Saw
US 2004
- Genre
- Splatterfilm / Gorefilm, Slasherfilm, Psychothriller
- Zielgruppen
- Über 18 (Gewalt)
- Inhalt
Zwei sich völlig Fremde Menschen erwachen in einem schmutzigen Waschraum, ohne zu wissen, wie sie dorthin gekommen sind oder was sie dort erwartet. Der tote Mann auf dem Boden, dem ein Stück seines Kopfes fehlt, bringt sie auf die Erkenntnis, dass… — Mehr
Zwei sich völlig Fremde Menschen erwachen in einem schmutzigen Waschraum, ohne zu wissen, wie sie dorthin gekommen sind oder was sie dort erwartet. Der tote Mann auf dem Boden, dem ein Stück seines Kopfes fehlt, bringt sie auf die Erkenntnis, dass sie die Opfer eines Serienkillers sind. Nach und nach werden den beiden Fremden Hinweise zugespielt, die ihnen angeblich den Weg in die Freiheit oder einen elenden Tod weisen sollen. Währenddessen versucht der Cop David Tapp (Danny Glover), den berüchtigten Jigsaw-Killer zu finden.
- Cast
- Leigh Whannell, Cary Elwes, Danny Glover, Ken Leung, Dina Meyer, Mike Butters, Paul Gutrecht — Mehr
- Regisseure
- James Wan
- Autoren
- James Wan, Leigh Whannell
- Laufzeit
- 100 Minuten
- Zeit
- Gegenwart
- Ort
- Vereinigte Staaten von Amerika
- Handlung
- Badezimmer, Brutalität, Countdown, Dankbarkeit, Elektroschock, Entführung, Ermittlung, Ex-Polizist, Festnahme, Folter, Fotograf, Geiseldrama, Geiselnahme, Geiselnehmer, Gewalt, Gewissenskonflikt, Kassette, Kette, Krankenhaus, Moral, Mord, Mordserie, Polizei, Puzzle, Rache, Sadismus, Sadist, Selbstjustiz, Selbstverstümmelung, Serienmörder, Strafe, Suche nach Mörder, Säge, Verstümmelung, Zigarette
- Stimmung
- Hart, Spannend, Verstörend
Über diesen Film
Handlung
Der Film beginnt mit zwei Männern, die in einem heruntergekommenen Badezimmer ohne Fenster erwachen. Adam (Leigh Whannell), ein junger Fotograf und Dr. Lawrence Gordon (Cary Elwes), ein Klinikchirurg. Sie sind beide in der jewei… — Mehr
Handlung
Der Film beginnt mit zwei Männern, die in einem heruntergekommenen Badezimmer ohne Fenster erwachen. Adam (Leigh Whannell), ein junger Fotograf und Dr. Lawrence Gordon (Cary Elwes), ein Klinikchirurg. Sie sind beide in der jeweils gegenüberliegenden Ecke des Zimmers mit einem Fuß an ein massives Rohr gekettet. In der Mitte des Badezimmer, genau zwischen ihnen, liegt in einer Blutlache eine Leiche. Diese hat ein kleines Abspielgerät in der einen und einen Revolver in der anderen Hand.
In ihren Hosentaschen finden beide kleine Kassetten, die ihnen erklären, was sie “zu tun haben”, um zu entkommen. Dr. Gordon hat bis um 6.00 Uhr Zeit, Adam zu töten, andernfalls wird seine Frau Alison (Monica Potter) und seine kleine Tochter Diana (Makenzie Vega) getötet. Lawrence wird dazu verdammt, zuzuschauen, was aus ihm wird. In einem Spülkasten finden sie zwei Stichsägen, mit denen sie sofort versuchen, ihre Ketten zu durchtrennen: vergeblich. Dr. Gordon bemerkt dazu: “He doesn’t want us to cut through our chains. He wants us to cut through our feet.”
