Der ewige Gärtner
The Constant Gardener (2005), US/GB Laufzeit 129 Minuten, FSK 12, Drama, Thriller, Kinostart 12.01.2006
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von Fernando Meirelles, mit Ralph Fiennes und Rachel Weisz
Justin Quayle (Ralph Fiennes), Diplomat im britischen Hochkommissariat in Nairobi und begeisterter Hobbygärtner, führt ein beschauliches Leben – bis zu dem Tag, an dem seine junge Frau Tessa (Rachel Weisz) ermordet aufgefunden wird. Justin macht sich auf die Suche nach dem Mörder und entdeckt, dass die rebellische Tessa einem Komplott auf der Spur war, in das nicht nur die mächtige Pharmaindustrie, sondern auch britische Regierungskreise verwickelt zu sein scheinen…
Cast & Crew
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Fernando Meirelles
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Ralph Fiennes
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Justin Quayle
-
Rachel Weisz
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Tessa Quayle
-
Hubert Koundé
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Arnold Bluhm
-
Danny Huston
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Sandy Woodrow
-
Daniele Harford
-
Bill Nighy
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Sir Bernard Pellegrin
Regie
Schauspieler
-
Donald Sumpter
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Tim Donohue
-
Richard McCabe
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Arthur 'Ham' Hammond
-
Archie Panjabi
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Ghita Pearson
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Nick Reding
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Gerard McSorley
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Sir Kenneth Curtiss
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Pete Postlethwaite
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Sidede Onyulo
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Jonah Andika
-
Eva Plackner
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Schülerlotse
-
Anneke Kim Sarnau
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John Keogh
-
Jeffrey Caine
-
Claire Simpson
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Maude Donohue
-
Jeffrey Caine
- Genre
- Sozialdrama, Politthriller, Drama
- Ort
- Afrika, Amsterdam, Berlin, Europa, Kenia, London, Nairobi
- Handlung
- AIDS, Affäre, Aktivist, Arzt, Botschaft , Brief, Diplomat, Dritte Welt, Ehe, Ehefrau, Ehefrau-Ehemann-Beziehung, Ehepaar, Entwicklungshelfer, Entwicklungshilfe, Epidemie, Ermittler, Ermittlung, Gewissenskonflikt, HIV-positiv, Mafia, Massengrab, Medikament, Medikamentenstudie, Medikamentenstudie, Moral, Moralisches Dilemma, Mord, Mord an Ehefrau, Mordopfer, Mörder, Nebenwirkung, Nicht-Regierungs-Organisation, Odyssee, Pandemie, Pharmaindustrie, Politiker, Roman, Schlechtes Gewissen, Schulden, Suche nach Mörder, Treue, Tuberkulose, Verfolgungsjagd, Verlust der Ehefrau, Verschwörung, Verschwörungstheorie, Vertuschung, Völkermord in Ruanda
- Stimmung
- Berührend
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Der ewige Gärtner
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Kritiken (3) — Film: Der ewige Gärtner
Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders
Kommentar löschenWar ich zunächst Skeptisch ob ich mir "Der ewige Gärtner" überhaupt ansehen will, habe ich meine Entscheidung nicht bereut. Wer einmal Lust auf einen ernsten Film hat, der nichts mit Arthouse-Kino im herkömmlichen Sinne zu tun hat, sollte sich diesen Film einmal ansehen.
Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 5 Antworten
Janus Winter 2011/03/26 04:28:14
Antwort löschenSkeptisch ist ein Adjektiv und wird deswegen klein geschrieben. Vor "ob" kommt ein Komma. Vielleicht suchst du dir ein anderes Hobby oder machst Podcasts.
BunteQ 2011/04/10 19:19:52
Antwort löschenDieser Kommentar war ja wohl absolut überflüssig. Und dämlich.
Janus Winter 2011/04/10 22:30:09
Antwort löschenFinde ich auch.
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BunteQ 2011/04/12 00:32:30
Antwort löschenSchön! Einsicht ist der erste Weg zur Besserung, Janus Winter!
