Im Schatten des Zweifels

Shadow of a Doubt (1943), US Laufzeit 108 Minuten, FSK 16, Kriminalfilm, Thriller, Kinostart 04.10.2000

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7.3
Kritiker
18 Bewertungen
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5.6
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930 Bewertungen
23 Kommentare
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von Alfred Hitchcock, mit Teresa Wright und Joseph Cotten

In Alfred Hichcocks Thriller Im Schatten des Zweifels reift in einem jungen Mädchen der Verdacht, dass ausgerechnet ihren Lieblingsonkel ein düsteres Geheimnis umgibt.

Charlie Newton langweilt sich endlos in ihrer allzu normalen Durchschnittsfamilie in der kleinen amerkianischen Durchschnittsstadt Santa Rosa. Umso euphorischer ist sie, als sich endlich ihr Lieblingsonkel Charlie aus New York für einen Besuch anmeldet. Nach einer innigen Begrüßung tauchen aber auch zwei mysteriöse Männer auf und Charlie beginnt sich zu fragen, welches Geheimnis ihren Onkel in das kleine verschlafene Städtchen geführt hat.

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler

Kritiken (4) — Film: Im Schatten des Zweifels

SoulReaver: CinemaForever

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8.5Ausgezeichnet

»Have you ever stopped to think that a family should be the most wonderful thing in the world and that this family's just gone to pieces?«

»Im Schatten des Zweifels« entwurzelt das sortierte Familienleben der idyllischen Kleinstadt und schildert die familiäre Kohäsion als brüchige Struktur, als fehlerhaftes Ordnungsprinzip, in dem Gefahren von außen nur unter einem unbekannten Licht aus der Ferne erstrahlen dürfen, während sich die Bedrohung unscheinbar in den inneren Kreis geschlichen hat und daraufhin langsam an den spitzen Klippen des systematischen Apparats zerschellt. Dreh- und Angelpunkt dieses Dramas ist der beliebte und ebenso charismatische Onkel Charlie, der seine Familie im stillen Nest Santa Rosa besucht und für seine Nichte Charlie endlich die Abwechslung verheißt, die sie in der fortwährenden Tristesse vermissen musste. In Onkel Charlie schlummert allerdings ein Geheimnis, welches den Zerfall des lückenlosen Familienbildes darstellt und Stück für Stück in sich…

25 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 4 Antworten

hollygolightly1

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Hat er für mich geschrieben. Danke, Baby. Einwandfreier Text. Wie immer.


SoulReaver

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Für die Menschen. Immer gern.


Hisayasu S: DAS MANIFEST.COM

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10.0Lieblingsfilm

Unfassbar gut. Allein wie Hitchock hier Dualismus in antagonistischer, als auch komplementärer Weise in die Narrative einbettet, zeugt von einem Genie, das weder Zeit noch Raum kennt und auch dann noch von Relevanz sein wird, wenn alles andere längst zur Gedächtnisasche zerfallen ist.

12 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten

der cineast

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Versteh ich nicht, deswegen gefällt mir.


diceman

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Dein Bewerbungs-Schreiben für SPLATTING IMAGE? :-)
Bewegt sich aber noch im Rahmen. Gefällt mir.


Kubrick_obscura: CinemaForever

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8.0Ausgezeichnet

Hitchcock liebte lange Expositionen und "Shadow of a doubt" zeigt das wieder ganz deutlich. Nur darf man den Anfang nicht als Anfang verstehen, sondern als Teil des Films. Eigentlich ist man sofort drin. Der Film beginnt ohne Umschweife, direkt bei Joseph Cotton, der sich entschließt seine Familie zu besuchen. Dann, die Familie, ausführlich, aber immer noch plotgetrieben. Das Bild der Durchschnittsfamilie wird hier nämlich zu Grabe getragen. Trostlosigkeit regiert und das merkt auch unsere Heroine Charlie.
Der Film ist ein Familiendrama mit Thrillerelementen, nicht umgekehrt.
Die Menschen in Santa Rosa, speziell die Familie, sind nicht "böse". Die Trostlosigkeit, diese Einsamkeit innerhalb der Familie, die nur durch das Abendessen gebrochen scheint, enstand nicht durch die "Bösartigkeit" der Familienmitglieder, die sind nämlich allesamt überaus sympatisch. Trotzdem ist es unerträglich. Die Situation ist Schuld. Hitchcock stellt die Frage, ob…

5 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten

Filmsuechtiger

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Großartige Interpretation.


