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Invasion

The Invasion (2007), US Laufzeit 99 Minuten, FSK 12, Thriller, Science Fiction-Film, Horrorfilm, Kinostart 18.10.2007


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4.5
Kritiker
25 Bewertungen
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5.6
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1687 Bewertungen
66 Kommentare
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von Oliver Hirschbiegel, mit Nicole Kidman und Daniel Craig

In dem Remake Invasion untersuchen Nicole Kidman und Daniel Craig den mysteriösen Absturz eines Spaceshuttles, der seltsame Folgen hat.

Eine gewaltige Explosion zerreißt den Himmel zwischen Dallas und Washington/DC – die Trümmer des zerborstenen Spaceshuttle Patriot regnen auf die USA herab. Die Behörden bekommen die Katastrophe zwar sofort unter Kontrolle, doch bald tauchen Gerüchte auf, dass an den Wrackteilen eine merkwürdige Substanz klebt: Sie hat die extreme Kälte des Weltalls ebenso überstanden wie die glühende Hitze beim Wiedereintritt in die Erdatmosphäre. Und wer mit ihr in Berührung kommt, ist nicht mehr derselbe… Doch niemand will eine Panik auslösen.

Carol Bennell (Nicole Kidman) arbeitet als Psychiaterin in Washington/DC. Zunächst erkennt sie keine Verbindung zwischen dem Shuttle-Absturz und den bizarren Vorfällen in ihrer Umgebung: Eine Patientin ist völlig verängstigt, weil ihr Mann angeblich durch einen Doppelgänger ersetzt wurde. Gewalttätige Ausschreitungen auf den Straßen werden im Keim erstickt. Carol entdeckt eine seltsame Substanz an den Süßigkeiten, die ihr Sohn Oliver zu Halloween geschenkt bekommt. Diese Substanz enthält möglicherweise lebende Materie. Sie alarmiert ihren Freund und Kollegen Ben Driscoll (Daniel Craig), weil etwas Unheimliches vor sich geht, obwohl die Regierung abwiegelt: Offiziell handelt es sich um einen neuartigen Grippevirus. Noch bevor Carol das ganze Ausmaß des Phänomens begreift, verbringt Oliver das Wochenende bei seinem getrennt lebenden Vater Tucker. Als hoher Beamter des Seuchenzentrums ist Tucker nach Washington gekommen, nachdem er als einer der Ersten das Shuttle-Wrack untersucht hat. Während sich die Epidemie ausweitet, stellt Carol entsetzt fest, dass ausgerechnet die für die Grippeimpfung Verantwortlichen offenbar bewusst eine viel gefährlichere Krankheit verbreiten. Sporen unbekannter Herkunft greifen das menschliche Erbmaterial an, während die Opfer schlafen. Die Infizierten verlieren jedes menschliche Gefühl, ohne sich dabei äußerlich zu verändern. Buchstäblich über Nacht mutieren die Menschen in Carols Umgebung zu willenlosen Wesen, die nur ein Ziel kennen: andere zu infizieren und in ihre Gewalt zu bringen. Verzweifelt sucht Carol nach ihrem Sohn. Um in dieser pervertierten Welt nicht aufzufallen, muss sie äußerlich absolut gelassen wirken, sie darf keinerlei Gefühl zeigen – und vor allem nicht einschlafen.

Hintergrund & Infos zu Invasion
Der Science-Fiction-Thriller Invasion von Oliver Hirschbiegel ist ein Remake des Horrorklassikers Die Dämonischen aus dem Jahr 1956, der schon 1978 mit Donald Sutherland unter dem Titel Die Körperfresser kommen und 1993 als Body Snatchers – Die Körperfresser kommen neu verfilmt worden ist.

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Cast & Crew


Kritiken (8) — Film: Invasion

Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders

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5.0Geht so

“Invasion” ist kein wirkliches Highlight, sondern ein Film, der sich im soliden Mittelmaß bewegt. Die Story funktioniert bei der ersten Sichtung und dank der beiden Hauptdarsteller Nicole Kidman und Daniel Craig, schaut man sich den Film auch gerne bis zum Ende an. Ein Film für die heimische Filmsammlung ist “Invasion” allerdings nicht, dafür fehlt dem Film einfach das gewisse etwas!

