Im Tal von Elah
In the Valley of Elah (2007), US Laufzeit 122 Minuten, FSK 12, Kriminalfilm, Drama, Actionfilm, Kinostart 06.03.2008
34 Bewertungen
Skala 0 bis 10
1086 Bewertungen
69 Kommentare
Keine
von Paul Haggis, mit Tommy Lee Jones und Charlize Theron
Achtzehn Monate kämpfte Mike Deerfield im Irak, überlebt den Krieg, wird aber nach seiner Rückkehr in die Heimat plötzlich vermisst. Mikes Vater, Hank Deerfield, macht sich auf, um direkt an Mikes Armeestützpunkt in Fort Rudd, New Mexico, das rätselhafte Verschwinden seines Sohns aufzuklären und ihn wiederzufinden. Was der Vietnamveteran schließlich mit Unterstützung von Emily Sanders entdeckt, die als Detective bei der örtlichen Polizei ihn anfangs nur widerwillig unterstützt, ist eine grausige Wahrheit und ein Netz aus Korruption und Lügen. Mikes Vorgesetzte behindern die Ermittlungen – und seine Kameraden hüten ein Geheimnis, das Hank Deerfields bisher geordnete Welt völlig auf den Kopf stellt. Ein Geheimnis, dass nicht nur die Veränderungen in seinem Sohn Mike, sondern auch die unverheilten Wunden des Krieges im ganzen Land verbirgt. Als die Wahrheit sichtbar wird, erschüttert sie die Hoffnung, dass man Gewalt und Tod, die schrecklichen Konstanten des Krieges, an der Front, fern der Heimat, zurücklassen kann.
Handlung
Hank Deerfield (Tommy Lee Jones), ist ein überzeugter Patriot, der seine vaterländische Pflicht in Vietnam erfüllt hat. Er bekommt einen Anruf. Sein Sohn Mike (Jonathan Tucker), vor wenigen Tagen aus dem Einsatz im Irak zurück, gilt als fahnenflüchtig. Hank lässt seine Frau Joan (Susan Sarandon) zurück und macht sich auf die Suche nach seinem Sohn.
Bei der Polizei des Militärstützpunktes stößt Hanks Versuch, seinen Sohn als vermisst zu melden, auf taube Ohren. Am nächsten Tag wird Mikes Leiche gefunden. Bevor die Polizei sich an die Ermittlungen machen kann, reißt das Militär in Gestalt von Lieutenant Kirklander (Jason Patric) den Fall an sich. Schnell wird klar, dass das Militär mehr vertuschen als aufdecken will. Hank kann die Polizistin Emily Sanders (Charlize Theron) davon überzeugen, den Fall aufzunehmen. Sanders muss dabei nicht nur gegen die Behinderungen des Militärs kämpfen, sondern auch um den Respekt ihrer männlichen Kollegen, die argwöhnen, dass die hübsche Polizistin sich hochgeschlafen hat und inkompetent ist. Auch Hank glaubt, es besser zu können. Er mischt sich ständig in die Ermittlung ein.
Als sich Spezialist Gordon Bonner (Jake McLaughlin), der Stubenkamerad von Mike erhängt, scheint der Mordfall gelöst, der Täter gefunden. Aber Hank zweifelt an der Version. Emily Sanders kommt auf die Spur von Private Robert Ortiez (Victor Wolf), ein Kamerad von Mike und fahnenflüchtig. Der Polizei gelingt seine Festnahme, aber das Militär greift auch hier wieder ein. Lieutenant Kirklander will Sanders und Hank mit einem schriftlichen Mordgeständnis von Ortiez abwimmeln, aber Hank und Sanders erzwingen ein Gespräch mit Ortiez. Hank muss erkennen, wie wenig er seinen Sohn in den letzten Jahren gekannt hat, und wie sehr der Krieg alle Beteiligten kaputt macht. Er kehrt nach Hause zurück und hisst die US Fahne, die Mike vorausgeschickt hatte, kopfüber – ein internationales Notzeichen.
