Es war einmal in Amerika

Once Upon a Time in America (1984), IT/US Laufzeit 228 Minuten, FSK 16, Drama, Thriller, Kriminalfilm, Kinostart 12.10.1984


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8.1
Kritiker
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8.0
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179 Kommentare
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von Sergio Leone, mit Robert De Niro und James Woods

New York zur Zeit der Prohibition: Max, Noodles und ihre Freunde verdienen sich bereits als Kinder mit Erpressungen und Schmuggeleien den einen oder anderen Dollar dazu. Jahre später – Noodles wird nach einer langen Haftstrafe für einen Mord aus dem Gefängnis entlassen – haben es die Freunde von damals unter Max zu einem skrupellosen Gangstersyndikat gebracht. Doch Ehrgeiz und Habgier zerstören die jahrzehntelange Freundschaft und schließlich kommt es zu einem entsetzlichen Verrat.

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails Es war einmal in Amerika
Genre
Mafiafilm, Drama, Thriller, Kriminalfilm
Zeit
1920er Jahre, 1930er Jahre, 1960er Jahre
Ort
Brooklyn Bridge, Miami, New York City, Strand
Handlung
Alte Freunde, Anwesen, Bahnhof, Beste Freunde, Bordell, Bosheit, Brutalität, Chauffeur, Clique, Cop-Killer, Dekadenz, Drogen, Erpressung, Feuer, Folter, Freiheitsentzug, Freundschaft, Gangster, Geldwäsche, Gewalt, Judentum, Jugendgang, Juwelenraub, Korruption, Krankenhaus, Kultfilm, Leben und Tod, Liebeskummer, Mafia, Mafiaboss, Masturbation, Mord, Mörder, Nacktheit, Opium, Polizei, Prostituierte, Restaurant, Sadist, Schauspieler, Schuld, Schusswechsel, Sex, Sexueller Missbrauch, Spiegel, Strand, Straßenbande, Tanzen, Tod eines Freundes, Verbot, Vergewaltigung, Verrat, Voyeur
Stimmung
Berührend, Geistreich
Zielgruppe
Männerfilm, Über 18 (Gewalt), Über 18 (Sex)
Tag
Kultfilm
Verleiher
Jugendfilm Verleih GmbH
Produktionsfirma
Embassy International Pictures, PSO International, Rafran Cinematografica, Warner Bros., Wishbone

Kommentare (172) — Film: Es war einmal in Amerika


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Laserdance

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ein Meisterwerk in meinen Augen.

Grandioses Erzählkino, das alles richtig macht, was man auch nur richtig machen kann.

Wegen solchen Filme heißt das Ganze auch Traumfabrik. Man versinkt in diesem Film und der Erzählung und am ende wacht man auf und muss sich erst mal in der Wirklichkeit orientieren.

So versunken ist man in diesem Meisterwerk des Erzählkinos.

Dabei gefallen mir alleZeitebenen. Sowohl als Junge, was einfach unterhaltsam ist und die Zeit wieder aufleben lässt. Und der Zweite mir einem wieder einmal Grandiosen de Niro.

Das ist nicht nur gut erzählt sondern auch eine tolle Geschichte.

Die Musik tut ihr übriges. Absolute Genialer Soundtrack der wie die Faust aufs Auge passt.

Das ist auch einer dieser Filme den ich immer wieder sehen kann. Zeitlos Genial.

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benni565

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Ja !!!


moviedistrict

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Bewertung9.0Herausragend

Ein sehr guter aber auch sehr langer Film.
Die Charaktere haben Charisma und bleiben in Erinnerung, während die Handlung spannend ist und in der epischen länge von 220 min. nie langweilig wird. Gerne folgt man `Noodles`und Maxs Weg in den Zerfall.
" Du bist Wahnsinnig!", heißt es an mehreren Schlüsselstellen und genau das kann man auch über den Film sagen.
So wirkt das ganze im Endeffekt nicht wie ein realistischer Gangsterthriller (trotz seiner schonungslosen Gewalt), sondern Wie eine Erzählung/Geschichte/Märchen.
Bleihaltig aber Wunderbar.
Es war einmal...

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marco.stellwag

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Bewertung6.0Ganz gut

Für mich viel zu langatmiges Gangsterepos , obwohl ich mit langen Filmen sehr gut zurecht komme .
Aber hier fehlt für mich einiges um sagen zu können , dass ich den Film wirklich gut fand , war dann doch sehr entäuscht .
Ok ich muss anmerken , dass ich außer mit dem Paten nichts sehr viel mit Mafia und Gansterfilmen anfangen kann .
Ich denke wenn man mit Sergio Leones anderen Filmen nicht großartig viel anfangen kann wird man hier auch nicht begeistert .

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Tigerschwalbe

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Once upon a Time in America (1984, Sergio Leone)

Bemerkenswert, dass mir die Kombination aus einem meiner Lieblingsregisseure und meinem absoluten Lieblingsdarsteller bisher immer entgangen ist. Und umso schöner, dass ich diesen Film gestern für mich zum ersten mal entdeckt und erlebt habe. Ein weiterer Hauptgrund für meine Vorfreude war zudem die von mir erwartete Ähnlichkeit zum Jahrtausend-Meisterwerk The Godfather 2. Und da hatte ich zum Glück nicht Unrecht, gerade in der ersten Hälfte ist Leones letzter Film in Sachen Stil, Thematik und Inszenierung oftmals herrlich nahe bei meiner geliebten Coppola-Perle. Aber der Reihe nach: Leone erzählt hier ausgedehnt auf eine stolze Laufzeit von vier Stunden eine Geschichte um Kriminalität, Freundschaft, Liebe, Lügen und Verrat, die Handlung erstreckt sich dabei über Jahrzehnte und wechselt in ihrem komplexen Erzählsystem zwischen drei Zeitebenen. Oder zum Vergleich: man könnte Once Upon a Time in America tatsächlich als eine Art (vorweggenommene) Kombination aus The Godfather 2 und Goodfellas bezeichnen, veredelt mit der typischen Leone-Stilistik in einem neuen Gewand. Dem Film gelingt es aber nicht ganz, die Klasse all dieser genannten Meisterwerke zu erreichen.