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Xander8112: Xanders Blog

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6.5Ganz gut

Ich mach das ja auch ganz gerne, Remakes mit Originalen zu vergleichen - sofern ich die Originale kenne. Bei “Invasion” verhält sich das ganze etwas anders - weder kenne ich das Original, noch wusste ich vorher, worum es überhaupt geht. Das das wohl in diesem Fall auch von Vorteil war, habe ich erst im Nachhinein bei der Lektüre diverser Kritiken gemerkt. Beim direkten Vergleich scheint diese Fassung gegen die originalen “Körperfresser” klar zu verlieren.

Doch unvoreingenommen ist dieser Film besser. Hier wird sich auch nicht lange mit einer Vorgeschichte aufgehalten - gleich zu Anfang stürzt das Shuttle ab, es ist von einer “Kontermination” die Rede und von einer Grippewelle. Parallel beginnt dann die Charaktereinführung und dafür bleibt ja auch Zeit, denn die “Invasion” beginnt schleichend und während man die Hauptpersonen kennen lernt, bemerkt man zusammen mit diesen die schleichenden Veränderungen der Mitmenschen, bis dann schlussendlich alle Karten auf dem Tisch liegen und es für Carol nur noch ein Ziel gibt: Ihren Sohn finden und auf ein Gegenmittel hoffen - was natürlich leichter wäre, wenn man nicht ständig verfolgt würde.

In der ersten Hälfte des Films stimmt dann auch alles - es ist spannend und atmosphärisch gut inszeniert. Die schauspielerischen Leistungen sind dabei allesamt auf sehr hohem Niveau - besonders Nicole Kidman spielt ihre Rolle sehr überzeugend. Doch dann übernehmen nach und nach Actionszenen das Bild, welche zwar einerseits ganz gut inszeniert sind, andererseits aber nicht so ganz ins Gesamtbild passen. Wurde vorher die Spannung alleine durch den “unsichtbaren” Feind aufgebaut und die Bedrohung mehr im Kopf stattfand, liefern sich Carol und ihre zombiehaften Gegenspieler Verfolgungsjagden zu Fuß und per Auto - das hätte so nicht unbedingt sein müssen. Auch das laue Ende enttäuscht, hätte man sich doch etwas mehr gewünscht als… das.

“Invasion” ist gut, spannend und stellenweise etwas gruselig, ist aber weder Fisch noch Fleisch und kann so nicht auf ganzer Linie überzeugen. Doch einen Blick sollte er allemal Wert sein.

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GR0BI: Cinegate/Deadline-Magazin GR0BI: Cinegate/Deadline-Magazin

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3.5Schwach

Der stand eigentlich nicht auf meiner Liste. Ich nehme Hirschbiegel den "Untergang" immer noch übel und die ganzen Produktionsquerelen machten das Teil auch nicht reizvoller. Allerdings gibt's zwei hochkarätige Hauptdarsteller (in die Kidman verknall' ich mich mittlerweile mit jedem Film auf's Neue) und ich finde den Körperfresser-Plot dann doch zu faszinierend. Abel Ferrara inszenierte die Thematik '93 in einer Militärbasis und bewies damit einiges Geschick. Wie sollte man in der gedrillten Uniformität auf Anhieb einen infizierten Charakter erkennen? "Body Snatchers" war nicht nur mordsspannend, sondern konnte auch mit einem irrsinnig eindringlichen Schlussbild aufwarten. "Where you gonna go?...".
In dieser Version prallen zwei Welten aufeinander. Über weite Strecken ist "Invasion" richtig gut! Die Darsteller sind zum subtilen Spiel gefordert und es gibt einige gänsehautreibende Suspense-Szenen, für die es nicht viel braucht. Es reichen ein paar verschwörerische Blicke, eine dubiose Menschentraube auf der anderen Seite der Strasse um zu gruseln. Leider traut Joel Silver soviel Understatement nicht und liess von den Wachowskis Szenen nachdrehen. Hitchcock meets Michael Bay. In diesem Flickenteppich gibt's nun vollkommen überflüssige Action-Szenen, miese CGIs und ein so erbärmlich dummes Finale, dass ich nach langer Zeit wieder vor einem Abspann sass und mich fragen musste, was das gerade jetzt alles überhaupt sollte? Der Fatalismus der Vorgänger wurde ein sinnfreies Wischiwaschi-Ende umgekrempelt, das die vielen klugen Ansätze vollkommen zunichte macht. Die Kommunismus-Parabel schimmert noch durch, aber der 08/15-Actionbrei ist dem Ding in keiner Weise zuträglich. Damit floppte "Invasion" vollkommen berechtigt an der Kinokasse. Nicht, weil es kein Potential gab, sondern einfach um künstlerische Integrität zu respektieren. Bei dem "Directors Cut" wäre ich daher auf jeden Fall dabei...

