Die Unbestechlichen

All the President's Men (1976), US
Laufzeit 138 Minuten, FSK 12, Thriller, Kinostart 30.09.1976

8.0 Kritiker
26 Bewertungen
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7.7 Community
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Die Unbestechlichen - Bild 37813
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von Alan J. Pakula, mit Dustin Hoffman und Robert Walden

Zwei junge Reporter verfolgen eine Spur und lösen damit eine Kette von Ereignissen und Enthüllungen aus, die schließlich dem Präsidenten der USA das Amt kosten. In der Nach vom 17. Juni 1972 schleichen sich fünf Männer in das Hauptquartier der Demokratischen Partei in Washington und beginnen, Wanzen anzubringen und Dokumente zu fotografieren. Das Licht geht an, Revolver werden gezogen und eines der dramatischsten und folgeschwersten Kapitel in der Geschichte der USA beginnt. Robert Redfort und Dustin Hoffman spielen die Reporter der “Washington Post”, die sich an diese Story heranwagen und weit – für viele zu weit – gehen. In einem zweijährigen Kampf setzen sie alles aufs Spiel: ihren Ruf, den Job und sogar das Leben. Sie wollen eine Story, die stimmt – der Rest ist inzwischen Geschichte.

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Kritiken (3) — Film: Die Unbestechlichen

fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch

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8.5Ausgezeichnet

Keine zwei Jahre nach dem Rücktritt von Nixon kam das Meisterwerk von Regisseur Alan J. Pakula und Drehbuchautor William Goldman in die Kinos. Sie verzichteten weitgehend auf Spektaktel und setzten stattdessen ganz auf eine realistische Nacherzählung der Recherchen von Woodward und Bernstein.

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Corsovilla: SchönerDenken

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9.5Herausragend

Der Film war international sehr erfolgreich und wurde mit Preisen überhäuft, u.a. mit einem Oscar für das beste Drehbuch. Natürlich trugen auch Robert Redford und Dustin Hoffman als Hauptdarsteller wesentlich zu der weltweiten Beachtung bei, aber der besondere Reiz liegt in einer sehr raffinierten, feinen filmischen Spannung und der Tatsache, daß dieser Polit-Thriller genauso geradeheraus und echt ist wie unterhaltsam und einnehmend. Er verfügt über keine Geheimbotschaften, keine verborgene Moral, er hat keine Action- oder Sex-Szenen, er ist nur eine wahre politische Geschichte, zum Leben erweckt durch ein hervorragendes Drehbuch und einen sehr guten Regisseur. (Martina für SchönerDenken)

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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8.5Ausgezeichnet

EIn Loblied auf heute leider längst vergessene journalistische Tugenden und vor allem auf den Mut von Verlegern und Blattmachern. So gut und hartnäckig Berstein und Woodward auch waren, ohne den Rückhalt ihrer Chefs hätten sie den Watergate-Skandal nie ausgehoben. Auch das zeigt dieser Film und ist damit heute fast wichtiger als zur Zeit seiner Entstehung.

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Kommentare (31) — Film: Die Unbestechlichen

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Bewertung6.0Ganz gut

Ein informativer, etwas langatmiger Film über die Aufdeckung der Watergate-Affäre. Ich denke, dass der Film vor allem Aufklärungsarbeit im damaligen Amerika leisten sollte. In diesem Sinne wird minutiös jeder Schritt der zwei Reporter gezeigt, wie sie diesen historisch bedeutenden Skandal aufdecken. Er ist gut gespielt und gut gemacht, doch funktionierte bei mir der Spannungsaufbau nicht so richtig und konnte mich so auch nicht fesseln.

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Sepf

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Bewertung7.5Sehenswert

Guter Film. Redford war früher soundso klasse, aber auch Dustin "Die Mähne" Hoffman ist sehenswert. Bin trotzdem ein bisschen enttäuscht. Vor allem vom Ende. Da wird langsam die Geschichte aufgebaut und auf einmal kommt da diese Schreibmaschinen-Einlage. Schwups. Vorbei. Von mir aus hätte der Film noch länger sein können, dann hätte man die restlichen Ereignisse auch noch reinbekommen. Die Idee ist ja nicht schlecht, da wirklich nicht alles interessant ist, aber das war mir zu abrupt.