Weitere Informationen im Internet
Internationale Webseite mit dem Script zum Runterladen
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Cast & Crew
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Paul Haggis
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Tommy Lee Jones
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Hank Deerfield
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Charlize Theron
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Detective Emily Sanders
-
Susan Sarandon
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Joan Deerfield
-
James Franco
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Sergeant Dan Carnelli
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Frances Fisher
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Jason Patric
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Lieutenant Kirklander
Regie
Schauspieler
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Josh Brolin
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Chief Buchwald
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Wes Chatham
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Sargeant Penning
-
Jake McLaughlin
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Gordon Bonner
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Mehcad Brooks
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Ennis Long
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Jonathan Tucker
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Mike Deerfield
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Wayne Duvall
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Detective Nugent
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Victor Wolf
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Private Robert Ortiez
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Brent Briscoe
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Detective Hodge
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Greg Serano
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Detective Manny Nunez
-
Brent Sexton
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Lieutenant Burke
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Devin Brochu
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) David Sanders
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Zoe Kazan
-
Glenn Taranto
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Detective Wayne
-
Jennifer Siebel
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Joseph Bertot
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Hausmeister
-
Rick Gonzalez
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Techniker
-
Paul Haggis
- Genre
- Polizeifilm, Politdrama, Militärfilm
- Zeit
- 2. Irakkrieg, 2000er Jahre, Krieg gegen den Terror
- Ort
- Irak, New Mexico
- Handlung
- Alter Mann, Amerikanische Flagge, Brutalität, Deserteur, Erhängen, Erkenntnis, Ermittlung, Erstechen, Flagge, Folter, Geheimhalten, Gewalt, Gewissenskonflikt, Hilferuf, Irakkriegveteran, Kameradschaft, Kampfeinsatz, Krieg, Kriegsgefangener, Kriegsverbrechen, Kriegsveteran, Leiche, Lüge, Militär, Militärbasis, Militärdienst, Misshandlung, Mord, Mordkommission, Mordopfer, Patriotismus, Polizist, Post Traumatisches Stress Syndrom, Schlägerei, Schuld, Schuldgefühl, Schönheit, Stützpunkt, Suche, Suche nach Mörder, Suche nach Zeugen, Suche nach vermisster Person, Suizid, Trauer, Trauma, US-Armee, Vater sucht Sohn, Vater-Sohn-Beziehung, Verlust des Kindes, Verlust des Sohnes, Verschwinden, Verschwundene Leiche, Vertuschung, Verzweiflung, Veterane des Vietnamkrieges, Wahrheit, Zeuge
- Stimmung
- Berührend, Ernst, Hart, Traurig
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Im Tal von Elah
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- Im Tal von Elah: critic.de















Kritiken (16) — Film: Im Tal von Elah
SoulReaver: CinemaForever
Kommentar löschen[...] Was 'Im Tal von Elah' aber nun vom Meisterwerk abhält sind zum ersten die Defizite in der Charakterzeichnung. Dazu kommt noch der Krimiplot der rätselhafter und spannender sein will als er wirklich ist. Denn wie gesagt, der erfahrene Zuschauer hat schnell verstanden woher der Hase läuft. Das normale Ende ist dann nochmal symbolisch nett gemacht, aber insgesamt viel zu platt. Hier empfehle ich das deutlich bessere alternative Ende, wobei hier dann leider das schöne Lied 'Lost' verloren geht. Leider braucht der Film auch seine Zeit um wirklich richtig in Schwung zu kommen und zu fesseln. Dennoch, 'Im Tal von Elah' bleibt überdurchschnittlich und gewährt einen fast durchgehend spannenden Einblick in die tiefen Bewältigungsversuche eines Vaters, der dem Tod zwar ins Gesicht sehen kann und die Wahrheit jagt, ihr aber niemals gewachsen sein wird. [...]
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Oceanic6 2012/01/11 13:43:34
Antwort löschenDer Abschlusssatz klingt für mich zwar nicht nach 7 Punkten, aber ok, von mir hat er dir ja auch bekommen. :D
SoulReaver 2012/01/11 13:45:02
Antwort löschen:D Man muss ihn halt nicht unbedingt sehen :)
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Coach T 2012/01/11 14:59:55
Antwort löschenGuter, Souli! ;)
SoulReaver 2012/01/11 15:15:33
Antwort löschen@Coach Danke :)
@duffy Ich find mich da sogar noch recht gnädig, gibt besseres aus dem Bereich. Dennoch, kein schlechter Film :)
ChristiansFoyer: http://christiansfoyer.de/
Kommentar löschen[...]So bezieht "Im Tal von Elah" seine Spannung bis zu diesem Moment auch nicht aus plakativer Mörderhatz, sondern aus grandioser darstellerischer Leistungskraft. Haggis erzählt die Geschichte langsam und bedächtig, dabei jedoch stets mit dem selben rastlosen Trieb, der auch Jones' Charakter voranpeitscht. Kriegsbilder werden (fast) ausschließlich in Form von Videos gezeigt, die Hanks Sohn mit dem Handy gefilmt hat. Doch diese kurzen, verwackelten und unscharfen Schnipsel verraten dem Vater und dem Zuschauer mehr über die Zustände und deren Wirkung, denen junge Soldaten ausgesetzt sind, als manch 'vollblütiger' Kriegsfilm. Die Musik von Mark Isham untermalt den Film auf ungewöhnliche, aber emotionale Art.[...]