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CineKie: CineKie.de

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5.0Geht so

[...] So sehr es mich ja auch freut, dass der deutsche Regisseur Oliver Hirschbiegel es nach Hollywood geschafft hat: Das Ergebnis enttäuscht auf ganzer Linie. „Invasion“ lässt jegliche Spannung, jegliche Bedrohung, jegliche Dramatik der Vorgänger völlig vermissen. Selbst der eher harmlose Ableger „The Faculty“ weiß mehr zu fesseln als Hirschbiegels Version der außerirdischen Übernahme. [...]

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Lukas Foerster: taz / cargo / perlentaucher...

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2.5Ärgerlich

Ob die Änderungen dem Film geschadet haben, wie vor allem in Internetforen oft gemutmaßt wird, kann frühestens anhand eines Director’s Cut auf DVD entschieden werden. Zweifel daran sind jedoch angebracht. Denn die actionreichen Szenen in den letzten beiden Dritteln, die wohl McTeigue zuzuschreiben sind, gehören zu den wenigen Stärken des Films.

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Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten

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4.0Uninteressant

Das Studio hat Hirschbiegel nach dem ersten Schnitt die Kontrolle entzogen, ohne ihn nachgedreht und dem Film das Profil genommen. Wer Spannung ohne Rücksicht auf den Inhalt mag, kann sich dabei womöglich trotzdem unterhalten - für alle anderen gibt's die Originale auf DVD.

Kritik im Original 9 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost

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3.5Schwach

Man kann nur ahnen, wie der Stoff ausgesehen hätte, wäre er Hirschbiegel nicht aus den Händen genommen worden. Er wollte ihn "politischer" gestalten. Fraglos ist er den Produzenten schon so zu politisch.

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Synopsis: zeitgeist Print & Online

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6.0Ganz gut

Hier sind sie also, die Body Snatchers Reloaded, Version 4.0. Alle 15 bis 20 Jahre „verwöhnt“ man uns mit einem Remake, abgestimmt auf den Zeitgeist des jeweiligen Jahrzehnts. Ob Hollywood wohl Angst hat, man könnte die fieseste aller außerirdischen Invasionen vergessen? „Die Körperfresser kommen“ aus dem Jahre 78 haben sich in mein Zellgedächtnis eingebrannt. Das wird mit dieser, der neuen Fassung, wohl kaum passieren. Zu nah am Original, zu wenig echte Spannungsmomente - einzig das „positive“ Ende macht nachdenklich.

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Kommentare (56) — Film: Invasion


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Isostar2k

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Bewertung1.5Ärgerlich

Mein Gott hat mich diese strunzdumme eingebildete Feministinnenschlampe aufgeregt..
Nie wieder Nicole Kidman.

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Vianie

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Bewertung4.5Uninteressant

Reiht sich ein in die vielen Adaptionen von Virus und Mutationsfilmen. Relativ wenig "Schocker", vorhersehbare Story und ein einfaches Ende.

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Ener

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Bewertung3.0Schwach

Ein Film, der prädistiniert wäre für ein B-Movie-Gewand. In Hochglanz verpackt wirkt es leider zu sehr aufgesetzt, eber wie ein schlechter TV-Spielfilm. Darüber hinaus inhaltlich gar nicht so verkehrt. Unterm Strich hinterlässt er so einen etwas doofen Eindruck.

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Brennegan

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Bewertung2.0Ärgerlich

Invasion ist nicht nur ein trauriges Beispiel für einen misslungenen Film, die präsentierte Aussage an sich ist auch ziemlich waghalsig. Dabei zeigt sich hier sehr deutlich, dass die Abweichung einer Verfilmung von einer literarischen Vorlage mehr als positiv sein kann.