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Audreyfan

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Bewertung4.0Uninteressant

Ich hätte mehr von dem Film erwartet... Die Geschichte an sich ist ja interessant, aber irgendwie hat es mich die ganze Zeit nur gelangweilt. Die beiden haben die ganze Zeit nur getippt, vermutet, sich mit jemanden getroffen und ab und zu waren ein paar Orginalsequenzen enthalten.

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gast-im-weltraum

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Da der Film die lange, mühsame Arbeit zweier Journalisten bei der Aufdeckung eines Skandals darstellt, verstehe ich nicht, wie man dann etwas anderes erwarten kann als die detaillierte Darstellung von Journalisten- und Recherchearbeit?


based_god

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Geschichtsstunde...

Relativ nüchtern und den Fakten nahe, wird in "Die Unbestechlichen" die Geschichte rund um die Watergate-Affäre aus der Sicht zweier Jounalisten erzählt. Der Film ist über weite Streken fesselnd, verliert aber einiges an Spannung, weil jeder das Ende bereits kenn. Des weiteren wird ein intressanter Einblick in den Journalismus vor MacBooks etc. geboten. Haupt- und Nebendarsteller spielen brillant und sorgen dafür, das diese Geschichtslektion nicht allzu trocken ausfällt.

Ein weiterer Klassiker ist nun abgehakt...

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smartyx

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Bewertung9.0Herausragend

Eigentlich wollte ich "Die Unbestechlichen" mit De Niro und Connery sehen... Aber dann kam alles anders.
Inhaltlich liegt das in diesem Film mit Hoffmann und Redford behandelte Thema weit vor meiner Zeit und hat mich auch nicht sonderlich interessiert. Umso erstaunter war ich, wie spannend und authentisch dieses Thema um die Einbrecher im Watergate-Komplex für die Leinwand umgesetzt wurde. Dieser Film ist ein weiteres gutes Beispiel, wie ohne umherfliegende Kugeln oder Explosionen ein grandioser Streifen hergestellt wurde, der zu keiner Zeit langweilig wird.
Prädikat: Sehr zu empfehlen.

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cpt. chaos

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Bewertung6.0Ganz gut

Die filmische Aufbereitung der Watergate-Affäre, die mit vier Oscars prämiert wurde, kommt wie zu erwarten nicht ganz ohne Längen aus.
Dennoch ein ansehnlicher Politthriller, der vor allem vom Zusammenspiel von Robert Redford und Dustin Hoffmann lebt.

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cruzha

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Großartiger Politthriller mit zwei tollen Darstellern und klasse Kameraarbeit. Als Journalismus noch nicht aus <Strg> + <C> bestand und in Redaktionsbüros dutzendfach die Schreibmaschinen klapperten. Ja, da kommen Nostalgiegefühle auf - zu Recht. Abgesehen davon ist die Recherchearbeit, die die bein Hauptfiguren im Watergate-Skandal betreiben, packend inszeniert und immer spannend gemacht. Wer sich für Politikgeschichte auch nur ein bisschen interessiert, muss sich diesen Film ansehen.

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hoffman587

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Bewertung9.0Herausragend

All the President´s Men

Es beginnt und es endet...ein Film über Pressefreiheit, ein Werk über die Watergate-Affäre, ein echter Polit-Thriller von Alan J. Pakula aus dem Jahre 1976, "Die Unbestechlichen" der Abschluss seiner "Paranioa-Triologie", nach dem gleichnamigen Tatsachenbericht von Carl Bernstein und Bob Woodward.

Natürlich ist die Story in gewisser Weise brisant, teilweise, zumindest interessant verpackt, auf jeden Fall interessant, grandios erdacht, authentisch wird der Hintergrund des Watergate-Skandals präsentiert: Die Reporter Bob Woodward und Carl Bernsteinkommen 1972 einem Skandal auf die Spur, sie decken im US-Wahlkampf eine politische Verschwörung auf und bleiben hartnäckig.

