streifen immer und immer wieder anschauen. Daumen hoch!

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lieber_tee

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Silvester-Boom-Aktion 2013.
Die explosive Zündschnur, für Murray angezündet.
CRANK (englisch = Amphetamin)
ist eine synthetisch hergestellte Overdrive-Action-Satire im Bad-Ass-Modus und wird als energiegeladenes Standartmedikament für oberflächlichen, trieb-orientierten Nervenkitzel genutzt. Hat wegen seiner puren Befriedigung der niederen Instinkte, cartoonhaften, Defibrillator-geschockten Popcorn-Gewalt hohes Suchtpotential.
Durch die Aufnahme von chinesischen Scheiß gerät ein weißer Neger mit Kanone in die schlichte Speed-Geschwindigkeits-Prämisse, immer in Bewegung zu bleiben, denn Stehen heißt sterben.
Dabei kommt es zur Ausschüttung von Adrenalin, wirkt wie ein überstilisiertes, filmisches Stresshormon. Führt beim Zuschauer dazu, das sein Herz schneller und kräftiger (zu) schlägt. Erzeugt ein breites Grinsen wegen des halsbrecherischen Tempos und sarkastischen Humors.
Gebildet von zwei infantilen Filmemachern, deren manische Kinematografie und Next-Level-Computerspiel-Dramaturgie auf lästige Elemente wie Charakterzeichnung und Handlung komplett scheißen.
Dreckig, unmoralisch und unverschämt dreist ist "CRANK" eine pochende Action-Herzfrequenz, Arschbombe des schlechten Geschmackes und die Quintessenz von energetischen, körperorientierten Bewegungskino nach vorne.
Ich wünsche allen Piloten, den Initiatoren dieser Aktion und besonders Murray einen bombigen und stress-freien Start ins Jahr.

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lieber_tee

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Danke schön, jacko.
Happy New Year, Alex.


Murray

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Yeah, danke dir.
Frohes Neues und danke für den Link! :D


Lili 9ochefort

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Bewertung4.5Uninteressant

So recht angetan war ich von diesem Film hier schon vor etlichen Jahren nicht, aber er bekam noch einmal eine Chance, weil Meinungen ändern sich ja im Laufe der Zeiten, aber bei Crank bin ich der selben Meinung wie früher. Ein paar Einfälle wie er seinen Adrenalinspiegel auf vollen Touren hält waren ganz nett, einige andere wieder weniger (die Sexszene z.b fand ich schon daneben). Tja, Hollywood hat mit Crank eine neue Idee und Art von Actionfilm vorgeführt, der recht rasant und schnell daher kommt, aber trotzdem nicht recht fesseln und unterhalten kann. Für die Innovation gibt's Pluspunkte aber leider muss ich die auch gleich wieder abzeihen, den es gab schon einige Argernisse bei diesen Film.

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Lili 9ochefort

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Ja, stimmt der war überdreht, mir schon zu viel, kreativ ja aber auch anstrengend. :)
initiate schönes Wort, ich habe wieder was gelernt yeah kommt mit in meinen Wortschatz, oder in meine nächste Kritik. :)


jacker

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Haha, ich stelle mir gerade vor, was wir alle für einen Quark reden würden, wenn jedes Wort, dass eine Handy-Worterkennung mal falsch in die Nachricht geschummelt hat in unserem Wortschatz das richtige Wort ersetzen würde.. DOGTOOTH hoch 10 :D


tomek.castello

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Bewertung7.5Sehenswert

Mr. Action!

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RoboMaus

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Bewertung4.0Uninteressant

In dieser Art von überdrehter und streckenweise slapstickhafter Story überzeugt Jason Statham weit weniger als auf seinem üblichen Terrain. Wirkt eher langweilig-dämlich als komisch oder gar witzig. Nach der Spannung und Atmosphäre, die z.B. im 'Transporter' aufkommt, sucht man hier sowieso vergeblich. Viellicht wäre 'Crank' mit Rowan Atkinson besser besetzt gewesen.

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Oekolampad

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Bewertung6.5Ganz gut

Ein Duracell-Hase auf Speed: So könnte man den Film beschreiben. Einfach gigantisch und klasse Action-Klamauk-Kino ... wäre da leider nicht das absurde Ende, das den im Film insgesamt spürbaren und funktionierenden schwarzen Humor ins Lächerliche zieht. So gibt es leider ein paar Punkte Abzug!

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Thraker79

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Bewertung9.0Herausragend

Ich liebe Jason Statham, also Ihr wisst wie ich es meine, als Schauspieler! Dieser Film ist verrückt und Krank, so wie es der Titel schon sagt! Eine Triologi wäre sicher genial gewesen..

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Silent_Dill

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Crank macht seinem Namen alle Ehre. Der Film ist eine mit Testosteron und Adrenalin überladene Actionfilm Satire das man sich selbst wie auf einem schlechten Trip vorkommt. Wie im Hochgeschwindigkeitsrausch fegt Chev Chelios von einem Adrenalinkick zum nächsten um nicht völlig zum Stillstand zu kommen und ins Gras zu beißen. Eine geballte Mischung aus überzogenener Gewalt, Humor und derber Sprüche durchzieht den Film wie ein roter Faden. Story ? Fehlanzeige ! Die Devise von Crank lautet: "Wenn du glaubst es geht nicht mehr, kommt irgendwo ne dumme Fresse her!"

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schmi7z

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Crank - Der Film ist stumpf, aber irgendwie auch kreativ. Klasse Film!!!!!

