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Es war einmal in Amerika

Once Upon a Time in America (1984), IT/US Laufzeit 228 Minuten, FSK 16, Drama, Thriller, Kriminalfilm, Kinostart 12.10.1984


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8.2
Kritiker
50 Bewertungen
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8.0
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12043 Bewertungen
164 Kommentare
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von Sergio Leone, mit Robert De Niro und James Woods

New York zur Zeit der Prohibition: Max, Noodles und ihre Freunde verdienen sich bereits als Kinder mit Erpressungen und Schmuggeleien den einen oder anderen Dollar dazu. Jahre später – Noodles wird nach einer langen Haftstrafe für einen Mord aus dem Gefängnis entlassen – haben es die Freunde von damals unter Max zu einem skrupellosen Gangstersyndikat gebracht. Doch Ehrgeiz und Habgier zerstören die jahrzehntelange Freundschaft und schließlich kommt es zu einem entsetzlichen Verrat.

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails Es war einmal in Amerika
Genre
Mafiafilm, Drama, Thriller, Kriminalfilm
Zeit
1920er Jahre, 1930er Jahre, 1960er Jahre
Ort
Brooklyn Bridge, Miami, New York City, Strand
Handlung
Alte Freunde, Anwesen, Bahnhof, Beste Freunde, Bordell, Bosheit, Brutalität, Chauffeur, Clique, Cop-Killer, Dekadenz, Drogen, Erpressung, Feuer, Folter, Freiheitsentzug, Freundschaft, Gangster, Geldwäsche, Gewalt, Judentum, Jugendgang, Juwelenraub, Korruption, Krankenhaus, Kultfilm, Leben und Tod, Liebeskummer, Mafia, Mafiaboss, Masturbation, Mord, Mörder, Nacktheit, Opium, Polizei, Prostituierte, Restaurant, Sadist, Schauspieler, Schuld, Schusswechsel, Sex, Sexueller Missbrauch, Spiegel, Strand, Straßenbande, Tanzen, Tod eines Freundes, Verbot, Vergewaltigung, Verrat, Voyeur
Stimmung
Berührend, Geistreich
Zielgruppe
Männerfilm, Über 18 (Gewalt), Über 18 (Sex)
Tag
Kultfilm
Verleiher
Jugendfilm Verleih GmbH
Produktionsfirma
Embassy International Pictures, PSO International, Rafran Cinematografica, Warner Bros., Wishbone

Kritiken (3) — Film: Es war einmal in Amerika

JackoXL: Die Drei Muscheln

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10.0Lieblingsfilm

Sergio Leones letzter Film ist sein ultimatives Meisterwerk geworden. Sehr traurig, dass es zum US-Kinostart vom damaligen Verleih radikal gekürzt und (chronologisch) umgeschnitten wurde, was zu ernüchternden Kritiken führte. Eine echte Schande, dass mit dem Lebenswerk einen großen Regisseurs so fährlässig und respektlos umgegangen wurde.

In der 220 Minuten langen Version, mit der ursprünglich und einzig sinnvollen Schnittfassung, ist "Once Upon A Time in America" ein überlebensgroßes Epos, das pure Kinomagie ausstrahlt. 220 Minuten klingt verdammt lang, ganz ehrlich, der könnte den ganzen Tag laufen. Nicht eine Minute wirkt das zu lang. Einer der wenigen Filme, in denen man sich komplett verlieren kann. Fast 4 Stunden befindet man sich in einer ganz anderen Welt, die Leone mit einer unglaublichen Perfektion und Detailversessenheit zum Leben erweckt. Das er dieses Werk über mehr als ein Jahrzehnt akribisch vorbereitete, ist in jedem Moment spürbar. Jede Szene, jede Einstellung kann praktisch als perfekt erachtet werden. Das Gleiche gilt für den Cast, jede noch so kleine Rolle ist optimal besetzt. Besonderes bemerkenswert, dass nicht nur sehr fähige Kinderdarsteller gefunden wurden, sondern das sie wirklich so aussehen, als wenn Jahre später daraus diese Personen werden. Das könnten tatsächlich die Kinder von De Niro, Woods, Forsythe und Co. sein.

Die Geschichte einer Freundschaft, über mehrer Dekaden erzählt, ist so wunderbar eingefangen, mitreißend und ergreifend, dass man eigentlich immer wieder fasziniert davor sitzt und es einfach nur genießt. Dazu gibt es den vielleicht besten Score von Ennio Morricone, den er je komponiert hat. Der Mann hat so vieles geschaffen, das hier ist einfach nur unglaublich. Panflötenmusik ist nicht jedermanns Sache, hier verursacht sie Gänsehaut. Warum er dafür nicht den Oscar bekommen hat? Der Verleih hat doch tatsächlich vergessen, ihn anzumelden. Das ist doch nicht zu glauben. Die Verantwortlichen sollten mit Schimpf und Schande über die Hollywoodhills gejagt und mit lebenslangen Berufsverbot belegt werden.

Auf Grund diesem unfähigen Pack wurde "Once Upon A Time in America" zu seiner Zeit leider nicht die Ehre und Anerkennung zu Teil, die er verdient hätte. Das hat sich ja inzwischen Gott sei Dank geändert. Ohne jeden Zweifel ist dies einer der größten Filme der Geschichte und ein Muß für jeden.

Um mal kurz auf das frauenfeindliche Bild des Sergio Leone zu sprechen zu kommen: Ja, da gibt es wieder ordentlich Feuer. Allerdings muss da der Kontext gesehen werden.
Achtung, jetzt SPOILER:
Noodles hat in seinem ganzen Leben lang nur Kontakt zu Frauen gehabt, die entweder für ein russisches Törtchen die Beine breit machen oder genrell sexgeile Luder sind, die sich gerne auch beschimpfen und schlagen lassen. Die Frau, die er jedoch sein ganzes Leben lang begehrt, fällt nicht in diese Kategorie. Deshalb weiß er auch nicht mit der engelsgleichen Deborah umzugehen bzw. mit seinen Trieben. Das führt schlussendlich zu der Vergewaltigungsszene in der Limousine, wodurch er es sich mit der einzigen Frau verscherzt, die ihm wirklich etwas bedeutet hat. Macht Sinn für die Figuren und die Geschichte, ist tragisch und nicht zwingend misogyn.