Flibbo: Wie ist der Film?

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7.0Sehenswert

[...] Es ist eine dezente Variante des Krimis, die sich der Charakterstudie widmet und gewitzt mit Andeutungen und Atmosphäre spielt. Zwei ungleiche Welten treffen aufeinander: Auf der einen Seite die liebenswerte Vorstadtfamilie, auf der anderen Seite ein einsamer Zyniker, mit einem hübschen Mädchen als Bindeglied. Auf diese Weise legt sich der titelgebende Schatten des Zweifels tatsächlich wie ein dunkler Schleier über den ganzen Film und schafft eine sanfte Grundspannung, die immer wieder durch verschiedene Blicke und Gesten am Leben erhalten wird. [...]

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Kommentare (19) — Film: Im Schatten des Zweifels


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MrDepad

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Bewertung7.5Sehenswert

Alfred Hitchcock - Collection [Blu-ray] -2/14-"Shadow of a Doubt"
Die kleine Charlie ist unzufrieden mit ihrem durchschnittlichen Familienleben und freut sich deshalb sehr, als sich ihr Onkel Charlie zu Besuch ankündigt.
Hitchcock bezeichnete diesen Film als seinen Lieblingsfilm. Er nutzt einen familiären Rahmen, um die Idylle bröckeln zu lassen und den Horror aus den Menschen heraus zu zeigen. Die Familie Newton ist zunächst eine absolute Vorzeigefamilie. Man kann gar nicht wirklich verstehen, wieso Charlie nicht zufrieden ist und sich so nach ihrem Onkel sehnt. Mit dem Auftauchen von Onkel Charlie ist die kleine Charlie wie neugeboren, so sieht sie ihren Onkel ja schon fast wie einen Seelenverwandten an. Onkel Charlie ist gutaussehend und scheint wohlhabend zu sein, doch als Zuschauer ist man stets schlauer als die kleine Charlie und man hat einen gewissen Wissensvorsprung gegenüber ihr. Trotzdem ist es bis zu einem gewissen Punkt noch nicht völlig klar, was genau hinter der Fassade von Onkel Charlie steckt.
Glanzstück des Film ist hierbei Schauspieler Joseph Cotten, der den zwiespältigen Onkel auf den Punkt verkörpert und immer wieder zwischen charmantem Gentleman und verunsicherendem Psychopathen wandelt. Besonders hervorzuheben ist eine Szene beim Abendessen, wo er durch einige Sätze praktisch sein gesamtes Innenleben offenlegt. Hitchcock lässt den Spannungsbogen stimmig durchgespannt, nur gegen Ende wird alles ein wenig zu hektisch abgehandelt, was allerdings bei älteren Filmen oftmals der Fall ist.
"Shadow of a Doubt" ist ein guter Thriller, der eigentlich mehr Charakterstudie ist. Durch den Fokus auf das Zerbrechen einer Familien-Idylle und einen tollen Joseph Cotten ist der Film unbedingt sehenswert.
"You see them in the hotels, the best hotels, every day by the thousands, drinking the money, eating the money, losing the money at bridge, playing all day and all night, smelling of money, proud of their jewelry but of nothing else, horrible, faded, fat, greedy women..."

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MaxN91

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Alfred Hitchcock Collection 2/14 - Im Schatten des Zweifels von 1943

