Im Tal von Elah
In the Valley of Elah (2007), US Laufzeit 122 Minuten, FSK 12, Actionfilm, Drama, Kriminalfilm, Historienfilm, Kinostart 06.03.2008
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1366 Bewertungen
77 Kommentare
Keine
von Paul Haggis, mit Tommy Lee Jones und Charlize Theron
Hank Deerfield (Tommy Lee Jones), ist ein überzeugter Patriot, der seine vaterländische Pflicht in Vietnam erfüllt hat. Er bekommt einen Anruf. Sein Sohn Mike (Jonathan Tucker), vor wenigen Tagen aus dem Einsatz im Irak zurück, gilt als fahnenflüchtig. Hank lässt seine Frau Joan (Susan Sarandon) zurück und macht sich auf die Suche nach seinem Sohn.
Bei der Polizei des Militärstützpunktes stößt Hanks Versuch, seinen Sohn als vermisst zu melden, auf taube Ohren. Am nächsten Tag wird Mikes Leiche gefunden. Bevor die Polizei sich an die Ermittlungen machen kann, reißt das Militär in Gestalt von Lieutenant Kirklander (Jason Patric) den Fall an sich. Schnell wird klar, dass das Militär mehr vertuschen als aufdecken will. Hank kann die Polizistin Emily Sanders (Charlize Theron) davon überzeugen, den Fall aufzunehmen. Sanders muss dabei nicht nur gegen die Behinderungen des Militärs kämpfen, sondern auch um den Respekt ihrer männlichen Kollegen, die argwöhnen, dass die hübsche Polizistin sich hochgeschlafen hat und inkompetent ist. Auch Hank glaubt, es besser zu können…
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Cast & Crew
- Genre
- Militärfilm, Politdrama, Polizeifilm, Drama, Kriegsfilm
- Zeit
- 2. Irakkrieg, 2000er Jahre, Krieg gegen den Terror
- Ort
- Irak, New Mexico
- Handlung
- Alter Mann, Amerikanische Flagge, Brutalität, Deserteur, Erhängen, Erkenntnis, Ermittlung, Erstechen, Flagge, Folter, Geheimhalten, Gewalt, Gewissenskonflikt, Hilferuf, Irakkriegveteran, Kameradschaft, Kampfeinsatz, Krieg, Kriegsgefangener, Kriegsverbrechen, Kriegsveteran, Leiche, Lüge, Militär, Militärbasis, Militärdienst, Misshandlung, Mord, Mordkommission, Mordopfer, Patriotismus, Polizist, Post Traumatisches Stress Syndrom, Schlägerei, Schuld, Schuldgefühl, Schönheit, Stützpunkt, Suche, Suche nach Mörder, Suche nach Zeugen, Suche nach vermisster Person, Suizid, Trauer, Trauma, US-Armee, Vater sucht Sohn, Vater-Sohn-Beziehung, Verlust des Kindes, Verlust des Sohnes, Verschwinden, Verschwundene Leiche, Vertuschung, Verzweiflung, Veterane des Vietnamkrieges, Wahrheit, Zeuge
- Stimmung
- Berührend, Ernst, Hart, Traurig
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Kritiken (16) — Film: Im Tal von Elah
SoulReaver: CinemaForever
Kommentar löschen[...] Was 'Im Tal von Elah' aber nun vom Meisterwerk abhält sind zum ersten die Defizite in der Charakterzeichnung. Dazu kommt noch der Krimiplot der rätselhafter und spannender sein will als er wirklich ist. Denn wie gesagt, der erfahrene Zuschauer hat schnell verstanden woher der Hase läuft. Das normale Ende ist dann nochmal symbolisch nett gemacht, aber insgesamt viel zu platt. Hier empfehle ich das deutlich bessere alternative Ende, wobei hier dann leider das schöne Lied 'Lost' verloren geht. Leider braucht der Film auch seine Zeit um wirklich richtig in Schwung zu kommen und zu fesseln. Dennoch, 'Im Tal von Elah' bleibt überdurchschnittlich und gewährt einen fast durchgehend spannenden Einblick in die tiefen Bewältigungsversuche eines Vaters, der dem Tod zwar ins Gesicht sehen kann und die Wahrheit jagt, ihr aber niemals gewachsen sein wird. [...]
Kritik im Original 19 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 4 Antworten
Oceanic6 Wed, 11 Jan 2012 12:43:34 -0000
Antwort löschenDer Abschlusssatz klingt für mich zwar nicht nach 7 Punkten, aber ok, von mir hat er dir ja auch bekommen. :D
SoulReaver Wed, 11 Jan 2012 12:45:02 -0000
Antwort löschen:D Man muss ihn halt nicht unbedingt sehen :)
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Coach T Wed, 11 Jan 2012 13:59:55 -0000
Antwort löschenGuter, Souli! ;)
SoulReaver Wed, 11 Jan 2012 14:15:33 -0000
Antwort löschen@Coach Danke :)
@duffy Ich find mich da sogar noch recht gnädig, gibt besseres aus dem Bereich. Dennoch, kein schlechter Film :)
ChristiansFoyer: http://christiansfoyer.de/
Kommentar löschen[...]So bezieht "Im Tal von Elah" seine Spannung bis zu diesem Moment auch nicht aus plakativer Mörderhatz, sondern aus grandioser darstellerischer Leistungskraft. Haggis erzählt die Geschichte langsam und bedächtig, dabei jedoch stets mit dem selben rastlosen Trieb, der auch Jones' Charakter voranpeitscht. Kriegsbilder werden (fast) ausschließlich in Form von Videos gezeigt, die Hanks Sohn mit dem Handy gefilmt hat. Doch diese kurzen, verwackelten und unscharfen Schnipsel verraten dem Vater und dem Zuschauer mehr über die Zustände und deren Wirkung, denen junge Soldaten ausgesetzt sind, als manch 'vollblütiger' Kriegsfilm. Die Musik von Mark Isham untermalt den Film auf ungewöhnliche, aber emotionale Art.[...]