Janus Winter 2011/04/13 17:45:12
Antwort löschenMir musst du das nicht sagen. ^^
Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten
Kommentar löschenKrieg, Hunger, Diktaturen: Die afrikanische Misere ist vielen ein Rätsel. Den Tausch günstiger Rohstoffe gegen teure (Rüstungs-)Technologie als Teil des Wohlstands reflektieren sie dabei nicht. Doch mit steigendem Flüchtlingsdruck mehren sich die unangenehmen Informationen. Im Kino tauchte Afrika 2005 in mehreren intelligent gemachten Filmen auf: "Die Dolmetscherin" (Verschwörung), "Hotel Ruanda" (Bürgerkrieg), "Darwin"s Nightmare" (Elend am Viktoriasee) und "Lost Children" (Kindersoldaten). Nun kommt quasi als Krönung "Der ewige Gärtner" ins Kino.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Jörg von Grass: filminformer.de; stadtmagaz...
Kommentar löschenNachdem Meirelles 2002 seinen viel beachteten Erstling vorstellte, für den er eine Regie-Oscarnominierung erhielt, bleibt er dem Genre der Literaturverfilmung treu. Diesmal handelt es sich um die erstklassige Umsetzung des Bestsellers „Der ewige Gärtner“ von John Le Carré. Wie im Roman handelt auch der Film von einem Medikamentenskandal. Dieser Film ist nicht reißerisch inszeniert, aber er reißt trotzdem mit durch seine bewegende Geschichte, dies meint sowohl die tragisch endende Liebe zwischen Tessa und Justin als auch die Aufdeckung der unglaublichen Machenschaften von global agierenden Pharmagroßkonzernen...
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Kommentare (47) — Film: Der ewige Gärtner
Kommentar schreibenWeltenkind 2012/02/04 14:50:59
Kommentar löschenDie Problematik zu den Missständen in Entwicklungsländern wird in einer Handvoll Filmen atmosphärisch, ehrlich und überzeugend dargestellt. Und "Der ewige Gärtner" gehört zu dieser Sorte von Filmen, die aufzeigen, dass es eben nicht die heile Welt gibt, die sich das gemeine Volk vorstellt. Ralph Fiennes, dessen Mitspielen mich dazu bewegte diesen Film anzusehen, macht seine Arbeit als verzweifelter Witwer äußerst überzeugend und auch Rachel Weisz als Ehefrau ist gut, wenn ich ihren Oscar als Beste Nebendarstellerin auch ziemlich übertrieben finde. Da wäre einer für Ralph Fiennes realistischer gewesen. Ebenfalls eine Oscarnominierung bekam der Film für die Beste Filmmusik - zu Recht. Die ruhigen Töne, die ihn Spannungsmomenten die Szenerie kräftig untermalen machen das Ganze zu einem tollen Erlebnis.
"Der ewige Gärtner" appelliert an unserem aller Verstand und zeigt uns mit ehrlichen Bildern, wie falsch manches ist.
"Es gibt keine Morde in Afrika, nur bedauerliche Todesfälle."
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strangelet 2012/01/29 21:20:19
Kommentar löschenSchöne Bilder von exotischen Landschaften. Immerhin. Aber ich hätte mir da ein bisschen mehr erwartet; "Der ewige Gärtner" ist wieder mal ein solider Film über ein wichtiges Thema, aber es hapert ein bisschen am Storytelling. Man verliert manchmal den Anschluss, und man hat insgesamt auch schon spannendere Sachen gesehen...
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fischflosse 2011/12/20 00:26:59
Kommentar löschenFernando Meirelles bekannt geworden mit dem in den brasilianischen Favelas spielenden Drama City of God übernahm die Aufgabe den Bestsellerroman Der ewige Gärtner des britischen Schriftstellers John Le Carré zu verfilmen. Mit dem Schauplatz Kenia und den Slum Kibera war der Regisseur durch seinen Vorgängerfilm nahezu prädestiniert das Buch auf Celluloid zu bannen.
