Sommer in Orange

Sommer in Orange (2011), DE Laufzeit 110 Minuten, FSK 12, Komödie, Drama, Kinostart 18.08.2011

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6.0
Kritiker
13 Bewertungen
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5.9
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418 Bewertungen
33 Kommentare
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von Marcus H. Rosenmüller, mit Amber Bongard und Petra Schmidt-Schaller

Eine Gruppe Sannyasins zieht zu Beginn der 80er Jahre von Berlin auf einen Bauernhof in einer kleinen Gemeinde mitten in Oberbayern und es beginnt ein Sommer in Orange.

Urschreitherapie und Vollkornschrot treffen auf Schützenverein und fest gefügte Horizonte. Mittendrin die zwölfjhrige Lili mit ihrem Bruder Fabian und ihrer Mutter Amrita. Während die konservativen Nachbaren die Bhagwan-Anhänger mit Misstrauen beobachten und ihnen sogar Verwicklungen zu RAF unterstellen, sind Lili ihre Eltern einfach nur peinlich. Warum kann sie nicht spießereltern haben, wie alle anderen auch.

Sommer in Orange ist der zweite Kinofilm des bayrischen Urgesteins Marcus H. Rosenmüller, der wie bereits in seinem Kinodebüt Wer früher stirbt, ist länger tot sowohl das Drehbuch beisteuerte als auch selbst inszenierte. Durch seine Bewunderung und Auseinandersetzung mit der bayerischen Lebensart steht er im Ruf, der Erfinder des modernen Heimatfilmes zu sein. Direkt im Anschluss an Sommer in Orange drehte er den Film Der Sommer der Gaukler.

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Cast & Crew


Kritiken (10) — Film: Sommer in Orange

Filmering: Filmering.at

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4.0Uninteressant

Sommer in Orange ist eine etwas träge und simpel gestrickte Komödie, die zwar stets erahnen lässt, dass die Filmemacher hier vielleicht etwas mehr wollen, als bloß zu unterhalten, aber dieses Versprechen kann der Film leider nie einlösen. Die Figuren sind allesamt wandelnde Klischees, die Konflikte des Films wirken wenig prickelnd und letzten Endes macht man es sich viel zu einfach. Es fehlt an kreativen Einschüben und wirklich gelungenen Ideen. So plätschert die Geschichte auf akzeptablem Niveau vor sich her und sorgt für unterdurchschnittliche Unterhaltung. Ansehen muss man sich das nicht wirklich.

Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

isabelsunshine

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Bravo. Aber die Bewertung ist zu hoch.Der Film ist widerlich, sonst gar nichts.


Anperls

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Isabel ist wieder im falschen Film. Sie meinte "Eine ganz heiße Nummer".


Andreas Fischer: Radio Köln Andreas Fischer: Radio Köln

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6.5Ganz gut

In diesem Sinne ist "Sommer in Orange" eine augenzwinkernde Kritik des Menschlichen und ein universeller Film.

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Christoph Schelb : Outnow.ch Christoph Schelb : Outnow.ch

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6.0Ganz gut

Sommer in Orange ist nette Unterhaltung, der jedoch etwas mehr Mut gut getan hätte. So plätschert der Film gemütlich vor sich hin und hat punktuell ein paar Highlights zu bieten. Es sei jedoch empfohlen, vor oder nach dem Kinobesuch die Dokumentation Guru: Bhagwan, His Secretary & His Bodyguard zu schauen, denn viele Informationen zu Bhagwan und seinen Leuten erhält man hier nicht. Ein Film, der mit den Worten eines Herrn in Orange ausgedrückt, "voll ok" ist - mehr aber nicht.

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Philipp Bühler: Berliner Zeitung, fluter Philipp Bühler: Berliner Zeitung, fluter

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8.0Ausgezeichnet

Das Konzept funktioniert allerdings so gut, dass man sich fragt, ob eine weniger konventionelle Inszenierung nicht noch besser wäre. Culture-Clash-Komödien gibt es schon genug, und "Sommer in Orange" wäre wohl selbst als todernstes Drama noch schreiend komisch. Die politische Genauigkeit eines Films wie "Sie haben Knut" fehlt hier ebenso wie der visuelle Mut von Rosenmüllers eigenem Debüt "Wer früher stirbt, ist länger tot".

