I'm a Cyborg, But That's OK

Saibogujiman kwenchana (2006), KR
Laufzeit 107 Minuten, FSK 12, Komödie, Drama, Kinostart 17.01.2008

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6.9 Kritiker
27 Bewertungen
Skala 0 bis 10
7.3 Community
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von Chan-wook Park, mit Lim Soo-jung und Rain

Young-gun ist überzeugt, ein Cyborg zu sein. Sie spricht mit Getränkeautomaten und Lampen, verweigert menschliche Nahrung und trägt eine Brotdose mit Batterien bei sich, um sich jederzeit wieder aufladen zu können. In einer Nervenklinik begegnet sie Il-sun, der glaubt, er könne anderen Menschen ihre Fähigkeiten klauen. Und auch wenn sich das für einen Cyborg nicht gehört, entwickelt Young-gun Gefühle für Il-sun. Ihre exzentrisch-zarte Romanze, voller Schlafflüge und Jodeleinlagen, ist in Gefahr, als Young-gun wegen Unterernährung zu sterben droht. Doch Il-sun ist zu allem bereit und nutzt seine Gabe, um Young-gun zurückzuholen.

Handlung

Kindheitsproblem

Die junge Young-gun (Lim Soo-jung) ist davon überzeugt, ein Cyborg zu sein. Diese Gewissheit hat sie bereits seit ihrer Kindheit. Da ihre Mutter (Lee Young-nyeo) damit jedoch kein Problem zu haben scheint, wird nicht weiter darüber gesprochen. Als Young-guns Großmutter (Sohn Young-soon), die der Meinung ist, eine Maus zu sein und deshalb nur Rettich isst, in ein Krankenhaus eingeliefert wird, wird die Lage der Enkeltochter bedrohlich.

Der Auftrag

Fortan steigert sie sich in den Gedanken, als Cyborg den Auftrag zu haben, ihre Großmutter aus dem Krankenhaus zu befreien. Da ihre Batterien, die ihr Kraft geben, fast leer sind, beginnt sie zu jeder Mahlzeit Batterien zu lutschen und sich mittels Elektrogeräten Stromstöße zu geben. Normale Nahrung verweigert sie völlig, da diese ihr System zerstören würden.

In der Psychiatrie

Daraufhin wird sie in eine Nervenklinik eingewiesen, wo zunächst Lampen, Getränkeautomaten und andere elektrische Apparate ihre Gesprächspartner werden. Mittels des Gebisses ihrer Großmutter kann sie mit diesen in Kontakt treten. Zudem ist Young-gun der Meinung, ihre geliebte Großmutter sei von Weißkitteln entführt worden. Ihre Aufgabe ist es nun, alle Ärzte umzubringen, um ihre Oma befreien zu können. Dazu muss sie jegliches…

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Cast & Crew


Kritiken (8) — Film: I'm a Cyborg, But That's OK

Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders

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9.0Herausragend

"I’m a Cyborg, but that’s OK" muss man gesehen haben. Der Film erzählt eine ungewöhnliche Geschichte, von ungewöhnlichen Personen, die einem sofort in ihren Bann zieht und spannend erzählt wurde. Chan-wook Parks Film ist ein kleines filmisches Meisterwerk, das man sich nicht entgehen lassen sollte.

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Perry Simm

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9.0Herausragend

"I'm A Cyborg, But That's OK" verfügt über immensen erzählerischen als auch visuellen Ideenreichtum, und schafft es trotz seiner offensichtlichen Verspieltheit, ein sensibles Gleichgewicht zwischen Humor und Gefühl zu bewahren.

