Tatort: Am Ende des Tages

Tatort: Am Ende des Tages (2010), DE Laufzeit 90 Minuten, Drama, Kriminalfilm

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Kritiker
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5.0
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von Titus Selge, mit Andrea Sawatzki und Jörg Schüttauf

Nach 20 Jahren wird Nick Graf aus der Haft entlassen. In den 70er und 80er Jahren hat er mit seiner Frau Gina eine Serie von brutalen Banküberfällen begangen. Jetzt ist er todkrank und hat nichts mehr zu verlieren. Graf hat nur noch einen Gedanken: Bevor er stirbt, will er sich an Rudi Fromm, der ihn damals verhaftet hat, rächen. Obwohl Fromm inzwischen im Ruhestand ist, nimmt er den Kampf auf; er taucht unter und will Graf auf eigene Faust finden. Fritz Dellwo und Charlotte Sänger versuchen alles, um Fromm aufzuspüren und das Schlimmste zu verhindern. Bei der Suche nach Graf und Fromm erfahren sie Dinge über ihren Chef, von denen sie bisher keine Ahnung hatten. Als der Verdacht aufkommt, dass Rudi Fromm selbst ein Mörder sein könnte, wehrt sich Dellwo vehement gegen diese Vorstellung. Fritz ist fest davon überzeugt: Sein langjähriger Kollege und Freund Rudi ist nicht fähig zu einem Mord.


Cast & Crew

Regie
Schauspieler

Kommentare (10) — Film: Tatort: Am Ende des Tages


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film_fan

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Bewertung3.0Schwach

Nicht mehr als ein langweiliger Abschied, ein Tatort, der keine Highlights zu bieten hat und lediglich vor sich hin plätschert, dazu ein unsympatisches Ermittler Duo.

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fabel

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Und nochmals meine vollste Zustimmung, dieser Abschied war echt nicht gerade toll. ;)


fabel

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Bewertung4.5Uninteressant

Das war eines Abschiedes nicht würdig.
Langeweile wo der Papst nur seine Fühler hinstreckt und ich hatte die ganze Zeit das Gefühl:"Hab ich doch schon 1000 Mal gesehen."
Und so wars ja auch. Die ganze Geschichte war nicht neu.
Ein Mitglied des Polizeiapparats gerät in Verdacht. Der eine Teil des Teams, in diesem Fall Dellwo, kann sich die Schuld des Verdächtigen, in diesem Fall Fromm, absolut nicht vorstellen. Der andere, in diesem Fall die Sänger, weis nicht mehr was sie glauben soll.
Das Ende war mehr als vorhersehbar und auch musste es ja so sein, dass der Herr "Wahre Mörder" sterbenskrank ist. Bis dato war alles nicht weiter neu. Wenigstens wurde es durch die guten Darsteller des Herren Fromm durch den Herren Lerchbäumer und den des Herren Graf durch den Herrn Sammel ein wenig aufgepeppt. Auch die kleinen Running Gags zwischen Sänger und Dellwo taten dem Treiben sehr gut. Ob nun der ständige Münzwurf oder das Tageabschlussgetränk zwischen Kollegen. Wirkte beides zwar ein wenig aufgesetzt, aber es war wenigstens ein wenig unterhaltsam und sie rangen mir hin und wieder ein Schmunzeln ab.
Zum Schmunzeln- aber über die Lächerlichkeit, war der eigentlich wohl größte Brüller dieses Filmes. Da bekommt die Tochter des Fromm ein Messer reingerammt und wie im schlechten Splatter bleibt sie brav, unberührt und ungesehen die ganze Nacht mit einem Messer in einem Bauch mitten vorm Theater in einer erhellten Straße sitzen. Natürlich findet dank Mister Zufall auch der Herr Dellwo die Leiche. Und Fromm konnte sich nach seinem Herzinfarkt auch seltsam schnell wieder unbedarft bewegen. Mister Zufall war es dann auch, der der Sänger bei ihrem für das große ganze völlig unnötige Tangotanzen zur Bekanntschaft verhalf mit dem Ex der toten Geliebten des Fromm.
Natürlich saß auch Sänger direkt neben dem Täter und den Unterweltboss (oder was auch immer) Bruno hat sie auch im Telefon-, zumindestens im Bekanntenbuch stehen.
Apropos Sänger und Dellwo. Die beiden Darsteller der beiden gehören zweifelsohne zu Könnern ihres Faches. Doch sie durften in ihrem letzten Fall mal wieder alles andere als ihre Qualitäten ausspielen. Obwohl ich bei der Sawatzki mir nicht mal so sicher bin....
Naja, zurück zu ihrer und Schüttaufs Rolle. Die Sänger war wieder das größte Depressivum in Person und Schüttauf mal wieder wortloseste Mann dieser Welt ohne viele Glanzpunkte.
Mir werden die einigen guten Fälle fehlen, den Charakteren der beiden Hauptprotagonisten werde ich aber alles andere als eine Träne hinterher weinen. Sie waren wohl die unsympathischten Rollen die der TO zu bieten hatte. Zu schade, bei solchen Schauspielern. Naja, wie gesagt: Eigentlich bei diesem Schauspieler (Schüttauf).
Die Sawatzki sollte sich vielleicht mal eine Runde im Solarium gönnen und eine Lachkur nehmen. Am besten aber mal beim Herrn Mang vorbei schaun....naja, der war jetzt hart...Aber sie ist für mich einfach die Antipathie in Person gewesen.
Nun haben nicht nur die Rollen der Ermittler mal wieder versagt, nein auch der Fall hat sich ein dickes Minus zuzuschreiben. Langweilig und schon gefühlte Millionen Mal gesehen.
Goodbye my Lover, goddbye my friend. You´ve been the one, you´ve been the one for me.....NOT!