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Kaltduscher: MoviezKult.de
Kommentar löschenPaul Haggis gilt nach seinem Erfolg mit “L.A. Crash” (Oscar für besten Film und bestes Drehbuch) als eines der neuen Wunderkinder Hollywoods. Er ist einer der wenigen kompletten Filmemacher, sprich er führt Regie, produziert und schreibt auch seine Drehbücher selbst. So schrieb er neben “L.A. Crash” auch Blockbuster wie “Million Dollar Baby”, “James Bond - Casino Royale” und “Flags Of Our Fathers”. An seinem neusten Werk, dem Irak-Drama “Im Tal Von Elah”, biss sich Haggis jedoch die Zähne aus…
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Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten
Kommentar löschenIm Tal von Elah forderte der kleine David den großen Goliath heraus und erledigte ihn mit einer Steinschleuder. Regisseur und Autor Paul Haggis ("L. A. Crash") muss sein titelgebendes Bibelmotiv nicht strapazieren - es genügt, dass sein Film von traumatisierten Heimkehrern aus einem Krieg handelt, der leicht zu gewinnen schien.
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D. Kamalzadeh: Der Standard D. Kamalzadeh: Der Standard
Kommentar löschenIn seinem Pessimismus ist Im Tal von Elah ein Film aus jener Zeit, in der es in den USA noch keine Mehrheit gegen den Krieg gab. Mittlerweile, in einem Wahljahr, in dem sich alles um "Change" dreht, zeugt er von einer scheinbar schon überwundenen Hoffnungslosigkeit. Bleischwer liegt hier noch die Trauer über jenen Szenen, in denen eine vom Schicksal gebeutelte Mutter (Susan Sarandon) die Überreste ihres Sohnes betrachtet.
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Enk: Mental Savage Enk: Mental Savage
Kommentar löschenHaggis lässt sich und seinen Protagonisten viel Zeit, auf die Spur der Ereignisse im Irak und danach zu kommen. Streckenweise zu viel Zeit, die Geschichte hat ein paar Längen und Haggis läßt die Zuschauer sehr lange im Dunkeln tappen, während die Ermittlungen nur zäh vorangehen. Er schafft es jedoch, über weite Strecken eine sehr dichte Atmosphäre zu erhalten und seine Figuren äußerst authentisch wirken zu lassen. Das liegt nicht zuletzt and der hochkarätigen Besetzung.
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Hausmeister: Nerdtalk.de
Kommentar löschenTommy Lee Jones gehört eigentlich nicht zu meinen Lieblingsschauspielern, kann ich mich doch nur in dem oscargekrönten „The Missing“ nachhaltig an ihn erinnern („Men in Black“ blende ich lieber aus…), für „Im Tal von Elah“ erhielt er aber verdientermaßen eine Oscar-nominierung.
Der US-Soldat Mike Deerfield, frisch aus dem Irak zurückgekehrt, ist verschwunden. Seine Spur verliert sich in einer Samstagnacht, in der er mit Kameraden die Lokalitäten im Umkreis um seine Kaserne unsicher gemacht hat. Sein Vater Hank macht sich auf den Weg, um selbst nach seinem vermissten Sohn zu suchen. Tage später wird eine zerstückelte und verbrannte Leiche nahe einer Landstraße aufgefunden. Mike Deerfield fiel einem grauenhaften Verbrechen zum Opfer. Doch wer ist der Täter? Haben seine Kameraden mit dem Mord zu tun? Gemeinsam mit der „Dorfpolizistin“ Emily will er den Mordfall aufklären, stößt jedoch auf eine Mauer aus Ignoranz und Zuständigkeits-Gemauschel zwischen der Zivil- und Militärpolizei.
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Gerhard Midding: Berliner Zeitung, epd Film,... Gerhard Midding: Berliner Zeitung, epd Film,...
Kommentar löschenAls Polizeifilm ist "Im Tal von Elah" solide konstruiert. Haggis legt ein dichtes Netz von Motiven aus und verfolgt aufmerksam kleinste Spuren, etwa den Spitznamen des Sohnes, "Doc", für den es später eine furchtbare Erklärung geben wird. Die Erkenntnis, an der Jones' Figur verzweifelt, ist nicht allein die Maßlosigkeit von Gewalt, sondern die Apathie und Austauschbarkeit der Täter. Das mag im politischen Klima Amerikas gewagt anmuten, fällt aber letztlich hinter die Entlastungsstrategien der restaurativen Kriegsfilme der fünfziger Jahre zurück, in denen es nur einen Schuldigen gab: den Krieg.
