Die Unbestechlichen

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All the President's Men, US 1976

Die Unbestechlichen - Poster
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Kritiker: 8.1 Community: 7.8 1286 Bewertungen
Kinostart: 30.09.1976, Laufzeit 138 Minuten.

Zwei junge Reporter verfolgen eine Spur und lösen damit eine Kette von Ereignissen und Enthüllungen aus, die schließlich dem Präsidenten der USA das Amt kosten. In der Nach vom 17. Juni 1972 schleichen sich fünf Männer in das Hauptquartier der Demokratischen Partei in Washington und beginnen, Wanzen anzubringen und Dokumente zu fotografieren. Das Licht geht an, Revolver werden gezog… Mehr

Cast
Dustin Hoffman, Robert Walden, Penny Fuller, Stephen Collins, Ned Beatty, Meredith Baxter Mehr
Regisseur
Alan J. Pakula
Autor
William Goldman
Genre
Politthriller

Kritiker — Film: Die Unbestechlichen

Corsovilla: SchönerDenken

9.5Herausragend

Der Film war international sehr erfolgreich und wurde mit Preisen überhäuft, u.a. mit einem Oscar für das beste Drehbuch. Natürlich trugen auch Robert Redford und Dustin Hoffman als Hauptdarsteller wesentlich zu der weltweiten Beachtung bei, aber der besondere Reiz liegt in einer sehr raffinierten, feinen filmischen Spannung und der Tatsache, daß dieser Polit-Thriller genauso geradeheraus und echt ist wie unterhaltsam und einnehmend. Er verfügt über keine Geheimbotschaften, keine verborgene Moral, er hat keine Action- oder Sex-Szenen, er ist nur eine wahre politische Geschichte, zum Leben erweckt durch ein hervorragendes Drehbuch und einen sehr guten Regisseur. (Martina für SchönerDenken)

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Antworten

Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

8.5Ausgezeichnet

EIn Loblied auf heute leider längst vergessene journalistische Tugenden und vor allem auf den Mut von Verlegern und Blattmachern. So gut und hartnäckig Berstein und Woodward auch waren, ohne den Rückhalt ihrer Chefs hätten sie den Watergate-Skandal nie ausgehoben. Auch das zeigt dieser Film und ist damit heute fast wichtiger als zur Zeit seiner Entstehung.

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Kommentare (19) — Film: Die Unbestechlichen

phoenix409

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Diese unermüdliche Recherche war eine Sternstunde des Journalismus. Einfach faszinierend, was Woodward und Bernstein damals auf sich genommen haben. Die Watergate-Story in all ihrer Bedeutung schreit natürlich nach einer Filmumsetzung, und hierfür hat es gerade mal ein paar Jahre gebraucht. Keine Frage, die knappen 140 Minuten reine Dialoglast haben durchaus ihre Längen, aber die Geschichte an sich verliert nie ihren Reiz. Die Inszenierung kommt, so nüchtern und schnörkellos wie sie ist, genau richtig und wirkt sachlich, authentisch, schon fast dokumentarisch. So einen konzentrierten Umgang mit der Story findet man heute eher selten, irgendwo müssen ja immer noch ein paar Frauengeschichten oder Schusswechsel rein. Das unaufdringliche Spiel von Hoffman und Redford passt gut, ebenso der spärlich gestreute, sehr stimmige Score: eine glaubwürdige Atmosphäre kann man dem Film beim besten Willen nicht absprechen, gerade auch weil das Drehbuch so schön durch originale TV-Ausschnitte und die zeitgemäße Ausstattung unterstützt wird. Summa summarum einer der besten Politthriller, weil er genauso kompromisslos für seine Geschichte einsteht wie die beiden Journalisten, die sie aufgedeckt haben.

6 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 2 Antworten

duffy

"So einen konzentrierten Umgang mit der Story findet man heute eher selten, irgendwo müssen ja immer noch ein paar Frauengeschichten oder Schusswechsel rein."

Auf den Punkt gebracht.


phoenix409

Die Firma dankt! ;)


kom4

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Einfach nur genial! Dieser Film schafft es beängstigend und so real zu wirken. Die dokumentarischen Züge werden verstärkt durch ruhige Schnitte, unaufdringliche Musik, kaum Bewegung in der Kamera und durch überaus grandiose Schauspieler. Einfach genial. Wer übrigens ordentlich etwas zu lachen haben will, muss sich die ungekürzte Fassung anschauen (nur ein paar wenige Szenen mehr, die es teilweise aber sehr in sich haben). Robert Redford und Dustin Hoffman in den Rollen ihres Lebens, aber auch Holbrook, Warden und Murray Abraham spielen perfekt. Das ist ein Film an dem alle anderen Film etwas lernen können, nämlich wie man Realität erzeugt. Heutzutage sorgen wilde Kamerafahrten (vor allem wildes Kameragewackel) dafür, dass man erst einmal 8 Stunden Schlaf braucht, um das Gewackel wieder aus dem Kopf zu haben. Dass das nicht nötig ist, kann man aus diesem Film lernen, genauso wie man Figuren zeichnet und auf die Leinwand zaubert. Grandioses und perfektes Kino mit Anspruch!

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willy50

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Bewertung9.5Herausragend

Toller Polit-Thriller. So stelle ich mir guten Journalismus vor. Und Dustbin Hoffman ausnahmsweise mal ohne seine üblichen Method-Mätzchen.

3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

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