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Gabster

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Bewertung7.0Sehenswert

Ziemlich cooler Actionstreifen, der sein Tempo über die komplette Laufzeit durchhalten kann und dann zu einem nachdenklich, tranceartigen Abschluss kommt. An das Drehbuch kann man natürlich keine Sinn- und Logikfragen stellen, über dieses Manko tröstet aber die rasante Inszenierungsweise und der ewig grimmige Jason Statham hinweg. Ein bisschen wirkt der Film wie Nicolas Refn auf Speed, fand ich. Wenn man grade in der Stimmung für knallharte Action ist, dann gibt es an dem Film hier sicher nichts auszusetzen.

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henrik.bruning

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Bewertung7.5Sehenswert

Hat mir etwas besser gefallen als "The Transporter"..
Die Story ist mal was ganz anderes und perfekt für Jason Statham, der wieder einmal beweist, dass er nicht sterben kann :D

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marcshake

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

So sähe eine Verfilmung von GTA aus. ;) Aber mal Spaß beiseite. Lustiger überspitzter Actioner mit völlig bescheuerter unrealistischer Handlung, nem Arzt, nem chinesischem Teufelszeug und nem Jason Statham, der überraschenderweise mal Auto fährt. Ich mag den. Und Crank 2 nicht.

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breebrian

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eher die Verfilmung von Saints Row :D


T00BI

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Bewertung6.0Ganz gut

Chev Chelios (Jason Statham) hat wahrlich einen schwarzen Tag erwischt. Ein paar Gangster haben ihn in seiner eigenen Wohnung überwältigt und ihm ein Gift verabreicht, welches ihn langsam umbringt. Das einzige Mittel um seinen Tod hinauszuzögern besteht darin, seinen Adrenalinspiegel hoch zu halten. Seine letzten Stunden will Chelios nutzen, um sich an den Gangstern zu rächen, die ihm das Mittel verabreicht haben.

"Ich habe nur noch eine Stunde zu leben und eine Horde psychopathischer Killer ist auf dem Weg zu dir. Aber schlaf dich ruhig aus. Vielleicht kannst du mir Waffeln machen, wenn ich komme."

"Crank" gehört zu der Sorte Film, die eine sehr spezielle Machart besitzen. Ganz eigener Stil, die verschiedensten Kameraperspektiven, immer wieder kehrender Splitscreen, die verschiedensten Effekte und eine ganze Menge anderer Spielereien. Dabei kommt der Zuschauer kaum zur Atempause, denn der Film legt ein rasantes Tempo an den Tag, so dass nie Langeweile aufkommt. Auf der Suche nach seinen "Mördern" und beim Aufrechthalten seines Adrenalinspiegels schreckt Chelios vor gar nichts zurück, es werden eine ganze Menge Kugeln abgefeuert, Leute verhauen, Fahrzeuge verschrottet und andere Verbrechen begangen. "Crank" übertreibt maßlos, aber genau das ist es, was der Film will und was letztendlich auch eine ganze Menge Spaß macht. Von daher sollte man keinen Film erwarten der auf Logik oder Realitätsnähe setzt, denn da ist man bei "Crank" definitiv falsch. An manchen Stellen ist der Film für meinen Geschmack aber etwas zu abgefahren bzw. übertreibt er etwas zu viel, trotz alle dem macht er aber eine Menge Spaß, was unter anderem auch an Jason Statham liegt, der richtig gut in diese Rolle passt. In diesem Sinne einfach mal zurücklehnen und diesen kurzweiligen, rasanten Film genießen, der an Action, Humor und Tempo keinesfalls spart.

"Was machst du da?" - "Ich fahre durch ein Shopping Center, die Cops sind hinter mir her."

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Sonnyblack745

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Bewertung10.0Herausragend

Neben "The Transporter" der Beste Jason Statham. Hierfür gibt es ein eigenes Genre, das nennt sich Turbo-Actioner. Ich habe den Film mindestens 5 mal angesehen, aber immer wieder haut er mich um. Er ist sowas von überspritzt und dermaßen hohl, so ist es nicht schlimm wenn ihn viele Leute nicht gut finden.

Denn dieser Film ist dermaßen geschmacklos, aber so gut inszeniert. Denn die vielen Spielereien, die Neveldine & Taylor hier eingebaut haben sind faszinierend. Das fängt schon an, wenn man bedenkt wie der Film beginnt. Eine pausenlose Achterbahnfahrt. Ich bekomme immer wieder herzrasen, da die physiche Präsenz von Jason Statham so beklemmend und nah für den jeweiligen Zuschauer ist. So muss man von Anfang an tief Luft holen, denn die Regisseure haben sich nicht reinreden lassen und die absurdesten Dinge inszeniert. Auch wenn die Sexszenen peinlich ist, ist das nicht weiter schlimm, da sie kein großer Bestandteil des Films darstellt. Die Story dürfte wohl kaum umhauen, wenn es überhaupt ein Drehbuch gab. Doch dafür können die abgefahrenen Actionszenen überzeugen, mit tollen Einblendungen und schönen Farbspielereien. Bis auf Jason Statham kann hier keine wirklich überzeugen. Die Freundin (Amy Smart) von Jason Statham, ist so eine grottenschlechte Schauspielerin, die so naiv und dumm agiert. Aber das verzeihe ich dem Regieduo, da Statham die Show für sich selbst entschieden hat.

Ja es stimmt wirklich, das Statham hier in Bestform ist. Lückenlos meistert er seine Rolle mit bravour. Keinerlei Unsicherheiten oder Peinlichkeiten, bis auf die Sexszene.

Crank ist ein Megafilm, aber bitte nur kaufen wenn man auf solche speziellen Filme mag. Für die große Masse ist der Film nicht geeignet, denn dafür besitzt er zu wenig Substanz. Insgesamt gibt es hier 10 Punkte, da trotz Amy Smart, der Film eine Perle ist.

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