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G. Jekubzik: Filmtabs G. Jekubzik: Filmtabs
Kommentar löschenDie Verrohung amerikanischer Soldaten im Irak als Spiegelbild der US-Außenpolitik - zum exakt gleichen Thema lief beim letzten Festival von Venedig auch Brian de Palmas Schein-Doku "Redacted". [...] Tommy Lee Jones - inzwischen tatsächlich eine Art moralischer Instanz im amerikanischen Schauspiel - verkörpert in den vielfältigen Schattierungen seines nur vordergründig harten Gesichts dieses Drama auf fesselnde Art.
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Jörg von Grass: filminformer.de; stadtmagaz...
Kommentar löschenMit seiner ersten Kinoregiearbeit seit seinem Oscar-Film "L.A. Crash" fasst der renommierte Drehbuchautor Paul Haggis ("Million Dollar Baby") abermals ein heißes Eisen an. Nach einem Artikel aus dem Playboy über den grausamen Tod eines aus dem Irak heimgekehrten Soldaten konstruierte Haggis einen Thriller, der einen kritischen Blick auf den Irakkrieg und amerikanische Soldaten im Ausland und Zuhause wirft...
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Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin... Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin...
Kommentar löschenHaggis' Film macht wenig Kompromisse, betreibt Aufklärung mit den Mitteln des Mainstream. Es wird unübersehbar: Der Irakkrieg zerstört nicht "nur" das Land im Orient, er korrumpiert Herz und Hirn der USA. Trotzdem funktioniert "In the Valley of Elah" vor allem als Thriller, als Irak-Film dagegen nicht wirklich. Denn bei allem Mut bleibt der Film zu feige, was sein Thema angeht.
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Lukas Foerster: taz / cargo / perlentaucher...
Kommentar löschenUnd weil Im Tal von Elah ein Film von Paul Haggis ist, wird dieses Aus-dem-Takt-geraten fein säuberlich und immer etwas zu aufdringlich ausbuchstabiert: In einer Szene im letzten Drittel des Films, als Hanks Glaube an das Gute in der Welt im Allgemeinen und der amerikanischen Armee im Besonderen bereits stark gelitten hat, springt sein Auto nicht mehr an; Hank benötigt ein Starthilfekabel, fürs Auto wie für den Patriotismus.
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patrickh: unclesallys*s, Style & the ... patrickh: unclesallys*s, Style & ...
Kommentar löschenHalb als Militärdrama, halb als Polizeithriller erzählt Regisseur und Drehbuchautor Paul Haggis («Crash») seine packende Geschichte und verknüpft dabei den Mord in der Ödnis New Mexicos mit dem Horror des Irakkriegs (sichtbar gemacht durch Aufnahmen von Mikes Handy). Überzeugender als andere (Anti-)Kriegsfilme der letzten Monate und ganz in der Tradition von Vietnamklassikern wie «Coming Home» dokumentiert, «In the Valley of Elah» die Grausamkeit des Krieges und die Schwachstellen militärischer Strukturen. Die Opfer findet er zu Hause, in zerbrochenen Soldatenseelen und zerstörten Familien.
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alviesinger: bummelkino
Kommentar löschenAntikriegsstoff vom Moralprediger Haggis. Seine "Inspiration" zog er aus einem lokalen Vorfall in der US-Army um uns die erschütterte und in seelischer Schieflage befindliche US-Nation zu zeigen. Alles leidet in diesem tristen und zerplatzten Traum Amerikas. Trotz überzeugender Darsteller nervt Haggis mit seinem üblichen Werteschmonz, der äußerlichen Systemkritik, dem Lernen aus Fehlern und dem natürlich immer noch pulsierenden Patriotenherz, das zwar schon sieben Schrittmacher verpasst bekam aber weiter schlägt. God bless this mess!
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Dirk Lüneberg: Stadtmagazin [030], film.de...
Kommentar löschenNach Ende des Vietnam-Feldzuges häuften sich in den USA Filme über Veteranen, die sich – traumatisiert zurückgekehrt aus einem sinnlosen und verlorenen Krieg - nicht mehr so recht einfügen konnten in die amerikanische Gesellschaft. Filme wie »Die durch die Hölle gehen« oder »Geboren am 4. Juli«. Nun dürfte der sich ebenfalls zu einem Desaster ausweitende Krieg im Irak in Hollywood eine thematisch ähnlich gelagerte Welle an Filmen lostreten, die mit diesem Krimidrama ihren Anfang nimmt. Regisseur Paul Haggis (»L.A. Crash«) berichtet in diesem bewegend erzählten Antikriegsdrama von jungen, verrohten Soldaten, die nach ihrem Irak-Einsatz den Krieg in ihren zerrütteten Seelen mit zurück in die USA tragen und dort mit ihren traumatischen Erlebnissen allein gelassen werden. Eine filmische Bankrott-Erklärung an die Kriegs-Nation USA mit Hauptdarsteller Tommy Lee Jones in Oscar-nominierter Bestform.
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Mr.Vengeance: Lost In Imagination
Kommentar löschenFür mich war das genau wieder das haggis'sche Belehrungskino wie man es von ihm gewohnt ist. Gut das wenigstens einer weiß, wie unsere Welt funktioniert und dann auch noch so überaus gütig ist, uns dies in seinen Filmen mitzuteilen. Nur gewundert hat mich das nicht mehr. Nach den ganzen Tieffliegern werd ich seine Film ab jetzt einfach auslassen und mich nachher nicht mehr darüber ärgern. Schade nur das ihm immernoch so viele den ganzen Schmu abnehmen.
