Straw Dogs - Wer Gewalt sät

Straw Dogs (2011), US
Laufzeit 110 Minuten, FSK 16, Thriller, Drama, Actionfilm, Kinostart 01.12.2011

5.4 Kritiker
15 Bewertungen
Skala 0 bis 10
5.5 Community
185 Bewertungen
35 Kommentare
Straw Dogs - Wer Gewalt sät - Bild 6086915
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von Rod Lurie, mit Kate Bosworth und Alexander Skarsgård

Straw Dogs – Wer Gewalt sät: Das junge Ehepaar David (James Marsden) und Amy Sumner (Kate Bosworth) zieht in ein kleines Haus unweit von Amys Heimatdorf, irgendwo im tiefen Süden der Vereinigten Staaten. Schnell finden sie Kontakt zu den Dorfbewohnern (u.a. Alexander Skarsgård). Doch die anfängliche Nachbarschaftshilfe schlägt nach und nach in offene Feindseligkeit um. Als der rational veranlagte David den geistig zurückgebliebenen Niles bei sich aufnimmt, hinter dem nach einem von diesem im Affekt begangenen Mord der Mob her ist, kommt es zur finalen Konfrontation, infolge dessen David zeigen muss, dass er aus ganz anderem Holz geschnitzt ist.

Hintergrund & Infos zu Straw Dogs – Wer Gewalt sät
Straw Dogs – Wer Gewalt sät ist ein Remake des Sam Peckinpah Klassikers Wer Gewalt sät mit Dustin Hoffman aus dem Jahr 1971. Das Original von Straw Dogs wurde seinerzeit sehr kontrovers aufgenommen – wegen der offen zur Schau gestellten Gewalt und der zentralen Vergewaltigungsszene. Ob, nachdem vierzig Jahre Kinorezeptionsgeschichte ins Land gezogen sind und den Zuschauer abhärten konnten, ähnliche Reaktionen provoziert werden, bleibt fraglich.

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Kritiken (11) — Film: Straw Dogs - Wer Gewalt sät

Julio Sacchi: Das Manifest

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5.5Geht so

Wieso muß das Remake eines Meisterwerks so aussehen? Rod Lurie hat ja ständig betont, er würde Peckinpahs "Ansichten" nicht teilen. Deswegen ist sein STRAW DOGS eine vermeintlich politisch korrekte Backwoods-Posse geworden, so weit wie möglich entfernt von der verstörenden Studie archaischer Gewalt und des territorialen Imperativs, die das Original war; frei von jeglichen Ambivalenzen und mit dem ganz dicken Pinsel gemalt. Als ansehbarer, durchaus unterhaltsamer Hochglanztrasher ohne die geringste Nachhaltigkeit paßt der Film somit natürlich mal wieder bestens in die heutige Zeit. Marsden bleibt blass, Woods knallchargiert sich ins Gary Busey-Limbo, aber ausgerechnet Kate Bosworth überrascht mit einer absolut herausragenden Leistung. Man kann Luries Film vergleichen mit, sagen wir mal, Paradise Losts Coverversion von "How Soon Is Now" der Smiths. Rockt schon irgendwie, der Song ist eben einfach gut, aber alle Nuancen sind weg und was Morrissey und Marr uns mit auf den Weg geben wollten, säuft in mutlos geschredderten Bratzgitarren ab.
Ein deutsches Remake wäre interessant gewesen; im Osten angesiedelt und von Dominik Graf inszeniert.

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Philipp Bühler: Berliner Zeitung, fluter Philipp Bühler: Berliner Zeitung, fluter

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8.0Ausgezeichnet

Das Original, damals als frauenfeindlich oder gar faschistisch verschrien, gilt heute als tiefgründige Analyse von Männlichkeit und der Gewalt, die ihr noch in den scheinbar zivilisiertesten Formen zugrunde liegt. Regisseur Lurie respektiert diese Ansicht, hat aber auch einiges geändert.

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Lutz Göllner: Der Tagesspiegel, Zitty Lutz Göllner: Der Tagesspiegel, Zitty

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8.0Ausgezeichnet

Rod Lurie, Regisseur dieses Remakes, ist ein bekennender Linksliberaler und macht erst einmal vieles richtig: So spielt diese Neufassung im verschwitzten Mississippi, und die Dörfler kommen nicht mehr rüber als wären Vati und Mutti auch Bruder und Schwester.

