Unterwegs nach Cold Mountain

Cold Mountain (2003), US/RO
Laufzeit 155 Minuten, FSK 12, Road Movie, Drama, Historienfilm, Kinostart 19.02.2004

6.4 Kritiker
24 Bewertungen
Skala 0 bis 10
6.9 Community
2352 Bewertungen
31 Kommentare
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von Anthony Minghella, mit Nicole Kidman und Jude Law

North Carolina, um 1860: Ein einziger Kuß, mehr Zeit bleibt Pfarrerstochter Ada und Inman nicht für ihre Liebe, denn dann muß der friedfertige Inman in den Bürgerkrieg ziehen. Drei Jahre lang kämpft er auf Seiten der Konföderierten, überlebt Hunger und Verwundungen und hütet in all dem Grauen das einzige Foto von Ada wie einen Schatz. Nur ihre Briefe geben Inman die Kraft zum Überleben. Als Inman schwer verletzt nach der Schlacht von St. Petersburg im Lazarett liegt, beschließt er zu desertieren. 300 Meilen durchquert er zu Fuß ein Land, das an den Wunden seines Bürgerkriegs leidet. Aber auch Ada hat der Krieg verändert. Nach dem Tod ihres Vaters hätte die zarte Städterin fast vor dem rauen Leben in der Kleinstadt Cold Mountain kapituliert. Mit der Hilfe der naturverbundenen Ruby wird aus Ada aber eine selbstbewusste Frau, die ihren Lebensunterhalt mit der väterlichen Farm erwirtschaftet. Dennoch sehnt sie sich nach nichts so sehr wie nach Inmans Heimkehr. Auf seinem Heimweg begegnet Inman Verbündeten wie dem ehemaligen Pfarrer Veasey und der Kräuterfrau Maddy, aber auch unerwarteten Feinden wie dem Hinterwäldler Junior. Als Inman dann in die Nähe von Cold Mountain kommt, läuft er Gefahr, als Deserteur entdeckt zu werden – auf fahnenflüchtige Soldaten hat es Teague, der Anführer der Bürgermiliz besonders abgesehen.

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Kommentare (31) — Film: Unterwegs nach Cold Mountain

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blockbusterandmore

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Bewertung7.5Sehenswert

"Dieser Krieg wird auf dem Schlachtfeld verloren, aber auch ein zweites Mal von jenen die Zuhause geblieben sind." -

Mit Regisseur Anthony Minghellas bisherigen Filmen warmzuwerden, ist kein leichtes Unterfangen. Denn er inszeniert zwar über allen Maßen ambitioniert, aber auch zeitweilen etwas breitgetreten, sprich seine Werke tragen den Makel, dass sie sie stets etwas zu schwerfällig / wie auf steinernen Füßen stehend wirken, so das trotz aller Korrekheit der vorgetragenen Geschichten der Sprung von guten bis akzeptablen zu "sehr guten" Filmen / wahrlich großem zu erreichenden Dingen in Sachen Erfolg hin versagt blieben. Und auch "Unterwegs nach Cold Mountain" bildet da leider keine Ausnahme...

Trotz einer opulenten Optik und einem versammelten, erstklassigem Cast findet sich in "Unterwegs nach Cold Mountain" die eine oder andere ärgerliche qualitative Schwäche, welche man hätte locker ausbügeln können. In optischen tollen Bildern eines zeitweilen packenden Bürgerkriegsdramas verpackt, kämpfen Jude Law und Nicole Kidman zwar einen verzweifelten Kampf um die große Liebe á la vom Winde verweht, versuchen immer am positiven im Leben festzuhalten / allen Widerständen des Lebens zu trotzen(Clark Gable und Vivien Leigh lassen grüßen), trotzdem findet Regisseur Anthony Minghella, obwohl man einen schönen / guten bis sehenswerten Film durchaus zu Gesicht bekommt, da alle Erzählstränge am Ende zu einem sinnvollem (und tragischen) ganzem verknüpft werden, nie zu einem lineareren (und flotteren) Erzählrythmus. Man kann Anthony Minghella zu Beginn seiner Geschichte erstmal inszenatorisch überhaupt keinen Vorwurf machen, wenn (im klassischen Erzählsinne) dem Betrachter die wichtigsten Protagonisten vorgestellt werden, ihre Werdegänge / Beweggründe für ihr Tun und Handeln und die daraus resultierenden Folgen für diesen in Gegenwartsbeschreibungen und Rückblenden illustriert werden, welche regelrecht miteinander verschmelzen.