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Murphante Wed, 02 Mar 2011 10:45:25 -0000
Antwort löschenwas denn für ein Schmu ???
wenn du selbst mal in dieser Lage wärest oder gewesen bist
könntest du diesen Film besser nachempfinden ...
Kommentare (61) — Film: Im Tal von Elah
Cayopei Wed, 27 Mar 2013 13:42:49 -0000
Kommentar löschenInteressanter, gut besetzter und sehr unaufgeregt erzählter Whodunit im Gewand eines Post-Irak-Kriegsfilms.
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Hfonda15 Sun, 17 Mar 2013 01:44:07 -0000
Kommentar löschenGroßartiges Drama was sehr, sehr ruhig aufgebaut ist und meines Erachtens durch die Hauptdarstellern Tommy Lee Jones und Charliez Theron enorm mitgetragen wird. Grade am Anfang fragte ich mich selbst des öfteren wieso ich den Film eigentlich so gebannt mitverfolgte und mir fiel auf, dass es auch sehr mit Tommy Lee Jones Performance zu tun hatte.
Im Tal von Elah geht es um einen ehemaligen Vietnamveteren Hank(Jones) dessen Sohn aus dem Irakkrieg zurückgekehrt ist und in seinem Militärcamp plötzlich vermisst wird. Hank sucht auf eigene Faust nach seinem Sohn, wobei er immer mehr Abgründe von seinem Sohn wie seinen Kameraden, die aus dem Krieg zurückgekommen sind aufdeckt.
Auch hier wird der Film nie extrem spannend aber man verfolgt ihn trotzdem gebannt, da das Thema an sich hier sehr gut verarbeitet wird und man hier einige tolle unaufgezwungene Aussagen über den Krieg und was er aus Menschen macht bekommt. Vor allem zum Ende hin fand ich den Streifen sehr bewegend(auch der Schluss mit der Fahne war Klasse gemacht!) wenn man die wahren Auswirkungen und die Traumata an den Soldaten erkennt.
Ein mehr als gelungener Streifen mit einer gut umgesetzten Botschaft aber für eine 8 hat mir bei Tal von Elah doch noch das gewisse Etwas an der Gesamtinszenierung gefehlt, da eine tolles Ende und super Schauspieler dafür doch nicht ausreichen!
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Oskar Gleit Sun, 17 Mar 2013 00:00:40 -0000
Kommentar löschenAlso spannend geht einfach anders. Nicht so ein klischeebehafteter Mist.Schade eigentlich. und das trotz guter Schauspieler
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jedi37 Sat, 22 Dec 2012 18:55:10 -0000
Kommentar löschenEin unspektakulärer, hochkarätig besetzter und nachdenklich stimmender Thriller, mit viel Tiefgang. Was macht der Krieg aus den Menschen, den Soldaten, wie verkraften sie die Gräuel, warum werden Menschen zu stumpfen Bestien, und wie wirkt sich dies auf die Familien daheim aus... Charlize Theron ist klasse besetzt und spielt gewohnt genial, Tommy Lee Jones spielt "seine" Rolle, mürrisch, aber irgendwie auch gefühlvoll.
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Lu La Thu, 04 Oct 2012 01:00:27 -0000
Kommentar löschenund wieder ein film, der mich begeisterte- diesmal weil er die kriegsthematik und die psychischen auswirkungen auf die soldaten und deren familien gut beleuchtet. ich empfand ihn ganz und garnicht als patriotisch, ok das ende war scheiss pathetisch, aber ansonsten sehr gelungen. natürlich werden soldaten zu monstern angesichts der situation, in der sie sich befinden. natürlich ist krieg scheisse und patriotismus zum kotzen aber darum geht es für mich in dem film garnicht. er zeigt wie widerwertig, die gewaltbereitschaft in uns menschen ausbrechen kann, wenn wir durch äußere einflüsse traumatisiert werden. er zeigt wie abgestumpft der mensch sein muss, um die anspannung und den dauerstress zu überstehen. er zeigt, dass eben das ausziehen in den krieg, die seele der meisten soldaten zu einem scherbenhaufen verkommen lässt. er zeigt auch, wie so manch ein verdrängender kriegsveteran seinem spross fälschlicherweise weismacht, dass es toll sei in den krieg zu ziehen und dabei etwas "gutes" für die menschheit zu tun. man erlebt einen vater, der nicht dazu in der lage ist auf den hilfeschrei seines sohnes zu reagieren. der vater, der sich erst seines irrtums bewusst wird, als der sohn nicht mehr ist. es zeigt wie sehr (anscheinend doch noch einige) menschen sich auf grund ihres geltungsbedürfnisses einbilden, in den krieg zu ziehen wäre heldenhaft und gut und würde in einem mann danach ein spitzengefühl hinterlassen. dieser film deckt irrtümer auf. sei es die polizistin, die einer hilfesuchenden frau nicht genug beachtung schenkt oder die soldaten, die zerstört aus ihrem kriegsheldentraum aufwachen. ich fand es angenehm, dass es keinen erhobenen zeigefinger gab. ich finde es gut, dass der film nicht verurteilt sondern zumindest in meinem falle verständnis schafft. und ich meine das nicht auf eine pseudo-gutmenschliche art und weise sondern weil hier die fehlbarkeiten und grausamkeiten des menschen und gleichzeitig seine verletzlichkeit und unbewusstheit dargestellt werden. manch einer mag nun sagen, dass sei zu leicht und man müsse doch irgendwen verantwortlich machen und verteufeln. ich gehöre nicht dazu.
