Miller's Crossing

Miller's Crossing (1990), US Laufzeit 115 Minuten, FSK 18, Drama, Komödie, Thriller, Kinostart 14.02.1991


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8.1
Kritiker
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7.6
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79 Kommentare
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von Ethan Coen und Joel Coen, mit Steve Buscemi und J.E. Freeman

Der verschuldeten Spieler Tom (Gabriel Byrne), die rechte Hand von Mafia-Boss Leo (Albert Finney) steht im Mittelpunkt von Miller’s Crossing. Leo hat Probleme. Johnny Caspar (Jon Polito), sein Rivale, will, dass er ihm den kleinen Wettschieber Bernie Bernbaum (John Turturro) ausliefert, der unter seinem Schutz steht. Der ist eigentlich keine große Nummer, aber zufällig der Bruder seiner Geliebten Verna (Marcia Gay Harden). Ausliefern kommt also nicht in Frage, für den Gangsterboss alter Schule. Tom seinerseits, hat nun selbst eine Affäre mit Verna. Bald steht der stets überlegt agierende Tom zwischen allen Fronten und muss Loyalität, Liebe und die eigene Ambition unter einen Hut kriegen. Das ist allerdings gar nicht so einfach, wenn einem die Kopfbedeckung bei jeder Gelegenheit davonflattert …

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Kommentare (77) — Film: Miller's Crossing


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Bubo

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Wir fahren jetzt nach Miller’s Crossing. In diesem Waldstück zahlt jeder seine Schulden selbst. Hier gibt es keine Gerechtigkeit. Hier müssen Umwege gemacht werden, um das zu bekommen, was man will. Hier werden Freundschaft, Charakter und Ethik grossgeschrieben....also...vor allem jede Menge Schmutz, eben.

Doppelte Betrüger, lügende Wahrheiten, getürkte Rennen, machtlose Bürgermeister. Dazu trinkende Prohibitionisten, kriminelle Polizeichefs, herzlose Liebesbeziehungen und Gangsterbosse, die nur glauben, am Ruder zu sitzen, sowie kleine Fische, die mal gross auftrumpfen wollen, in diesem dreckgetrübten Haifischbecken. Und mittendrin immer und überall dabei: Tom (Gabriel Byrne) und sein nie auf dem Kopf bleiben wollender Hut; entweder auf der einen, der anderen, der eigenen oder gar keiner Seite....so scheint es zumindest.

In jedem Dialog findet sich ein Advocatus Diaboli. In jeder Einstellung gibt es ein Opfer. In jeder Szene gewinnt irgendwer. Niemand weiss, was jeder wissen sollte. Jeder fragt sich, was keinem klar ist. Insbesondere der Zuschauer. Dem wird zwischen all den superb eingefangenen Bildern im packenden Setting Amerikas zwischen Prohibition und Depression schon ein wenig Aufmerksamkeit abverlangt. Aber wie so oft im (Gangster-)Leben: Wer durchhält, wird belohnt!

Spitzenmässiges, sorgfältig ausgearbeitetes Drehbuch, Regie und Produktion der frühen Coens. Grossartige Darsteller, gemächlich aufgebaute, ja trotz aller Schiessereien schon fast ruhige Stimmung, die einen unweigerlichen Sog aufkommen lässt. Mir ist immer noch nicht so ganz klar, warum der Film kein kommerzieller Erfolg wurde. Vielleicht war der Zeitpunkt der Veröffentlichung ungünstig (im selben Jahr kamen GOODFELLAS und DER PATE III in die Kinos, die ja auf ähnlichem Grundgerüst gebaut sind)?

Tief „noir“, ein böser, überaus cleverer Film! Es war ein brillantes Spiel, ich ziehe meinen Hut und verneige mich.

SPOILER:
Der "Shootout" in Leos Haus zu "Danny Boy" gehört mit zu dem Besten, was ich je so filmisch sehen durfte. Jede Menge Kugeln, Köpfchen, Klasse!

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Chris12zero

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...mir fehlen die Worte. Nur so viel zu deinem wundertollen Text: <3 !!!!! :-)))


Bubo

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@Chris: Deine Bewertung zu Miller's Crossing lässt mich grad hocherfreut zurück - wundertoll, finde ich das;) Danke Dir!


