Der Pate 3

The Godfather: Part III (1990), US Laufzeit 163 Minuten, FSK 16, Drama, Kriminalfilm, Thriller, Kinostart 21.02.1991

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6.9
Kritiker
47 Bewertungen
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7.5
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von Francis Ford Coppola, mit Al Pacino und Richard Bright

Im dritten Teil der Paten-Legende versucht der altersschwache und kranke Michael, seine Geschäfte zu legalisieren. Einen möglichen Nachfolger könnte er in seinem Neffen Anthony finden. Doch dieser ist schwer zu bändigen.

Michael Corleone (Al Pacino) hat es satt: Nach Jahren dubioser Machenschaften will er endlich seine Geschäfte legalisieren. Seine Tochter Mary (Sofia Coppola) – Vorsitzende der Corleone-Stiftung – spendet der Kirche eine großzügige Summe, um armen Sizilianern zu helfen. Sein Sohn Anthony (Franc D’Ambrosio), von dem der Pate erwartete, dass er eines Tages seine Position einnehmen würde, weigert sich jedoch weiterhin, sich dem Willen Michaels zu beugen. Er will Opernsänger werden. Kay (Diane Keaton) unterstützt ihren Sohn in seinem Vorhaben, wodurch ihr Ex-Mann sich langsam Alternativen für seinen Nachfolger überlegt. Des Weiteren gibt es Probleme mit dem Neffen Vincent Mancini-Corleone (Andy Garcia), der ein genauso eigensinniger wie impulsiver junger Mann ist und sich mit dem Rest der Familie nicht gerade gut stellt. Michael versucht, sich um Vincent zu kümmern, um weitere Schwierigkeiten zu vermeiden. Doch Vincents Temperament ist nicht leicht im Zaum zu halten.

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Regie
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Kritiken (2) — Film: Der Pate 3

Kubrick_obscura: CinemaForever

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6.0Ganz gut

Der Pate I und II sind Filme, die wie Symbole in der Filmgeschichte stehen. Sie stehen für die New-Hollywood-Bewegung, das amerikanische Kino, den Film an sich. Sie sind bei Fans, wie bei Kritikern, auf aller Welt geachtet und geliebt, werden oft zitiert, aber nie erreicht. Der Pate 3 sitzt da wie ein Splitter im Fleisch. 16 Jahre nach dem zweiten Teil, schob F.F. Coppola einen dritten Teil hinterher, der von Fans, wie auch von Kritikern zwiespältig aufgenommen wurde.

Auch ich bin ein Fan des Paten, jedenfalls vom ersten Teil, der auch für mich ein Sinnbild für perfektes Erzählkino ist. Teil 2 besaß zwar die selbe Brillianz, konnte aber nicht mit dem ersten Teil konkurrieren. Der dritte Teil bestätigt das leider. Er passt nicht wirklich in die Reihe und wirkt wie eine aufgeplusterte Version des letzten Aktes vom ersten Teil, in dem sich Michael enschließt der neue Don zu werden. Nun tritt Micheal ab und Andy Garcia wird der neue Pate und am Ende gibt es eine große Tragödie. Coppolas…

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Ulrich Behrens

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9.5Herausragend

Trotz der genannten Mängel fügt sich Teil 3 der Trilogie nahtlos in dieses Epos, diese Familien-Saga der Corleones ein. Die Tragik dieser Familienchronik wird in Teil 3 sogar besonders deutlich, denn der Versuch Michaels, aus der Illegalität herauszukommen, scheitert. Die Sünden und Verbrechen der Vergangenheit kann er nicht vergessen machen oder sich von ihnen loskaufen. Je mehr er glaubt, Kontrolle über das aus der Kriminalität entstandene Imperium zu erlangen, desto tiefer holt ihn die Vergangenheit ein. Vergebung ist nicht käuflich. Der Preis, den er letztlich zahlen muss, hat nichts mit Geld zu tun, sondern mit dem, was er am meisten liebt. Ist er Opfer seiner eigenen Taten, oder ist seine Tragik Ergebnis der Umstände, in die er hineingeboren wurde? Hätte er überhaupt anders handeln können, und wenn ja, wo lagen die Weichen, die er anders hätte stellen müssen? Über die Mafia-Geschichte und die spezifische Mentalität der sizilianischen Tradition, der er entstammt, hinaus verweist die Trilogie – auch in ihrem letzten Teil – auf Fragen, die über die Familienchronik der Corleones hinausführen. „Politik und Kriminalität sind ein und dasselbe“, heißt es im Film. Aber wie steht es mit Macht, Korruption, Intrige, Familie, Kriminalität außerhalb von Politik und organisiertem Verbrechen?

