Schweinchen Babe in der großen Stadt

Babe: Pig in the City (1998), AU/US Laufzeit 96 Minuten, FSK 6, Komödie, Kinostart 28.01.1999

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5.0
Kritiker
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4.1
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775 Bewertungen
12 Kommentare
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von George Miller, mit Magda Szubanski und James Cromwell

Diese Fortsetzung führt das Schweinchen Babe und seinen Freund, die Ente Ferdinand, mit ihrem Frauchen Mrs. Hoggett mitten in die große Stadt. Dort gelingt es ihnen trotz schier unüberwindbarer Hindernisse aus Feinden Freunde zu machen. Sie treiben sogar genug Geld auf, um die Farm zu retten und schließlich die beiden Welten zu vereinen. Wieder einmal ist es das Schweinchen Babe mit seinem unerschütterlichen, freundlichen Herzen, das diese Wunder möglich macht.

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Kritiken (1) — Film: Schweinchen Babe in der großen Stadt

Kubrick_obscura: CinemaForever

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2.0Ärgerlich

einfach schwach

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Brentano

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und zweifach?



Kommentare (11) — Film: Schweinchen Babe in der großen Stadt


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Frankenchrist

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ich will nun nostalgisch werden: Anno 1995: Damals 9-jährig sollte der Film "Ein Schweinchen namens Babe" mein erster Kinofilm sein und natürlich, wie es wahrscheinlich jedem so ergeht, für immer in meiner Erinnerung mit meinem ersten Besuch in einem Lichtspielhaus verbunden bleiben. Für mich gab es damals kaum andere Filme, im Sinne von: ich kenne nur diesen also gibt es nur diesen. Und eben jener mit dem "Schweinchen" sollte folgerichtig für lange Zeit mein Lieblingsfilm sein und noch heute zu meinen Favoriten zählen. Es ist der tiefe Humanismus, der aus ihm spricht, das Plädoyer gegen Rassismus sowie gegen jegliche Vorurteile aufgrund von Äußerlichkeiten, was mich im Innersten berührt (hat). Um die Fortsetzung habe ich, wie man viell. nachvollziehen kann, damals eher unbewusst, später sehr bewusst, einen großen Bogen gemacht. Ich fürchtete, dass damit der Zauber des ersten Teils irreparablen Schaden nehmen würde, so sehr liebte ich ihn. Vor Kurzem, gefühlte zwanzig Jahre danach, bin ich dieses Risiko erst eingegangen. Und ich sah, mit freudiger Überraschung, dass meine Bedenken grundlos waren. Total grundlos. Selten fühlte ich mich bei einem Film ähnlich zurückversetzt in meine Kindheit. Mein Herz ging förmlich auf. Selbst nach so vielen Jahren strahlen die Charaktere einen Zauber aus, dem ich mich nicht entziehen kann. Wieder ist es die Botschaft für Friede und Eintracht, trotz oder gerade wegen aller äußeren Unterschiede. Die Menschen verhalten sich hier sozusagen "tierisch", unmenschlich (oder sollte man sagen typisch menschlich) und lächerlich, die Tiere finden zueinander, stützen sich, helfen in Not, überwinden ihren nur scheinbar von der Natur vorgegebenen Horizont. Scheinbare Erbfeinde wie Hund und Katz verbünden sich, erkennen den Unsinn in ihrer Jahre währenden Zwietracht. Oberflächlich betrachtet schöne, goldbetresste Menschen, die Eleganz und Nobilität vortäuschen, sind im Kern hässlich und abscheulich. Oberflächlich betrachtet Menschen mit einem Makel erweisen sich als charakterlich vollendet und herzensgut. Ein Schwein, man möchte annehmen ein unansehnliches, stinkendes sich im eigenen Dreck suhlendes Ding, ist hier der personifizierte Übermensch, bei dem es erforderlich ist, hinter seine Fassade zu schauen und zu seinem Kern, einem zutiefst gütigen, vorzudringen. Dem Zuschauer bleibt auch nicht erspart, seine Vorurteile zu überdenken und diese schließlich abzulegen. Das Schwein, es mag nicht sehr schlau sein, ja es ist gegenüber anderen, die es böse mit ihm meinen, oft allzu naiv, und doch ist es weise. Wissen ungleich Weisheit. Es vollbringt Wunder wie eine Jesus-Gestalt, nämlich in der eigentlichen Bedeutung des Wortes: Man wundert sich als Außenstehender. Das Schwein handelt gänzlich anders, als man annehmen mag, wider seine - des Zuschauers - eigene Erfahrung und auch anders, als man es aus anderen Filmen kennt. Nächstenliebe ist ein einfach' Ding. Welchen Lohn können wir dafür erwarten? Die Feindesliebe macht dieses unscheinbare Zuchtvieh zu einem großen Wundertäter. Tiere, nicht Menschen, sind hier voller Ehr' und Gnaden. Des Weiteren ist es auch die liebevolle Machart des Films, kein billiges Aufwärmen des Vorgängers, wodurch sich schnell noch ein großer Reibach machen ließe, was den Film mir so untypisch für eine Fortsetzung machte. Ein solcher Detailreichtum (diese komponierte Großstadt, die letztendlich stellvertretend für alle Städte der Welt steht) mit solch herrlichen, pointierten Dialogen, sprühend vor Witz und Charme. Ob jung ob alt, ich traue nur wenigen anderen Filmen zu, so sehr sämtliche Generationen anzusprechen und zu umschließen. Um so trauriger ist die Tatsache, dass er finanziell gesehen ein Misserfolg war. Für mich ist das allerdings nur ein weiterer Beleg für seine Ausnahmestellung, für seine mutige Stilveränderung zum Vorgänger, der sich sämtlichen an ihn gerichteten Erwartungen widersetzte. Wer bei diesem Film nicht selig wird, muss heute einen Stein haben, wo sie früher als Kind ein Herz hatten.