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Christina Freko: Radio Köln Christina Freko: Radio Köln

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5.5Geht so

Während das Original immerhin eine Oscarnominierung vorweisen kann, wird sich Regisseur Rod Luries Neuauflage schwer tun, es auch nur auf die Shortlist zu schaffen. Das liegt weniger an der Dramaturgie der Story, als an den Darstellern: Sowohl Bosworth als auch Marsden gelingt es beinahe im gesamten Film nicht, ihren Figuren Leben einzuhauchen.

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V. Robrahn: Filmszene.de V. Robrahn: Filmszene.de

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5.0Geht so

Wer also [durch die Anlehnung an das Original von Sam Peckinpah] die Messlatte ganz von selbst so klar definiert und dabei dann dummerweise ein ganzes Stück zu hoch legt, sollte sich nicht wundern wenn man mit diesem im Grunde gut gemachten und gespielten Thriller auch entsprechend härter ins Gericht geht.

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LuGr: MovieMaze / NEGATIV u.a.

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6.5Ganz gut

"Wer Gewalt sät" nimmt sich beim kontinuierlichen Anziehen der Spannungsschrauben etwas zu viel Zeit und produziert die ein oder andere Länge, bevor sich schließlich die gesamten aufgestauten Aggressionen entladen. (...) Und die Frage, warum es dieser Neu-Verfilmung bedurfte und was sie Peckinpahs Klassiker hinzufügen kann, bleibt schließlich doch unbeantwortet.

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Roger Moore: Orlando Sentinel Roger Moore: Orlando Sentinel

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4.0Uninteressant

Dieser neue Straw Dogs ist nicht wirklich ein schlechter Film, aber er packt die Sache falsch an. Statt sozialkritisch zu sein, rutscht er ab ins Abgedroschene und Brutale und wartet darüber hinaus mit einem vollkommen beliebigen Finale auf. Lurie versucht so verzweifelt, es den Zuschauern recht zu machen, dass er sich die Blöße gegeben hat, einen Film zu drehen, der genauso hässlich wie veraltet daher kommt.

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A.O. Scott: New York Times A.O. Scott: New York Times

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5.0Geht so

Der neue Straw Dogs hält sich eng an das Original, wobei zahlreiche Szenen, Einstellungen und Dialoge übernommen wurden. Mr. Luries Können als Filmemacher reicht dabei zwar nicht an Peckinpahs lyrische Qualitäten heran, schafft jeodch eine ausgewogene Mischung aus Rohheit und Subtilität.

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Owen Gleiberman: Entertainment Weekly Owen Gleiberman: Entertainment Weekly

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6.0Ganz gut

Abgesehen vom Verlegen des Schauplatzes vom ländlichen England in den Süden der USA, bleibt die Geschichte von Straw Dogs dem Exploitation-Film-Charme von Sam Peckinpahs Original treu. Trotzdem ist diese neue Version überraschend zahm. Es fehlen das Gespür für Sinnlichkeit und Bedrohung, die dem Original seine reißerische Brillanz verliehen.

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Mike Scott: NOLA, The Times-Picayune Mike Scott: NOLA, The Times-Picayune

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6.5Ganz gut

Lurie versteht es bei seinem Remake von Straw Dogs nicht nur, die Spannungsschraube langsam und konsequent immer weiter anzuziehen, sondern hat auch gute Schauspieler zur Verfügung. Auch wenn James Marsden im Vergleich zum Original nicht ganz mithalten kann - Dustin Hoffmans Darstellung eines Großstadtangsthasen war dazu einfach zu gut.

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Rene Rodriguez: The Miami Herald Rene Rodriguez: The Miami Herald

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9.0Herausragend

[James Marsden und Kate Bosworth] sind bisher vor allem aus Rollen in Comic-Verfilmungen und Komödien bekannt. Die Hauptrollen mit diesen beiden Schauspielern zu besetzen, stellt sich jedoch als Geniestreich heraus - diese neue Ausrichtung ist dermaßen weit von den Stars des Originalfilms entfernt, dass die unvermeidlichen Vergleiche vollkommen haltlos sind.