Aber da, wo "Unterwegs nach Cold Mountain" sich im nachhinein mal als emotional und spannend in Szene gesetzt erweist, (etwa wenn Jude Law als Deserteur in packender Weise um das nackte überleben kämpfen darf), erfolgen hektische Schnitte und die nächsten Szenerien, in welcher dialoglastig die Erzählung halt breitgetreten wird, die Spannung kann sich zu keiner Zeit auf dem erwartetem Höhepunkt wie in anderen Epen verschiedener Genres / oder des gleichen Genres entladen .. Ähnlich wie in "Wyatt Earp" schleicht sich eine gewisse, irgendwan inszenatorische Langatmigkeit / Redundanz ein, welche dann mit koventioneller Hollywood Dramaturgie wieder ausgebügelt wird, wenn ein solider Ray Winstone als phasenweise auch nebenbuhlerischer Teague und seine Halsabschneider Bande auftauchen, welche auch für die zwar passende, aber vorhersehbare Dramaturgie und das nicht ganz hollywood typische Ende des Filmes ihren Sinn und Zweck erfüllen. Dazu werden werden auch enige nervige Klischees in Bezug auf entsprechende Rollen serviert: Renee Zellwegs verkörperte Ruby Thewes erweist sich zumindest eine gewisse, aber nicht allzulange Zeit lang, als gewöhnungsbedürftig, sprich als zupackende Mamsell aus der Retorte mit verzogener Schmollippe und grässlicher Aufmachung, welcher wohl jeder gerne zum umpflügen im Gaten zu Hause hätte, Charlie Hunnam wirkt am Ende als philosophischer Gegenpart zu Jude Law und blonder, tödlicher Engel mit Eisaugen fast schon wie eine Schurkenkarikatur aus dem Boulevard Theater, welche zwischendurch auch mal mit Salti vom Zaun hüpfen darf (vollkommen überzogen), Cillian Murphy hat leider nur einen kurzen, überzeugenden Auftritt, Ethan Suplee bringt als tumber / naiver Sidekick Pangle die Nerven des Betrachters kurz vor Schluss auf Grund seines unbedachten Handelns in Wallung, Donald Sutherland überzeugt als Reverend Monroeman mit solidem Spiel, ein Hochkaräter wie Philip Seymour Hoffman in der Rolle des Geistigen Veasey dient nur dazu, um zwischenzeitlichen, inszenatorischen Leerlauf zu kaschieren...

In Punkto schauspielerischer Qualität (und auch beim Score) wäre noch mehr herauszuholen gewesen, ebenso sieht man über die genannten Klischees hinweg, da der Cast gut spielt / permanent bzw. zeitweilen überzeugend gegen erzeugten Strom des Scriptes schwimmt. Die besten Szenen gehen überraschenderweise auf das Konto von Natalie Portman und Jude Law, wenn Anthony Minghella das Seelenleben derer Figuren erforscht und Einsamkeit / Isolation zu Zeiten des zur Schau gestellten Bürgerkrieges glaubwürdig illustriert bzw. die Moral und Loyalität seiner Protagonisten auf die Probe stellt... Natalie Portmans Spiel als Sara bzw. Opfer von brutaler Gewalt der anrückenden, überschaubaren Kavallerie erweist sich als höchst authentisch.. Nur gelingt es Regisseur Anthony Minghella nicht in jeder Szene dieses Maximum aus seiner Erzählung und seinen Darstellern herauszukitzeln...

Fazit: Wofür lohnt es sich als Soldat einen langen Weg in "Unterwegs nach Cold Mountain" nach Hause in Kauf zu nehmen? Diese Frage wird zufriedenstellend mit den letzten Einstellungen / Szenen des Filmes beantwortet, wenn ein kurzes Loblieb auf verschiedene Werte wie Familie und Zusammenhalt propagiert werden...Es ist halt unvermeidlich, aber nicht weiter tragisch...Irgendwo erweist man sich als Verlierer, aber doch am Ende als moralischer Gewinner...

