Kontroll
Kontroll (2003), HU Laufzeit 111 Minuten, FSK 16, Thriller, Kinostart 10.02.2005
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16 Kommentare
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von Nimród Antal, mit Zsolt Nagy und Csaba Pindroch
Bulcsú hat sich für das Leben im Labyrinth entschieden. Tag und Nacht schleicht er durch die Gänge des U-Bahnnetzes, fährt Zug von früh bis spät und packt mit seiner Truppe den härtesten, undankbarsten Job der Welt an: die Fahrkartenkontrolle. Seine Kollegen und er werden angepöbelt, angespuckt, angebrüllt. Wer einmal U-Bahnkontrolleur geworden ist, der ist offensichtlich nicht mehr in der Lage mit der Welt an der Oberfläche zurecht zu kommen. Unter der Erde ist die Welt aber auch nicht einfacher zu meistern. Bootsie der flinkste Schwarzfahrer der Stadt, narrt die Kartenkontrolleure jeden Tag aufs Neue. Die Rivalen aus den anderen Kontrolltrupps feinden sie dauerhaft an. Und ein mysteriöser Killer, der immer wieder unschuldige Fahrgäste vor einfahrende Züge stößt, verbreitet Angst und Schrecken. (omdb)
Cast & Crew
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Nimród Antal
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Sándor Csányi
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Sándor Badár
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Zoltán Mucsi
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Professor
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Zsolt Nagy
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Csaba Pindroch
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Andrew Hefler
Regie
Schauspieler
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Gyözö Szabó
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László Nádasi
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György Cserhalmi
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Big Boss
-
Jim Adler
-
Nimród Antal
- Genre
- Thriller
- Zeit
- 2000er Jahre, 2000er Jahre
- Ort
- Budapest
- Handlung
- Anzug, Böser Chef, Einzelgänger, Engel, Erlösung, Eule, Fahrkarte, Feindschaft, Gang, Hoffnung, Kehle aufschneiden, Kostümparty, Kotze, Kündigung, Liebe, Lüftungsschacht, Mutprobe, Narkolepsie, Onkel, Prostituierte, Psychiatrie, Rache, Rasierschaum, Rennsport, Rolltreppe, Schwarzfahrer, Serienmörder, Sicherheitskamera, Suche nach Mörder, Surrealismus, Tourist, Traum, Trenchcoat, Tunnel, U-Bahn, Uniform
- Stimmung
- Aufregend, Berührend, Eigenwillig, Geistreich, Witzig
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Kontroll
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Kritiken (4) — Film: Kontroll
GR0BI: Cinegate/Deadline-Magazin GR0BI: Cinegate/Deadline-Magazin
Kommentar löschenNach Luc Bessons "Subway" wagt sich endlich mal wieder ein Regisseur in die Metro, auf wenn sein budapester Undergroundfilm etwas weniger märchenhaft ausfällt.
Der Film erzählt von den skurillen Figuren und Situationen einer Zug-Kontrolleur-Gruppe, in der lose ein Killer- und Lovestory-Plot eingewoben wurde, von denen leider keiner richtig zur Geltung kommt. Sehr fahrig in der Struktur bildet "Kontroll" eher ein Sammelsorium an Moment-Aufnahmen ohne Struktur oder Stringenz, die allerdings *äusserst* ansprechend inszeniert wurden. Inbesondere bei den Auftritten des Killers macht sich fast schmerzlich eine Ahnung von verschenktem Potential deutlich - hier hätte man es mit einem deutlich besseren "Creep" zu tun gehabt.
Es bleibt ein mehr als ansehnlicher Film! Verschroben erzählt, beeindruckend bebildert sowie vertont und damit durchaus in der Lage Bessons Frühwerk Paroli zu bieten!