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Kommentare (24) — Film: Straw Dogs - Wer Gewalt sät

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MarcelN44

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Bewertung6.5Ganz gut

Frei von Sympathieträgern, ist dieses mit einem Gewaltexzess am Ende aufwartendes Hinterwäldler-trifft-Großstädter Drama-Remake eine halbe Stunde zu lang geraten.
6,5/10

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zichi03

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Bewertung3.0Schwach

Atze Schröder spielt seine Rolle gut! Ansonsten ist der Film um es nobel auszudrücken ein wenig Scheisse...

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Sozionaut

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:)


sikkmeidack

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lach


Dr.Hasenbein

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Bewertung3.0Schwach

Hier haben wir mal wieder ein Beispiel für ein unnötiges Remake für die Generation Facebook!
Die erste Stunde plätschert der Film vor sich hin und führt die Klischeehaften Figuren ein.
In der zweiten Hälfte bekommen wir Action und Terror der dümmlichen Sorte ohne Sinn und Verstand zu sehen.
Als der Film endlich mal anfängt fahrt aufzunehmen ärgert man sich nur noch über die verschiedenen Handlungen der Personen.
Ich kann nicht mal sagen wer mir unsympathischer ist, James Marsden als nerviger Großstädter oder Alexander Skarsgård als klischeehafter Hillbilly!
Obwohl, den Vogel schießt hier wirklich James Woods ab mit seiner übertriebenen Darstellung des Coaches.
Warum mußte man die Rolle so dermaßen überzogen darstellen dass es fast schon lächerlich anmutet.
Warum hat er einen solchen hass auf den "zurückgebliebenen" Mann???
Hat der schonmal einem Mädchen was angetan???
Warum wird sowas nicht wenigstens mal kurz angeschnitten???
Wenn man schon NUR klischeehafte Figuren im Film hat, warum hat man sich nicht mal etwas Zeit genommen um ihre Hintergründe zu erklären.Dann hätte man zwar nicht unbedingt Verständniss für ihr handeln, könnte manches aber vielleicht etwas besser verstehen.
Stattdessen werden alle Figuren im Film nur grob angerissen und bleiben komplett blass und farblos.
Das alles führt dazu dass einem eigendlich alles was hier passiert egal ist und nicht mal die Vergewaltigung schockiert einen.Und das ist schon echt traurig!
Selbst der Showdown plätschert nach Schema F vor sich hin und bietet
weder neues noch wird er dem Original gerecht.
Und was bitteschön ist jetzt mt der Tochter vom Coach???
Schließlich ist der Streit dadurch erst eskaliert!
Aber scheinbar interessiert das hier niemanden!
Totaler Blödsinn!

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niceeddy

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Bewertung5.5Geht so

Gefälliger Thriller, der aber gegen das Original sowas von abkackt. Allein die Idee, das Ganze in den amerikanischen Südstaaten spielen zu lassen, ist schon schlecht. Jeder Filmkenner erwartet doch, dass sich dort die übelsten Gestalten der USA aufhalten. Im Kontrast dazu im Peckinpah-Original das beschauliche Cornwall, welches man filmisch nur von Rosemunde Pilcher kennt und wo man höchstens Viehdiebstahl als Delikt vermuten würde. Auch die Ursprungsidee des Films ist geopfert worden und herausgekommen ist ein zwar brauchbarer, aber konventioneller Thriller.

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sikkmeidack

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Verschlimmbesserungen braucht man wie Bauchschüsse. Das Ding lass ich dann mal sausen.


Black Phantom

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Bewertung5.0Geht so

Nichts Neues, alles schon mal gesehen.

