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Unknown Identity

Unknown (2011), CA/DE/FR/GB/JP/US Laufzeit 113 Minuten, FSK 12, Actionfilm, Thriller, Drama, Kinostart 03.03.2011


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6.1
Kritiker
46 Bewertungen
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6.9
Community
12757 Bewertungen
271 Kommentare
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von Jaume Collet-Serra, mit Liam Neeson und Diane Kruger

In Unknown Identity verliert Liam Neeson nach einem Unfall in Berlin nicht nur seine Erinnerung, sondern auch seine Identität. Als dann auch noch Killer hinter ihm her sind, weiß er, dass etwas nicht mit rechten Dingen zugeht.

Stell dir vor, du kommst nichtsahnend wegen eines Vortrages auf einem internationalen Kongress als renommierter Wissenschaftler nach Berlin, nur um dort deiner Identität beraubt zu werden. Genau dies widerfährt Dr. Martin Harris (Liam Neeson) in Unknown Identity: Nach einem schweren Autounfall, den er lediglich kraft des Einsatzes einer taffen Taxifahrerin (Diane Kruger) überlebt hat, erwacht der Wissenschaftler aus einem Koma. Seiner Ausweispapiere beraubt kann er sich zwar an seinen Namen, seinen Job und auch seine Frau erinnern, doch was nützt das, wenn diese Frau (January Jones) ihn nicht erkennen will, schon gar nicht als ihren Mann, da sie doch mit dem ‘echten’ Dr. Martin Harris (Aidan Quinn) liiert ist. Und als ob dies noch nicht reichen würde, ist plötzlich auch noch ein Killer (Stipe Erceg) hinter dem identitätslosen Martin her. Gemeinsam mit der Taxifahrerin Gina und dem ehemaligen Stasi-Agenten Jürgen (Bruno Ganz) begibt sich Martin auf die Suche nach seiner Unknown Identity und kommt dabei einer weitreichenden Verschwörung auf die Spur.

Hintergrund & Infos zu Unknown Identity
Da Unknown Identity (OT: Unknown) größtenteils in Berlin spielt und zu weiten Teilen im Studio Babelsberg gedreht wurde, war es nur konsequent, den Thriller auf der Berlinale 2011 zu zeigen – wenngleich außer Konkurrenz. Überhaupt erscheint die internationale Koproduktion als ein deutsches Prestigeobjekt, wenn man sich die Besetzungsliste von Unknown Identity anschaut und eine Vielzahl deutscher A-Schauspieler in den Nebenrollen entdeckt, angeführt von Bruno Ganz.

Regisseur Jaume Collet-Serra, der in seinem ersten Film House of Wax bereits Paris Hilton zum Schmelzen brachte, arbeitete für Unknown Identity bereits zum dritten Mal mit Erfolgsproduzent Joel Silver (Stirb langsam) zusammen. Ebenfalls die dritte Zusammenarbeit stellt Unknown Identity für Hauptdarsteller Liam Neeson und seinen Identitätsantagonisten Aidan Quinn dar: So standen sie bereits in Haunted – Haus der Geister und Michael Collins gemeinsam vor der Kamera. (EM)

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Mehr Bilder (25) und Videos (2) zu Unknown Identity


Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails Unknown Identity
Genre
Actionfilm, Thriller, Drama, Mysterythriller
Zeit
Gegenwart
Ort
Berlin, Flugzeug
Handlung
Amnesie, Ausweis, Autounfall, Code, Erinnerung, Fahrerflucht, Falsche Identität, Gedächtnis, Gefälschte Papiere, Gestohlene Identität, Identifikation, Identität, Intrige, Koma, Kurzzeitgedächtnis, Lüge, Neue Identität, Rache, Rachefeldzug, Racheplan, Recherche, Rächer, Taxifahrer, Verfolgungsjagd, Vergeltung, Verkehrsunfall, Verletzung, Verlust der Ehefrau, Verschwörung, Wahnvorstellung, Zeuge, Zugfahrt, Zugunfall
Stimmung
Spannend
Zielgruppe
Männerfilm
Tag
Mindgame-Film
Verleiher
Kinowelt
Produktionsfirma
Dark Castle Entertainment, Studio Babelsberg, Studio Canal

Kritiken (28) — Film: Unknown Identity

SoulReaver: CinemaForever, D3M

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5.0Geht so

Eine Emmanuelle Seigner ist Diane Krüger mit ihrem hochnotpeinlichen Balkanakzent nun wirklich nicht; noch weniger ist Jaume Collet-Serra ein Regisseur der Hausnummer Roman Polanski, auch wenn er es gerne wäre. Kapselt man sich aber von den Querverweisen ab und lässt die referentiellen Brücken, die „Unknown Identity“ viel zu gerne schlägt, einstürzen, hat man immer noch einen größtenteils soliden, zeitweise in seiner Hektik aber auch recht ungelenk wirkenden Verschwörungsthriller. Mit dem leicht unterforderten und dadurch weniger engagiert auftretenden Liam Neeson, der, anders als der Trailer es damals noch suggerieren wollte, nicht als schnaubende „96 Hours“-Dampflok im Bourne-Modus auftritt, geht es dann durch Berlins Gassen, immer auf der Suche nach sich selbst. Die attraktive Prämisse aber bleibt schändlich ungenutzt. „Unknown Identity“ ist schon eine relativ nette Angelegenheit, hin und wieder auch mal weniger, einmal jedoch wird es richtig doll, und zwar wenn Bruno Ganz und Frank Langella aufeinandertreffen: „What if he remembers everything. What then?“

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kobbi88: Die Drei Muscheln

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7.5Sehenswert

Die Story klingt simpel. Ein Mann, Martin Harris, hat nen Unfall, liegt ein paar Tage im Koma. Als er wieder aufwacht, hat ein anderer seinen Platz eingenommen und gibt sich für Harris aus. Jetzt gilt es herauszufinden, was passiert ist, warum alle den anderen Mann für Harris halten, und wer er selbst ist. Kann er seiner Erinnerung, oder besser, seiner Nichterinnerung trauen?