24 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 8 Antworten

JackoXL

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@sikk: Schön wenn ich dich zum sabbern bringe.
@eddy: Keine Ahnung, hab den nur auf DVD.


sam_ace_rothstein

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@JackoXL: Steht schon ewig auf meiner Liste und in meinem Regal, sobald ich aus den Ferien zurück bin wird er geschaut ;) eigentlich eine Schande das ich als grosser de niro Fan den Film noch nicht gesehen habe...


Flibbo: Wie ist der Film?

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8.0Ausgezeichnet

Es bedarf einer gewissen Eingewöhnungszeit bei diesem Epos von Sergio Leone. Und auch danach hat man es mit einer recht ungewöhnlichen und eigenwilligen, aber beeindruckenden Inszenierung zu tun. Die Alterung der Charaktere wirkt besonders authentisch. Ein besonderes Lob geht an Makeup, Darstellerauswahl und Art Direction. Die Geschichte ist schwere und schwermütige Kost, beschreibt in gleich drei Handlungsebenen eine Gewaltoper um eine vielschichtige, kriminelle Männerfreundschaft. Die stets wiederkehrenden musikalischen Themen von Ennio Morricone verleihen dem Ganzen nochmal eine ganz eigene Note. Wer alle bedeutenden Mafiafilme gesehen haben will, kommt an diesem Werk nicht vorbei. Doch "Es war einmal in Amerika" hebt sich stilistisch deutlich von der Pate-Reihe und Martin Scorseses Gangster-Thrillern ab, obwohl auch dort Robert De Niro mit seiner ungeheuren Präsenz die Leinwand füllt.

Kritik im Original 7 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Mr Vincent Vega: Die 5 Filmfreunde, gamona, ...

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4.0Uninteressant

Sergio Leones Mammutprojekt ergötzt sich an seiner epischen Dimension. Mit begnadeter Raffinesse bei Schnitt und Musik ein formal außergewöhnlicher Film, dessen extreme Frauenfeindlichkeit jeden Zugang zur Geschichte verhindert. Eine gänzlich überschätzte, chauvinistische Altherrenversion des "Paten".

19 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 19 Antworten

ruhrpott465

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Dein Filmgeschmack lässt eh zu wünschen übrig


Prof.Dr.Gonzo

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Tja sein Geschmack lässt wohl zu sich Tschungelcamp(->auf rtl niveau geschrieben, da viele verblödet die sichs angugn) zu geben, was natürlich nicht weniger frauenfeindlich, menschenverachtend ist als ein authentischer Film über die 20er und 30er Jahre....
ich hoffe diese Bewertung hat er nicht im Vollbesitz seiner geistigen Fähigkeiten verfasst!



Kommentare (161) — Film: Es war einmal in Amerika


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Ioosh698

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Sergio Leone, einer der größten Regisseure aller Zeiten, der es sogar schaffte mir persönlich das sonst von mir so oft als langweilig bezeichnete Westerngenre in Form von "Spiel mir das Lied vom Tod" schmackhaft zu machen, präsentiert uns hier sein letztes Werk, sein Vermächtnis.

Willkommen bei Leones "Es war einmal in Amerika".

Lange, sehr lange hatte ich mir vorgenommen diesen Klassiker zu sehen, denn ich bin schon der Meinung das man solch ein großes Werk mal gesehen haben sollte.
Doch leider kam ich lange nicht dazu mir den Film dann endlich mal anzusehen, was wohl hauptsächlich daran liegt, das er sage und schreibe 228min. geht, also knapp 4 Stunden. Und bei einer solchen Spieldauer muss man eben schon einiges an Zeit und vor allem auch Lust investieren, sonst würde das glaube ich nichts werden.
Gestern habe ich "Es war einmal in Amerika" dann endlich gesehen und muss sagen ich bin schwer beeindruckt was Sergio Leone hier für ein Epos erschaffen hat!
Eine perfekt inszenierte und vor allem erzählte Geschichte, rund um eine Hand voll Männern die sich schon aus Kinder bzw. Jugendtagen kennen und sich ihr ganzes Leben lang nach und nach ein eigenes Gangstersyndikat aufbauen. So interessant oder gar neuartig mag sich die Story vielleicht nicht anhören und auch ich habe ehrlich gesagt nicht's erwartet was man schon gefühlte hundert mal gesehen hat, doch im Endeffekt stellt die gesamte Story des Filmes als sehr durchdacht und clever heraus. Ich muss auch zugeben, dass ich nach dem Film auch nicht durch die komplette Handlung durchgeblickt habe und mir alles sofort klar wurde. Ich denke dazu muss man "Es war einmal in Amerika" doch mehrmals sehen! Aber genau das sind Faktoren die den Film für mich so faszinierend machen und ganz klar zu einer zweitsichtung animieren! Auch die Charaktere sind richtig stark und ohne sie wäre der Film auch nur halb so gut wie er ist. Man begleitet die Protagonisten von der Jugend an bis in's hohe Alter, fühlt mit ihnen, lernt sie lieben und hassen und ist von Anfang an gespannt wie ihre Geschichte dann am Ende ausgeht. Die Schauspieler verkörpern ihre Figuren grandios, und hier möchte ich neben Stars wie Robert De Niro oder James Woods vor allem die "Kinderdarsteller" loben, die Noodles und Co. in deren Jugendzeit spielten. Sie leisteten da wirklich einen tollen Job! Aber auch die anderen Darsteller, vor allem De Niro und Woods trumpfen richtig auf und zeigen tadellose Leistungen. SO liebe ich Robert De Niro!
Was mir ebenfalls super gefiel war die Inszenierung Amerikas, der verschiedenen Schauplätze selbst. Für die damalige Zeit gibt es nichts auszusetzen und auch heute noch vermittelt Leones Film dadurch ein wunderbares 20er, 30er und 60er Jahre Flair. So ist "Es war einmal in Amerika" auch ein ungemein Atmosphärischer Streifen. An dieser Stelle möchte ich nochmal ein Lob für die Maske aussprechen, die es wirklich geschafft hat die Schauspieler, vor allem De Niro und Woods, glaubhaft altern zu lassen. Das hat mich echt POSITIV überrascht!
Tja, dann gibt's da noch den Soundtrack des gottgleichen Ennio Morricone. Durch seine musikalische Untermalung, die zwar manchmal etwas zu, naja ich nenne es mal poetisch, war wirkt der Film dann noch besser.