Der Film beginnt damit wie ein Mann seine Frau am Flughafen verabschiedet, dabei sieht man sie nur von hinten und hört ihre Stimme. Das ist aus zweierlei Hinsicht gut gemacht, zum einen sehen wir die Verabschiedung aus der Perspektive des Ehemannes der innerhalb von fünf Filmminuten erfährt, dass seine Frau ermordet wurde und zum anderen bleibt seine Frau für uns dadurch anonym und geheimnisvoll, was geschickt ist, weil wir seine Frau im Laufe des Filmes durch Flashbacks kennen lernen werden. Diese Flashbacks setzen, dann relativ zügig ein wir erfahren aus der Erinnerung Justins wie er mit seiner Frau zusammenkam. Angefangen bei einer Szene wie sie sich das erste Mal begegnen. Die Szene ist beachtenswert geschrieben, da hier äußerst gut die Charakterzüge der Zwei herausgearbeitet wurde und der Zuschauer hier schon eine Ahnung bekommen wird, wie ihre Beziehung ablaufen könnte. Die erste Hälfte des Films wird damit fortgesetzt das wir zum einen das Geschehen rund um den Mord diesseits gezeigt bekommen und zum anderen Schritt für Schritt wie Justin durch seine Erinnerungen und was er im Nachhinein über seine Frau erfahren wird sich erneut in sie verliebt und sie jetzt erst wirklich zu verstehen lernt. Die zweite Hälfte des Films konzentriert sich dann hauptsächlich auf die Jagd nach den Mördern durch Ostafrika, Berlin und London. Dabei wird Afrika mit Farbfiltern durch wunderschöne erdige und sonnige Töne dargestellt, während Berlin und London grau und trist gezeichnet wurden. Allgemein hat man Afrika nicht nur mit schönen Landschaftsbildern dargestellt, sondern es auch hinbekommen die Slums realistisch zu zeigen, wodurch die Aufdeckung des Medikamentenskandals und die Gewissheit das Medikamentenversuche an ahnungslosen Afrikanern verübt wurde noch stärker nachwirkt. Außerdem unterstützt die Filmmusik mit ihren hauptsächlich afrikanischen Klängen das Afrikafeeling....
Mehr unter: http://neoretrospektive.wordpress.com/2011/11/30/der-ewige-gartner-the-constant-gardener/
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zurich14 2011/11/13 23:11:31
Kommentar löschenIm Programmheft stand "Drama", was ja auch nicht falsch ist. Ich fände aber die Bezeichnung "Thrillerdrama" passender, denn es ist klar ein Spannungsthriller erster Güte mit viel Drama, der im Umfeld dubioser Praktiken der Pharma-Konzerne in Afrika spielt (Grundlage war der Roman des Autors John Le Carré). Acting von Ralph Fiennes und Rachel Weisz war dermassen realistisch, dass ich ihnen sämtliche Emotionen 100%ig abnahm bzw. total vergass, dass hier gespielt wird. Der Film als ganzes ist stimmig in sich, hat keine Durchhänger und zeichnet sich neben dem hervorragenden Schauspiel durch grandiose Aufnahmen, Schnitte und auch die Musik aus.
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DrPhil 2011/09/28 21:37:15
Kommentar löschenNach so einem Film will man sich doch eigentlich schämen, dass man als Europäer geboren wurde, jedenfalls so lange bis man doch merkt, dass man das System dann doch nicht so einfach unterbrechen kann. Jedenfalls hat man hierbei gelernt, wie die Welt in Afrika aussieht.
Der Zuschauer begleitet Ralph Fiennes, der übrigens mit einem Lächeln menschlicher aussieht, und bekommt deswegen in der ersten Stunde etwas wenig mit. Dieses ziellose herum dümpelt wird dann zu einer richtigen Story und demnach erst richtig gut. Natürlich glänzt der Film vor allem wegen der herausragenden Schauspielleistungen des kompletten Casts. Gelungen ist ebenfalls die trostlose Atmosphäre von dem Schwarzen Kontinent und demnach am einprägsamsten. Man kann sogar so weit gehen, dass Afrika die wirkliche Hauptfigur des Filmes ist.
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cpt. chaos 2011/08/17 23:04:15
Kommentar löschen"Es gibt keine Morde in Afrika, nur bedauerliche Todesfälle."
Ähnlich wie bei "Hotel Ruanda" hatte ich auch hier den Eindruck, dass etwas mehr Schonungslosigkeit und vielleicht auch noch ein wenig mehr Direktheit dem Polittriller gut getan hätte.