Ozuma

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Bewertung7.5Sehenswert

Sehr verstrickt, mit viele Namen das es manchmal und besonders am Anfang ein bisschen schwer sein kann mit zu kommen da sich nicht nur 2 Leute gegenseitig anpissen. Cooler Hauptdarsteller der gelassen und cool bleibt und ein Man mit Prinzipien ist so wie es sich für mich in einem Mafia Film gehört. Durch die Verstreckungen spannend gemacht und nicht von vorne hin durchschaubar. Mein einziger Kritikpunkt ist das übertriebene Rumgeschieße auf eine Person da werden teilweise 100 Kugeln für einen benutzt, mit einem MG und keiner Trifft. So was kann ich leider nicht ab.

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ilarmadio

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65 minuten hab ich es ausgehalten. eigentlich stehe ich auf mafia-filme, vor allem wenn sie ne gute story haben sollten. keine ahnung, der hier ging mir einfach auf den senkel

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BenAffenleck

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Bewertung4.0Uninteressant

Ich konnte mich mit MILLERS' S CROSSING leider überhaupt nicht anfreunden. Der Film ging mir eigentlich so am A@@ch vorbei, das ich nach einer Stunde abgeschaltet habe. Das wer-gegen-wen war ganz interessant, jedoch habe ich mit keinem der Charaktere mitgefiebert. Zudem war die Synchronisation läppisch, bzw gab es fast keine Umgebungsgeräusche. Das finde ich dann immer so billig.

Den Kult um MILLER'S CROSSING kann ich leider nicht nachvollziehen. Aber das Problem habe ich auch bei etlichen anderen Coen-Filmen. Dann lieber zum x-ten Mal *The Untouchables* oder *Road To Perdition*

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Bubo

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Pffff, ab zum Nachsitzen, punkto Hausaufgabenheft, Banausen!! xDD (kleines Bubo-Spässchen, nix für ungut;) ich find Miller's Crossing ganz gross!)


BenAffenleck

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Kein Ding, für so ne Watche bin ich durchaus zu haben. Ich konnte dem Film nichts abgewinnen, und Mafia Filme mag ich sonst sehr...


corinna.freiburg

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ohne Gabriel Byrne in der Besetzungsliste wäre ich auf dieses kleine Schmuckstückchen wohl nicht aufmerksam geworden, denn, ganz ehrlich, ich kann mit den Coens eigentlich nur wenig bis garnichts anfangen... bis heute verstehe ich nicht, was Filme wie O Brother, where art thou oder No Country for Old Men eigentlich von mir möchten... aber das ist ja auch irrelevant, wenn man dann doch mal einen erwischt, der es einem dann richtig antut... so wie dieser hier. Zwar gehen mir Caspers Sohn und der dicke, schreiende Boxer so massivst auf den Zwirn, daß ich schon abstellen wollte, aber das wird durch Szenen wie Leos Gemetzel im eigenen Haus, wunderbar surrealistisch mit dem elegischen Danny Boy untermalt, oder der Szene im Wald sowas von wieder aus dem Kopf gebrannt, daß man sie erträgt. John Turturros panisches und hysterisches Betteln um sein Leben vor einem mit eisigen Blick erstarrten Gabriel Byrne ist Suspense in Vollendung. Jeder weiß, daß Byrne so kalt denkt, daß es das sinnvollste wäre, einfach abzudrücken, aber man mag den Charakter irgendwie doch zu sehr, um es wirklich sehen zu wollen... Bei der ersten Sichtung murmelte ich selbst wie ein Mantra: Bitte, tu es nicht... Bitte, tu es nicht... bis ich vom harten Knall des Schusses mitten im Satz unterbrochen wurde, der sich sofort änderte zu: Das hat er nicht... Nein, das hat er jetzt nicht...
Tja, hat er oder hat er es nicht getan? Das verrate ich hier auf keinen Fall. Schaut ihn euch an, ertragt die furchtbar lange Einleitung und lasst Euch ein wenig auf den Film ein... der lohnt sich wirklich mal gesehen zu haben!

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Ivan Vanko

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

... nicht zu vergessen, der (heimliche und unerwähnte) Hauptakteur: der Hut!

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timmoe

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Bewertung7.0Sehenswert

Fesselndes Verwirrspiel im Gangstermilieu.

