Im Schatten des Zweifels
Shadow of a Doubt (1943), US Laufzeit 108 Minuten, FSK 16, Thriller, Kriminalfilm
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von Alfred Hitchcock, mit Teresa Wright und Joseph Cotten
Charlie Newton, älteste Tochter einer einfachen Familie, will endlich ihren Onkel kennenlernen, nach dem sie benannt ist. Als er dann wirklich erscheint und bei der Familie aufgenommen wird, ahnt niemand, was seine wahren Gründe hierfür sind: Er wird von der Polizei gesucht, weil er der berüchtigte “Witwenmörder” sein soll. Als die junge Charlie dies herausfindet, will er auch ihr ans Leder.
Cast & Crew
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Alfred Hitchcock
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Teresa Wright
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Young Charlie
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Joseph Cotten
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Onkel Charlie
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Macdonald Carey
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Detective Graham
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Henry Travers
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Joseph Newton
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Patricia Collinge
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Emma Newton
-
Hume Cronyn
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Herbie Hawkins
Regie
Schauspieler
-
Wallace Ford
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Detective Saunders
-
Alfred Hitchcock
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Gastauftritt (Mann im Zug)
-
Gordon McDonell
-
Thornton Wilder
-
Sally Benson
-
Alma Reville
- Genre
- Thriller, Film Noir
- Ort
- Kalifornien
- Handlung
- Bruder-Schwester Beziehung, Frauenmörder, Klassiker, Mörder
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Im Schatten des Zweifels
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Kritiken (1) — Film: Im Schatten des Zweifels
Flibbo: wieistderfilm.de
Kommentar löschen[...] Es ist eine dezente Variante des Krimis, die sich der Charakterstudie widmet und gewitzt mit Andeutungen und Atmosphäre spielt. Zwei ungleiche Welten treffen aufeinander: Auf der einen Seite die liebenswerte Vorstadtfamilie, auf der anderen Seite ein einsamer Zyniker, mit einem hübschen Mädchen als Bindeglied. Auf diese Weise legt sich der titelgebende Schatten des Zweifels tatsächlich wie ein dunkler Schleier über den ganzen Film und schafft eine sanfte Grundspannung, die immer wieder durch verschiedene Blicke und Gesten am Leben erhalten wird. [...]
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Kommentare (9) — Film: Im Schatten des Zweifels
Kommentar schreibenLooki 2012/01/02 09:03:39
Kommentar löschennun ja was soll ich sagen...irgendwie hat dieses Werk von Hitchcock einfach nicht gezündet.
Was genau ist der Grund? Ich glaube der größte Schwachpunkt dieses Films ist das der Zuschauer schon im Vorfeld alles weiß (bzw. leicht durchschauen kann wenn man nicht auf den kopf gefallen ist). Bei 103 Min. Laufzeit ist man als Zuschauer daher schnell mal ermüdet. Man wartet und wartet und es will einfach nichts passieren. Immer wieder stimmt die Score einen schweißtreibenden Höhepunkt an, aber es passiert nichts. Der Film verläuft so wie man es sich von vornherein vorstellt. Das einzige was den Film ein bisschen rausreißt sind Charlies Vater und Herb die sich immer wieder darum streiten wer den anderen besser umbringen könnte. Ansonsten, zähe Kost...
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kronenhummer 2011/11/28 20:06:46
Kommentar löschenWieder mal ein alter Hitchcock, aber einer der anders ist. „Im Schatten des Zweifels“ ist nicht primär als Thriller auf Hochspannung gemünzt. Viel mehr zeigt Hitchcock hier eine überaus interessante und doch weitestgehend kurzweilige Charakter- und Familienstudie, bei der die Spannung zwar hinten an steht, aber dennoch auch seine Momente hat.
Eine amerikanische Durchschnittsfamilie – oder doch nicht? Immerhin ist Onkel Charles zu Gast, der sonst nur selten zu sehen ist. Und mit ihm sind allerhand Überraschungen in der Heimatstadt seiner Familie eingekehrt. Interessante Spielchen rund um die bröckelnde Fassade und die dunkle Hintergrundgeschichte hinter diesem Besuch werden in der Folge gekonnt vom Meister inszeniert. Der ständige Kampf mit dem eigenen Gewissen, dem Vertrauen in den Menschen und dem Schutz der Familie nimmt sich Hitchcock gut an. Die klassischen Hitchcock-Momente fehlen bis auf das starke Ende weitestgehend, so dass die Gefahr der Langatmigkeit mitunter gegeben ist, doch nicht nur die Intensität der Story, sondern auch die kleinen aber feinen Ideen am Rande (vor allem die tollen Diskussionen über die ideale Mord-Variante) sorgen für eine doch vorhandene überzeugende Kurzweiligkeit.