Ansonsten allerdings gut besetzt, im zunehmenden Verlauf spannend inszeniert, mit einigen schockierenden Bildern, die im Kontrast zu wunderschönen Landschaftsaufnahmen stehen und dann ist da schließlich noch die nachdenklich stimmende Botschaft, die, wie bereits angesprochen, man für meinen Geschmack noch etwas nachhaltiger hätte konservieren können.
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THE_JUDGE 2011/06/14 00:38:54
Kommentar löschenDie Thematik ist natürlich sehr interessant, was aber daraus geworden ist eher weniger. Wenn man einen Film dreht, dessen Schauplatz eines der ärmsten, und von der restlichen Welt gebeuteltsten Länder überhaupt ist, die inneren Konflikte jetzt mal völlig außen vor gelassen, dann finde ich sollte man sich der Sache ein wenig authentischer nähern. Die Lovestory nervt mehr als das sie der Geschichte zu einem Höhenflug verhilft und die teils wunderbaren Bilder können leider auch nicht über den irgendwie dünnen Inhalt hinwegtrösten. Und Rachel Weisz mag zwar gut aussehen, aber schauspielerisch wird hier zwischen naivem Dauergrinsen und treudoofem Blick nicht viel geboten, finde ich zumindest.
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Filmkenner77 2011/05/16 16:18:38
Kommentar löschenKeine Frage: Die Machenschaften der Pharmakonzerne auf dem afrikanischen Kontinent bieten genügend Stoff für einen brisanten Politthriller. Die Schauspielleistungen sind überdurchschnittlich und es ist vor allem dem nuancierten Spiel von Ralph Fiennes, Bill Nighy und Rachel Weisz zu verdanken, dass die Figuren jederzeit glaubwürdig agieren. Rachel Weisz zeigt einmal mehr, dass sie viel mehr kann, als nur hübsches Beiwerk für Hollywood-Blockbuster ala "Die Mumie" zu sein. Sie gewann schließlich den Oscar für die beste Nebenrolle. "Der Ewige Gärtner" kostete 25 Millionen Dollar, spielte weltweit aber fast 83 Millionen ein. Problematisch ist, dass der Film leider ein nicht allzu hohes Tempo anschlägt und teilweise sogar ermüdend wirkt. Etwas straffer inszeniert und der Film wäre sicherlich um einiges packender gewesen.
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Janus Winter 2011/03/26 04:47:05
Kommentar löschenDer Film steht stellvertretend für eine bittere Realität, in der Pharma-Konzerne Menschen aus armen Verhältnissen missbrauchen, deren Tod billigend in Kauf nehmen und Moral und Anstand der Profitgier geopfert wird. Dafür gibt es zahlreiche historische als auch aktuelle bekanntgewordene Skandale und sicherliche jede Menge gut vertuschte. DER EWIGE GÄRTNER hat dies zum Thema und deswegen eine gewisse Bedeutsamkeit, bleibt aber in weiten Teilen sehr konventionell und versteckt die eigentliche Brisanz hinter einem Katz-und-Maus-Spiel, das arg in die Länge gezogen wird. Erst im letzten Drittel kann er wirklich überzeugen und findet die richtigen Bilder. So lange wird vielleicht nicht jeder im Zeitalter der Fernbedienung durchhalten. Dass die beiden Hauptdarsteller das beste aus ihren Rollen rausholen, nützt dann auch nicht viel.
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Laura Eissenberger 2011/04/25 17:42:04
Antwort löschenUnd wie der Film stellvertretend für die bittere Realität steht. Man könnte gar meinen, er wolle als Abbild derselben den Zuschauer foltern. Drecksstreifen.
Morrow 2010/12/15 21:38:51
Kommentar löschenEine Mischung aus Politthriller und Romanze, und genau diese Mischung macht den Film so tragisch. Der Haupthandlungsstrang dreht sich um Medikamentenversuche in Afrika, im Subplot geht es um Justin und Tessa, und wie er mit ihrem Verlust umgeht. Der Film hat ein paar wirklich starke Szenen, und am Ende passiert das, was man traurigerweise schon vermutet hat. Sehenswert! Auch wegen der tollen schauspielerischen Leistungen von Ralph Finnes und Rachel Weisz.