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Sneakerpimp

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8.0Ausgezeichnet

Cyborg sprüht gerade so vor abgedrehten, nicht nur durch das knallbunte Setting inspirierte Ideen und hat mich sofort in seinen Bann gezogen. Park versteht es, die skurrilen Bewohner der Klinik und ihre Besonderheiten zu präsentieren, ohne das ganze respektlos erscheinen zu lassen. Daß dabei manchmal die eigentlich recht simple Liebesgeschichte zwischen Cyborg und maskierten Dieb auf der Strecke bleibt, ist zu verzeihen. Man merkt sofort, daß Park hier vieles an Ideen, Einfällen und Szenen eingebracht hat die seit vielen Jahren in ihm gewachsen ist und nun endlich ihren Platz, u.a. in den vielen hervorragend gefilmten Traumsequenzen gefunden haben.
Ob einem I’m a Cyborg gefällt oder nicht, hängt deutlich von der persönlichen Toleranzgrenze Parks abgedrehten Ideen gegenüber ab. Von der erzählten Geschichte her reicht der Film nicht an frühere Werke des Regisseurs heran, die Art der Inszenierung und gerade seine Andersartigkeit hingegen machen ihn jedoch zu etwas besonderem und das ist, wie man im Film selbst gelernt hat, auch OK.

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Marcus Wessel: Deadline, blairwitch.de, pr... Marcus Wessel: Deadline, blairwitch.de, pr...

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8.0Ausgezeichnet

Park bombardiert den Zuschauer nicht nur mit visuellen Spielereien und abgedrehten Ideen, zu denen jodelbesessene Asiaten und blinkende Zehennägel gehören, vor allem erzählt er eine ergreifende Geschichte von der häufig schwierigen Suche nach Identität und Individualität. Man muss dazu nur die skurrile Fassade beiseite schieben.

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Julia Teichmann: film-dienst Julia Teichmann: film-dienst

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6.0Ganz gut

"I'm a Cyborg, but that's ok" ist Kino der surrealen Schauwerte: Es gibt viel zu sehen und wenig zu verstehen. Dass die narrative Stringenz in den Hintergrund tritt, fällt ob der Ideensalve, die auf den Zuschauer abgefeuert wird, ohnehin kaum auf.

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Lukas Foerster: taz / cargo / perlentaucher...

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2.0Ärgerlich

Taugt eine psychiatrische Anstalt als Kulisse für eine romantische Komödie? Park Chan-wook wagt den Versuch.

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Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin... Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin...

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9.5Herausragend

Visuell gilt für den Zuschauer: What you see is, what you get. Das Ergebnis ist ein furioses Feuerwerk im besten Stil ostasiatischer Popkultur: schrillbunt, überbordend, lärmend, inklusive einiger Splatter-Effekte, grandiosem Nonsense. Es passt auch gut in die überbordenden Bilder und überraschenden Geschichten der koreanischen Filmlandschaft der letzten Jahre.

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alviesinger: bummelkino

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7.5Sehenswert

Nach der Revenge-Trilogie widmet sich Park der tragischen Komödie. Bis "Cyborg" allerdings richtig in Fahrt kommt, vergeht eine gute halbe Stunde in der das bloße Zurschaustellen von skurrilen Charakteren redundant abgefeiert wird. Danach konzentriert sich der Koreaner allerdings auf seine zwei Hauptcharaktere, natürlich in der typisch verschachtelten Park-Erzählmanier, und präsentiert dem erwartunsfreudigen Zuschauer ein stringentes - wenn auch routiniertes - Filmwerk, dass mal wieder in subtiler Form Kritik an der koreanischen Leistungsgesellschaft übt.

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Kommentare (56) — Film: I'm a Cyborg, But That's OK

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derFilmfreak

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Bewertung9.5Herausragend

Der Koreaner Park Chan-wook entführt uns in eine skurrile Welt von Jodlern, Cyborgs, Phantasiedieben, Essstörungen und Identitätsproblemen.

Park stellt uns die junge Fabrikarbeiterin Yeong-gun vor. Schnell merken wir das die junge Frau einen gewaltigen Sprung in der Schüssel hat. Sie hält sich für einen Cyborg, also halb Mensch, halb Maschine. Eigentlich nicht weiter schlimm, wären da nicht das Probleme das menschliche Nahrung, die den Cyborg von innen rosten lässt und das Problem mit der Energieversorgung eines Cyborgs. Es kommt wie es kommen muss, Yeong-gun erwacht in der Nervenheilanstalt, nachdem sie ihre Energie an der Hauptstromleitung der Fabrik aufgefüllt hat.