Aussergewöhnlich und besonders stark ist vor allem eben dieses Zusammenspiel aus Leones kraftvoller Langsamkeit beim Szenenaufbau, den an Coppola erinnernden Farben und Settings mit einem Schuss Scorsese-Thematik in der ersten Hälfte. Eingerahmt von den späteren Zeitebenen werden zunächst die Kindheit und der langsame Aufstieg der Protagonisten in den 1920er-Jahren aufgerollt. Visuell ist dieser Teil des Films atemberaubend, mit den aufwändigen Szenenbildern und einem Hauch von körnigem Sepia ist jede Einstellung ein Genuss, ausserdem sind die Szenen gespickt mit subtilem Humor, Spannung, brillanten Dialogen und einer raffinierten Erzählweise. Der beste Filmkomponist aller Zeiten, Ennio Morricone, hat wieder einmal einen einzigartigen Score geschmiedet, und wenn die Musik auf wundersame Weise mit den Bildern und deren Inhalt Hand in Hand geht, kann das schon mal durch Mark und Bein fahren, in einer Schönheit, wie es sie nur beim Film gibt. Aufregend ist des Weiteren diese Vertrautheit der Geschichte, die erneut Erinnerungen an die Godfather-Trilogie weckt. Dieselben Charaktere, Orte, gewisse Anspielungen und Gegenstände immer wieder über den Zeitraum von einem halben Jahrhundert zu zeigen lässt einen förmlich in diese Welt eintauchen und Teil des gezeigten werden. In Verbindung mit der Musik und der Inszenierung ist dieses Element grossartig. Einen grossen Teil tragen auch die Darsteller zum Vergnügen bei. Es mag sich bei weitem nicht um De Niros beste Leistung handeln, aber beim alten Bob ist das Jammern auf einem sehr hohen Niveau. De Niro steht ein ausgezeichneter James Woods gegenüber, der den Film fast genauso sehr trägt, allerdings werden beide beinahe noch von Scott Tiler und Rusty Jacobs in den Schatten gestellt, welche die Rollen von De Niro und Woods als Jugendliche spielen und ihren älteren Vorbildern mehr als gerecht werden. Ein Mafiafilm ohne Joe Pesci ist natürlich kein Mafiafilm und so habe ich mich als Freund des Genres sehr über seinen Auftritt gefreut - schade, dass es bei einem grösseren Cameo geblieben ist.

All diese Lobhudeleien, unter die ich ohne zu zögern eine 10 setzen würde, beziehen sich aber leider Gottes vor allem auf die ersten zwei Stunden, in denen die gesamte Zeitebene 1920 und erste Teile der Ebene 1933 erzählt werden (immer wieder umrahmt von der sehr schönen 1968er-Ebene). Die zweite Hälfte, die zwischen den Jahren 1933 und 1968 hin- und herpendelt ist zwar auch noch sehr gut, aber nicht überwältigend wie die erste. Insgesamt ist mir die Geschichte im zweiten Teil besonders in ihrer Auflösung etwas zu konfus und hatte auch nicht wenige Längen. Besonders der Subplot um die Figur von Elizabeth McGovern (bzw. Jennifer Connelly) will nicht so ganz überzeugen und zieht sich stellenweise etwas. So bleibt Once Upon a Time trotz aller Qualität etwas hinter den von mir aufgezählten Genrekollegen zurück und ist als Gesamtpaket auch nicht so überwältigend wie andere Leone-Filme. Ein bisschen Schade - die ersten zwei Stunden wären es nämlich gewesen.
8 / 10

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alex023

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

»I like the stink of the streets. It makes me feel good.«

Gangster‘oske Poesie.

Sergione Leones letzter Film ONCE UPON A TIME IN AMERICA kommt mit seiner Länge von annähernd vier Stunden brachial daher, ist in seiner Essenz aber doch – von der Wirkung her – wesentlich kürzer und weniger – bis gar nicht – langatmig als zuvor angenommen. Nachdem ich vor kurzer Zeit entdeckt habe, dass ich Gangsterfilme doch irgendwie abgöttisch liebe, musste ich natürlich endgültig auch zu diesem Werk kommen. Und auch hier gibt es einiges, was mich sehr erfreut hat und anderes, was mich irgendwie arg gestört hat. Leone filmt sein Gangsterepos ebenso wie seine Westernepen: eindringliche Zoom-ins und –outs, Close-ups auf dem Widescreen und eine verfolgende, fast nur sich daneben her bewegende Kamera, manchmal fast wie statisch montiert. So fühlt sich das am Anfang alles noch ein wenig wie »C’era una volta il West« an, obwohl wir uns historisch gesehen doch ein wenig davon entfernt haben. Doch das ist eben Leone und das spürt man auch in jeder Sekunde des Films. Zusammen mit Ennio Morricone kreiert er hier eine weitere Oper des Grauens, denn in all seiner Poesie versteckt sich hier die absolute Grausamkeit, der Abgesang auf den so glorreichen „American Dream“ und ein zerrüttetes Bild von Freundschaft (welches mit zunehmender Laufzeit immer mehr von seiner eigentlichen Romantik verliert). ONCE UPON A TIME IN AMERICA ist auch nicht nur einfach eine Geschichte um die Skrupellosigkeit von Straßenkindern, die Betrunkene um wertvolle Uhren erleichtern wollen, sondern eben auch das Porträt eines verlorenen Amerika zur Zeit der Prohibition und danach, was in seiner fast 50 Jahre umfassenden Brisanz nie den richtigen Ton für den Verfall verliert, und die Freundschaft einer Jungenbande, um die herum sich gefährliche Abgründe der gesamten (amerikanischen) Gesellschaft auftun.