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THE_JUDGE 2011/03/31 10:36:54
Kommentar löschenShadow of a doubt ist für den Zuschauer von heute ein wenig langatmig möchte ich mal sagen. Es gibt Filme die sind so alt wie dieser hier oder noch ein wenig älter und gelegentlich denkt man sich, "Whoa, für damalige Verhältnisse ne echte Granate". Leider kann ich das von Shadow of a doubt nicht gerade sagen. Ich habe natürlich versucht mich auf die Geschichte einzulassen, aber es passiert eigentlich nichts groß. Eigentlich ist irgendwie alles klar und spannend wird es selten. Zusatzpunkte gibt es jediglich für Charlie`s Vater und seinen Kollegen "Herb", die ständig damit beschäftigt sind sich gegenseitig auf die beste Art und Weise um die Ecke zu bringen, natürlich nur theoretisch.
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Ripley1 2011/03/31 12:54:28
Antwort löschenMan sollte Hitchcocks Filme nicht nur als Krimis mit mehr oder weniger Spannung betrachten, sondern auch als Melodramen. Der "doppelte" Charlie und die Entwicklung des "Verdachts" sind das Interessante an diesem Film.
ElMagico 2011/03/24 18:11:57
Kommentar löschenWie die letzten 2 Stunden vor dem ersten Date: eigentlich passiert nicht wirklich viel, aber es ist so furchtbar spannend. Und auch hier geschieht oberflächlich nicht viel, der berechnende Verbrecher nistet sich bei seiner naiven Familie ein, um sich vor seinen Verfolgern zu verstecken. Und Hitchcock versucht erst gar nicht diese Informationen lange künstlich zu verheimlichen. Seine Spannung bezieht der Film aus dem Nicht-Wissen...man weiss nicht wie es in dieser Familienkonstellation weitergeht und man hat stellenweise auch keine Ahnung wo der Film hingehen wird. Meist ein Zeichen für einen guten Film, manchmal auch für einen furchtbar schlechten ;) Dies hier ist ein guter!
Zu kritisieren gibts hier lediglich die Rolle der Charlie, sie hat ab einem gewissen Moment ein ziemlich hohen Nervfaktor in ihrer Hysterie. Und aus den Wir-töten-uns-gegenseitig-Spielchen des Vaters und Herbert hätte man noch viel mehr machen können.
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Filmkenner77 2010/10/03 14:14:04
Kommentar löschenEiner der Lieblingsfilme von Hitchcock. Die verborgenen Abgründe in einer vermeintlichen Kleinstadtidylle werden seziert. Leider fehlt es dem Film im Vergleich zu anderen Hitchcock-Klassikern ein wenig an Spannung, sprich der Film braucht ziemlich lange, um in Fahrt zu kommen. Joseph Cotten verkörpert die Rolle des kaltblütigen Frauenmörders aber durchaus glaubhaft.
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Jayme 2010/05/18 20:02:54
Kommentar löschenAlfred Hitchcock erschuf mal wieder ein Meisterwerk. Der Film erzeugt die ganze Zeit über eine angespannte Stimmung die den Zuschauer fesselt. Bemerkenswert ist wie immer die besondere Art der Szenensetzung in dem Streifen. Überraschend für den Zuschauer wird definitiv das Ende sein. Von daher sehr zu empfehlender Streifen .
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Kubrick_obscura 2010/02/03 16:56:40
Kommentar löschenHitchcock liebte lange Expositionen und "Shadow of a doubt" zeigt das wieder ganz deutlich. Nur darf man den Anfang nicht als Anfang verstehen, sondern als Teil des Films. Eigentlich ist man sofort drin. Der Film beginnt ohne Umschweife, direkt bei Joseph Cotton, der sich entschließt seine Familie zu besuchen. Dann, die Familie, ausführlich, aber immer noch plotgetrieben. Das Bild der Durchschnittsfamilie wird hier nämlich zu Grabe getragen. Trostlosigkeit regiert und das merkt auch unsere Heroine Charlie.