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niceeddy Fri, 28 Sep 2012 14:37:57 -0000
Kommentar löschenWas zunächst anfängt wie ein Krimi im Militärumfeld, bei dem man glaubt, er nimmt einen ähnlichen Verlauf wie "Eine Frage der Ehre" mit einer klaren Definition von Gut und Böse, entwickelt sich zu einem hervorragenden Antikriegsfilm, dessen Aussagekraft der von "Deer Hunter" in nichts nachsteht, bleibt dabei aber stets ruhig und unspektakulär. Am Ende bleibt wieder die bittere Erkenntnis, dass Krieg keine Sieger kennt. Der Film war so packend, dass ich erst im Abspann realisiert habe, dass Charlize Theron eine Hauptrolle spielt. Thx 2 Sikk 4 the Hint.
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einSchluss Fri, 28 Sep 2012 20:18:47 -0000
Antwort löschenDas mit der Theron habe ich auch erst später geblickt. Das freut mich sehr, dass er dir gefallen hat.
The_Comedian Fri, 21 Sep 2012 10:53:02 -0000
Kommentar löschenWer einen heroischen und patriotischen Kriegspropaganda-Streifen der US-Army mit diversen Glorifizierungen erwartet und erhofft, ist im Tal von Elah falsch.
Wer ein triefend-moralisches Antikriegsdrama mit ´Love & Peace For Everybody´ erwartet und erhofft, ist im Tal von Elah falsch.
Wer einen ´Ich bin der harte und einsame Wolf-Streifen´ der Marke Tommy Lee Jones erwartet und erhofft, ist im Tal von Elah falsch.
Wer einen Film erwartet und erhofft, welcher eine bestimmte Haltung und Meinung nicht vehement vertritt, sondern diese kontrovers, leise, eindringlich, berührend und konsequent aufzeigt und einfordert, ist im Tal von Elah richtig.
Wer einen Film für Kinder, der jedoch nicht für Kinder geeignet ist, erwartet und erhofft, ist im Tal von Elah richtig.
Wer sich dem Kampf zwischen David und Goliath, deren Geschichte sowohl in der Bibel als auch im Koran verzeichnet ist, stellt, diese Metapher in diesen Film der Moderne einfügt, den stetigen Rollentausch begreift, reflektiert und respektiert, ist im Tal von Elah richtig.
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Baumkopf Holzfaust Mon, 18 Feb 2013 18:16:44 -0000
Antwort löschen"Verdammt Hank. Einen Sohn hättest du mir doch lassen können."
Sätze wie dieser gehen nicht unter die Haut. Sie gehen unter das Knochnmark und bleiben dort.
The_Comedian Fri, 12 Apr 2013 13:38:22 -0000
Antwort löschenKorrekt!
einSchluss Tue, 04 Sep 2012 09:59:07 -0000
Kommentar löschenDer Film hat mich eingesaugt wie das Wasser sich durch den Ablauf in die Tiefen der Kanalisation reinstrudelt und recht ähnlich verhält es sich auch mit seiner Inszenierung. Anfänglich ist es ein investigativer, akribisch recherchierender Militärthriller.
Der ehemals heldenhafte Patriarchat, famos gespielt von Tommy Lee Jones, verbeißt sich in den Todesfall seines grade aus dem Krieg zurück gekehrten Sohnes. Die intelligenten Ermittlungen eines bald konstatierten Mordes kreisen die Tatverdächtigen vermeintlich immer mehr ein, um dann doch wieder nicht zutreffend zu sein… oder vielleicht doch? Man weiß es nicht… die Spannung steigt, die dichte, knisternd elektrisierte Atmosphäre spitzt sich zu, um dann aber auch auf einer anderen Handlungsebene, nämlich im Kriegsgebiet, Aufschlüsse zu gewähren. Das Konzept der Handlung hat eine sehr smarte Strategie, die einem anhand der zahlreichen Kollateralschäden im psychischen, körperlichen und gesamtheitlich-menschlichen Bereich die gnadenlos verrückte Entbehrlichkeit und das immense, brutale Grauen des Krieges auf eine tiefenwirksame Weise wie das Wasser im Abfluss vor Augen führt.
Kann man den Spruch wieder bringen oder klingt er noch immer beschissen durch die inflationäre Anwendung?
„Ganz großes Kino“! und DAS vor allem erreicht durch schauspielerisches Können und ein geschicktes Arrangement.
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niceeddy Tue, 04 Sep 2012 10:18:41 -0000
Antwort löschenNoch nie von gehört, werde ich mal direkt in meine Lovefilm-Warteliste einreihen, die zzt nur aus einem Film besteht.
einSchluss Tue, 04 Sep 2012 10:57:11 -0000
Antwort löschenNymphomanische Lesbierinnen auf dem Bumsbomber nach Bangkok? Welcher Film ist auf deiner Wunschliste?
niceeddy Tue, 04 Sep 2012 11:17:50 -0000
Antwort löschennah dran - Zug des Lebens, aber den Bumsbomber bestelle ich auch, ist der mit Olivia Pascal?