Leone verliert sich glücklicherweise gerade so eben nicht in all diesen Zeitsprüngen – wir haben es quasi mit drei verschiedenen Ebenen zu tun – wobei mir diese ursprüngliche (um 1920 herum) noch am besten gefallen hat, das hatte Charme (widersprüchlich) für den Moment, bis man dann überhaupt erkennt, was die Kids da so treiben. Das erste Aufglimmen der Freundschaft, der erste Blick, den Noodles und Max wechseln; der tragische Wendepunkt, die Aufopferungsbereitschaft und erste, kleine Siege. Die große Liebe, gemeinsam von Gangstern verprügelt werden und nicht kleinbei geben – unbezahlbar. Schon allein in der Szene, in der Noodles und Deborah sich das erste Mal küssen, spürt man eine gewaltige Intensität, was zur Folge hatte, dass ich mich fragte, warum Leone nicht einfach mal eine Romanze gedreht hat? Gekonnte hätte er das bestimmt.
Wenn wir uns dann am Ende der Prohibition (1932) befinden und Noodles seine Gefängnisstrafe abgesessen hat, blicken wir in die veränderten Gesichter der einst so jungen Kinder, die nun zu erwachsenen Männern gereift sind; florierendes Gangsterbusiness inklusive. Doch kommt es hier zum alles umspannenden Verrat des Films: Noodles will sich und Max der Polizei ausliefern lassen, um diesem den Kopf zu waschen, es scheint jedoch alles schief zu gehen, da Max ihn wiederum verrät und einen Deal mit der Polizei macht. Noodles verliert alles, verzieht sich ins Exil. 35 Jahre später kehrt er zurück und erfährt erst nun von diesem Verrat, sieht jedoch das alles nicht wirklich ein und macht dem nun unter falschen Namen lebenden Max klar, dass er für ihn damals gestorben ist.
Es ist ein trauriges, tragisches Ende einer so schön und erfreulich beginnenden Freundschaft. Zusammen gegen Cops verschwören, auf der Straße etwas zu sagen haben, sein eigener Boss sein: sie hatten es geschafft und haben es dann wieder verloren. In vielen Genre-Kollegen gibt es ja nun mal das mittlerweile klassische Prinzip, dass es einen jungen, aufstrebenden Mann gibt, der in das Geschäft einstiegt, immer und immer weiter aufsteigt, bis er an der Spitze ist und letztlich alles verliert, nachdem er alles gewonnen hatte. Doch hier geht es nicht nur um einen Mann: es ist eine Gruppe von Freunden, die diesen Weg geht. Aber letztlich ist es dann doch immer noch viel mehr: diese Gruppe repräsentiert ganz schlicht die komplette Gesellschaft Amerikas, weshalb ONCE UPON A TIME IN AMERICA damit – wie schon angedeutet – der absolute Abgesang auf den sonst so viel gepriesenen „Amerikanischen Traum“ ist. Oft wurde es erwähnt, aber ich komme auch nicht umhin, es zu sagen: Sergio Leone hat in diesen letzten Film sein komplettes Leben gesteckt, wie viele Augen- und Ohrenzeugen berichteten. Das ursprünglich bis zu zehn Stunden umfassende Filmmaterial zeigt dies.

Ich bin jetzt nicht der Riesenfan von seiner Regie, da seine Inszenierung stellenweise sehr langatmig und etwas behäbig wirkt, ohne dass es in diesem Fall den Anschauungsfaktor beeinflusst. Sein Stil sagt mir dann einfach nicht so zu, wie es sein könnte, aber das ist nun mal auch Geschmackssache. Etwas stört dann, dass es zwar nie langweilig wird, aber der Film auch einfach zu lang ist (oder einfach zu lang gemacht wirkt). Die Geschichte, die hier erzählt wird, hätte man auch sicher in zwei bis zweieinhalb Stunden Film erzählen können. Natürlich, mit dem Hintergrund, weiß man, dass es nicht künstlich aufgeblasen ist, aber es wirkt ein paar Mal zumindest so. Dafür haben mir dann etliche Passagen zugesagt, die so bitter und gleichzeitig verspielt wirken, so dass eine gewiss groteske Poesie entsteht. Unterstützt vom fabelhaften Score bietet der Film dadurch mehr als einige denkwürdige Momente. Das Drehbuch lässt sich also sehr, sehr, sehr viel Zeit zum Erzählen, was teilweise dann wunderbar ist, da man so etliche Details beleuchten kann. Aber es ist eben auch Geschmackssache, ob man so etwas mag.
Bezüglich der Diskussion um Leones angebliche Frauenfeindlichkeit: wann verstehen Menschen denn mal, dass ein Film nicht etwas als Aussage transportieren will, nur weil eine der Figuren etwas Bestimmtes tut. Es sind eben doch genau das: Figuren, die eine Charakterzeichnung aus dem Drehbuch erhalten haben. Klartext: es stört also die Menschen nicht, wenn offensichtlich viele Figuren (!) morden, stehlen, anderweitig gewalttätig werden, aber wenn sie Frauen missbrauchen – oder, wenn eine Frau (ebenfalls eine Figur, nicht?) einen solchen Vorgang zu genießen scheint? Es klingt etwas hart, das will ich eigentlich gar nicht, aber so etwas finde ich schon extrem heuchlerisch. Denn was wir dort auf dem Bildschirm sehen ist eben ein von Menschenhand gefertigtes Kunstwerk, was – in diesem Fall – durch möglichst authentische Darstellung der damaligen Verhältnisse punkten möchte. Nun gut, das Hauptargument ist nun, dass es so wirkt, als würde es verherrlicht werden: wer aber nun in der Vergewaltigungsszene von Noodles mit Deborah nicht Ekel empfindet, der soll sich mal bitte bei mir melden. Und warum ist dies so? Nicht nur zwangsläufig durch den Umstand dessen, was überhaupt gerade passiert, sondern weil es eben so aufdringlich inszeniert ist, dass man sich nur gerade abwenden möchte. Aber das ist natürlich – wie immer – nur meine Meinung. Solange niemand jemand anderem übel nimmt, einen oder den speziellen Film hier gut/schlecht zu finden, dürfte niemand ein Problem haben.

Fazit: ONCE UPON A TIME IN AMERICA ist ein wahrlich opulentes Werk, was durch seine erheblich lang-andauernde Erzählweise auf bis zu vier Stunden gestreckt ist, ganz offen mit dem „Amerikanischen Traum“ abrechnet. Eine Geschichte über Freundschaft, Verrat und Verbrechen, eingebettet in dieser Gesellschaftskritik, an einigen Stellen mir etwas zu öde inszeniert, aber doch ein Film, den jeder Interessierte mal gesehen haben sollte.

[http://planetofpictures.blogspot.de/2014/08/once-upon-time-in-america-itus-1984.html]

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Mr.English

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Kann dir in fast allen Belangen zupflichten. Ich fand vor Allem die mittlere Zeitebene etwas zu sehr gestreckt. Die erste war einfach irgendwie schön, von der Freundschaft her und so, hast du ja exzellent beschrieben. Das Ende fand ich einfach super athmosphärisch dicht und emational. Ich kann aber trotzdem noch einem Punkt mehr vergeben. :P Mir gefällt einfach die teileweise sehr ruhige Erzählweise, wie du gesat hast, Geschmacksache.


alex023

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Danke.
Ist zwar etwas her (bestimmt schon über ein halbes Jahr oder so), dass ich den Film gesehen hab, aber hab das auch noch so in Erinnerung, wie ich das damals hierein geschrieben habe.
Mir gefällt tendenziell eine eher ruhigere Erzählweise auch sehr gut (bestes Beispiel sind die PTA-Filme!), aber hier hat's teilw. eben genervt / gestört. Aber nichtsdestotrotz ein besserer + kurzweiligerer Film, als ich es erwartet hätte ("C'era una volta il West" war ja schon arg langatmig bspw. *duck und weg*)...