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Margret Köhler: br-online Margret Köhler: br-online

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8.0Ausgezeichnet

Kindliche Naivität und Neugier ziehen sich wie ein roter Faden durch diese Culture-Clash-Komödie, bilden die Klammer zwischen Bauernhof und Buddhahalle, Trachtenverein und Urschreitherapie. Rosenmüller gelingt mit "Sommer in Orange" erneut eine ganz eigene Art von Heimatfilm. Sogar der märchenhafte Auftritt von Elefanten am Ende stimmt. Auch sie passen in sein Konzept von bayerischer Heimat.

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goodspeed: ANIch / UFA / KultHt.de / O...

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6.0Ganz gut

Eine städtische Bhagwan-Kommune trifft auf die konservative bayrische Gastfreundschaft. Selbsterklärend, dass die süddeutsche Toleranz bei soviel frivoler Lebensfreude schnell an ihre Grenzen stößt. Manchmal amüsant, manchmal beschämend, aber stets ernüchternd. Der Film und seine Charaktere haben das Herz am rechten Fleck, was jedoch nicht darüber hinwegtäuscht, dass hinter den orangen Bettlacken und karierten Trachten eine pure Konzentration Klischees und Stereotypen ihre Arbeit verrichtet. Spießertum trifft auf Freigeister, freie Liebe auf verklemmte Händchenhalter. Die simple Zeichnung aller Charaktere wird bei aller Liebenswürdigkeit ein anstrengender Kraftakt für den Zuschauer. Holzhammercharaktere treffen auf Holzhammeransichten, für jedes Problem gibt es die richtige Figur: Die naive, selbstsüchtige Mutter; der eifersüchtige Bhagwan-Partner; der tolerante Briefträger; der erzkonservative Bürgermeiste. Für Grautöne oder Ambivalenz ist kein Platz in dieser auf das nötigste abstrahierten…

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Josef Lederle: http://film-dienst.kim-info... Josef Lederle: http://film-dienst.kim-info...

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6.0Ganz gut

Das Resultat all dessen ist vorhersehbar-konventionell, ohne dass man sich am milden Duktus der Narration mit ihren vielen kleinen Spannungsbögen stoßen oder über den tumultartigen Kapriolen des Finales verzweifeln würde. Was Rosenmüllers Ensemble-Inszenierung, die sich an der Vielzahl der Figuren oft recht kurzatmig abarbeitet, mitunter vermissen lässt, gleicht die elegante Filmmusik von Gerd Baumann aus

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Lida Bach: f.lm, weltexpress, kino-zei... Lida Bach: f.lm, weltexpress, kino-zei...

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4.0Uninteressant

"Seit wir hier leben läuft irgendwas schief", heißt es in "Sommer in Orange" einmal: "Schlechte Energie, schlechtes Karma." Und ein noch schlechteres Drehbuch, von dem man sich nach knapp zwei ermüdenden Stunden mit Prem Bramanas Fazit abwendet: "Fucking Talbichl!"

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SiameseAlex: SiameseMovies

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2.0Ärgerlich

»Sommer in Orange« verkörpert pseudo-kritisches Dualismen-Kino, das versucht mittels Persiflage auf plattester Ebene eine satirische Auseinandersetzung mit dem weltumfassenden Konzept der Werte, Normen und Konventionen anzuzetteln und zugleich witzig spielerisch darauf aufmerksam zu machen, dass man sich besagtem Regelkonstrukt auf seinem individuellen Trampelpfad des Lebens nicht entziehen kann. Dazu passend das filminterne Fazit der (total misslungenen, überhaupt nicht komischen) Inder-Gottheit als schwebende Instanz im Schneidersitz, mit (natürlich) indischem Akzent (hier paraphrasiert): „Ich habe keine Ahnung – leb dein Leben … bla bla bla …“.
[...]
Vielmehr beherrscht den Film dagegen eine ganz schlimme Abart der Phrasendrescherei und Holzhammermetaphorik, die jegliche Form von Subtilität im Keime ersticken lässt. Auf der einen Seite die sich bewusst abgrenzenden Individualisten entgegen sämtlicher Konventionen, die es trotz aller tollen Vorsätze nicht gebacken bekommen…

Kritik im Original 6 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 4 Antworten

MoMa

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Bayern ist schwul!


