Kontroll

Kontroll (2003), HU
Laufzeit 111 Minuten, FSK 16, Thriller, Kinostart 10.02.2005

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5.9 Kritiker
14 Bewertungen
Skala 0 bis 10
7.1 Community
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19 Kommentare
Kontroll - Bild 24894
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von Nimród Antal, mit Zsolt Nagy und Zoltán Mucsi

Bulcsú hat sich für das Leben im Labyrinth entschieden. Tag und Nacht schleicht er durch die Gänge des U-Bahnnetzes, fährt Zug von früh bis spät und packt mit seiner Truppe den härtesten, undankbarsten Job der Welt an: die Fahrkartenkontrolle. Seine Kollegen und er werden angepöbelt, angespuckt, angebrüllt. Wer einmal U-Bahnkontrolleur geworden ist, der ist offensichtlich nicht mehr in der Lage mit der Welt an der Oberfläche zurecht zu kommen. Unter der Erde ist die Welt aber auch nicht einfacher zu meistern. Bootsie der flinkste Schwarzfahrer der Stadt, narrt die Kartenkontrolleure jeden Tag aufs Neue. Die Rivalen aus den anderen Kontrolltrupps feinden sie dauerhaft an. Und ein mysteriöser Killer, der immer wieder unschuldige Fahrgäste vor einfahrende Züge stößt, verbreitet Angst und Schrecken. (omdb)

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Kritiken (4) — Film: Kontroll

GR0BI: Cinegate/Deadline-Magazin GR0BI: Cinegate/Deadline-Magazin

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7.5Sehenswert

Nach Luc Bessons "Subway" wagt sich endlich mal wieder ein Regisseur in die Metro, auf wenn sein budapester Undergroundfilm etwas weniger märchenhaft ausfällt.
Der Film erzählt von den skurillen Figuren und Situationen einer Zug-Kontrolleur-Gruppe, in der lose ein Killer- und Lovestory-Plot eingewoben wurde, von denen leider keiner richtig zur Geltung kommt. Sehr fahrig in der Struktur bildet "Kontroll" eher ein Sammelsorium an Moment-Aufnahmen ohne Struktur oder Stringenz, die allerdings *äusserst* ansprechend inszeniert wurden. Inbesondere bei den Auftritten des Killers macht sich fast schmerzlich eine Ahnung von verschenktem Potential deutlich - hier hätte man es mit einem deutlich besseren "Creep" zu tun gehabt.
Es bleibt ein mehr als ansehnlicher Film! Verschroben erzählt, beeindruckend bebildert sowie vertont und damit durchaus in der Lage Bessons Frühwerk Paroli zu bieten!

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Philipp Bühler: Berliner Zeitung, fluter Philipp Bühler: Berliner Zeitung, fluter

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7.5Sehenswert

Regisseur Nimród Antal inszeniert diesen Einblick in eine fantastische Welt mit viel schwarzem Humor und harter Musik. Die Paprikarezepte, die man hier beim Einsammeln von Leichenteilen austauscht, sind zwar ungarisch. Aber den surrealen Horror wird jeder begreifen, der schon einmal U-Bahn gefahren ist. Störend ist nur ein etwas niedlicher Liebesplot, gekonnt hingegen der filmsprachliche Rückgriff auf David Lynch. Beim Filmfestival von Cannes 2004 gab es dafür den "Prix de jeunesse".

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

peter-noster: Mostly Movies

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7.5Sehenswert

Der U-Bahn Kartenkontrolleur Bulcsú hat sein Jahren kein Tageslicht mehr gesehen, denn nach der Arbeit verlässt er nicht das U-Bahn System von Budapest. Dieser Genreübergreifendefilm ist eine Psychostudio, Actionfilm, Thriller und Liebesgeschichte. Hauptsächlich verbringt man die Zeit mit Bulcsú samt Kollegen, sowie deren Problemen. Spannung kommt auf, als eine Mörder die Untergrundbahn unsicher macht. Sehr stylischer Film, ich habe ihn gerne gesehen, weil er eben sich eben nicht nur auf eine Genre verließ und Neues bot.

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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6.5Ganz gut

Spannender Ubahnthriller, der erst im letzten Akt etwas konfus wird.

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Kommentare (15) — Film: Kontroll

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HulktopF

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

eine sehr belebte einsicht in das leben eines fahrscheinkontrolleurs im russischen raum (sorry ich weiß grad nicht mehr wo der film spielt XD).an sich ganz toll, jedoch wird ein storyteil groß aufgespult und nicht aufgeklärt was ein wenig entäuscht, jedoch an sich nciht weiter schlimm ist,da der rest sehr unterhält.
an und für sich sehenswert :)

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anakyn

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Bewertung7.5Sehenswert

ein interessanter film, keine frage. ein richtige handlung hat der film im grunde nicht. man begleitet im grunde nur die gruppe kontrolleure durch die u-bahn-schächte. der fokus liegt dabei auf bulcsu, der sich bewusst dort unten "versteckt".

kontroll ist schön anders im gegensatz zum bekannten hollywood-brei und lässt auch schön viel raum zum mit-, weiterdenken und diskutieren. die atmosphäre ist toll und sowohl bilder als auch dialoge laden schön zum grübeln ein. der film hat irgendwie von allem etwas action, drama, komödie, love-story ... aber nie von einem element zu viel.

gelungen!