Jawoll! Das war doch eine deutliche Steigerung zum ersten Film der Collection. In "Im Schatten des Zweifels" kommt der von allen Familienmitgliedern geliebte Onkel zu Besuch. Die Hoffnung der ältesten Tochter Charlie ist es, dass der gleichnamige Onkel Charlie endlich die von ihr verhasste Durchschnittlichkeit zerstört- das tut er auch, allerdings vermutet niemand auf welche Weise und mit welchem dunklen Geheimnis.
Im Schatten des Zweifels wird oft als Hitchcocks eigener Lieblingsfilm beschrieben, gerade weil er es als so intensiv empfand wenn sich die Gefahr aus dem eigenen Lager, in diesem Fall der Familie, anbahnt. Und genau das macht den Film so spannend, denn Hitchcock zeigt eindrucksvoll, dass das Leben nicht immer so einfach und schwarz/weiß ist wie es scheint. Der eiskalte Frauenmörder wird die komplette erste Hälfte des Films als charismatischer Mensch dargestellt, nur ab und zu merkt der Zuschauer wie seine Fassade bröckelt. Der Spannungsaufbau ist dabei wunderbar gelungen, denn man vermutet viel, wissen wird der Zuschauer allerdings erst recht spät im Film. Wunderbar stimmig ist dabei die Musikuntermalung, die an den Spannungspunkten perfekt zur Geltung kommt. Am meisten Spaß, in diesem Frühwerk Hitchcocks, hat mir Joseph Cotton als Onkel Charlie gemacht: eine klasse Performance! Das letzte Wort hat der Regisseur selbst, der trocken und humorvoll über seinen Film meinte, er habe "Mord und Gewalt zurück in die Familie gebracht, wo sie rechtmäßig hingehören."

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Lorion42

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein Lehrstück des Suspense. Der Spannungsaufbau ist großartig. Die Geschichte selbst ist eher einfach, aber Hitchcock schafft es hier Spannung zu erzeugen ohne dass dem Zuschauer ein Geheimnis aufgetischt wird. Kein Whodunit. Er erahnt was passieren wird und gerade deshalb ist man ununterbrochen gespannt. Einer der besten 5 Hitchcockfilme.

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Hooded Justice

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Bewertung10.0Herausragend

Die Art und Weise, mit der Hitchcock einen Spannungsaufbau kreiert, ist atemberaubend. In 'Schadow of a Doubt' agiert sich das Dasein eines engen, umschwärmten Verwandten um die Gefahr der Nächstenliebe, quasi um den Zweifel im Schatten; im Schatten des Menschen, den man denkt zu kennen, doch eigentlich nicht. Eine Geschichte des Film noir, so schwarzseherisch und geistreich, in seinem Erzählstil und Bildgestaltung wunderschön ausgeschmückt, was Alfred Hitchcocks Meisterwerk der schwarzen Serie bodenlos faszinierend und packend macht. Seine Fasson, in der er zurückhaltend charmanten Humor und Sympathien einsetzt, lässt sich den Betrachter in die Figuren und somit mitten ins Geschehen einfühlen, die glänzende Schauspielschar tritt unwahrscheinlich dufte in Erscheinung.
In unserer Lieblingsenzyklopädie heißt es: „'Shadow of a Doubt' gilt als Hitchcocks Lieblingsfilm und auch als sein persönlichstes Werk. Es gibt zahlreiche Parallelen zu Hitchcocks Leben, sei es der Name der Mutter, biografische Erlebnisse, die er in Dialoge einflocht, oder, laut Donald Spoto in seiner umfangreichen Hitchcock-Biographie, die Tatsache, dass man in den beiden Hauptfiguren (den beiden Charlies) die zwei verschiedenen Persönlichkeitsaspekte Hitchcocks wiederfindet.“
Gerade mein zweiter Hitchcock und schon jetzt einer meiner verehrtesten Werk für die Ewigkeit.

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Le Samourai

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Vollkommen richtig. Dein zweiter Hitch erst? Na dann viel Spaß mit seiner Wahnsinnsfilmographie! :)


Hooded Justice

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Danke, werd ich voraussichtlich haben. :) Habe vor einem guten Jahr (ich weiß, viel zu lange her) Psycho gesehen, jetzt nach meiner Film noir-Liebe mit diesem hier begonnen und mit Berüchtigt und Der Fremde im Zug weitergemacht. Hitchcock wird bald fortgesetzt!


aberaber

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Bewertung7.0Sehenswert

Spannender Thriller mit einem sehr gutem Joseph Cotton.

