Vom Suchen und Finden der Liebe

Vom Suchen und Finden der Liebe (2005), DE
Laufzeit 107 Minuten, FSK 6, Komödie, Drama, Kinostart 27.01.2005

2.1 Kritiker
14 Bewertungen
Skala 0 bis 10
5.1 Community
538 Bewertungen
18 Kommentare
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von Helmut Dietl, mit Moritz Bleibtreu und Alexandra Maria Lara

Der Komponist Mimi Nachtigal (Moritz Bleibtreu) und die Sängerin Venus Morgenstern (Alexandra Maria Lara) verlieben sich unsterblich ineinander, streiten sich sieben Jahre lang und trennen sich schließlich. Nach der Trennung wird ihnen schmerzlich bewusst, dass sie die große Liebe ihres Lebens verloren haben. Zunächst versucht jeder von ihnen seinen Kummer auf pragmatische Weise zu bewältigen: Venus nimmt sich einen neuen Freund, Mimi das Leben. Als sie dann schließlich feststellen müssen – er im Jenseits, sie im Diesseits – dass sie einfach nicht ohne einander sein können, scheint es zu spät. Verzweifelt, aber unerschütterlich im Glauben an eine Liebe, die über den Tod hinaus geht, steigt Venus, wie einst Orpheus, in die Unterwelt hinab, um ihren verlorenen Geliebten zurückzuholen… (omdb)

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Kritiken (3) — Film: Vom Suchen und Finden der Liebe

Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten

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2.0Ärgerlich

Im Lichte des Slapsticks wirkt das Liebesdrama wie ein ungewolltes Stiefkind; zugleich verströmt der Film eine tiefe Melancholie, die die leichte Komödienoberfläche Lügen straft. Da die Schauspieler große Gefühle nur imitieren, ist es wohl das Innenleben des Autors und Regisseurs, das hier bis auf die Leinwand durchschlägt. Helmut Dietl, selbst einer Venus verlustig gegangen, scheint tieftraurig gewesen zu sein, als er den Film drehte. Und nichts ist bitterer als aufgesetzte Fröhlichkeit.

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Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost

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2.5Ärgerlich

"Vom Suchen und Finden der Liebe" sei, betont Dietl, eine Komödie. Dumm nur, daß man so selten darin lachen kann. Oder wenn, dann nur unfreiwillig. Eine unfreiwillige Komödie also.

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Mr Vincent Vega: Fünf Filmfreunde, gamona, D...

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1.0Ärgerlich

Welche Substanzen vonnöten sind, um diesen Irrsinn jenseits alles Guten auch nur eine Sekunde lang ernsthaft auf ein Publikum loszulassen, muss erst noch geklärt werden. So lange aber bleibt das Entsetzen ob dieser weder komischen noch eigenwilligen, sondern zutiefst desaströsen und peinlichen Geplänkels. Teutonische Zelluloidverschwendung, wie sie grausamer kaum sein könnte.

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Kommentare (15) — Film: Vom Suchen und Finden der Liebe

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graveyardstory

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Bewertung3.0Schwach

Langweilig³ kommt dieses Stück Film daher und gibt sich dabei unheimlich anspruchsvoll. Möchte witzig, charmant und lustig sein, doch die einzigen Atribute die mir dazu einfallen sind 'sinnfrei' und 'witzlos'.
Helmut Dietl versuchte hier wohl irgendwie eine Verbindung zwischen Ironie und Pathos zu finden - gelungen ist es ihm allerdings nicht.

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momopipi

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Bewertung7.5Sehenswert

Der wohl wahrste Liebesfilm überhaupt. Zwar nimmt der Film sich die meiste Zeit über kaum ernst, immerhin wirkt alles so extra kitschig und unspektakulär, sodass ich automatisch den Ironiestempel gezückt habe. Eine Komödie ist es halt aus meiner Sicht genau wegen dieser Ironie, die liebevolle und eigentlich auch gute Besetzung sorgt meiner Meinung nach fast nur für einen gewissen Grad an Sympathie. Trotzdem fand ich die ein oder anderen Kleinigkeiten ganz süß. Einige stellen im Film waren vielleicht auf den ersten Blick total unnötig und auch langweilig, aber letztendlich funktioniert der komplette Film ganz gut und wird für mich sogar fassbar. Das Ende war absolut passend und gerecht. Es ist einfach interessant, dass sich die Bewertungen hier zu dem Film ziemlich krass von 0,0 bis 10,0 Punkten erstrecken, sodass letztendlich die Community-Bewertung bei ca. 5p liegt :D