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Philipp Bühler: Berliner Zeitung, fluter Philipp Bühler: Berliner Zeitung, fluter
Kommentar löschenRegisseur Nimród Antal inszeniert diesen Einblick in eine fantastische Welt mit viel schwarzem Humor und harter Musik. Die Paprikarezepte, die man hier beim Einsammeln von Leichenteilen austauscht, sind zwar ungarisch. Aber den surrealen Horror wird jeder begreifen, der schon einmal U-Bahn gefahren ist. Störend ist nur ein etwas niedlicher Liebesplot, gekonnt hingegen der filmsprachliche Rückgriff auf David Lynch. Beim Filmfestival von Cannes 2004 gab es dafür den "Prix de jeunesse".
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
peter-noster: Mostly Movies
Kommentar löschenDer U-Bahn Kartenkontrolleur Bulcsú hat sein Jahren kein Tageslicht mehr gesehen, denn nach der Arbeit verlässt er nicht das U-Bahn System von Budapest. Dieser Genreübergreifendefilm ist eine Psychostudio, Actionfilm, Thriller und Liebesgeschichte. Hauptsächlich verbringt man die Zeit mit Bulcsú samt Kollegen, sowie deren Problemen. Spannung kommt auf, als eine Mörder die Untergrundbahn unsicher macht. Sehr stylischer Film, ich habe ihn gerne gesehen, weil er eben sich eben nicht nur auf eine Genre verließ und Neues bot.
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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenSpannender Ubahnthriller, der erst im letzten Akt etwas konfus wird.
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Kommentare (12) — Film: Kontroll
Kommentar schreibenloveissuicide 2012/01/27 20:49:50
Kommentar löschenOhne eigentliche Handlung kam diese Mischung aus Milieu-Studie und Thriller sehr gut an bei mir. Irgendwie kann ich nicht erklären, wieso mir dieser Film so gut gefallen hat, aber nach dem Abspann hatte ich das Gefühl, einen sehr guten Film abseits der üblichen Gewohnheiten gesehen zu haben. Sehr düster, sehr skurril, und - eigentlich - ohne wirkliche Schwächen.
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Yvonne_Kol 2011/07/10 20:38:55
Kommentar löschenEin ungarischer Thriller, der die beklemmende Wirkung eines U-Bahn-Systems perfekt als Stilmittel einzusetzten weiß. Es werden mehrere Handlungsstränge miteinander verwoben, die skurrilen Charaktere sind zum Brüllen komisch und genau dies unterscheidet den Film vom Hollywood-Mainstreamkino. Auch die Optik überzeugt, zusammenfassend gesagt also ein Film den nicht jeder kennt, aber kennenlernen sollte!
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Venom 2010/12/11 17:45:40
Kommentar löschenKontroll hat keine Story im eigentlichen Sinn. Stadtessen begleitet man ein Kontrolleursteam fast Dokumentarisch durch ein paar Tage ihres Lebens. Dabei wurden in Ansätzen ein Thriller-Plot und eine Liebesgeschichte (die gottseidank nicht verkitscht wurde) eingebaut.
Aber die Story ist hier auch nicht so wichtig, da der Film von seinen skurrilen aber sympathischen Charaktern lebt, die noch dazu alle überzeugend gespielt werden. Diese kommen immer wieder in die absurdesten Situationen, die den Zuschauer zum Lachen oder schmunzeln bringen.
"Kontroll" ist aber keine Komödie. Vielmehr muss man immer damit rechnen, dass die nächste Szene einem komplett anderen Genre angehört als die aktuelle.
Insgesamt ein sympathischer Film der auf jeden Fall sehenswert ist.
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Filmer505 2010/11/24 23:59:54
Kommentar löscheninteressante Einblicke in das Leben in der Budapester Unterwelt...
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zzooo 2010/09/20 00:48:38
Kommentar löschenEin schwer zu beschreibener Film. Konnte mich fesseln, nur weiß ich leider nicht warum. Atmosphäre und Schauspieler sind auf jeden Fall hervorragend. Dafür ist die Story ein wenig verwirrend... Entweder man mag den Film, oder man mag ihn nicht.
