The Proposition - Tödliches Angebot

The Proposition (2005), AU/GB
Laufzeit 101 Minuten, FSK 16, Western

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7.3 Kritiker
15 Bewertungen
Skala 0 bis 10
6.9 Community
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von John Hillcoat, mit Noah Taylor und Jeremy Madrona

Der Film handelt von drei Brüdern, die wegen eines schweren Verbrechens gesucht werden. Als sie von Captain Stanley festgenommen werden, macht dieser einem von ihnen einen Vorschlag, den man nicht ablehnen kann. Captain Stanley und seine Leute fangen zwei der vier Burns-Brüder, Charlie und Mike. Ihre Gang wird verantwortlich gemacht für einen Überfall auf die Hopkins Farm, bei der die schwangere Mrs. Hopkins vergewaltigt und die komplette Familie umgebracht wurde. Arthur Burns, der älteste der Brüder und Kopf der Gang, kann sich vor dem Arm des Gesetzes verstecken. Captain Stanley bietet Charlie zum einen Straffreiheit an und zum anderen das Leben seines jüngeren Bruders, wenn er innerhalb von 9 Tagen Arthur findet und zur Strecke bringt.

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Kritiken (4) — Film: The Proposition - Tödliches Angebot

Fricki76: Asianfilmweb.de

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9.0Herausragend

The Proposition ist mein erster Überraschungshit auf DVD dieses Jahr. Rauh, dreckig, hart. Geniales Drehbuch mit viel Tiefgang bei Charakteren und "Nebenthemen" wie Familie, Rassendiskriminierung, Tabus usw. Super Musik vom Drehbuchautor, niemand anderem als dem bekannten Nick Cave. The Proposition erinnert an Erbarmungslos und Apocalypse Now - beides nicht zu unrecht preisgekrönte Filme. Wer einen "dreckigen" und blutigen Western der anderen Art sehen möchte: Hier ist er....

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GR0BI: Cinegate/Deadline-Magazin GR0BI: Cinegate/Deadline-Magazin

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8.0Ausgezeichnet

Niemand geringeres als Nick Cave hat diese Weihnachtsgeschichte der besonderen Art ersonnen. Inszeniert von John Hillcoat, der einen dermaßen ranzigen Neo-Western abliefert, gegen das Leones Werke aussehen wie die keimfreien US-Klassiker vom Schlag eines "12 Uhr mittags".
Dieser Realismus ist dem Film sehr zuträglich und steht zumindest Guy Pearce nicht schlecht. In der australischen Prärie sind Duschmöglichkeiten bekanntlich begrenzt, Schmutz und Verwesung so allgegenwärtig, das es als Stilmittel funktioniert.
Neben diesen eher ungewöhnlichen optischen Eindrücken begeistert auch die Story, in der Captain Stanley zwei Brüder einer gefährlichen Verbrecher-Bande festnimmt. Der Jüngere wird inhaftiert, Guy Pearce soll in neun Tagen seinen älteren flüchtigen Bruder finden und umbringen, ansonsten wird sein jüngerer - und unschuldiger - Bruder hingerichtet. Der Sheriff wird zusätzlich von seiner Frau unter Druck gesetzt, die mit einem Vergewaltigungsopfer befreundet war. Daraus entwickelt sich ein vielschichtiges sowie manipulatives Spiel um Moral und Gerechtigkeit, das in ein so bittersüßes Finale gipfelt wie man es wohl von Nick Cave erwarten würde. Ganz, ganz fies...
"The Proposition" ist aber nicht uneingeschränkt empfehlenswert! Das Teil hat schon saftige Arthouse-Einschläge und dürfte mit seinen vielen regelrecht meditativen Szenen so manchen beträchtlich an der Kinnlade zerren. Wem aber gegen den Strich gebürstete Western wie Kounens "Blueberry" oder Stanleys "Dust Devil" gefallen, der kann auch hier mal einen Blick riskieren. Ich fand'n rundum super! Nick Cave-Fans kommen eh nicht drumherum - schon des Soundtracks wegen...

