Miller's Crossing
Miller's Crossing (1990), US Laufzeit 115 Minuten, FSK 18, Thriller, Komödie, Kriminalfilm, Drama, Kinostart 14.02.1991
27 Bewertungen
Skala 0 bis 10
1597 Bewertungen
47 Kommentare
Keine ?
von Ethan Coen und Joel Coen, mit Steve Buscemi und J.E. Freeman
Der verschuldeten Spieler Tom (Gabriel Byrne), die rechte Hand von Mafia-Boss Leo (Albert Finney) steht im Mittelpunkt von Miller’s Crossing. Leo hat Probleme. Johnny Caspar (Jon Polito), sein Rivale, will, dass er ihm den kleinen Wettschieber Bernie Bernbaum (John Turturro) ausliefert, der unter seinem Schutz steht. Der ist eigentlich keine große Nummer, aber zufällig der Bruder seiner Geliebten Verna (Marcia Gay Harden). Ausliefern kommt also nicht in Frage, für den Gangsterboss alter Schule. Tom seinerseits, hat nun selbst eine Affäre mit Verna. Bald steht der stets überlegt agierende Tom zwischen allen Fronten und muss Loyalität, Liebe und die eigene Ambition unter einen Hut kriegen. Das ist allerdings gar nicht so einfach, wenn einem die Kopfbedeckung bei jeder Gelegenheit davonflattert …
Cast & Crew
-
Ethan Coen
-
Joel Coen
-
Steve Buscemi
-
J.E. Freeman
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Eddie Dane
-
Gabriel Byrne
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Tom Reagan
-
John Turturro
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Bernie Bernbaum
-
Albert Finney
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Liam 'Leo' O'Bannon
-
Marcia Gay Harden
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Verna Bernbaum
Regie
Schauspieler
-
Mike Starr
-
Jon Polito
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Johnny Caspar
-
Al Mancini
-
Danny Aiello III
-
Sam Raimi
-
Frances McDormand
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Sekretärin
-
Joel Coen
-
Ethan Coen
- Genre
- Thriller, Schwarze Komödie, Polizeifilm, Mafiafilm, Film Noir, Drama
- Zeit
- 1920er Jahre, Prohibition
- Handlung
- Auftragskiller, Auftragsmord, Bandenkrieg, Bestattung, Bestechung, Betrüger, Faustkampf, Gang, Gangster, Gangsterboss, Geliebte, Gewalt, Gewehr, Glücksspiel, Hieb- und Stichwaffe, Inzest, Irish-Amerikaner, Italo-Amerikaner, Jude, Korrupte Polizisten, Korruption, Kotze, Mafia, Mafiaboss, Mafiosi, Mord, Mord an Familie, Ohrfeige, Pistole, Schlägerei, Spielschulden, Straßenbande, Tatort, Vater-Sohn-Beziehung, Wald, Übergewichtiges Kind
- Stimmung
- Eigenwillig, Spannend, Witzig
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Miller's Crossing
Fans dieses Films gefiel auch
Barton Fink
US 1991
Blood Simple
US 1984
L.A. Confidential
US 1997
Fargo
US 1996
The Man Who Wasn't There
US 2001
Trailer zum Film Miller's Crossing
Alle Trailer, Clips & Videos (4)











Kritiken (1) — Film: Miller's Crossing
alviesinger: bummelkino
Kommentar löschenDer dritte Film der genialen Filmemacher ist ein düsterer Coen-Cocktail, der zwar weiterhin mit gewaltigen Action-Sequenzen liebäugelt und sie auch im Laufe des Films an strategisch interessanten Punkten als eine Art Zäsur platziert, jedoch den Schwerpunkt der Story-Vermittlung auf geschliffene Dialoge der Marke Hard Boiled-Romane setzt. Wie in den späteren Werken wie „Barton Fink“ oder „The Hudsucker Proxy“ mischen die Coens einmal mehr die großen Genres der Kinogeschichte zusammen. Diesmal bedienen sie sich bei den klassischen Gangsterfilmen der 30er Jahre wie „Public Enemy“ oder „Little Cesar“, zitieren gerade im Zusammenspiel zwischen Byrne und Gay Harden das Traumduo Bogart und Bacall. Auch die fast gänzlich bis zum Schluss undurchsichtige Geschichte - Dashiell Hammett, eben und schon zigmal verwendent, u.a. von Kurosawa und Leone - und die teils schwer nachvollziehbaren Intentionen der Akteure sowie die druckreifen Dialoge wecken Erinnerungen an den Film Noir…
58 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten
patcharisma 2009/11/26 04:29:17
Antwort löschenWenn der Alvesinger sich mal die Mühe macht, mehr als 3 Sätze über einen Film zu schreiben, kann man sich glaub mal dran wagen. Das ist ja fast beunruhigender Arbeitseifer.