lieber_tee Tue, 04 Sep 2012 12:55:13 -0000
Antwort löschenIhr seit echte Filmkenner und -liebhaber...;)
niceeddy Tue, 04 Sep 2012 13:27:24 -0000
Antwort löschenUnd du suchst scheinbar ständig nach Olivia Pascal, kaum habe ich den Namen getippt, steht Liberté stramm zum Appell :-)l
einSchluss Tue, 04 Sep 2012 13:43:12 -0000
Antwort löschenDanke tee... in den Trashecken der Videothekenhinterzimmersonderpostenlager trifft man dich ja nie an. Nein-nein, du wohnst doch da! ;D
Du meinst, da besteht ein Zusammenhang, Ed? Ich poste jetzt mal irgendwo völlig sinnfrei Olivia Pascal. Mal schauen, ob es Witterung aufnimmt... hehe.
niceeddy Tue, 04 Sep 2012 14:49:56 -0000
Antwort löschenhttp://www.moviepilot.de/movies/die-sage-des-todes rat mal,wer da mitspielt und wer einen Comment geschrieben hat?
lieber_tee Tue, 04 Sep 2012 15:21:32 -0000
Antwort löschenMein Olivia Pascal-Detektor schlägt immer bei den üblichen Verdächtigen aus... Bei "Nymphomanische Lesbierinnen" und "Zug des Lebens", weil arg schräge Mischung.
einSchluss Tue, 04 Sep 2012 15:38:54 -0000
Antwort löschenDein DETEKTOR!? Das ist ja auch mal eine frisch-freche Umschreibung. Tzeh...
Ja, schräge Mischungen sind dir - sag ich jetzt mal so - nicht gänzlich fremd, aber genau dafür mögen wir dich ja.
lieber_tee Tue, 04 Sep 2012 15:43:57 -0000
Antwort löschenUnd deswegen lese ich Euch auch so gerne...
niceeddy Tue, 04 Sep 2012 15:50:38 -0000
Antwort löschenUnd gib nicht auf mit der Suche, du wirst schon noch einen Troma-Film von Kubrick oder einen gelungenen Chuck Norris finden...!
RalfAlfa Sun, 09 Sep 2012 05:14:00 -0000
Antwort löschenAuch gekauft. Klingt sehr vielversprechend.
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einSchluss Sun, 09 Sep 2012 18:43:30 -0000
Antwort löschenIch spüre die Last der Verantwortung; obwohl: der Film kann was!
RalfAlfa Mon, 10 Sep 2012 14:09:19 -0000
Antwort löschenLach. Ja, die Erwartungen sind wirklich sehr hoch und groß, schlicht: fast schon erdrückend. Bleib dran. hehehe.
vanilla Tue, 04 Sep 2012 08:32:29 -0000
Kommentar löschenTop besetzter Kriegsthriller, der eine interessante Handlung hat, jedoch auch einige Längen enthält. Schauspieler super, vor allem Tommy Lee und die hübsche Charlize. Die wundervolle Hintergrundmusik ist auf jeden Fall hervorzuheben, sie gibt den Bildern noch mehr Tiefe. Ein guter Film den man sich ruhig anschauen kann, aber nicht muss.
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pischti Wed, 05 Sep 2012 06:25:44 -0000
Antwort löschenSchon ein bisschen her dass ich den gesehen habe, kann mich auch nicht mehr ganz an die Story erinnern, aber meine Bewertung war mit 7 Deiner fast gleichzusetzen ^^ Tommy Lee Jones, auch wenn er IMMER die selben Charaktere spielt, sehe ich wahnsinnig gerne.
vanilla Wed, 05 Sep 2012 14:19:13 -0000
Antwort löschenich auch, ist ein super Charakterdarsteller wie ich finde.
BJRN Tue, 04 Sep 2012 07:23:40 -0000
Kommentar löschenOh du schönes Amerika… oh du böser Irak-Krieg (wer hat den eigentlich angefangen) -
Ich schließe mich den Worten an die weiter unten schon zu lesen sind. Patriotischer Mist.
Gewinnt nur durch die Schauspieler.
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dbassart Tue, 04 Sep 2012 08:45:06 -0000
Antwort löschendas ist witzig, da du den film ganz offensichtlich nicht ganz verstanden hast. denn genau das ist er doch nicht. der patriotische mist ist überhaupt nicht patriotisch - ganz im gegenteil. nur weil tommy lee jones (auch bis zum ende) patriotisch bleibt, ist der film nicht automatisch patriotisch. vielleicht hab ich es aber auch nicht richtig verstanden...
BJRN Tue, 04 Sep 2012 09:14:51 -0000
Antwort löschenJa, es ist natürlich ein Anti-Kriegsfilm. Trotzdem ist er patriotisch, nicht nur wegen des Hauptdarstellers. Denn schlecht machen sie "ihren" Krieg nicht wirklich.
Andy Dufresne Mon, 03 Sep 2012 23:14:40 -0000
Kommentar löschenWar !
What is it good for ?
Absolutely Nothing !!!
Krieg entmenschlicht, Krieg zerstört.
Krieg fördert nur Negatives aus dem Menschen hervor.
Krieg kennt nichts, aber auch gar nichts Humanistisches.
Krieg lässt nur niedere Beweggründe zu:
Hass, Rachegelüste, Zerstörung, sadistische Phantasien , Leid und Opfer und dies ausnahmslos...
Und man nimmt alles mit, nichts hört auf...
Krieg kennt keine Helden, Krieg kennt nur Täter.
Krieg löst das Gute vom Bösen los, Krieg macht nur kaputt, Krieg kennt keine Heilung, Krieg kennt nur Entmenschlichung.