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Laura Eissenberger 2011/04/25 17:42:45
Antwort löschen"Eine Mischung aus Politthriller und Romanze, und genau diese Mischung macht den Film so tragisch."
Besser hätte ich es nicht sagen können! Was für eine tragische Verschwendung von Ressourcen!
Benchyl 2010/11/10 15:08:21
Kommentar löschenOh nein! Böse Machenschaften auf der Welt, welch ein Skandal! Das ist alles so entsetzlich und schlimm, dass man sowas auch nur mit provokanter möchtegern authentisch wirkender Handkamera filmt, was in Verbindung mit der Länge des Films fast unerträglich nervt. Das traurige Drama wird mit aller Macht anvisiert, der komplette Kram kratzt aber auf bösen Klischeefiguren, die vor unechter Arroganz und Ignoranz strotzen oder notgeil sind. Und diese weißen, machtvollen Amis und Europäer scheißen auf Afrika. Ist das eine neue Erkenntnis? Oder ist die Botschaft etwa die, sich den Himmel durch gute Taten erkaufen zu können, was erwähnt wird? Eine Ehe, in der die Frau durch die Welt reist und kein Wort mit ihrem Gatten wechselt ist toll. Eine Fehlgeburt kratzt auch keinen.
Aber bitte helfen Sie mit - in Afrika vergehen jede Minute sechzig Sekunden!
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Buchinator 2010/10/22 15:51:40
Kommentar löschenToller Soundtrack.
Der Film selbst bezieht sich meiner Meinung nach gegen Ende zu sehr auf Tessa und Justin, und flüchtet sich so ein wenig auf die romantische Schiene.
Dennoch bringt dieser Film große Klasse auf die Leinwand.
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grüner_apfel 2010/10/07 01:19:34
Kommentar löschenIch liebe es einfach, wenn Filme uns einfach in eine völlig andere Welt bringen können. Der Hauptrolle von Ralp Fiennes ist bisschen ähnlich wie seine Rolle in "The english patient".. aber der Film ist wirklich gut, sehr empfehlenswert.
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KoolaidMaker 2010/08/10 21:22:17
Kommentar löschenDie beste Literaturverfilmung die ich bisher gesehen habe.
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doctorgonzo 2010/08/10 22:17:48
Antwort löschenDann sieh Dir "Fear&Loathing in Las Vegas" an :-)
KoolaidMaker 2010/08/11 14:23:23
Antwort löschenwill do :D
Muss aber erst das dazugehörige Buch lesen ^^
robert-wimplinger 2010/07/30 17:18:12
Kommentar löschenHat mich sehr berührt.
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Shorty06 2010/07/20 15:05:32
Kommentar löschenDer ewige Gärtner von Fernando Meirelles. Nach seinem phänomenalen Erstling City of God liefert Meirelles hier wieder eine Literaturverfilmung. Es geht um einen hohen Diplomaten, dessen Frau, eine Journalistin, auf der Spur eines Verbrechen großer Pharmakonzerne ist. Es ist ein Polit-Thriller, dessen Geschichte zwar nicht hochspannend ist, uns allerdings deutlich vor Augen hält, welche Missstände in Betrachtung des Afrikanischen Kontinents auf unserer Erde herrschen. Fernando Meirelles fasst das in wunderschönen Landschaftsbildern zusammen, vorallem die Helikopter-Aufnahmen sind fantastisch anzusehen. Ralph Fiennes und Rachel Weisz machen ihren Job gut. Ein sehr guter Film, der handwerklich, wenn auch nicht thematisch, an City of God anknüpft.
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Sanylein 2010/05/14 06:32:04
Kommentar löschenDas Thema dieser Story an sich finde ich eigentlich sehr interessant. Bei mir fehlte trotzdem der "WOW-Effekt" damit ich diesen Film so richtig gut finde.
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Joe Gillis 2010/04/15 00:56:58
Kommentar löschenRalph Fiennes stolpert als Idiot des diplomatischen Dienstes durch einen Korruptions- und Verschwörungsdschungel, der so schwarz ist wie der Kontinent, auf dem die Ergeignisse statthaben. Trotz (oder wegen) der komplex tuenden Rückblendenkonstruktion und gelegentlich eingeworfener Montagesequenzen bleibt die zwischen Ambler und Simmel changierende Pharma-Paranoia-Story erstaunlich banal – die Bösen erkennt man am aasigen Grinsen, und die zeitkritische Attitüde des aalglatten Kino-Stylisten Meirelles erschöpft sich im Herzeigen von Überwachungskameras und sterbenden Afrikanern.