Hat man schon mal gehört, nicht wahr? Ja, irgendwie schon. Ich denke, so ziemlich jedem kommen mehrer Filme in den Sinn, die ähnlich aufgebaut sind, wie dieser.
Aber es gibt da die kleinen, aber feinen Unterschiede, die ihn meiner Meinung nach von der 08/15-Actionkost abheben.

Ganz vorne weg: Der Film spielt in Deutschland, genauer: in Berlin. Hätte zwar meiner Meinung nach in jedem anderen Stadt der Welt spielen können, aber er spielt in Berlin. Und das ist schon mal ein dicker Pluspunkt.

Aber ernsthaft: Allen voran haben wir den Cast. Ich stehe auf gute Schauspieler in Filmen. Egal in was für einer Sorte Film, der Schauspieler ist für mich extrem wichtig. Auch wenn man eigentlich keine großen Meisterleistungen erwarten darf. Auch in Actionfilmen. Und hier, da ist es so, dass mir die Leistungen wirklich gefallen haben. Zwar würde ich Liam Neeson liebend gerne mal wieder in einer Rolle sehen, die ihn nicht nur körperlich fordert, sondern auch mal wieder sein schauspielerisches Talent so richtig zum Vorschein bringt. Aber trotzdem merkt man auch hier, dass der Mann ein Könner ist. Man nimmt ihn seine Rolle in alle Facetten und Entwicklungen dieses Films ab, und glaubt mir, da gibt’s so einige. Diane Krüger ist hübsches Beiwerk, anders aber wie in so manch anderem Film nervt sie diesmal nicht ununterbrochen, wobei ihre schauspielerischen Grenzen schon das ein oder andere Mal aufgezeigt werden. Aus dem internationalen Geschäft treten auch noch January Jones und Frank Langella auf. Das besondere Schmankerl des Films sind aber die weiteren deutschen (oder wenigestens deutschsprachigen, man nimmt ja, was man kann) Darsteller. Sebastian Koch, Stipe Erceg als wortloser Killer, aber ganz besonders Karl Markovics und Bruno Ganz, die in ihren Rollen glänzen, trotz teilweise nur kurzer Auftritte eine enorme Präsenz verströmen und somit den schauspielerischen Höhepunkt des Films darstellen.

Die Actionszenen sind gut gemacht, die anfangs etwas übertriebene Wackelkamera im Krankenhaus hat sich im Verlauf des Films wieder beruhigt, zumindest kams mir so vor und hat nicht gestört.

Musik- und Geräuscheinsatz hat ebenfalls gut zur Atmosphäre beigetragen. Da ein Hämmern, dort ein Summen – irgendwie kann ich mir gut vorstellen, dass es Neesons Charakter mit seinem Gedächtnisverlust ähnlich erging, in seinem Schädel.

Und die Anfangs erwähnte Story? Ja, die ist zu großen Teilen vorhersehbar. Einfach, weil man ähnliche Geschichten schon zur Genüge kennt. Und vielleicht ist sie auch zu sehr auf dem Zufall aufgebaut. Aber ab einem Gewissen Punkt, da kommen ein paar zusätzliche Aspekte rein, die den Film, mag er auch anfangs ein wenig altbacken und stellenweise auch unlogisch daherkommen, doch wieder von der grauen Alltagsactionthriller abheben und ihn vor allem für mich absolut schlüssig auflösen, auch wenn das anscheinend hier einige auch anders sehen.
Und Spannung ist ab der dritten Minute vorhanden und bleibt bis zur drittletzten Minute vorhanden.

Unterm Strich ein Actionthriller, der mich sehr überrascht, der meine Erwartungen (die waren in etwa: „Okay, jetzt kommt ein Actionfilm, wie man sie zur Genüge kennt“) übertroffen hat und mich auch wirklich gut unterhalten hat. Kommt zwar nicht an die ganz großen ran, dafür ist die Geschichte nicht originell genug und die Actionszenen nicht actionmäßig genug, den Film sollte man aber meiner Meinung nach auf jeden Fall gesehen haben.

14 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten

Harvey Specter

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Genau weil er teilweise zu vorhersehbar ist und ich mir bessere Action mit Liam Neeson gewünscht habe, ziehe ich ihm 1.5 Punkte ab. Ansonsten stimme ich mit deinem Kommentar überein :-)


Medienjournal: Medienjournal-Blog.de

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8.5Ausgezeichnet

[...] Wenn man sich Unknown Identity so ansieht, drängen sich sowohl Vergleiche zur Bourne-Trilogie als auch zu 96 Hours auf, doch Regisseur Jaume Collet-Serra schlägt gänzlich andere Wege ein. Wer hier also entweder einen brutalen Rachethriller oder ein bombastisches Action-Feuerwerk erwartet ist an der falschen Adresse, denn es ist vielmehr ein fast klassisch anmutender, düsterer Verschwörungs-Thriller mit extrem edler Optik.

Dem zugute kommt natürlich der vielfach angepriesene heimliche „Hauptdarsteller“ Berlin, denn die Stadt bietet ein wirklich perfektes Setting für diese Art von Geschichte, wenn man auch einräumen muss, dass die Wahl deutscher Namen extrem klischeelastig ausfällt, wobei das sicher sowieso nur „uns Deutschen“ auffällt, denn Amerikaner heißen bei uns ja schließlich auch allzu oft Smith und Jones. Aber zurück zur Hauptstadt: Unknown Identity beweist eindrucksvoll, dass Hollywood-Optik auch mühelos in heimischen Gefilden möglich ist und dazu sogar noch ein Stück weit interessanter, einerseits aufgrund der geographischen Nähe, andererseits weil man sich nicht gescheut hat, auch den Dreck und Unrat mit auf Zelluloid zu bannen. [...]

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stuforcedyou: Die Drei Muscheln, CinemaFo...

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6.0Ganz gut

Ein höchst-solider Thriller, dessen Variantenreichtum in Bezug zu seinen Ereignissen eher fad aber niemals lustlos ausfällt. Im Grunde ist „Unknown Identity“ ein klassischer Stoff, angereichert mit Actionsequenzen, die einige Unzulänglichkeiten kaschieren, aber auch nicht mehr sind, als Genre-Standards ohne das gewisse Etwas. Für nette Abend-Unterhaltung reicht dies vollkommen aus, auch weil Liam Neeson als Arzt ohne Gedächtnis mit Hundeblick eine ansprechende, herrlich klischeegebundene Schau abliefert.