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MartinNolan

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Bewertung7.0Sehenswert

Ist die erste Verwirrung, auf Grund einer Vielzahl an Namen nebst derer Relation zueinander, erst einmal verflogen, eröffnet sich dem Zuschauer ein spannendes Changieren und Taktieren zwischen mehreren Parteien auf Leben und Tod, das mit coenscher Präzision humoristische Elemente mit dramatischen verbindet, und so gekonnt ein Mafiadrama mit all seinen Intrigen und gekränktem Stolz in ein Handlungskomplex zu verflechten versteht.

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Murphante

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KLASSE formuliert und kommentiert !!!
Da fliegt mir der Hut vom Kopp :D
Die wohl einbrennenste Menüdarbietung ;)
scheeeeeeeen :D


MartinNolan

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Dankescheen! :)


ThomasCine

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Große Coen Brothers Werkschau Teil 3:

http://thomasschroers.wordpress.com/2013/11/12/inside-the-coen-brothers-teil-3-gelassene-souveranitat/

Teil 3: Gelassene Souveränität

Wir schreiben das Jahr 1990, oder auch ein paar Jahre davor. Die Coen Brüder haben ihre ersten beiden Filme veröffentlicht und verdienen sich stetig neue Lorbeeren. Doch diese Lorbeeren lassen bei weitem nicht erahnen, das als nächstes etwas völlig anderes daher kommt. „Miller’s Crossing“ wird im Jahre 1990 veröffentlicht und bewegt sich in einem deutlich anderen Tempo. Dieser dritte Film ist derart anders von dem vorangegangenen „Raising Arizona“, dass es auf den ersten Blick schwer fällt die Namen der Regisseure zu glauben. War „Arizona“ noch verspielt und schrill, so ist „Miller’s Crossing“ das genaue Gegenteil. Es ist die ruhige Gelassenheit und die beeindruckende Souveränität, die diesen Film überzeugen lässt.

„Miller’s Crossing“ bewegt sich zwar einmal mehr im Krimi Genre, doch ist es ein reifer, fast schon altersweiser Film. Im Stile großer Epen präsentiert sich der Film als behäbig, ruhig erzählte Gangsterballade. In elegischen Bildern handelt die zeitlose Geschichte von Loyalität und Freundschaft und der Schwierigkeit solche zu bewahren. Tom Regan (Gabriel Byrne) ist die rechte Hand eines Verbrecherbosses (Albert Finney) der Prohibitionsära und versucht den instabilen Frieden zwischen diesem und einem weiteren Boss zu festigen. In dieser Hinsicht wird seine Loyalität auf die Probe gestellt und weiter erkompliziert, da er sich ebenfalls mit seiner Geliebten Verna (Marcia Gay Harden) und dem undurchsichtigen Bernie Bernbaum (John Turturro) konfrontiert sieht. Auf diese Art beschäftigt sich das dritte Werk der Coens mit dem großen Thema zwischenmenschlicher Natur, da in vielerlei Hinsicht alle menschlichen Beziehungen auf den Aspekt der Loyalität herunter gebrochen werden können. „Miller’s Crossing“ weist dabei eine sehr dichte Atmosphäre auf, die den Zuschauer in die Welt der Geschichte hinein zieht. Die Atmosphäre setzt sich auf diese Weise vor allem durch die perfekt konstruierte Handlung zusammen, die nicht vorhersehbar ist, aber stets logisch und nachvollziehbar. Die Souveränität der Handlung ist es auch, die den Film wie aus einem Guss wirken lässt. Technische Mittel, wie Kamera, Musik oder die detailverliebte Ausstattung der Räume bestärken die Atmosphäre des Films weiter.

Der Kern von „Miller’s Crossing“ ist jedoch das zentrale Thema Loyalität. In jeder Minute rätseln die Charaktere und ebenso auch der Zuschauer über die verschiedenen Loyalitäten im Film. Tom Regan, der als Hauptcharakter fungiert, ist dabei der Held und Leitfaden durch die Geschichte. Konsequent wird sein Loyalitätsbegriff auf die Probe gestellt und erst am Ende stellt sich herraus, wie er sich durch den ganzen Film verhalten hat. Das Besondere dabei ist, dass diese Untersuchung schließlich eine Loyalität preisgibt, die nicht so sehr auf andere Menschen bezogen werden sollte, sondern viel mehr seinem eigenen Charakter zufällt. Die Coen Brüder unterstreichen in dieser Moralität einen Loyalitätsbegriff, der davon ausgeht, dass Loyalität nur so lange möglich ist, solange die Loyalität sich selbst gegenüber gegeben ist. Diese Vorstellung setzt Regan mit seiner letzten Entscheidung konsequent um und kann seinem Charakter treu bleiben.