SPOILER-INVASION (auch anderer Filme)

1978 wagte Kaufmann in Invasion of the Body-Snatchers es tatsächlich, das Ende in ein sehr negatives Licht zu rücken und brilliert dadurch auf eine Art und Weise, die unbeschreiblich ist. Durch die Wegnahme einer Lösung für das gestellte Problem, wird der Mensch in seinen Grundfesten erschüttert. Die so oft gerade in Hollywood präsentierte Annahme spricht für die heutige Zeit, in der ein Happy End als finanzieller Grundpfeiler wichtiger ist als intelligentes Kino. So durften sich bereits Werke wie Solaris oder I Am Legend mit deutlich hoffnungsvolleren Enden in etwaigen Remakes zufriedengeben oder auch 1984 in V wie Vendetta aufgelöst werden. Interessant ist doch aber die Frage, was wäre, wenn es eben keine Lösung gibt? Und da ging Kaufmann’s Werk sehr konsequent vor, indem es immer wieder Hoffnung schürte und diese am Ende vernichtete. Wo der Film von 1978 einen Ansatz bringt, kann weiter gedacht werden. Was passiert (wie in Solaris), wenn der Mensch erkennt, dass es keinen Ausweg gibt (in Solaris wird diese Frage durch die Unfähigkeit dargestellt, ein gegebenes Phänomen eben nicht mehr erklären zu können, ja keinen wissenschaftlichen Ansatz dafür zu finden)? Versinkt die Welt in einem Gemisch aus Chaos mit versuchter Erhaltung einer gewohnheitsbedingten Grundordnung, wie in Children of Men angedeutet? Oder stellt er den ganzen Sinn des Lebens in Frage, wie es die Strugatzki-Brüder mit ihrem Vergleich des Picknicks am Wegesrand tun? Akzeptiert der Mensch dann eventuell die Tatsache, dass er nur eine Laune der Natur sein könnte, anstatt einer auserwählten Spezies, die alles zu schaffen vermag? Ist es das, warum der Glaube an einen Gott und ein Leben nach dem Tode eine so weite Verbreitung findet? All diese Fragen können aus Kaufmann’s Geschichte geschöpft werden.
Invasion dagegen erlaubt sich diese Lösung, einen Ansatz, der grundsätzlich auch kein Problem ist. So kann auch Krieg der Welten eine Lösung geben, diese ist aber ebenso wie in den vorher genannten Werken weniger dem menschlichen Erfindungsgeist anzukreiden und somit als deutlich interessanter anzusehen. Denn das Schicksal der Menschheit, aber auch der Fremdlinge, wird nicht durch die Überlegenheit einer Spezies bestimmt, sondern gerade durch ein Element der Schwäche, wodurch eine Rückführung zum Grundsatz des übergreifenden Zusammenhangs allen Lebens entsteht und die Frage nach der Laune der Natur erneut gestellt werden kann.
Dabei verzettelt sich Hirschbiegel in einem recht simplen Katz und Maus-Spiel, anstatt an entscheidenden Stellen wirklich dramatische Fragen aufzuwerfen. Warum zum Beispiel lässt Kidmans Figur in der U-Bahn kein Familienmitglied (sondern nur Nebenfiguren) zurück und kämpft mit den psychischen Folgen dieser Tat? Die bewusste Konfrontation mit der Frage um das eigene Überleben und der Aufopferung könnte spannend sein, bleibt aber grundsätzlich aus, obwohl ein guter Ansatzpunkt gegeben wäre. Dies erweist sich wieder im Gleichschritt mit dem Kanon der Lösbarkeit aller Probleme und der Überlegenheit des Menschen, den zum Beispiel Matheson in seinem durch die Verfilmungen unerreichten Buch I Am Legend wegfegt und gleichzeitig einen weiteren ungenutzten Ansatzpunkt zu Invasion hinzufügt. Die gegen Ende utopische Vorstellung eines globalen Weltfriedens dank der neuen Rasse, derer Matheson letztendlich die Bühne übergibt, wird in diesem Film unbedacht mit zu einer Gefahr stilisiert. Die eventuell gut gemeinte Kritik (wie die Schlusssequenz andeutet) an unserem Handeln wird dadurch unterminiert, dass die heile Welt durch nationalsozialistische Ideologien geprägt ist, in der das Individuum nicht mehr zählt und andersartige Wesen vernichtet werden müssen. Somit ist es leicht, diese schöne Utopie als eine Abartigkeit zu kennzeichnen, deren Aufkommen jegliche Gewalttätigkeit samt Individualität vorzuziehen sind. Dabei hätte sich Hirschbiegel ein Vorbild an der Arbeit mit dem Buch nehmen und die Idee durch Kaufmanns Ansatz so weit in die Absurdität treiben können, dass der Mensch nicht nur vor einer unlösbaren Aufgabe steht, sondern gleichzeitig erkennen muss, dass es ohne ihn eventuell sogar besser wird.