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Kaltduscher: MoviezKult.de
Kommentar löschenPaul Haggis gilt nach seinem Erfolg mit “L.A. Crash” (Oscar für besten Film und bestes Drehbuch) als eines der neuen Wunderkinder Hollywoods. Er ist einer der wenigen kompletten Filmemacher, sprich er führt Regie, produziert und schreibt auch seine Drehbücher selbst. So schrieb er neben “L.A. Crash” auch Blockbuster wie “Million Dollar Baby”, “James Bond - Casino Royale” und “Flags Of Our Fathers”. An seinem neusten Werk, dem Irak-Drama “Im Tal Von Elah”, biss sich Haggis jedoch die Zähne aus…
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Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten
Kommentar löschenIm Tal von Elah forderte der kleine David den großen Goliath heraus und erledigte ihn mit einer Steinschleuder. Regisseur und Autor Paul Haggis ("L. A. Crash") muss sein titelgebendes Bibelmotiv nicht strapazieren - es genügt, dass sein Film von traumatisierten Heimkehrern aus einem Krieg handelt, der leicht zu gewinnen schien.
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D. Kamalzadeh: Der Standard D. Kamalzadeh: Der Standard
Kommentar löschenIn seinem Pessimismus ist Im Tal von Elah ein Film aus jener Zeit, in der es in den USA noch keine Mehrheit gegen den Krieg gab. Mittlerweile, in einem Wahljahr, in dem sich alles um "Change" dreht, zeugt er von einer scheinbar schon überwundenen Hoffnungslosigkeit. Bleischwer liegt hier noch die Trauer über jenen Szenen, in denen eine vom Schicksal gebeutelte Mutter (Susan Sarandon) die Überreste ihres Sohnes betrachtet.
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Enk: Mental Savage Enk: Mental Savage
Kommentar löschenHaggis lässt sich und seinen Protagonisten viel Zeit, auf die Spur der Ereignisse im Irak und danach zu kommen. Streckenweise zu viel Zeit, die Geschichte hat ein paar Längen und Haggis läßt die Zuschauer sehr lange im Dunkeln tappen, während die Ermittlungen nur zäh vorangehen. Er schafft es jedoch, über weite Strecken eine sehr dichte Atmosphäre zu erhalten und seine Figuren äußerst authentisch wirken zu lassen. Das liegt nicht zuletzt and der hochkarätigen Besetzung.
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Hausmeister: Nerdtalk.de
Kommentar löschenTommy Lee Jones gehört eigentlich nicht zu meinen Lieblingsschauspielern, kann ich mich doch nur in dem oscargekrönten „The Missing“ nachhaltig an ihn erinnern („Men in Black“ blende ich lieber aus…), für „Im Tal von Elah“ erhielt er aber verdientermaßen eine Oscar-nominierung.
Der US-Soldat Mike Deerfield, frisch aus dem Irak zurückgekehrt, ist verschwunden. Seine Spur verliert sich in einer Samstagnacht, in der er mit Kameraden die Lokalitäten im Umkreis um seine Kaserne unsicher gemacht hat. Sein Vater Hank macht sich auf den Weg, um selbst nach seinem vermissten Sohn zu suchen. Tage später wird eine zerstückelte und verbrannte Leiche nahe einer Landstraße aufgefunden. Mike Deerfield fiel einem grauenhaften Verbrechen zum Opfer. Doch wer ist der Täter? Haben seine Kameraden mit dem Mord zu tun? Gemeinsam mit der „Dorfpolizistin“ Emily will er den Mordfall aufklären, stößt jedoch auf eine Mauer aus Ignoranz und Zuständigkeits-Gemauschel zwischen der Zivil- und Militärpolizei.
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Gerhard Midding: Berliner Zeitung, epd Film,... Gerhard Midding: Berliner Zeitung, epd Film,...
Kommentar löschenAls Polizeifilm ist "Im Tal von Elah" solide konstruiert. Haggis legt ein dichtes Netz von Motiven aus und verfolgt aufmerksam kleinste Spuren, etwa den Spitznamen des Sohnes, "Doc", für den es später eine furchtbare Erklärung geben wird. Die Erkenntnis, an der Jones' Figur verzweifelt, ist nicht allein die Maßlosigkeit von Gewalt, sondern die Apathie und Austauschbarkeit der Täter. Das mag im politischen Klima Amerikas gewagt anmuten, fällt aber letztlich hinter die Entlastungsstrategien der restaurativen Kriegsfilme der fünfziger Jahre zurück, in denen es nur einen Schuldigen gab: den Krieg.
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G. Jekubzik: Filmtabs G. Jekubzik: Filmtabs
Kommentar löschenDie Verrohung amerikanischer Soldaten im Irak als Spiegelbild der US-Außenpolitik - zum exakt gleichen Thema lief beim letzten Festival von Venedig auch Brian de Palmas Schein-Doku "Redacted". [...] Tommy Lee Jones - inzwischen tatsächlich eine Art moralischer Instanz im amerikanischen Schauspiel - verkörpert in den vielfältigen Schattierungen seines nur vordergründig harten Gesichts dieses Drama auf fesselnde Art.