Krieg kennt kein Wachsen, kein Gedeihen.
Krieg kennt nur Verkümmerung und Verrecken.
Und es ist egal ob man sich wehrt oder angreift, ob man handelt oder zum Handeln gezwungen wird, Krieg kennt nur Gräuel und Vernichtung.
Allein der Titel!
„Im Tal von Elah“
Im Tal von Elah erschlug David einst den Goliath.
Im Tal von Elah machte David sich einst auf den übermächtigen, brutalen, riesigen Gegner zu töten, ihn zu vernichten.
Und das ist es:
Im Tal von Elah erhebt sich der Mensch gegen sich selbst, meint sich seinen Ängsten, seinem Gegner, seiner Bedrohung zu stellen und doch stellt er sich nur sich selbst.
Im Tal von Elah tötet und verstümmelt sich der Mensch selbst...
Macht sich schuldig, tränkt seine Hände in Blut, seinem ganz eigenen Blut.
Es gibt keine Täter, es gibt keine Opfer, es gibt den Menschen und der Mensch löscht sich selbst aus, greift seinen Nächsten an, tötet seinen Nächsten, verliert sich an sich selbst.
Im Tal von Elah zeigt der Mensch das er zu blind ist um zu sehen, geschweige denn zu verstehen, das er IMMER sich selbst bekämpft, IMMER sich selbst verstümmelt, peinigt, verbrennt und vernichtet.
Das er unfähig ist zu erkennen das in Solidarität, Nächstenliebe und Empathie der Schlüssel liegt und nicht in Sieg, Zerstörung und Eroberung.
Im Tal von Elah tötet der Mensch sich selbst, im Tal von Elah scheitert er...
Wir alle sind David, wir alle sind Goliath, im Bezwingen des Anderen liegt nicht das Heil begraben, im Bezwingen des Anderen liegt unser aller Untergang begraben…
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einSchluss Mon, 03 Sep 2012 23:47:20 -0000
Antwort löschenIch hab den auch grad gesehen und war total gefesselt und überrascht, welche Tiefe er als erstmal "nur" als spannend investigativer Thriller gewann. Die Aussage hast du sehr schön in Worte gekleidet. Gänsehaut am ganzen Körper.
Andy Dufresne Tue, 04 Sep 2012 05:12:14 -0000
Antwort löschenJa, ein sehr dichter, fesselnder Film mit einem grandiosen Tommy Lee Jones. Überhaupt tolle Schauspieler.
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The_Comedian Fri, 21 Sep 2012 10:58:37 -0000
Antwort löschenSpitzenkommentar, alles richtig erfasst!!!
Andy Dufresne Fri, 21 Sep 2012 11:27:42 -0000
Antwort löschenVielen Dank!
Patridiot Wed, 11 Jul 2012 18:34:54 -0000
Kommentar löschenDümmlich patriotischer Scheiss mit dem Anstrich eines Erzaehlkinos. Nur Robert Redford ist doofer.
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Sepf Mon, 03 Sep 2012 22:05:47 -0000
Antwort löschenHey Mann, nix gegen den frühen Redford!
Filmkenner77 Sat, 17 Mar 2012 09:39:00 -0000
Kommentar löschen"Im Tal von Elah" ist ein hervorragend gespieltes, ruhiges Drama von Paul Haggis ( u.a. L.A. Crash), in dem Tommy Lee Jones als besorgter Vater eines US-Soldaten und vor allem die unglaublich wandlungsfähige Charlize Theron als Polizistin (für mich eine der besten Schauspielerinnen ihrer Generation) Glanzvorstellungen abliefern. Darüber hinaus sind Susan Sarandon, Josh Brolin und James Franco leider in viel zu kleinen Nebenrollen zu bewundern. Ein starker, streckenweise auch anstrengender Film über Soldaten, die der Krieg ausspuckt und die in eine ungewisse Zukunft entlassen werden, in der sie sich nicht mehr zurechtfinden. Und ein Film über Schuld und Sühne, der zeigt, dass niemand, auch nicht jene, die man am meisten liebt, frei von Schuld sind. Oder frei nach Nietzsche: "Wenn du lang genug in den Abgrund blickst, blickt der Abgrund irgendwann in dich..."
Der Zuschauer wird mit bitteren Wahrheiten konfrontiert, die die meisten stets geahnt, meist aber lieber verdrängt haben. Erst durch die Allgegenwärtigkeit in den Medien wird die unbequeme Wahrheit schließlich immer mehr ans Tageslicht gezerrt. "Im Tal von Elah" ist das bedrückende Porträt einer verlorenen Generation.
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BlueSquirrel Wed, 12 Oct 2011 22:12:08 -0000
Kommentar löschenZähes, knorpeliges Homefront-Drama, unterlegt mit Musik für ein Vermissten-Szenario auf einem Flughafen-Set und Tommy Jones spielt seinen Standard auf, während Charlize Theron ein Politessen-Klischee personifizieren darf, was sie wohl sehr angestrengt hat: die Dame sieht hundemüde aus. Das alles und der Plot laden zum Vergessen ein.
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Hitchcock Sun, 02 Oct 2011 17:51:06 -0000
Kommentar löschenEin bedrückendes und schwermütiges Drama, welches die Schrecken des Krieges und das was dieser aus jungen Menschen machen kann aufzeigt. Erfrischend antipatriotisch wandelt sich Im Thal von Elah dabei vom anfänglichen Krimi/Thriller zum Anti-Kriegsfilm ohne dabei mit dem Finger auf eine bestimmte Partei zu zeigen.