oliver.dambeck

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Bewertung9.5Herausragend

In Europa waren wir ja schon bei der Premiere von Leone's letztem Werk mit einer langen Version gesegnet aber das Ding war ja urspruenglich noch laenger. So ist es vor einer weile wiederhergestellt worden und nun auf Scheichen gepresst kaeuflich. Man sieht auch (nicht ganz so schlimm wie bei Metropolis, aber schon deutlich) wann eine Szene eingefuegt wurde. Erhellend sind diese Szenen aber kaum und ich kann nachvollziehen, dass Sergio sie entfernte. Kaum background sondern eher in die Breite gehen die Sequenzen (da sind die gekuerzten Schnipsel von Blue Velvet interessanter!).
Beim Wiedersehen wurde mir nochmals die Staerke des Films bei den Szenen mit den Kids deutlich, aber ansonsten braucht er wirklich lange, um zum Punkt zu kommen. Man sieht den Protagonisten ja schon gerne zu aber hier fehlt ein wenig die Weite der frueheren Western, auch wenn die Strassenszenen wirklich toll sind. Leone hat immer grossartig Stimmung in seinen Bildern transportieren koennen. Das macht die Episoden in den 30ern und 60ern wahrscheinlich etwas schwerfaellig, da die Story mit den korrupten Gewerkschaftlern und Cops nicht so viel Dramatik hergibt.
Es waehre schon, wenn Leone noch ein wenig mehr haette machen duerfen...

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PaJeRo

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Was ein Klopper von Film. Lang, aber das ist er wert.

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Holzwerner

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Bewertung2.5Ärgerlich

Wieder einmal eine grobschlächtige, ultrabrutal die Mascho Herrenfantasien des deutlich schlechteren Geschlechts verherrlichendes Machwerk des Hobbyreaktionärs Leone, der es versehentlich zum Unterhaltungsregisseur brachte. Hallejua ? Stellenweise arg bieder, bis erzreaktionär verfilmt. Nun ja , sicher hat er dies wieder gekonnt "inszeniert", und die HERREN unter uns werden sicherlich das Taschenmesser in der Hose, wie auch das Herz in der Brust aufgehen bei derartig brachialer Verherrlichung, ihrer Triebgesteuerten Schlechtigkeit , aber sonst ? Leone war im Grunde nur Werbefilmreggisseur, sonstige Inhalte außer Scheinargumente (Männerfreundschaft blabla) sind nicht vorhanden, warum drehte er nicht für Gillete oder das USA-Söldnerheer ähnlich wie sein amerikanischer "Kollega" auf Wellenlänge Ford ?

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benni565

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"Hobbyreaktionär Leone"...
Boahahaooohaahaaaaha...
Ej, @Holzwerner...
Sach uns bitte, was für Drogen du nimmst !!!
Da will ich auch mal drauf sein !!!


Le Samourai

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LOL. Hilfe. Hilfe. Hilfeeeeeeeee!!!!


DerDude_

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Bewertung4.0Uninteressant

Der Dude macht sich unbeliebt...

Mhm, eigentlich ist die Diskussion um ES WAR EINMAL IN AMERIKA lange zu Ende. Ich war vor ein paar Jahren recht unschlüssig was ich von ihm halten soll. Nun lege ich meine Eindrücke dar, die sich bei der letzten Sichtung vor ein paar Tagen eingestellt haben.
Zum einen : ES WAR EINMAL IN AMERIKA bringt ideale Vorraussetzungen für einen Lieblingsfilm. Zum einen ist der Film ein Epos, hochambitioniert und gegen Gangster-Filme hab ich eigentlich auch nichts. Warum aber ist dem nicht so ?
Zugegeben : ES WAR EINMAL IN AMERIKA schlecht zu nennen käme einem Wagnis gleich. Zu briliant sind die eingestreuten Zeitsprünge, zu gut ist die Kamerarbeit. Ennio Morricones Musik ist traumhaft schön. Die Darsteller (insbesondere James Woods) sind auch gut. Trotz der Laufzeit ist der Film auch nicht wirklich langweilig (wenn auch die ersten 40 Minuten überhaupt nichts passiert). Nun aber das größte Aber : Sergio Leone und ES WAR EINMAL IN AMERIKA muss sich damit abfinden das er hoffnungslos unerwachsen sind.
Das Epos ist fast eine Art Anti-DER PATE. Bemühte sich Francis Ford Coppola mit seiner meisterhaften Trilogie darum, ein realistisches Bild des Gangstertums zu vermitteln (das die großen Mafiabosse letztendlich gebrochene, einsame Männer oder miese Schweine, die in der eigenen Familie morden, sind) oder auch Brian De Palma, der zwar seinen Tony Montana glorreich aufsteigen lässt, ihn aber umso gnadenloser wieder untergehen lässt, so macht Leone den Fehler, seine Gangster Protagonisten zu großen Legenden aufstehen zu lassen. Der Film trieft so dermaßen in seinem Pathos, seine Figuren werden bis an die Grenzen des Erträglichen gefeiert das es unter keine Kuhhaut geht. Dazu haftet dem ganzen ein sehr pubertärer Humor an, der das ganze noch unerwachsener wirken lässt.
Dann wären da noch zwei Punkte, die ich hier ansprechen muss, denn sie machen mir diesen Film im allgemeinen kaputt. Ja, jetzt kommt wieder die Frauenfeindlich-Keule.
Da wäre dieses Mädchen, das ihren Körper für Süßigkeiten verkauft. Nicht aus Not, sondern einfach zum Spaß. Weil sie es geil findet. Ich kenne die Kindheit von Leone nicht, aber mir ist so jemand noch nie begegnet. Egal ob es solche Menschen wirklich gibt oder nicht, diese Figur wirkt wie eine widerwärtige Bubenfantasie, die sich jeglicher Realität entbehrt.
Dann wäre da die viel besprochene Vergewaltigungsszene. In meinen Augen entbehrt sich dieser Szene jeglicher Konsequenz, auch für die Figuren. Robert DeNiros Figur ist lediglich traurig das ihn die Frau seiner Träume doch nun nicht mehr will und scheint sich in keiner Szene vorzuwerfen, was er da gerade getan hat.
Dieser Frauen verachtende Unterton zieht sich durch den ganzen Film. So freut sich ein Polizeichef, als seine Frau endlich einen Sohn zur Welt bringt und behandelt seine Töchter mit widerwärtiger Verachtung.
Ich will Leone keinen Frauenhass vorwerfen. Ich glaube nur das er so sehr damit beschäftigt war, seine harten, männlichen Protagonisten so zu Legenden zu stilisieren, die sich nehmen was sie wollen, und dabei übersehen hat das man diesen Film auch anders sehen kann.
ES WAR EINMAL IN AMERIKA wirkt wie ein fantastisch inszeniertes aber pathetisches Epos das die Adoleszenz nie erreicht hat.
Uninteressant.