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Jörg von Grass: filminformer.de; stadtmagaz...
Kommentar löschenMit seiner ersten Kinoregiearbeit seit seinem Oscar-Film "L.A. Crash" fasst der renommierte Drehbuchautor Paul Haggis ("Million Dollar Baby") abermals ein heißes Eisen an. Nach einem Artikel aus dem Playboy über den grausamen Tod eines aus dem Irak heimgekehrten Soldaten konstruierte Haggis einen Thriller, der einen kritischen Blick auf den Irakkrieg und amerikanische Soldaten im Ausland und Zuhause wirft...
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Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin... Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin...
Kommentar löschenHaggis' Film macht wenig Kompromisse, betreibt Aufklärung mit den Mitteln des Mainstream. Es wird unübersehbar: Der Irakkrieg zerstört nicht "nur" das Land im Orient, er korrumpiert Herz und Hirn der USA. Trotzdem funktioniert "In the Valley of Elah" vor allem als Thriller, als Irak-Film dagegen nicht wirklich. Denn bei allem Mut bleibt der Film zu feige, was sein Thema angeht.
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Lukas Foerster: taz / cargo / perlentaucher...
Kommentar löschenUnd weil Im Tal von Elah ein Film von Paul Haggis ist, wird dieses Aus-dem-Takt-geraten fein säuberlich und immer etwas zu aufdringlich ausbuchstabiert: In einer Szene im letzten Drittel des Films, als Hanks Glaube an das Gute in der Welt im Allgemeinen und der amerikanischen Armee im Besonderen bereits stark gelitten hat, springt sein Auto nicht mehr an; Hank benötigt ein Starthilfekabel, fürs Auto wie für den Patriotismus.
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patrickh: unclesallys*s, Style & the ... patrickh: unclesallys*s, Style & the ...
Kommentar löschenHalb als Militärdrama, halb als Polizeithriller erzählt Regisseur und Drehbuchautor Paul Haggis («Crash») seine packende Geschichte und verknüpft dabei den Mord in der Ödnis New Mexicos mit dem Horror des Irakkriegs (sichtbar gemacht durch Aufnahmen von Mikes Handy). Überzeugender als andere (Anti-)Kriegsfilme der letzten Monate und ganz in der Tradition von Vietnamklassikern wie «Coming Home» dokumentiert, «In the Valley of Elah» die Grausamkeit des Krieges und die Schwachstellen militärischer Strukturen. Die Opfer findet er zu Hause, in zerbrochenen Soldatenseelen und zerstörten Familien.
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alviesinger: bummelkino
Kommentar löschenAntikriegsstoff vom Moralprediger Haggis. Seine "Inspiration" zog er aus einem lokalen Vorfall in der US-Army um uns die erschütterte und in seelischer Schieflage befindliche US-Nation zu zeigen. Alles leidet in diesem tristen und zerplatzten Traum Amerikas. Trotz überzeugender Darsteller nervt Haggis mit seinem üblichen Werteschmonz, der äußerlichen Systemkritik, dem Lernen aus Fehlern und dem natürlich immer noch pulsierenden Patriotenherz, das zwar schon sieben Schrittmacher verpasst bekam aber weiter schlägt. God bless this mess!
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Dirk Lüneberg: Stadtmagazin [030], film.de...
Kommentar löschenNach Ende des Vietnam-Feldzuges häuften sich in den USA Filme über Veteranen, die sich – traumatisiert zurückgekehrt aus einem sinnlosen und verlorenen Krieg - nicht mehr so recht einfügen konnten in die amerikanische Gesellschaft. Filme wie »Die durch die Hölle gehen« oder »Geboren am 4. Juli«. Nun dürfte der sich ebenfalls zu einem Desaster ausweitende Krieg im Irak in Hollywood eine thematisch ähnlich gelagerte Welle an Filmen lostreten, die mit diesem Krimidrama ihren Anfang nimmt. Regisseur Paul Haggis (»L.A. Crash«) berichtet in diesem bewegend erzählten Antikriegsdrama von jungen, verrohten Soldaten, die nach ihrem Irak-Einsatz den Krieg in ihren zerrütteten Seelen mit zurück in die USA tragen und dort mit ihren traumatischen Erlebnissen allein gelassen werden. Eine filmische Bankrott-Erklärung an die Kriegs-Nation USA mit Hauptdarsteller Tommy Lee Jones in Oscar-nominierter Bestform.