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Timo K.: Blockbuster Entertainment

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6.5Ganz gut

Durch kurvenreiche Handlungsverrenkungen mäanderndes und Taxigaspedal bis zum Blech durchgetretenes Hochgeschwindigkeitsaufeinandertreffen historischer Persönlichkeiten, von (Staatssicherheits-)Massenmördern und (unfreiwilligen) Widerstandskämpfern, ein illustres Treiben. Oskar Schindler kooperiert mit Adolf Hitler und Bridget von Hammersmark, die sich wiederum vor Richard Nixon in Acht nehmen müssen, um die seit Hitchcock salonfähig gemachte und seit Roman Polański wie Brian De Palma irgendwann enttäuschend bis irgendwann würdig nachgestellte Frage aller Fragen zweifelsfrei zu beantworten: "Wenn ich nicht derjenige bin, der ich zu sein glaube, wer bin ich dann?". Jaume Collet-Serra fügt dem Sujet der Scheinidentitäten und falschen Masken zwar nichts wegweisend Neues hinzu, aber sein permanent Luft holender Film, maßgeschneidert aus europäischer Grazie und amerikanischem Haudrauf, ist zuvorderst immer wieder für 'ne Überrumpelung zu haben, begeistert mit Physis in den Schlagabtauschen, unterhält mit Spannung, beglückt mit Raffinesse, hantiert mit Köpfchen und greller Farbe und surrealer Montage in den Kreuzworträtseln bruchstückhafter Erinnerungsteile und weiß ohnehin mit den richtigen Einzelszenen die richtigen Genreknöpfe zu drücken. Der Größe des Handlungsortes zurechtgestutzte Plotlücken, CGI-Offensichtlichkeiten und platte Vorhersehbarkeiten bremsen das Taxi bedingt aus. Dafür gibt's Ideen: Die Museumssequenz kontrastiert ausgestellte Gesichter mit den wechselnden Personalien der Protagonisten kongenial. Auch wenn andernorts beide Figuren selben Namens gleichzeitig ihre programmierte Vergangenheit schreien, ist es schwierig zu entscheiden, wem Glauben geschenkt werden darf. Technisch auf der Höhe der Zeit, wohlklingender Score (John Ottman, Alexander Rudd), dynamische Kameraarbeit (Flavio Laviano) – in die ersten unterkühlten, hochauflösenden Einstellungen quer an Berlins Touristenattraktionen vorbei, nah am Kalten Krieg, kann man sich glatt verlieben, die bedrückende Enge der Großstadt ist jederzeit fühlbar, die entfremdete Anonymität allseits spürbar, in den besten Momenten erinnert "Unknown Identity" wohl ohne Zweifel an die allegorische Bildsprache Polańskis, die in jedem Alltagsgegenstand und –gebäude lebensgefährliche Bedrohungen für jeden sehen, der sich ihnen bis auf wenige Meter nähert. Liam Neeson gibt das kämpferische Fragezeichen souverän, das kann er spielen, das spielt er und das spielt er lässig runter, während Diane Kruger nicht stört. Ausnahmsweise! Profitieren tut der Film eher von seinen lakonisch in Form gekneteten Nebendarstellern (Bruno Ganz – detailbesessen, Frank Langella – aufrecht gediegen), echten Schwergewichten, die abermals ihre Klasse ausspielen und "Unknown Identity" qualitativ heben. Überdies ein Filmtipp für Thilo Sarrazin und ein Argument für seine Gegner. Ein Berlinpanorama, wo sich Menschen jeglicher multikultureller Couleur liebhaben, sich für das gegenseitige Überleben gar gegenseitig helfen. Wenigstens so viel, als dass sich Deutschland weiß Gott noch nicht abschaffen könnte.

19 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 6 Antworten

Timo K.

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@Punsha: Cool, danke. War praktisch das erste, was mir nach dem Film teilweise in den Sinn kam und ich die Besetzungsliste noch ein wenig ausführlicher studiert habe (da ist dann auch der Nixon dazugekommen).^^
@_Garfield: Quatsch, ran, los, gucken!
@seven: Nun ja, ich hatte überhaupt keine Erwartungen. Ich dachte, das wäre wieder einen Verriss wert, aber gnadenlos falsch gelegen. Dies scheint mir die beste Haltung überhaupt zu sein. :)
@Stefan_R.: Und ich deine selbstverständlich auch!


Timo K.

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Gerade das Kühle und Eisige (zusammen mit den Schneeflocken) mochte ich nun wieder sehr. Dem Text soll man anmerken, dass ich angetan war!^^


Oliver Schmitt: NEGATIV Oliver Schmitt: NEGATIV

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6.0Ganz gut

Unknown Identity ist aber dann wirklich spannend, wenn eine bekannte Kulisse in zeitgenössische Hollywood-Ästhetik getaucht wird. Nur selten werden deutsche Straßen zum Schauplatz knallharter und brillanter Autoverfolgungen, bekannte Gebäude deutscher Metropolen erleben bisweilen keine Beachtung für den genretypischen Zerstörungstrieb. Am Ende bleibt dann ganz leise und heimlich der Wunsch offen, nach ein wenig mehr von dieser ästhetischen Präzession im oftmals sehr mausgrauen deutschen Film.

Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Andreas Stadler: http://darkagent.blogsit.net

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7.5Sehenswert

Dabei nimmt sich der Film die nötige Ruhe um seine Geschichte erzählen zu können. Dies macht sich einerseits durch den bewusst langsamen Schnitt bemerkbar. Andererseits verwendet man gerade am Anfang viel Zeit damit einen unheimlichen Spannungsbogen aufzubauen, was im konkreten Fall nicht unbedingt ein Nachteil ist.

Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch

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6.5Ganz gut

«Unknown» ist eine grundsätzlich kurzweiliger und rasanter Action-Thriller, der einfach ein wenig zu viele vertraute Elemente verwendet.

