Star Trek - Nemesis

Star Trek: Nemesis (2002), US Laufzeit 116 Minuten, FSK 12, Science Fiction-Film, Kinostart 16.01.2003

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5.7
Kritiker
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6.2
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von Stuart Baird, mit Patrick Stewart und Jonathan Frakes

In Star Trek – Nemesis bekommt es Captain Picard mit seinem eigenen Klon Shinzon zu tun.

Auf dem Weg zur Hochzeit von Riker (Jonathan Frakes) und Deanna Troi (Marina Sirtis) entdeckt die Crew der Enterprise auf einem verlassenen Planeten B-9, einen Androiden aus der Baureihe von Data (Brent Spiner).

Kurz darauf wird die Enterprise zu den Romulanern geschickt, wo Picard (Patrick Stewart) mit Shinzon (Tom Hardy), der dort jetzt Herrscher ist, indem er den Senat getötet hat, in Friedensverhandlungen treten soll. Shinzon hat allerdings ganz andere Pläne: er will Picard gefangen nehmen und die Erde zerstören.

(Quelle: OMDB)

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler

Kritiken (3) — Film: Star Trek - Nemesis

Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...

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5.0Geht so

Man muss es leider so deutlich sagen: Dieser zehnte Film, der noch dazu das eiserne Star Trek-Gesetz: „Die Geraden ins Töpfchen, die Ungeraden ins Kröpfchen“ ad absurdum geführt hat, bedeutete ein ziemlich unrühmliches Ende der „Next Generation“ im Kino. Das Star Trek 2002 (und zur Zeit auch noch) in einer Krise steckt, zeigte sich dabei auch und vor allem an den Kinokassen. Zum ersten mal in der Geschichte von Star Trek schaffte es ein Film nicht seine Kosten an den US-Kinokassen wieder einzuspielen. Dabei waren dem Film, zumindest auf dem Papier, eigentlich alle Voraussetzungen inhärent, um bei Kritik und Publikum ein Erfolg zu werden: Eine düster angehauchte Story rund um die Gefahren der Klontechnik, dazu wurden endlich in einem Kinofilm die Romulaner thematisiert. Leider aber macht „Nemesis“, entstanden unter der fehlerbehafteten Regie von Stuart Baird so ziemlich alles falsch, was man falsch machen konnte: Fehlendes Timing, wenig Gefühl für die Charaktere der Protagonisten, dazu wenig überzeugende und nur auf Effekt getrimmte Action-Elemente. Mit anderen Worten: Stuart Baird hatte keine Ahnung von nix, und die Verantwortlichen bei Paramount wären gut beraten gewesen die Regie wieder Frakes anzubieten, der aber gar nicht erst gefragt wurde. Brent Spiner war wohl einer der Wenigen, der die Zeichen der Zeit erkannte, und sein Mitwirken nur unter der Bedingung des Ablebens seines Charakters Data zustimmte, so dass zum dritten mal in der Geschichte von Star Trek einer der Hautcharaktere den Filmtod sterben musste. Und so endete die Reise der nächsten Generation im Kino mit einer handfesten Enttäuschung: Für die Kritik, für das Publikum, für das Franchise, aber natürlich auch für die Darsteller, die diese Rolle gut 15 Jahre lang verkörpert hatten.

Kritik im Original 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

Julio Sacchi: Das Manifest

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7.0Sehenswert

Stunts und Effekte läuten - hat man erst einmal die furchtbare Hochzeitsszene hinter sich gebracht - einen erstaunlich düsteren Film ein, der mittig zum pechschwarzen, theaterhaften Schlagabtausch wird und Counselor Troi sogar eine "psychische" Vergewaltigung zumutet.

Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Kubrick_obscura: CinemaForever

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5.0Geht so

Allenfalls Durchschnitt!

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Kommentare (52) — Film: Star Trek - Nemesis


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Spielberg_Fan

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Bewertung7.0Sehenswert

Mit „Star Trek – Nemesis“ verabschiedet sich nun auch die TNG – Crew von der großen Leinwand, was meiner Ansicht nach etwas verfrüht geschah.