Bald meint Dr. Gordon zu verstehen, wer hinter all dem steckt. Vor fünf Monaten war er selbst Verdächtiger in einer Mordserie, in der ein offensichtlich Irrer, verschiedenen Menschen in mörderischen “Spielen” beizubringen versuchte, den Wert ihres Lebens zu schätzen. Gordon selbst wurde verdächtigt, da ein Stift mit seinem Namen an einem der Tatorte gefunden wurde. Der Fall wurde von Detective Tapp (Danny Glover) und Detective Sing (Ken Leung) geleitet, was in mehreren Rückblenden erzählt wird. Dr. Gordon wurde damals als Verdächtiger nicht weiter verfolgt, auch wenn Tapp weiterhin einen Verdacht gegen ihn hegte und ihn beschattet.
Im Badezimmer entdecken Adam und Dr. Gordon derweil verschiedene Hilfestellungen des Kidnappers und versuchen sich aus dem Gefängnis zu befreien. Es scheitern jedoch alle Versuche. In seiner Verzweiflung trennt sich Dr. Gordon tatsächlich mit der Stichsäge seinen Fuß ab.
In der Zwischenzeit schafft es Dr. Gordons gefangen gehaltene Frau, sich zu befreien und muss gegen ihren Kidnapper kämpfen. Detective Tapp beobachtet dies von seinem Observationszimmer und schreitet in den Kampf ein. Während des Kampfes versucht der Kidnapper zum geheimen Badezimmer zu gelangen, denn die Zeit der beiden ist abgelaufen. Tapp versucht ihn daran zu hindern, muss aber sterben. In der Schlußsequenz wird der Kidnapper von Adam erschlagen, es stellt sich jedoch heraus, dass er nicht der wahre Halunke hinter dem ganzen war, sondern ebenfalls nur eine Marionette. Der wahre Bösewicht lag die ganze Zeit mit ihm Badezimmer: es war die vermeintliche Leiche am Boden.
Kritiken
Während Saw ein finanzieller Erfolg an den Kinokassen war und bei einem Budget von 1,2 Millionen US-Dollar weltweit über 102 Mio. Dollar einspielte, waren die Kritiker von dem Film nicht gerade begeistert. Michael Kohler kritisierte im film-dienst (Ausgabe 03/2005) die schlecht gezeichneten Figuren, die lediglich dramaturgische Funktionen übernehmen würden. V.A. Musetto von der New York Post stellte fest, dass der Film einige billige Nervenkitzel habe, die letztlich aber nicht ausreichen würden, um den sinnlosen Plot erträglich zu machen. Zu einem ähnlichen Schluss gelangte auch Roger Ebert in der “Chicago Sun Times”http://www.suntimes.com/index/ (vom 29. Oktober 2004): „Saw ist ein effizient gemachter Thriller (...) und schließlich nicht die Tortur wert, die er uns durchmachen lässt.“
Interessantes
- Saw kann man in der Tradition von Se7en sehen, der seit seinem Erscheinen im Jahr 1995 mehr oder weniger freiwillig den Maßstab gesetzt hat, dass man sich für einen Serienkiller-Film möglichst perverse, brutale Folter-und-Tötungsszenarien ausdenken muss.
- Siehe hierzu auch die Rezension mit dem Titel Der Serienmörder als Superheld von Stefan Höltgen.
- Zu Saw existiert bereits der Nachfolger Saw 2 und in den USA erschien am 27. Oktober 2006 Saw 3.
Quelle und Literatur
Poster und Merchandise zum Film im Fanshop
Kritiker — Ganz gut 6.5
Der Film Saw wurde von 74 Kritikern bewertet.
Flibbo: [neue Website coming soon]
"Saw" ist ein bedrückendes Dunkel, das sich mehr und mehr erhellt. Und mit dem Licht kommen tiefgreifende Schocks. Selten zerrt ein Film (im positiven Sinne) so sehr an den Nerven wie dieser. Der von James Wan und Hauptdarsteller Leigh Whannell (Adam) geschriebene Überraschungserfolg wird von gelegentlichem Overacting überschattet, ist davon abgesehen aber mehr als gelungen und kann sich getrost als Low-Budget-Wunder bezeichnen.