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Mr.Vengeance: Lost In Imagination
Kommentar löschenFür mich war das genau wieder das haggis'sche Belehrungskino wie man es von ihm gewohnt ist. Gut das wenigstens einer weiß, wie unsere Welt funktioniert und dann auch noch so überaus gütig ist, uns dies in seinen Filmen mitzuteilen. Nur gewundert hat mich das nicht mehr. Nach den ganzen Tieffliegern werd ich seine Film ab jetzt einfach auslassen und mich nachher nicht mehr darüber ärgern. Schade nur das ihm immernoch so viele den ganzen Schmu abnehmen.
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Murphante 2011/03/02 11:45:25
Antwort löschenwas denn für ein Schmu ???
wenn du selbst mal in dieser Lage wärest oder gewesen bist
könntest du diesen Film besser nachempfinden ...
Kommentare (52) — Film: Im Tal von Elah
Kommentar schreibenFilmkenner77 2012/03/17 10:39:00
Kommentar löschen"Im Tal von Elah" ist ein hervorragend gespieltes, ruhiges Drama von Paul Haggis ( u.a. L.A. Crash), in dem Tommy Lee Jones als besorgter Vater eines US-Soldaten und vor allem die unglaublich wandlungsfähige Charlize Theron als Polizistin (für mich eine der besten Schauspielerinnen ihrer Generation) Glanzvorstellungen abliefern. Darüber hinaus sind Susan Sarandon, Josh Brolin und James Franco leider in viel zu kleinen Nebenrollen zu bewundern. Ein starker, streckenweise auch anstrengender Film über Soldaten, die der Krieg ausspuckt und die in eine ungewisse Zukunft entlassen werden, in der sie sich nicht mehr zurechtfinden. Und ein Film über Schuld und Sühne, der zeigt, dass niemand, auch nicht jene, die man am meisten liebt, frei von Schuld sind. Oder frei nach Nietzsche: "Wenn du lang genug in den Abgrund blickst, blickt der Abgrund irgendwann in dich..."
Der Zuschauer wird mit bitteren Wahrheiten konfrontiert, die die meisten stets geahnt, meist aber lieber verdrängt haben. Erst durch die Allgegenwärtigkeit in den Medien wird die unbequeme Wahrheit schließlich immer mehr ans Tageslicht gezerrt. "Im Tal von Elah" ist das bedrückende Porträt einer verlorenen Generation.
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Universalgirl 2012/01/01 08:35:08
Kommentar löschenIm Tal von Elah ist schweres Kopfkino. Tommy Lee Jones ist so gut wie selten,die Story hoch brisant und die Aussage des Films stimmt zutiefst nachdenklich.
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sachsenkrieger 2011/10/27 22:01:33
Kommentar löschenManche Schauspieler werden mit zunehmendem Alter immer besser. Dazu gehört für mich Tommy Lee Jones. Der spielt sein Ding seit weiß der Teufel wie vielen Jahren gnadenlos durch. Und das auf allerhöchstem Niveau. In diesem Film einfach nur zurücklehnen und genießen. Das ist "harte Schale, weicher Kern", wie es kaum ein anderer spielen kann. Aber auch Charlize Theron weiß zu gefallen, besonders da sie in diesem Film eigentlich nur von allen Seiten Feuer kriegt, sich aber trotzdem durchzusetzen versteht. Der Film hatte für mich viele Facetten, viele Aussagen, viel nachdenklich stimmendes. Was oberflächlich wie ein Film über die bösen, prügelnden, folternden, kiffenden Marines aussieht, entpuppte sich für mich als ein Film, in dem bewußt wird, das in der gesamten Gesellschaft etwas nicht stimmt. Da ist die desillusionierte Polizei und auch unter den "Zivilisten" war für mich eine kaum wahrnehmbare Verrohung spürbar. Vielleicht täusche ich mich, aber ich hatte den Eindruck, das bewußt "Routine-Höflichkeiten" wie Hallo, Auf Wiedersehen, Danke, Bitte etc. ausgelassen wurden, um einen ständig einen Hauch von Kälte spüren zu lassen. Gesellschaftskritik auf höchstem Niveau und eine der besten Anfangs/Schlußszenensequenz der Filmgeschichte!
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BlueSquirrel 2011/10/13 00:12:08
Kommentar löschenZähes, knorpeliges Homefront-Drama, unterlegt mit Musik für ein Vermissten-Szenario auf einem Flughafen-Set und Tommy Jones spielt seinen Standard auf, während Charlize Theron ein Politessen-Klischee personifizieren darf, was sie wohl sehr angestrengt hat: die Dame sieht hundemüde aus. Das alles und der Plot laden zum Vergessen ein.
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Hitchcock 2011/10/02 19:51:06
Kommentar löschenEin bedrückendes und schwermütiges Drama, welches die Schrecken des Krieges und das was dieser aus jungen Menschen machen kann aufzeigt. Erfrischend antipatriotisch wandelt sich Im Thal von Elah dabei vom anfänglichen Krimi/Thriller zum Anti-Kriegsfilm ohne dabei mit dem Finger auf eine bestimmte Partei zu zeigen.