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hoffman587

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Shadow of a Doubt

Der Schatten, der verbirgt, er schützt und er vernebelt die Sicht eines jeden. Die Wahrheit schreit nach Erlösung und doch wollen wir nicht hören, sehen oder fühlen, wir wollen die Wahrheit nicht erkennen. Und doch existiert er, der Verdacht und irgendwann erkennen wir... Uns befallen Zweifel und gerade darin liegt die Ironie, denn man befindet sich im Schatten des Zweifels. Irgendwann muss ich meinen pseudospirituellen Geist wieder freien Lauf lassen und Hitchcock zeigt uns:»The world's a hell.« Und begibt man sich mit ihm auf auf die Spuren und man möge sich "Im Schatten des Zweifels" wiederfinden, aus dem Jahre 1943 und sogar beruhend auf einer Geschichte von Gordon McDonell.

Hitchcock greift hierbei wieder auf ein ihm recht bekanntes Motiv zurück, das Motiv des unheilvollen »Verdachts« und dem Moment der schleichendes Zweifel, welches er als bestes Beispiel bereits in "Suspicion" mit Cary Grant Aus dem Jahre 1941 verwendete, für Hitchcock selbstredend erstklassiger Stoff für »Suspense« und um gekonnt mit dem Zuschauer und seinen Erwartungen zu spielen, insofern mag die Story zwar simpel erdacht sein, aber immer noch clever variiert, zudem wie erwähnt perfekter Stoff: »In einer kleinen Stadt« - Santa Rosa. Eine idyllische Stadt, Familie Newton ist erfreut, denn Onkel Charlie kommt zu Besucht, der allseits beliebte Onkel, besonders die junge Charlie begeistert das, da sie diesen als großes Idol sieht. Es wird von Witwenmördern berichtet, doch dies scheint unwichtig. Die Welt scheint ein Platz voller Geborgenheit und Loyalität, doch der liebe Onkel verhält sich merkwürdig. Und langsam keimt in der jungen Charlie ein grauenhafter Verdacht (bzw. Gedanke) auf...

Besonders interessant bleibt dabei die Tatsache, dass Hitchcock jene Dreharbeiten beileibe wirklich liebte, obwohl gerade "Im Schatten des Zweifels" jenseits der Grenzen eines typischen Hitchcock Films steht, gerade dadurch, dass er sich hier auf seine Charaktere konzentriert und sie sorgfältig studiert, möglichst um Glaubwürdigkeit und Faszination zu erzeugen, meinerseits gelang dies. Er ist nicht umsonst »The Master of Suspense«. Ungewöhnlich dann auch, dass dass dieser Film sogar als Hitchcocks Lieblingsfilm unter seinen Werken bekannt ist, verständlich, da er selbst zudem meinte, dass es wahrscheinlich auch sein persönlichster Film wäre, insofern sind besonders einige kleine, feine Aspekte interessant. Dazu nimmt sich Hitchcock gleichauf Joseph Cotten an seine Seite und jener spielt wieder bravourös, zwischen freundlichem Onkel Charles und abgründiger und düsterer Bestie, dies stets voller Eleganz und mit einem Hauch Stil, brillant. Neben ihm aber genauso überzeugend Teresa Wright als junge Charlie, welchen zur ihr immer sehr aufgeschlossenen Onkel förmlich vergöttert und ihm jeden Wunsch erfüllen will, doch auch sie wird die schmerzhafte Wahrheit erkennen müssen, Wright glänzt einmal in Hinsicht ihres anfangs hoffnungsvollen Art, später aber doch behutsame und durch ein gewisses Misstrauen im Spiel. So wirkte der Aspekt, dser beiden Charlies genau genommen fast irgendwie ironisch und sehr schlau eingefädelt von Hitchcock, denn beide bilden so gesagt zwei verschiedene Seite, ähnlich einer Münze, Kopf oder Zahl? Oder gar den zwei Seiten einer Medaille. gut und böse. Himmel und Hölle, ein interssantes Detail, worauf Hitchcock eingeht. Welcher wiederum genau weiß was er will, sehr detailliert und subtil erzählt, gemächlies Tempo und doch weiß Hitchcock wie man dabei ein hohes Maß an Spannung erzeugt. Dies sogar mit einen leichten Prise an ironischen Einschüben. Wie erwähnt spielt der Gute mit den Erwartungen und Vorstellungen bzw. genauso gut auch den Erwartungen der Zuschauer, wiegt sie/uns/mich in Sicherheit und verkündet doch baldiges Unheil, was insgesamt auch einen mysteriösen Charme gewinnt. Es stellt sie die Frage wie reagiert ein unbescholtener Bürger auf Verbrechen, auf das Eindringen des Bösen in sein Heim. In ein bürgerliches Ambiente? Stets von der herausragenden Präsenz des großen Joseph Cotten getragen. Auch im Verlauf und des Ausgangs jenes Konflikts bleibt Hitchcocks Film letztlich mehr als vielseitig und außerdem außerordentlich gelungen. Kann man ein solches Geheimnis bewahren?