Wie in ihren beiden ersten Filmen tauchen auch in diesem Werk verschiedene typische Aspekte ihres Schaffens auf. So werden gerade auf dem namensgebenden Friedhof einige Szenen mit innovativen Kamerabewegungen ausgestattet und viele eingängliche Bilder geschaffen. Nach diesem, dritten Film, wird es auch immer deutlicher, dass die konsequente Erzählung und Durchführung der Handlung zu einem hervorstechenden Merkmal der Brüder gehört. Ein offenes Ende sucht man bei diesem Film vergebens und das ist auch gut. Zu weiteren wiederkehrenden Elementen gehören sowohl das Auftauchen schreiender, dicker Männer als auch die erstmaligen Auftritte der Schauspieler Steve Buscemi und John Turturro. Letzterer konnte die Beiden so überzeugen, dass er in ihrem nächsten Film „Barton Fink“ (1991) die Hauptrolle spielen durfte.

Zusammenfassend gehört „Miller’s Crossing“ zu den ruhigeren Werken der Coenbrüder und strotz in dieser Hinsicht von einer gelassenen Souveränität, die man selten bei künstlerischen Frühwerken sehen kann. Kritikpunkte finden sich eigentlich nicht, doch das Gefühl, dass dies ein sehr guter, aber kein großartiger Film ist lässt sich nicht leugnen. Vielleicht wird dieses Denken durch die ruhige Erzählung provoziert, vielleicht ist es auch nur eine subjektive Wahrnehmung. Bei all den Worten kann sich eines nicht verstecken. Die Coen Brüder sind sich mit „Miller’s Crossing“ loyal geblieben und das ist alles was man sich wünschen sollte.

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Murphante

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Film Nummer: 1047
gesehen am: Sonntag, den 03. November 2013
Stimmung: entspannt beim Kumpel + Abendbrot
Wie oft gesehen: Erstsichtung
Vorhersage: 8,0 und wohl verdient auch angenommen!

Es ging um Hüte, Ethik und ordentliche Tracht Prügel :D
Schleppend und mit Ladehemmungen fing der Streifen so seine Bröckchen auszuhusten! Mal hat sich einer verplappert, der andere traut dem einem nicht und der andere betrügt den Boss mit seiner Frau oder auch anders rum ... so fragte ich mich doch die erste dreiviertel Stunde ... warum wird dieser Film so gehyped ???
Der Spannungsbogen wurde ersetzt durch Bleispritzen und wurde interessant ab dem auch abgebildeten Cover des Films, im Wald... Sehr klasse gespielt wie er sich förmlich in die Hose gepisst hat und wie er gewinselt hat !!! Atemnot und Stille erhallte den Raum als wir dabei zusahen !!!
lustige und auch sehr einprägende Dialoge waren auch mit dabei ... die diesen Film auch ordentlich abrundeten ...

- Ich will Dich niemals wiedersehen und selbst das ist zu früh !!!
- Was hast du denn da ? Alte Kriegsverletzung --- Allergie gegen Dummköpfe :D
und noch so diverse andere geile Sprüche ...

Eine Zweitsichtung ist unvermeindlich !!!

Mir sind auch so ein zwei Filmfehler aufgefallen :D
Zum einen war da der Spiegel ... als Tom etwas gegen den Spiegel warf ... die Sprünge im Glas waren in der ersten Einstellung ganz anders als nach dem Kamerawechsel ...
Genauso war es auch komisch anzusehen ... als Tom den einen Typen mit dem Stuhl schlagen wollte ... so stand er eigentlich viel zu weit weg ... um ihn treffen zu können :D

Rumgeballert und ordentliche Einschusslöcher gab es auch zusehen !!!