Kritik im Original 6 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten


Kommentare (98) — Film: Der Pate 3


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Freidenker

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Bewertung9.5Herausragend

Die ersten zwei Teile der legendären Pate-Trilogie gehören ohne Frage zu den besten Filmen überhaupt,so dass es nahezu unmöglich war das der dritte Teil qualitativ an ihnen anknüpfen kann.
Dennoch ist "Der Pate III" ein herausragender Film der für mich leider zu den wohl unterschätztesten Filme überhaupt zählt,da er immer nur mit Teil 1 und Teil 2 verglichen wird.

"Der Pate III" bietet einen fulminanten Abschluss der Mafiasaga,welche die Geschichte der Familie Corleone über mehrere Jahrzehnte erzählt.
Die Geschichte ist dabei,wie in den ersten beiden Teilen einfach großartig und macht die Tragik der Familie Corleone so deutlich wie bei keinem anderen.
Michaels Versuch nach Jahrzehnten aus der Illegalität herauszukommen scheitert kläglich an seinen großen Sünden und Verbrechen aus seiner Vergangenheit.
Dabei baut der Teil,wie auch der zweite Teil,perfekt die historische Begebenheiten aus der damaligen Zeit in die Geschichte mitein.
Daneben bietet auch dieser Teil eine großartige Besetzung,sicher Robert Duvall,Robert De Niro und Marlon Brando fehlen,doch die vorhandenen Darsteller machen ihre Sache einfach klasse,was natürlich mal wieder besodners für Al Pacino gilt.
Auch die zwei neuen Gesichter Andy García und Sofia Coppola machen ihre mehr als überzeugend.
Desweideren ist natürlich auch das Setting und die musikalische Begleitung einfach mal wieder herausragend.
Ein großer Schwachpunkt,zumindestens im Vergleich zu den ersten zwei Teilen,ist jedoch natürlich die Atmosphäre,die nicht ansatzweise mit der der ersten zwei Teile mithalten kann.
Dennoch unterm Streich ein krönender und immer wieder sehenswerter Abschluss der epochalen Familiensaga um die Corleones.

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Freidenker

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Die Opernszene ist natürlich das absolute Highlight und der krönende Abschluss der Trilogie.


Andy Dufresne

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Jupp.


onyxxx11

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Bewertung2.5Ärgerlich

Meine Top 100 Filmvorhersagen
Platz 81: "Der Pate 3"
Schwieriger Fall. Aber beginnen wir mal von vorne:

"Der Pate 1" ist mein ultimativer Lieblingsfilm. Wegweisend. Jede Szene, jede Einstellung gibt dem Film soviel, steckt voller Bedeutung, ist so voller Leben gefüllt. Da brennt das Herz. Die Gesichter, die Bilder, die Dialoge... das ist einfach bis ins kleinste Detail die absolute Perfektion. Ich liebe Vito Corleone, diesen erbarmungslosen Mafiaboss, diesen liebevollen Großvater der mit seinen Enkeln spielt.
Ich liebe diesen Film.
"Jemanden lieben heißt, als Einziger ein Wunder begreifen, das für alle anderen unsichtbar bleibt."

"Der Pate 2" gestaltet sich da schon äußert schwieriger. Viele Anläufe habe ich gebraucht, um ihn zu Ende zu schauen. Alleine der Aufstieg Vito's vom kleinen Jungen in Sizilien, zum einfachen Arbeiter in New York, bis hin zum mächtigsten Mafia-Paten, machten den Film für mich sehenswert. Michael Corleone's Werdegang ist jedoch für mich zu ermüdend und da versuche ich gar nicht erst nachzuvollziehen, wieso und warum er so geworden ist, wie er ist. Das hat mit dem ersten Teil so rein gar nichts mehr zu tun. Vielleicht ziehe ich auch zu viele Parallelen zu Scarface.
Der Pate 2 verliert aber im direkten Vergleich haushoch.