J4KOB

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@Moma:
Müll MP mal nicht so mit deinen Drecksvorurteilen zu!


alviesinger: bummelkino

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8.0Ausgezeichnet

So lasse ich mir den modernen Heimatfilm gefallen: 1981 gründen Bhagwan-Jünger im verschlafenen Oberbayern ein Therapiezentrum. Das hört sich deutlich platter an als es glücklicherweise ist. Der Clash zwischen den ungezügelten Kosmos-Spinnern und Spießer-Bazis verkommt neben einigen wohl unvermeidlichen Plattitüden und dem aus Gegensätzen generierten Humor nicht zu einer oberflächlichen Jodel-Nackt-im-Regen-Tanzen-Nummernrevue. Denn der Vielfilmer Marcus H. Rosenmüller kann auf ein tolles und glaubwürdiges (autobiografisches) Skript von Ursula Gruber zurückgreifen. Es rückt besonders die Sehnsucht der Kommunen-Kids nach Normalität (Amber Bongard ist klasse) in den Mittelpunkt. „Sommer in Orange“ ist sehenswertes Unterhaltungskino aus Deutschen Landen, das – wenn auch nur in sanften Zwischentönen - die Toleranzfrage in unserer Gesellschaft in diese amüsante Schlacht der Kulturen geschickt einflechtet: Am Ende des Tage hat jeder Vorurteile. Gruber und Rosenmüller fragen deshalb zielgenau: Wer ist hier eigentlich Spießer und was ist daran so schlimm?

Kritik im Original 5 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten

Anperls

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Auch hier meint Isabel wohl "Eine ganz heiße Nummer".


isabelsunshine

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ja sorry klar, habe mich auch schon entschuldigt, und die böse Tirade rausgenommen. Sorry nochma, Rosie, Deine Filme sind immer OK.Irren ist.... böd, aber passiert.



Kommentare (23) — Film: Sommer in Orange


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Mondlady

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Bewertung3.0Schwach

ich habe dreimal anlauf genommen, den film bis zum schluss zu schauen. ich hätte es lassen sollen. :-(

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Delonghi

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Bewertung1.5Ärgerlich

Hilfe, was war das denn für ein bescheuerter...ja wirklich Heimatfilm??! Eine wahrscheinlich auf LSD hängengebliebene, Bhagwhan anbetende Kommune zieht wieso, weshalb, warum in die bayrische Provinz. Und Herrschaftszeiten, die streng katholischen Dorfdeppen sind not amused. Total unlustig!! Hätte nur noch gefehlt, das jeder der orangen Müllmänner einen Fahrradhelm getragen hätte. Nach 45 min. wurde dem Filmchen von mir ein schreckliches Ende bereitet: Aus!

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ThomasWzS

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Bewertung7.0Sehenswert

Konnte mich nicht ganz so mitreissen wie "Wer früher stirbt ..." doch insgesamt sehenswert. Späte Einblicke in "Baghwans Kommunendasein anno 1980 meets Bayrische Idylle" aus Sicht einer pubertierenden 12jährigen, die zwischen 2 Welten um Identität, Mitgefühl und die Mutterliebe ringt. Lilli - ausgezeichnet gespielt - gefällt mir darin am besten.
Insgesamt jedoch nicht ganz gelungen, denn es kommt nicht alles so eindringlich rüber wie Lilli - gespielt und aus dem off - hat Längen und manche Komik und Dialoge wirken unausgegoren, was zumindest bei meinem Verständnis nicht an den unterschiedlichen Dialekten liegt. Da wäre mehr drin gewesen ... trotzdem ein sehenswerter, aussergewöhnlicher Einblick in orange/blauweiss.

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Thohu

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Bewertung7.0Sehenswert

Einfach nur liebenswert! Und natürlich vohersehbar, das ist das Verhalten meiner Nachbarn schließlich auch.