Selbstverständlich auch perfekt besetzt, denn auf der einen Seite Redford, auf der anderen Seite Hoffman, ein grandios harmonierendes Gespann, Robert Redford als hartnäckiger Bob Woodward, sehr stark gespielt von ihm, verleiht er ihr den nötigen Enthusiasmus und mit viel Kraft, ja man kauft ihm die Rolle des Reporters ab, dasselbe gilt für Dustin Hoffman als Carl Bernstein, wie immer sympathisch und mindestens genauso hervorragend gespielt wie Redford, passend besetzt eben und wie gesagt die Chemie stimmt auch zwischen den Beiden. Aber auch sonst ist die Besetzung erstklassig mit Jason Robards, Jack Warden und Hal Holbrook als "Informant" Deep Throat, überzeugend rübergebracht.

Pakulas Regie ist Stil ist dazu natürlich auch hier brillant, detailliert und interessant erzählt, dennoch existiert Hochspannung, trotz der der Tatsache, dass die Details eigentlich bekannt sein sollten, Pakula setzt auf Glaubwürdigkeit auf eine authentische Schilderung und verzichtet somit auf große "Effekte" und auf eine Dramatisierung und das packt, so was gibt es eben heute kam noch, eigentlich schade, jedenfalls fesselte der Film mich über die ganze Laufzeit, eben im Reportage-Stil clever erzählt.
Weiterhin liefert die Kamera auch eine sehr gute Arbeit ab, exzellent und sauber gefilmt, für jedes Detail offen,wie auch, mit einer realistischen Atmosphäre verziert, sodass das Werk schon fast wieder, in dem Sinne, dokumentarisch wirkt.

Zudem ist das Drehbuch von William Goldman, wie größtenteils immer bei ihm, ausgezeichnet, das gilt also sowohl für die schlau ausgeklügelten und glaubwürdigen Charakteren, als auch für die toll geschriebenen Dialogen.
Außerdem wurde das Werk noch von einem wohl dosierten, aber ruhigen, aber spannungfördernden Score von David Shire untermalt, fast unheimlich wirkt er auf den Film ein.

Schlussendlich möchte ich dann nur noch sagen, dass "Die Unbestechlichen" ein brillantes Lehrstück und gleichzeitig doch ein packender Thriller der Extraklasse ist, großes, qualitativ hochwertiges Politkino, das ist dieser Film für mich.

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Williwunda

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Bewertung9.0Herausragend

Toller Film,

ich finde es vor allem ein wenig beängstigend, wenn man überlegt wie knapp es war, dass das alles überhaupt rauskam. Und das eigentlich nur dank 2 Journalisten, die einfach mal ein wenig tiefer und gegen Widerstand gruben.

Ich weiß leider nicht wie exakt sich dieser Film an die Realität hällt, dort hat wie so oft mein Geschichtsunterricht versagt und ich bin leider gerade zu faul zu recherchieren... Und man weis ja, dass Hollywood gerne die Dinge ein bisschen zurecht rückt...

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Oskar Gleit

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Nun, wenn euch dieser Film gefallen hat, dann schaut als nächstes unbedingt mal "NIXON", mit Anthony Hopkins in der Hauptrolle


TheJoker

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oder Frost/Nixon, auch ein klasse Film


Puni

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ich hab zwar immer so ein wenig meine Probleme mit Filmen, die mehr oder weniger simpel nur echte Ereignisse wahrheitsgetreu nacherzählen wie beispielsweise Frost/Nixon, aber die Unbestechlichen kann sich schon sehr sehen lassen. Nicht nur perfekt besetzt, sondern besonders thematisch natürlich alles andere als uninteressant, dazu mit einigen doch sehr spannenden, gut gemachten Szenen. Trotzdem konnte ich mich im Endeffekt wegen dem oben genannten Problem nicht hundertprozentig in den Film hineinversetzen, was die interessante Thematik allerdings nicht weniger spannend macht - All the Presidents Men sollte man schon mal gesehen haben.

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stuforcedyou

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ein Klassiker weniger auf meiner To-Watch-List.

Eine der interessantesten und größten politischen Skandale der letzten hundert Jahre wurde von Regisseur Alan J. Pakula zu einem großartigen Film verwandelt.