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Marie Krolock

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Noch nicht gesehen. :-) Viel Spaß, ich lese dann deinen Bericht.


fabel

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Will ich hoffen. :)


rkuehne

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Bewertung7.0Sehenswert

Tja, da sistzt man natürlich ganzschön in der Patsche, wenn man den letzten Tatort eines Teams machen darf. Das soll dann bitte schön ein ganz normaler Tatort sein, ein guter selbstverständlich, ein bischen pathetischer und immerhin darf man die Figuren dabei schön verschleissen. Muss man aber nicht. Alles in allem ist das für einen Abschlusstatort nicht schlecht gewesen, auf zuviel tränendrüse wurde immerhin verzichtet auch wenn die Geschichte vom sich rächenden freigelassenen Schwerverbrecher nun nicht gerade neu ist. Aber es muss auch nicht immer alles neu sein, jede neue Idee birgt in sich auch die Gefahr, ziemlichen Murks zu produzieren. Das hat man hier einigermaßen, wenn auch nicht ganz umgangen. Die High-Noon Schlusszene hätte man sich durchaus sparen können, aber für das Frankfurter Team, was schon ziemlich anstrengenden Murks verzapft hat, war das einer der besseren Filme. Bin auf die neuen gespannt.

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Maria Magdalena

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Ich persönlich finde die"Tatort-Reihe"heutzutage super langweilig,in diesem Frankfurter- Tatort finde ich Frau Sawatzki generell langweilig-das hat bestimmt damit zu tun,das ich Sie nicht mag,weil von Ihr nichts rüber kommt-eben langweilig(und super hässlich),gottseidank ist das aber Ansichtssache!!!

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19charlie53

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So einen Schwachsinn habe ich lange nicht mehr gesehen. Gottseidank muß man sich das ja nicht mehr antun. Verschwendung von Gebühren für so einen Müll.

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peter-pit-liebmann

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Voller Symbolik und Anspielungen die auf vielerlei Ebenen exakte Parallelen in reale Abläufe und Ablaufmuster passen. Wieso heißt die Hauptfigur Rudolf mit Zunamen Fromm? Ein kaum verdeckter Fingerzeig auf Heinz Fromm Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz. Baue ich bei ihm den Subflow auf ergibt sich ein anderer Kompasskurs in scheinbar belanglose Bereiche und auf Zeitschienen ins Eingemachte. Vor 20 Jahren lag die Ursache zwischen Fromm und Graf, also genau in der Wendezeit, in der die Bundesdienste, besonders die Landesämter für Verfassungsschutz, sich extrem mit den Altstasis und deren Überläufern auseinanderzusetzen hatte. Auf genau dieser Zeitschiene bewegt sich die Vita von Heinz Fromm. Zeitgleich raste die Engholmsche Schubladenaffäre durchs Land, in der das BfV erhebliche Rollen um den Mord in der Genfer Nasszelle spielt. Als NASSE SACHEN werden im Geheimdienstjargon blutige Exekutionen bezeichnet.
Nun könnte ich mein komplettes Mitschnittprotokoll hier als ein schlüssiges Betriebsmuster mit einfügen, in dem die Malerin und die Gemälde in Walters Büro, die TANGO Szenen, der Willy Brandt Platz, die EZB und die Städtische Bühnen...zu Ehren kämen, - doch darauf verzichte ich vorerst noch.
Fazit: Die Vergangenheit holt sie alle ein, und am Ende der Schlacht, oh, am Ende des Tages, werden die Leichen gezählt.
Fast könnte man auch auf anderer Ebene dem Sarrazin mit seinem Schlaganfall, Feldzug und finalen Treffen auf der Bank im Grünen die Rolle von Fromm mit anheften, ohne den anderen Ebenen Abbruch zu leisten…
Für die Zuschauer denen dieser Hintergrund nicht zugängig ist, war es eben ein TATORT von vielen.