Fazit: Ich bin restlos begeistert! Auch wenn Sergio Leone mit "Es war einmal in Amerika" meine Erwartungen nicht zu 100% erfüllen konnte, so hat er hier doch ein wegweisendes Werk geschaffen das hoffentlich niemals in Vergessenheit geraten wird. Ein Epos erster Klasse, ein Film den man gesehen haben MUSS!

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Samweis_Gamdschie

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Top Kommentar !! Dieser Film gehört schon sehr lange zu meinen Lieblingen. Er verliert nichts an seinem Glanz.


Ioosh698

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Danke;)! Hatte deinen Kommi zum Film gelesen, der echt beweist das er einer deiner Lieblinge ist;)!


Davki90

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Bewertung9.0Herausragend

Sergio Leones grandioses Abschlussfeuerwerk!
Ein Meisterwerk, wie man es selten gesehen hat! Von vorne bis hinten genial!!!

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fcb_bavaria

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Bewertung9.0Herausragend

Als großer Fan von Filmen der Kategorie " Mafiaepos " kam ich nun endlich in den Genuss von "Once Upon a Time in America" ! Habe die 228min Fassung gesehen und bin durchweg begeistert. Die sehr dichte Atmosphäre zieht einen förmlich in den Film hinein und man fühlt sich in 1930 zurückversetzt ! Während bei ähnlichen Filmen wesentlich mehr Geballert , Geschlagen und Getötet wird kommt dieser Film mit deutlich weniger Gewalt und Blei aus ! Sergio Leone zeigt hier (leider ein letztes mal ) das er ein Genie seines Faches war , wenn nicht sogar DAS Genie schlechthin ! Der Soundtrack ist Legendär und gibt zu jeder Sekunde die Stimmung der Handlung wieder ! James Woods hat mich hier sehr Überrascht , er spielt einfach absolut Weltklasse . Über De Niro braucht man eigentlich nichts zu sagen , er ist für mich einer der besten und die Rolle des Mafiosi passt ihm wie ein warmer Mantel . Dennoch Spielt er hier wohl die Rolle seines Lebens ! Wer Goodfellas , den Paten und / oder Scarface mag ,der wird hier erstklassig bedient und wer auf De Niro steht wird diesen Großartigen Film Lieben ! Warum der komplett an den Oscars vorbeigelaufen ist , wissen wohl nur die Amis ! :-) 228min sind definitiv nicht zu lang , nur die Zeit dafür muss man erstmal übrig haben !

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Samweis_Gamdschie

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

"Es war einmal in Amerika" aus dem Jahr 1984. Leider damals ein riesen Flop an den Kinokassen. Man muss aber auch bedanken, dass er damals in einer 139 Minuten langen Version in den Kinos lief. Die ursprüngliche Fassung Leone´s sollte 6 Stunden lang sein. Die er aber nie fertig brachte, da er während der Restauration der 6 Stunden Version starb. Sehr sehr sehr schade.
Heute gibt es ihn in einer 229 Minuten lange Fassung, die ich bisher nur kenne. Es gibt auch eine 250 Minuten lange Fassung, die ich leider noch nicht kenne.
Ebenfalls schade, dass der Film bei den Oscars komplett leer ausging, lag an der zerstückelten Version.
Der Film gehört zu den besten aller Zeiten. Zurecht wurde er zu einem absoluten Kultfilm, als die 229 Minuten lange Version veröffentlicht wurde.

Meiner Meinung sogar Leone´s Bester. Sogar vor "Spiel mir das Lied vom Tod". Was dieser Mann hier erschaffen hat, wird für immer in der Filmgeschichte Platz haben.
Als ich den Film letzten nochmal gesehen habe, wurde mir klar, dass dies einer der komplexesten Filme ist. Nichts im Vergleich zu Inception, Fight Club oder Memonto, gibt ja massig solcher Filme. Die man nach 1-2 mal sehen komplett Versanden hat. Dies ist nicht der Fall bei "Es war einmal in Amerika". Hier hat jeder seine eigene Sichtweise. Ich kenne wirklich keine einzige Person die diesen Film komplett blickt. Natürlich nach seiner Sichtweise schon. Genau das wollte Leone erreichen. Im Endeffekt ist es sogar fast unmöglich bei diesem Film alles zu verstehen, da es so viele versteckte Kennzeichen gibt, die man erst beim 10 Mal sieht. Genau so muss es sein. Jeder sieht hier einen anderen Film. Da kann sich Nolan mal ein Beispiel nehmen.
Bei seinen Filmen hat man alles nach 1-2 Mal gesehen. Hier auf keinen Fall, da man immer und immer wieder etwas neues entdeckt. Es gibt hier 1000. Theorien um versteckte Zahlen im Hintergrund, um Uhrzeiten, um Traum-Realität Verknüpfungen, Müllwagen und um jede Szene eigentlich. Einfach nur gewaltig dieser Film, der einen immer und immer fasziniert und zum nachdenken erregt. Ein Film über den ich Tage lang erzählen könnte.
Besonders faszinierend ist welche Theorien man hier erfindet. Macht besonders Spaß mit Freunden sich darüber Stunden lang zu unterhalten, was neu entdeckt wurde. Wäre die 6 Stunden Version veröffentlicht worden, wäre der Film wohl leichter zu verstehen.

An alle die ihn noch nicht gesehen haben, lasst euch darauf ein, er könnte euer Lieblingsfilm werden, da er nie langweilig wird und einen immer und immer wieder zum staunen bringt. Es ist wirklich krass, dass der Film mit seinen 229 Minuten nie langweilig wird. Die Zeit vergeht wie im Fluge. Er hätte locker noch seine 1-2 Stunden länger sein dürfen, er wäre auch wahrscheinlich noch besser gewesen.