Der zehnte Teil der Reihe vermittelt dem Zuschauer von Anfang an das Gefühl, dass die Geschichte auf das große Ende der TNG-Crew hinarbeitet, aber man sich noch nicht wirklich im Klaren ist, ob das jetzt tatsächlich das letzte Abenteuer der Crew sein soll. Schuld an dieser Gefühlsvermittlung ist aber auch die eher wackelige Story, die äußerst gute Ansätze bietet, sie aber nur teilweise gut umsetzt. Actionreich und spannend ist dieses Star Trek – Abenteuer aber allemal und sorgt für reichlich Unterhaltung. Auch die Darsteller können sich wieder allesamt sehen lassen. Patrick Stewart, Brent Spiner, Jonathan Frakes, Michael Dorn und Co. füllen ihre Paraderollen wieder mit dem nötigen Charme aus. Aus heutiger Sicht zählt der Auftritt von Tom Hardy als Bösewicht Shinzon wohl als kleines Highlight, wenn man bedenkt, dass der Kerl 2002 noch völlig unbekannt war.

Handwerklich gibt es an „Star Trek – Nemesis“ auch nichts auszusetzen. Die Spezial Effekte sind gelungen, auch wenn sich sicher nicht in der Oberliga mitspielen. Erfreulich ist auch wieder der Score von Jerry Goldsmith, der hier vor seinem Tod seine vorletzte Arbeit ablieferte. Der Mann hatte einfach den richtigen Star Trek – Sound immer parat.

Mit etwas Wehmut betrachte ich das letzte Leinwandabenteuer der TNG-Crew schon immer nach einer Sichtung. „Star Trek – Nemesis“ fühlt sich irgendwo schon wie ein Schluss an, aber nur wie ein halber. Da wäre durchaus noch ein Abenteuer mehr drin gewesen, welches der Crew der Enterprise einen genauso würdigen Abschluss gebracht hätte, wie Jahre zuvor der Original-Crew. Der schmerzliche Verlust eines geliebten Charakters im Finale war zwar ein geschickter Zug, doch auch da merkt man, hier wurden sich Türen für eine Fortsetzung offen gehalten. Wie es auch sei, wir müssen wohl jetzt damit leben, dass „Star Trek – Nemesis“ wirklich das Ende der TNG-Crew war. Der Abschlussfilm ist ein unterhaltsames und actionreiches Weltraumabenteuer, doch hätte die Crew rundum Kapitän Picard etwas Besseres zugestanden.

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deevaudee

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Bewertung5.5Geht so

Upps, seh ich ja jetzt erst, das dank den Teils merkwürdigen Kostümen hier Dina Meyer und Ron Pearlman mitgewirkt haben. Die Meyer als Romulanerin, hab ich erst als solches nicht erkannt, nur vermutet. Na egal. Der letzte Teil der "alten" Reihe nimmt sich zum Glück nicht wichtig, und bietet insgeheim auch keine Neuerung in Sachen Spannungsbogen, geschweige Konstellation an Motiven. Irgendwer ist sauer und wütend wegen irgendwas, plant den absolut miesesten und fiesesten Plan, hat Megawaffen, die besseren Technischen Feinheiten, und doch (...).
Nun ja, im Grunde kann man es sich ausmalen, wie es kommt. Lustig dagegen, "Selbstzerstörungssequenz einleiten..." ooooh, kaputt..... na welch ein Ärger. Dafür gibts nen saftigen Auffahrschaden, hmm, welche Versicherung wohl den Schaden decken mag?? ^^ Doch bevor jeglicher Feind zum Zuge kommt, wird erstmal geheiratet. Hab eigentlich auf Klapperdosen an der Strippe und dem Schild "Just married" gehofft, dass an der Enterprise hängt. Aber nöööö, zu Bummiheftmäßig wurde es dann doch nicht. Ich glaub dann hätten selbst die Hartgesottensten Fans arg gezweifelt.
Enttäuschend das Design dieser Enterprise. Nichts ist vom jungfräulichen weissen Gewand der ersten Stunde übrig geblieben, nur ein langgezogener Lichterklotz mit blauen bestrahlten Stützrädern. Emotional wurde es zum Ende raus. Doch reicht das leider nicht, um eine 90 Minütige "fast" Belanglosigkeit zu reparieren. Tom Hardy in den Kinderstiefeln, noch ein grosser vor der Kamera zu werden. Macht zumindest seine Sache ganz ordentlich. Nicht mit Sternchen, auch nicht mit bravour, aber zumindest ganz brauchbar. So endet also eine 10 Teilige Odyssee, die mit einer Elektrowolke um den Voyager Satelliten begann, über das Ableben eines Vulkaniers bishin zum Zeitreisen Sprung mit einem Klingonenkreuzer um Buckelwale zu angeln, über dem Nexustreffen zweier Enterprise Kapitäne bishin zum letzten, ohne römisch 10. Teil hier, der damit ein Kapitel schliesst wo locker 50 Jahre Fernseh Geschichte hinein gepackt wurden. Im Grunde nichts besonderes, aber doch auch irgendwie Wertvoll. Nicht immer auf gleichen Niveau, aber immer auf seine Art unterhaltsam und gähnend langweilig. Das war eben Star Trek. Nichts orpulentes, nie etwas gigantisches, aber dennoch spektakulär. Da trifft die Phrase es knallhart. Entweder man mags, oder eben nicht.