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RoosterCogburn

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Nicole Kidman, Jude Law, Renée Zellweger und Donald Sutherland - eine Riege starker Darsteller in einem edlen Film voller Dramatik und grosser Gefühle. Wer Abenteuer und Romantik mag ist hier gut bedient. Wirklich grosses Kino. Klasse Film. Völlig zu recht mit dem Oscar ausgezeichnet. Packend, dramatisch, emotional - großes Kino!

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moviereporter

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

'Cold Mountain' ließe sich sicher einiges Vorwerfen: Oscaranbiederung, zu ausufernde Erzählweise, Vernachlässigung der Realität und Autentität in Sachen Sklaverei und Geschichte.

Doch im Grunde ist der Film ein wunderbar altmodisches, herrlich fotografiertes Leinwandepos mit Lean'schen Ausmaßen, dass mich trotz der Lauflänge nicht eine Minute gelangweilt hat. 'Cold Mountain' ist deswegen aber keineswegs Altbacken und weiß durch verschachtelte Erzählweise die Geschichte immer am Laufen zu halten. Die Schauspieler sind wirklich exzellent gecastet. Dennoch muss man festhalten, dass Jude Law wohl keine Idealbesetzung des Inman darstellt, zumal man den beiden Protagonisten ihre innige Liebe weniger abkauft - diese Liebesszenen werden jedoch auf ein Minimum reduziert und nur gegen End hin gleitet Minghella ein wenig in den Kitsch ab.

Wer klassischen Bürgerkriegsdramen in atemberaubenden Bildern etwas abgewinnen kann, ist hier auf dem richtigen Weg. Der Film wurde seinerzeit bei den Oscars extrem übergangen - aber besonders Kamera hätte meiner Meinung nach berücksichtigt werden sollen (wobei man auch sagen muss, dass es 'Cold Mountain' mit 'Master and Commander' und 'Das Mädchen mit dem Perlenohrring' mit äußerst harter Konkurrenz zu tun hatte.)

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kolja10000

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Bewertung6.0Ganz gut

Ich habe wohl zu viel von dem Film erwartet, als ich damals ins Kino gegangen bin. Solche art von Filme liebe ich und je länger der Film dauert desto besser ist das. Aber leider nicht bei diesem Film. Ich will aber nicht sagen dass der Film schlecht ist, aber irgendwas hat mich bei diesen Film gestört. Die Liebesszene wirkte für mich gestellt und ihre gefühle zu einander glaubt man nicht. Der Film ist zu langatmig und spannung kommt sehr selten auf. Die Story ist etwas schwach, obwohl man sehr viel aus dem Stoff machen konnte, naja Chance vertan. Was am ende des Film für ein eindruck hinterläst, das waren ein paar gute bilder und passender soundtrack. Und dass dem Film sehr viel gefehlt hat

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CapitanKnaecke

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Bei so einem Cast tut es schon weh so eine Kritik zu lesen :/ Hatte mich aber genau deswegen bisher immer vor Cold Mountain gedrückt.


kolja10000

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Für einen DVD abend ist der Film nicht schlecht, aber nicht fürs Kino. Und geschmäcke sind natürlich verschieden


agynessa

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Toller film und so traurig

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Magnolia

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Bewertung6.5Ganz gut

zweifellos kein schlechter film, aber ich konnte mit dem liebespaar nicht wirklich warm werden, da ich nicole kidman und jude law nicht so mag. und die rollen haben meiner meinung nach auch nicht so wirklich zu den beiden gepasst. viel besser haben mir da die nebenrollen gefallen, zB natalie portman.

die eigentliche geschichte gefällt mir auch und die bilder von den landschaften bzw der handlungsort ebenfalls, allerdings habe ich den film vor mittlerweile sechs jahren gesehen und hatte seitdem nicht das bedürfnis ihn noch einmal anzuschauen..wobei, der lief vor ein oder zwei jahren mal im fernsehen, da hab ich nebenbei ein bisschen zugesehen, aber wirklich umgehauen oder mitgerissen hat's mich da auch nicht.