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RaZer

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Bewertung4.5Uninteressant

Wie packe ich möglichst viele Klischees in einen Film? "Straw Dogs" kann da als Lehrvideo dienen und ein paar Antworten liefern. Der gesamte Film hängt am Tropf der Vorurteile und arbeitet zunehmend kopflos und sinnfrei auf den Showdown hin. Bis dieser dann kommt und zumindest für etwas Unterhaltung sorgt, zieht sich die Geschichte aber wie Kaugummi. Die Personen werden eingeführt, der Konflikt langsam geschürt. Prinzipiell ja kein schlechtes Konzept, aber es fehlt an allen Ecken und Enden der Pfeffer. Erschwerend kommt hinzu, dass die Figuren auch furchtbar uninteressant sind. James Marsden als typischer Großstadt-Weichkäse nervt ebenso wie Alexander Skarsgård und seine Hillbilly-Tölpel. Und Kate Bosworth hat auch nix anderes zu tun als in knappen Shorts rumzurennen. Okay, dagegen ist jetzt nicht unbedingt was einzuwenden, doch der Punkt ist: Die Charaktere haben weder Pepp, noch Charme und schon gar keine Asstrahlung. Die Story versucht dann etwas auf's Gas zu treten und verheddert sich zusehends in Ungereimtheiten. Die Handlungen der Protagonisten sind irgendwann nicht mehr wirklich nachvollziehbar. Das kleine Gemetzel im Haus, was dann als großer Showdown herhalten muss, ist ja ganz nett. Aber auch nicht wirklich glaubwürdig.
Keine Substanz und irgendwie uninspiriert. Die unfreiwillige Komik und die wenigen Actionszenen am Ende retten noch etwas Schauwert.

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Birdcage

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Bewertung3.5Schwach

Etwas ödes und unlogisches Gemetzel!

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Sven82

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Bewertung6.5Ganz gut

die ersten 60 min werden eigtl mehr oder weniger die charaktere vorgestellt und es passiert nicht wirklich viel. danach geht der film erst richtig los. ich kenne das original "noch" nicht, aber das remake hat mir relativ gut gefallen.

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dos6510

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Bewertung6.5Ganz gut

Eigentlich nett gemacht. Ein bisserl "Doc Hollywood" - Pärchen aus der Grossstadt kollidiert mit Hinterwäldlern. Die erste 3/4 Stunde schaukelt sich das Spiel (für mich) recht nett und subtil hoch.
Dann hat aber jemand dem Drehbuchschreiber die Anweisung gegeben, etwas Dampf zu machen (vielleicht hatten sie auch "Red State" gesehen) und es eskaliert alles viel zu schnell und heftig.
Das Finale fand ich einfallsreich (wenn auch nicht unbedingt familientauglich inszeniert - no spoilers).

Am Ende des Tages: ein ganz nett erträglicher Film mit einer sehenswerten (was für ein Wortspiel) Kate Bosworth. Etwas zu lang und an einigen Stellen etwas unrealistisch oder nicht perfide genug zu Ende gedacht (die Sache mit der Milch).

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VSCL

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Bewertung6.0Ganz gut

Der ein oder andere Akteur (insbesondere James Woods in einer ihm auf den Leib geschriebenen Rolle :D) geben dem Film noch einige Pluspunkte.
Da "Straw Dogs" im Original aber zu meinen absoluten Lieblingen gehört, fällt es mir schwer viel positives an dem Film zu finden. Würde es das Original nicht geben, würde meine Bewertung also um einiges besser ausfallen.

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lieber_tee

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Du findest wenig positives zum Film und gibst ihm 6 Punkte ? Erkläre mal...


VSCL

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Naja, wie schon beschrieben... die Story an sich würde mir halt schon taugen. Das Original ist jedoch zu sehr im Hinterkopf. Also ich denke 6 Pkt. sind schon entsprechend. Ohne den ein oder anderen Darsteller wäre es allerdings schlechter ausgefallen.


aggrotainment

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Bewertung4.5Uninteressant

Straw Dogs ist auf Grund des Alters des Originals zwar ein berechtigtes Remake, kommt aber in keinster Weise an dieses ran. Es fängt bei den Charakteren an, welche lieblos und uninspiriert entworfen wurden und hört bei deren Umsetzung die teilweise noch schlechter ist auf. Nichts ist von der Spannung und der "seltsamen" Stimmung des Originals geblieben. Außerdem vermisse ich in diesem Film die Sexualität der Hauptdarstellerin. Bei unserer heutigen - viel offeneren- Gesellschaft ist es ein Wunder, dass sie nicht mal das hinbekommen haben...

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Miami Twice

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Bewertung6.0Ganz gut

Das Original kenne ich nicht und habs mir eigentlich auch nur wegen Alexander Skarsgård angeguckt. Der Film fängt noch harmlos an und baut dann eine düstere Stimmung von Gewalt auf - bis hin zu einem super Showdown.