"Der Pate 3" ist grottenschlecht. Billiger Seifenoper Klitsch, der in seiner unerträglichen Länge, kurzzeitig selbst mir, jeglichen Lebenswillen aus den Adern gezogen hat. Pferdegesicht Sofia Coppola hat sich, Gott sei Dank, irgendwann wieder gefangen und einen neuen Berufsweg eingeschlagen. Und so sind dank ihr, die letzten Minuten an Lächerlichkeit und dem Gefühl, gleich auf die Couch kübbeln zu müssen, nicht zu überbieten. Für mich war der Film eine reine Farce. An alle meine MP Piloten: wenn euch der Teil gefallen hat, dann werdet ihr die Dornenvögel lieben. Eindeutige Parallelen sind hier nicht von der Hand zu weißen. Ich schwöre, lieber die dreißigste Wiederholung von 12 Stunden Dornenvögel, als noch einmal Der Pate 3.

Ich für meinen Teil bleibe beim ersten Paten, dem Godfather aller Filme!

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Hanno Jones

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sehe ich ähnlich wie Mr.Pink!
bin sogar als blasphemiker bezeichnet worden, weil ich ihm nen halben punkt mehr gegeben habe, als teil 2 :>


onyxxx11

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Das ihr den alle so mögt... seltsam...


beast667

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

kommt nicht an die ersten beiden teile ran, aber es ist auch fast schon unverschämt zu erwarten, dass eine Trilogie aus 3 absolut gleichwertigen Teilen bestehen muss. Vor allem "jammere" ich hier auf allerhöchstem Niveau. Ein würdiges Ende einer sensationellen Familiensaga.

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Jek-Hyde

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Bewertung7.0Sehenswert

Ja, die Pate Reihe, jeder Teil ist ein eigenes Werk für sich und passt doch irgendwie ganz gut zum Rest der Reihe. Die Atmosphäre, großteilig von den unendlich tiefen Schatten, der bräunlichen Farbtöne und dem Schauspiel getragen hält sich durchgehend. Wärend der erste Teil der Riehe sehr in sich gebunden ist; der 2 Teil sehr Zweigeteilt; ist der Dritte eine Art Modernisierung.
Religion und Verbrechen. Die einen großen Verbrecher, segnen die andern großen Verbrecher (wer ist wohl der größere Verbreche? der Verbrecher, der sich von Verbrechern segnen lässt, oder der Verbrecher, der Verbrecher segnet? Jedenfalls sind beide Verbrecher ziemliche Brocken im Verbrechen ;-)). Außerdem bleiben Teile der Gespräche sehr philosophisch. Und es endet, wo es begonnen hat, in Sizilien.
Ich denke, das große Geheimnis, warum der Film immer als schlecht bezeichnet wird, liegt vermutlich im Ende und kleineren Faktoren. Ich möchte sogar soweit aus dem Fenster gucken und behaupten: Part 2 wäre noch schlechter als der hier gewesen, wenn nicht der großartige Handlungsstrang um Vito gewesen wäre, da der Mike Stang in Part 2 ja schon arg schwächelt. Hier in Part 3 haben wir jedenfalls wieder eine Erzählung. Und obwohl dass ende Dramaturgisch gesehen, der großartig ist, bin ich irgendwie unzufrieden damit. Nicht dass es schlecht wäre, aber irgendwie war es...hm. Wer es gesehen hat, versteht was ich meine; wer es noch sehen will, wird es verstehen; und wer es erst gar nicht sehen will, der muss es nicht wissen.

Jek, over and out

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TheBruceWayne

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Gerüchte sind scheiße. Wegen Gerüchten verstaubte "Der Pate 3" lange Zeit im DVD-Regal. Ähnlich scheiße, wie die Gerüchte das der Hobbit viel schlechter sei als Herr der Ringe. Scheiße ist weder der Hobbit noch der Pate Teil 3. Vergleicht den hier mal mit aktuellen Mafiafilmen. Ist er dann wirklich so schlecht ? Er ist nur anders. Ich würde auch Audrey Hepburn einer Grace Kelly vorziehn, was aber nicht heißt, dass ich Grace scheiße finde. Ich liebe Grace. Und den dritten Teil vom Paten liebe ich mittlerweile auch. Er ist auch nicht Megan Fox, also optisch für manche super und innerlich scheiße (für mich ist sie auch optisch scheiße).Der Pate Teil 3 atmet inhaltlich wie atmosphärisch das Pate Feeling aus. Gut im direkten Vergleich kommt Teil 3 für mich jedenfalls nicht an die ersten beiden heran aber das ist auch fast unmöglich. Der Pate Teil 1 und 2 waren Über-Filme. Der hier ist das zwar nicht, aber ein wirklich sehr guter, toller Film ist er trotzdem. Gut hier ist auch kein de Niro, kein Brando, kein Duvall, und auch kein Cazale. Aber dafür gealterter Pacino, ein aufstrebender Garcia und ein Eli Wallach.Man möge mir verzeihen aber wie ich finde ein ebenso großer Mann des Schauspiels. Jeder der " Zwei glorreiche Halunken" kennt, weiß was ich meine. Der Pate 3 ist ein absolut großartiger Film, eine Perle des Mafiafilms und alles andere als schlecht.Wertungen unter 6 Punkten sind daher vollkommen absurd außer man war wirklich total enttäuscht dann soll man aber auch die 0 vergeben.