Ein kunstvoller, rasanter Schnitt, zusammen mit treibenden elektronischen Klängen, das verdichtet die Spannung bis zum Rande des Zumutbaren. Aufgebaut auf einem klaustrophobischen Szenario inszeniert Regisseur James Wan mit verhältnismäßig winzigem Budget einen unglaublich packenden und schonungslosen Horror-Thriller, der mit einer Fülle genialer Ideen seinesgleichen sucht. Der Zuschauer wird richtig gefordert, man spielt mit ihm wie "Jigsaw" mit seinen Todeskandidaten spielt. In raffinierten Rückblenden setzt sich das Puzzle um Lawrence und Adam langsam zusammen, und enthüllt schließlich seine ungeahnten Ausmaße. Dank dem Mix aus ausgeklügeltem Psycho-Spiel und schonungsloser Brutalität, die nicht zum Selbstzweck verkommt, gelang mit "Saw" ein extrem eindringlicher Independent-Hit und eine kleine Sternstunde des modernen Horrors. Wer diesen Film zum ersten Mal sieht, vergisst ihn nicht so schnell.
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
GR0BI: Cinegate/Deadline-Magazin
Wenn man die "Splatting Image"-Kritik kennt war man schon in gewisser Weise vorbereitet. Ärgerlich fand' ich so manche bemühte und schlichtweg gemogelte falsche Fährte inklusive dicker Plotholes, die bei dieser Art Film aber kaum vermeidbar sind. Sehenswert macht den Film vor allem die perfekte Kamera und Montage ...und die - im wahrsten Sinne des Wortes - Paukenschlag-Schlusspointe, die sogar zu spontanen Applaus anregen konnte, weil diese einfach toll inszeniert wurde. SAW erfindet das Genre nicht neu, hat aber viele gute Ideen und hebt den Film damit weit über den Durchschnitt - wenn man sich drauf einlässt und jegliche Logik ignoriert. Und nochmal: alleine wegen den letzten 15 "Kawumm"-Sekunden muss man den Film gesehen haben! Nichts wahnsinnig Originelles, aber so erschlagend, das zeckt schon ganz gut...
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Kommentare — Ganz gut 6.0
Der Film Saw wurde von 21822 Mitgliedern bewertet.
xx_TH_DS_LB_xx 2010/03/06 17:58:08
Dieser Film ist echt gruslig...( schlotter)
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commimaster 2010/02/27 17:59:02
Hi Leute also ich finde eigentlich die ganze Reihe is der HAMMER. Also die die den Film nocn net kennen kann ich nur sagen zieht es eucn rein.
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cpt. chaos 2010/02/24 07:46:22
Ziemlich blutiger Psycho-Thriller, der jedoch im Vergleich zu den Nachfolgern eine recht interessante Story hat, wenngleich manche Szenen grenzwertig sind.
Die Anlehnung an "Sieben" ist jedoch reines Wunschdenken, dafür fehlt "Saw" die Tiefe.
Dennoch teilweise sehr spannendes Machwerk.
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News zu diesem Film Saw
Grusel, Ekel und Schauer - Wann macht Ihr die Augen zu?
2009/10/30 15:01:00
So cool sind wir dann doch nicht: Für jeden Zuschauer gibt es Filmszenen, die er oder sie lieber nicht gesehen hätte. Wir haben einige für Euch aufgeschrieben. Welche Dinge sind für Eure Augen tabu?
Der Film Saw gehört zum Genre Splatterfilm / Gorefilm, Slasherfilm. Regie führte James Wan.
Saw II
Saw III
Saw IV
Saw V
Dawn of the Dead

[...]
"Saw" ist also definitiv ein Genre-Highlight, was ja auch mit ein Grund für die zahlreichen Fortsetzungen ist, die es bereits gibt und noch geben wird (zumindest bis zum achten Teil ist geplant…). Psycho-Terror in Hochform, der jedoch nicht für jeden Zuschauer geeignet ist.
Link zu vollständiger Kritik (externer Link)
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