Ein gelungender Filmabend geht zu Ende und kann sagen:
Ich will diesen Film ... und so einen Hut kauf ich mir jetzt auch ;-)

Good Night liebe movie-Freunde ;-)

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based_god

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Salü. Dich gibts ja auch noch. Schön, dass dir der Film so gut gefallen hat..:)


Murphante

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Huhuuu =) ... ja na klar =) ... derzeit schau ich mehr Serien wie King of Queens, Walking Dead, Misfits, Dexter und jetzt neu dazu gekommen ist "Chuck" mal sehen wie die Serie so ist ;-)
Ach ja und True Blood ... da fehlt mir noch Staffel 4 & 5 ;-)
Der Film war echt gut ... auch wenn er schleppend angefangen hat und NULL Action und Spannungslos war ... kriegter er gut seine Kurve ins Positive ;-)


taylortheman

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Mal ein anderer Gangsterfilm, aber doch ein Gangsterfilm und ein verdammt guter sogar.
Die Story ist wie bei allen Coen Produktionen nicht zu durchschauen und nochvielweniger vorherzusagen, weil ja auch bei jedem plänchen irgendwas dazwischen kommen muss - absolut zum kotzen, aber trotzdem unterhaltsam.
Schauspieler technisch ist es wirklich stark und fesselnd gespielt, Spitzenleistung von allen.
Musik ist grandios und passt wie die Faust aufs Auge zu der trägen aber nicht einschläfernden Erzählweisen, ja gerade liebevoll untermalt die leicht melancholische Musik den gesamten Streifen und baut unglaubliche Atmosphäre und noch einmal Atmosphäre.
Die Charaktere sind authentisch und eben ´mal was anderes´ obwohl es trotzdem parallelen aufweist zu anderen Gangsterfilmen die einen weit höheren Bekanntheitsgrad aufweisen als ´Miller´s Crossing´.

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spacyfreak

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Bewertung4.0Uninteressant

Hat mich weitgehend furchtbar gelangweilt, das Gelaber.
Irgendwie hats mich auch in dem Streifen nicht so interessiert, wer mit wem und warum und warum nicht. Keine Ahnung warum manche den Film gut finden.
Mit den anderen Gangster-klassikern wie GoodFellas, Casino oder den alten Mafia-Filmen nicht zu vergleichen, hier wird halt total langatmig rumgelabert und es pennen einem die Füsse ein!

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MikeDares

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Sobald es dich nicht interessiert, wer mit wem und warum und warum nicht, kannst du eigentlich keinen Spaß mehr an dem Film haben, denn das macht ihn ja aus. Verständlich, dass er dir dann nicht gefällt...


frank-br

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Bewertung7.5Sehenswert

Irgendwie "großes Kino". Bilder und Stimmung berühren. Interessanter, langsam sich entwickelnder Handlungsverlauf. Ein zeitloser Streifen.

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uncut123

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Bewertung6.0Ganz gut

die geschichte ist ok aber hatte mit mehr gerechnet...

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The Nick

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Don't say it: http://www.youtube.com/watch?v=SgpnrOUS2BE

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Striker778

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Bewertung6.0Ganz gut

Der erste Film des Duo infernales den ich irgendwie nicht so recht mag. Technisch ist eigentlich alles soweit gut, schöne Set Pieces, gute Kamera und alles in allem stimmt der Style. Aber irgendwie wollte der Funke bei mir nicht so recht überspringen, insgesamt wirkte der Film irgendwie, wie soll man sagen... künstlich auf mich. Trotzdem bleibt es ein sehenswerter Streifen. Schlussendlich dann doch 6 Punkte aufgrund des wunderschönen Soundtracks.

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Mister Knister

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ein älterer Streifen der Coen-Brüder, der sich wie immer durch eine hervorragend gesponnene Geschichte und interessante und skurrile Charaktere auszeichnet.
Alles in allem gibt es wenig an dem Film auszusetzen.
Der einzige Punkt der für einen Coen-Brüder Film untypisch ist, ist der (fast) fehlende Humor und eine eher ernste Grundstimmung.

Fazit: Wer Fan der Coens ist, sollte sich diesen Film auf jeden Fall ansehen. Habe mich super unterhalten gefühlt.

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Dady

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Bewertung6.5Ganz gut

Dieses frühe Werk der Coen-Brüder kommt ohne den großen Knalleffekt aus. Hier zählt eher eine gute und ziemlich interessante Story die zum Ende hin immer besser wird. Die Wahl der Darsteller ist wirklich gelungen. Ich kann eigentlich gar keinen hervorheben da mich alle überzeugt haben. Miller´s Crossing ist ein eher unbekannter Gangsterfilm der sich aber nicht hinter den anderen großen Filmen dieses Genre´s verstecken muss!!