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Mac_C_Tiro

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Hübsch gesagt, Brennegan! Erspart mir einen längeren Eigenkommentar.^^ @Filmkenner: Die Siegel Version halte ich im ganzen beurteilt auch für die beste, obwohl die Dialoge teilweise unbeabsichtigt "komisch" wirken.


Brennegan

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Vielen Dank, aber nicht dafür, dass du mich jetzt auch noch heißer auf die Siegel-Version machst ;)


Donnos

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Bewertung4.0Uninteressant

Lange war das Gewicht "spannend und halbwegs interessant" dominierend auf meiner fiktiven Bewertungswaage, am ende hat sich dann doch noch "dumm und ziemlich inkohärent" deutlich durchgesetzt. Zudem verdammt 90er-style, viele szenen und Dialoge wirkten der Klischeekiste entnommen und peinlich ausgelutscht bis zum geht nicht mehr. Schade.

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emotionfreak

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Bewertung7.0Sehenswert

Bereits 4 mal wurde dieser Stoff verfilmt, in den 50zigern unter dem Titel "Die Dämonischen", da ist die Sichtung zu lange her, um ihn bewerten zu können, in den siebzigern unter dem Titel "Die Körperfresser kommen", der gefiel mir sehr gut(8Pkt) , in den neunzigern "Bodysnatchers", hab ich noch nicht gesehen. Dieser hier beginnt ähnlich, wie "Die Körperfresser kommen", in der ersten Hälfte merken die Protagonisten, dass die Menschen sich seltsam verhalten, dass irgendetwas nicht stimmt und kommen schießlich der Sache auf den Grund. Das ist ganz gut gelungen, allerding in DKfk besser, zumal man hier zu plötzlich und plump dem Geheimnis auf die Spur kommt. Ausserdem frage ich mich, woher die eigentlich wussten, dass sie nicht einschlafen dürfen. In der zweiten Hälfte dann, wird es ebenfalls ähnlich wie in DKfk richtig spannend und packend, als die Protagonistin mit ihrem Sohn auf der Flucht ist und dabei keinesfalls einschlafen darf. Das ist gut gemacht, man kann richtig mitfiebern. Der Schluß ist dann ganz anders, als bei den Vorgängern. Zudem gibt es noch eine Prise Kritik an der Menschheit und es wird die Frage aufgeworfen, ob es nicht besser gewesen wäre, den außerirdischen Invasoren die Macht zu überlassen. Das ist zwar ganz nett, aber jetzt nicht so dolle. Die Darsteller zwar nicht überragend, aber zumindest Nicole Kidman doch solide.
Alles in allem nicht schlecht, kann man sich auf jeden Fall mal angucken, aber keinesfalls ein Must see.

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Delf Lepidosiren

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Bewertung4.0Uninteressant

Mit der Frage: "Wo ist Oliver?" wäre der Film bezüglich seines Inhalts deutlich treffender tituliert, zudem gehört er in die Rubrik "Kinderfilm" und nicht ins Genre "Thriller" oder gar "Horrorfilm". Als actionreicher Kinderfilm würde er zudem auch gut punkten, aber als ein sich tatsächlich ernst nehmender Sci-Fi Film mit $80.000.000 Budget ist er schlichtweg uninteressant (4.0 Bewertungspunkte).
Auch, wenn ich die zu Hunderten hier präsenten Nicole-Kidman-Fans damit ins blanke Entsetzen stürze, sag ich es trotzdem frei heraus: Ausgerechnet die Hauptdarstellerin liefert in diesem Film die schwächste Leistung. Sie wirkt von Beginn an so emotionslos, als sei sie sie erste Infizierte.