Kommentare (46) — Film: Miller's Crossing
Kommentar schreibenCanis Majoris 2012/02/09 16:35:41
Kommentar löschenGroßartige Gangster-Unterhaltung.
Randnotiz:
Gegen Leo sehen Dirty Harry, der Terminator und Rambo -selbst wenn sie zusammen als Triumvirat irgendwo auftauchen würden- beinahe aus wie Playmobil-Soldaten...
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
MikeC. 2012/02/06 10:47:41
Kommentar löschenEin Gangsterfilm der alten Schule, mit coolen Charakteren, einer klugen Geschichte und der vielleicht epischsten "Dont Fuck with the Boss" Szene, die ich jemals gesehen hab.
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Looki 2012/01/24 08:38:05
Kommentar löschen"Wenn ich dich jetzt erschießen würde und ich würde rausfinden das du gelogen hast könnte ich dich ja dann nicht mehr erschießen...Das Problem ist nur, ich glaube dir"
Wie konnte ich nur so lange diesen Film übersehen??
Ich liebe das Mafiafilm-Genre vor allem in der Zeitepoche der 30er.
Was einem hier geboten wird ist eine Gangstergeschichte der Sonderklasse mit viel Liebe zum Detail. Von der Optik und den Charakteren bis zum Plot alles Top! Und auch die Filmmusik hat es mir total angetan. Film Noir Fans kommen ebenfalls auf ihre Kosten. Man sollte nur ausgeschlafen sein und sich ziemlich gut Namen merken können, denn die Geschichte verlangt einem mit der Zeit schon einiges an Aufmerksamkeit ab. Was aber ein Vorteil ist, denn somit kann man sich den Film öfter ansehen und länger Freude daran haben. Bis jetzt ist dies mein erster Coen-Film der eine 10 bekommen hat. Wenn es nach mir ginge dürften sie gerne mehr solche Filme drehen.
6 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten
David "Noodles" Aaronson 2012/01/24 09:11:59
Antwort löschenHat mich gerade überzeugt ihn mir auch anzusehehn :)
Looki 2012/01/24 09:36:08
Antwort löschentu es, der ist die 2 stunden echt wert ;)
1000Mindhunter 2012/01/18 19:01:05
Kommentar löschenEiner der genialsten filme der coen brüder,der film hat einfach alles was ein mafiafilm braucht action,perfekte und völlig überzeugende schauspieler wie auch das stets wiederholende musikstück ist faszinierend der film hat imprinzip kein happy end wie viele andere mafiafilme auch nicht doch erst am ende des films merkt man wie die brüder den film perfekt konstruirt haben. Gabriel byrne spielt sehr gut es vieleicht byrnes beste roller allerzeiten die brutalität finde ich ist nur an manchen szenen ein bisschen übertrieben doch da die coen brüder den film gemacht haben ist lasse ich das sehr gerne durchgehen .Da die Kritiker sich wie schon in diversen anderen über die brutalität im film beschwert und kritisiert haben. Im grossen und ganzen perfekt konstruirter mafiafilm mit genialen schauspielern
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Redapple 2011/12/28 15:11:43
Kommentar löschenDieses Frühwerk Joel und Ethan Coen's bietet eine von vielen Beziehungen und undurchsichtigen Absichten und Motiven verworrene Story um eine amerikanische Großstadt zu Zeiten der Prohibition sowie den dazugehörigen Gangsterbossen und einem geheimnisvollen Protagonisten.