Der Film ist ein Familiendrama mit Thrillerelementen, nicht umgekehrt.
Die Menschen in Santa Rosa, speziell die Familie, sind nicht "böse". Die Trostlosigkeit, diese Einsamkeit innerhalb der Familie, die nur durch das Abendessen gebrochen scheint, enstand nicht durch die "Bösartigkeit" der Familienmitglieder, die sind nämlich allesamt überaus sympatisch. Trotzdem ist es unerträglich. Die Situation ist Schuld. Hitchcock stellt die Frage, ob dieser soziale Apparat mit seinem kleinsten Baustein "der Familie" überhaupt für den Menschen geschaffen wurde. Ist der Mensch ein soziales Wesen oder wird der einzelne nicht viel einsamer in der Gemeinschaft? Es ist das zwanghafte System, namens Familie, dass für die Trostlosigkeit verantwortlich ist. Eine Auflösung des Problems gibt es nicht. Und mit dem Erscheinen Onkel Charlies fangen diese eigentlich auch erst an.
Klein Charlie liebt Onkel Charlie, obwohl das System solch eine Anomalie mit Füßen treten würde. Diese Liebe scheitert aber nicht deswegen, sondern weil Onkel Charlie ein Mörder ist. Mit Klein Charlies Entdeckung verliert die Welt ihre Unschuld. Das was sie vorher nur spürte, manifestiert sich nun in Form ihres Onkels. Onkel Charlie ist eigentlich ein sympatischer Charakter. Leider tötet er und attackiert das System, was ihn geschaffen hat, konsequent und auch nachvollziehbar.
Klein Charlie und Onkel Charlie sind 2 Seiten der selben Medaille. Es sind 2 Möglichkeiten mit der sozialen Welt als asoziales Individium ins Reine zu kommen, entweder durch Vernichtung oder Verdrängung. Am Ende siegt die Verdrängung, doch es ist kein Sieg im befriedigenden Sinne. Klein Charlie wird sich vom Detective schwängern lassen und auch eine Familie gründen, vielleicht ist unter ihren Sprösslingen ein neuer Onkel Charlie...
Der Konflikt der beiden Charlies war wohl auch ein Konflikt Hitchcocks. Er lässt das System gewinnen, doch wirklich wohl hat er sich damit auch nicht gefühlt.
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JoeShoe 2010/01/09 19:34:46
Kommentar löschenDer Film braucht einen langen Anlauf und der Zuschauer viel Geduld, bis so etwas wie eine klassische Hitchcock-Situation aufgebaut wird: Frau muss mit einem Mann unter demselben Dach wohnen, von dem nur sie weiß, dass er ein Mörder ist. Dann ist der Film auch schon bald zu Ende. Es gibt bessere Hitchcocks.
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cannibal83 2008/12/20 16:54:53
Kommentar löschenObwohl "Im Schatten des Zweifels" als Hitchcock's Liebling gilt, ist das eher nicht sein bester Film. Ich würde sogar sagen für einen Hitchcock-Thriller ist das hier erstaunlich langweilig. Die Gründe liegen auf der Hand: Es geht mehr um die Familie als um die Aufklärung eines Verbrechens, was vielleicht auch funktionieren könnte, würde die gesamte Sippe nicht komplett nerven.
Da haben wir eine Mutter die für die Kamera keine Eier aufschlagen möchte (!), einen Vater der als Bankangestellter auf Opium, in mir ein dringendes Schlafbedürfnis entfachen konnte und eine kleine Tochter, die so unglaublich besserwisserisch und einfach doof ist, das leicht beeinflussbare Männer sich sofort einer Sterilisation unterziehen möchten. Ulkig das der vermeintliche Mörderonkel und das eigentliche Hassobjekt, da noch der sympathischste und normalste Mensch in der Familie ist.
Von der Kamera und seiner Musik hat mir Hitchcock auch schon besser gefallen, beides ist aber in keinem Fall schlecht. Insgesamt recht durchschnittlicher Film... ach ja und das Ende ist blöd!
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