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based_god

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Bewertung4.0Uninteressant

Weshalb wurde dieser Film produziert?

Für die Kenner des Originals (wozu ich mich zähle) ist der Film klar zu vorhersehbar, da es bis auf einige unbedeutende Änderung nahezu 1:1 das Original wiedergibt.
Für Nicht-Kenner wird dieser Film wohl sehr langweilig wirken, da wie beim Klassiker aus dem Jahre 1971 bis zum Ende mit der Gewalt gewartet wird.

Was es für mich an erster Stelle zu bemängeln gibt ist das Fehlen einer Hauptperson. Dustin Hoffmann verkörperte die Hauptrolle grandios und trug den Film durch seine ruhigeren Passagen. Hier gehen die Schauspieler hoffnungslos unter. Die Inszenierung hat ein klein wenig mehr Action und war wohl auch etwas teurer, die Gewaltdarstellung ist etwas expliziter.

Für mich eher enttäuschend, kommt nicht ans Original heran, welches ich mir wohl bald mal wieder zu Gemüt führen werden.

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Joeyjoejoe17

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War damals in der Sneak auch maßlos enttäuscht gewesen


dAShEIKO

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Bewertung5.5Geht so

Ein, durchaus legitimer, Grund ein Remake eines Films zu machen ist die Zeit. Sam Peckinpah hat vor 40 Jahren das Publikum und die Kritiker schockiert. In der Neuverfilmung kommt zwar immer noch dieses Rachegefühl auf....aber die Charaktere sind zu blass, um mit der gespannten Ruhe des Originals mitzuhalten. Außerdem wird die Message nicht so deutlich, weshalb der Zuschauer etwas latent agressiv zurückgelassen wird.

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Bandrix

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Bewertung3.5Schwach

Gesneaked.

Autsch. Aua. Au.
Was dem Zuschauer mit „Straw Dogs – Wer Gewalt säht“ vorgesetzt wird, grenzt schon an massiver Dummheit.
Da hat man die Möglichkeit, eine überaus böse, fiese und doch intelligente Studie des Miteinander zu inszenieren und setzt alles in den Sand.
Statt das Verhalten tief verschworener Gemeinschaften, die mit Außenseitern konfrontiert werden(oder umgekehrt) zu analysieren, liefert uns Rod Lurie einen Film, der nichts aussagt, jeden guten Vorsatz verschwinden lässt und sich nicht einmal hinter seinen guten Darstellern verstecken kann.
Denn bis auf die Hauptfigur sind diese alle unsympathisch, treffen seltsame Entscheidungen und lassen die Situation schlussendlich in einem lächerlichen Kampf im Häusschen eskalieren. James Marsden in der Rolle des friedfertigen Drehbuchautors weiß zu gefallen, ist er doch der Einzige, der so etwas wie Rationalität sein Eigen nennen kann. Seine Filmfrau Kate Bosworth sieht da schon ganz anders aus.
Sie wirkt nicht gerade intelligent, geilt mit voller Absicht ein paar Hinterwäldler auf und wundert sich anschließend lautstark darüber, dass diese sie die gesamte Zeit über anstarren. Und liebe Mrs. Bosworth: Bitte ziehen sie doch das nächste mal einen BH an, so einen seltsamen Ausschnitt habe ich ja schon lange nicht mehr gesehen. Absolut grässlich.
Es stellt sich auch die Frage nach dem Sinn dieses Remakes.
Sorgte im Original noch die zur Schau gestellte Vergewaltigung für einen saftigen Skandal, lockt das heutzutage niemanden mehr vorm Ofen hervor.
Doch außer einem klasse durchgeknallt spielenden James Woods, einem überzeugenden James Marsden und einem, beinahe die gesamte Filmzeit über oberkörperfrei, Stellan Skarsgard gibt es hier nichts zu finden. Bei Letzterem hat nur noch die Verwandlung zum Werwolf gefehlt. Ihr versteht sicher, was ich meine....
„Straw Dogs – Wer Gewalt säht“ braucht ewig um sich zu entscheiden, was er nun eigentlich sein will.
Drama, Satire, Horror, Rape and Revenge oder doch Thriller? Wenn es dann gegen Ende doch noch zur Sache geht, ist die eine Hälfte im Kino eingeschlafen und die Andere erfreut sich der maßlosen und unfreiwillig komischen Übertreibung sämtlicher Charaktere.
Die Eskalation ist dermaßen hanebüchen, dass es weh tut.
Nichts gegen Thriller, die ihre Bedrohung langsam aber sich offenbaren, aber so etwas?
Nein, danke.