Tommy Lee Jones brilliert in der Rolle des trauernden Vaters und Ex-Militärs und auch Charlize Theron weiß als niedergeschlagene Polizistin zu überzeugen und erinnert dabei an ihre oscarprämierte Rolle in "Monster".
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Hooded Justice 2011/09/02 22:06:00
Kommentar löschenBesser als sein L.A. CRASH, aber noch immer trifft Haggis nicht dorthin, wo er gerne möchte. Die Emotionalität stimmt allemal, wurde vor allem verdammt gut von seinem Hauptdarsteller Jones rübergebracht und macht sich zu einem der stärksten Aspekte des Films. Leider bleibt dieser manchmal zu oft im Hintergrund und wird durch konventionelle Ermittlungsgeschehen ersetzt. Schade. Denn IM TAL VON ELAH ist sehr wohl ein anständiger Thriller mit recht gutem Spannungsverlauf - in erster Linie mit einem außerordentlichen Hintergrund und Dramapart. Versteckt seine wahre Stärke nur leider durch sein Komplettbild. What a pity.
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agynessa 2011/08/20 17:55:47
Kommentar löschenGanz guter Film, leider wartet man die ganze Zeit auf eine richtig gute Pointe, wie z.B. Spoiler! Das der Sohn doch noch lebt, oder eine riesengroße, politische Verschwörung die aufgedeckt wird. Leider ist er daher,daß solchiges nicht passiert ist, für mich persönlich ein ganz guter Durchschnittsfilm.
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swissroland 2011/08/20 01:58:12
Kommentar löschendas wieder mal kategorie film wo man denkt das kanns doch ned sein, da spielt tommy lee mit, da muss doch noch was kommen. Und was passiert? Das ding wird noch langweiliger. Der absolut höhepunkt nach 4 std (jo bissi eingeschlafen) is der schluss mit dem fähnchen!
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Scipio 2011/08/19 20:24:18
Kommentar löschenDas ist großes Kino mit einem tollen Tommy Lee Jones!
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Janus Winter 2011/08/19 17:47:46
Kommentar löschenEs ist ein bisschen ungerecht, wenn man wie Paul Haggis so ein Übermeisterwerk wie L.A. CRASH erschaffen hat, und alle Nachfolger im Vergleich (zwangsläufig) schwächer sind. So ist es auch bei IM TAL VON ELAH, der eine Weile braucht, bis er sein ganzes Potential entfalten kann. Aber was er dann entfaltet, ist wirklich stark. Jedes Bild sitzt, insbesondere das allerletzte, wo ich vor der Auflösung noch gedacht habe, bitte versau es jetzt nicht mit deplatziertem Kitsch! Hat er nicht getan. Im Gegenteil.
Bunnyfaktor: 7
Weitersehen: L.A. CRASH
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Murphante 2011/03/02 11:42:11
Kommentar löschenAlso Anfangs ... boahr da dachte ich ... was ist das für ein langweiliger Streifen
weil es sich so endlos in die Länge zieht ... wie Kaugummi auf dem Asphalt.
Dennoch blieb ich still und gespannt auf dem Sofa sitzen und schaute ihn bis zum Schluss, um dann am Ende festzustellen ... wOOw ... war ja doch nicht so schlecht ... sehr tiefgründig und gerührt erzählt die Geschichte und ich verspührte den Gedanken, wie mitfühlend der Vater in dieser Rolle wohl gedacht hatte ...
Diesen Verlust, seines Sohnes ... dem Schicksal und die Folgen eines Krieges. Was er aus uns Menschen macht wenn man zuviel Schreckliche Dinge sieht und damit konfrontiert wird ... was er aus uns macht!
Für all diejenigen die sich auf einen Film einstellen können, der eine Geschichte erzählen möchte ... was die Folgen eines Krieges bedeuten können und was die Hinterbliebenden für Eindrücke und Verluste hinnehmen müssen und es sich vielleicht überlegen wollen doch in den Krieg zu ziehen ...
Für all diejenigen die schon mehr in ihrem Leben gesehen haben als manch andere, die schon etwas ähnliches durchgemacht haben ... und für Leute die schon älter sind und nicht mehr die Schulbank drücken :P :D
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Murphante 2011/03/02 11:58:07
Antwort löschenIch hatte mich so bei einigen Kommentaren durchgelesen zu diesem Film ... eigentlich wollte ich erst gar nix dazu schreiben aber doch hat mich der Film mehr berührt als ich vorerst dachte ...
"oh herzlichen dank, ich dachte schon ich wäre die einzige, die den film so langatmig und langweilig fand. und bitte das ende war doch mal voll zum ärgern oder? ich dachte da kommt voll die schockierende geschichte raus und dann ... so eine schmach" ...
da kann man wieder sehen ... wie geil besessen immer einige auf Gewalt sind und auf eine so schauriges Böses Ende warten ...