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TinaCocaine

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Bewertung2.0Ärgerlich

Da bekommt die Bezeichnung "Du dummes Schwein" endlich mal ein Gesicht. Heftig, ist das ein nerviger Film. Und: Ich hasse sprechende Tiere jetzt noch mehr!

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Brentano

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Bewertung7.0Sehenswert

Tja nur überaus triste und weniger erheiternd, das Menschen die diesen Film "geliebt" und emotional berührt davon, sogar geschluchzt haben dazu, (wie auch beim Vorgänger) etc., sich weiterhin danach ungerührt ihr ebenso "geliebtes" Kassler oder die Rippchen, wie sonstige Schweinswürste "reindrücken" und verzehren, tja?

Das sei nur mal zu sogn. "Realität" und "Fiktion" angemerkt, ..

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Yersinia_Pestis

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Da kann ich nur zustimmen, deutlicher kann Doppelmoral kaum sein.


Sonse

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Bewertung5.5Geht so

Ein erstaunliches Sequel, das sich nicht bemüht den erfolgreichen Erstling zu wiederholen, sondern sich tatsächlich in eine ganz andere Richtung entwickelt. Respekt. Vor allem eines hätte man jedoch in diesem Fall übernehmen sollen, nein, müssen: den sanften Charme des Vorgängers. "Babe: Pig in the City" ist düster und so brutal zu seinen tierischen Helden, dass man ihn nicht ohne Vorbehalt jüngeren Kindern (und ich bin da eigentlich nicht so streng) zeigen könnte. Wer trägt nicht von so manchem Film, den man als Kind "beeindruckt" verfolgte, noch heute (positive und negative) Narben mit sich herum?

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spanky

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Sehr schön, äh ich meine natürlich interessant! "It" fand ich als film nicht so spannend, wie als Buch damals. Das Buch hab ich aber geliebt, weil ich als Kind schon immer im Zirkus Angst vor Clowns hatte.
Der Zapatka-Film heißt Utopia und er spielt einen Zuhälter der seine Huren quält. Super Performance (auch von den Damen) und da haben wir was gemein. Ich war auch erst 12-15 als ich den gesehen hab. Das war sehr spooky und der Film geht mir heute noch nach! Und wir hatten uns schon mal drüber unterhalten: http://www.moviepilot.de/movies/utopia-3--2


Sonse

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Nein, "Utopia" war so ein Film, indem ich Zapatka als Teenie mit 16 oder so wiedergesehen habe. Es war definitiv nicht der Film, den ich als Kind im TV gesehen habe. Den hätten meine Eltern sicher gar nicht erst gekuckt und mit mir schon gar nicht. Ich vermute ja, es könnte eher irgendein Tatort gewesen sein...


BabyFirefly

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Bewertung3.5Schwach

Sprechende Mäuse, Bären, Schlangen, Löwen usw. sind okay aber für sprechende Schweine hab ich nichts übrig

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Sanylein

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Bewertung5.0Geht so

Also für die kleinen ist der Film sicher toll, aber ich finde man hätte es bei einem Film belassen können.

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FordFairlane

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Bewertung7.0Sehenswert

Ich sage mal die Fortsetzung wird ein großer spaß für die kleinen sein, denn Tiere sind hier reichlind vorhanden. Aber die Erwachsenen werden nach dem süßen ersten Teil etwas enttäuscht sein!!

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JimiHendrix

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Bewertung6.5Ganz gut

gut.... kommt aber nicht an den ersten teil ran

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oschi

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Bewertung2.0Ärgerlich

Hat nur noch wenig mit dem schönen Vorgänger gemein. Für mich ist die Fortsetzung absolut überflüssig. Ich steh' ja eigetlich auf düstere Filme, aber nicht mit einem Schweinchen (namens Babe) in der Hauptrolle.

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McAlloon

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Bewertung5.0Geht so

Der Charme des Vorgängers ist nur noch stellenweise vorhanden. Dafür wird versucht eine düster angehauchte Geschichte über gesellschaftliche Aussenseiter zu erzählen. Ein nobles Unterfangen, dass besser funktioniert hätte, wenn man es in einer unterhaltsameren Geschichte eingebunden wäre.

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dAShEIKO

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Bewertung5.0Geht so

Nette Forstetzung des Kinderfilms. Hat allerdings nicht mehr ganz das Flair

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