Kritik im Original 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Corsovilla: SchönerDenken

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3.0Schwach

Wer bin ich und was mache ich hier im Kino? "Unknown Identity" ist nach einem erkennbaren Rezept zusammengekocht: Prominenter Hauptdarsteller, professionelle Actionproduktion, europäischer Flair durch Berlin und sehr gute deutsche Nebendarsteller - die Story dann aber eine uninspirierte Mischung aus Frantic und Bourne Identity mit riesigen Logiklöchern. Da fühlst sich mancher Zuschauer von einer Kinostandardpackung abgespeist.Es fehlt an emotionalen Mitfahrgelegenheiten. (Mehr im Podcast)

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Oceanic6: CinemaForever

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5.0Geht so

Als Dr. Martin Harris (Liam Neeson) nach einem schweren Autounfall aus dem Koma erwacht, ist das für ihn der Beginn eines Albtraums: Seine Frau erkennt ihn nicht mehr und ein anderer Mann hat Harris' Platz eingenommen. Nicht nur als ihr Ehemann, auch als angesehener Wissenschaftler, der auf einem Kongress in Berlin einen wichtigen Vortrag halten sollte. Was ist mit ihm passiert? Harris beginnt an seinem Verstand zu zweifeln. Um seine Frau und sein altes Leben zurück zu gewinnen, macht er Gina ausfindig, die Taxifahrerin, die ihn bei dem Unfall gerettet hat...
"Unknown Identity" ist bei weitem kein schlechter Thriller. Das Hauptproblem des Film liegt darin, dass er zu viele in diesem Genre gängliche Muster aufweist. Trotzdem muss man dem Film einen gewissen Unterhaltungswert zusprechen, wartet er doch mit mehreren gelungenen Wendungen und einem spektakulären Finale auf. Spektakulär ist der Film ganz besonders aufgrund der Wahl seines Schauplatzes. Wer hätte gedacht, dass Berlin eines Tages einen dermaßen überzeugenden Handlungsort für einen Thriller darstellen würde. Ein Dankeschön dafür an Regisseur Collet-Serra, welcher in kühlen Bildern und mit schönen Effekten die Stadt Berlin in den Film integriert hat.
Leider besitzt der Film storytechnisch nicht sehr viel Potential. Man merkt woher die Ideen zusammengeklaut wurden, denn der Film ist nicht viel mehr als ein Mix aus Filmen wie der "Bourne"-Trilogie oder "96 Hours". Daher muss er es sich auch gefallen lassen mit diesen verglichen zu werden. Und wer einen der eben genannten Filme erwartet, sollte sich auf eine Enttäuschung einstellen. Denn dafür fehlt das nötige Tempo, eine überragende Inszenierung und Kaltblütigkeit in den Actionszenen. Ebenso häufen sich in "Unknown Identity" meines Erachtens ein paar Zufälle und Längen zu viel. Ob es nötig war, den Film mit politischen Themen zu spicken, sei dahingestellt, ich persönlich habe dies eher als hinderlich empfunden.
Für Spass und eine gewisse Spannung sorgt der Film aber allemal. Dann, wenn Liam Neeson Sprüche wie "I didn't forget everything. I remember how to kill you, asshole" von der Stange lässt, fühlte ich mich einfach super unterhalten. Leider kann keiner der anderen Schauspieler ansatzweise mit Liam Neesons Darstellung gleichziehen.
So ist "Unknown Identity" ein solider, aber nicht großartig erwähnenswerter Thriller. Die Ideen sind alt, die Umsetzung daher überraschend spannend. Es lohnt sich also durchaus, vor allem für Berliner, dafür ins Kino zu gehen. Nur sollte man keine zu hohen Erwartungen an den Film stellen, denn diesen wird er zu keinem Zeitpunkt gerecht.

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Julio Sacchi: Das Manifest

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4.5Uninteressant

Lascher Thriller mit einem ebensolchen Liam Neeson in der Hauptrolle, der ein potenziell interessantes Mysterium einer handelsüblichen Verschwörungsplotte anheim gibt. Langweilt praktisch vom Fleck weg und kann auch mit seiner so sporadischen wie ungelenken Action nicht punkten. Wirft das Prinzip Glaubwürdigkeit bereits mit Diane Heidkrüger als Berliner Taxifahrerin meilenweit aus dem Fenster und sorgt allenfalls noch bei Hauptstädtern für Belustigung mit der rücksichtslosen Verortung der Geschehnisse - da wechseln die Bezirke im Sekundentakt! Der Film erwacht kurz zum Leben, wenn Ganz und Langella sich begegnen, ist aber ansonsten zum Vergessen geeignet.

6 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

Mein Senf

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Noch ärgerlicher als wilde Locationwechsel sind ortskundige Kritiker, die sich -allen Erntes- daran stören können. Kann man eigentlich als Korintherkacker wiedergeboren werden?


Otto Normal

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Ach komm, mein Senf. Kann doch jeder kritisieren, was ihm wichtig ist. Mich stören zwar die Schauplatzfehler nicht, aber öde ist der Film dennoch.


Dietmar Kesten: Filmmag.de

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5.5Geht so

[...] Hier bleibt die Geschichte ein wenig undurchsichtig, und auch die Läuterung von Martin vom „einfachen“ Wissenschaftler zum Killer, der nun wieder sein Gedächtnis voll einsetzen kann, ist eher mäßig in Szene gesetzt. [...]

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Filmering: Filmering.at

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6.0Ganz gut

Unknown Identity ist ein über weite Strecken kurzweiliger und unterhaltsamer Film, der einfach Spaß macht. Liam Neesons Puzzlejagd durch Berlin ist spannend und temporeich umgesetzt. Das Problem ist nur: Die Story macht zwar von Anfang an keinen Hehl daraus, dass es hier klaffende Logiklöcher gibt, aber der finale Twist des Films ist dann doch zu viel des Guten. Wer aber über die unglaubwürdige Story hinwegsehen kann, der bekommt mit Unknown Identity einen durchaus unterhaltsamen Film geboten.