Die Story ist einfach nur grandios. Perfekt in Szene gesetzt, wie z.B bei "Der Pate". Alles stimmt hier. Es wird hier nicht in chronologischer Reihenfolge erzählt, wie es viele bestimmt auch aus "Pulp Fiction" kennen. Zur richtigen Story will ich gar nichts verlieren, da sieh eh wahrscheinlich fast jeder kennt.
Es handelt um eine Geschichte, in der es um Loyalität, Freundschaft, Hass, Verrat und Liebe geht.
Besser kann man diese Gefühle in einem Film nicht rüber bringen. Der Film ist auf seiner speziellen Weise sehr gefühlvoll. Der Film berührt mich immer und immer wieder.
Besonders alles zwischen Max und Noodles. Die grandios gespielt sind von James Woods und Robert De Niro, der hier meiner Meinung sogar seine beste Leistung aller Zeiten abliefert. Diese Rolle war für Robert De Niro bestimmt. Der Rest des Cast, z.B Joe Pesci, Elizabeth McGovern, Jennifer Connelly, Treat Williams und Larry Rapp sind alle spitzenmäßig. Hier kann man sich wirklich nicht beschweren.
Alle zeigen was die drauf haben. Besonders die Rollen der Kinder wurden fabelhaft umgesetzt.

Kommen wir zum Soundtrack. Der Soundtrack ist von Ennio Morricone, meinem Liebling.
Jeder Track ist unglaublich gefühlvoll und löst enorm viele Gänsehaut Momente aus.
Deborah´s Theme oder die Main Theme können nur von diesem Mann kommen.
Einer der schönsten Soundtrack´s die es gibt. Jede Szene passt perfekt zu diesem Soundtrack.

Meine Meinung zu der anscheinenden Frauenfeindlichkeit in diesem Film:
Eher nicht, der Film zeigt zwar zwei Vergewaltigungen und es wird gezeigt wie die Frauen früher unterdrückt wurden, dennoch finde ich ihn nicht als enorm Frauenfeindlich. Der Film zeigt durch diese Geschehnisse zwar, dass Frauen nicht gleich berechtigt sind/waren. Der Film zeigt es einfach wie es damals war. Es wird nie die Grenze überschritten, wie in heutigen Horrorfilmen. Die Vergewaltigung zeigt z.B einfach nur was aus Noodles wurde. Da er den normalen Kontakt kaum kennt. Das man eigentlich sehen sollte. Ich bin mir sicher, dass Leone dies als Stilmittel für den Charakter für Noodles genommen hat. ( Ähnlich wie z.B bei "Uhrwerk Orange" dort ist es doch dasselbe.)
Vor allem wenn man den Film 10-15 Mal gesehen hat(bei mir), muss man über solche Beschuldigungen darüber lachen.
Dies geht an Mr Vincent Vega, der den Film anscheinend nicht richtig gesehen hat. Sein Kommentar übrigens zu diesem Film, gehört zu den lächerlichsten die ich je gelesen habe.
Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Fresse halten...

In meinen Augen einer der besten Filme aller Zeiten, es wird wohl nie wieder einen solchen Film geben. Wirklich sehr schade.
Der Film kann sich auf jeden Fall mit dem Paten messen. Vielleicht ist er sogar noch besser. Beide auf dem gleichem Level.
Beide haben ihre eigenen Stärken. Schwächen gibt es bei keinem von beiden.
In meinen Top 10 sind sie sicher für immer.
Leone´s Meisterwerk wird niemals in Vergessenheit geraten.
Großes Danke an ihn.

Warum manche den Soundtrack nicht mögen, bleibt mir ein ganz ganz großes Rätsel.
http://www.youtube.com/watch?v=Jj5Xczethmw So etwas wunderschönes wird es nie wieder geben.

"Was hast du in den letzten Jahren so gemacht?" - "Bin früh schlafen gegangen."

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Hartmut Wastian

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Top Kommentar, kann ich so 10%ig unterschreiben. Toll, dass noch anderen die unglaubliche Klasse dieses Films auffällt! :-) Auch nach dem 20. Mal noch überwältigend...


Samweis_Gamdschie

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Danke ;) Einfach ein Meisterwerk. Schade, dass solche Filme nicht mehr gedreht werden.


il padrino

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Bewertung10.0Herausragend

"Es war einmal in Amerika", Abschiedsfilm des großen Sergio Leone. Ein Epos par excellence: 218, 229 oder 250 Minuten lang, je nach Fassung, eine Handlung über 46 Jahre. Und am Ende eine echte Überraschung.

Der Film enthält, wie eigentlich alle Filme Leones bis auf seinen vergessenen Erstling "Der Kolloss von Rhodos", Musik von Ennio Morricone, dem größten Filmkomponisten überhaupt. Und ohne Morricones Musik wäre der Film wohl nur halb so gut geworden.

Ehre gebührt auch der Story- Leone schrieb gemeinsam mit fünf anderen das Drehbuch, was wohl die Autorentheorie widerlegt. Denn über die epische Länge das Films hinweg bleibt die Story immer intelligent und überraschend, bewegend und dramatisch. Dafür verantwortlich sind auch die vielschichtigen Figuren- neben Max und Noodles blieb mir besonders Moes Schwester im Gedächtnis. Obwohl es in diesem Film letztlich keine Figur gibt, die das richtige tun würde, keine Figur, die sich nicht schuldig machen würde, werden sie einem doch sympathisch.

Hervorzuheben ist auch noch die Leistung der Darsteller, allen voran der großartige Robert de Niro. Hierzu muss man wohl kaum noch etwas sagen.

Ein genialer Film,ein Meisterwerk. Lieblingsszene: Die Kinder im Krankenhaus werden vertauscht, um einen Polizisten zu erpressen. Die Musik dazu ist schlicht und einfach genial.

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Simon Moon

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"Hart vergöttern" hab ich auch noch nicht gehört, heute hab ich hier auch noch "unmenschlich hübsch" gelernt. Was soll man dazu sagen, der emphatischen Begriffsfindung ist kein Kraut gewachsen.