Die Schauspieler leisten in diesem Film wirklich großartige Arbeit. Albert Finney passt hervorragend in die Rolle des irgendwie zweifelhaften und größenwahnsinnigen irischen Bandenchefs, Jon Polito, als Gegenspieler und immer schwitzender Johnny Caspar hingegen ist einfach nur wahnwitzig und verrückt. Am besten gefallen hat mir jedoch John Turturro in der Rolle des unglaublich dreckig grinsenden und verlogenen Buchmachers Bernie Bernbaum. In der, natürlich bekannten, Szene im Wald zeigt dieser, den ich vorher nur als albernen Nebendarsteller kannte, wozu er wirklich fähig ist. (Wieso bekommt der Typ eigentlich nicht mehr Hauptrollen?)
Der herrlich verwirrende Plot (ich versuche hier erst gar nicht ihn zu erklären) bietet bei all diesen Höchstleistungen ein solides Fundament für die vielschichtigen Charaktere und extrem geschliffen wirkende Dialoge. Gabriel Byrne ist als Protagonist Tom in all seiner Verschwiegenheit und zwischen allen Fronten stehend, deutlich an den Figuren des Film-Noir angelehnt. Sein Hut, den er sich stets tief ins Gesicht zieht scheint für ihn das einzig wichtige zu sein. Währenddessen orientiert sich die restliche Inszenierung an den klassischen Mob-Filmen wie "Untouchables". Ein irischer Bandenchef rivalisiert mit einem italienischen um die Vorherrschaft im Alkohol-Geschäft, die Polizei und der Bürgermeister sehen dem treiben hilflos zu und inmitten alledem versucht ein opportunistischer Buchmacher Fuß zu fassen und zum nächsten großen Namen zu avancieren.
Bei all den Anlehnungen und Tributen an ältere Werke, mag es vielleicht sein, dass "Miller's Crossing", mal abgesehen von den Charakteren, die typische Coen-Note abgeht. Fans werden sich davon nicht abschrecken lassen und trotzdem interessiert zuschauen, alle anderen werden sich aber von der wirklich schwer verworrenen Story und den somit nicht einschätzbaren Handlungen der Charaktere schnell erschlagen fühlen. "Miller's Crossing" ist deshalb zwar ein stark inszenierter, allerdings keineswegs leicht verdaulicher Coen-Film.
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten
Oceanic6 2011/12/28 15:17:17
Antwort löschenWelcher Coen-Film ist schon leicht verdaulich. ;)
Alle 3 Antworten zeigen
Redapple 2011/12/28 15:29:22
Antwort löschenNaja, Burn After Reading oder The Big Lebowski waren für mich zumindest leichter verdaulich als dieser hier. ;)
alviesinger 2011/12/28 15:31:33
Antwort löschenThe Big Lebowski, Ein (un)möglicher Härtefall, Burn After Reading, Oh Brother Where Art Thou, Ladykillers.
SoulReaver 2011/12/20 19:42:19
Kommentar löschen„Ich hab's satt, in deinem beschissenen Büro aufzukreuzen und dir den irischen Arsch zu küssen! Ich hab die Schnauze voll von dir!“
1990: Die Coens waren ein noch eher unbeschriebenes Blatt in der Filmwelt und so richtige Erwartungen konnte man die Regie-Brüder noch nicht stellen. Mit 'Blood Simple' hatten sie zwar ein starkes Debüt hingelegt, aber 'Arizona Junior' war nett gesagt nicht das Gelbe vom Ei. Ihre erste wirkliche inszenatorische Meisterleistung lieferten sie im besagten Jahr mit dem Mafiafilm 'Miller's Crossing' ab und gaben uns einen Vorgeschmack auf die Klasse, die von ihnen immer wieder erreicht und aufs Neue übertroffen wurde.
Eine Stadt irgendwo im Osten der USA: Man schreibt das Jahr 1929, die Zeit der Prohibition. Es herrschen rauen Sitten, denn die Gangsterbosse sind die eigentlichen Drahtzieher der Stadt. Bürgermeister und Polizeichef tanzen nach der Pfeife des irischen Bandenchefs Leo. Er glaubt, alles unter Kontrolle zu haben. Allerdings weiß er nicht, dass Tom, der zweite Mann der Gang sich mit seiner Geliebten Verna im Bett vergnügt. Als der rivalisierende italienische Gangsterboss Johnny Caspar den Kopf von Vernas Bruder verlangt, weigert sich Leo. Ein blutiger Bandenkrieg bricht los - und Tom steht plötzlich zwischen den Fronten.