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Drest Dark

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Bewertung6.5Ganz gut

Ich habe den Film in Sneak Preview gesehen, und als mir klar wurde welcher Film jetzt kommt hatte ich die Schlimmsten Erwartungen und wurde Positiv überrascht.
Den auch wenn viele Lacher vorhersehbar sind, so musste ich doch mehrmals laut lachen.
Fazit: Ein ganz pasabler Film

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KilianPai

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Bewertung6.0Ganz gut

Sommer in Orange ist so leicht und luftig/lustig, dass er beinahe wegfliegt. Von vornherein ist alles Sonnenklar und vorhersehbar, schön, schön. Da passen einige Szenen gegen Ende überhaupt nicht rein, wie das "Rollenspiel" zwischen Prem und Amrita, das schon ziemlich heftig ausfällt.

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Waran

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Bewertung5.5Geht so

Ein braver Film, der Selbstfindungstripps und Pupertätsprobleme im katholischen Bayern publikumswirksam zu zeigen versucht. Der Film ist vorhersehbar, aber keine Vorhersehung.

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Dr.Hasenbein

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Bewertung5.0Geht so

Sommer in Orange ist anders als erwartet keine reine Kulturclashkomödie sondern eher Jugenddrama.
Die Geschichte handelt von einem pupertären Mädchen dass inmitten einer Hippiekommune aufwächst und sich nichts sehnlicher wünscht als in einer "normalen" Umgebung zu wohnen.
Das alles ist manchmal komisch und manchmal traurig.
Aber irgendwie immer zu unentschlossen.
Insgesamt ein ganz netter Film der eher ins TV gepaßt hätte!
Manche Einfälle sind aber trotzdem gelungen und verulken gekonnt beide Seiten!
Trotzdem ist es schade um die vertane Chance, denn hier wäre auf jeden Fall mehr drin gewesen.
Viele Gags werden leider immer nur kurz angschnitten ohne sich entfalten zu können.
Ein bisschen mehr Mut zum Risiko hätte hier gut getan.
So wirkt das ganze leider nur wie ein 08/15 Fernsehfilm aus dem ZDF!

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dos6510

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Bewertung9.0Herausragend

Köstlich. Eine Gruppe von Bhagwan Jüngern fällt in einem verschlafenen bayerischen Dörfchen ein, um dort ein “Therapiezentrum” zu gründen.

Es macht Spass die beiden Idyllen aufeinander prallen zu sehen. Der Wahnsinn wohnt definitiv auf beiden Seiten der Strasse und man fragt sich, wie dieser “Krieg der Welten” wohl ausgehen mag.

Definitiv: angucken!

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U-Turn

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Bewertung7.0Sehenswert

Nett gemacht, ein Einblick in die 70ger und das damalige Lebensgefühl.

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Josch93

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Bewertung3.0Schwach

unlogisch und langweilig..(

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derblonde

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Bewertung7.0Sehenswert

Man versteht zwar nicht alles als Rheinländer, aber witzig und schräg ist der Film allemal. Hier werden Sektenanhänger wie auch bayrische Seltsamkeiten liebevoll verarscht. Die schrulligen Bhagwan Anhänger sorgen indes für die meiste Unterhaltung.

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provinzpilot

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Bewertung7.0Sehenswert

Ideal um mit Mutti ins Kino zu gehen, weil sie sich an früher erinnert und man selbst es plötzlich witzig findet, dass man so viel witzig findet...
Eine tief in orangenen Lokalkolorit gefärbte, harmlose, handwerklich fast schon routinierte Komödie.

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doenef

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Bewertung7.5Sehenswert

Lokalkolorit par excellence, wie es bei Marcus Rosenmüller üblich ist,
ansonsten trifft eher ein Wort die realistischen bzw. zeitgeschichtlichen Geschehnisse: MESCHUGGE

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dasMuetze

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Bewertung7.5Sehenswert

Sommer in Orange, ist ein niedlicher Film. Die Story an sich sehr banal, aber den Humor muss man lieben, naja und den Dialekt Bayrisch eben verstehen. Man sollte diesen liebevoll gemachten Film einfach neutral ansehen, wer den Film "Wer früher stirbt ist länger Tot" liebt, kann sicher auch mit dem hier wieder etwas anfangen.
Für meinen Teil ist es ein schöner und moderner Heimatfilm.