„All the President‘s Men“ ist nüchtern erzählt und konzentriert sich auf die Fakten und die Figuren und spinnt daraus einen fesselnden Politthriller, der mehr Wert auf seine Erzählung legt, als auf unwichtige Schauwerte. Spektakel um jeden Preis gibt es hier nicht, was den Film heutzutage ziemlich frisch und neu wirken lässt.

Man könnte „Die Unbestechlichen“ durchaus als filmisches Relikt bezeichnen, genau so kann man ihn als Liebeserklärung an den damaligen Journalismus sehen. Eine Huldigung an die Olympia Schreibmaschinen, die vollgekritzelten Notizblöcke und angekauten Bleistifte. Ein verfilmter Lobesgesang an die Hartnäckigkeit von ein paar Journalisten, bzw. einer Zeitung, die sich weder korrumpieren noch mundtot machen lassen, ohne dabei als windige Schlagzeilen-Junkies da zustehen. Außerdem schildert der Film die Nachforschungen seiner zwei Hauptprotagonisten sehr konzentriert und ehrlich. Jederzeit glaubt man dem Film, dass es sich um normale Menschen handelt, nicht um Superschreiber der Marke Karla Kolumna.

Der Film ist wirklich sehenswert, er verlangt durch seine bedächtliche Herangehensweise ans Thema aber auch eine gewisse Konzentration von seinem Publikum. Wer diese aufbringen kann, wird Zeuge eines Hollywood-Klassikers, die es in solch einer Art leider immer weniger zu bestaunen gibt.

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Sheeeeep

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gleich mal googeln alanger ;)


MovieMonster

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Lol. ;D


reveal

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Damals hieß das investigativer Journalismus. Interessant. Heute schimpft man das Espionage. Traurig.
Zum Glück erinnern sich wenigstens die Filme.

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doctorgonzo

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Bewertung9.0Herausragend

Bei allem Lob muss man ja mal ehrlich sein: Regisseur Pakula hat es sich schon leicht gemacht, einfach eine der fesselndsten Politgeschichten der letzten Dekaden zu nutzen und einfach filmisch umzusetzen.
Aber dass er es macht und vor allem, wie er es macht, ist einfach hochrespektabel.
Nicht nur, dass er einen bis in die Nebenrollen perfekt besetzten Cast zusammenwürfelt, nein, er schafft auch das seltener werdende Kunststück, seiner Vorlage gerecht zu werden.
Ein spannender Thriller, der eben ein echter Politthriller ist, es wird telefoniert, ermittelt, mit Informanten diskutiert und gewartet.
So soll es sein. Die Telefone explodieren nicht und die beiden Protagonisten müssen sich auch nicht von knapp bekleideten Bräuten helfen lassen. Hier ist ein Politthriller noch ein Politthriller und die Bezeichnung "gute alte Zeit" hat vollkommene Berechtigung.
Ein richtiger Thriller braucht Spannung und starke Charaktere, sowas generiert sich nicht durch bunte Farben und enge Klamotten und so macht hier die Geschichte den Unterschied. Pakula dreht hier Scorseses Rezept um und erlaubt nicht den Darstellern, im Rahmen der Geschichte zu improvisieren, sondern gibt der Story das Kommando, die Leerlaufstellen der journalistischen Routine sind gewollt und man braucht freilich keinen Hoffman oder Redford, um sie ewig lang am Telefon hängen zu lassen, aber dass sie eben da sind, verhilft dem intensiven Plot nur noch mehr auf die Sprünge.
Nicht ohne Längen, aber eine meisterhafte Symbiose aus beinahe dokuhaft eingefangener Zeitgeschichte, beeindruckend minimalistischem Thrill und einem tollen Cast, der, und das ist bei US Werken aus dieser Zeit selten, weitenteils gelungen synchronisiert wird.

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pellekraut007

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Höhöi! Mein lieber Dottore... ein paar treffliche Worte über einen leider selten gezeigten Film!