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Predator112

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Bewertung0.0Hassfilm

Ich hasse diesem film er ist lw und hat keinen sin :((((

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Joe Gillis

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Bewertung1.0Ärgerlich

Nichts (gar nichts) gegen Kitsch in Übergröße – aber warum muß es so langweilig sein? Dietls Stärke lag einst in der satirischen Überspitzung konkreter gesellschaftlicher Zustände; »Suchen/Finden/Liebe«, ein weitgehend pointenfreies Werk, spielt im mythisch-melodramatischen Nirwana (das teilweise aussieht wie ein Stadteil von Berlin). Die großgemeinten Bilder wirken seltsam leer, Laras und Bleibtreus Bemühen, den von ihnen verkörperten Charakter-Konstrukten Leben einzuhauchen, erzeugt nicht mehr als einen leichten, aber stetigen Tränenfluß in ihren versteinerten Gesichtern. Und leise flehen süße Lieder. Zwischendurch ist gelegentlich der vertraute Dietl-Süskindsche Ton zu vernehmen (»elysischer Nuttenpuff«), aber er klingt nur mehr wie ein ferner Nachhall aus dem Reich der filmisch Toten. Darauf einen Becher Lethewasser.

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homechiller

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Bewertung7.0Sehenswert

Heino Ferch als hermaphroditer Hermes, unvergesslich! Auch sonst finde ich den Film sehr unterhaltsam.

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Kris

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Bewertung3.0Schwach

Das passiert, wenn man versucht, unglaublich originell zu sein. Übertrieben, kitschig, von allem viel zu viel.

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felifee

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Bewertung9.0Herausragend

wunderschöne, traurige geschichte, welche grenzen die liebe überschreiten und durch welche kleinigkeiten man sie kaputtmachen kann

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Juuro

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Bewertung9.0Herausragend

Mimi Nachtigal (Moritz Bleibtreu) und Venus Morgenstern (Alexandra Maria Lara) sind ein Musikerpaar. Er ist KOmponist und sie erfolgreiche Sängerin. Sie lieben sich unglaublich sehr. Trotzdem geht ihre Liebe in die Brüche. Er ist ein erbarmungsloser Komponist der seinen Interpreten alles abverlangt. SOmit auch ihr. Das ist ihr zu viel und sie trennt sich von ihm. Er kommt damit nicht klar und ist kurz vor dem Wahnsinn. Mimi sucht deshlab Hilfe bei seinem Freund Theo (Uwe Ochsenknecht). Der ist ein vielbeschäftigter Uni Professor mit einer sexuell frustrierten Frau (Anke Engelke). Mimi sucht schließlich Zuflucht auf der griechischen Insel auf der er damals mit Venus seinen ersten Urlaub verbrachte. Er schläfert sich aus Kummer eines abends mit Schlaftabletten ein. Als er tot ist erscheint ihm Hermes (Heino Ferch). Hermes springt mit MImi durch einen Brunnen der in sowas wie die Hölle führt. Theo bekommt unterdessen ein schlechtes Gewissen und reist ihm alleine nach. Seine Frau hat derweil einen One-Night-Stand mit einem Psychotherapeuten (Harald Schmidt). Sie reist Theo danna ber doch nach. Der hat sich in Griechenland inzwischen sehr gut eingelebt und ist zusammen mit einr sehr hübschen Einheimischen Schafhirte geworden. Scheints hat ihn diese Einheimische auch dazu bewogen seine sexuelle Unlust zu überwinden.
Mimi wird unterdessen von Hermes getriezt. Er verwandelt sich immer wieder Venus und spielt ihm vor sie zu sein. Venus selbst bekommt auch ein schlechtes Gewissen und erkennt dass nur Mimi ihr ein udn alles ist. Sie reist ihm auch anch und springt durch den Brunnen in die Unterwelt…