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ShayaNova

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botoxfresse kidman wird eh überbewertet ;)


Delf Lepidosiren

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Mit wenig Worten viel ausgedrückt. :)


Scipio

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Bewertung2.0Ärgerlich

Unglaubwürdiger und langweiliger Müll.

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A.Mendes86

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Bewertung2.0Ärgerlich

"Invasion" ist für mich ein völlig uninteressanter, uninspirierter und langweiliger Film.
Er zeigt nichts was mich interessiert und was ich als spannend und sehenswert empfinden würde und blieb beim Anschauen weit hinter meinen Erwartungen angesichts der hochkarätigen Besetzung zurück.

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WAS MIR NICHT GEFALLEN HAT

Den Hintergrund und die Handlung des Filmes empfinde ich als hanebüchen und uninspiriert.
Bietet eine Geschichte um ein die Menschen veränderndes außerirdisches Virus theoretisch auch die Möglichkeit eine sehr packende Science-Fiction-Geschichte zu erzählen oder wahlweise auch einen verstörenden Horror-Film zu gestalten, so wurde hier meiner Ansicht nach nichts von diesem Potential ausgeschöpft und ein ganz unspektakulärer Film produziert der weder Stimmung aufbaut, noch eine tiefgründige Geschichte erzählt, noch Schrecken verbreitet.

Ohne über Details und Schicksal der Protagonisten spoilern zu wollen, will ich den Hintergrund der Handlung doch einmal knapp zusammenfassen:
Die Filmhandlung lässt bezüglich des Herkommens und der Art des außeridischen Virus alle Fragen offen.
Das Virus wird durch ein Shuttle-Unglück auf dem Staatsgebiet der USA verstreut, infiziert wie ein verhaltensändernder Parasit (so etwas gibt es ja im geringeren Ausmaß wirklich) die Menschen und diese fühlen sich dann nach der nächsten Nachtruhe von heute auf morgen einer verschworenen Gemeinschaft zugehörig, haben das Ziel ihre Mitmenschen zu infizieren und eine neue Weltordnung der Gerechtigkeit durch Emotionslosigkeit aufzubauen.
Eine Erklärung dieses in den Raum gestellten Motives oder des Herkommens des Virus erfolgt nie.

Die Chance eine fremdartige Invasionsmacht zu zeigen und eine wirklich große Geschichte zu erzählen wurde nicht genutzt.
Die Chance sich intensiver mit dem Virus selbst, seinem Hintergrund und den Veränderungen, die die Infizierten durchmachen zu beschäftigen wurde nicht genutzt.
Auch die Chance das Virus und seine Auswirkungen auf eine grauenerregende Art darzustellen und dadurch Horror herbeizuführen wurde nicht genutzt.
Die Welt verwandelt sich still und schmerzfrei, die Menschen werden blutleere emotionslose Personen die irgendwie noch sie selbst sind und irgendwie auch nicht und Nicole Kidman wird als Hauptdarstellerin in einer Hetzjagdt durch diese Situation getrieben, die vor Ex-Mann, Freunden und Kollegen nicht halt macht.
Am Ende gewinnt das ganze Züge eines billigen Zombiefilms, die für mich auch in keiner Beziehung zum vorherigen Auftreten der veränderten Menschen stehen.
(Massen an Infizierten werfen sich auf das Auto der Protagonistin um im Haufen unmotiviert darauf herum zu kriechen als wären sie aus einem Umbrella-Labor entlaufen.)
Das Ganze endet dann genau so unspektakulär und blutleer wie es begonnen hat.
Eine Tiefe versucht das Drehbuch dem Geschehen dann durch eingestreute oberflächliche Stammtischparolen zur Natur des Menschen zu geben.

Aus meiner Sicht alles völlig langweilig und blöd: ich sehe und höre über 1:38 Stunden nichts, dass mich interessiert, Spannung auslöst, mein Herz oder meinen Kopf beschäftigt.
Nur eine öde, unmotivierte, vorhersehbare Handlung die alle Antworten schuldig bleibt.

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WAS MIR GEFALLEN HAT

Das ist leicht gesagt: Nicole Kidman, eine nach meinem Empfinden schöne Frau, die ich mir gerne in Filmen anschaue.
Das wars dann auch schon.
Und das rettet den Film für mich in keiner Weise.