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Claudia :)

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Bewertung7.0Sehenswert

Philip Seymour Hoffman konnte mich hier am meisten unterhalten, gleich danach aber Nicole Kidman. Jude Law gefällt mir nicht so recht und naja dann ist da noch Bridget Jones über'n Bauernhof gelaufen. Ganz anständiger Film, schöne Bilder und doch keine allzu träge Geschichte. Mehr aber auch nicht. Und ich wusste sofort, dass dieser "Georgia" aussieht wie der Sänger von den White Stripes. Er ist es. Jack White. :D

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paeko

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"bridget jones läuft über den bauernhof" sehr schön :D


JohnnyKee

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

„I‘ve gone to find my ain true love and you will be my ain true love“

Cold Mountain ist ein Filmdrama aus dem Jahre 2003.
Trotz der damaligen vielen Filmpreis-Nominierungen blieb der Film ziemlich unbeachtet.
Stellt sich für mich die Frage Warum ? War doch der Film damals einer der besten im qualitativ hochwertigen Filmjahrgang 2003.
Ein Bürgerkrieg tobt in Amerika: Der junge Soldat Inman, der vorher in Cold Mountain gelebt hat, versucht den schweren Weg wieder dorthin zurückzufinden um seine große Liebe Ada wieder zu begegnen, die schon seit seiner Abkunft auf Cold Mountain, mit ihrer gutherzigen Farmerin Ruby, in Angst und Schrecken lebt...

Cold Mountain wird oft als langweilig, unglaubwürdig und nichts besonderes abgestempelt. Dem ist jedoch nicht so.
Der Film beherbergt eine der einfühlsamsten Lovestorys.
Der ganze Film beruht auf dem Thema Hoffnung. Hoffnung auf die Rückkehr von Ada‘s Geliebten Inman, der das Grauen des schauerlichen Krieges durchleben muss um zu ihr zurückzukommen.
Deswegen ist auch die Szene am Brunnen die Wichtigste im Film.
Als Ada nämlich kopfüber in den Brunnen gehalten wird, sieht sie, im Spiegelbild, ihren Geliebten Inman, der von einer Horde Raben umgeben ist. Sie wird Zeuge eines besonderen Schauspiels.
Die Raben gleichen einem Tornado der Inman langsam einhüllt, einschließt und verschlingt. Ada deutet daraus das Inman noch am Leben sei und auf den Weg zu ihr ist. Ständig träumt sie davon und es wird auch oft im Film erwähnt: „Was it you I saw walking home to me, or was it your ghost ?“
Die Hoffnung auf das was sie im Brunnen sah halt sie am Leben.
Sie greift sich an sie wie an einem losen, dünnen Seil.
Der Brunnen wird zu einem Symbol der Hoffnung, ein Portal um ihren Geliebten zu sehen, das nur von ihr benutzt wurden konnte und niemals wieder wird...
Die Kriegsszenen sind schonungslos und gehören zu dem grausamsten was ich je gesehen habe. Nicht weil sie expliziert sind, sondern weil sie ein dumpfes Gefühl in der Magengrube verursachen und weil die Vorstellung der Leidenden und deren Schreie einfach nicht aus dem Kopf verschwinden wollen.

„If you are fighting, stop fighting. If you are marching, stop marching. Come back to me. Come back to me is my request.“

