Straight to Hell - Fahr zur Hölle

Straight to Hell (1987), GB
Laufzeit 82 Minuten, FSK 16, Western, Komödie, Actionfilm, Kinostart 11.02.1988

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von Alex Cox, mit Dick Rude und Sy Richardson

Nach einem misslungenen Auftragsmord überfallen die B-Klasse-Killer Willy, Simms und Norwood mit dessen schwangerer Frau Velma die örtlich Bank und flüchten. Ein guter Alternativplan, hätte Simms nicht den Fluchtwagen mit Diesel betankt. Mitten in der Wüste bleibt der Wagen liegen. Um nicht den Aasgeiern zum Opfer zu fallen, vergraben die chaotischen Ganoven ihre Beute und schleppen sich zu Fuß in das heruntergekommene Kaff El Blanco. Dort regieren jedoch die McMahons, die ganz eindeutig etwas gegen Fremde haben, vor allem, wenn sie männlich sind. Als die Situation mit allerlei Verwicklungen geklärt zu sein scheint, trifft in El Blanco Dr. Farben mit seinem Bodyguard ein.


Cast & Crew


Kommentare (2) — Film: Straight to Hell - Fahr zur Hölle

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1000Mindhunter

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein weiterer Film von Alex Cox, der war eine Westernparodie der etwas anderen Art. Der Film lässt sich nicht auf unnötige Klischees ein und erzählt den Film bruchstückig. Es gibt beinahe keine grosse Handlung, doch irgendwie hat alles sehr Spass gemacht und all die tolle Besetzung machen den Film noch mal ein wenig interessanter. Der Soundtrack war auch toll und auch durch die Atmosphäre besticht der Film von Mr. Cox.

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Skywalker_

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Bewertung7.5Sehenswert

Straight To Hell ist unumstößlich das durchgeknallteste was jemals über die Leinwand flimmerte. Das ist unumstößlich. Diskussionen sind überflüßig.
Allein das sorgfältige studieren der Cast-Liste sollte jeden überzeugen mir zuzustimmen.
Wie viele Drogen in allen Größen und Farben während der Dreharbeiten von allen Beteiligten konsumiert worden sind, wird auf ewig eine Legende bleiben.
Ursprünglich sollte dieser Film mal ein Konzert zu einem wohltätigen Zweck werden.
Dies erklärt auch die hohe Präsenz damals angesagter Musiker.
Letztenendes hat das Geld nicht gereicht und da dachte sich der englische Regisseur Alex Cox er könnte doch jetzt endlich mal seine Liebeserklärung an den Italowestern drehen.

Als eine Mischung aus Neowestern und Westernparodie wird dieser Film beschrieben...
Die erste Viertelstunde ähnelt dann auch etwas dem späteren Quentin Tarantino Stil.
Eine Gruppe Gangster, einer cooler wie der andere, flüchten nach einem Überfall in die Wüste und verstecken sich in einem Wüstenkaff indem sich zwei Banden bekriegen.
Was sich dann in diesem Wüstenkaff abspielt sprengt die Grenzen des rational denkenden menschlichen Verstandes.
Es befinden sich allerlei liebevolle Erinnerungen an den Italowestern in diesem Film, wobei besonders "Töte,Django" Pate für diesen Film gestanden hat.
Eine größere Ansammlung skuriller und kruder Szenen werden ihr auf diesem Planeten wohl nicht so schnell finden.
Beispiele Gefällig??
Eine der beiden Banden ist süchtig nach Kaffee(Ja kaffee) und hat daher einen von Elvis Costello gespielten Bulter der duch die Stadt spaziert und jeden permanent Kaffe anbietet.
Es gibt dann noch eine sexuell so angespannte Frau die mit jedem in die Kiste springt der sie auch nur schief ansieht, einen von Jim Jarmush gespielten Killer und Dennis Hopper schaut,zusammen mit Grace Jones, als Waffenhändler auch mal kurz vorbei.
Aber das ist noch lange nicht alles. Nein meine Freunde wir kratzen noch nichtmal an der Oberfläche.
Der Film wirkt wie eine einzig große filmische Droge. Eine endlose Party und eine ungezügelte Actionorgie. Der Bodycount des Films dürfte jedem Kriegsfilm konkurrenz machen. Nahezu jede Szene artet dermassen aus, dass der menschliche Verstand nichtmehr lange mit machen wird.Worte können diesen Film nicht beschreiben.
Man muss dabei sein um diesen irrsinn zu sehen auch wenn man ihn wohl niemals begreifen wird.
Rational denkende Menschen sollten sich besser umdrehen und schreiend den Raum verlassen. Dieser Film könnte ihr Gehirn zu Brei machen.
Am Ende des Films fühlt man sich wohl wie nach einer guten alten Drogenparty:
Man hat keine Ahnung was man gerade gesehen hat und doch fand man es trotz aller Anstrengungen und Kopfschmerzen irgendwie saucool.

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