Simon Moon

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Sorry, das war das falsche Fenster.


replicant-10

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Bewertung7.5Sehenswert

Dieses überlange Kult-Mafia-Epos
mit Robert de Niro finde ich trotz
seiner Längen und seiner Melodramatik
ziemlich sehenswert !!!!

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Metalharry

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Hab mir den Film damals nur gekauft weil er in einem Schuber mit "Goodfellas" drinnen war, den ich damals unbedingt sehen wollte. Aber irgendwie ist "Es war einmal in Amerika" eher in meinen DVD Player gerutscht. Was ich dann sah, war schier unglaublich. Am Besten war die Szene als Noodles eine Tasse Kaffee trinkt und ihm jeder zusieht. Als gäbe es nichts spannenderes auf der Welt. Über die Filmmusik sag ich nix mehr weil sie so ist wie ich die Werke von Ennio kenne. Sensationell. Einer der besten Gangster Filme die ich je gesehen habe.

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benni565

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...ich hab mir den Film damals zum ersten Mal angeschaut, weil er gerade in einem Kino lief, das in eine "Schwimmbad-Thermen-Wellness-Welt" integriert war.
Das negative war, dass mir an dem Abend Saunagänge, Wellness etc. natürlich entgangen sind ! Von der ersten bis letzten Minute saß ich gebannt vor der Leinwand !
@Metalharry:
"Was ich da sah, war schier unglaublich ." bringt es auf den Punkt :
Nicht nur "einer der besten Gangsterfilme"...
...ich werde mal pathetisch :
Die Mutter aller Gangsterfilme !
..und der Soundtrack !!!


Markbln

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

In Vorfreude auf das Ennio Morricone-Konzert am 11.02. in Berlin

TRIBUTE TO ENNIO
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7. ES WAR EINMAL IN AMERIKA

Der letzte Kinofilm von Regisseur Sergio Leone beschließt gleichzeitig seine Amerika-Trilogie, der außerdem "Spiel mir das Lied vom Tod" und "Todesmelodie" angehören.
ES WAR EINMAL IN AMERIKA ist der beste Abgesang auf den American dream der 80er Jahre. Ein Film wie eine Oper. Opulent, sinnlich, wahnsinnig.

Das Riesenprojekt, das auf Harry Greys Roman „The Hood“ basiert, war eine Herzensangelenheit von Leone. Er legte alles in diesen Film, für den über 317 Drehbuchseiten geschrieben wurden. Zwei Jahre dauerten die Dreharbeiten. Das Ergebnis ist für mich Leones Opus Magnum, ein Monumentalwerk, das in Ausmaß und Raffinesse seine vorigen Arbeiten weit übertraf. Aus dem fast zehnstündigen Filmmaterial erschuf er eine 220 minütige Version, die für den amerikanischen Markt auf 2 Stunden gekürzt wurde. Dadurch entstand eine einfache Chronologie, die Szenen und Charaktere verstümmelt. Die stilistisch herausragende europäische Version erzählt die Geschichte dagegen auf drei Zeitebenen – 1922, 1933 und 1968. Die raffiniert montierten Zeitsprünge und die hochkomplexe Geschichte ist nur in dieser Langfassung zu erleben und für Fans die einzig Gültige. Die inszenatorische Brillanz, die grandiosen Schnitte und ungeheure Spannung von ES WAR EINMAL IN AMERIKA entfalten sich erst, wenn man dieser Version und dem ganzen Film zugesehen- und gehört hat.

Der Einstieg in die Geschichte um fünf Freunde aus dem New Yorker Einwandererviertel zu Beginn des 20. Jahrhunderts ist brillant. Über Minuten klingelt ohne eine Zeile Dialog ein Telefon, was anscheinend aus keiner der zu sehenden Bilder zu kommen scheint. Nach etlichen Sequenzen und Ortswechseln, die unterschiedliche Szenen einführen, ist endlich ein Apparat zu sehen, der abgehoben wird und das Klingeln beendet. Ein genialer Spannungsaufbau, in dem Sound und Bild gegenüberstehend auseinanderlaufen, um nach langen rätselhaften Minuten zur auflösenden Klammer zur werden.
Danach breitet Leone seine epische Geschichte um Freundschaft und Liebe, Vertrauen und Verrat, Schuld und Sühne über fünf Jahrzente aus, die einzigartig ist. Voller Tragik und Gewalt, und voller Wehmut und Melancholie.
Die behutsam erzählte Geschichte hat extraordinaire Charaktere, die dank der Filmlänge ausführlich gezeichnet werden. Noodles, von Robert de Niro fantastisch verkörpert ist eine der besten Filmfiguren, die ich je gesehen habe. Der letzte irre Blick im Opiumrausch ein Bild für die Ewigkeit.

Für den außergewöhnlichen Schnitt seines Werkes hat Sergio Leone gekämpft wie ein Löwe. Das Ergebnis gerade auf diesem Gebiet ist einzigartig. Originelle Schnittfolgen und herausragend inszenierte Szenen ziehen sich durch das ganze Epos, als Beispiel sei neben dem Intro die raffinierte Szene der fliegenden Frisbeescheibe erwähnt, die verschiedene Zeitebenen miteinander verknüpft. Formal ist ES WAR EINMAL IN AMERIKA ein Meilenstein, nicht bloß für das Genre Gangsterepos. Seine ganze Pracht verbreitet sich nicht nur durch Kostüm und Set Design, durch das fantastische Spiel von Robert de Niro und James Wood und die einzigartige Regie von Sergio Leone, sondern natürlich auch durch die kongeniale Musik vom Freund Ennio Morricone.