Joseph A. Valentine erneut nach "Saboteure" wieder als Kamera, so bietet er stets exzellent gefilmte Bilder, selbstredend auch sehr atmosphärisch angehaucht und sehr passend eingefangen in Hinsicht der Atmosphäre einer kleinen, behutsamen Stadt, wirklich ordentlich gehandhabt. Nicht zu vergessen, dass meiner Meinung nach sehr gut ausgearbeitete Drehbuch, mit interessanten und durchaus hintergründigen Aspekten, gerade in Hinsicht der typischen Familienkonventionen faszinierend gestaltet, das gekonnte Spiel mit den Klischees einer solchen Familie und die Dialoge an sich eh gelungen.

Letztlich bleibt mir dann nur noch zu sagen, dass "Im Schatten des Zweifels" erstklassig, schlau erdachtes und somit auch ausgezeichnetes »Suspense-Kino« vom Meister Hitchcock selbst, stimmig inszeniert und hervorragend gespielt, besonders seitens Joseph Cotten. wenn auch ungewöhnlich in Hitchcocks Filmographie, da er hier doch eher auf eine faszinierende und vielseitige Charakterstudie setzt.

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Markbln

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"...jenseits der Grenzen eines typischen Hitchcock Films steht, gerade dadurch, dass er sich hier auf seine Charaktere konzentriert und sie sorgfältig studiert, möglichst um Glaubwürdigkeit und Faszination zu erzeugen". "wenn auch ungewöhnlich in Hitchcocks Filmographie, da er hier doch eher auf eine faszinierende und vielseitige Charakterstudie setzt." Das ist doch wohl nicht dein Ernst? Generationen an Filmemachern strampeln sich ab, um so dichte Charakterzeichnungen wie Hitchcock zu erschaffen.


hoffman587

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Trotzdem liegt dabei nicht Hitchcocks Fokus darauf. Um hier mal Hitchcocks "Psycho" als Beispiel zu nehmen, so gab er selbst gegenüber Truffaut zu, dass er sich oftmals nicht auf die Charaktere fokussiere, sondern die technische Raffinese und der Erzählstil für ihn dabei stets im Vordergrund stand, etwas plump von mir gesagt. Dem Suspense kommt mehr Bedeutung zu als dem Charakterfokus. Im Falle von "Im Schatten des Zweifels" kann man dabei schon von einem jeweiligen Umkehrschluss sprechen, so sehe ich das zumindest.


Mr. Pink

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Bewertung7.5Sehenswert

"Shadow of a Doubt" ist ein recht untypischer Hitchcock-Film, da es sich hier um keinen klassischen Thriller oder Krimi handelt, der Streifen aber trotzdem Hochspannung bis zum Ende bietet.

Es handelt sich hier eher um eine Charakterstudie, es geht vor allem um die kleinen Dinge und die Dynamik innerhalb der Familie. Dabei passiert insgesamt eigentlich nicht besonders viel, aber trotzdem ist "Shadow of a Doubt" ein Meisterwerk der Suspense, da die Geschichte um das Geheimnis von Onkel Charlie sehr geschickt erzählt wird. Nach und nach bricht das Weltbild der kleinen Charlie und das Bild, das sie von ihrem famosen Onkel hatte, zusammen. Dabei will man immer wissen, wie es weitergeht, ob das Geheimnis irgendwann noch auffliegt, und wie sich die Beziehung der einzelnen Personen untereinander verändert.