Tommy Lee Jones brilliert in der Rolle des trauernden Vaters und Ex-Militärs und auch Charlize Theron weiß als niedergeschlagene Polizistin zu überzeugen und erinnert dabei an ihre oscarprämierte Rolle in "Monster".
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agynessa Sat, 20 Aug 2011 15:55:47 -0000
Kommentar löschenGanz guter Film, leider wartet man die ganze Zeit auf eine richtig gute Pointe, wie z.B. Spoiler! Das der Sohn doch noch lebt, oder eine riesengroße, politische Verschwörung die aufgedeckt wird. Leider ist er daher,daß solchiges nicht passiert ist, für mich persönlich ein ganz guter Durchschnittsfilm.
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phongry.LuckyPunch Mon, 03 Sep 2012 00:26:53 -0000
Antwort löschenverrat doch noch mehr...
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agynessa Mon, 03 Sep 2012 10:31:09 -0000
Antwort löschenIch habe gespoilert!!!!
Andy Dufresne Mon, 03 Sep 2012 23:35:21 -0000
Antwort löschenGerade das es so beiläufig, so alltäglich ist, ist doch das Grausame!
swissroland Fri, 19 Aug 2011 23:58:12 -0000
Kommentar löschendas wieder mal kategorie film wo man denkt das kanns doch ned sein, da spielt tommy lee mit, da muss doch noch was kommen. Und was passiert? Das ding wird noch langweiliger. Der absolut höhepunkt nach 4 std (jo bissi eingeschlafen) is der schluss mit dem fähnchen!
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Scipio Fri, 19 Aug 2011 18:24:18 -0000
Kommentar löschenDas ist großes Kino mit einem tollen Tommy Lee Jones!
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Janus Winter Fri, 19 Aug 2011 15:47:46 -0000
Kommentar löschenEs ist ein bisschen ungerecht, wenn man wie Paul Haggis so ein Übermeisterwerk wie L.A. CRASH erschaffen hat, und alle Nachfolger im Vergleich (zwangsläufig) schwächer sind. So ist es auch bei IM TAL VON ELAH, der eine Weile braucht, bis er sein ganzes Potential entfalten kann. Aber was er dann entfaltet, ist wirklich stark. Jedes Bild sitzt, insbesondere das allerletzte, wo ich vor der Auflösung noch gedacht habe, bitte versau es jetzt nicht mit deplatziertem Kitsch! Hat er nicht getan. Im Gegenteil.
Bunnyfaktor: 7
Weitersehen: L.A. CRASH
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Murphante Wed, 02 Mar 2011 10:42:11 -0000
Kommentar löschenAlso Anfangs ... boahr da dachte ich ... was ist das für ein langweiliger Streifen
weil es sich so endlos in die Länge zieht ... wie Kaugummi auf dem Asphalt.
Dennoch blieb ich still und gespannt auf dem Sofa sitzen und schaute ihn bis zum Schluss, um dann am Ende festzustellen ... wOOw ... war ja doch nicht so schlecht ... sehr tiefgründig und gerührt erzählt die Geschichte und ich verspührte den Gedanken, wie mitfühlend der Vater in dieser Rolle wohl gedacht hatte ...
Diesen Verlust, seines Sohnes ... dem Schicksal und die Folgen eines Krieges. Was er aus uns Menschen macht wenn man zuviel Schreckliche Dinge sieht und damit konfrontiert wird ... was er aus uns macht!
Für all diejenigen die sich auf einen Film einstellen können, der eine Geschichte erzählen möchte ... was die Folgen eines Krieges bedeuten können und was die Hinterbliebenden für Eindrücke und Verluste hinnehmen müssen und es sich vielleicht überlegen wollen doch in den Krieg zu ziehen ...
Für all diejenigen die schon mehr in ihrem Leben gesehen haben als manch andere, die schon etwas ähnliches durchgemacht haben ... und für Leute die schon älter sind und nicht mehr die Schulbank drücken :P :D
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Murphante Wed, 02 Mar 2011 10:58:07 -0000
Antwort löschenIch hatte mich so bei einigen Kommentaren durchgelesen zu diesem Film ... eigentlich wollte ich erst gar nix dazu schreiben aber doch hat mich der Film mehr berührt als ich vorerst dachte ...
"oh herzlichen dank, ich dachte schon ich wäre die einzige, die den film so langatmig und langweilig fand. und bitte das ende war doch mal voll zum ärgern oder? ich dachte da kommt voll die schockierende geschichte raus und dann ... so eine schmach" ...
da kann man wieder sehen ... wie geil besessen immer einige auf Gewalt sind und auf eine so schauriges Böses Ende warten ...
Liegt es doch eher nah beinander das manchmal die Dinge die direkt vor unseren Augen nicht erkennbar sind ... weil wir sie für unmöglich halten ... und erkennen zu spät das es manchmal doch in unseren eigenen Reihen passiert ...
Wir Menschen sind das Eigen Werkzeug was uns vernichtet !!!
Kein Hollywood ... sondern bittere Wahrheit!
*frenzy_punk<3 Wed, 02 Mar 2011 11:22:52 -0000
Antwort löschenUnd ich bin nicht geil und besessen von Gewalt.
Ein schockierendes Ende hat nichts mit blutender Gewalt zu tun. ;)