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alter.native

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Bewertung7.0Sehenswert

Hier wird kein Klischee ausgelassen und überzeichnet bis sich die Balken biegen. Bleiben wird nix von dem Filmchen, das man so oder ähnlich schon früher mal in vielerlei Variationen ("Zusammen", "Am Tag als Bobby Ewing starb, . . .) gesehen hat. Für mich zumindest hat es aber in Spielwitz und Darstellerleistung zu einem einigermaßen vergnüglichen Abend gereicht.

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Sommerfreund

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Sommer in orange – Ja, so war`s!

Heitere Gelassenheit, Schmetterlingen gleich, verbreitet dieser orangene Sommer seinen Duft voll Leichtigkeit und so manches „Kernderl“ wird dabei verdaulich und gar köstlich serviert…

Wie ein Geschenk der universellen Kräfte mutet dieser Film von Kino-Genie Rosenmüller an. Eine Zeit, so vorgeführt, dass sie manches Rätselhafte verständlich erscheinen lässt. Ängstlichkeiten, Diffamierungen, religiöse Empörung bis hin zur Sektenhatz lösen sich in großherziges Wohlgefallen auf. Schließlich gibt´s für jeden noch was zu lernen… Und ein Osho-Buch zur Horizonterweiterung gehört plötzlich zum guten Ton…

Jetzt fragt man sich natürlich wo sind die denn alle hin verschwunden? Wer heute an die dreißig ist kann sich an die vielen Orangenen mitten unter der Bevölkerung von damals gar nicht mehr erinnern.

Sobald der Guru, mittlerweile Osho genannt, 1990 seinen Körper verlassen hatte, begannen verschiedene Tendenzen die Sannyasins, Schüler des Meisters, in alle Winde zu zerstreuen.

Die meisten alt gedienten Anhänger vergaßen komplett endlich ihre Ego-Reste selbst zu überwinden und rannten schnellst möglich in die Arme von Ersatzgurus jeglicher Couleur. Andere schauten ihr Leben an und meinten sie müssten nun alle Anstrengung unternehmen, um in der Gesellschaft noch einen ehrenvollen Platz zu ergattern, oder möglichst einen Haufen Geld verdienen. Mit der peinlichen Umsicht von Angsthasen, immer in der Hoffnung nirgendwo negativ registriert zu sein, begann ein Wettlauf um Anerkennung, Euros und die Rente. Tja, andere wiederum fanden es an der Zeit selbst als Guru guten Geschäften nachzuhängen.

Da kein Meister mehr vorhanden und zu Lebzeiten von Osho es halt keiner geschafft hat, könnte man sich schon mal fragen: „Warum eigentlich nicht?“ „Ihr sollt die Meister an ihren Früchten erkennen!“ hieß es bereits in der Bibel, und wo sie recht hat, hat sie recht.

„Was ist also schief gelaufen?“ Solange Menschen nicht ins Bewusstsein erwacht sind verbleiben Restschatten des Ego. Ob nun tausendmal meditiert, spirituelle Bücher gelesen, so und so viele Wachstumsgruppen besucht oder zig Jahre in der Zen-Haltung verbracht, all dies nützt nichts. Erst wenn das Ego aus dem System Mensch entfernt ist können die Früchte von mehr Menschlichkeit, Freundschaft, Unterstützung, Familie, neuen Lebensformen, Teamwork etc. wirklich wachsen.

Der Sommer in orange war ein Anfang, doch wir sind jetzt und heute dafür verantwortlich unser Bewusstsein selbst zu verwirklichen, nur damit verändern wir die Welt!

Also, ran an den Speck…

Euer Pilger des Lichts

Satyam S. Kathrein

Buchtipp: Ego Crash – Knack den Ego Code! Allegria Verlag

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BeHelmet

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Tja, andere wiederum fanden es an der Zeit selbst als Guru guten Geschäften nachzuhängen.