Die Rolle der Ada wird von Nicole Kidman und die Rolle von Inman von Jude Law verkörpert.
Beide machen ihre Sache gut hinterlassen aber als Liebespaar keinen bleibenden Eindruck. Nur wenn sie nicht zusammen auf der Leinwand zu sehen sind kann jeder sein volles Potenzial ausschöpfen. Aber wie gesagt, als Liebespaar funktionieren sie irgendwie nicht. Die Nebenrollen wurden hochkarätig besetzt mit Natalie Portman, Giovanni Ribisi, Philip Seymour Hoffman, Donald Sutherland, Ray Winstone...
Aber einen besonderen Platz in meinem Herzen hat Brendan Gleeson mit seiner Vorstellung als liebender Vater Stobrod Thewes gefunden. Sein Charakter ist einzigartig und man hat sofort eine Art väterliches Verhältnis zu ihm.
Der Charakter Ruby wird von Renee Zellweger perfekt und emotional dargestellt (Oscar!!)Im Film hieß es, das Ruby Thewes früher als eine K-A-T-A-S-T-R-O-P-H-E bezeichnet wurde. Aber nicht für mich. Ihr Charakter ist unglaublich liebenswert und man schließt sie, trotz ihrer Strenge, sofort ins Herz.
Die wunderschöne Waldlandschaft lädt zum träumen ein.
Hier verschmilzt unsere gewohnt einzigartige Natur mit den klassischen Gebäuden der Bewohner und deren einfachen aber faszinierend Kostümen. An diesem Film kann man ein weiteres Beispiel betrachten wie schön unsere Natur sein kann.
Der Score ist simpel mit seinen typischen amerikanischen Rhythmus und Klängen aber dennoch großartig und sehr einfühlsam. Lieder werden im amerikanischen Südstaatenakzent gesungen was auch zu der Atmosphäre des Films beiträgt.
Aber ein Song des Films hat es mir ganz besonders angetan und zwar der der von Sting geschrieben wurde und von Alison Krauss gesungen wird: „You will be my ain true love“.
In diesem Song steckt so viel Gefühl wie in kaum einem anderen.
Die leichte Stimme von Krauss gibt dem Song eine märchenhafte Stimmung und man will regelrecht träumen. Der Song ist für mich der beste Filmsong aller Zeiten.
Die Melodie und der Text wollen einfach nicht aus dem Gedächtnis verschwinden.
Ein regelrechter Ohrwurm der besonderen Art.
Den ich summe es die ganze Zeit, immer und immer wieder: „You‘ll walk unscathed through musket fire, no ploughman‘s blade will cut three down, no cutless wound will mark thy face, and you will be my ain true love....."

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Nemsis

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Bewertung5.5Geht so

Naja.

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Anika1182

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Bewertung9.5Herausragend

Ich find ihn toll..

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Filmkenner77

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Bewertung7.0Sehenswert

Schön bebilderte, epische Mischung aus Kriegsdrama und Liebesfilm.

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Moe Szyslak

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Bewertung7.5Sehenswert

Also ein wenig sehr lang war er ja schon....aber mir hat er eigentlich ganz gut gefallen.
Was ich etwas schade fand war, dass man zu wenig vom Bürgerkrieg an sich am Anfang gesehen hat. Es gab das Ziehen in den Krieg und diese eine Schlacht, aber dazwischen war leider nichts zu sehen. Schade, da hätte man gut etwas einbauen können und mit Zugabe von einem kurzen Umriss der Geschichte des Bürgerkriegs wäre der Film bestimmt noch besser geworden.
Aber er war auch so gut, die beiden Parallelhandlungen waren mitreißend und spannend erzählt worden. Laws (den ich hier nicht sonderlich gut fand) Odyssee zurück nach Cold Mountain war spannend und ereignisreich, Kidmans (die ich nach einiger Zeit sehr gut fand) Sorgen daheim waren auch klasse, also als Melodram mit beinahe epischer Überlänge hat das fast perfekt funktioniert. Ich fühlte mich gut unterhalten. Klar, einiges war schon krass übertrieben kitschig und es wurde auch die Klischeemottenkiste wieder mal sehr weit geöffnet ab und wann, aber was ich gut fand war, dass das im Prinzip keine wirklich erfreuliche Geschichte war. Klar, es war eine Liebesgeschichte (mit einem sehr vorhersehbaren Ausgang übrigens), aber die ganze Stimmung war doch sehr bedrückend und deprimierend. Die Heimatgarde terrorisiert die Zurückgebliebenen und verfolgt gnadenlos die Fahnenflüchtigen und überall herrscht Not, Armut, Trauer und Ungewissheit. Also das fand ich schon sehr gut rübergebracht, auch wenn das (natürlich) desöfteren auch sehr melodramatisch war.
Klasse Bürgerkriegs(melo)drama in meinen Augen. Muss sowas nicht immer haben, aber ab und an schon. Wie gesagt, mir hats gefallen, trotz aller Melodramatik, Vorhersehbarkeit und Schnulzenszenen.
Und was ich auch noch klasse fand war, dass sich da viele Stars die Nebenrolleklinke in die Hand gaben. Kurze aber einprägsame Auftritte von Natalie Portman, Phillip Seymour Hofmann oder Giovanni Ribisi haben dem ganzen Geschehen noch die richtige Würze gegeben. In den größeren Nebenrollen gefielen mir Kathy "Picket Fences" Baker, Ray Winstone und natürlich Renee Zellweger, die den Inbegriff des Bauerntrampels einfach perfekt spielte, sehr gut. Und sehr gefreut habe ich mich auch über die kleine Rolle von Charlie Hunnam ("Sons of Anarchy") als fieses Mörderschwein

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cpt. chaos

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Bewertung6.0Ganz gut

Gut gespieltes Liebesdrama, wenngleich zeitweise etwas übertrieben melodramatisch, aber dennoch ist die mit tollen Landschaftsaufnahmen gespickte Story recht brauchbar.