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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7.0Sehenswert

Gut besetzter Outback-Spätwestern, der trotz einiger Längen und Splattereinlagen eine Bereicherung des Genres darstellt. Der Kampf eines englischen Polizisten im australischen Hinterland, seinem Kampf um Gerechtigkeit und seine Frau, endet in einer Orgie sinnloser Gewalt und Hilflosigkeit. Drehbuchautor Nick Cave verschenkt einige Möglichkeiten und beeindruckt dennoch durch gnadenlose Charaktere.

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peter-noster: Mostly Movies

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8.5Ausgezeichnet

Starker charakterbasierter australischer Western, der durch seine moralischen Fragen besticht.

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Kommentare (30) — Film: The Proposition - Tödliches Angebot

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loveissuicide

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Bewertung9.0Herausragend

Düster, rauh, dreckig, coole Optik, geiler Soundtrack, finstere Gestalten. Sehr feine Sache!

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lil.weeze

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Bewertung7.0Sehenswert

The Proposition hätte ein ganz Großer sein können. Denn was einem hier an Atmosphäre, Bildern und musikalischer Untermalung geboten wird ist schlicht der Wahnsinn. Die Weiten Australiens wurden perfekt eingefangen und dazu mit einem außergewöhnlichen Soundtrack unterlegt. Die Schauspieler sind überdurchschnittlich gut und auch der Härtegrad ist nicht zu verachten. Endlich mal ein Western, mit dem auch ich was anfangen kann.
Leider wurde nicht annähernd soviel Wert auf eine halbwegs interessante Story gelegt und da es auch keine wirklichen Identifikationsfiguren gibt, lässt einen das Geschehen auch relativ kalt.
Hier wäre auf jeden Fall noch ordentlich Luft nach oben gewesen.
So bleibt The Proposition ein wirklich sehenswerter Western, bei dem man sich neben der tollen Inszenierung vor allem von John Hillcoats enormen Talent überzeugen kann, der mich ein paar Jahre später dann mit The Road vollends überzeugt hat.
Die Vorfreude auf Lawless ist riesig!

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simvlacrvm

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Bewertung9.0Herausragend

Das ist mal ein Western nach meinem Geschmack!

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filmschauer

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Dass das nordamerikanische Umland nicht der einzige prädestinierte Western-Schauplatz sein muss, zeigten ja schon die Eurowestern der 60er und 70er Jahre. Warum nicht also auch auf anderen Teilen unserer Welt die Pistolenläufe glühen lassen? Leider muss man nach solchen Exoten manchmal suchen oder laufen unter dem Radar an einem vorbei. So ein klassischer Fall ist auch der australische Western "The Proposition". Die Vorfreude war dementsprechend groß, da der Regisseur John Hillcoat schon mit "The Road" beeindrucken konnte. Wie auch hier, wobei in diesem Fall der Musiker und Drehbuchschreiber Nick Cave einen nicht unerheblichen Teil beizutragen hatte. Der Plot, der wie viele amerikanische Vertreter gegen Ende des 19. Jahrhunderts spielt, ist eine moralisch ungemein interessante Variante über Bruderliebe, Familie und Rechtschaffenheit. Wirklich angenehm macht es dieser dem Zuschauer allerdings nicht, brutale Szenen wechseln sich mit ruhigen, teilweise tiefsinnigen Momenten ab. Ganz stark sind die Darsteller, die mit Ray Winstone, Emily Watson, Danny Huston, John Hurt oder Guy Pearce sicherlich keine unbekannten Namen sind. Winstone hat man vermutlich nie besser spielen gesehen und auch Pearce prägt mittels einer etwas mysteriösen Figurenzeichnung, die in der Geschichte trotz keiner übermäßig großen Screentime noch eine bedeutende Rolle bekommen sollte. Gepaart mit atemberaubenden Landschaftsaufnahmen samt schwelgerischen Sonnenuntergängen erzeugt der Film eine unvergleichbare Stimmung, die man so nur selten in dem Metier findet. Das australische Outback hat sich als eine absolut überzeugende Western-Alternative verdient gemacht (für weitere potentielle Filmtipps aus dem Segment wäre ich sehr dankbar). Aber auch unabhängig davon gehört "The Proposition" zu den besten der rar gesäten Genreerzeugnissen der letzten Jahre.