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salzer

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Bewertung2.0Ärgerlich

Wenig überzeugendes Drehbuch, zum Teil hanabüchend. Welcher Kommissar schießt schon seinen Kollegen in das Bein um ein freies Schussfeld zu bekommen, wenn hinter dem Mörder die Kollegin steht. Eine Szene vüllig unverständlich : die beiden Kommissare stehen vor der Tür des Mörders, dieser sieht sie durch die Tür, öffnet und es wird von einem Dritten eine Lieferung abgegeben, danach sieht man die Kömmisare wieder auf der Straße ?
Und wenn viele andere Meinung sind, Sawatzki ist für mich keine überzeugende Schauspielerin.

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floriangalbarz

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Die fragwürdige Szene kann ich dir erklären:
Es handelt sich schlicht um ein Spiel mit inszenatorischen Konventionen. Der Zuschauer geht durch die filmische Montage, hier das sogenannte Cross-Cutting, (einerseits Szenen mit Sänger & Dellwo, die ein Haus betreten, anderseits Szenen mit dem Mörder in dessen Wohnung) davon aus, dass sich die unterschiedlichen Szenen im selben Haus abspielen. Das ist Standard in der filmischen Inszenierung (siehe z.B. Verfolgungsjagden). Ziel ist natürlich die Steigerung der Spannung für den Zuschauer, da die Konfrontation der Polizisten mit dem Täter anscheinend bevorsteht.
Dass diese Erwartung nun dadurch nicht erfüllt wird, dass sich herausstellt, dass sich Dellwo und Sänger eben nicht vor der Wohnung des Täters befinden, dient meiner Einschätzung nach dazu, vorzuführen. dass Dellwo und Sänger in diesem Fall nicht wirklich vorankommen und stets dem Morden hinterherhinken. Dellwo kommt ja z.B. auch zu spät, als Fromms Tochter ermordet wird. Ich fand dieses - fraglos sehr gut gemachte - Spiel mit den Erwartungen des Zuschauers aber auch nicht besonders gut in den gesamten Film integriert.


wedra

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Bis zur Hälfte des Filmes ging es sehr verhalten und zum Teil langweilig zu in der zweiten Hälfte wurde es spannender. Der Schluss endete mit einen schwammigen Schuss. Es ist schade, daß Jürg Schüttauf nun nichtmehr ermittelt, denn ich habe ihn sehr gern gesehen.
Ich kenne ihn und seine Eltern noch als Jugendlichen aus Pfaffroda.

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Scandalo

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Schade, dieses Tatort-Duo war eines der Besten, Andrea wird mir fehlen.

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Marie Krolock

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Bewertung5.5Geht so

Der letzte Tatort mit Andrea Sawatzki und Jörg Schüttauf als Frankfurter Ermittlerteam hätte ruhig etwas mehr bieten können. Es fängt recht spektakulär an, doch danach gibt es mehr als einmal Hänger. Die Situation, in die Fromm gerät, ist wirklich sehr traurig, doch leider reißt sie mich nicht die ganze Zeit mit. Nach der Hälfte der Zeit hatte ich auch mit einem anderen Ende gerechnet - so viele Andeutungen, wie Frau Sänger gemacht hat. Wahrscheinlich sollte man das denken. Am Ende war es dann aber einfach nur zu ende.
Der beste Satz war: "Hände hoch, Waffe weg, wo waren Sie am Donnerstag – ist doch immer dasselbe".

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philopee

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Marie Krolock

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;-)