Liegt es doch eher nah beinander das manchmal die Dinge die direkt vor unseren Augen nicht erkennbar sind ... weil wir sie für unmöglich halten ... und erkennen zu spät das es manchmal doch in unseren eigenen Reihen passiert ...
Wir Menschen sind das Eigen Werkzeug was uns vernichtet !!!
Kein Hollywood ... sondern bittere Wahrheit!
*frenzy_punk<3 2011/03/02 12:22:52
Antwort löschenUnd ich bin nicht geil und besessen von Gewalt.
Ein schockierendes Ende hat nichts mit blutender Gewalt zu tun. ;)
Moe Szyslak 2010/12/28 23:19:47
Kommentar löschenSehr guter und wahnsinnig intensiver Film, der mich gewiss noch eine Weile beschäftigen wird.
Fängt an wie ein normaler Krimi, wobei man aber da schon ein richtig beklemmendes und unbehagliches Gefühl bekommt. Nach kurzer Zeit kommt dann eine extrem große Portion Drama hinzu, so dass man sich der Geschichte nicht mehr entziehen kann. Tommy Lee Jones' Suche nach der Wahrheit ist spannend und unglaublich intensiv erzählt, und gerade die sehr ruhige und bedächtige Inszenierung verstärkt die Intensität nur noch, so dass man auch emotional stark mitgerissen wird. Einen großen Anteil daran haben die Darsteller, die eine beeindruckende Leistung abliefern. Vor allem Jones als innerlich leidender, aber äußerlich stoisch und fast schon gefühlskalt wirkender Vater, dessen Qual in einer Szene dann gewalttätig aus ihm herausbricht, spielt herausragend, ebenso wie die leider nur in wenigen Szenen auftretende Susan Sarandon. Und Charlize Theron, die ich erst nach der Hälfte des Films erkannt habe, liefert auch wieder eine vorzügliche Leistung ab und überzeugt sowohl in der Haupthandlung als auch in der kleineren Handlung rund um ihre persönlichen und jobbedingten Probleme. Eben diese unglaublich guten und intensiven Darstellerleistungen heben den Film noch eine Stufe höher, und auch deswegen gehen die Drama-Szenen phasenweise aber mal so richtig tief unter die Haut. Einige kleinere Schwächen hat die Geschichte zwar ab und an, aber gut war sie dennoch, und die unbequeme Wahrheit am Ende und somit die Kritik an Amerika, am Militär, an der Kriegstreiberei und die unerwünschten Nebenwirkungen (auch Kollateralschäden genannt, hier psychischer Natur) daraus lässt einem verstört, nachdenklich und vor allem kopfschüttelnd zurück.
Ruhig erzählter, aber spannender, pessimistischer, bedrückender, unbequemer und vor allem sehr intensiver Film mit einer interessanten und traurigen Story und herausragenden Darstellern, dem ich eigentlich "nur" 8,5/10 geben wollte, aber wegen der allerletzten Szene dann doch noch einen halben Punkt mehr gebe.
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thmchnswr 2010/09/19 17:24:29
Kommentar löschenüberwältigendes thrillerdrama das lange im Gedächtnis bleibt und mit einem heiklen Thema souverän umgeht .... grandios in allen belangen
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*frenzy_punk<3 2010/09/19 00:08:55
Kommentar löschenHaggis’ "Im Tal von Elah" ist nicht so spektakulär, wie ich es mir vorgestellt hatte. Anfangs herrschte noch recht viel Spannung, doch diese flaut zur Mitte hin, immer mehr ab. Der Film zieht sich in die Länge, man will eigentlich nur noch auf den spektakulären, wirklich schockierenden Schluss warten, doch nicht mal das trifft ein. Meine hohen Erwartungen wurden zunichte gemacht. Auch die Emotionen kamen nicht ganz so gut rüber und konnten mich daher nicht sonderlich mitreißen. Ein gut gewähltes Thema für die Zeit, doch man hätte es auch anders und vor allem spannender umsetzen können. Jeder Sonntagskrimi hat mehr Pfiff und lässt den Zuschauer nicht mit einem bitteren Geschmack und einen ungutem Gefühl in der Magengegend zurück. Schade, wo mir Moviepilot hier doch 7.0 Punkte empfohlen hatte.
bedenklich? 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 8 Antworten
Xebeche 2010/09/19 01:56:29
Antwort löschenDu solltest Dich mal mit alanger zusammentun. Der kennt die SHIFT-Taste auch nicht! ;)
*frenzy_punk<3 2010/09/19 11:52:39
Antwort löschenshift-taste? wasn das? :D
officeee 2010/12/15 19:07:40
Antwort löschen...und lässt den zuschauer nicht mit einem bitteren geschmack und einen ungutem gefühl in der magengegend zurück....