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LynchFan1706

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

In the Realm of Darkness... Who Is the King?
Ich bin kein Westernfan, aber nach "The Assassination of Jesse James by the Coward Robert Ford" ist dieser für mich ein weiterer sehenswerter Western der anderen Art... Das oft störende Western-Element "die Guten sind nur gut und die Bösen nur böse" ist hier lange nicht so unglaubwürdig dargestellt... Da sitzt am Schluss der Erzbösewicht vor dem malerischen Sonnenuntergang und kennt sich mit schöngeistigen Worten von Dichtern aus... Da sind die Gesetzeshüter genau solche elenden Mörder wie der Schwerverbrecher... Und genau daraus bezieht dieser Film seine Besonderheit, sein gewisses Etwas... Neben den Abgründen menschlichen Gewissens, neben all der Brutalität gibt es konträr dazu wunderschöne Landschaftsaufnahmen zu sehen und lieblichen Gesang eines Verbrechers zu hören... Dazu schonungslos die dreckige Realität der damaligen harten Zeit... Seine Spannung zieht dieses Werk einzig aus dem Zwischenmenschlichen und den inneren Kämpfen der wichtigsten Darsteller, die berühren... Guy Pearce spielt diesen zerrissenen Charakter brilliant... bedächtig und erbarmungslos... Die sensationelle Musik von Nick Cave ließ mir bei manchen Szenen Schauer über den Rücken laufen... Knowing Nick Cave as an angel of gloom and doom there is no hope to see a happy end... Empfehlenswerter Film...

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Vincent_Vega

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Dass Allroundtalent Nick Cave gut Geschichten erzählen kann, hört man bereits, wenn man sich seine Musik zu Ohren kommen lässt. Und das stellt er mit "The Proposition" abermals unter Beweis, stammt das Drehbuch doch aus seiner Feder.

Samuel Stote: "What's a misanthrope, Arthur?"
Two Bob: "Some bugger who fuckin' hates every other bugger."
Samuel Stote: "Hey, I didn't ask you, you black bastard!"
Arthur Burns: "He's right Samuel. A misanthrope is one who hates humanity."
Samuel Stote: "Is that what we are, misanthropes?"
Arthur Burns: "Good lord no. We're a family."

"The Proposition" ist ein australischer Western, indem es um Vergeltung, Hass, Liebe aber auch um Gut und Böse geht. Letzteres ist jedoch nicht so einfach festzumachen, muss man sich hier doch fragen, wer gut und wer böse ist. Ist es die Familie dreier Brüder, dessen Ältester dafür verantwortlich ist, dass eine ganze Familie niedergemetzelt und eine Frau vergewaltigt wurde? Ist es der Polizeichef, der mit einem der Brüder ein übles Spiel treibt, indem er ihn zwingt seinen älteren Bruder zu toten, damit sein Jüngerer nicht an den Galgen gehängt wird? Ist es der Bürgermeister, der den Jüngsten, der wohlgemerkt noch ein halbes Kind ist, auf brutalste Art und Weise auspeitschen lässt, ist es der Kopfgeldjäger, der auf nichts anderes als seine Belohnung aus ist oder ist es der weiße Mann an sich, der in ein Land eingefallen ist, um es von den "schwarzen Barbaren" zu befreien und es zu "zivilisieren"?

Die wunderschönen Aufnahmen der Prärie, der Berge und der Sonnenuntergänge wird die sengende, flirrende Hitze, Dreck, Schweiß und Blut entgegengesetzt und das Tier Mensch als Bestie aber auch als Gut-Mensch in einer brutalen Welt dargestellt.

John Hillcoat, der erst vor kurzem mit "The Road" gezeigt hat, dass er sich in seinem Metier auskennt, schafft hier zusammen mit einer wahnsinnig guten Schauspielerriege und dem sagenhaften Drehbuch sowie Soundtrack von Nick Cave einen atemberaubenden Western aus australischem Lande.

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simvlacrvm

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Definitiv das beste Quote des Filmes.


Vincent_Vega

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Find' ich auch. :)


BlueSquirrel

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Aus den Revolvern ertönen die Startschüsse für eine neue Ordnung. Und ob Polizist, Verbrecher, Politiker oder Kopfgeldjäger - jeder ist daran beteiligt, lässt es passieren, ja muss es passieren lassen. Dieses Konzept unterscheidet THE PROPOSITION von seinen US-Verwandtschaften mit ihren einsamen Helden und Gesetzeshütern. John Hillcoat beschreibt die Vorstufe zu einer geregelten Gesellschaft als einen Alptraum, in dem die Sonne gnadenlos auf das Outback brutzelt, die Fliegen wie die Geier um die Akteure kreisen und auf deren Tod warten, um sie in Wüstenstaub zu verwandeln. Egal was passiert, es kann nur besser werden, denn so wie es ist, mag es nicht bleiben.