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Haenseln

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Bewertung9.0Herausragend

Was ist das nur für ein Film? Nach dem Film zunächst ziemlich geflasht. Die düstere Stimmung. Die kaputten urkomischen Typen. Teilweise echt spannend und gruselig. Doch der Reihe nach.
Nach einer unterhaltsamen Einführung des Chefs der Budapester U-Bahn steigt man direkt ein in die Fahrt unter Tage. Jeder der mal in einer Großstadt in der U-Bahn war, weiß wie kaputt es selbst in beispielsweise Hamburg da sein kann - einen Film der nur dort spielt finde ich eine großartige Idee. Durch das Ausradieren von jeder Schrift im Film kann er im Grunde überall spielen. Dort lasse ich Menschen darstellen die den beschissensten Job der Welt (!?) machen - wer mag schon Fahrkartenkontrolleure?
Durch die Geschichte, die alles andere als geradlinig verläuft, bekommt der Film zwar einen Rahmen, doch springt er zwischen vielen verschiedenen Themen und Genres hin und her - Komödie, Thriller, Horror und ein Hauch psychedelische Charakterstudie mit Liebesfilm... Letzendlich bleibt ein Hauch von Fight Club übrig - nicht zuletzt durch ein meiner Meinung nach deutliches Zitat (die Prügelei mit abschließendem ins-Regal-Fliegen).
Obwohl das Ende alles andere als klar war ist es dennoch nicht die größte Überraschung, trotzdem kann man nach dem Film noch die ein oder andere Spekulation anstellen.
Nicht zuletzt sind die tollen Weitwinkelaufnahmen der Schächte und U-Bahnhöfe ein Genuss und das grelle, kalte Neonlicht verleiht dem Ganzen, neben einigen speziellen Szenen und Charakteren wie dem Teddybär (der übrigens wirklich zum verlieben ist) eine Surrealität, die toll zur Geschichte und der Machart des Films passt. Vieles wirkt deplaziert, überzeichnet oder heftig psychedelisch (die Eule, die Scheißeule!). Die Musik tut ihr übriges dazu, mal hämmernd, mal aus einer anderen Welt untermalt sie das Ganze zwar recht unauffällig aber sehr passend.
Insgesamt ein ziemlich alternativer Film mit relativ kleinem Budget, der einem genau das richtige Maß an Unterhaltung bietet aus allen Sparten, sicher nichts für den gemütlichen Popcornabend mit Freundin - aber schon eher für den Abend mit Filmeliebhaberfreunden (sowohl dieses als auch jenes kommt allerdings auf eure Auswahl an...), die auf etwas freakige Filme mit Diskussionpotential stehen und dabei noch lachen wollen...

p.s.: Es gibt einige gute Witze in Filmen (QT in Desparados) und einige schlechtere (Terminator und Pinocchio in Konockin on heavens door) der hier erzählte gehört zwar zur zweiten Sorte, wird aber immerhin von einem sehr sympathischen Typ erzählt...

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loveissuicide

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ohne eigentliche Handlung kam diese Mischung aus Milieu-Studie und Thriller sehr gut an bei mir. Irgendwie kann ich nicht erklären, wieso mir dieser Film so gut gefallen hat, aber nach dem Abspann hatte ich das Gefühl, einen sehr guten Film abseits der üblichen Gewohnheiten gesehen zu haben. Sehr düster, sehr skurril, und - eigentlich - ohne wirkliche Schwächen.

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Yvonne_Kol

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ein ungarischer Thriller, der die beklemmende Wirkung eines U-Bahn-Systems perfekt als Stilmittel einzusetzten weiß. Es werden mehrere Handlungsstränge miteinander verwoben, die skurrilen Charaktere sind zum Brüllen komisch und genau dies unterscheidet den Film vom Hollywood-Mainstreamkino. Auch die Optik überzeugt, zusammenfassend gesagt also ein Film den nicht jeder kennt, aber kennenlernen sollte!

bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Venom

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Bewertung7.0Sehenswert

Kontroll hat keine Story im eigentlichen Sinn. Stadtessen begleitet man ein Kontrolleursteam fast Dokumentarisch durch ein paar Tage ihres Lebens. Dabei wurden in Ansätzen ein Thriller-Plot und eine Liebesgeschichte (die gottseidank nicht verkitscht wurde) eingebaut.
Aber die Story ist hier auch nicht so wichtig, da der Film von seinen skurrilen aber sympathischen Charaktern lebt, die noch dazu alle überzeugend gespielt werden. Diese kommen immer wieder in die absurdesten Situationen, die den Zuschauer zum Lachen oder schmunzeln bringen.
"Kontroll" ist aber keine Komödie. Vielmehr muss man immer damit rechnen, dass die nächste Szene einem komplett anderen Genre angehört als die aktuelle.
Insgesamt ein sympathischer Film der auf jeden Fall sehenswert ist.