ähm, das war der Sinn des Films :) (auch wenn du den Satz wohl anders gemeint hast).
*frenzy_punk<3 2010/12/15 19:20:40
Antwort löschenja das weis ich, dass das der sinn war. aber wie du schon sagtest, ich hatte den satz anders gemeint ,)
Murphante 2011/03/02 11:47:55
Antwort löschendeswegen ... informiert man sich vorher auch über einen Film besser ... was dahinter steckt und geht nicht mit einer Einstellung ran die dann einen Film schlechter bewerten lassen ...
es ist ein Film der wohl nur die Menschen bewegt ... die es genau so nachempfinden können ... die in solch einer Lage wohl waren oder es inmoment sind ...
*frenzy_punk<3 2011/03/02 12:16:35
Antwort löschenwarum denkt eigentlich jeder hier, dass ich den Film nicht verstanden habe, oder worum es darin ging?
Ich hab mich über den Film informiert und hatte alles irgendwie spannender erwartet. Schon mal "Der fremde Sohn" gesehen? Da merkte man, was das Verschwinden des Kindes in einem auslöst! Und am Ende hatte ich dann irgendeinen Verschwörungsakt erwartet oder so, weil der ganze Film daraufhin deutete.
Der Film hat deswegen keine niedrige Bewertung bekommen, sondern weil er ab einem gewissen Grad einfach langweilig war.
Außerdem kanntest du meine Einstellung, die ich am Anfang hatte, zu dem Film gar nicht.
Und wenn überhaupt sollte so ein Film ALLE bewegen und nicht nur die, die damit konfrontiert sind. Also habe ich auch definitiv mehr Gefühl erwartet!
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agynessa 2011/08/20 18:07:30
Antwort löschenDu triffst den Nagel auf dem Kopf mit Deinem Kommentar dazu.
*frenzy_punk<3 2011/08/20 19:34:14
Antwort löschen@agynessa: Danke :)
greenkeeper 2010/09/18 22:46:03
Kommentar löschenFür mich bisher der beste Film zum aktuellen Thema "Auslandseinsatz".
Geht ordentlich ins Mark. Beeindruckend. Empfehlenswert. Nich nur der SchauspielerInnen wegen.
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strangelet 2010/09/17 22:15:04
Kommentar löschenIch weiß, wenn ich hier neun Punkte vergebe, wird mich Moviepilot dadurch bestrafen, dass es mir wieder einen ganzen Sack voll schnarchlangweiliger Problemfilme empfiehlt, aber es geht nicht anders. Die Traumata amerikanischer Kriegsvetranen sind jetzt schon seit dreissig Jahren ein ganz großes Kinomotiv, aber so intensiv wie hier hat man sie noch nicht nachfühlen können. Da kann nicht einmal die etwas bemühte Symbolik viel daran ändern. Eigentlich passt sie sogar ganz gut.
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Kinogandalf 2010/09/14 13:49:29
Kommentar löschenerstaunlich...
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8martin 2010/09/14 11:53:02
Kommentar löschenVielfach überschätzter Film über die seelischen Folgen des Irak-Krieges. Man ist redlich bemüht, die abgestumpfte Gefühlswelt der Gis nach ihren Einsätzen zu schildern. Die entscheidenden Verhörszenen haben aber leider etwas Dokumentarisches an sich. Und da man weiß, dass Tommy Lee Jones ja immer seinen Fall aufklärt, kommt auch keine Spannung auf. Susan Sarandon bleibt reduziert als marginale Heulsuse und Charlize Theron ist glatt fehlbesetzt. Sie hetzt mit raumgreifenden Schritten durchs Revier und bleibt blass - nicht nur im Gesicht. Man nimmt ihr einfach diese nervigen Recherchen nicht ab. Wenn dann etwas übertrieben und unerwartet kurz auf die emotionale Karte gesetzt wird, beeindruckt das wiederum wenig. Zwei Szenen sind nicht schlecht gelungen und heben sich wohltuend vom Rest ab: die titelgebende Geschichte, die T.L.J. freundlich aber in seiner ruppigen Art dem kleinen Jungen als Betthupferl erzählt und der abschließende Gag mit der US Nationalflagge. Da hat Paul Haggis schon Besseres abgeliefert.
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Geistertexter 2010/09/14 10:51:36
Kommentar löschenHaggis ist ein guter Drehbuchautor und auch ein guter Regisseur, dass er dennoch keine guten Filme macht, liegt daran, dass ihm seine Schlüsselbotschaften wichtiger sind als die künstlerische Kraft seiner Arbeiten.
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cpt. chaos 2010/09/14 08:13:17
Kommentar löschenSehr langsam erzähltes Verschwörungsdrama, das allerdings erst zum Ende hin die notwendige Tiefe bekommt.
Sollte man dennoch gesehen haben.
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