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goodspeed: ANIch / UFA Fiction / OLOsBLOG

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5.5Geht so

[...] Um die Handlung nicht zu linear erscheinen zu lassen, wurde gegen Ende noch ein „The Game“ artiger Subplot in die Struktur integriert, wohl im Irrglauben, das ganze Schauspiel raffinierter aussehen zu lassen. Aber trotz allen Täuschungsversuchen bleibt der Film was er ist: Logikfreies und teilweise unzumutbar dämliches Hollywoodkino, das bloß von Liam Neesons Präsenz zusammen gehalten wird.

Doch, nicht nur Neesons steinerne Mine macht den Film genießbar, auch das aus deutscher Sicht sehr vergnügliche Berliner-Setting. Besonders für Ortskundige entwickelt der Film einen - unfreiwillig - hohen Spaßfaktor. Es ist unglaublich erheiternd, zuzusehen, wofür einige Ortschaften zweckentfremdet wurden - Stichwort Flughafen Tegel oder Eingangshalle HFF - und an welchen Bahnhöfen sich Depri-Neeson überall herumgedrückt hat. Auch Bruno Ganz als stolzer, in die Jahre gekommener Stasi-Spion trug zur Unterhaltung bei. Nur ein Schauspieler seines Kalibers schafft es, eine solch geballte Klischee-Konzentration, die direkt aus dem Mad-Magazin entsprungen sein könnte, so erhaben und vollkommen schmerzfrei darzustellen.

„Unknown Identity“ ist im Grunde nichts anderes als eine zu ernst geratene Verfilmung des Kinderbuchklassikers "Wo ist Walter?" inklusive Partybonus für Berliner. Wenn in der zweiten Hälfte so manches Postkartenmotiv in die digitale Luft gesprengt wird, bleibt kein Auge trocken.

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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6.0Ganz gut

Berlin im Winter ist ganz schön hässlich. Darin überzeugt der Film, der sich ansonsten eher auf ausgetretenen Pfaden bewegt und nochmehr als Salt im vergangenen Jahr den Eindruck macht vor 20 Jahren konzipiert worden zu sein. Liam Neeson taumelt "mit ohne" Gedächnis durch die deutsche Hauptstadt, schaut dabei die meiste Zeit wie eine Schildkröte mit Gastritis und versucht herauszubekommen was überhaupt los ist.

Die Figurenkonstelation und das Setup des "keiner erkennt dich mehr" wird dabei nicht wirklich großartig variiert und spielt gern mal ins alberne Klischee wie mit Adolf Hitler der diesmal einen mürben, aber stolzen Ex-Stasioffizier spielt. Irgendwo pendelt der Film beständig zwischen "Die Drei Tage des Condor" und dem kürzlich gelaufenen "XIII" mit dem er die Grundprämisse und die Plotauflösung teilt. Der Rest ist solides Handwerk, nicht wirklich aufregend, mit recht biederen Actionszenen (die hauptsächlich beweisen das deutsche Taxen extrem uncool aussehen) und locker um eine halbe Stunde zu lang für die konstruierte Story, aber auch nicht wirklich schlecht. Falls man nicht wirklich ausgemachter Berlin-Fan ist, der danach hungert seine Stadt mal wieder im Kino zu sehen, reichts aber locker aus sich dieses Routinefilmchen auf DVD oder im TV anzusehen.

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KOCHSKY

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yea, ok, gut gesagt. prost zurück ;-)


Roldur

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Absolute Zustimmung bei der Kritik was andres kann ich zum Film auch nicht sagen :)


J. Buttgereit: epd-Film, TIP Berlin, ray, ...

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6.5Ganz gut

Das der solide Action-Nobrainer UNKNOWN außer Konkurrenz im Wettbewerbsprogramm der Berlinale lief, hat schon seine Berechtigung.
Denn neben Liam Neeson (hat sein Gedächtnis beim Sturz mit einem Taxi in die Spree verloren), Diane Krüger (spielt die Taxifahrerin Gina aus Kreuzberch) und Bruno Ganz (the actor formerly known as Hitler ist der ehemalige Stasi-Agent Jürgen) hat die Hauptstadt Berlin die Hauptrolle in der Produktion von Joel Silver (der hier in Babelsberg schon so amüsante Action-Gülle wie NINJA ASSASSIN verbrochen hat).
Als auf der Leinwand das Hotel Adlon in die Luft fliegt, gabt es selbst in der Pressevorführung befreienden Szenenapplaus.

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KOCHSKY

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hey jörg, da hast DU aber berlin schon besser in szene gesetzt!
amüsante geschichte vom szenenapplaus bei der adlon-sprengung auf der pressevorführung! man sollte viel mehr von dieser stadt in die luft jagen (und wenns nur im film ist ;-))


Patrick Seyboth: epd-film Patrick Seyboth: epd-film

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8.0Ausgezeichnet

Manche Elemente in Unknown Identity sind durch vehemente Zuspitzung und Verkürzung geradezu trashig geraten. Aber dem geneigten Liebhaber jener Sorte von Thrillern, in denen nichts ist wie es scheint, kann der Film enormes Vergnügen bereiten. Er ist geradlinig inszeniert, bietet mitreißende Action und birgt manche Überraschung. Auch das komische Potenzial seiner Paranoia reizt er aus, ohne Schrecken und Tragik derselben zu schmälern.

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Philipp Bühler: Berliner Zeitung, fluter Philipp Bühler: Berliner Zeitung, fluter

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7.0Sehenswert

Dem hochphilosophischen Plot zum Trotz nutzt Jaume Collet-Serras Actionthriller die deutsche Hauptstadt vor allem als Schauplatz bleihaltiger Kämpfe und packender Verfolgungsjagden. [...] Der Film bietet zwei Stunden rasantes Vergnügen ohne großen Tiefgang, aber auch ohne faule Kompromisse. Hier weiß einer ganz genau, wer er ist und was er tut.

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Margret Köhler: br-online Margret Köhler: br-online

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7.0Sehenswert

Unknown Identity ist pure Unterhaltung ohne große Plausibilität, deftiges Futter fürs Auge.