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petergriffin13

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"Die erste Vergewlatigung verstehe ich aber auch nicht."

Ich hatte die Szene auch so in Erinnerung, bei nochmaligen ansehen sieht man, dass die Frau ihn anmacht bzw. lüsterne Blicke zuwirft. Sie steht quasi auf solche Sachen.

Ich finde, das fügt sich auch gut in die Geschichte ein. In dem Fall stand die Frau auf solche Vergewaltigungsspielchen, Noodles hinterfragt das aber nicht und zerstört sich im Endeffekt die Chance um die Liebe seines Lebens, weil er denkt, man kann das mit jeder Frau machen.


Le Samourai

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Zum Glück schreibst du ja äußerst selten absoluten Quatsch. Dies hier ist aber leider so ein Beispiel. :( :*


Val Vega

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Once upon a time in america…
Sergio Leones letzter Film und sein wahrhaft größter.
GRÖSSER als „The Good, the Bad and the Ugly“
GRÖSSER als „Once Upon a Time in the West“
Und noch viel, viel GRÖSSER als jeder andere Film den ich kenne.
Würde ich die Worte Kino und Film für den Duden neu definieren müssen, so würde ich es mit dem Titel dieses Filmes tun.

Was Sergio Leone hier geschaffen hat übersteigt, ähnlich Kubricks wenig schwächeren Film „2001: Eine Odyssee im Weltraum“, das von mir komplett erfassbares. Man kann im Film erkennen, deuten, analysieren und interpretieren, man würde ständig neues finden – genau das zeichnet einen Klassiker ja auch aus.
Wie so oft vor Filmen, dieser Lauflänge habe ich mich auch vor dem dritten Mal schauen vor diesem Koloss an auf Zelluloid gebranntem gefürchtet, gefürchtet davor, dass er mich irgendwie langweilen könnte. Und ja man spürt jede Minute. Dieser Film ist ungewöhnlich langsam, selbst für die damalige Zeit lässt er sich ausgesprochen viel Zeit, für Geschichte und Charaktere, und trotzdem genieße ich jede einzelne Minute dieses Films. Selbst jede Sekunde der Intermission ist perfekt gewählt. Leone hat etwas Einmaliges vollbracht mit dieser Geschichte über Amerika.
Der Film ist Amerika.

Der Grundgedanke der Vereinigten Staaten, vom Tellerwäscher zum Millionär wird hier entzaubert. Das wohl bekannteste Bild des Films ist das, wenn die Jugendgang ihren ersten Erfolg feiert und der kleine Dominic vor ihnen herläuft und vor ihnen tanzt. Im Hintergrund die monumentale Anwesenheit der Brooklyn Bridge, die seit jeher das Symbol einer Brücke in ein besseres Leben ist. In diesem Bild steckt so viel Poesie und Wahres. In ihren Träumen und in ihrer Euphorie haben die Jungen, die Brücke in ein besseres Leben schon überquert, doch die Ernüchterung folgt bald…
Überhaupt geht es im ganzen Film darum diese Brücke zu schlagen. Und es ist nur eine, aus ihrem ganzen Viertel die es schaffen wird.
Deborah, die Engelsgleiche Deborah.
Sowohl von Jennifer Connely als auch von Elizabeth McGovern bezaubernd gespielt.
Während in der ersten Hälfte des Films die Jugendlichen, wenn sie durch die Straße hüpfen, sie immer in der Masse verloren gehen, ist es nur sie, auf die sich die Kamera dann wieder fokussiert. Sie ist das besondere. Sie allein und sonst keine. Sie ist Leones Madonna.
Die Jungen schlagen ihre Brücke, doch erreichen nie das andere Ufer.

Sergio Leone sagte einst, dass er einer bei der Premiere des Films anwesenden Frau gegenüber angedeutet hätte, dass der Film oder Teile des Films nur im Opiumrausch stattgefunden hätten. Ich habe es so interpretiert, dass lediglich die Episode in den 60er Jahren im Opiumrausch stattfindet. Noodles versucht in der Opiumhöhle mit seinem Verrat fertig zu werden. Deshalb dichtet er sich diese Zukunft so zusammen, wie er es gerne hätte. Er dichtet sich die Geschichte so hin, dass auch er und Noodles es geschafft haben, die Brücke zu schlagen, dass er nun der Verratene ist und nicht mehr der Verräter, dass Deborah ebenfalls keine Madonna ist sondern, wie alle anderen Frauen in seinem Leben, eine Hure, dass Max und er auch sie sich teilen würde, wie mit allen anderen Frauen in ihrem Leben.

„Es war einmal in Amerika“ ein italienischer Regisseur verfilmte nun endlich sein Herzensprojekt, an dem er seit 10 Jahren arbeitete. Mit einem hervorragenden Robert De Niro und ebenso guten Nebendarstellern schuf er mit einer DER großen Arbeiten seines Stammkomponisten Ennio Morricone einen Film, der mit nichts vergleichbar ist, was dieser Film-Enthusiast je gesehen hat.

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Le Samourai

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Sehr schön!


Val Vega

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Danke ;)


Ozuma

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Bewertung7.5Sehenswert

Überraschung Leute alles nur ausgedacht =). Ach ja keine Macht den Drogen.

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sachsenkrieger

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Bewertung6.0Ganz gut

"Das Genre befriedigt eine tiefe Sehnsucht nach Gerechtigkeit und absoluter Furchtlosigkeit. Keiner kann einen auf seinem Weg stoppen. Kein Gesetz, keine Polizei und kein Geld. Man macht das, was man für richtig hält und lässt sich nicht beeinflussen, verarschen oder kaufen." - Unbekannter Mafiafilmfan

Es hat lange gedauert, bis ich einen Kommentar fand zu einem der kultisch verehrten Mafia/Gangsterfilme, in dem jemand wirklich eine klare Aussage trifft, warum er diese Filme eigentlich so sehr verehrt. Bei vielen liest man nur die typischen Aussagen, wie "zeitloses Meisterwerk", "bester Film aller Zeiten" oder "unvergleichliches Epos". Viel zu oft für meinen Geschmack fällt auch das Wort "Freundschaft" in diesem Zusammenhang. Nicht einmal las ich in irgendeinem Zusammenhang, in irgendeinem Kommentar das Wort "Kritik". Denn diese Filme, so sehr sich auch einige bemühen, den Anschein zu erwecken, sind bar jeglicher Kritik an einer der bestorganisiertesten, brutalsten und menschenverachtendsten Verbrecherorganisationen der Menschheitsgeschichte.