Eine skurrile Welt in gedämpften Farben und liebevoll schrägen Mitinsassen empfängt Yeong-gun und den Zuschauer. Wenn Yeong-gun sich lieber mit dem Cola-Automaten im Flur, statt mit den Ärzten unterhält und zum Mittagessen an Batterien luscht, ahnt der Zuschauer – das wird kein gutes Ende nehmen. Ganz nebenbei schildern Rückblicke die Vorgeschichte von Yeong-guns Krankheit. Auf einer ganz ungewöhnlichen Art stellt uns nun Park den sozialen Mikrokosmos Irrenhaus und seine Insassen vor – aus der Innenansicht von Yeong-gun. Ihre Welt, die Welt eines Cyborgs, wird zu Bildern erweckt und das im besten Stil der asiatischen Popkultur. Schrill, lärmend, einige Splattereffekte und grandiosen Bildern.

Doch für Yeong-gun gibt es Licht am Ende des Horizont, oder besser gesagt der Standuhr – der Phantasiedieb Il-sun und sein Reis-Metronom für Cyborgs.

Liebe ist, den Anderen so zu akzeptieren, wie er ist -auch wenn er ein Cyborg und kein Psycho ist.

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mundafinga

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Bewertung5.0Geht so

Ich hab wirklich versucht, den Film zu mögen! Und es gibt auch wirklich ein paar herrlich skurrile und phantastische Szenen, aber insgesamt war mir das einfach ein bisschen ZU wirr und zu übertrieben aussergewöhnlich. Wenn man alle paar Minuten auf die DVD-Anzeige schaut, wie lange der Film noch geht, dann ist das ein untrügliches Zeichen... Der Funke ist nicht übergesprungen, schade!

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Janus Winter

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Bewertung7.0Sehenswert

Ich protestiere entschieden gegen jede Verkitschung von Psychiatrie und dem DSM-IV-Störungskatalog! Davon abgesehen ist I'M A CYBORG BUT THAT'S OK aber eine Ansammlung von tollen Ideen und Charakteren, die mich milder stimmen. Ein wenig wie DIE FABELHAFTE WELT DER AMELIE in der Klappse. /schräg

Bunnyfaktor: 6

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hollygolightly1

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Bewertung7.5Sehenswert

Es gibt genau zwei Sachen aus Korea, die ich liebe:
1. Süßigkeiten
2. Filme

"I’m a Cyborg, But That’s OK" erzählt eine wunderbare Liebesgeschichte zwischen zwei skurrilen, sympathischen Charakteren in einer ungewöhnlichen Irrenanstalt. In dieser Welt halten sich Patienten für Cyborgs, ernähren sich von Strom, laden ihre Batterien auf, beginnen einen Hungerstreik oder laufen maskiert herum und denken, sie könnten unsichtbar werden. In dem Fall sind es Young-goon und Il-sun die Gefallen aneinander finden. Der Beginn einer seltsamen, märchenhaften Beziehung.
Regisseur Chan-wook Park zeigt mit diesem Film, dass er auch anders kann. Hier zeichnet er stilsicher ein Bild der Harmonie und Liebenswürdigkeit. Bilder voller schöner, heller Farben und eine originelle Handlung machen "I’m a Cyborg, But That’s OK" zu einer Tragikomödie, die man einfach mögen muss.

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hollygolightly1

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Kaugummis, Kekse und solche grünen Bonbons, die mega lecker schmecken :)


Mr. Pink

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Om nom nom... :)


countcount

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Bewertung4.5Uninteressant

Schräg, schrill und leider auch nervig...Meine Baustelle ist der Film leider nicht gewesen.

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Matilda

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stimmt, das ist die Sache mit dem intellektuellen Zugang, den ich nicht gefunden habe...


Schlegel

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Bewertung5.5Geht so

Es gibt Leute, die setzen sich schrille Hüte auf, um einzigartig zu sein. "Cyborg usw." ist das filmische Pendant.

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Schlegel

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Eigentlich kenne ich ja gar keine Leute mit schrillen Hüten.


countcount

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Sehe ich ähnlich...