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Jochen Overbeck: Radio Köln, Zitty Jochen Overbeck: Radio Köln, Zitty

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6.0Ganz gut

Der Mix aus deutschen und Hollywood-Schauspielern ist [...] durchaus gelungen - dass Stipe Erceg ganz gut darin ist, einen Killer zu spielen, der kein Wort sagt und am Ende einen vielleicht etwas zu qualvollen Tod stirbt, ist aber auch nicht unbedingt die Riesenüberraschung: Das könnte man auch im deutschen Fernsehen haben. So bleibt der fundamentale Unterschied zu einer TV-Produktion, dass am Ende das teuerste Hotel Berlins in die Luft gejagt wird.

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Kommentare (242) — Film: Unknown Identity


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Murphante

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Film Nummer: --
gesehen am: Donnerstag, den 27. März 2014
Stimmung: URLAUB !!!
Wie oft gesehen: ZWEITE SICHTUNG
Vorhersage: 6,5 Erstsichtung: 7,5 Zweitsichtung: 8,0

Ich mag diesen Schauspieler sehr gern und seit dem Film "96 Stunden" hab ich "Liam Neeson" schon öfters jetzt in Actionfilmen gesehen und auch hier macht er eine super gute Figur ...
stellt Berlin völlig auf den Kopf und hier und daaa krachen mal wie bei Cobra 11 die Autos aneinander, übereinander oder fallen von Parkhäusern in die Tiefe ^^
Spannung Spiel und Spaß ...
Man(n) kommt hier ganz genüßlich auf seine Kosten und habe mir mit diesem Streifen es auch ein zweites mal richtig gemütlich machen können !!!

Da haut er einen ordentlich wieder aus den Latschen ... nur gewundert hab ich mich überall über die "OZ" Graffities ... die sind doch alle in Hamburg zusichten :D

Für alle Bildformat-Freunde ... hier gibts ganz seichtes Material zu begaffen :D

bedenklich? 11 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 7 Antworten

Murphante

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SIE ^^ ?!!!! :D
Es muss immer eine hübsche Darstellerin mit am Start sein ???
Wolltest du mir das mitteilen ? ... Ich bin auch ein Filmeliebhaber der großartigen OPTIK und mir gefallen die natürlichen Effekte des Fleisches :D *sabber* ... aber der Film muss mich dennoch unterhalten ... das ist wie mit einem Heimatfilm ... tolle Optik doofe Handlung müdes Bildformat ... das bringt den Schwengel nicht auf Touren ... dann nützt auch die Verpackung nix :D ;) you understand me ??? :D


twentyfour

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Nein! Nicht irgendeine hübsche. Eine meiner Herzdamen natürlich. Ich mag nicht jede Hollywoodschönheit. Und ich schrieb ja auch, der Film darf mich nicht langweilen. Er muss nicht immer logisch sein, er kann auch mal von der Handlung her etwas stottern. Aber sonst denke ich, wir verstehen beide was wir meinen ;).


Oskar Gleit

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Bewertung5.0Geht so

Stumpf und sehr vorhersehbar. Schade....

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cyty

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Bewertung7.5Sehenswert

Guter Thriller mit einem super Liam Neeson. Gute Action, gute Dialoge, gute Story, gute Settings. Der Plot- Twist war nur schon viel zu früh offentsichtlich, was die Spannung etwas nahm. Leider kann man diesen Film nur einmal, höchstens zweimal schauen, da man nach Motivation aufbringen kann, ihn sich noch einmal anzutuhen. Trotzdem gute Unterhaltung mit meinem all-time-favorite Liam Neeson :)

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StevenG

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vorgemerkt

der trailer den ich gerad gefunden hab hat mir die ganze story gespoilert x)

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Pherano

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Bewertung5.5Geht so

Sauguter Film! Nur zu schade, das man alles so schnell erahnen konnte wie das Ganze ausgeht. Hätte mich zu gerne vom Gegenteil überzeugt...

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JonnyvsSherlock

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Bewertung5.5Geht so

Oh jetzt erinnere ich mich. Wirkte einfach von vorne bis hinten billig und hatte einen Twist, der so schlecht war, dass man es schon fast mit Humor nehmen konnte;)

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Moviegod

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Guter Thriller, bei dem die Action eher Nebensache ist. Doch das ist keinesfalls negativ gemeint. Die Story nimmt sich ihre Zeit für Erklärungen und Personen. Die wenigen Actionszenen sind dadurch umso unterhaltsamer. Neeson ist einfach der neue Actionstar. Mich freut es sehr, dass als Handlungsort Berlin gewählt wurde und mit Bruno Ganz einer der ganz Großen mitspielt.

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RoboMaus

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Bewertung5.5Geht so

Solide gemachter Killer-mit-Gedächtnisverlust-Thriller mit Logiklöchern. Nicht so spannend und ideenreich wie die Bourne-Reihe, aber auch nicht so schlecht, dass man sagen müsste: 'was soll dieser Abklatsch?'. Manchmal etwas verwirrend und unlogisch: (SPOILER) wenn der ex-Stasi-Agent schon beim Anruf ahnt, das der 'Forscher' Cole ein Bösewicht ist, warum trifft er dann keine Vorkehrungen, um ihn zu beseitigen und bringt sich stattdessen selbst um? Die klassische vergiftete Schuhspitze oder Injektion, oder einfach nur eine Kanone mit Schalldämpfer aus der Jacke abgefeuert - die Möglichkeiten sind endlos. Und das noch, wo er der 'Sektion 15' schon so lange auf den Fersen ist. Wer gibt denn auf so eine schmachvolle Art und Weise kurz vor dem Ziel auf? (SPOILER ENDE). Völlig unglaubwürdig ist auch der Ansatz, mit schnell angelerntem Wissen in das Gespräch mit einem Top-Wissenschaflter einsteigen zu können. In der wirklichen Welt würde es nur eine einzige Frage dauern, bis der merkt, dass dahinter nichts steckt. Ganz zu schweigen davon, (SPOILER) dass die Figur Martin Harris von der Terrororgansitation nur erfunden ist - wie kann es dann sein, dass der Top-Wisssenschaftler und Organisator der Konferenz (Bressser) ihn überhaupt als Fachkollegen kennen und einladen konnte? Zu solch einer Konferenz kommt man nur mit einer entsprechenden Reputation und Publikationen. Und dann noch das: eine Terroristin, die am Schluss Gewissensbisse bekommt und ihr Leben riskiert, um die Bombe zu entschärfen, obwohl das von der Zeit her fast unmöglich ist, und obwohl sowieso niemand mehr dort war. (SPOILER ENDE). Ziemlich dämlicher Plot für einen Film, der Anspruch auf Ernsthaftigkeit erhebt.
Nette Unterhaltung für Zwischendurch, aber nichts, was ich mir zweimal ansehen würde.