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Filmegucker84

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Bewertung7.0Sehenswert

Ich bin tng fan. 7.0

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heikschn

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Bewertung5.5Geht so

Habe den Film vor 10 Jahren gesehen und weigere mich bisher ihn erneut zu sehen. Zu entäuscht war ich seinerzeit. Hängengeblieben ist, dass der Film nichts mehr mit Star Trek TNG zu tun hatte. Die Charaktere, der Charme der Serie - alles wurde verfälscht. Das kommt davon, wenn man einen Scriptschreiber engagiert, der bis dahin inhaltlich grandiose Geschichten wie die von Gladiator geschrieben hatte. Herauskommen konnte damit nur ein seelenloser und austauschbarer Streifen.

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quarnie

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Bewertung6.0Ganz gut

Der Film ist leider ein dermaßen konstruierter Quatsch, dass es nur zu 6.0 Punkten reicht.

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muresan

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Bewertung9.0Herausragend

Tja, Leute, dass ist mal ein richtiger Science-Fiction-Kriegsfilm...nicht so wie in Star Wars, dass im durcheinander von Laserstrahlen ein Cheater-Jedi mit einem unrealistischen Laserschwert abwehren kann.
Hier sterben Leute, hier zerfetzen Schiffe und hier ist Angst, Hass, Feindschaft, Bündnisse...ach, hier ist einfach alles vorhanden, was ich in einem ausgezeichneten Sci-Fi erwarte...
Zwar stören mich immer wieder diese Doubles und Klone...aber das ist ein Detail.
Super gemacht, echt!!!

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muresan

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Du sagst es: Alien, ST oder Star Wars sind wahnsinnig unterschiedlich.


Simon Moon

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Ich mag die alle, jedes Universum auf und wegen der ganz eigenen Art.


AASFRESSER

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Bewertung7.0Sehenswert

Naja, hier schreiben Leute, die ewige Weltraumschlachten mit atemberaubenden Wendungen sehen wollen, dann noch die, die von jedem Film eine innovative Idde oder gar eine gänzlich neue Philosophie erwarten, dann Leute, die nichts Hässlicheres kennen, als wiederholen, und solche, die auch von Nebendarstellern Oscar-Reife verlangen. Es schreiben TNG-Fans, die den Film deshalb gut finden - oder auch nicht, es schreiben TOS-Fans, die den Film deshalb gut finden oder auch nicht. Kann schon sein, dass der Film da für jeden einen Mangel parat hat... ich habe ihn trotzdem ganz gern gesehen. Ich glaube, ich sehe mir mal die 7 Staffeln TNG Serie an :D