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Filmer505

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

interessante Einblicke in das Leben in der Budapester Unterwelt...

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zzooo

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Bewertung7.5Sehenswert

Ein schwer zu beschreibener Film. Konnte mich fesseln, nur weiß ich leider nicht warum. Atmosphäre und Schauspieler sind auf jeden Fall hervorragend. Dafür ist die Story ein wenig verwirrend... Entweder man mag den Film, oder man mag ihn nicht.

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moepmoep

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Äußerst sympathischer Film. Hat zwar keinen so richtig konkret verfolgten Handlungsstrang, schafft es aber dennoch sehr schön zu fesseln. Wenn man sich erstmal auf die eher ungewöhnlichen, aber sehr liebenswerten Charaktere, die düstere Stimmung, Perspektivlosigkeit und die Mystik einlässt, dann hat man sowohl Spannung, als auch Spaß an diesem Ausnahmewerk. Die Schauspieler sind wirklich großartig. Ich kannte bisher keinen von ihnen, aber war definitiv sehr begeistert. Toll auch, dass der Film Fragen offen lässt und auch noch im Nachhinein zur Diskussion beigetragen hat. Ein Film, den man immer wieder sehen will und kann.

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Sanylein

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Bewertung6.0Ganz gut

Ok Also zuerst hab ich gedacht der Film wird richtig schlecht, weil kaum Spannung aufkam. Hab mich aber geirrt, der Film scheint schon Sehenswert zu sein, und es kommt dann auch irgendwann endlich etwas Spannung auf.

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PaJeRo

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Bewertung7.0Sehenswert

Ein sehr originelles Debütwerk von Nimrod Antal, welcher mit seinem geringen Budget unglaublich viel rausgeholt hat. Durch diese düstere Atmosphäre des Schauorts, einem U-Bahntunnel, kriegt der Film eine ganz eigene Note. Durch seine unkonventionelle Erzählweise bekommt das ganze leicht den Anschein eines Mosaiks, welches sich gegen Ende zusammen setzt und einen harmonischen Abschluss darstellt. Ein künstlerisch wertvoller Film, welcher jedem angehenden Regisseur zeigt wie mit wenigen Mitteln (ok wenig ist jetzt ein sehr dehnbarer Begriff) ein guter Film gelingen kann. Spannung war bei mir leider begrenzt vorhanden, wobei ich meistens sowieso ein anderes Zuschauverhalten an den Tag lege als gewöhnlich, der Film hat den Zuseher eher angestrengt. Kann man sich auf jeden Fall mal geben.

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Metallmühle

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Bewertung1.0Ärgerlich

Ein Typ kommt irgendwo in die Kneipe und bestellt sich zehn Schnäpse.
Der Wirt schaut ihn erstaunt an, was gleich zehn?
Jetzt gib schon her, sagt der Typ darauf.
Der Wirt gießt also die zehn Schnäpse ein und stellt sie nebeneinander auf die Theke.
Der Typ nimmt den ersten und den zehnten Schnaps aus der Reihe und schüttet sie beide vor sich auf den Boden.
Die restlichen 8 kippt er einen nach den andern in sich rein.
Der Wirt ist ganz entsetzt und sagt: Aber mein Herr, warum haben sie denn die beiden Schnäpse weggegossen.
Da sagt der Typ ganz einfach weil der erste immer so ekelhaft schmeckt und weil mir vom letzten immer schlecht wird.

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Mr Lee

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Bewertung9.0Herausragend

EIn echt toll gemachter Film den man sich öfters ansehen kann. Die Story wie auch das Genre spring hier wild umher. Macht den Film dadurch echt sehenswert.

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das_Produkt

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ein fantastischer Film. Auf jeden Fall.
Schon die Idee, einen Film komplett in der U-Bahn spielen zu lassen ist genial. Ok, man muss zugeben, Luc Besson hatte die Idee früher, aber das macht den Film ja nicht schlechter.
Leider muss ich sagen, dass die Story besonders zum Ende hin sehr stark nachlässt.

Aber allein das Panorama dieser Schächte macht alles wieder wett.

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Sonse

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Bewertung7.0Sehenswert

Origineller, amüsanter Film über völlig abgefu****, ähem, heruntergekommene Fahrkartenkontrolleure in der Budapester U-Bahn. Sehr süß ist v.a. das anfängliche offizielle Statement, dass die Zustände des Budapester ÖPNVs nicht so elend sind wie im Film (= not based on a true story)...

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