'Miller's Crossing' besitzt unglaublich viel Flair. Die Ausstattung ist grandios und belebt die Gangsterwelt der 20er wunderbar zum Leben. Kameramann Barry Sonnenfeld leistet Oscar würdige Arbeit und erzeugt eine der besten Mafia-Atmosphären überhaupt. Der Soundtrack von Carter Burwell ist ebenfalls eine Freude für das Gehör. Perfekt angepasst an die Zeit untermalt die Musik die Lage und baut genauso wie der Film immer weiter auf. Edel, extrem ausgefeilt gemalt und optisch beeindruckend, manchmal sogar verliebt wirkend, überzeugt 'Millers Crossing' in diesen Fälle ohne weiteres.
Dass die Coens ein ausgezeichnetes Händchen bei ihrer Schauspielerwahl besitzen, habe sie inzwischen zu Genüge bewiesen. Auch 'Miller's Crossing' überzeugt durch einen vielschichtigen und starken Cast. Gabriel Byrne, der gerne unterschätzt wird, liefert hier in jedem Fall eine seiner besten, vielleicht sogar DIE beste, Leistung seiner Karriere ab und besticht vor allem durch sein stilles Auftreten und der dafür unglaublichen Ausdrucksstärke. Albert Finney als Gangster Leo zeigt ebenfalls eine großartige Leistung und kann durch sein impulsives Schauspiel groß auffahren. Auch Jon Polito als schwergewichtiger Mafioso darf einige Male aus der Haut fahren und kann restlos überzeugen. In kleinere Nebenrollen überzeugen noch Marcia Gay Harden und vor allem John Turturro.
Das Jahr 1990 war mit Sicherheit kein leichtes für den einzelnen Mafiafilm. Denn nicht nur 'Miller's Crossing' kam in die Kinos, sondern auch Scorseses Meisterwerk 'GoodFellas' und Coppolas Trilogie-Abschluss 'Der Pate 3'. Die großen Preise konnte zwar keinen von ihnen ergattern, aber sie konnten den leider unerfolgreichen 'Miller's Crossing' ohne weiteres aus dem Rampenlicht drängen. Leider. 'Miller's Crossing' besitzt nämlich mehr als nur den Ansatz zum Klassiker.
Hier gibt es keine Familie die Probleme beseitigt und bei allem wie eine unzerstörbare Mauer hinter ihren Angehörigen steht. Keinerlei Familienchronik. Hier wird auch kein Aufstieg oder Fall behandelt, denn diese Möglichkeit geben sich die Protagonisten zu keiner Zeit. Es gibt keine Freundschaft, kein Zusammenhalt und kein Vertrauen. Niemand handelt hier nach einem Kodex. Von Ehre gar nicht zu sprechen. 'Miller's Crossing' zeichnet eine kalte und dreckige Welt, bewohnt von Feiglingen, Schwätzern, Großmäulern, Mördern, aber unter ihnen ist immer jemand der zu seinem Wort steht und zu sich selbst. Eine Welt voller Verbrechen in der sich jeder der Nächste ist. Die Coens inszenierten einen Film der sich viel mehr mit dem Thema Loyalität und Macht beschäftigt. Beides unkontrollierbar und brüchig, wie die Kontrolle selbst. Auch auf eine Sympathiefigur verzichten sie gänzlich. Hier will sich niemand ins Herz des Zuschauers spielen, niemand will beliebt werden und niemand will mit dem Mitleid des Zuschauers gefüttert werden. Alle kämpfen für sich selber, werden aber durch ihre kalte Art durchaus interessant und schmackhaft gemacht.