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A-Wax

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Bewertung9.5Herausragend

Atmosphärisch wunderbar gelungener Gangster-Film mit einer überragenden Story.

"Miller's Crossing" hatte es 1990 sehr schwer. Der dritte Teil vom "Paten" und vor allem auch "Goodfellas" waren einfach verdammt starke Konkurrenz und so kam es leider das diese tolle Gangsterballade der beiden Coen-Brüder ein wenig unterging und bis heute nicht wirklich in aller Munde ist. Dieser Umstand ist aufgrund der großartigen Qualität eine jämmerliche Unverschämtheit.

"Miller's Crossing" bietet unglaublich viel positives. Die Inszenierung ist zwischen klassischen 20er-Jahre-Gangsterfilm und Film Noir anzusiedeln, die Dialoge und Atmospähre sind bewusst lässig und zynisch aufgebaut. Die Darsteller sind keine großen Hollywood-Stars (im Vergleich zu "Goodfellas"), machen aber einen ganz herausragenden Job. Herausstellen möchte ich hier vor allem Gabriel Byrne, der die Hauptfigur Tom einfach überragend auf die Leinwand bringt.

Der ganz große Pluspunkt ist aber in diesem Fall wirklich das Drehbuch, für das scheinbar die Coen-Brüder verantwortlich sind. Die Story wirft den Zuschauer direkt ins Geschehen und man ist sofort mittendrin. Der Film schwankt zwischen einer klassischen Dreiecksgeschichte und einer Parabel über Loyalität und Verrat im Gangster-Beruf. Die Wendungen und vor allem das Finale ist einfach nur ganz groß und zeigt was eine gute und vor allem durchdachte Story ausmacht und wie sehr sie einen Film qualitativ tragen kann.

"Miller's Crossing" verdient trotz der starken Konkurrenz viel mehr Aufmerksamkeit und darf sich in der Reihe der Gangster-Filme sehr wohl ganz vorne einreihen. Meisterwerk!!

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pischti

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Für mich der beste Film der Coen Brüder, leider kennen ihn zu wenig Filmfreunde :)


Bandrix

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Die Gebrüder Coen sind ein Phänomen.
Ob Western oder Drama, ob Komödie oder Mafiathriller.
Sie beherrschen jedes Genre und schaffen es auch noch, diesen grundverschiedenen Thematiken ihren ureigenen Stempel aufzudrücken.
„Millers Crossing“ stellt dabei keine Ausnahme dar.
Schauspielerisch wie handwerklich auf absoluter Augenhöhe mit den großen Vorbildern, entfalten die Coens eine ebenso blutige wie spannende Reise hinein in die Welt der Gangster mit all der Brutalität, Machohaftigkeit, Gier nach Macht und Geld sowie der obligatorischen Femme Fatale.
Mittendrin statt nur dabei befindet sich die Hauptfigur Tom, gespielt von Gabriel Byrne, die sich selbst zwischen die Linien bugsiert und munter die Seiten wechselt.
Dabei überzeugt Byrne wie noch nie, jedoch ist auch der restliche Cast eine Wohltat. Neben Albert Finney und Marcia Gay Harden ist es John Turtorro der allen die Show stiehlt. Seine Leistung in der Rolle als verfolgter Wettschieber ist große Klasse. Eine ganz starke Leistung, die im Gedächtnis bleibt.
Die Coens entfalten ihre Geschichte nur langsam, nehmen sich Zeit für die Beziehungen zwischen den Figuren und bauen so zum Ende hin enorm viel Spannung auf. Entlädt sich diese bieten die Brüder feinste Shootouts, die perfekt inszeniert und gefilmt sind.
Auch das Finale bleibt der inszenatorischen Perfektion treu, ist wunderbar durch komponiert, durchdacht und (wieder einmal) hervorragend gespielt.
Barry Sonnenfeld beweist mit seiner Kameraarbeit, dass er doch lieber hätte Kameramann bleiben sollen. Dank seines Könnens wirkt die Atmosphäre, dieses Dreckige und Kalte, noch unnachgiebiger und gemeiner. Exemplarisch dafür ist die Szene vom Gang in den Wald.
Hier sind alle Stärken des Films vereint: Schauspielerisch zum Niederknien, perfekt gewählte Kamerafahrten und ein Regieduo, das weiß, was es will.
Nämlich die Leute stilvoll zu unterhalten.
Und weiß Gott, dass können die Coens.

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