Morricone ist für die Filme des ehemaligen Klassenkameraden Sergio von elementarer Bedeutung. Seit ihrer Zusammenarbeit FÜR EINE HANDVOLL DOLLAR waren die beiden wieder unzertrennlich. Morricones Soundtrack fühlt sich so symbiosehaft in den Film ein, weil er für Sergio Leone schon auf Grundlage des Drehbuches komponierte. Er stellte seine Musik bereits vor den Dreharbeiten fertig, was dem Regisseur die Möglichkeit gab, Szenen oder Kamerabewegungen genau auf sie abzustimmen und die Schauspieler am Set zur Musik von Morricone spielen zu lassen. Die Ergebnisse ihre Zusammenarbeit sprechen für sich.
Seit 1964 war Morricone für jeden Leone-Film musikalisch verantwortlich. Der Einsatz unkonventioneller Instrumente wie die Maultrommel, Mundharmonika oder hier die Panflöte sind dabei sein Erkennungszeichen.
Für ES WAR EINMAL IN AMERIKA griff Morricone der Prohibitionszeit entsprechend Elemente des Jazz auf. Das berührendste Stück dürfte jedoch das langsame sentimentale „Deborah’s Theme“ sein, dass er übrigens schon in den 1970er Jahren geschrieben hatte. Hier charakterisiert es die beiden Protagonisten Noodles und Deborah so intensiv, dass man ihre tragische Beziehung schon musikalisch fühlen kann. Für jede einzelne Figur kreiert Morricone einprägsame musikalische Themen, sogenannte Leitmotive. Sie untermalen nicht nur einzelne Szenen, sondern halten als stilistisches Mittel über die Länge des Films die Handlung und die Figuren auch clever zusammen. Je nach Szene variiert Morricone diese Themen, beispielswiese eine Variation von "Deborah's Theme" mit einer subtil darübergelegten "Amapola"-Variation.

Ennio Morricones Score ist die virtuose Vertonung von Sergio Leones Gangsterepos, er variiert das bekannte Thema der Panflöte immer wieder neu, spielt gekonnt mit Melodien der 30er Jahre und lässt jüdische Folklore und Jazz einfließen. Damit hat er Leones letztem Film mit Arrangements von zeitloser Schönheit erneut seine unverwechselbare musikalische Note geschenkt. Mit seiner Arbeit zu ES WAR EINMAL IN AMERIKA hat Morricone sich meiner Meinung nach selbst übertroffen, denn die Musik lässt Noodles, Max, Cockeye, Patsy, Dominic und Deborah sofort vor mir erscheinen. Egal, wo ich bin. Und trotzdem schafft es Morricone wie kein Zweiter, seine Musik auch losgelöst vom dazugehörenden Film vollkommen genießen zu können. Mein absoluter Lieblingssoundtrack von Ennio Morricone.

Deborah's Theme:

http://www.youtube.com/watch?v=PuyYc0gINbU

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Einar

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Übrigens dank der Scorsese-Stiftung weiteres altes Material restauriert und dem Film hinzugefügt. Will sehen, will sehen, will sehen...!!!
Trotzdem fehlt noch ne Menge an Minuten.
Man ich LIEBE diesen Film, der kommt bestimmt auch noch mal in diesem Mafia-Monat dran! ;-)
Momentan bin ich aber durch die Winterspiele abgelenkt.


Markbln

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Ich warte ja sehnlichst darauf, dass die erweiterte Version, die letztes Jahr in Cannes gezeigt wurde, mal veröffentlicht wird. Will auch sehen, sehen, sehen : )


Prof.Dr.Gonzo

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Bewertung10.0Herausragend

Werd hier jetzt kein verherrlichenden Roman verfassen, da er wohl länger wäre als alles was Stephan King geschrieben hat ;)

Der film hat mich bereits als kleinen Jungen derart überwältigt, trotz der oftmals sehr langatmigen Stellen, dass er für mich auf jeden Fall zu den besten Filmen aller Zeiten gehört!!

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Unclescrooge

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Bewertung9.0Herausragend

Es war einmal in Amerika ist definitiv einer der besten Mafia Filme die es gibt. Es ist wirklich alles vorhanden, Humor, Trauer, Action. 4 Stunden Spielzeit sind definitiv zu wenig, ich hätte sehr gerne mehr gesehen, die Besetzung ist super, ich hatte Zweifel and James Woods aber genau eben dieser hat mich geradezu umgehauen. Empfehlenswert für Jeden; nicht nur Filmliebhaber und Fans :)

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concienda

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Bewertung9.0Herausragend

Dieser Film ist definitiv zu kurz geraten. Bei vier Stunden Laufzeit! Was bei anderen, ein ganzer Film ist, ist für Sergio Leone gerade einmal der erste Akt. Und gerade der hätte noch so viel mehr Raum verdient. Die Art und Weise wie diese Jungen leben, die Sexualität und die Liebe für sich entdecken und bei den großen Fischen mitmischen , wie sich schon in Jungen Jahren schlitzohrig Verbündete schaffen nur um dann trotz ihrer Bauernschläue physisch an der Welt ist erschreckend, aber auch unglaublich lustig und rührend. Allein die Szene in der einer der Jungen sich mit einem Sahnetörtchen sein erstes Mal erkaufen will nur um dann noch einmal Kind zu sein und das Gebäck gierig selbst verschlingt ist so sympathisch, dass ich aus dem Grinsen gar nicht mehr herauskam.

Doch auch die späteren Handlungsstränge sind einfach nur stark und zeigen den Luxus und die Annehmlichkeiten des Gangsterlebens genauso wie seine Schattenseiten. Dabei ist der Film weitaus weniger glorifizierend als vergleichbare Titel in dem Genre. Noodles und Max werden zu immer mieseren Dreckssäcken, kälter, gewalttätiger und ohne jegliche Reue. Anstatt die Kamera wird der Revolver gezückt, wozu belastende Fotos wenn man dem Gegenüber auch einfach in den Kopf schießen kann? James Woods und Rober de Niro meistern diese Darstellungen in jeder Sekunde und holen so viel wie möglich aus ihren Rollen heraus.

An der 10 scheitert der Film dann leider aus drei Gründen: der Soundtrack war trotz Morriconne nicht so ganz meins, die Auflösung war mir zu bemüht und fügt sich nicht wirklich passend in einen Film der viel Wert auf Authenzität und Glaubwürdigkeit legt und abgesehen von den beiden Hauptcharakteren steckte auch der Rest des Castes in recht einseitigen Rollenbildern fest, da wäre deutlich mehr gegangen. Aber was Leones ursprüngliche Intention war, wird man wohl nie erfahren. Die, ihm vom Studio auf erlegten, Kürzungen und Schnitte stoßen bei mir jedenfalls auf absolutes Unverständnis.

