Point Blank

Point Blank (1967), US
Laufzeit 92 Minuten, FSK 16, Thriller, Kriminalfilm, Drama, Kinostart 01.03.1968

7.4 Kritiker
8 Bewertungen
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7.5 Community
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Point Blank - Bild 8487
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von John Boorman, mit Lee Marvin und Angie Dickinson

Sie haben Walker übers Ohr gehauen, haben sich seinen Anteil von 93.000 Dollar unter den Nagel gerissen. Und ihn ließen sie liegen, weil sie ihn für tot hielten. Aber sie haben ihren Job nicht gründlich gemacht. Ihr Pech. Eines Tages wird er sie fertigmachen. Als gnadenloser Walker spielt Lee Marvin den archetypischen Antiheld – mit unverwechselbarem Gang und unnachahmlicher Einsilbigkeit. John Boormans spannungsgeladener Neo-Noir-Klassiker ist im fantasievollen New-Wave-Stil gedreht – geprägt von ruppigen Dialogen und Walkers unerbittlicher Zielsetzung, mit der er ein Verbrechersyndikat namens “Die Organisation” Mann für Mann von unten aufrollt.

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Kritiken (3) — Film: Point Blank

Filmsuechtiger: Filmsucht.org, Movieworlds

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7.0Sehenswert

Point Blank ist ein straighter Thriller mit einem wunderbar kalten Lee Marvin in der Hauptrolle. Die Handlung ist schlicht und konzentriert sich auf das Understatement, die Dialoge sind gelungen und die Action unterhält bis zum Finale. Der stoische Protagonist ist Sympathieträger, Point Blank wird nie langweilig und ist auch handwerklich gelungen. Regisseur Boormans Montagetechnik und die Inszenierung erinnern eher an europäisches denn an amerikanisches Kino. Somit ist Point Blank (dessen Remake Payback im Directors Cut ebenfalls sehenswert ist) ein schöner, cool reduzierter Genrefilm.

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Kazushi: FILMSTARTS.de, TakashiMiike.de Kazushi: FILMSTARTS.de, TakashiMiike.de

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9.0Herausragend

„I want my money.“ Von Anfang an macht Walker, der Protagonist in John Boormans Genreklassiker „Point Blank”, klar, dass er nur dieses eine Ziel verfolgt. Auch wenn seine Gegenspieler es nicht glauben können, dass er für läppische 93.000 Dollar den Kampf gegen eine übermächtige kriminelle Organisation aufnimmt, so ist dies doch sein einziger Antrieb.

Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

alviesinger: bummelkino

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6.5Ganz gut

Boorman verfilmt den recht substanzlosen Westlake-Thriller und setzt voll und ganz auf die Leinwand einnehmende Präsenz Lee Marvins. Seine teils verstörende Montage-Technik hat er sich bei der Nouvelle Vague-Clique abgeschaut und nutzt die simple Geschichte um mit einigen Stilmitteln zu experimentieren. Das Resultat ist ein düsterer und äußerst brutaler Crime-Thriller über Gier und Vergeltung, der frei von Moral eine Gewaltspirale auslöst.

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Kommentare (6) — Film: Point Blank

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Carmine

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Bewertung7.0Sehenswert

Solider Actionthriller aus den späten 60ern mit Lee Marvin. Unterhält und ist auch eine große Schablone für Filme wie Cover Hard und Payback - Zahltag gewesen.

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Sonse

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Bewertung5.5Geht so

Boorman-athon IV:

"You really did die on Alcatraz."
Nur emotional.

"Point Blank" ist so unterkühlt wie seine Hauptfigur Walker (Lee Marvin). So kalt, mir waren alle Beteiligten egal. Ob Walker nun seine Rache bekommt oder nicht, ob die anderen Figuren leben oder sterben. Boormans Rachefilm fühlt sich sehr nach Nouvelle Vague an und ist entsprechend frisch und stylisch für seine dünne Story, Symbolismus inklusive. Das Gimmick, dass Rachengel Lee Marvin streng genommen hier eigentlich niemanden tötet, finde ich recht neckisch. Trotzdem konnt ich insgesamt sehr wenig mit "Point Blank" anfangen.
Ab in die Schublade "Klassiker, die mich nicht kratzen".

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Kai Glinka

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Bewertung5.5Geht so

Lee Marvin ist wirklich gut, aber ich hatte mich so au den Film gefreut und war dann ehrlich gesagt ziemlich enttäuscht. Keine Ahnung woran es lag.

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Tobias

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Bewertung7.5Sehenswert

Eiskalter Vendetta Klassiker mit einem sehr lässigen Lee Marvin vor noch lässigerer Sixties Architektur, einer atemberaubenden Angie Dickinson in noch atemberaubenderen Sixties Kleidern - in alles anderem als dezenten Farben.

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doctorgonzo

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Der Plot dieses Film ist mehrfach neu aufgelegt worden, u.a. in "Payback" mit Mel Gibson, aber hier ist das Ganze noch eine Spur direkter und die Bilder wirken noch intensiver, dafür bringen die Nebendarsteller nicht soviel Show, wie im Remake, was dem Original nur den zweiten Platz läßt.

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dAShEIKO

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Bewertung9.0Herausragend

Lee Marvin in einem knallharten Gangsterfilm. Der geht richtig ab

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