Rollerball
Rollerball (1975), US Laufzeit 129 Minuten, FSK 16, Science Fiction-Film, Kinostart 05.09.1975
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von Norman Jewison, mit James Caan und Barbara Trentham
In der Zukunft wird die Welt nicht mehr von Regierungen, sondern von Firmen beherrscht. Der brutale Rollerball-Sport wird benutzt, um die Massen unter Kontrolle zu halten. Doch ein Spieler steigt auf bis zur Spitze und wagt es, für seine persönliche Freiheit zu kämpfen.
Cast & Crew
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Norman Jewison
-
Moses Gunn
-
Maud Adams
-
Pamela Hensley
-
John Houseman
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Bartholomew
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James Caan
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Jonathan E.
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Barbara Trentham
Regie
Schauspieler
-
John Beck
-
William Harrison
-
William Harrison
- Genre
- Science Fiction-Film
- Zeit
- Zukunft
- Handlung
- Fernsehen, Konzern, Konzern, Mannschaft, Spiele
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Rollerball
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Trailer zum Film Rollerball










Kritiken (1) — Film: Rollerball
Julio Sacchi: Das Manifest
Kommentar löschenDramatisch unterschätzter Science Fiction-Film über die Manipulation der Massen und des Einzelnen, der seine Kritik an der Pervertierung der Unterhaltungsindustrie mit seinen atemberaubend kinetischen Actionszenen nicht verrät, sondern untermauert. Als Mittelpunkt bietet der Film einen zurückhaltenden James Caan als simplen Mann der Tat, dem allmählich Zweifel am goldenen Käfig kommen. In visueller Hinsicht ein Bilderrausch mit Mut zur Surrealität, auf akustischer Ebene ein perfekt austariertes Gemisch aus Previns merkwürdiger Musik und perfekt eingesetzter Klassik von Bach und Schostakowitsch. Das stumme Finale läßt einem die Haare zu Berge stehen - auch vor Begeisterung über einen derart brillant inszenierten, außergewöhnlichen Film.
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Kommentare (13) — Film: Rollerball
Kommentar schreibenaberaber 2011/12/26 12:19:17
Kommentar löschenAls ich den Film das erste Mal gesehen hatte, fand ich ihn aufgrund der Härte und der Action äußert beeindruckend. Aber wie viele SF-Filme hat auch dieser im Laufe der Jahre etwas gelitten. Trotzdem immer noch gute Unterhaltung.
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Spielberg_Fan 2011/11/14 20:39:06
Kommentar löschen„Rollerball“ ist ein interessanter Ausblick auf die Zukunft, jedenfalls war er das Mitte der 70er Jahre. Mittlerweile kann man fast behaupten, das Reality-TV ist nicht mehr allzu weit von tödlichen Sportevents entfernt. Der größte Makel des Films ist allerdings seine enorme Langatmigkeit, die vor allem im Mittelteil enorm an ihre Grenzen stößt. Erlebt man mal kein toll gefilmtes Rollerball-Game, erhängt sich der Film fast an seinen Dialogpassagen. Die mögen zwar manchmal recht wichtig sein, sind aber für meinen Geschmack etwas zu lange geraten. Bei den Matches gibt es dann aber großartige Stunts und handgemachte Action zu bestaunen. Die Schauspielleistungen sind auch alle völlig zufriedenstellend.
„Rollerball“ war auch einer dieser Filme, welcher in den 70er Jahren schon einen wirklich guten Ausblick auf die Zukunft gab. Wäre der Film etwas kürzer geraden, würde er ohne weiteres zu den sehenswerten Streifen dieser Ära zählen. Leider kommt ihm aber sein schleppender Storyverlauf in den Weg.
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lieber_tee 2011/11/14 23:16:34
Antwort löschenDen muß ich auch mal wieder schauen. Ich habe "Rollerball" als typischen 70er-Jahre-Trash in Erinnerung. Der hat doch seine unfreiwillig komischen Momente...
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Spielberg_Fan 2011/11/15 13:22:07
Antwort löschenAls Trash würd ich das jetzt nicht bezeichnen. Der Film will mehr sein, als er ist. Das ist sein Problem.
lieber_tee 2011/11/15 17:03:36
Antwort löschenschön formuliert.
schwarzeserie 2011/05/09 23:00:04
Kommentar löschenZu seiner Zeit visionär, sind wir nicht schon soweit ? Brot und Spiele...wenn ich mir den heutigen Sport anschaue und unser TV- Programm ?? Hat Stephen King für seinen " Running Man" davon abgeschaut ? Ich empfehle den Film 2 mal anzuschauen und beim zweitenmal nicht auf das Spiel sondern die Idee darum zu achten.
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Schlegel 2011/04/10 19:02:56
Kommentar löschen(Spoiler) Muffige Zukunftsparabel mit nebulösem Anliegen. Zu keiner Zeit bricht die Hauptfigur mit dem Spiel; Jonathans Wandlung besteht einfach nur darin, dass er am Längsten durchhält. Der Streifen propagiert damit bis zum letzten Stehkader "Survival of the Fittest", ob gewollt oder ungewollt, wer weiß.
Die Arenaeinlagen sind ansprechend organisiert, der Rest ist aber hölzern, und der sprechende Schweizer Supercomputer schon ziemlich peinlich.
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Julio Sacchi 2011/04/11 14:17:59
Antwort löschenHalte das für ne eklatante Fehleinschätzung, aber dafür eine ausgezeichnet formulierte!
Schlegel 2011/04/11 19:45:34
Antwort löschenAm Ende, als kaum noch einer auf den Beinen steht, hätte Caan doch in die Stille hinein das Handtuch werfen können. Stattdessen drischt er auch dem Letzten noch den Schädel ein. Also dass der Film oft "missverstanden" wurde, versteh ich.