Die ganz große Klasse entfaltet 'Miller's Crossing' nicht nur in den starken Dialogszenen, sondern viel mehr in den Dialogarmenszenen oder gänzlich stillen Szenen. Da käme mir zuerst der wehende Hut im Wald in den Sinn, sowie die Szene in der Gabriel Byrne und John Turturro in den Wald gehen und ihre ganze Stärke ausspielen, mehr möchte ich zu dieser Szene nicht erwähnen. Auch der gescheiterte Mordanschlag auf Leo ist ganz großes Kino. Meisterhaft. Gewürzt wird der Film mit einer ordentlichen Prise Zynismus, konsequenter Brutalität und unterschwelliger Ironie die man meistens eher zwischen den Zeilen erkennen kann. Aber was fehlt 'Miller's Crossing' denn nun zum absoluten Meisterwerk? Die durchgängige Spannung, die ab und an fehlt und so den nötigen Wind aus den Segeln nimmt und die Tiefe der Charaktere die nur bedingt ausgebaut wurde. Ansonsten gibt es an 'Miller's Crossing' gar nichts zu bemängeln.
Fazit: 'Miller's Crossing' ist ein eiskalter Mafia-Thriller rundum Loyalität und Macht. Ein starker Film mit grandiosen Bildern, tollem Soundtrack und fantastischen Schauspielern. Zum wirklichen Meisterwerk fehlen ihm aber dennoch die durchgehende Spannung und die ausgebaute Charakterisierung. Nichtsdestotrotz bleibt am Ende ein mehr als überdurchschnittlicher und vor allem besonderer Gangster-Film.
„Nichts ist lächerlicher als ein Mann, der seinem Hut hinterher rennt.“
22 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 8 Antworten
Oceanic6 2011/12/20 19:49:57
Antwort löschenMal wieder schön geschrieben! Aber ich fordere 10 Punkte. :D
SoulReaver 2011/12/20 19:54:00
Antwort löschenDie fordere ich auch für '21 Gramm', mein Lieber! :D Und Danke :)
Oceanic6 2011/12/20 20:30:45
Antwort löschen21 Gramm... sonst noch irgendwelche Wünsche? :D
SoulReaver 2011/12/20 20:37:27
Antwort löschenGenügend! :D
Kreaexo 2011/12/20 21:52:01
Antwort löschenMafia-Thiller?!
Wird vorgemerkt und demnächst geguckt! Ich liebe Mafiafilme.
Danke für den Tipp und gute Kritik, Päscäl. :D
SoulReaver 2011/12/20 21:56:10
Antwort löschenIch auch! Tolles Genre <3
Und Danke, Mäx! xD
Alle 8 Antworten zeigen
seven 2011/12/23 12:16:50
Antwort löschenAusgezeichnet. Werd ich mir vormerken! :)
SoulReaver 2011/12/23 21:24:23
Antwort löschenDu wirst es nicht bereuen! :)
doenef 2011/12/20 03:39:04
Kommentar löschenWahrlich brillanter Film aus der genialen Schmiede der Coen Brüder.
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
DerDude_ 2011/12/08 18:35:18
Kommentar löschen"Millers Crossing" steht zusammen mit "Der Dialog" und vielen anderen Filmen als eins dieser wirklich unbekannten ,aber dennoch meisterhaften Werke. Die unfassbar gute Film-Noir Atmosphäre geht mit der wendungsreichen und knallhart inszenierten Story Hand in Hand. Darstellerisch sowieso Top und ,wie von den Coens üblich ,brilliant geschrieben ,bewegt sich der Film in seinen stärksten Momenten sogar mit "Der Pate" oder "Scarface" auf einem Niveau.
10 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Punsha 2011/11/18 17:13:31
Kommentar löschenIch kann mich noch gut entsinnen, als ich MILLER'S CROSSING vor ein paar Monaten genervt nach einer halben Stunde abgebrochen hatte. Wieso, weiß ich nicht so recht. Aber besonders in diesem ersten Teil ist höchste Aufmerksamkeit gefordert: Viele Namen werden hintereinander ins Spiel gebracht und im weiteren Verlauf immer wieder aufgegriffen. Wahrscheinlich war ich damit damals ein wenig überfordert und verlor den roten Faden. Was mir entging? Einer der brillantesten Gangsterfilme und eines der besten Werke der Coens. Die ganze Story mit ihren vielen Wendungen ist genauso geschickt eingefädelt, wie die intelligenten Pläne der Hauptfigur selbst. Gabriel Byrne spielt so cool und clever, dass es einfach nur Spaß macht, diesem Mann bei seinem zwielichtigen Treiben zuzusehen, und auch der Rest des namenhaften Casts (z.B. John Polito: überragend), welcher ebenso von den messerscharfen und gleichzeitig so harmonischen Dialogen profitiert, ist Balsam für die Seele. Der Charme der Coens, wie wir ihn heute kennen, kommt auch bei ihrem dritten Film stark durch, sodass man sich des Öfteren über die ein oder andere groteske Szene und kecken Wortwitz freuen kann.