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John.Matrix

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Danke für die aussagekräftige Kritik, werde mir den sparen.


Bandrix

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Keine Ursache, gern geschehen.


LMSMDK

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Sneak Preview:

Völlig unerwartet kam dieser Film und überraschte mich positiv, wenn auch ziemlich geschockt. Straw Dogs - Wer Gewalt sät ist wirklich gewaltig gewalttätig.
Über den Film konnte ich nicht wirklich nachdenken, nun nachdem ich den Trailer gesehen habe kann ich mir ein besseres Bild machen.
Die Darsteller wirken überzeugend und es bleibt durchweg spannend. Keine Sekunde war ich unaufmerksam.
Die Story ist sehr gut aufgebaut und zielt voll auf Thriller ab.
Die Handlungen im Film passen auch zu Psychothriller.

Also, alles in allem, ein wirklich sehr solider Film mit dem man Gewalt säen kann und das mit 8.5 Punkten.

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Raist246

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Bewertung5.0Geht so

Ohne dass ich das Orginal gesehen habe, so kommt dieser Film über ein Mittelmaß nicht hinaus. Die Story zieht sich am Anfang wirklich ewig, es passiert kaum etwas. Schön langsam wird es dann interessanter und der Schluss war sogar recht in Ordnung mit ein wenig Witz.
War der heutige Film der Sneak Preview Night, hätte ihn mir so nicht im Kino angesehen und habe auch kein Bedürfnis, 'Straw Dogs' ein zweites Mal anzusehen.
Deshalb nur eine '5.0'.

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Joeyjoejoe17

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Bewertung5.0Geht so

Ohne Kenntnis des Originals muss ich sagen, dass das hier ein recht mäßiges Filmchen ist. Die Idee, die Beziehungen so nach und nach zu Bruch gehen zu lassen, die Gewalt erst allmählich und schleichend sich entwickeln zu lassen bis hin zum gewalttätigen Finale - das alles ist zwar ganz nett, zieht sich aber ungemein lange hin. Hier hätte man durchaus mehr Spannung aufbauen können, indem man die einzelnen Charaktere näher beleuchtet und die sich in ihnen entwickelnden Feindschaften deutlicher aufzeigt. So passiert in den ersten 2/3 so gut wie gar nichts, ehe sich am Ende alles überschlägt.
Zudem sind manche Reaktionen der Personen überhaupt nicht nachvollziehbar in Szene gesetzt worden und wichtige Charaktere werden zu spärlich vorgestellt.

Einzig James Woods haut hier mit seiner klasse Performance einiges raus und beschert diesem besonderen - besonders unwichtigen - Film noch ein paar Pünktchen.

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hoffman587

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Ja, das ist das Problem an Sneaks^^


Joeyjoejoe17

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Na ja, so ist die Enttäuschung wenigstens nicht allzu groß, weil angeschaut hätte ich ihn mir wohl so oder so im Kino, nur hab ich heute nicht allzu viel zahlen müssen :D

Und es ist einfach toll gewesen wie das ganze Kino gefeiert hat, als es am Ende zur Sache ging, davor gabs zwar auch einige Lacher, aber die waren eher auf unfreiwilligen Humor wegen einiger unlogischen Szenen bezogen.


pilotiker

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vorgemerkt

Ich werd mich überraschen lassen.
Was bringt es schon sich ein Urteil zu bilden ohne den Film gesehen zu haben. ''Wer Gewalt säht'' ist ohne Diskussion ein großer Klassiker und ein Remake ist nichts neues und meisstens ein Griff ins Klo.
Anderer Seits hat ein Remake die Chance neue Ideen mit einzubringen und
in gewisser Weise ehrt es auch einen Film. 40 Jahre sind immerhin eine lange Zeit in der sich viel verändert.
Ich freu mich auf den Film und gib ihm eine Chance.

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Andy Dufresne

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Peckinpahschändung!!!!
Schämt euch!!!!

9 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

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