Julio Sacchi 2011/04/11 20:07:03
Antwort löschenDas ist alles, was er kann, und alles, was er hat. Alles andere haben sie ihm genommen. Das hat er jetzt begriffen. Und den Ball drischt er rein, weil das das Schlimmste ist, was er der Corporation antun kann. Er ist jetzt grösser als sie. Er hat das System überkommen.
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Schlegel 2011/04/11 21:11:38
Antwort löschenIch finde, das spießt sich mit Jewisons und Harrisons erklärtem Anliegen, auch eine Geschichte über die zunehmende Gewalt im Profisport zu erzählen. Hätten sie auf der Ebene mehr rüberbringen wollen als eben Survival of the Fittest, hätte Jonathans innere Zerrissenheit zu diesem Thema klarer ausgeleuchtet werden müssen. Mir ist er zu oft reine Projektionsfläche. Als Zuschauer kann man sich alles mögliche dazu denken, letztlich bleibt der Film über einen gewaltbereiten Spieler in einem totalitärem System viel zu indifferent.
Julio Sacchi 2011/04/11 21:20:00
Antwort löschenMir gefällt diese Ambivalenz.
Filmkenner77 2010/09/28 19:48:54
Kommentar löschenRecht ansprechende 70er Jahre Action, die leider aus heutiger Sicht schon ein wenig verstaubt wirkt.
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mikkean 2010/08/17 19:44:23
Kommentar löschenNorman Jewison ist seinerzeit über die Reaktionen des US-Publikums verzweifelt. Begeisterte Zuschauer wollten sich freiwillig melden, um da als Kandidat anzutreten. In Europa hingegen avancierte "Rollerball" zu einem kultigen dunklen Sci-Fi-Streifen, der martialisches Sport-Spektakel mit dem kritischen Blick des einfachen Mannes verbindet. Der einfache Mann ist Jonathan E, der zwar nicht der jubelnden androgynen Arbeiter-Masse angehört, sich dennoch von seiner Umwelt entfremdet hat. Als Rollerballer zählt für ihn der sportliche Ruhm zum wichtigsten im Leben. Aber auch er musste schon einen hohen Preis zahlen. Wie einem römischen Gladiator schenkt man ihm Frauen, aber die, für die er wirklich etwas empfand, raubte ihm ein Konzernchef. Dies ist nur eine der vielen Facetten, die Jewison aufzeigt, um eine trostlose Zukunft zu gestalten. Hirnlos dekadent die ausschweifenden Partys der Elite-Klasse, verrückt die Kittel-Träger, die in computerisierten Gedächtnis-Kathedralen an ihrer Arbeit verzweifeln. Diese Aspekte wirken heute natürlich leicht altbacken, überzeugen jedoch immer noch als Umsetzung der klassischen Zukunfts-Literatur. Hingegen stark sind die Action-Szenen, die von Jewison großartig eingefangen wurden. Da versteht man als Zuschauer die Bedenken des Regisseurs, den er fand tatsächlich die richtige Mischung aus TV-Begeisterung und wüstem Zweikampf. Deshalb ist "Rollerball" nach so vielen Jahren immer noch starkes Action-Kino mit einigem Hintersinn und durchweg erwachsenem Anspruch. Kein Vergleich zum unsagbar schlechten Remake-Witz gleichen Namens.
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guggenheim 2010/08/02 21:47:17
Kommentar löschenEin Klassiker. Aber eher ein Klassiker für eine bestimmte Generation. Ein Actionfilm, wenn man "Rollerball" in diese Kategorie einordnen will, aus dem Jahre 1975 hat einen anderen, langsameren Drive als z.B. 1990 - das soll gar keine Kritik sein, nur eine Feststellung.
Besser als das Remake ist das Original jedoch allemal, denn die neue Version bietet zwar mehr Action, ist sonst aber schlicht doof.
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Kill_Diether 2009/12/07 17:14:51
Kommentar löschenImmer wieder sollte die Epoche mitbetrachtet werden,
als der Film in die Kinos kam, oder die ersten Male
im deutschen TV ausgestrahlt wurde. So gesehen,
Anfang der 80er, wo eigentlich alle Action/SF-Filme noch
zwingend eine Love-Story à la "Held rettet Angebetete"
dabei haben mussten, war dieser hier so anders.
Substanziell, fetzig, cool und intelligent!
Mit einem verdammt guten James Caan.
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doctorgonzo 2009/12/07 17:22:03
Antwort löschenNicht 100% mein Geschmack, aber schön geschrieben.
Janus Winter 2009/11/13 02:18:04
Kommentar löschenDer Film bestärkt mich in meinem Glauben, dass der Mensch nicht dazu gemacht ist, frei zu sein.
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brocklanders 2009/10/28 20:19:47
Kommentar löschenLässiger 70er-Film mit einem lässigen James Caan. Gibt ziemlich zur Sache. Sport war das eher nicht.
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Ekki 2009/10/15 23:46:37
Kommentar löschenAls Teenager hat mich der Streifen besonders wegen der z.T. brutalen Spielszenen beeindruckt. Heutzutage Peanuts - da geht es im Vorabendprogramm mitunter robuster zu.
Ein fast schon typischer Genrefilm der 70er mit pessmistischer, dystopischer Zukunftsvision.
Die letzte Szene ist legendär.
Darf IMHO in keiner 'Klassiker-Sammlung' fehlen.
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ZaeRoe 2008/03/24 01:50:21
Kommentar löschenEin absoluter Klassiker!
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doctorgonzo 2008/03/20 13:35:40
Kommentar löschenErträglich, und um Welten besser als das entsetzliche Remake.
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