Unbedingt anschauen!
7 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
BattlemasterIZ 2011/11/17 17:54:14
Kommentar löschenMiller's Crossing ist atmosphärisch einer der Besten seines Genres
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten
Finnegan23 2011/11/20 00:13:47
Antwort löschenNatürlich macht die Szene alleine den Film (und seine Qualität) nicht aus, aber der Hut in Zeitlupe ist mir runde zehn Jahre bei jedem Spätherbstspaziergang eingefallen. Genial.
BattlemasterIZ 2011/11/20 14:27:09
Antwort löschenJa erstklassig :-)
RoosterCogburn 2011/11/04 23:23:21
Kommentar löschen„Miller's Crossing“ wurde 1990 nur äusserst gering vom Publikum berücksichtigt. Obwohl von der Kritik gewürdigt, haben den Film allein in den deutschen Kinos den Film damals keine 50.000 Besucher besucht. Erst im nachhinein kam der Film zu seiner Würdigung und zum Tipp unter Filmfreunden. Wie man zu diesem sehr frühen Werk der Coens steht, soll jeder selbst entscheiden. Ich empfinde ihn zwar etwas unentschieden.
Ein bisschen verklärt-melancholische Romantik. Etwas harte, böse Brutalität. Aber auch (Selbst)Ironie ist zu finden. Obwohl die Handlung an sich schon recht ausgeklügelt und die Inszenierung schon recht gut geraten ist. Neben einem tollen Albert Finney als launischer Gangsterboss fällt vor allem Gabriel Byrne auf, der hier neben seiner Performance in „Die üblichen Verdächtigen“ die beste Leistung seiner Karriere abliefert. Ebenso ist die Ausstattung des Filmes ein überzeugender Plus-Punkt. Für Freunde des Gangsterfilmgenres und Liebhaber der Arbeiten von Joel und Ethan Coen ist der Film auf jeden Fall sehenswert.
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
monopixel 2011/10/23 14:54:30
Kommentar löschenVon diesem 3. Film der Coen-Brüder hatte ich mir deutlich mehr versprochen, da die Coen-Brüder zu meinen Top 5 Regisseuren gehören. Möglicherweise liegt aber auch die Latte für Gangsterfilme der Amerikanischen Prohibitionszeit einfach ziemlich hoch. Gegen "Es war einmal in Amerika" und "Untouchables" usw. kommt die Geschichte um den Protagonisten zwischen den rivalisierenden Gangsterbanden nicht an.
Natürlich sind die Dialoge großartig und mit guten Witz. Aber trotzdem bleibt einiges an der Oberfläche. Allein, wie die einzelnen Gangsterbosse die Polizei und den Bürgermeister herumschicken, das hätte man entweder noch weiter übertreiben sollen oder einfach näher beleuchten sollen.
Von der weiblichen Hauptrolle im Film wünschte man sich auch wesentlich mehr Präsenz bzw. eine vielschichtigere Rolle, besonders in dem Teil des Filmes, in dem man nicht weiß, welches Spiel sie spielte.
Insgesamt sehenswert, bleibt aber hinter vielen anderen Filmen zurück.
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
WaaayneTrain 2011/10/23 13:30:42
Kommentar löschenDie Coens schufen mit "Miller's Crossing" ein bitterböses Gangsterdrama. Mit dem typisch ausgefallenen, absurden Stil der beiden Brüder entstand ein unvergessliches Meisterwerk mit krassen Charakteren. Kann man sich immer wieder anschauen.