Ich werde mich garantiert nicht als Moralapostel aufspielen, davon bin ich weit entfernt. Ich liebe Filme wie "300" oder "Pulp Fiction". Für mich gibt es allerdings einen wesentlichen Unterschied zu den Mafiafilmen, denn diese Filme sind dermaßen überzogen, das selbst jemand wie ich merkt, das er einfach die Show genießen soll, ohne Anteil zu nehmen. Bei den Mafiafilmen hatte ich dieses Gefühl nie und sie sind das einzige Filmgenre, das ich mein Leben lang komplett verweigert habe.

"Once upon a time in America" habe ich mir damals, als Jugendlicher trotzdem reingezogen und fand ihn auch erstaunlicherweise ziemlich gut. Darum habe ich ihn mir jetzt noch einmal angeschaut und musste meine Meinung ändern. Ich will vorab sagen, das ich künstlerisch nichts an diesem Film auszusetzen habe, von diesem Standpunkt aus überzeugt hier nahezu alles. Aber für mich ist Kino halt nicht nur Kunst. Kino soll mich unterhalten, es soll Emotionen auslösen, es soll lehrreich, philosophisch, aufrüttelnd und alles mögliche andere sein. Und das ist es in diesem Fall einfach nicht (mehr). 6 Punkte für die Kunst, der Rest für den Inhalt.

Naja, was soll´s? Letztendlich muss ich mich für meine Meinung ebensowenig rechtfertigen wie jeder andere hier. Mit dem Strom schwimmen war eh´ noch nie mein Fall! So, jetzt schaue ich mir lieber meinen persönlichen Genrefavoriten "The Counselor" an, der wohl nicht ganz zu Unrecht von vielen verrissen wird. Das ist nämlich kein Film über gewollte Vergewaltigungen, absurde Männerfreundschaften, verlogene Familienbanden und dämonische Kirchgänger. In diesem vielleicht später einmal verehrten Film, ist organisiertes Verbrechen das, was es ist: Bar jeglicher Emotion und Menschlichkeit!

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maroje.alchehabi

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ein exzellentes Mafia Epos !!! Der Film ist unglaublich packend und wir trotz seiner Länge überhaupt nicht langweilig. Die Geschichte hat mich bei der ersten Sichtung sofort fasziniert. Es ist vor allem wirklich glaubwürdig dargestellt !

Ein Film den ich mir immer wieder sehr gerne ansehen kann. :)

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Ioosh698

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Sergio Leone, einer der größten Regisseure aller Zeiten, der es sogar schaffte mir persönlich das sonst von mir so oft als langweilig bezeichnete Westerngenre in Form von "Spiel mir das Lied vom Tod" schmackhaft zu machen, präsentiert uns hier sein letztes Werk, sein Vermächtnis.

Willkommen bei Leones "Es war einmal in Amerika".

Lange, sehr lange hatte ich mir vorgenommen diesen Klassiker zu sehen, denn ich bin schon der Meinung das man solch ein großes Werk mal gesehen haben sollte.
Doch leider kam ich lange nicht dazu mir den Film dann endlich mal anzusehen, was wohl hauptsächlich daran liegt, das er sage und schreibe 228min. geht, also knapp 4 Stunden. Und bei einer solchen Spieldauer muss man eben schon einiges an Zeit und vor allem auch Lust investieren, sonst würde das glaube ich nichts werden.
Gestern habe ich "Es war einmal in Amerika" dann endlich gesehen und muss sagen ich bin schwer beeindruckt was Sergio Leone hier für ein Epos erschaffen hat!
Eine perfekt inszenierte und vor allem erzählte Geschichte, rund um eine Hand voll Männern die sich schon aus Kinder bzw. Jugendtagen kennen und sich ihr ganzes Leben lang nach und nach ein eigenes Gangstersyndikat aufbauen. So interessant oder gar neuartig mag sich die Story vielleicht nicht anhören und auch ich habe ehrlich gesagt nicht's erwartet was man schon gefühlte hundert mal gesehen hat, doch im Endeffekt stellt die gesamte Story des Filmes als sehr durchdacht und clever heraus. Ich muss auch zugeben, dass ich nach dem Film auch nicht durch die komplette Handlung durchgeblickt habe und mir alles sofort klar wurde. Ich denke dazu muss man "Es war einmal in Amerika" doch mehrmals sehen! Aber genau das sind Faktoren die den Film für mich so faszinierend machen und ganz klar zu einer zweitsichtung animieren! Auch die Charaktere sind richtig stark und ohne sie wäre der Film auch nur halb so gut wie er ist. Man begleitet die Protagonisten von der Jugend an bis in's hohe Alter, fühlt mit ihnen, lernt sie lieben und hassen und ist von Anfang an gespannt wie ihre Geschichte dann am Ende ausgeht. Die Schauspieler verkörpern ihre Figuren grandios, und hier möchte ich neben Stars wie Robert De Niro oder James Woods vor allem die "Kinderdarsteller" loben, die Noodles und Co. in deren Jugendzeit spielten. Sie leisteten da wirklich einen tollen Job! Aber auch die anderen Darsteller, vor allem De Niro und Woods trumpfen richtig auf und zeigen tadellose Leistungen. SO liebe ich Robert De Niro!
Was mir ebenfalls super gefiel war die Inszenierung Amerikas, der verschiedenen Schauplätze selbst. Für die damalige Zeit gibt es nichts auszusetzen und auch heute noch vermittelt Leones Film dadurch ein wunderbares 20er, 30er und 60er Jahre Flair. So ist "Es war einmal in Amerika" auch ein ungemein Atmosphärischer Streifen. An dieser Stelle möchte ich nochmal ein Lob für die Maske aussprechen, die es wirklich geschafft hat die Schauspieler, vor allem De Niro und Woods, glaubhaft altern zu lassen. Das hat mich echt POSITIV überrascht!
Tja, dann gibt's da noch den Soundtrack des gottgleichen Ennio Morricone. Durch seine musikalische Untermalung, die zwar manchmal etwas zu, naja ich nenne es mal poetisch, war wirkt der Film dann noch besser.

Fazit: Ich bin restlos begeistert! Auch wenn Sergio Leone mit "Es war einmal in Amerika" meine Erwartungen nicht zu 100% erfüllen konnte, so hat er hier doch ein wegweisendes Werk geschaffen das hoffentlich niemals in Vergessenheit geraten wird. Ein Epos erster Klasse, ein Film den man gesehen haben MUSS!

