Die Unbestechlichen
edit edit group membershipsAll the President's Men, US 1976
Zwei junge Reporter verfolgen eine Spur und lösen damit eine Kette von Ereignissen und Enthüllungen aus, die schließlich dem Präsidenten der USA das Amt kosten. In der Nach vom 17. Juni 1972 schleichen sich fünf Männer in das Hauptquartier der Demokratischen Partei in Washington und beginnen, Wanzen anzubringen und Dokumente zu fotografieren. Das Licht geht an, Revolver werden gezog… — Mehr
Zwei junge Reporter verfolgen eine Spur und lösen damit eine Kette von Ereignissen und Enthüllungen aus, die schließlich dem Präsidenten der USA das Amt kosten. In der Nach vom 17. Juni 1972 schleichen sich fünf Männer in das Hauptquartier der Demokratischen Partei in Washington und beginnen, Wanzen anzubringen und Dokumente zu fotografieren. Das Licht geht an, Revolver werden gezogen und eines der dramatischsten und folgeschwersten Kapitel in der Geschichte der USA beginnt…Robert Redfort und Dustin Hoffman spielen die Reporter der “Washington Post”, die sich an diese Story heranwagen und weit – für viele zu weit – gehen. In einem zweijährigen Kampf setzen sie alles aufs Spiel: ihren Ruf, den Job und sogar das Leben. Sie wollen eine Story, die stimmt – der Rest ist inzwischen Geschichte.
- Cast
- Dustin Hoffman, Robert Walden, Penny Fuller, Stephen Collins, Ned Beatty, Meredith Baxter — Mehr
- Regisseur
- Alan J. Pakula
- Autor
- William Goldman
- Genre
- Politthriller
- Zeit
- 1970er Jahre, 1973
- Ort
- Vereinigte Staaten von Amerika, Washington, Washington D.C., Weißes Haus
- Handlung
- Beschattung, Bibliothek, Chefredakteur, Das Weiße Haus, Dunkelheit, Einbrecher, FBI, FBI Agent, Fuck, Geheime Identität, Geheimnis, Helikopter, Informant, Journalismus, Journalist, Kampagne, Korruption, Lüge, Oval Office, Plan, Politik, Polizei, Präsident, Reporter, Richard Nixon, Skandal, Telefon, Telefonanruf, Telefonzelle, Tiefgarage, U.S. Präsident, US-Regierung, Untersuchung, Verräter, Verschwörung, Wanze, Watergate-Affäre, Zeitung
- Stimmung
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Kritiker — Film: Die Unbestechlichen
Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
EIn Loblied auf heute leider längst vergessene journalistische Tugenden und vor allem auf den Mut von Verlegern und Blattmachern. So gut und hartnäckig Berstein und Woodward auch waren, ohne den Rückhalt ihrer Chefs hätten sie den Watergate-Skandal nie ausgehoben. Auch das zeigt dieser Film und ist damit heute fast wichtiger als zur Zeit seiner Entstehung.
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Kommentare (19) — Film: Die Unbestechlichen
phoenix409 2010/03/22 01:24:00
Kommentar löschenDiese unermüdliche Recherche war eine Sternstunde des Journalismus. Einfach faszinierend, was Woodward und Bernstein damals auf sich genommen haben. Die Watergate-Story in all ihrer Bedeutung schreit natürlich nach einer Filmumsetzung, und hierfür hat es gerade mal ein paar Jahre gebraucht. Keine Frage, die knappen 140 Minuten reine Dialoglast haben durchaus ihre Längen, aber die Geschichte an sich verliert nie ihren Reiz. Die Inszenierung kommt, so nüchtern und schnörkellos wie sie ist, genau richtig und wirkt sachlich, authentisch, schon fast dokumentarisch. So einen konzentrierten Umgang mit der Story findet man heute eher selten, irgendwo müssen ja immer noch ein paar Frauengeschichten oder Schusswechsel rein. Das unaufdringliche Spiel von Hoffman und Redford passt gut, ebenso der spärlich gestreute, sehr stimmige Score: eine glaubwürdige Atmosphäre kann man dem Film beim besten Willen nicht absprechen, gerade auch weil das Drehbuch so schön durch originale TV-Ausschnitte und die zeitgemäße Ausstattung unterstützt wird. Summa summarum einer der besten Politthriller, weil er genauso kompromisslos für seine Geschichte einsteht wie die beiden Journalisten, die sie aufgedeckt haben.
6 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 2 Antworten
duffy 2010/03/22 01:32:41
"So einen konzentrierten Umgang mit der Story findet man heute eher selten, irgendwo müssen ja immer noch ein paar Frauengeschichten oder Schusswechsel rein."
Auf den Punkt gebracht.
kom4 2010/02/21 00:28:21
Kommentar löschenEinfach nur genial! Dieser Film schafft es beängstigend und so real zu wirken. Die dokumentarischen Züge werden verstärkt durch ruhige Schnitte, unaufdringliche Musik, kaum Bewegung in der Kamera und durch überaus grandiose Schauspieler. Einfach genial. Wer übrigens ordentlich etwas zu lachen haben will, muss sich die ungekürzte Fassung anschauen (nur ein paar wenige Szenen mehr, die es teilweise aber sehr in sich haben). Robert Redford und Dustin Hoffman in den Rollen ihres Lebens, aber auch Holbrook, Warden und Murray Abraham spielen perfekt. Das ist ein Film an dem alle anderen Film etwas lernen können, nämlich wie man Realität erzeugt. Heutzutage sorgen wilde Kamerafahrten (vor allem wildes Kameragewackel) dafür, dass man erst einmal 8 Stunden Schlaf braucht, um das Gewackel wieder aus dem Kopf zu haben. Dass das nicht nötig ist, kann man aus diesem Film lernen, genauso wie man Figuren zeichnet und auf die Leinwand zaubert. Grandioses und perfektes Kino mit Anspruch!
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willy50 2009/12/16 01:17:47
Kommentar löschenToller Polit-Thriller. So stelle ich mir guten Journalismus vor. Und Dustbin Hoffman ausnahmsweise mal ohne seine üblichen Method-Mätzchen.
3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Kommentieren | Alle Kommentare (19)
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Die Unbestechlichen wird von der moviepilot community mit 8 von 10 Punkten auf Grundlage von 1286 Bewertungen und 21 Nutzerkritiken bewertet.

French Connection - Brennpunkt Brooklyn
Der Film war international sehr erfolgreich und wurde mit Preisen überhäuft, u.a. mit einem Oscar für das beste Drehbuch. Natürlich trugen auch Robert Redford und Dustin Hoffman als Hauptdarsteller wesentlich zu der weltweiten Beachtung bei, aber der besondere Reiz liegt in einer sehr raffinierten, feinen filmischen Spannung und der Tatsache, daß dieser Polit-Thriller genauso geradeheraus und echt ist wie unterhaltsam und einnehmend. Er verfügt über keine Geheimbotschaften, keine verborgene Moral, er hat keine Action- oder Sex-Szenen, er ist nur eine wahre politische Geschichte, zum Leben erweckt durch ein hervorragendes Drehbuch und einen sehr guten Regisseur. (Martina für SchönerDenken)
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