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xtheunknown

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Bewertung9.0Herausragend

ich kam damals auch verärgert aus dem kino. picard als rambo und das buggy rennen am anfang passen selbst nicht in einen action orientierten star trek. mitlerweile stören mich diese szenen weniger. zum einen weil sie nur recht kurz sind und zum anderen weil die positiven seiten des films überwiegen.
shinzons hintergrundgeschichte ist haarsträubend und nur mit einer grossen portion naivität zu verdauen. als science fiction fan ist man das aber gewohnt und stört mich von daher auch nicht besonders.
das tolle an nemesis ist der abschied der crew. datas entwicklung ist nur logisch (schauspieler altern schliesslich) und schafft neue möglichkeiten. riker hat endlich sein eigenes schiff und die hochzeit war ja eh schon längst fällig. die tng crew geht aber nicht ohne noch einmal zu zeigen wie eine echte raumschlacht auszusehen hat. die zweite hälfte ist hier einfach grossartig und macht dem zweikampf gegen khan konkurrenz. die crew bringt am ende etwas mehr frieden ins all was der ds9 crew ja nicht so recht gelungen ist. picard hatte das im vorherigen teil mal bemängelt und macht es jetzt besser.
trotz einiger schwächen könnte ich mir kaum einen besseren abschluss der tng generation, und wie es momentan aussieht der star trek ära, wünschen. nemesis ist nicht der schlaueste aber einer der ergreifendsten und packensten star trek filme.

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Benjamin Barker

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Bewertung6.0Ganz gut

Leichte Spoiler.

Mit Sicherheit nicht der Totalausfall, als der er gerne abgestempelt wird, gehört aber tatsächlich eher zu den durchwachsenen Beiträgen der Reihe.
War "Der Aufstand" noch von einer beinahe übersättigten Hippie-Friedens-Stimmung dominiert, ist die Atmosphäre in diesem Teil wieder deutlich düsterer. Das wird in den zahlreichen Action-Passagen deutlich, die ebenfalls das noch recht frische Alter des Films erkennen lassen. Doch scheinbar veranlasste die hohe Qualität der Special-Effects die Macher ebenfalls zu einer Reihe haarsträubender Stunts, die nicht nur im Kontext viel zu übertrieben wirkten. Mit einer Art Buggy in ein Raumschiff zu springen, mit kleineren Raumgleitern in größeren herumzufliegen oder die Enterprise frontal in ein anderes Schiff (natürlich zelebriert in Ultra-SlowMotion) krachen zu lassen, ist schlicht lächerlich und passte auch nicht ins Bild des gemäßigten "Star Trek"-Universums.
Storytechnisch ist das ganze nicht uninteressant, aber doch eher bescheiden. Die persönliche Einbeziehung von Picard hat diesmal (im Vergleich zur Borg-Vergangenheit in "Der erste Kontakt) nicht gezündet und wirkte eher aufgesetzt. Tom Hardy hinterlässt einen soliden Eindruck, wird jedoch mit einem wirklich miesen Ende abgespeist. Gut gefallen hat mir diesmal Data und der Nebenplot um seinen "Bruder", den man innerhalb des Hauptplots doch recht clever verwendet hat. Sein Finale hingegen hinterlässt einen faden Beigeschmack, bestätigte es mich doch in meiner Ansicht, dass die neue Crew aus exakt den gleichen "Typen" besteht wie die alte. Schließlich hielt ich Data schon immer für den neuen Spock, was im Endeffekt nun bestätigt wurde.
Trotz alledem hatte man am Ende jedoch irgendwie das Gefühl, das alle wussten, dass es zu Ende geht und man deshalb einen runden Abschluss schaffen konnte. Über den ganzen Film hinweg betrachtet, ist dies zwar nicht wirklich gelungen, doch die letzten Szenen entließen mich mit einer angenehmen Stimmung.