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WaaayneTrain

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Bewertung9.5Herausragend

"The Proposition" erzählt eine faszinierende und dramatische Geschichte dreier Brüder, die versuchen, im früher noch gesetzlosen Australien mit Verbrechen und Gewalt klarzukommen. Dieser australische Western erzählt mit wunderschönen, Kunstvollen Bildern, technisch ist er auf einem sehr hohen Niveau: Die Kameraeinstellungen, die Stilmittel und dazu die fabelhafte Ohrwurm-Musik; es ist nahezu immer alles perfekt und dies macht "The Proposition" unwiderstehlich.
Gekrönt mit einem aussergewöhnlichen Ray Winstone und einem grandiosen John Hurt wird dieser Western ein absoluter Geheimfavorit, der zu meinem Erstaunen sehr unbekannt ist und meiner Meinung nach zu unrecht nicht im Kino gezeigt wurde. Einzig und allein der letzte Feinschliff, der die Geschichte wirklich unvergesslich schleifen würde, verhindert bei mir die 10.
Ein episches, kunstvolles und stilvolles Werk.

9.5

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Sigrun

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Bewertung7.5Sehenswert

Kenne die Musik aus der 'Feder' des Drehbuchverantwortlichen Nick Cave seit den 80ern, mag einiges, bin aber kein 'Die-hard'-Fan von ihm und habe auch noch keines seiner Bücher gelesen, obwohl sie attraktive Titel wie "Und die Eselin sah den Engel" tragen. Kurz: Von einem Film, den er sich ausgedacht hat, hätte ich dennoch "etwas" mehr erwartet, weil er ja eigentlich zu denen gehört, die gezeigt haben, dass sie was drauf haben. Aber okay, das geht dann so weit in Ordnung. Zum Film, in aller gebotenen Kürze: Er behandelt die spannende und aus dem (Post-)Kolonialismus geborene Frage, wie englisch (im Guten wie im Bösen) Australien überhaupt sein kann und muss, bei der Hitze, den Fliegen (was für ein sonderbares und einprägsames filmisches Stilmittel), der Entfernung, dem Eigensinn, dieser Sonne, jenen Sternen, der Gewalt.

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satura82

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Bewertung3.0Schwach

Schnarch...

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satura82

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hmm stimmt is eigentlich keine 5 wert...


Ezra

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Okay, wenn du eingenickt bist, kann ich jetzt das "schnarch" verstehen ;)


chromax

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Bewertung2.5Ärgerlich

Zäh und langatmig. Das kann zur Atmosphäre beitragen, aber irgendwann ist genug Atmo und es darf etwas passieren. Das tut es einfach nicht. The Road schaffte den Spagat, der hier nicht.

Auch die Themen wie Rassismus werden gestreift, aber nicht wirklich behandelt. Der "Australo-Western" hätte echt viel Potential gehabt, da diese geschichtliche Epoche kaum behandelt wurde. Aber so wartet man spätestens ab 3/4 des Films nur noch auf die eigene Erlösung von der Langeweile dieses Films.

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Xebeche

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

"When?" said the moon to the stars in the sky,
"Soon!" said the wind that followed him home,
"Who?" said the cloud that started to cry,
"Me!" said the rider, dry as a bone.

"How?" said the sun that melted the ground,
"Why?" said the river that refused to run,
"Where?" said the thunder without a sound,
"Here!" said the rider and took up his gun.
................................................(Nick Cave)

Universal-Talent Nick Cave schrieb das Drehbuch und bewies einmal mehr, mit welch künstlerischen Fähigkeiten er gesegnet ist, auch wenn man leichte dramaturgische Schwächen im Aufbau des Films nicht von der Hand weisen kann. Dennoch ist es ein klassischer Fall von "Im-Nachhinein-noch-mal-hochwerten", denn zu viele Bilder und Eindrücke sind es, die sich nachhaltig festsetzen. "The Proposition" ist staubig und trocken, drückend schwül und flirrend heiß, zwar roh und brutal, aber auf subversive Weise moralisch und human; ästhetisch, atmosphärisch und faszinierend und mit John Hurt in einer kleinen aber - wie kann es anders sein? - einprägsamen Rolle.