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Kaskodil

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Bewertung5.5Geht so

Stereotyper Liam-Neeson-Film.
Schon nach den ersten 5 Minuten konnte man erahnen in welcher (super überraschenden) Rolle sich der Schauspieler (oder eher gespielte Adrenalin-Junkie) mal wieder präsentiert.
Ungewöhnliche Kameraführung (ständig leichte Drehung bei Gedächtnisschwund) - und extreme Shakie-Cam in jeglicher Action Szene (sodass diese daran zugrunde gehen).
Unterhält nur bedingt, lässt kein Spiel für Interpretation, sondern eher für Skepsis in Bezug auf einige Aktionen/ Handlungsschritte.
Schade, der Film hätte in einem mysteriöseren und seriöseren Stil durchaus Haltung beweisen können.

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The Freewheelin Fonda

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Sehe den Film ähnlich wie du, hat nur wegen dem schlechten Twist dann doch 5,5 von mir bekommen ;)


dreamwalker

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Bewertung9.0Herausragend

Wow was für eine geile Story, so was habe ich schon lange nicht mehr gesehen.
Die Identität verloren und dann nicht mehr wissen wer man ist, ein bisschen wie die Bourn reihe, aber einfach nur viel viel besser schon alleine die Story ist der Hammer da haben die echt eine geile arbeit gemacht. Man muss auch eig nicht viel nachdenken an den Film weil man Stück vom Stück immer mehr weiß wer der in Wirklichkeit ist und so was gefällt mir richtig richtig gut, der Film ist total Spannend und man ist auch total gefesselt an den Film, Die Schauspieler haben eine richtig gute Arbeit geleistet.
Also Leute guckt den Film aber ihr sollt nicht viel Action erwarten aber das braucht der Film auch nicht.

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Rubi27

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Bewertung9.0Herausragend

War ein klasse Film! Hat mich mitgerissen und ich wurde überrascht in der Handlung.

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Lili 9ochefort

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Bewertung7.5Sehenswert

Unknown Identity hat mir besser gefallen als die aktuelle Bourne Trilogie und auch besser als 96 Hours ebenfalls mit Liam Nesson. Ein sehr spannender, und fesselnder Old School Thriller in dem das mitraten Spaß macht und die Zeit wie im Flug vergeht. Schön auch das man Frank Langella wieder mal zu sehen bekommt. Sehenswerter Film der es in meine Sammlung geschafft hat. :)

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flolocomon

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Bewertung7.5Sehenswert

Solide inszenierter Thriller mit Liam Neeson in seiner Standard-Rolle als Mann der seine Frau/Tochter retten/Rache für irgendwas nehemen/rausfinden wer er ist/beliebigen anderen Grund einsetzen und dabei möglichs viele Leute vertrimmen/überleben muss. Insgesamt relativ wenige Überraschungen. Dafür schafft es der Film wenigstens die meiste Zeit die Spannung zu halten. Auch der obligatorische Biss in die Faust ob der Dummheit der agierenden Hauptpersonen kam meinerseits überaschend selten zum Einsatz. Einen (kleinen) recht unterhaltsamen Story-Twist gabs auch noch am Ende. Einen Punkt extra gibts für das wirlich schön hässlich inszenierte Berlin im Winter und das detailierte Setdesign (sogar das Telefon von Bruno-Stasi-Gans war ein original DDR-Teil). Klitze-Kleiner Fehler: Die Wege welche die Hauptperson durch die Stadt nimmt sind teilweise unergründlich: Die Taxifahrerin hätte Liam ganzschön gelinkt, wenn sie als "Abkürzung" vom Brandenburger Tor nach Tegel über die Oberbaumbrücke fährt...

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Dareios

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Bewertung7.0Sehenswert

Die Geschichte mit dem unter Gedächtnisverlust leidenden und nach seiner Identität suchenden Helden ist nicht neu, wird hier aber besonders raffiniert erzählt. Die Spannung wird fast durchgängig bis zum wirklich verblüffenden Ende durchgehalten, kombiniert mit wohldosierter Action. Der Schauplatz Berlin ist auch selten in einem amerikanischen Thriller zu sehen, kommt hier aber sehr gut zur Geltung.

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bZerk

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Bewertung7.5Sehenswert

Sehr schöner, und durchweg spannender Streifen, welcher mal wieder beweist, dass auch deutsche Schauspieler durchaus Hollywood-Potential haben. Der Wendepunkt des Films hat mich sprachlos gemacht, was leider nicht viele Filme schaffen.

Abzüge gibt es dann aber leider doch! Undzwar hat es mich tierisch gestört, dass man wichtige, wenn nicht sogar alles verändernde Informationen (die große Wende im Film) in einer 60-sekündigen Szene einfach ERZÄHLT bekommt. Man bekommt die Infos quasi einfach ins Gesicht geworfen und das wars dann. Find ich schade, hätte man eindeutig viel viel mehr draus machen können!

Trotzdem ein sehr sehenswerter Film!

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Erlkoenig

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Spannender Thriller mit spannender Wendung im letzten Filmdrittel. Erstaunlich wie man es schaffen kann, bekannte Orte, die "direkt vor der Tür liegen" (Berlin), durch Filter, Kamerawinkel und Effekte derart zu verfremden. Gefällt mir. :)

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Riese96

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

--------------*100% SPOILERFREI*--------------
''Ohne Ihren Ausweis kann Ich nichts für Sie tun!''- So oder so ähnlich würde die Aussage des Films lauten ;-)
Eine gute Story, tolle Charaktere und ordendtliche Action machen diesen Film sehenswert. Es ist eine sehr komplexe Geschichte die nach und nach entsteht, trotzdem wird es nie langweilig. Der Regisseur ''Jaume Collet-Serra'' hat mit seinen vorherigen (Horror-) Filmen ''Orphan – Das Waisenkind'' und ''House of Wax'' gezeigt, dass Er weiss was einen spannenden Film ausmacht. ''Unknown Identity'' ist ein packender Thriller, der mit gut gemachter Action und einem spannendem Thema gut unterhält!
8 von 10 Punkten.