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Shurtugal

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Bewertung10.0Herausragend

Wir müssen leider schon Abschied von der Enterprise E-Crew nehmen, jeder geht zum Schluss seiner Wege und zu allem Unglück kommt auch noch Data „ums Leben“ R.I.P.. Auch hier hat sich die Star Trek-Technik wieder weiterentwickelt. Das neueste Shutle Argo mit Fahrzeug „on Board“ kommt zum Einsatz, die Schutzschilde wurden eng ans Schiff angelegt, war das in Star Trek VIII (First Contact) noch eine unhandliche Riesenblase, ferner noch so einige andere Kleinigkeiten.
Der fiese Picard- Jugendclon Shinzon macht der Crew das Leben sauer. Der düstereste von allen Star Trek-Filmen. Das Gute mal wieder es kommt jetzt auch zum Frieden mit den Romulanern, nach dem Picard nun auch noch diese retten muss. Data bekommt einen Bruder (Be 4). Ein würdiger Abschluss für eine sehr, sehr verdiente Crew.

Leider, leider heißt es nun auch für mich nach diesem Film endgültig Abschied von Star Trek zu nehmen, da ich ein Riesen-Fan der TNG-Crew bin. Schnief, aber alles muss traurigerweise irgendwann einmal ein Ende haben!

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DrPhil

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Bewertung4.0Uninteressant

Da von Anfang an klar war, dass „Nemesis“ die letzte Mission der Crew von Captain Jean-Luc Picard wird, hat man dementsprechend auch ein richtiges Feuerwerk erwartet. Leider wurde dem Zuschauer nicht Vergleichbares geliefert.
Der bisher letzte Film des Hobby Regisseur Stuart Baird besticht stark mit wissenschaftliches und pseudo philosophisches Gerede, ohne wirklich das Interesse der Fans zu wecken. Unterstützt wird dieses aufkommende Desinteresse durch das schwache und schlecht durchdachte Script.
Ebenfalls kläglich ist die minderwertige Leistung von 80 Prozent des Castes. Patrick Stewart und Co. glänzt durchgängig mit einer bemerkenswert hölzernen Art, die man nur mit Lustlosigkeit und ein schlecht bezahlten Vertrag erklären kann. Lediglich Brent Spiner bietet etwas für das Geld.
All das erzeugt eine unschöne Atmosphäre, die sich in keinster Weise durch die dürftigen Bilder verbessert.
Der Anfang und das Ende sind meistens die einprägsamsten Momente eines Filmes, deswegen ist es erstaunlich wie merkwürdig besagte Szenen inszeniert wurden. Vor allem der Schluss wurde mit taktisch fraglichen Manövern, inkonsequenten Angriffen und einem Gegner, der seine Übermacht nicht richtig einsetzt, versehen.
Neben all den negativen Punkten rankt das wenige gute nur mäßig heraus. Ein Highlight war, traurigerweise, die gut ausgearbeiteten Masken. Die detailvollen Werke zeigen zwar die Einfachheit von Star Trek (viele Außerirdische sehen irgendwie aus wie Menschen), aber sind dennoch ein kleiner Lichtblick.
Unterm Strich ist der zehnte Teil eine lieblose Vorstellung, die kein versöhnliches Ende der „Nächsten Generation“ beschert und fast die Karriere von Tom Hardy zerstörte.

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Velly

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Der fast die Karriere von Tom Hardy zerstörte...? Tom Hardy hatte zu diesem Zeitpunkt mal gerade eben bei Band of Brothers und Black Hawk Down mitgespielt. So viel gabs da noch nicht zu zerstören ^^


Thomas Hetzel

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Bewertung7.5Sehenswert

Ich persönlich finde diesen "Star Trek-Teil" besser als den neuen mit Chris Pine. Er ist einfach mit viel mehr Liebe gemacht und die Charaktere sind auch stimmiger. Sicher, hat auch "Nemesis" seine Schwächen, die ich jedoch nicht so groß finde wie bei dem neuen.
Tom Hardy ist dafür einfach einer der besten, fiesesten und zugleich bemittleidenswertetesten Schurken überhaupt im Star Trek-Universum, der seiner Figur die nötige Tiefe verleiht. Warum der Teil bei Fans und Kritiker nicht das Lob gekriegt hat wie der schwache neueste Film, ist mir echt unerklärlich.