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OldSchool36

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Ohne dich persönlich angreifen zu wollen , dein Kommentar ist ganz gut aber du findest allen ernstes Megan Fox optisch scheisse ??? Sag mal hast du was geraucht ?? Unnachvollziehbar und komplett GAY . Megan Fox ist das beste was Hollywood optisch zu bieten hat !!! :D


TheBruceWayne

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Ich steh halt eher auf Frauen als auf kostenlose Huren.Ich find die einfach nicht attraktiv.Die strahlt null aus.Von solchen Frauen gibts hunderte in jeder Disco etc...


cpt. chaos

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Bewertung6.0Ganz gut

Der Abschluss der Mafia-Trilogie wartet mit den Zugpferden Al Pacino und Andy Garcia auf, die jedoch einen Marlon Brando oder Robert De Niro nicht vergessen lassen können. Aber auch wenn insbesondere der erste Teil im direkten Vergleich unübertroffen bleibt, so rundet der epische Erzählstrang mit seinem dramaturgisch angelegten Spannungsbogen, welcher in einem furiosen Finale mündet, den Niedergang der Corleone-Familie weitestgehend würdig ab.

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FordFairlane

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

"Der Pate III" ist ein spannendes und bewegendes Unterweltepos, das die Trilogie würdig abschliesst. Auch wenn der Film in der Mitte unter einigen Hängern leidet, kann man mit dem Film recht zufrieden sein.

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NoahRenton

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Bewertung7.0Sehenswert

an sich kein schlechter film aber an sich auch kein guter "Pate"

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Hanno Jones

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

das waren sie nun also!
die - achtung wortwitz - "Godfather" aller filme, basierend auf einem der bekanntesten werke der weltliteratur, getragen von drei der besten, wenn nicht den drei besten schauspielern des letzten jahrhunderts, ausgezeichnet mit mehreren Oscars und begleitet von einer der schönsten filmmusiken überhaupt.

groß sind sie. gewaltig sind sie. langatmig sind sie.
langatmig, ja ... aber langweilig nie!

ruhig plätschern sie dahin, zeigen den grausamen und allzuoft blutigen werdegang zweier männer, die unaufhaltsam in den sog der damaligen kriminalität gezogen werden, bis sie selber der sog der kriminalität sind.

gewaltsam sind sie, aber nie gewaltverherrlichend.
traurig sind sie, aber nie mitleidserhaschend.

packend von der ersten minute an, szenen, die in die memoiren der filmgeschichte eingegangen sind und noch zitiert werden werden, wenn man von „The Avengers“, „Prometheus“ und „The Dark Knight Rises“ nur noch irgendwann mal etwas gehört haben wird, ein großartiger cast, der vom hauptprotagonisten bis hin zum letzten statisten perfekt besetzt ist und kameraeinstellungen, die überall sonst ermüdend wirken würden, hier aber die aufmerksamkeit des zuschauers von der ersten bis zur letzten minute packen und nur für eine ungern eingelegte pinkelpause oder das furchtbare knistern einer neuen chipstüte unterbrochen werden können.

innerhalb von 24 stunden nun alle 3 teile gesehen und es wird einige zeit dauern, bis „Der Pate“ wieder bei mir im player landen wird … aber er wird es, denn diese filme machen „ein Angebot, was man nicht ablehnen kann!“

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RoosterCogburn

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Nein. In der anderen Schnittfassung eröffnet Coppola eine neue Perspektive auf die Familiengeschichte und schafft damit eine eigene Form der Erzählung. Es wird sich auch ausschließlich des Filmmaterials aus den Kinofilmen "Der Pate" und "Der Pate II" bedient. "Die Saga" wurde bereits 1975 für den Sender NBC erstellt. Da war von einem dritten Film noch keine Rede. Allein wegen dem zusätzlichen Filmmaterial ist die Fernsehschnittfassung sehenswert. Ich kenne sogar eingefleischte Fans, die "The Godfather Saga" bevorzugen.