Tyler.Fincher

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Absolutes WORD! Für mich ebenfalls der beste Politthriller ever. Spannend und besitzt überraschender weiße einen hohen Wiederanschauungswert.


phoenix409

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Diese unermüdliche Recherche war eine Sternstunde des Journalismus. Einfach faszinierend, was Woodward und Bernstein damals auf sich genommen haben. Die Watergate-Story in all ihrer Bedeutung schreit natürlich nach einer Filmumsetzung, und hierfür hat es gerade mal ein paar Jahre gebraucht. Keine Frage, die knappen 140 Minuten reine Dialoglast haben durchaus ihre Längen, aber die Geschichte an sich verliert nie ihren Reiz. Die Inszenierung kommt, so nüchtern und schnörkellos wie sie ist, genau richtig und wirkt sachlich, authentisch, schon fast dokumentarisch. So einen konzentrierten Umgang mit der Story findet man heute eher selten, irgendwo müssen ja immer noch ein paar Frauengeschichten oder Schusswechsel rein. Das unaufdringliche Spiel von Hoffman und Redford passt gut, ebenso der spärlich gestreute, sehr stimmige Score: eine glaubwürdige Atmosphäre kann man dem Film beim besten Willen nicht absprechen, gerade auch weil das Drehbuch so schön durch originale TV-Ausschnitte und die zeitgemäße Ausstattung unterstützt wird. Summa summarum einer der besten Politthriller, weil er genauso kompromisslos für seine Geschichte einsteht wie die beiden Journalisten, die sie aufgedeckt haben.

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duffy

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"So einen konzentrierten Umgang mit der Story findet man heute eher selten, irgendwo müssen ja immer noch ein paar Frauengeschichten oder Schusswechsel rein."

Auf den Punkt gebracht.


phoenix409

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Die Firma dankt! ;)


willy50

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Bewertung9.5Herausragend

Toller Polit-Thriller. So stelle ich mir guten Journalismus vor. Und Dustbin Hoffman ausnahmsweise mal ohne seine üblichen Method-Mätzchen.

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AgentGuhl86

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Bewertung7.5Sehenswert

Ich zitiere jadzia: "damals wie heute ein film, der nix von seiner authentizität und aktualität verloren hat." Dem stimme ich voll und ganz zu. Authentisch allemal - da kann man die beiden Hauptdarsteller nur beglückwünschen. Was den ein oder anderen vielleicht vom Unterhaltungsvergnügen abhalten wird, ist die Tatsache, dass man hier fleißig mitdenken und mitpuzzlen muss, denn alles was man erfährt, sind die Notizen der Reporter. Von den hauptverantwortlichen Übeltätern ist eigentlich (fast) nichts zu sehen und somit fehlt die Visualizierung, die es natürlich einfacher gemacht hätte, dem ganzen drumherum um Watergate zu folgen. Allerdings wäre dann der Reiz des Films verloren gegangen - das Puzzlen hätte nur halb so viel Spaß gemacht und die Authentizität hätte auch gelitten. Soweit also fast alles richtig gemacht!

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shiva2012

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Ich habe zwischendurch den Film öfter angehalten und im Internet nachgelesen. Die Spannung hat dadurch nicht gelitten.


Nemsis

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Die Story in diesen Film ist brillant und sehr gut umgesetzt.

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Haze

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Spannender Polit-Thriller rund um Watergate und gleichzeitig ein Denkmal für die Pressefreiheit. Robert Redford und Dustin Hoffman geben ein absolutes Dream Team ab und spielen sich geschickt gegenseitig die Bälle zu

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Blonder

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Spannende und zeitlose Suche nach der Wahrheit. Hoffmann und Redford spielen solide, aber schauspielerische Leistungen sind für den Film Nebensache.
Er hat bis heute nichts von seiner Aktualität verloren und spricht sich gleichzeitig für die Pressefreiheit aus.
Einfach grandios!

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tomgo92

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Bewertung9.5Herausragend

Hoffman und Redford in Schauspiellaune und überzeugender Chemie machen den Film zum Klassiker. Auch Jason Robards als volksnaher, strenger aber geachteter Zeitungschef liefert ne tolle Darstellung - hoch verdient bekam er dafür den Oscar als Bester Nebendarsteller. Die Geschichte ist stets spannend und unterhaltsam, was nicht zuletzt am gut ausgearbeiteten Drehbuch lag. Fazit: Realitätsnaher, gut gespielter und erzählter Film, der auf authentische Weise die Politiker kritisiert, die in Watergae verwickelt waren.

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