9 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
el björno 2011/10/04 18:50:04
Kommentar löschenEs passiert selten, dass man über zwei Stunden an den Lippen der Protagonisten klebt, um bloß kein Wort zu verpassen. Bedenkt man dazu wie viele es derer in Millers Crossing gibt, wird erst recht bewusst welche Genialität und Hingabe hinter den Dialogen steckt. Versüßt durch italienische Musik vom feinsten wird ein Meisterwerk geformt.
Der erste Film den ich von den Coen-Brüdern sehe setzt schwer zu erreichende Maßstäbe für die folgenden.
5 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Trimalchio 2011/09/24 22:10:57
Kommentar löschenDie Dialoge, die Charaktere.
Zwischenzeitlich schläft der Film manchmal fast ein, aber das ist zu verschmerzen. Denn in der eigentlich sehr kurzen Spielzeit schaffen es die Coen Brothers eine große Geschichte aufzubieten, die von Witz nur so strotz und großartig inszeniert wurde.
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
cpt. chaos 2011/09/11 11:34:03
Kommentar löschenDie Ansammlung schräger Vögel, etliche gelungene Dialogwechsel, die recht brauchbare Geschichte und auch die mitunter blutig und nicht ganz zimperlich in Szene gesetzten Schusswechsel, machen dieses Coen-Werk durchaus sehenswert, jedoch fehlen mir ein wenig die spannenden und damit zwischenzeitig belebenden Elemente.
Aber so gesehen unterscheidet sich "Miller´s Crossing" eben auf seine spezielle Weise von den übrigen Mafia-Werken.
3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Mr. Pink 2011/07/10 16:58:20
Kommentar löschenDieser Film hat mich im Gegensatz zu anderen Coen-Werken leider nicht sooo sehr gefesselt. Ich weiß auch nicht..."Miller's Crossing" ist auf jeden Fall gut gemacht, aber irgendwie hat mir da was gefehlt. Irgendwie das gewisse Etwas, die Kirsche auf der Sahnehaube eben. Sehenswert und unterhaltsam ist der Streifen aber allemal.
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Oceanic6 2011/06/30 12:53:17
Kommentar löschen"I'm talkin' about friendship. I'm talkin' about character. I'm talkin' about - hell. Leo, I ain't embarrassed to use the word - I'm talkin' about ethics."
Die Welt der Gebrüder Coen ist ein ums andere Mal düster, trostlos und korrupt. Welche Stellung besitzen Freundschaft, Ethik und Moral in unserer Gesellschaft? Wann ist "oben gleich unten" und "schwarz gleich weiß?" Diesen Fragen gehen die Brüder in ihrem Film-Noir Meisterwerk 'Miller's Crossing' nach. Ein rabenschwarzes Gangster-Drama über Geldmacherei, illegale Geschäfte, Loyalität und Betrug, vollgepackt mit politischen und philosophischen Gedanken, wohin das Auge reicht. Eine Hommage an die Krimis der 40er Jahre, wie meinen so sehr geschätzten 'die Spur des Falken'.
Schauplatz ist eine namenlose Stadt zur Zeit der Prohibition. Die Namenlosigkeit spiegelt dabei die Omnipräsenz von Machtkämpfen, Korruption und Gesetzlosigkeit in den USA der 20er Jahre wieder. In dieser Stadt entfacht ein Krieg zwischen zwei Mafiabossen und zwischen den beiden Parteien befindet sich der herzlose Tom, einfach fantastisch gespielt von Gabriel Byrne. Aber auch die anderen Darsteller verleihen ihren Figuren sehr viel Tiefe. John Turturro schießt den Vogel natürlich wie immer ab und beschert der Kinogeschichte durch seine Leistung eine der emotionalsten Szenen überhaupt.
Interessant finde ich, dass die Coen Brothers gerade mal 110 Minuten brauchen, um ihre komplexe Geschichte zu erzählen. Und trotzdem entsteht aus der anfangs simpel wirkenden Story ein Mafiadrama epischen Ausmaßes, wie es auch 'der Pate', 'Goodfellas', usw. sind. Diese Epik ist einigen wenigen Punkten zu verdanken. Einem perfekt ausgeklügelten Drehbuch, welches einen bis zum letzten Augenblick im tiefer Ungewissheit stapfen lässt. Einer perfekt einstudierten Inszenierung. Die Ausstattung, Kameraeinstellungen, Kulissen und Effekte sind Gold Wert. Und einer der schönsten musikalischen Untermalungen, welche stets dezent im Hintergrund bleibt und dennoch für die Erzählung unentbehrlich ist.