Trotzdem ein absolut umwerfendes Meisterwerk aus meinem Lieblingsgenre, dass ich völlig unverständlicherweise viel zu lange vor mir hergeschoben habe.

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stefanschliesser

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

robert und james im klassiker! ein weltkulturerbe!

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Reli

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

einer meiner Lieblingsfilme - einfach wegen allem. Die Besetzung ist großartig, die Musik auch, die Story steht dem in nichts nach. Und irgendwie habe ich wie durch Magie eine Kaffeetasse in meiner Hand, um mit Robert de Niro synchron den Löffel darin rühren zu können, wenn die Szene kommt. Großes Kino!

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Penseur

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Es war einmal in Amerika ist ganz großes Kino und beinhaltet ganz große Gefühle, sowie sehr schöne Bilder. Der Film hat mich schwer beeindruckt, da er es schafft eine glaubwürdige und schön inszenierte Geschichte zum Aufstieg und Zerbrechen einer (Mafia) Bande zu zeigen. Es wurden wunderbare Schauspieler ausgesucht die alle sehr gut in ihre Rollen passen und die großartige schaupielerische Leistungen bieten. Allen voran Robert De Niro als David "Noodles" Aaronson und James Woods als Maximilian "Max" Bercowicz. Im Film geht es um eine Gruppe Jungs die schon sehr früh nur Unsinn im Kopf haben. Schon in diesen jungen Jahren muss einer von ihnen, nämlich Noodles für längere Zeit ins Gefängnis. Etliche Jahre später kommt er im Erwachsenenalter wieder heraus und wird gleich wieder von seinen Jugendfreunden aufgenommen. Es dauert nicht lange bis sie wieder eine große Idee haben, mit der sie viel Geld machen könnten. Sie steigen in der Unterwelt New Yorks schnell auf und steigen immer mehr in die Unterwelt ab. Bald schon sind sie dort richtige "Größen". Eines Tages aber, kommen außer Noodles alle bei einem Coup ums Leben, woraufhin Noodles sich unter falscher Identität versteckt. Nach langer Zeit, Noodels ist mittlerweile ein alter Mann, bekommt er einen Brief worin er aufgefordert wird wieder nach New York zu kommen. Dort angekommen geschieht etwas sehr überraschendes für ihn. Die Laufzeit des Films ist mit knapp 230 Minuten zwar sehr lang, aber er kam mir auf keinen Fall zu lang vor und das liegt vorallem an dem gut gemachten Aufbau, den gut gemachten Dialogen, den sehr guten Schauspielern, den wunderbaren Aufnahmen und zu guter Letzt auch der unglaublich schönen und passenden Filmmusik von Ennio Moricone. Dieser Epos ist wirklich sehr gut gelungen und ist kann zu recht als Meisterwerk bezeichnet werden. Diesen Film kann man jedem empfehlen der Mafia Filme und gefühlvolle Filme mag.

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DivDav

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Bewertung6.0Ganz gut

Gewiss ist der Film auffallend und raffiniert konstruiert. Die 3 Handlungsstränge, die geschickt alternieren um eine gute Ergänzung der gegenwertigen Geschichte darzustellen, gestalten Leones Werk durchaus interessant.
Warum man diesen Film jedoch als Meisterwerk bezeichnen sollte leuchtet mir nicht ein. "Es war einmal in Amerika" lebt von seinen langen Kameraeinstellungen (für Manche so scheint es mir, genügt das alleine schon einen Film als Meisterwerk zu bezeichen) auf ein und das selbe Objektiv um die Vorbereitung und den Verlauf einer Handlung akribisch genau darzustellen, die Charaktere zu entwickeln und dem Zuschauer zu erklären. Das macht den Film tatsächlich auch sehr interessant und lässt Platz für schauspielerische Glanzleistungen.
Aber hiermit hängt auch schon die erste Unstimmigkeit des Filmes zusammen. Wenn ein Film soviel Wert darauf legt dem Publikum seine Charaktere zu erklären, dann muss man auch zumindest ein paar Charaktere haben die auch ein wenig Sympathie zulassen oder wenn nicht gleich Sympathie dann doch wenigstens irgendeinen Charakterzug bestitzen mit dem man sich identifizieren möchte/kann.
Natürlich können auch Filme brilliant sein die keine Identifikation mit ihren Charakteren zulässt, aber nicht wenn sie 4 Stunden dauern und zu 70% daraus bestehen. Und auch nicht wenn im Mittelpunkt des Filmes Freundschaft und Verrat stehen sollen.
Auch find ich abgesehen vllt von De Niro und Watts beinahe alle Schauspieler schlecht gecastet (was nicht heißen soll, dass ich ihre schauspielerische Leistung degradieren will, sondern schlicht und einfach nur, dass sie nicht zu ihrer Rolle gepasst haben). Im ersten Handlungsabschnitt passt keiner der Jungendlichen Schauspieler. Der junge "Noodles" wirkt wie ein stupider Azubi mit einem Gesichtsausdruck so seicht wie eine Wasserlache. Nicht einemal einen kleinen putzigen Jungen, der gegen Ende des ersten Handungsabschnitts erschossen wird, haben sie finden können. Und auch in dem weiteren Verlauf glotzen einen Gesichter an, die absolut fehlbesetzt wirken.
Auch die ewige Panflöten-Hinterlegung passt zwar zu dem trostlosen, leeren Gesichtern nicht aber zu einer von vielen anderen Kritikers so hoch gelobten "epischen" Atmosphäre.
Als letztes möchte ich nur noch auf einen Punkt zu sprechen kommen, der hier bereits heiß diskutiert wurde:
Die omnipräsente Frauenfeindlichkeit dieses Filmes.
(Ob nun der Regisseur oder sonst eine an dem Film beteiligte Person die Position selbst vertritt, wage ich nicht zu beurteilen und tut auch überhaupt nichts zur Sache)
Natürlich war die Rollenverteilung zu der Zeit noch etwas anderes als nun in dem modernen 21. Jahrhundert und natürlich darf man diese Rollenverteilung auch so in einem Film dieser Zeit darstellen.
ABER.... das rechtfertigt nicht minutenlang auf Vergewaltigugsszenen zu halten, welche dann selbst die Opfer in der nächsten Szene bereits wieder scheinen vergessen zu haben.
Vergewaltigungen werden verharmlost und zwar von jeder Seite. Am Ende des Filmes wo sich "Noodles" und Deborah wiedersehen (etliche Jahre nach dem Noodles Sie bei ihrem letzten Treffen brutal vergewaltigt hat), wird dem Zuschauer sogar suggeriert, dass sich Deborah dafür schämen müsste in der dazwischen liegenden Zeit einen anderen Liebhaber gehabt zu haben. Alleine schon der Fakt, dass 2 Vergewaltigungsszenen mit einer spektakulär abscheulichen Genauigkeit dargestellt werden und dann im weiteren Verlauf des Filmes nich auch nur mit einem Satz kritisch erwähnt werden spricht für sich selbst.
Es gibt noch einige andere Szenen in denen diese Haltung mehr als deutlich wird.