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moepmoep 2010/03/05 16:17:09
Kommentar löschenÄußerst sympathischer Film. Hat zwar keinen so richtig konkret verfolgten Handlungsstrang, schafft es aber dennoch sehr schön zu fesseln. Wenn man sich erstmal auf die eher ungewöhnlichen, aber sehr liebenswerten Charaktere, die düstere Stimmung, Perspektivlosigkeit und die Mystik einlässt, dann hat man sowohl Spannung, als auch Spaß an diesem Ausnahmewerk. Die Schauspieler sind wirklich großartig. Ich kannte bisher keinen von ihnen, aber war definitiv sehr begeistert. Toll auch, dass der Film Fragen offen lässt und auch noch im Nachhinein zur Diskussion beigetragen hat. Ein Film, den man immer wieder sehen will und kann.
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Sanylein 2010/01/28 23:51:30
Kommentar löschenOk Also zuerst hab ich gedacht der Film wird richtig schlecht, weil kaum Spannung aufkam. Hab mich aber geirrt, der Film scheint schon Sehenswert zu sein, und es kommt dann auch irgendwann endlich etwas Spannung auf.
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PaJeRo 2010/01/25 21:58:36
Kommentar löschenEin sehr originelles Debütwerk von Nimrod Antal, welcher mit seinem geringen Budget unglaublich viel rausgeholt hat. Durch diese düstere Atmosphäre des Schauorts, einem U-Bahntunnel, kriegt der Film eine ganz eigene Note. Durch seine unkonventionelle Erzählweise bekommt das ganze leicht den Anschein eines Mosaiks, welches sich gegen Ende zusammen setzt und einen harmonischen Abschluss darstellt. Ein künstlerisch wertvoller Film, welcher jedem angehenden Regisseur zeigt wie mit wenigen Mitteln (ok wenig ist jetzt ein sehr dehnbarer Begriff) ein guter Film gelingen kann. Spannung war bei mir leider begrenzt vorhanden, wobei ich meistens sowieso ein anderes Zuschauverhalten an den Tag lege als gewöhnlich, der Film hat den Zuseher eher angestrengt. Kann man sich auf jeden Fall mal geben.
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Metallmühle 2009/02/15 18:59:13
Kommentar löschenEin Typ kommt irgendwo in die Kneipe und bestellt sich zehn Schnäpse.
Der Wirt schaut ihn erstaunt an, was gleich zehn?
Jetzt gib schon her, sagt der Typ darauf.
Der Wirt gießt also die zehn Schnäpse ein und stellt sie nebeneinander auf die Theke.
Der Typ nimmt den ersten und den zehnten Schnaps aus der Reihe und schüttet sie beide vor sich auf den Boden.
Die restlichen 8 kippt er einen nach den andern in sich rein.
Der Wirt ist ganz entsetzt und sagt: Aber mein Herr, warum haben sie denn die beiden Schnäpse weggegossen.
Da sagt der Typ ganz einfach weil der erste immer so ekelhaft schmeckt und weil mir vom letzten immer schlecht wird.
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Mr Lee 2009/02/05 12:46:46
Kommentar löschenEIn echt toll gemachter Film den man sich öfters ansehen kann. Die Story wie auch das Genre spring hier wild umher. Macht den Film dadurch echt sehenswert.
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das_Produkt 2008/05/25 20:53:10
Kommentar löschenEin fantastischer Film. Auf jeden Fall.
Schon die Idee, einen Film komplett in der U-Bahn spielen zu lassen ist genial. Ok, man muss zugeben, Luc Besson hatte die Idee früher, aber das macht den Film ja nicht schlechter.
Leider muss ich sagen, dass die Story besonders zum Ende hin sehr stark nachlässt.
Aber allein das Panorama dieser Schächte macht alles wieder wett.
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Sonse 2007/03/09 15:40:07
Kommentar löschenOrigineller, amüsanter Film über völlig abgefu****, ähem, heruntergekommene Fahrkartenkontrolleure in der Budapester U-Bahn. Sehr süß ist v.a. das anfängliche offizielle Statement, dass die Zustände des Budapester ÖPNVs nicht so elend sind wie im Film (= not based on a true story)...
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