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Fazit: Für mich verschwendete Zeit - 2/10 Punkte

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Erlkoenig

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Interessant zu sehen, wie die Meinungen zu diesem Film auseinandergehen. Ich fand nicht nur die Schauspieler klasse, sondern auch die Spannungsmomente. Der Film wurde zu keiner Zeit langweilig und man konnte ständig mitfiebern, ob Nicole nicht doch "verwandelt" wird oder ob sie es schafft. Ich fand schon "Die Körperfresser" und "Sie leben" mit Roddy Piper in der Hauptrolle sehr spannund und sehenswert.
Ich kann mich in solchen Filmen immer besonders gut in die Gefühlslage der Protagonisten versetzen...und wenn ich das kann, hat der Film das erreicht, was er soll.

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damian.thorne.3

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Bewertung7.5Sehenswert

Hier werden die Menschen nicht durch Duplikate ersetzt ,sondern von einem Virus der sich im Gehirn festgesetzt hat manipuliert.

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Kevin2803

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Bewertung7.0Sehenswert

Ganz netter Thriller, in dem mir Nicole Kidman gut gefallen hat. Auf Daniel Craig kann ich allerdings gern verzichten, aber der war eh kaum zusehen. Die Story gab es schon oft und ist nichts besonderes mehr, dennoch war der Film ganz spannend.

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Mac_C_Tiro

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Bewertung4.0Uninteressant

Unfein inszenierte, lieblos umgesetzte und mies geschnitte Variante des oft verfilmten Körperfresserstoffs. Das einziges Highlight stellt Nicole Kidman da, welche gewohnt mitreißend aufspielt und mit ihrer Intensität meinem Einschlafen erfolgreich vorbeugen konnte. Kleiner Tipp, wers gern etwas härter und brutaler hat sollte sich stattdessen "Body Snatchers" von 1993 gönnen. Wer hingegen filmische Kunst, etwas Botschaft und glaubwürdige Darsteller bevorzugt sollte wie ich dem Original aus den 50ern oder dem Remake (mit Mr. Spock!) den Vorzug geben!

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Gretchen_Ross

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Bewertung6.5Ganz gut

Die Schnitte waren absoluter Mist, die Story fand ich nicht so toll, aber Nicole Kidman hat VERDAMMT viel rausgehauen- der Kampf, nicht einzuschlafen bot super szenen.

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JackoXL

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Die Story ist das beste an dem Film, wurde hier nur öde umgesetzt (im 4. Versuch).


Mr. K R I T I K

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Ja die Kidman hat`s noch rausgehauen!


chmul_cr0n

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Bewertung5.0Geht so

Daniel Craig spielt cool, die Action is cool inszeniert und geschnitten, aber sonst...kann man den Film echt vergessen.
Das Ende hat ja mal so null reingepasst, was sollte der Mist? :o

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Drumhead92

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Bewertung7.0Sehenswert

Leute! Jetzt zerreißt den Film mal nicht so in der Luft.
Es ist kein Meisterwerk. Das ist klar. Aber ein solider Thriller in coolem Look.

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myk384su

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Bewertung3.0Schwach

Nicole Kidman verleiht dem Streifen eine gewisse 'Klasse', das wars dann aber auch schon.

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The Chief

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Bewertung3.5Schwach

RTL verfilmt den neu und nennt den dann " Pandemie- Sie wird dich kriegen", mit Veronica Ferres in der Hauptrolle.

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Baumkopf Holzfaust

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Um Gottes Willen.....


The Chief

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Ja, Gott bewahre...


Uwe B.B.B.

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Bewertung0.5Schmerzhaft

Dämliches Machwerk auf dem Niveau einer deutschen Fernsehproduktion.

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WHSS

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Bewertung4.5Uninteressant

Echt traurig, dass solche Schauspieler wie Kidman und Craig in sonem Film mitspielen. Der ist ja an sich nicht schlecht gemacht. Spanend usw. Nur ist die Story mittlerweile so zerkaut, dass keiner mehr darauf anspricht. Und der kleiner philosophische Input mit der besseren Welt, in der Menschheit unmenschlich sein muss, ist zwar nett, biegt die Sache aber nicht aus. Insgesamt einfach uninteressant.

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