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doctorgonzo

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Bewertung2.5Ärgerlich

Viel viel dümmlicher als man auf den ersten Blick wahrhaben möchte. Beginnend mit Einstellungen der sogenannten Kraterschlacht 1864, einem der letzten größeren Siege der Konföderierten im Sezessionskrieg, zeigt sich schon hier im Ansatz, dass der Film stellenweise fragwürdige Prioritäten setzt; es wird erschreckend viel Wert auf möglichst detailliertes und kreatives Sterben gelegt und die Komplexität des Ganzen wird mehrheitlich unter den Tisch gekehrt. Anschließend kommen immer wieder abstrakte Liebesschwüre, gemischt mit pseudo-verzweifelten Reisebildern vor. So wirkt die ganze Geschichte wie eine (in der Filmhölle angerührte) Mischung aus "John Rambo" und einer Rosamunde Pilcher Geschichte. So können auch die schönen Landschaftsbilder und das engagierte Spiel sämtlicher Darsteller kaum etwas dagegen tun, dass das alles einfach lästig wirkt und trotz der erwähnt guten Darstellerriege nie so etwas wie Atmosphäre zwischen den Rollencharakteren aufkommt, was zusammen mit der phlegmatischen Inszenierung den Film wirken läßt, als müßte der Zuschauer die Odyssee des W.P. Inman (Law) in Echtzeit erleben...

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GeorgH

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Dies ist kein amerikanischer Bürgerkriegsfilm. Der Bürgerkrieg bildet lediglich den Handlungsrahmen.
Der Film hat eine eindringlich beklemmende Wirkung, dazu eine ganz hervorragende Filmmusik und außerdem tolle Schauspieler (besonders Renée Zellweger).

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paeko

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Bewertung9.0Herausragend

ein schöner kitschiger film mit sehr emotionalem ende einfach super ... mein fiebert die ganze zeit mit inman mit ..das er nach hause kommt :p

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Chris12zero

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ein großartiges Kriegsdrama mit tragischer Liebesgeschichte !! Klasse Darsteller !!
Großes Kino !!

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Yuhlia

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Bewertung9.0Herausragend

Wunderschöner und trauriger Film.
Vielleicht etwas sehr lang und das Ende fand ich einfach etwas enttäuschend, nachdem man so lange gewartet hat..
Trotzdem zu empfehlen.

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Tyler

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Bewertung0.0Hassfilm

Der Film ist stinklangweilig. Lediglich die rar gesääten Kriegsszenen sind interessant. Die Darsteller sind fehlbesetzt, allen voran Renee Zellweger, die allerdings in jedem Film fehlbesetzt ist. Ich konnte mit keinem der Charaktere etwas anfangen, da sie alle ziemlich klischeebeladen und überzeichnet sind. Das Ende ist einfach nur lachhaft und dämlich, passt von den von mir verwendetetn Adjektiven her allerdings super zu diesem Meisterwerk. Was mich allerdings am meissten nervt, und was auch mit der Grund für die Hassfilmbewertung ist, ist das ich gegen solche "Liebesgeschichten" unglaublich allergisch bin, ala "wir kennen uns zwar erst 2 Sekunden aber ich liebe dich, ich liebe dich für immer, ich würde sterben für dich". Das ist einfach nur unglaubwürdig und der reinste Kitsch Overkill. Nein danke.

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Tyler

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lass ihn uns greifen und mit ihm tanzen, und Jude Laws Kopf auf einer Lanze ;)


Bandrix

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Ne du, dafür macht der zu gute Filme :)


Bitle

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Genauso stell ich mir ein Kriegsdrama vor!!!

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