Janus Winter

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vorgemerkt

Vorhersage 2,5? Und beim neuen Woody Alien 8? Ich will ne neue Jury!

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teusus

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Bewertung7.5Sehenswert

Wer bei "Sommer in Orange" eine Sommerkomödie erwartet geht wohl mit der falschen Einstellung an diesen Film heran. Nicht umsonst wird er auch als Sozialdrama betitelt.
Ich habe mir den Film nun im Kino angesehen, hier mein Resümee:

Andere sind vielleicht anders, aber beim genaueren Hinsehen merkt man das sie im Grunde so sind wie wir .. nur halt anders.

Schlüsselszene dafür war für mich in dem Film, als die Mutter aus der Bhagwan-Gruppe beim Dorffest ihre Tochter Lilli im Dirndl sieht und sagt: "Wie siehst Du überhaupt aus..?"
Selbstverständlich sind sowohl die Charaktere als auch viele Szenen überspitzt dargestellt, zugegeben manchmal hart an der Schmerzgrenze. Deshalb wird in diesem Film ja auch überdeutlich klar: gleichgültig ob Bhagwan-Jünger oder Erzkonservativer, jeder lebt und ist wohl auch gefangen in der gesellschaftlichen Blase (mit all ihren Werten und Normen) in die er als Kind hinein geboren bzw. erzogen wird. Schlimm für denjenigen, der sich darin nicht wohl fühlt und sich selbst nicht finden kann..

Ein Film mit Unterhaltungs- und Diskussionswert, der zum Schmunzeln aber in erster Linie wohl zum Nachdenken anregt.

Die Schlussszene kommt schon sehr platt daher. Aber der Grundgedanke bleibt dennoch: Mit Toleranz und ein bisschen Einfühlungsvermögen kann man auch "mit den Anderen" sehr wohl neben- und sogar miteinander leben, ohne dass man sein eigenes Umfeld verleugnen muss. Und mehr Spaß macht es auch noch ..

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Bandrix

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Bewertung7.5Sehenswert

Gesneaked.
„Sommer in Orange“ ist eine faustdicke Überraschung.
Das Gestöhne im Kinosaal war groß, lief doch der neue Film von Marcus H. Rosenmüller.
Das bedeutet viel schwer verständlicher Dialekt, dazu noch im tiefsten Bayern mitsamt ein paar Esoterikfreaks.
Quasi ein neudeutscher Heimatfilm.
Doch entgegen der allgemeinen Erwartung entspinnt sich ein überaus sympathisches kleines Komödchen mit allerlei unterhaltsamen Charakteren und ordentlich viel Witz.
Die Truppe rund um das Mädchen Lili versucht ein Therapiezentrum mitten im bayerischen Urgebiet zu errichten, sehr zum Missfallen der Anwohner. Die haben nämlich was gegen die seltsam tanzenden, oftmals nur rot- oder unbekleideten und schreienden „Teufelsanbeter“.
Das seltsame Grüppchen versprüht zu jeder Sekunde jedoch so viel Charme, dass der Betrachter gar nicht anders kann, als sie zu mögen.
Außerdem schlägt „Sommer in Orange“ nicht nur in die lustige Richtung, sondern lässt auch manchmal den Ernst der Angelegenheit und die Sorgen und Nöte des Mädchens zu Wort kommen.
Das Feine hieran ist, dass der Film weniger auf Slapstick ausgerichtet ist, sondern auf Wortwitz und die Schrulligkeit der Akteure setzt.
„Sommer in Orange“ ist ein Wohlfühlfilm wie er im Buche steht und passt perfekt in den luftig leichten Sommer. Wenn dieser hier mal durchscheint...

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Spreewurm

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Leider fehlen bei diesen Filmen jedenmal die Untertitel, das bayrische, schweizerdeutsche etc, je nach Bedarf, versteht im Rest der Republik niemand.


Anperls

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Auch wenn österreichisch gesprochen wird und nicht schweizerisch: Warum die schlimmsten Dialektstellen nicht untertitelt werden, frage ich mich auch. Bei "Almanya" hat es doch auch mit Untertiteln geklappt. Bei "Orange" habe ich die Untertitel aber auch nur bei wenigen Szenen vermisst.



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