"Shadow of a Doubt" ist spannend, wenn auch nicht besonders aufregend, sondern sehr ruhig gehalten, der Film ist ungewöhnlich, aber auch besonders, witzig, charmant, überraschend, vielseitig, interessant und sehr sehenswert.

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cpt. chaos

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Bewertung6.0Ganz gut

Wenn man sich einen Hitchcock gibt, erwartet man unweigerlich einen verhältnismäßig spannenden Thriller.
Wer jedoch mit dieser Erwartungshaltung an "Im Schatten des Zweifels" herangeht, der wird vermutlich eher enttäuscht werden.
Mir gefiel dieser "alte Schinken" trotzdem auf seine ganz spezielle Art und Weise, da er bei weitem nicht so angestaubt rüberkommt, wie vergleichbar andere Filme seiner Generation.
Die Spannung ist wie bereits erwähnt nicht sonderlich ausgeprägt, dafür sind die beiden "Todesphilosophen", die rein zur Entspannung allabendlich übers Morden debattieren, der absolute Knaller. Erstklassig gespielt auch von den weiteren Darstellern, vor allem die beiden vorlauten Gören, die einen "Klugschiss des Tages" nach dem anderen bringen.
Das Ganze wird natürlich vom Altmeister persönlich stark in Szene gesetzt und besticht zudem durch ansprechende Kamerafahrten.

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Cellmorbasg

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Jede weibliche Person der Familie Newton hat ihre liebenswerten, aber auch ihre nervigen Seiten, Vater Newton dagegen ist die Ruhe selbst und so liegt hier der Quell manchen Ärgers. Onkel Charlie dagegen scheint der gut gelaunte Onkel einer Durchschnittsfamilie zu sein, wie man ihn sich nicht besser ausmalen kann. Doch hinter seiner Fassade verbirgt sich ein tiefer Abgrund und so kommt es von Zeit zu Zeit, dass sich dieser in das Leben der Familie schleicht, insbesondere der jungen Nichte Charlie die fortan von einem Schatten des Zweifels begleitet wird. Daraus erwächst ein spannendes und auch witziges Familiendrama mit einem nervenkitzelnden Kampf auf Leben und Tod.

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spanky

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Bewertung7.0Sehenswert

Der hier ausgeführte Spannungsbogen, der sich über anderthalb Stunden ausdehnt und ohne Bruch noch bis zur Schlusssequenz anhält muss als Meisterleistung des Suspense-Kinos gelten. Dazwischen eine elegant eingeflochtene Familiengeschichte, mit fein ausgearbeiteten Psychogrammen, die heute jedoch wirken muss, wie eine Soapopera aus einer anderen Galaxie. Und Cotton, der auf Kommando switchen kann zwischen dandyhaftem Womanizer und diabolischem Frauenhasser hebt diesen Hitchcock schließlich aus der Masse hervor.

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dantesque

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Bewertung9.0Herausragend

Das war er nun, mein zehnter Film von Hitchcock. Einige Klassiker vom Großmeister der Suspense habe ich schon gesehen; manche haben mich absolut verzaubert („Vertigo“), andere nicht so sehr („Marnie“), aber zumindest sehenswert waren sie dann doch alle. Da meint man schnell ein Muster zu erkennen; nämlich, dass Hitchcock einfach keine schlechten Filme gemacht hat.

Und dann, an einem trüben Montagabend, blättert man durch die Fernsehzeitung und stößt auf die Info, dass mal wieder eines von Hitchs Werken auf arte läuft: „Im Schatten des Zweifels“. Sagt mir erst mal nichts, also wird gleich einmal bei MoviePilot geschaut, worum es dabei geht. Mit Erschüttern stelle ich fest, dass die Community dem Film eine Bewertung von 5,2 gibt. Kann das wahr sein, ein schlechter Film von Hitchcock? Na Prost Mahlzeit! Ich stelle mich also schon einmal auf den schlimmsten Ranz ein und harre mit unsicherem Blick der Dinge, die da kommen…