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Jason Bourne

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Bewertung7.0Sehenswert

Mit ,,Star Trek 10: Nemesis'' befinden sich Captain Jean-Luc Picard und seine Crew auf dem letzten Flug ihrer Generation. Der 10 Teil der Weltraumsaga markiert nehmlich das letzte
Abenteuer der Next Generation Crew. Somit war man bestrebt einen wirklich guten Film zu machen.
Nemesis ist eindeutig der düsterste der 4 Filme mit der Picar Crew und bietet mit ,,Tom Hardy''
und einigen coolen Actionszenen jedemenge positives.

Auf der Reise zum Planeten wo die Hochzeit zwischen Deanna Troi und William T. Riker stattfinden soll, findet die Besatzung der Enterprise den Prototypvorgänger von Data. Wieder auf Kurs zum Heimatplaneten von Troi wollen die Romulaner auf einmal Friedensgespräche mit der Förderation führen. Da die Enterprise das nächstliegendste Schiff ist, wird Captain Jean-Luc Picard mit der Aufgabe als Diplomat betraut. Auf Romulus angekommen trifft er sich mit dem neuen Praetor Shinzon - seinem persönlichen Nemesis.

Die Story ist gut und bietet alles was man von einem guten Star Trek-Film erwartet. Wir haben den Bösewicht, der ungemein facettenreich und großartig von ,,Tom Hardy'' gespielt wird. Dieser meistert seine Aufgabe überragend und verleiht dem Charakter des Shinzon wirklich Emotionen und Ausdruck. Aber auch die Crew der Enterprise präsentiert sich wieder in höhstform. Allen voran wiedereinmal ..Patrick Stewart'' alias Captain Jean-Luc Picard, der diesmal wieder unter Beweis stellt dass es keinen besseren Captain geben kann. Leider werden Nebencharaktere wie Worf oder Troi ein wenig zu Statisten degradiert da der Fokus hier eindeutig auf Picar, Shinzon und Data liegt. Der Handlungsstrang um B4 ist muss man sagen ziemlich abgedroschen. Da dieses Thema zu genüge in der Serie behandelt wurde.
Der Film besitzt sehr viel mehr Situationkomik als die Vorgänger was für den ein oder anderen erfrischenden moment sorgt.

Trotzdem muss man auch sagen das ,,Star Trek 10: Nemesis'' eingentlich nur das altbekannte bietet.
Weder gibt die Gesichte überraschende wendungen her, noch irgendwelche innovativen Handlungstränge. Der Katalog an Plotelementen den der routinierte Star-Trek-Konsument aus unzähligen TV-Folgen kennt wird voll ausgeschöpft.
Das Auffangen geheimnisvoller Funksignale, die Stippvisite auf einem unbekannten Planeten voller unfreundlicher Bewohner, die Landung auf dem Planeten der Romulaner und die anschließende Konfrontation mit dem Gegenspieler. Diese Konfrontaion gestaltet sich dann aber als Sehenswerte und Spaßige Weltraumschlacht was eine starke letzte halben Stunde gibt.
Was dann aber wieder für unmut sorgt ist das vollkommen in den Sand gesetzte ende.
Das geradezu hingeschmiert wirkt und keinen vom Hocker reißen wird.

Letztlich ist ,,Star Trek 10: Nemesis'' für den Zuschauer der einfach nur ein gutes Weltraumabenteuer sehen will aufjedenfall keine schlechte wahl. Da wirklich etwas geboten wird für's Auge.
Aber echte ,,Trekker'' werden wahrscheinlich entäuscht sein.
Und objektiv betrachtet war das für die Letzte Mission der ,,Next Generation'' einfach zu wenig.