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Samweis_Gamdschie

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Top Kommentar !! Dieser Film gehört schon sehr lange zu meinen Lieblingen. Er verliert nichts an seinem Glanz.


Ioosh698

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Danke;)! Hatte deinen Kommi zum Film gelesen, der echt beweist das er einer deiner Lieblinge ist;)!


Davki90

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Sergio Leones grandioses Abschlussfeuerwerk!
Ein Meisterwerk, wie man es selten gesehen hat! Von vorne bis hinten genial!!!

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fcb_bavaria

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Bewertung9.0Herausragend

Als großer Fan von Filmen der Kategorie " Mafiaepos " kam ich nun endlich in den Genuss von "Once Upon a Time in America" ! Habe die 228min Fassung gesehen und bin durchweg begeistert. Die sehr dichte Atmosphäre zieht einen förmlich in den Film hinein und man fühlt sich in 1930 zurückversetzt ! Während bei ähnlichen Filmen wesentlich mehr Geballert , Geschlagen und Getötet wird kommt dieser Film mit deutlich weniger Gewalt und Blei aus ! Sergio Leone zeigt hier (leider ein letztes mal ) das er ein Genie seines Faches war , wenn nicht sogar DAS Genie schlechthin ! Der Soundtrack ist Legendär und gibt zu jeder Sekunde die Stimmung der Handlung wieder ! James Woods hat mich hier sehr Überrascht , er spielt einfach absolut Weltklasse . Über De Niro braucht man eigentlich nichts zu sagen , er ist für mich einer der besten und die Rolle des Mafiosi passt ihm wie ein warmer Mantel . Dennoch Spielt er hier wohl die Rolle seines Lebens ! Wer Goodfellas , den Paten und / oder Scarface mag ,der wird hier erstklassig bedient und wer auf De Niro steht wird diesen Großartigen Film Lieben ! Warum der komplett an den Oscars vorbeigelaufen ist , wissen wohl nur die Amis ! :-) 228min sind definitiv nicht zu lang , nur die Zeit dafür muss man erstmal übrig haben !

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Samweis_Gamdschie

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

"Es war einmal in Amerika" aus dem Jahr 1984. Leider damals ein riesen Flop an den Kinokassen. Man muss aber auch bedanken, dass er damals in einer 139 Minuten langen Version in den Kinos lief. Die ursprüngliche Fassung Leone´s sollte 6 Stunden lang sein. Die er aber nie fertig brachte, da er während der Restauration der 6 Stunden Version starb. Sehr sehr sehr schade.
Heute gibt es ihn in einer 229 Minuten lange Fassung, die ich bisher nur kenne. Es gibt auch eine 250 Minuten lange Fassung, die ich leider noch nicht kenne.
Ebenfalls schade, dass der Film bei den Oscars komplett leer ausging, lag an der zerstückelten Version.
Der Film gehört zu den besten aller Zeiten. Zurecht wurde er zu einem absoluten Kultfilm, als die 229 Minuten lange Version veröffentlicht wurde.

Meiner Meinung sogar Leone´s Bester. Sogar vor "Spiel mir das Lied vom Tod". Was dieser Mann hier erschaffen hat, wird für immer in der Filmgeschichte Platz haben.
Als ich den Film letzten nochmal gesehen habe, wurde mir klar, dass dies einer der komplexesten Filme ist. Nichts im Vergleich zu Inception, Fight Club oder Memonto, gibt ja massig solcher Filme. Die man nach 1-2 mal sehen komplett Versanden hat. Dies ist nicht der Fall bei "Es war einmal in Amerika". Hier hat jeder seine eigene Sichtweise. Ich kenne wirklich keine einzige Person die diesen Film komplett blickt. Natürlich nach seiner Sichtweise schon. Genau das wollte Leone erreichen. Im Endeffekt ist es sogar fast unmöglich bei diesem Film alles zu verstehen, da es so viele versteckte Kennzeichen gibt, die man erst beim 10 Mal sieht. Genau so muss es sein. Jeder sieht hier einen anderen Film. Da kann sich Nolan mal ein Beispiel nehmen.
Bei seinen Filmen hat man alles nach 1-2 Mal gesehen. Hier auf keinen Fall, da man immer und immer wieder etwas neues entdeckt. Es gibt hier 1000. Theorien um versteckte Zahlen im Hintergrund, um Uhrzeiten, um Traum-Realität Verknüpfungen, Müllwagen und um jede Szene eigentlich. Einfach nur gewaltig dieser Film, der einen immer und immer fasziniert und zum nachdenken erregt. Ein Film über den ich Tage lang erzählen könnte.
Besonders faszinierend ist welche Theorien man hier erfindet. Macht besonders Spaß mit Freunden sich darüber Stunden lang zu unterhalten, was neu entdeckt wurde. Wäre die 6 Stunden Version veröffentlicht worden, wäre der Film wohl leichter zu verstehen.

An alle die ihn noch nicht gesehen haben, lasst euch darauf ein, er könnte euer Lieblingsfilm werden, da er nie langweilig wird und einen immer und immer wieder zum staunen bringt. Es ist wirklich krass, dass der Film mit seinen 229 Minuten nie langweilig wird. Die Zeit vergeht wie im Fluge. Er hätte locker noch seine 1-2 Stunden länger sein dürfen, er wäre auch wahrscheinlich noch besser gewesen.

Die Story ist einfach nur grandios. Perfekt in Szene gesetzt, wie z.B bei "Der Pate". Alles stimmt hier. Es wird hier nicht in chronologischer Reihenfolge erzählt, wie es viele bestimmt auch aus "Pulp Fiction" kennen. Zur richtigen Story will ich gar nichts verlieren, da sieh eh wahrscheinlich fast jeder kennt.
Es handelt um eine Geschichte, in der es um Loyalität, Freundschaft, Hass, Verrat und Liebe geht.
Besser kann man diese Gefühle in einem Film nicht rüber bringen. Der Film ist auf seiner speziellen Weise sehr gefühlvoll. Der Film berührt mich immer und immer wieder.
Besonders alles zwischen Max und Noodles. Die grandios gespielt sind von James Woods und Robert De Niro, der hier meiner Meinung sogar seine beste Leistung aller Zeiten abliefert. Diese Rolle war für Robert De Niro bestimmt. Der Rest des Cast, z.B Joe Pesci, Elizabeth McGovern, Jennifer Connelly, Treat Williams und Larry Rapp sind alle spitzenmäßig. Hier kann man sich wirklich nicht beschweren.
Alle zeigen was die drauf haben. Besonders die Rollen der Kinder wurden fabelhaft umgesetzt.