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stuforcedyou

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Der australische Western erzählt in tollen, meist ruhigen Bildern eine interessante wie intensive Geschichte über Rache, Pflicht und Wahnsinn. So ist der von Musiker Nick Cave geschriebene Western mehr als das übliche Geplänkel mit Pferden und Revolvern sondern eine wirklich fesselnde, weitschweifige Fabel über Leben und Tod. Ein Western der mit dem Genrezwängen spielt und sich öfters auch mal die Finger damit verbrennt und dennoch spannende und intelligente Unterhaltung bietet.

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stuforcedyou

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Oh ja, auf "The Road" bin ich auch sehr gespannt.


bobo-lemon

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"The Road" ist die Hölle, mal ganz salopp gesagt! ;)


Schlegel

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Poetischer Nihilismus in staubiger Hitze. Allen Figuren gemeinsam ist die Einsamkeit und der Wunsch, dem unerbittlichen Chaos der Welt etwas entgegenzusetzen. Wie immer: Das letzte Wort hat der Tod. Großes Thema, großer Film auch.

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micomahn

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Der Beste Western seit Jahren!

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RaZer

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Bewertung4.0Uninteressant

Western war noch nie mein Genre und wird es wohl auch nichtmehr werden. Abgesehen von netten Bildern und einer relativ aufwendigen Inszenierung, kann ich nichts sonderlich Positives finden. Diese ganzen ranzigen Kunden waren allesamt hoffnungslos unsympathisch und versuchten vergebens vielschichtig zu wirken. Die meiste Zeit habe ich mich gelangweilt, woran auch die irgendwie deplazierten Splattereinlagen nichts geändert haben. Platz für mehr Spannung hätte die Story sicher hergegeben.
Für Westernfans vielleicht einen Blick wert, für mich war's nichts.

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phoenix409

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Dreckiger und brutaler Outback-Western mit toller Besetzung und noch besserer Atmosphäre. Guy Pearce auf der mysteriösen Suche nach seinem Bruder ist einfach großartig. Die Inszenierung ist herrlich weit weg vom Mainstream, alles und jeder stinkt, schwitzt und flucht, die Bildsprache und der Soundtrack sind so intensiv wie sengende Wüstenhitze. Ein kleines, düsteres Meisterwerk.

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Valderrama

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Bewertung9.5Herausragend

irgendwo hab ich gelesen, dass es sich hierbei um eine mischung aus erbarmungslos und apocalypse now handeln soll - und ich kann dem nur zustimmen.
bin sehr beeindruckt von dem besten aktuellen western und kann ihn nur weiterempfehlen. bitte mehr verwundbare antihelden!

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Wombat

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ganz stark gespielter Western, der sehr eindringlich und konsequent das Outback des 19.Jahrhunderts beschreibt. Die Sympathien zu verteilen fällt schwer, die hier angesprochenen großen moralischen Fragen zu suchen ebenso. Und obwohl der Zuschauer von starken Bildern und einem tollen Soundtrack ins Outback gezogen wird, so hat man ständig den Eindruck, dass alle beteiligten Charaktere nur weg wollen und selbst ihre Anreise in Frage stellen.

Einer der besten Western die ich kenne, vielleicht auch, weil er nicht in Arizona oder auf dem Balkan gedreht worden ist, und mit Sicherheit eine Bereicherung für jeden heißen, klebrigen und schmutzigen DVD-Abend.

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Nevenka

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Bewertung6.0Ganz gut

Brrrhh – müssen die Leute gestunken haben. Ansonsten nicht unspannend aber auch nicht bemerkenswert. ein bisschen Splatter und Auspeitsch-Blut soll wohl den komerziellen Erfolg erhöhen? Das Ende macht alles gut: Die Bösen sterben böse, der noch-ziemlich-Böse-aber-nicht-ganz-so hat einen stärkeren Abgang als erstere. Die Sünder werden ordentlich bestraft und wir Zuschauer halten die andere Wange hin und werden den nächsten Film dieser Art wohl wieder erwartungsvoll ertragen.

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