Das_Schema

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ok, eigentlich sollte ich fürs ABI lernen und keine Filme schauen, aber als ich gestern Abend ins Fernsehprogramm geschaut habe und sah, dass "I'm a Cyborg, But That's OK" läuft, den ich schon lange schauen wollte, wurde ich von einer magischen Macht zum Fernseher hingezogen.
Diese Macht verstärkte sich, um so länger der Film lief, das ging so weit, dass ich die letzte halbe Stunde mit weit aufgerissenen Augen und offenem Mund dasaß.
Ich muss sagen, dass der Film auf ganzer Linie überzeugt. Besonders diese Atmosphäre und diese erfrischende Skurrilität, die öfters in asiatischen Filmen auftauchen, sind bei diesem Film äußerst gelungen und gut mit der Handlung verwoben.
Die Idee von dem Cyborgmädchen, die mit elektrischen Geräten spricht "Ich soll dich vom Getränkeautomat grüßen." und versucht sich selbst an ein Stromnetz anzuschließen und deshalb eingewiesen wird, ist wunderschön umgesetzt.
Auch das komplette Irrenheim ist sehr glaubwürdig und die "irren" Charaktere ergänzen mit ihren Macken den Film perfekt.
Da mir beim besten Willen kein Kritikpunkt einfällt, werde ich sogar meine ungeschriebene Regel brechen, dass ca. 1% aller Filme, die ich gesehen habe ein Herz bekommt.

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loveissuicide

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Bewertung9.5Herausragend

Dieser Film ist großartig! Ich war am Ende fast ein wenig traurig, dass er zu Ende war, gerne hätte ich das Leben des "Cyborg"-Mädchens noch weiter verfolgt. Eigentlich ist es ja ein zutiefst tragischer Film - die Selbstzerstörung, die psychisch kranken Familienmitglieder, der Zweifel - aber er macht sich nie lustig über die Protagonisten. Die Hauptdarstellerin ist irrsinnig sympathisch. Der Film hat nur 1-2 kleine Tiefs, so zum Beispiel direkt nach der grandiosen Megatron-Episode - ganz großes Kino!! - und das Ende fand ich auch nicht überragend, aber alles in allem gehört dieses Stück Filmgeschichte eindeutig zu meinen All time favorites!

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Gantu

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Bewertung3.0Schwach

Sorry nein danke.

Mag ja bedeutungsschwanger und empfindsam sein - aber wenigstens ein Stückchen roten Faden darf man doch wohl erwarten.

Ich habe ihn gerade zu Ende gesehen und bin froh das ich nicht eingeschlafen bin.

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loveissuicide

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Was soll das heißen, es gibt keinen roten Faden? Die Suche nach der Großmutter, der Wunsch, die 7 Todsünden abzulegen, reicht das nicht als roter Faden?


dustyOn3

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Bewertung9.0Herausragend

"I'm a Cyborg, But That's OK" ist zum verrückt werden. Eigentlich dachte ich nicht, dass ich jemals wieder einen Film in einem Absatz mit "Einer flog über das Kuckucksnest" nennen werde. Das ändert sich ab sofort. Denn wenn Chan-wook Parks Meisterwerk irgendwie einem anderen Film ähnelt, dann eben erwähntem Paradebeispiel für das Zusammenspiel aus Psychose und Zuneigung.

Einer der besten koreanischen Regisseure überhaupt, hat mit "I'm a Cyborg, But That's OK" einen weiteren Meilenstein gesetzt. An keiner Ecke gekünzelt oder maßlos übertrieben, sondern einfach nur ausgefeilt und mit einer romantischen, tieftraurigen aber dezent humorvollen Melancholie belegt, dass einem die Schaltkreise durchbrennen.

"Liebe ist, den Anderen so zu akzeptieren, wie er ist." Chan-wook Parks Botschaft auf der Berlinale 2007 war eindeutig.

Sind wir nicht alle ein bisschen Cyborg?

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timotion

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Bewertung9.0Herausragend

Eine liebenswerte Geschichte über eine junge Frau, die glaubt sie sei ein cyborg und sich auf die schwierige suche nach dem sinn ihres lebens macht. Ein Film voller Fantasie, Freundschaft bis hin zur Liebe. Schön erzählt, toll geschauspielert und noch besser bebildert. Ein weiteres tolles Werk aus dem für mich immer interessanter werdenden koreanischen Kino.