Der Film hat bei Filmstarts zwar eine recht schlechte Kritik bekommen. Aber ich finde ihn echt sehr gut. Die Schauspieler sind die oberste Liga deutschlands. Die Story ist zwar echt sehr komisch… aber das geilste sind die Dialoge. Ein Beispiel, Hermes und Mimi am Brunnen:

Hermes: So, wir springen jetzt da dorch, dann sind wir in der Unterwelt.
Mimi: Aha hmja…
Hermes: Ja dann los…
Mimi: Öhm
Hermes: Du hast Angst!
Mimi: Hmmm.. ja!
Hermes: Egal, das tut nicht weh. Los spring jetzt!
Mimi: Ne, oder…?

Das kommt hier jetzt leider garnicht gut rüber. Aber die Mimik vonArtikulierung von Moritz Bleibtreu dazu ist einfach genial! Uwe Ochsenknecht als spitzer Schafhirte ist auch sehr nett anzusehen. Vor allem als dann Anke Engelke um ihn rumrennt und versucht ihn dazu zu bewegen wieder mit ihr anch Deutschland zu kommen! Ein seeehr schöner Film!

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trashmasterjay

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

„Es heißt StErrnschnuppen und nicht STEARNschnuppen. Wer STEARNschnuppen sagt, ist entweder ein Hamburger – oder ein Arschloch!“

Oper in die Moderne zu holen ist etwas schwieriges, es ganz nebenbei geschehen zu lassen, das ist etwas Großes.
Genre und Schauspielervorlieben ignorierend, bleibt bei diesem Film viel Wahrheit und das gute Gefühl, dass es keine große Liebe gibt, wenn sie sich dem Alltag konfrontiert sieht.
Sehr überzeichnet in den einzelnen Charakteren, beschreibt der Film doch Lebensphilosophie und bietet jede Menge Postkartenbilder, mit wunderbaren Farbkontrasten und klaren Linien.
Und ganz heimlich, ohne es dem Zuschauer bewusst zu machen, bleibt die Musik von Madama Butterfly oder eben auch Tosca.

-- wohin geht die Liebe, wenn sie geht!

Einer meiner 5 LieblingsLiebesfilme, mit Ohrwurmgefahr.

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tin

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Bewertung0.5Schmerzhaft

einfach doof.

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nordlicht

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Bewertung1.0Ärgerlich

laaaaaaaaaaaaaaangweilig!!!!

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Motsche

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Bewertung7.5Sehenswert

Heino Ferch als weiblicher Gott ist super!!! Das reicht um den Film so zu bewerten ;o)

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alanger

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Bewertung1.0Ärgerlich

dietl war mal SO gut (kir royal, stonk) aber schon mit dem eitlen rossini gings bergab (isser auf einer überdosis ferris hängengeblieben?).
das hier scheint sein künstlerischer offenbarungseid zu sein ...oder gehts noch schlimmer bei ihm?
einen punkt für vergangenen ruhm.

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annaberlin

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Bewertung0.0Hassfilm

Wie peinlich es mir als Filmemacher wäre, so eine gequirlte Sch** auf mein Publikum loszulassen. Leider kann ich keinen 3. Hassfilm bei moviepilot hinzufügen! Geht gar nicht. GAR NICHT! Einen Punkt gibts lediglich für Moritz Bleibtreu - nein doch nicht, weil er in so einem Schrott mitspielt. ÄTZEND!!!!!!!!!!!!!!!

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Dshamilya

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Oh ja, auf die künstlerischen Freiheiten des Films muss man sich möglicherweise erst mühsam einlassen; die Beziehungsthemen und -dramen sind allerdings dermaßen treffsicher gelungen, dass sich der Eine oder Andere verstört distanzieren wird. Unübertroffen, wie Uwe Ochsenknecht und Anke Engelke als vielbeschäftigtes Yuppie-Ehepaar erfolglos versuchen, ihren nächsten Beischlaf zu planen.

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