Andy Dufresne

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Rooster hat nicht unrecht, besser oder schlechter gibt es da nicht, es sind einfach zwei verschiedene Perspektiven auf das Kunstwerk Godfather.
Die Sagafassung erweitert quasi den Godfather-Horizont (es sind ja auch viele Szenen/Minuten drin die es nur in der Sagafassung zu sehen gibt) und das ist äußerst sehenswert und interessant.


franticfury

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ob es die Fortsetzung nun wirklich gebraucht hätte, ist natürlich Ansichtssache, denn eigentlich war mit der grandiosen Schlusseinstellung des zweiten Teils ja bereits alles gesagt. Mehr als 15 Jahre später die Geschichte über die berühmteste Mafiafamilie der Kinogeschichte wieder aufzuwärmen, erschien deshalb äußerst fragwürdig.
Doch, und hier muss ich mal eine Lanze für diesen Film brechen, auch der 3. Teil der Reihe kann sich wirklich sehen lassen und muss sich keinenfalls hinter den grandiosen ersten beiden Teilen verstecken. Ja, in der Tat hat man ja manchmal das Gefühl, als würde der 3. Teil von Fans und Kritikern gleichermaßen stiefmütterlich behandelt, verleugnet und totgeschwiegen. Als unnötige Fortsetzung abgetan und von manchen sogar auf eine Stufe mit den verblödeten Star Wars-Prequels gestellt, kann man es den wenigsten verdenken, dass sie dem Film im Vorfeld skeptisch gegenüberstehen.
Doch, selbst wenn man darüber streiten kann und darf, ob eine Fortsetzung wirklich nötig war (war sie nicht), so muss man Coppola und den Seinen lassen, dass die Geschichte der Corleones wenigstens zu einem konsequenten Ende gebracht wird. Nachdem die ersten beiden Teile den Wandel von Michael Corleone von einem intelligenten, weltoffenen und durchaus einfühlsamen jungen Mann in einen kühlen, skrupellosen Gangster beschreiben, so lautet die Devise des letzten Teils: Vergebung, Wiedergutmachung. Michael versucht sich reinzuwaschen von der Vergangheit, von den eigenen Verbrechen, doch muss er gleichermaßen feststellen, dass er der eigenen Vergangenheit nicht entkommen kann.
Der Michael Corleone, den uns Coppola hier präsentiert, hat in der Tat wenig gemein mit dem Michael Corleone, den wir im zweiten Teil in seinem Stuhl am Ufer des Sees sitzen sahen, dem kalten und starken Mafiapaten, der alles dafür tun würde sein Imperium zu beschützen. Wir sehen einen alten, gebrochenen Mann, gezeichnet von den letzten 20 Jahren und dem Leben als Kopf einer Verbrecherorganisation. Er leidet an Diabetes, hat sich über die Jahre einige Feinde gemacht, die nun darauf aus sind, ihm zu schaden, in der Vermutung, er seie schwach und alt. Michael sucht nach einem Ausweg, einer Art sein Imperium zu legalisieren. Hier ist es natürlich das Kirchenmotiv, das dem Ganzen eine besondere Würze verleiht. Die Kirche, selbst das Symbol für Wiedergutmachung und Erlösung und gleichzeitig der Inbegriff von Korruption, hinerhältiger Politik und Heuchelei. Ja, manchmal hat man das Gefühl, als wolle Coppola mit dem letzten Teil seiner Reihe den beiden ersten noch einen draufsetzen, noch höher hinaus, in das ganz große Geschäft. Der großen Politik. Das gelingt ihm leider nur sehr bedingt, da es zwar durchaus interessant ist, den Corleones in ihrem Machtkampf mit den Kirchenvertretern zuzusehen und man sich bisweilen tatsächlich fragt, wer denn nun die eigentlichen Mafiosi sind, aber dennoch wirkt das Ganze leider nicht immer ganz rund. Etwas überambitioniert zuweilen. Die stärksten Momente des Filmes sind dann sicherlich die, wenn wir uns wieder im gewohnten Familienumfeld befinden, wenn wir Michaels innere Zerrissenheit zu spüren bekommen, hin und hergerissen zwischen der Liebe zu seinen Kindern, doch gleichzeitig auch mit dem Gefühl ihnen kein guter Vater gewesen zu sein. Mit dem Gefühl etwas schuldig geblieben zu sein. Denn darum geht es im Finale des vielleicht größten Mafiaepos aller Zeiten. Um Vergebung und Wiedergutmachung, um das Gefühl etwas schuldig zu sein und der Gewissheit, es niemals zurückgeben zu können. Die Entscheidung Coppolas den Großteil des Films in Sizilien zu filmen, erscheint deshalb nur legitim. Dort, wo alles anfing, dort wo Vito den Tod seines Vater miterleben musste, dort wo Michael seine erste Frau in einem grausamen Attentat verlor.
Pacino ist einmal mehr großartig und lässt mit seinem grandiosen Schauspiel über die ein oder andere Schwäche, die man Coppola sicher vorwerfen kann, hinweg sehen. Ob Sofia Coppola nun die richtige Besetzung für Michaels Tochter war, darüber lässt sich sicherlich streiten, sie spielt gut, mehr aber auch nicht. Dass Robert Duvall nicht mit von der Partie war, schmerzt allerdings dann doch sehr, auch wenn mit Andy Garcia ein Neuling im Familienkonstrukt groß aufspielen darf. Alles in Allem ist "The Godfather Part III" aber dennoch ein würdiger Abschluss dieser großartigen Trilogie. Natürlich nicht auf Augenhöhe mit den beiden Vorgängern, bisweilen unrund und überambitioniert, aber nichtsdestotrotz bringt er, großartig gefilmt und gespielt die Saga um die Corleones zu einem würdigen, konsequenten Abschluss. 8.5 und kein Punkt weniger!