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Adrian_Veidt

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Bewertung6.5Ganz gut

Mit Freunden geschaut, die auch Ted 3 , Hangover 6 und Texas Chainsaw Massacre 8 gut fänden. Nunja die Erwartung war dementsprechen gleich Null. Dafür war der Film dann aber doch keine Katastrope. Aber irgendwie ein Bourneablkatsch. Die drei Bourneteile waren überragend. Der zweite besser als der erste, der dritte besser als beide davor. Von diesem Film hier aber, wünsche ich mir kein Sequel. Liam Neeson hat mir sehr gut gefallen, deswegen auch 6,5 Punkte.

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FilmFan92

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Bewertung6.0Ganz gut

SPOILER enthalten

Wenn einer eine Reise macht, hat er viel zu erzählen
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Liebes Tagebuch

Letzte Woche ist so einiges passiert. Ich stand auf einer Brücke an der Spree, verabschiedete gerade einen alten Freund der mich besucht hatte und wartete nun auf mein Taxi. Zum Flughafen Berlin Tegel sollte es gehen. Nach New York, die Stadt die Sinatra so schön besungen hat, mit Zwischenstop in Rom. Als ich in der Ferne ein Taxi sah, griff ich nach meinem Gepäck, doch das Taxi schien nicht langsamer zu werden. Es raste direkt auf mich zu, kam von der Straße ab und landete laut-krachend in der Spree. Das Herz schlug mir bis zum Hals. Was war gerade passiert? Eine Frau rettete Jemanden, vermutlich ihren Fahrgast, aus dem Taxi. Sofort waren Rettungskräfte und die Polizei anwesend. Als Zeuge musste ich eine Aussage tätigen. Als die Prozedur beendet war und die Verwirrung über das Geschehen allmählich verschwand, sah ich auf die Uhr. Mein Flug war schon gestartet. Sehr verärgert bemühte ich mich um einen neuen Flug, ich wollte schließlich meinen Cousin besuchen. Ich fand einen billigen Flug, das Problem: 1 Woche warten und Flug startet in Wien. Naja Wien hatte ich bis jetzt nicht gesehen, daher holte ich mir schnell noch ein Zug-Ticket. Alles war wieder im Lot. 4 Tage später traf ich seltsamerweise den Mann aus dem Taxi wieder. Ich erkundigte mich nach seinem Befinden und er begann mir eine außergewöhnlich und unglaubliche Geschichte zu erzählen. Seine Identität sei gestohlen worden, er bat mich um Hilfe. Hilfsbereit wie ich bin, sagte ich natürlich zu. Gemeinsam spürten wir die Fahrerin des Taxis auf. Als ich wieder nach Hause gehen wollte, bemerkten wir, dass wir verfolgt werden, unter Beobachtung stehen. Ein "Ausstieg" war nicht mehr möglich. Nach und nach bildete sich ein Gefüge, ein Grundgerüst, langsam ergab alles einen Sinn. Nachdem wir dem Tod bei einer rasanten Verfolgungsjagd nur knapp entkamen, fanden wir Hilfe bei einem Ex-Stasi Mitglied. Martin Harris, der Mann aus dem Taxi erzählte ihm die Geschichte, dass seine Frau ihn nicht mehr erkenne und ein Anderer seinen Platz eingenommen hat. Es war alles sehr merkwürdig. Doch mit der Zeit wurden die Bilder klarer. Als dann Martins Freund aus den USA nach Berlin kam, hoffte ich auf Aufklärung der ganzen Geschichte. Und es traf mich wie ein Schlag. Martin war ein Killer, sein richtiger Name war wohl William Sean Carmichael, es war alles inszeniert, ein Mord im Hotel Adlon war geplant, es ginge um einen arabischen Prinzen und einen Biologen. Ich war total überfordert. Nachdem die Drahtzieher bei diesem Treffen alle erledigt wurden, ließ Martin, oder William(?) mich gehen, er wollte den Prinzen retten, den Anschlag verhindern, mich aus der Sache rausholen/raushalten, ich weiß es nicht, ich bin immer noch aufgeregt und entsetzt über das, was ich in den letzten Tagen durchgemacht habe.
Am nächsten Tag sah ich in den Nachrichten einen Bericht. Das Hotel Adlon wurde in die Luft gesprengt, zumindest zum Teil. Opfer gab es wohl keine, also hat Martin wohl seine Aufgabe erfüllen können.
Was hatte ich da bloß erlebt? Das nächste mal, wenn mich jemand um Hilfe bittet, danke ich lächelnd ab, das wäre wohl besser.

So nun sitze ich im Zug nach Wien, voller Vorfreude auf meine Reise in die USA. Hoffentlich kann ich die letzten Erlebnisse dort wieder vergessen.

Ich melde mich wieder, wenn etwas Spannendes passiert.

Bis dahin Tüdelü liebes Tagebuch

In Liebe dein Autor

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lieber_tee

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Witzig, da standen wir wohl zeitgleich an der Oberbaum-Brücke in Berlin. Ich hab mich nur schnell aus dem Staub gemacht, mit den Bullen habe ich es nicht so... Na, dann gönn' dir mal einen entspannten Urlaub, nach solch einem Stress...


FilmFan92

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Was für ein Zufall :)
War ne gute Entscheidung zu fliehen, werde ich nächste mal auch machen.
Danke freu mich auf den Urlaub!


Slevin_Kelevra23

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Bewertung7.5Sehenswert

"Unknown Identiny" ist ein packender Thriller der von Anfang bis Ende den Zuschauer fesselt. Vor allem zum Ende hin baut Regisseur Jaume Collet-Serra eine klasse Spannung auf. Zudem überzeugen gut gewählte Drehorte, die sich fast ausschließlich in Berlin befinden. "Unknown Identiny" spielte bei einem Budget von 40 Mio. Dollar über 130 Mio. Dollar wieder ein, ein weiteres Zeichen für die Klasse des Films.

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