Aber dann nehme ich doch all meinen Mut zusammen und schmeiße den Fernseher um 20:15 Uhr an, um mir selbst ein Bild zu machen. Und was soll ich sagen, ich war begeistert. Nach wenigen Minuten war ich in die vermeintlich wunderbare schwarz-weiße Kleinstadtidylle eingetaucht, habe mich sofort in die junge Charlie (Teresa Wright) verliebt und den alten Onkel Charlie (Joseph Cotten) mit einem argwöhnischen Blick beäugt. Es passiert eigentlich nicht viel in diesem Film, zumindest was die Handlung betrifft – aber auf psychologischer Ebene passiert extrem viel. Das zuckersüße Weltbild der etwas naiven Heroin gerät langsam aber sicher ins Wanken, und sie muss erkennen, dass ihr Onkel nicht der Held ist, den sie immer in ihm sah. Es ist vor allem dieses Spiel von Schein und Sein, die Zerstörung der Idylle, die diesen Film interessant macht. Schon lange saß ich nicht mehr so gebannt vor der Flimmerkiste und habe mehr an meinen Fingernägeln als an meinen Chips gekaut. Fazit: Toller Film!

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Looki

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Bewertung4.0Uninteressant

nun ja was soll ich sagen...irgendwie hat dieses Werk von Hitchcock einfach nicht gezündet.
Was genau ist der Grund? Ich glaube der größte Schwachpunkt dieses Films ist das der Zuschauer schon im Vorfeld alles weiß (bzw. leicht durchschauen kann wenn man nicht auf den kopf gefallen ist). Bei 103 Min. Laufzeit ist man als Zuschauer daher schnell mal ermüdet. Man wartet und wartet und es will einfach nichts passieren. Immer wieder stimmt die Score einen schweißtreibenden Höhepunkt an, aber es passiert nichts. Der Film verläuft so wie man es sich von vornherein vorstellt. Das einzige was den Film ein bisschen rausreißt sind Charlies Vater und Herb die sich immer wieder darum streiten wer den anderen besser umbringen könnte. Ansonsten, zähe Kost...

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kronenhummer

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Bewertung7.0Sehenswert

Wieder mal ein alter Hitchcock, aber einer der anders ist. „Im Schatten des Zweifels“ ist nicht primär als Thriller auf Hochspannung gemünzt. Viel mehr zeigt Hitchcock hier eine überaus interessante und doch weitestgehend kurzweilige Charakter- und Familienstudie, bei der die Spannung zwar hinten an steht, aber dennoch auch seine Momente hat.
Eine amerikanische Durchschnittsfamilie – oder doch nicht? Immerhin ist Onkel Charles zu Gast, der sonst nur selten zu sehen ist. Und mit ihm sind allerhand Überraschungen in der Heimatstadt seiner Familie eingekehrt. Interessante Spielchen rund um die bröckelnde Fassade und die dunkle Hintergrundgeschichte hinter diesem Besuch werden in der Folge gekonnt vom Meister inszeniert. Der ständige Kampf mit dem eigenen Gewissen, dem Vertrauen in den Menschen und dem Schutz der Familie nimmt sich Hitchcock gut an. Die klassischen Hitchcock-Momente fehlen bis auf das starke Ende weitestgehend, so dass die Gefahr der Langatmigkeit mitunter gegeben ist, doch nicht nur die Intensität der Story, sondern auch die kleinen aber feinen Ideen am Rande (vor allem die tollen Diskussionen über die ideale Mord-Variante) sorgen für eine doch vorhandene überzeugende Kurzweiligkeit.

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THE_JUDGE

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Bewertung5.0Geht so

Shadow of a doubt ist für den Zuschauer von heute ein wenig langatmig möchte ich mal sagen. Es gibt Filme die sind so alt wie dieser hier oder noch ein wenig älter und gelegentlich denkt man sich, "Whoa, für damalige Verhältnisse ne echte Granate". Leider kann ich das von Shadow of a doubt nicht gerade sagen. Ich habe natürlich versucht mich auf die Geschichte einzulassen, aber es passiert eigentlich nichts groß. Eigentlich ist irgendwie alles klar und spannend wird es selten. Zusatzpunkte gibt es jediglich für Charlie`s Vater und seinen Kollegen "Herb", die ständig damit beschäftigt sind sich gegenseitig auf die beste Art und Weise um die Ecke zu bringen, natürlich nur theoretisch.