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Narrisch

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Von der Kritik meist gnadenlos in den sizilanischen Boden gerammt ist der PATE 3 immer noch ziemlich großes Kino. Klar auch wegen der Oper und der Erkentnis das Sophia Coppola vor der Kamera nichts zu suchen hat.


franticfury

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Da kann ich dir nur zustimmen. Mit der Besetzung von Sofia Coppola hat man sich sicherlich keinen Gefallen getan, was für mich die Qualität des Films allerdings dennoch nicht großartig mindert.


Elektroaffe

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Bewertung7.0Sehenswert

Ich kann die Meinung, dass Teil 3 um Längen schlechter ist als die Vorherigen nicht teilen. ,,Der Pate 3" setzt der Trilogie ein durchaus würdiges Ende. Die Story rund um den Aufstieg von Vincent Corleone ist deutlich spannender als die des zweiten Teils. Allein die letzten 30 Minuten sind es wert, den Film zu schauen. Coppola ist es sehr gut gelungen, die Dramatik hier auf die Spitze zu treiben. Ich finde es jedoch schade, dass Robert Duvall nicht mehr dabei ist. So lässt einen das Gefühl nicht los, dass etwas fehlt. Auch die Kulisse ist nicht mehr so großartig wie in 1+2.

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TinaCocaine

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Bewertung7.0Sehenswert

Nimmt sich nichts mit Teil 1 und 2. Für mich auf jeden Fall einer der besten Gangsterfilme aller Zeiten. Grandios geschauspielert, klasse Handlung und eine tolle, düstere Atmosphäre! Muss man einfach kennen, da kommt man wohl kaum drum herum...

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Mr. Pink

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Auch der dritte Teil der Geschichte über die berühmt-berüchtigten Corleones hat mir sehr gut gefallen. Etwas besser als der zweite, nicht ganz so gut wie der erste. Robert Duvall ist leider nicht mehr dabei, was ich recht schade finde, dafür macht sich Andy Garcia umso besser. Eine fantastische Atmosphäre, aufregende Verwicklungen und wieder eine spannende Story, die drei Stunden lang hervorragend unterhalten kann vermischen sich hier in Mafiafilm und Familiendrama. Dazu ein packendes Finale, das diese epische Saga perfekt zu Ende bringt. Provokant, brutal und wunderschön. Großartiger Abschluss einer großartigen Trilogie!