Fazit:
Der Film hat durchaus interessante Szenen und besonders die 3 Handlungsstrenge sind intelligent verwebt, aber genauso hat der Fim auch einige starke Schwächen und übermittelt ein groteskes Frauenbild, welches der Handlung in keinster Weise zuträglich oder notwendig für das Verständnis wäre.

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John D. Court

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Lieber 'Divdav',

Mit deiner „Rezension“ hast du eindrucksvoll deine Inkompetenz in Sachen Film belegt. Wünsche dir im nächsten Leben mehr Hirn und Geschmack. Bis dahin viel Spaß bei „Independence Day“ oder „Alarmstufe Rot“...


DivDav

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Oh da hab ich wohl jemanden in seiner Misogynie verletzt. Du solltest weniger leere nur der Provokation oder gar nur der Beleidigungswillen Kommentare verfassen sondern versuchen zu diskutieren und argumentieren. Das kann den einen gar von so einem schlimmen leiden wie der Intoleranz kurieren. Wenn du mein Kommentar allerdings tatsächlich durchgelesen hättest und nicht nur auf die Bewertung geschaut hättest, hättest du bemerkt, dass es mehr ein moralischer Beweggrund war, warum ich diesem Film so wenig Punkte gegeben hab.
Im übrigen muss ich der Ehrlichkeit halber sagen, dass es mir wirklich schwer fällt auf so einen bösen Kommentar der vor Ignoranz und schlechter seichter Polemik strotzt noch so gehalten zu reagieren. Du grenzdebile Personifikation des Überflusses unserer Gesellschaft hast dir ja noch nicht einmal die Zeit genommen nachzusehen welche Filme ich gut bewertet habe, bzw. zu bemerken, dass ich deine genannten Filme noch nicht einmal gesehen hab.....


maexndermeister

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Bewertung7.0Sehenswert

Meiner Meinung nach schwer zu bewerten, da er auf der einen Seite großartige Szenen beinhaltet doch im Gegenzug nur so vor Langatmigkeit strotzt. Es will bei mir auch nicht so Recht der Funke überspringen, da die meisten Figuren des Films leblos ja fast schon artifiziel aggieren, so dass es mir nicht im Ansatz möglich war mich in Sie hinein zu versetzen. Ein kleines Bsp. Der kleine Junge der Gang wurde erschossen und ich musste lauthals lachen. Es sind einfach zu viele Klischees in einen Film um als Epos zu gelten.

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John D. Court

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“Der kleine Junge der Gang wurde erschossen und ich musste lauthals lachen“

Sowas wie dich kann man nur kranken Spasti nennen. Sprich lieber mit einem Therapeuten als hier deine verärgernde Scheiße zu schreiben.


maexndermeister

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Wenn du meinen Kommentar nicht magst ist das eine Sache, aber mich gleich zu beleidigen und Mutmaßungen über meine Psyche an zustellen ist hier wirklich fehl am Platz. Schande über dein Haupt.....


Jek-Hyde

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Bewertung7.0Sehenswert

Sehr schwer einzuordnen.
Die Atmosphäre ist wie bei Leone Typisch sehr stimmig und die Musikalische Untermalung dank der Verstärkung von Morricone noch passender.
Aber trotz war der Film...eher ein Puzzle. Zeitebenen über Zeitebenen. Dazu eine extremlange Laufzeit, was mich allerdings bei Maifiaeposen nie störte...nie bis auf bei diesem hier. Während die Jungend noch sehr bewegt ist und von mir wenigstens 8/10 erhalten würde, so fand ich dass sich das tempo was so schon extrem langsam war nun bei dem Älteren noch mehr verlangsamt bis zum fast kompletten Stillstand.
Es geht um Freundschaft, Verrat und wie könnte es anders sein um Frauen. Die Atmosphäre ist großartige wie die Musik. Wunderbar in Sezen Gesetzt und geschauspielert, aber trotz all dem blieb mir nicht viel. Nicht so viele Erinnerungen übrig. Ich habe auch nicht das Gefühl ihn mir nochmal ansehen zu wollen, was nicht gerade für ihn spricht. Vielleicht liegtes am Unverständnis da Leone zu sehr zum Schnitt gezwungen wurde und vielleicht eher eine Serie hätte draus machen sollen.
Bis zum Ende ist und bleibt er mir zu Langsam (Und das hat mich bei Cineastischer Schlaftablette 2001 Odyssee im Weltraum nicht gestört! Nur zum Vergleich!) Es muss an den Szenen liegen, die Leone entfernen musste, anders kann ich es mir irgendwie nicht erklären...aber von Es war einmal in Amerika bleib mir irgendwie nicht viel übrig.

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ruhrpott465

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Einer der packensten Filme die ich je gesehen hab

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Lori007101

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Bewertung7.0Sehenswert

Ein guter Mafiafilm und episch dargestellt! Eine sehr gute Besetzung und ein guter Erzählstil. Trotz einigen Überlängen fasziniert die Geschichte. Schade, dass Leone nicht mehr Filme drehen konnte. Er wäre ein guter Visionär geworden!

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melanie95

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Bewertung9.5Herausragend

mitreißende Bilder, überzeugende Charaktere, spannende und außergewöhnliche Geschichte!

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