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Ripley1

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Man sollte Hitchcocks Filme nicht nur als Krimis mit mehr oder weniger Spannung betrachten, sondern auch als Melodramen. Der "doppelte" Charlie und die Entwicklung des "Verdachts" sind das Interessante an diesem Film.


ElMagico

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Bewertung7.5Sehenswert

Wie die letzten 2 Stunden vor dem ersten Date: eigentlich passiert nicht wirklich viel, aber es ist so furchtbar spannend. Und auch hier geschieht oberflächlich nicht viel, der berechnende Verbrecher nistet sich bei seiner naiven Familie ein, um sich vor seinen Verfolgern zu verstecken. Und Hitchcock versucht erst gar nicht diese Informationen lange künstlich zu verheimlichen. Seine Spannung bezieht der Film aus dem Nicht-Wissen...man weiss nicht wie es in dieser Familienkonstellation weitergeht und man hat stellenweise auch keine Ahnung wo der Film hingehen wird. Meist ein Zeichen für einen guten Film, manchmal auch für einen furchtbar schlechten ;) Dies hier ist ein guter!
Zu kritisieren gibts hier lediglich die Rolle der Charlie, sie hat ab einem gewissen Moment ein ziemlich hohen Nervfaktor in ihrer Hysterie. Und aus den Wir-töten-uns-gegenseitig-Spielchen des Vaters und Herbert hätte man noch viel mehr machen können.

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Filmkenner77

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Bewertung6.5Ganz gut

Einer der Lieblingsfilme von Hitchcock. Die verborgenen Abgründe in einer vermeintlichen Kleinstadtidylle werden seziert. Leider fehlt es dem Film im Vergleich zu anderen Hitchcock-Klassikern ein wenig an Spannung, sprich der Film braucht ziemlich lange, um in Fahrt zu kommen. Joseph Cotten verkörpert die Rolle des kaltblütigen Frauenmörders aber durchaus glaubhaft.

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Jayme

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Alfred Hitchcock erschuf mal wieder ein Meisterwerk. Der Film erzeugt die ganze Zeit über eine angespannte Stimmung die den Zuschauer fesselt. Bemerkenswert ist wie immer die besondere Art der Szenensetzung in dem Streifen. Überraschend für den Zuschauer wird definitiv das Ende sein. Von daher sehr zu empfehlender Streifen .

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JoeShoe

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Bewertung6.5Ganz gut

Der Film braucht einen langen Anlauf und der Zuschauer viel Geduld, bis so etwas wie eine klassische Hitchcock-Situation aufgebaut wird: Frau muss mit einem Mann unter demselben Dach wohnen, von dem nur sie weiß, dass er ein Mörder ist. Dann ist der Film auch schon bald zu Ende. Es gibt bessere Hitchcocks.

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cannibal83

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Bewertung4.5Uninteressant

Obwohl "Im Schatten des Zweifels" als Hitchcock's Liebling gilt, ist das eher nicht sein bester Film. Ich würde sogar sagen für einen Hitchcock-Thriller ist das hier erstaunlich langweilig. Die Gründe liegen auf der Hand: Es geht mehr um die Familie als um die Aufklärung eines Verbrechens, was vielleicht auch funktionieren könnte, würde die gesamte Sippe nicht komplett nerven.

Da haben wir eine Mutter die für die Kamera keine Eier aufschlagen möchte (!), einen Vater der als Bankangestellter auf Opium, in mir ein dringendes Schlafbedürfnis entfachen konnte und eine kleine Tochter, die so unglaublich besserwisserisch und einfach doof ist, das leicht beeinflussbare Männer sich sofort einer Sterilisation unterziehen möchten. Ulkig das der vermeintliche Mörderonkel und das eigentliche Hassobjekt, da noch der sympathischste und normalste Mensch in der Familie ist.

Von der Kamera und seiner Musik hat mir Hitchcock auch schon besser gefallen, beides ist aber in keinem Fall schlecht. Insgesamt recht durchschnittlicher Film... ach ja und das Ende ist blöd!

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