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heikschn

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Bewertung6.0Ganz gut

Sicher schwächer als die ersten beiden Teile, aber auch nicht so schlecht, wie er teilweise gemacht wird. Während der 2. Teil der Figur des Michael weitere interessante Facetten verleiht, ist dessen Charakterentwicklung hier eher langweilig. Zudem wirkt Andy García im Film eher wie ein Fremdkörper. Insgesamt stehen Geschichte und Inszenierung den beiden Vorgängern aber in nichts nach.

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Chewbacca

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Bewertung4.5Uninteressant

Der Abschluss der Trilogie wirkt sehr überflüssig und lässt den grobkörnigen Charme der 70er Jahre Filme vergessen. Vielleicht sollte man sich aber auch keinen „Paten“-Marathon antun, denn nach etlichen Stunden wirkt dieser Film umso langatmiger und weiß auch durch seine Umsetzung nicht zu überzeugen.
Zudem ist der alternde Al Pacino irgendwie unglaubwürdig, was möglicherweise an der anderen deutschen Stimme liegt, die einfach nicht zu ihm passt. Aber auch Andy Garcia und Sofia Coppola sind nicht im Stande mein Ansehen vom sterbenden Corleone zu bessern, denn es wäre genauso sinnlos, wie eine Beichte des Dons. Besonders die hübsche Tochter des Regisseurs hatte zu diesem Zeitpunkt ihr Talent noch nicht erkannt, denn die Schauspielerei ist wirklich nichts für sie und nahm, wie passend, mit diesem Film ihr Ende. Mittlerweile hat sie wenigstens Einsicht gefunden und sich als Regisseurin einen Namen gemacht.
Die Szene mit Diane Keaton und Al Pacino erinnert mich auch sehr an „Wenn Liebe so einfach wäre“ oder „Was das Herz begehrt“ und beide passen nicht zur Thematik. Obwohl es im Prinzip um alternde Größen geht, die zum Schluss vom Stuhl kippen…
Irgendwie ist es auch furchtbar schade, dass die Geschichte um die Corleone Familie in diese Richtung geht, denn das Mafia-Element birgt viele Möglichkeiten in sich, die aber vielleicht schon längst ausgeschöpft waren.

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Adrian_Veidt

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Tut es dem Verständnis der Handlung also keinen Abbruch, wenn man nur die ersten beiden Teile oder „die Saga“ anschaut?


Martin Jurgeluks

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Bewertung9.5Herausragend

Eine der wohl wichtigsten und epischsten Erzählungen findet mit dem dritten und letzten Teil des Paten ihr Ende. Es hätte kaum einen besseren Abschluss geben können.
p.s. Und bitte macht kein Remake davon. Diese Saga ist unereicht und das wird auch so bleiben!

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Andy Dufresne

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9,5!Genau das ist er wert!


Drumhead92

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Bewertung9.5Herausragend

Grandioser Abschluss einer epischen Trilogie!

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Mac_C_Tiro

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Bewertung6.0Ganz gut

Leicht schwächelnder Abschluss der sonst gelungenen Trilogie, hervorzuheben ist einzig der Bezug zu damals noch aktuellen Verschwörungstheorien um den Tod Papst Johannes Paul des Ersten.

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Jim Vega

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Bewertung9.0Herausragend

...Es ist klar, dass der Film nicht an seine beiden Vorgänger herankommt. Aber dennoch ist der Film meiner Meinung nach auf jeden Fall überdurchschnittlich gut. Er spiegelt, wie ich finde, das schlechte Gewissen aber auch die Emotionen Michael Corleones im Allgemeinen gut wieder, was am tollen Spiel von Al Pacino liegt. Der Film ist die ganze Zeit spannend jedoch fehlt ihm teilweise die Atmosphäre die den ersten und den zweiten Teil so unvergesslich gemacht hat. Und schauspielerisch ist der Film, trotz vieler toller Leistungen, auch nicht mehr so atemberaubend wie die ersten beiden Teile.
Ich finde aber, dass der Film auf jeden Fall sehenswert ist und ein guter Abschluss für eine Filmreihe, die Filmfans in 100 Jahren noch genauso mitreißen wird wie jetzt.

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Matty

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Bewertung7.0Sehenswert

Würdiger Abschluß der Reihe der aber an den herrausragenden Vorgängern nicht zu messen ist. Andy Garcia sticht als Neuling in die Corleone Familie gut heraus.

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