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Hagen Hagen

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Durchgeknallt, aber voller Liebe und schöner Bilder. Weil ich das Glück habe, eine ebenso liebreizende, wie abgedrehte Südkoreanerin zu kennen, gibt's noch'n Punkt oben drauf.

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entfremdete

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Bewertung9.0Herausragend

Gerade das asiatische Kino scheint wie dazu prädestiniert zu sein, um die Grenze zwischen Fantasie (hier: Wahn) und Realität verschwimmen zu lassen. Anders als bei Jelineks Verfilmung "Die Klavierspielerin" gelingt dies hier sogar mit einer großen Ladung Humor. Bewundernswert!

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satura82

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Bewertung6.0Ganz gut

Ähnlich wie "Big Fish" und K-Pax" kann man diesem viel solche Attribute wie einfallsreich, skurril, fantasie- und liebvoll durchaus zuschreiben. Und ich liebe diese beiden Fiilme sehr. Aber bei "I'm a Cyborg but thats OK" zündet es einfach nicht. Die Personen agieren zusammen aber nicht miteinander. Es tritt gelegentlich ein wenig von dem Zauber zu Tage der diese Art von Film so liebenswert macht aber dieser Zauber verpufft immer wieder und am Ende fragt man sich, was soll das alles? Sehr schade. Hatte mir auf Grund der vielen hohen Bewertungen mehr davon versprochen.

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Hooded Justice

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Bewertung9.0Herausragend

„Ich bin ein Cyborg, aber das ist okay.“ Erwarte genau das, was der Titel des Films dir verspricht: Schiere Außergewöhnlichkeit, die verdammte Fähigkeit, dich total verrückt zu machen und bei all jenem verrückten Kram so angenehm zu sein. Auf total abgedrehte, total charmante und dennoch fast tragische Art ist diese koreanische Produktion total psycho und macht ein chaotisches Vergnügen. Das kann man wie ich lieben, oder man wird es verabscheuen. Das Nerv- und Hasspotenzial liegt hierfür jedenfalls sehr hoch.

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Thanatos1

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Bewertung7.5Sehenswert

Einen Film der es einem derartig schwer macht eine Bewertung zu geben, hab ich noch nicht oft gesehen, vorallem nach dem Ende war ich mir nicht sicher ob mir der Film jetzt gefallen hat, oder ob ich ihn total scheiße fand.

Auf jeden Fall ist es ein sehr innovativer Film, ein vergleich ist also so gut wie ausgeschlossen, auch die Geschichte ist eigentlich sehr interessant und kreativ umgesetzt.

Die Schauspieler waren gut, ich hab ihnen ihre Rollen die ganze Zeit abgenommen und über jene Rollen musste ich auch einige male Lachen... wenn ich so darüber nachdenke sind das alles sehr positive Punkte und negative fallen mir spontan garkeine ein... Muss also ein guter Film sein.

Ich denke wer offen für neue, oder zumindest ungewohnte, sehr fantasievolle Filme ist, könnte an "I'm a Cyborg, But That's OK" durchaus seine Freude haben, ich musste erstmal ne Nacht drüber schlafen, im nachhinein denke ich aber doch sehr Positiv über den Film.

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lioznnep

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"war ich mir nicht sicher ob mir der Film jetzt gefallen hat, oder ob ich ihn total scheiße fand." - dies ging mir ganz genauso


Thanatos1

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Schön das ich nicht alleine bin :)