Dass die Geschichte nicht ohne den typischen Coen-Humor auskommt ist natürlich ebenso selbstverständlich, wie ein kurzer Gast-Auftritt von Steve Buscemi und die Anwesenheit coenscher Brutalität. So wurde mit 'Miller's Crossing' erneut ein Film geschaffen, den ich vom ersten Augenblick in mein Herz geschlossen habe. Traumhafte Bilder, eine knallharte Story und viel Spannung. Eine brillante Szene folgt der anderen. Die Dialoge sind mitreißend und unvergänglich.
Die Aussage des Films ist genauso traurig, wie sie wahr ist: "Nobody knows anybody." Ihr möchtet ein Werk sehen, das von seiner Aktualität nichts eingebüßt hat? Ihr möchtet an etwas Zeitlosem teilhaben? Ihr möchtet das Kollidieren sämtlicher Genre-Facetten miterleben? Naja, dann führt wohl kein Weg an 'Miller's Crossing' vorbei, welcher meiner Meinung nach das (!) Juwel von Joel und Ethan Coen darstellt, einen wahren Klassiker des amerikanischen Kinos und damit einen der besten Filme aller Zeiten.
20 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten
doctorgonzo 2011/06/30 13:42:23
Antwort löschenGanz wunderbar!
Alle 3 Antworten zeigen
der cineast 2011/06/30 14:56:51
Antwort löschenWann ist "oben gleich unten" und "schwarz gleich weiß?"
Kann ich beantworten: Nie. :)
Oceanic6 2011/06/30 17:47:46
Antwort löschen@doctorgonzo: Danke!
@DerCineast: Schmarrer. ;)
littledrummerboy01 2011/06/24 16:39:49
Kommentar löschenVon "Miller's Crossing" bin ich, obwohl durchaus ein Coen-Fan, durchaus ein bisschen enttäuscht. Der Film ist intelligent erzählt, sehr gut bebildert und glaubhaft gespielt, aber irgendwie fehlt das Besondere. Es ist eine typische Noir-Geschichte, aber vielleicht zu typisch, zu weltfremd. Es gibt keinerlei Millieuschilderung, die Charaktere sind zwar gut gezeichnet, aber alle schon einmal dagewesen und letzten Endes ist es mir nicht gelungen, eine emotionale Bindung zu dem Film aufzubauen. Das liegt wahrscheinlich daran, dass es dem Film - sehr Coen untypisch - an neuen und kreativen Ideen fehlt. Trotzdem wegen der Spannung und vor allem auch der Bilder, ein sehr sehenswerter Streifen, als Coen-Film aber eher einer der Schwächeren.
7,5.
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
sam_ace_rothstein 2011/06/14 22:42:29
Kommentar löschenDer Film braucht lange bis er in Fahrt kommt. Aber wenn es dann soweit ist wird man von diesem Film gepackt und nicht mehr losgelassen.
Die Coens haben Charaktere geschaffen die einem in Erinnerung bleiben.
Bevor ich diesen Film geschaut habe kannte ich von den Hauptdarstellern nur Marcia Gay Halden und John Torturro. Der Darsteller von Leo und speziell von Tommy liefern eine ausgezeichnete Leistung ab.
Dieser Film gehört nicht umsonst zu den besten Mafia Filmen aller Zeiten!! Nicht so gut wie Goodfellas, aber sicher besser als der Pate 3.
3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten
Oceanic6 2011/06/14 22:47:31
Antwort löschenHabe den schon mal angefangen, leider auf Deutsch, gaaanz miese Synchro, aber werd ihn demnächst endlich anschauen! Bin echt gespannt...
sam_ace_rothstein 2011/06/14 23:01:31
Antwort löschenIch habe ihn auch auf Deutsch gesehen. Ich schaue immer genau auf die Synchro und hier ist mir nichts negatives aufgefallen. Wirde ihn aber sicher noch im Original schauen.