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doctorgonzo 2010/04/15 12:13:39
Antwort löschenNicht meine Meinung, aber schön geschrieben.
patcharisma 2010/06/07 22:59:28
Antwort löschenSchön geschrieben & erst noch meine Meinung! =)
Hungerkünstler 2010/12/07 17:57:13
Antwort löschen"Aasiges Grinsen" finde ich wirklich nett. Ich würde den Film nicht ganz so schlecht einstufen.. Worunter der Film leidet, ist die Romanvorlage Carres, der eion ernstes Anliegen mit Holzhammermethoden darstellt. Also auch insoweit wohl shnöde Geldgier, nicht nur bei der Pharmaindustrie
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Joe Gillis 2010/12/07 23:29:23
Antwort löschenJa, vielleicht ist 3.5 etwas über-(bzw. unter-)trieben. Aber damals mochte ich den Film so gar nicht. Und noch einmal anschauen will ich ihn mir momentan auch nicht. Also wird der Gärtner wohl vorerst mit dieser meiner Wertung leben müssen... Im übrigen ist eine schlechte Vorlage keine Entschuldigung für einen schlechten Film: Hitchcock meinte, daß man nur aus schlechten Büchern gute Filme machen könne, denn da gäbe es etwas besser zu machen, als es der Autor getan habe... ;)
Hungerkünstler 2010/12/10 16:12:15
Antwort löschenEinspruch,Euer Ehren. Drehbuch und Regie können etwas verbessern, aber wenn die Vorlage mehr oder minder grottenschlecht ist (ob das bei dem Roman von leCarre der Falls ist, will ich mal offen lassen) kann auch ein Hitchcock keinen guten Film daraus machen. Es sei denn es wird die Vorlage zu etwas völlig Neuem umgemodelt. Aber dann kann man das wohl kaum noch als Romanverfilmung bezeichnen. Ich lasse mich gern anders belehren, wenn man mir wirklich gelungene Verfilmungen schlechter Vorlagen nennt.
paeko 2010/03/22 14:32:48
Kommentar löschen"und er träumt von einer welt ohne unkraut " ... irgendwie mag ich ralph fiennes und vor allem dieser film ist eine gut mischung aus thriller und drama, nicht umbedingt für leute geeignet die ihren kopf ungerne bei filmen einsetzen...
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doctorgonzo 2010/03/18 21:06:20
Kommentar löschenBeeindruckend atmosphärischer Film über die Einflußnahme von Konzernen gerade in Entwicklungsländern. Tolle Bilder und daneben leise Töne. Fiennes macht seine Sache hervorragend und auch Rachel Weisz gibt einen tollen Part ebenso wie Pete Postlethwaite.
Große Stärke und ebenso große Schwäche des Filmes ist die Bereitschaft, sich mit den Umständen globaler Politik auseinanderzusetzen. Das macht die Atmosphäre für denjenigen noch dichter, der dazu bereit ist, für alle anderen eher langweiliger. Aber es ist schön, zu sehen, dass ein Film so etwas vom Zuschauer verlangt, gerade in der heutigen Kinolandschaft...
Ein stilles Meisterwerk, wenn auch kein Meilenstein. Aber allemal ein toller Film.
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VoodooChild09 2010/03/18 21:46:19
Antwort löschenHat dich die Wackel-Kamera nicht genervt ? Ich fand diese Technik ziemlich unpassend, hat viel von der Atmosphäre zerstört.
doctorgonzo 2010/03/18 21:53:57
Antwort löschenIch hab sie hingenommen, diese Steadicam Optik hat mich bei der "Bourne"-Trilogie mehr belastet.
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VoodooChild09 2010/03/19 07:53:20
Antwort löschenHm, gerade bei Bourne fand ich sie sehr passend.
doctorgonzo 2010/03/19 09:02:06
Antwort löschenpassend ja, aber inflationär eingesetzt