Broda

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Bewertung9.0Herausragend

Ich persönlich kenne mich mit dem Asiatischen Kino nicht sehr gut aus. Bis auf ein paar Horrorfilme, in denen ein kleines weißes, böses Kind mitspielt kenne ich fast gar keine. Eher gesagt, ich habe sie noch nicht gesehen. Denn gehört habe ich von diesen Perlen viel. Von "I’m a Cyborg, But That’s OK" habe ich allerdings noch fast gar nichts gehört. Warum, frage ich mich. Wie gut müssen all die anderen "Asia-Perlen" denn sein. Denn jener hier war ein absolut seltsames, schönes, trauriges, überdrehtes Film - Erlebnis. Die Idee die hier hinter steckt, dass Cha Young-goon ein Cyborg ist, ist schon ziemlich abgedreht. Doch als man diesem Batterie leckenden, mit Uhren, Getränkeautomaten, Lampen redenden Mädchen weiter zu sieht, versteht man nach und nach immer mehr. Auch ihre "Beziehung" zu Park Il-sun, der Wochentage, und Persönlichkeitszüge stehlen kann, ist anders. Anders, aber doch wundervoll. Auch alle anderen aus der Nervenklinik waren anders! Sehr anders. Sehr skurril. Sehr bizarr. Kurz: Einzigartige Charaktere. Park Chan-wook inszenierte hier einen Film, wie ich ihn noch nie gesehen habe. Einen Film, mit so unendlich vielen schönen Szenen. Viele seltsame. Bspw als sie mit ihren Fingern um sich schießt, oder als Park sun ihr ein selbstgebautes gerät einbauen will, dass Essen in Energie umwandelt. Gefühlvoll. Liebevoll. Außergewöhnlich. Überdreht. Traurig. Witzig. Kreativ. Fantasievoll. Kurz: Ein Meisterwerk!

„Liebe ist, den Anderen so zu akzeptieren, wie er ist.“

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Dox

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ebenfalls Oldboy, auch wenn die Messlatte für folgende Asia-Filme damit ziemlich hoch gesetzt sein dürfte ;)


Broda

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Mhmm, vielleicht warte ich dann erstmal mit Oldboy! ;)


CarrionFairy

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

in der ersten halben stunde habe ich gedacht, ich würde den abgedrehten film nicht aushalten und war mir sicher, hier den bisher verrücktesten aller asiatischen filme vor mir zu haben. jedoch mag ich ihre besonderen, ästhetischen aufnahmen, die man im westlichen film nur noch selten findet, die besondere atmosphäre, das schöne licht und nach und nach hab ich festgestellt, dass es der normalste aller aisatischen filme ist, die ich je gesehen habe.
ein verlust, der so schmerzlich ist, dass die realität zur qual wird und eine verarbeitungsstrategie so grotesk und ineffizient, dass sie fast das leben fordert - aber zutiefst menschlich und in ihrer essenz absolut kulturübergreifend.
wir sind doch alle ein bißchen irre.

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CarrionFairy

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rofl!!!! langens, knutschen und seine kollegin enge, inga.... sehr schön :D


ihre-herrlichkeit

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Ich durfte noch nicht in den Genuss kommen. xD


peppermind

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Das Emotionale springt einem nicht ins Auge und die Art des Humors sorgt nicht für Lachkrämpfe. Der Spannungsbogen ist nicht sonderlich ausgeprägt und die Skurrilität scheint alles zu ersticken.
Und dennoch ist Parks Film herausragend. Es sind die kleinen Details, die Liebe in der Inszenierung, die Ausgestaltung der Charaktere. Der Film hebt sich selbst von der ersten Minute an ab von allem, was irgendwo Realität bedeuten könnte - er wirkt immer irgendwie fremd, sogar noch für einen Park-Film.
Man muss sich darauf einlassen, vielleicht auch in der Stimmung sein. Dann wird man ihn lieben. Ansonsten sollte man die Finger davon lassen.

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lysergide

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Bewertung7.0Sehenswert

"I'm a Cyborg, but that's ok" erzählt die Geschichte von Young-Goon auf eine unglaublich liebenswerte, detailreiche und farbenfrohe Art und Weise.
Die Charakte sind interessant, der Film lebt von skurril-witzigen Szenen und kreativen Einfällen. Auch der Soundtrack macht was her. Allerdings fehlt oft der rote Faden, an manchen Stellen kommt doch etwas Langeweile und Unschlüssigkeit auf, richtig spannend wird es nie und insgesamt hat der Film, trotz des Potentials der (Liebes)geschichte wenig Tiefgang.
Trotzallem: die süße Aufmachung, außergewöhnlichen Szenen und visuellen Komponente des Films machen ihn als seichtere Unterhaltung für den geneigten Zuschauer auf jeden Fall sehenswert.

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