Kommen wir zum Soundtrack. Der Soundtrack ist von Ennio Morricone, meinem Liebling.
Jeder Track ist unglaublich gefühlvoll und löst enorm viele Gänsehaut Momente aus.
Deborah´s Theme oder die Main Theme können nur von diesem Mann kommen.
Einer der schönsten Soundtrack´s die es gibt. Jede Szene passt perfekt zu diesem Soundtrack.

Meine Meinung zu der anscheinenden Frauenfeindlichkeit in diesem Film:
Eher nicht, der Film zeigt zwar zwei Vergewaltigungen und es wird gezeigt wie die Frauen früher unterdrückt wurden, dennoch finde ich ihn nicht als enorm Frauenfeindlich. Der Film zeigt durch diese Geschehnisse zwar, dass Frauen nicht gleich berechtigt sind/waren. Der Film zeigt es einfach wie es damals war. Es wird nie die Grenze überschritten, wie in heutigen Horrorfilmen. Die Vergewaltigung zeigt z.B einfach nur was aus Noodles wurde. Da er den normalen Kontakt kaum kennt. Das man eigentlich sehen sollte. Ich bin mir sicher, dass Leone dies als Stilmittel für den Charakter für Noodles genommen hat. ( Ähnlich wie z.B bei "Uhrwerk Orange" dort ist es doch dasselbe.)
Vor allem wenn man den Film 10-15 Mal gesehen hat(bei mir), muss man über solche Beschuldigungen darüber lachen.
Dies geht an Mr Vincent Vega, der den Film anscheinend nicht richtig gesehen hat. Sein Kommentar übrigens zu diesem Film, gehört zu den lächerlichsten die ich je gelesen habe.
Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Fresse halten...

In meinen Augen einer der besten Filme aller Zeiten, es wird wohl nie wieder einen solchen Film geben. Wirklich sehr schade.
Der Film kann sich auf jeden Fall mit dem Paten messen. Vielleicht ist er sogar noch besser. Beide auf dem gleichem Level.
Beide haben ihre eigenen Stärken. Schwächen gibt es bei keinem von beiden.
In meinen Top 10 sind sie sicher für immer.
Leone´s Meisterwerk wird niemals in Vergessenheit geraten.
Großes Danke an ihn.

Warum manche den Soundtrack nicht mögen, bleibt mir ein ganz ganz großes Rätsel.
http://www.youtube.com/watch?v=Jj5Xczethmw So etwas wunderschönes wird es nie wieder geben.

"Was hast du in den letzten Jahren so gemacht?" - "Bin früh schlafen gegangen."

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Val Vega

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Was ist denn das für ein Dummheits-Link?


Samweis_Gamdschie

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@dopodynamite Schau ihn dir noch paar mal an, dann wirst du auch zu einer passenden Interpretation finden ;)
Auch wenn ich den Film schon etliche Male gesehen habe, kann ich dir nicht jede Szene 100% erklären.
Wenn ich hier meine eigene Interpretation mal preisgeben werde, müsste ich mich wirklich mal ein paar Stunden hinsetzen und schreiben. Das Problem daran ist, dass man wirklich unendlich lange über diesen Film schreiben kann. Aber ich werde es mir mal notieren und eventuell einen Blog darüber veröffentlichen ;)
Lg
Sam


il padrino

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Bewertung10.0Herausragend

"Es war einmal in Amerika", Abschiedsfilm des großen Sergio Leone. Ein Epos par excellence: 218, 229 oder 250 Minuten lang, je nach Fassung, eine Handlung über 46 Jahre. Und am Ende eine echte Überraschung.

Der Film enthält, wie eigentlich alle Filme Leones bis auf seinen vergessenen Erstling "Der Kolloss von Rhodos", Musik von Ennio Morricone, dem größten Filmkomponisten überhaupt. Und ohne Morricones Musik wäre der Film wohl nur halb so gut geworden.

Ehre gebührt auch der Story- Leone schrieb gemeinsam mit fünf anderen das Drehbuch, was wohl die Autorentheorie widerlegt. Denn über die epische Länge das Films hinweg bleibt die Story immer intelligent und überraschend, bewegend und dramatisch. Dafür verantwortlich sind auch die vielschichtigen Figuren- neben Max und Noodles blieb mir besonders Moes Schwester im Gedächtnis. Obwohl es in diesem Film letztlich keine Figur gibt, die das richtige tun würde, keine Figur, die sich nicht schuldig machen würde, werden sie einem doch sympathisch.

Hervorzuheben ist auch noch die Leistung der Darsteller, allen voran der großartige Robert de Niro. Hierzu muss man wohl kaum noch etwas sagen.

Ein genialer Film,ein Meisterwerk. Lieblingsszene: Die Kinder im Krankenhaus werden vertauscht, um einen Polizisten zu erpressen. Die Musik dazu ist schlicht und einfach genial.

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Simon Moon

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"Hart vergöttern" hab ich auch noch nicht gehört, heute hab ich hier auch noch "unmenschlich hübsch" gelernt. Was soll man dazu sagen, der emphatischen Begriffsfindung ist kein Kraut gewachsen.


Simon Moon

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Sorry, das war das falsche Fenster.


replicant-10

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Bewertung7.5Sehenswert

Dieses überlange Kult-Mafia-Epos
mit Robert de Niro finde ich trotz
seiner Längen und seiner Melodramatik
ziemlich sehenswert !!!!

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Metalharry

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Hab mir den Film damals nur gekauft weil er in einem Schuber mit "Goodfellas" drinnen war, den ich damals unbedingt sehen wollte. Aber irgendwie ist "Es war einmal in Amerika" eher in meinen DVD Player gerutscht. Was ich dann sah, war schier unglaublich. Am Besten war die Szene als Noodles eine Tasse Kaffee trinkt und ihm jeder zusieht. Als gäbe es nichts spannenderes auf der Welt. Über die Filmmusik sag ich nix mehr weil sie so ist wie ich die Werke von Ennio kenne. Sensationell. Einer der besten Gangster Filme die ich je gesehen habe.

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benni565

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...ich hab mir den Film damals zum ersten Mal angeschaut, weil er gerade in einem Kino lief, das in eine "Schwimmbad-Thermen-Wellness-Welt" integriert war.
Das negative war, dass mir an dem Abend Saunagänge, Wellness etc. natürlich entgangen sind ! Von der ersten bis letzten Minute saß ich gebannt vor der Leinwand !
@Metalharry:
"Was ich da sah, war schier unglaublich ." bringt es auf den Punkt :
Nicht nur "einer der besten Gangsterfilme"...
...ich werde mal pathetisch :
Die Mutter aller Gangsterfilme !
..und der Soundtrack !!!



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