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Sigrun

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Bewertung6.5Ganz gut

Zweiter Teil der Tom Hardy-Retrospektive. Behäbige Fallstudie zu den Themen "Der Einzelne ist mehr als die Summe seiner Teile" und "Willensfreiheit". Leider haben die Drehbuchautoren wenig Respekt vor den Rezipienten, denn die ohnehin leicht fasslichen Lektionen werden allzu deutlich - und mitunter regelrecht aufdringlich - serviert. Da ich heute kurz vor Schluss zum zweiten Mal beim Versuch, den Film zu schauen, eingeschlafen bin, kann ich nicht mehr als 6,5 Punkte geben. Denke nicht, dass die letzten 10 Minuten da noch viel rausreißen, im Gegenteil, es ist sicher besser, ich bewerte jetzt schnell leicht erholt, mit guter Laune und schaue das Finale vom "Grande Finale" morgen :D

SPOILER:
Die Punkte sind natürlich alle für Hardy, der erstaunlicherweise Picard nur leidlich ähnlich sieht, dafür aber umso mehr an den jungen Keanu Reeves erinnert. Was für ein Blick! Die Ähnlichkeit hat Nasenschleuder übrigens vor mir entdeckt, das muss ich noch dazu sagen. Hab ja nicht direkt ein Auge dafür.

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Sigrun

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Lese im Abspann grade, dass Ron Perlman und Dina Meyer mit von der Partei waren. Hab sie nicht erkannt! Das Finale vom Finale hätte die Wertung auf 6 gedrückt, aber unter anderem wegen Perlman und Meyer ist die alte Wertung auf jeden Fall gerechtfertigt! Noch mal Glück gehabt :)


L-viz

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Bewertung5.5Geht so

Ein Film der sich deutlich im Mittelfeld bewegt. Positiv anzumerken sind folgende Punkte:
- Romulaner sind neu mit dabei.
- die Picards Crew mag ich lieber, als die von Kirk.
- sehenswerte Raumschlacht.
Leider bietet dieser Film aber auch nichts Neues, wenn man die Serie kennt. Wie oft wurde Picard schon geklont? Und ein Data-Doppelgänger ist auch oft genug durchgenommen worden. Ebenso wurde die Beziehung zwischen Riker und Troi oft genug angedeutet; dass die jetzt heiraten...naja...Inhaltlich hat sich einfach zu wenig getan.

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xtom1973

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Bewertung6.5Ganz gut

Naja.
Nach dem innigen Gespräch zwischen Picard und Shinzon hatte ich zwar einen langen, ausgedehnten Zungenkuss erwartet, doch das geschah nicht.

Der Rest vom Film "geht so". Ich finde es immer schade, wenn man im Mittelmaß verweilt, obwohl so viel möglich gewesen wäre. Und nein, damit meine ich nicht den vermissten Zungenkuss...

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morlock

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Bewertung4.0Uninteressant

Uninspirierter, belangloser und überflüssiger Aufguss.
Schlechtester ST-Film.

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lhiannan

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Bewertung2.0Ärgerlich

Was war ich gespannt auf diesen Film, der nach 'Der Aufstand' nur besser sein konnte!
Warum nur war dieser Film nötig? So eine tolle Serie mit s o einem schlechten Film zu ihrem cineastischen und endgültigen Ende zu bringen, ist einfach ............ *taschentuchauspack*

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Oskar Gleit

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Bewertung1.5Ärgerlich

Definitiv der schlechteste Film der Star Trek Reihe

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Kieke

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ich will Star Trek Titan !!!


Bomsti

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Im Gegensatz zu den meisten hier muss ich ganz ehrlich sagen, dass ich die Kritik nicht verstehe. Gut, story- und charakterentwicklungsmäßig gabs schon bessere Star Trek Filme, aber wenn man die Wal-Story aus Star Trek IV gut findet, dann kann man sich wohl hier kaum aufregen.
Zum Anderen war ich richtig "geflasht" als meine Lieblings Star Trek Crew plötzlich im Bereich Spezialeffekte hochqualitativen Film gesehen hab. Wenn man so ziemlich alle Serienfolgen kennt, dann ist das hier eine richtige Bombe, die TNG-Crew endlich in einem grandios animierten Science-Fiction Film.
Allerdings finde ich, hat man besonders gegen Ende hin einiges verspielt. Die Abschiedsszene von Spock in Star Trek II war beispielsweise deutlich besser und berührender. Und auch die letzten Augenblicke mit der Besatzung waren für den letzen TNG-Film nicht gerade die emotionalsten.
Trotzdem ein echt guter Film, den ich mir bestimmt noch dutzende Male ansehen werde.

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