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Hans Zimmer und das Ende der Filmmusik

Mr Vincent Vega (Rajko Burchardt), Veröffentlicht am 01.08.2012, 08:50

Seine Beliebtheit gibt ihm Recht. Hans Zimmer und Personal prägen die Filmmusik des heutigen Mainstreamkinos. Mit systematischer Primitivität und ohrenbetäubendem Lärm versetzten sie einer großen Kunst den Todesstoß.

Hans Zimmer Hans Zimmer © Warner Bros. Pictures

Niemand hat die Musik im Hollywoodkino der letzten 20 Jahre so definiert wie Hans Zimmer. Er ist der erfolgreichste, meistbeschäftigte und einflussreichste Filmkomponist der Gegenwart. Seine Soundtracks finden Absatz wie Chart dominierende Pop-Alben, sein Name steht wie kein anderer für populäre Filmmusik. Der gewaltige Zimmer-Stil ist untrennbar verbunden mit den großen teuren Kinofilmen unserer Zeit, dem Popcornopium des Unterhaltungsvolkes. Kaum denkbar wären die durch Grashalme gleitenden Hände, die vergnügt durch die Karibik brausenden Piraten oder die über der Skyline von Gotham City justierten Kameraansichten ohne die klangliche Eingängigkeit von Hans Zimmer und Personal. Den Klonrekruten der Knopfdruckschmiede, herangezüchtet zur nachhaltigen Zimmerisierung der Filmmusik.

Das Prinzip ist zunächst eines der Arbeitsteilung. Die von Zimmer initiierte Media Ventures Crew, durch ein Zerwürfnis mit Kollaborationspartner Jay Rifkin in Remote Control Productions übergegangen, beschäftigt eine Vielzahl von Musikern und Komponisten, aus deren zusammen gewürfelter Gemeinschaftsarbeit marktführende Blockbuster-, Videospiel- und Werbemusik entsteht. Zimmer, der nie eine akademische musikalische Ausbildung absolvierte, fördert im Rahmen dieses Unternehmens vielbeschäftigte Composer wie Klaus Badelt, Steve Jablonsky, Heitor Pereira, John Powell oder Harry Gregson-Williams. Einen kurzen, aber aufschlussreichen Einblick in die entsprechenden Produktionsprozesse liefert eine frühe Folge der grandiosen Arte-Reihe Durch die Nacht mit …, in der John Carpenter und Franka Potente die Studios von Hans Zimmer besuchen. Über ein Dutzend Mitarbeiter werkelten dort seinerzeit parallel an der Musik zu Fluch der Karibik. Sichtlich befremdet gibt Carpenter anschließend zu Protokoll: „Er hat viele Musiker, die für ihn komponieren. Andere schreiben, aber er ist der Komponist. Wie funktioniert das?“.

Mit der Gründung von Media Ventures, deren Mitglieder für einen seit den achtziger und insbesondere späten neunziger Jahren salonfähig gewordenen Filmmusikstil stehen, sicherte Hans Zimmer seiner kompositorisch auf Schlagerniveau angesiedelten Musik einen fruchtbaren Nährboden, von dem aus die charakteristischen Merkmale seiner mit Primitivität („Minimalismus“) und Wiederholung („Markenzeichen“) arbeitenden Klangteppiche flächendeckend produziert werden konnten. Aufgrund der generischen Natur seiner Filmmusik, die sich beliebig einsetzen, vervielfältigen und austauschen lässt, entwickelten sich Stil und Produktionsweise zur willkommenen Praxis im Zusammenhang zu immer wichtiger werdenden Soundeffekten, die mit klassischen Filmscores zu konkurrieren schienen, und einem bei musikalisch überwiegend inkompetenten Filmemachern wie Ridley Scott oder Christopher Nolan erwünschten flexiblen Umgang mit ihr. Folglich verlegte sich Zimmer immer mehr auf ein bereits vor Drehstart des eigentlichen Films entwickeltes Arsenal an Suiten, Motiven und Melodien, die in der Postproduktion dem endgültigen Schnitt entsprechend angeordnet werden können. Eine musterdienliche Anpassung an die Mechanismen des großen Spektakelfilms.

Dadurch läuft die Musik von Zimmer und Personal einerseits nicht Gefahr, sich als eigene Stimme des Films zu behaupten, und kann andererseits beliebig zusammengeschustert werden. Eine solche Vorgehensweise, die, zumindest in dieser Konsequenz, schon per definitionem keine filmmusikalische Qualität zulassen kann, liefert eine wesentliche Erklärung für die hohlen Klangebilde, das überschaubare stilistische Repertoire und den formelhaften Aufbau der Zimmerschen Retorten-Scores: Weitgehend einfalls- und ausdruckslos, simpel strukturiert, immer wiederkehrenden Mustern verpflichtet. Zuverlässig in der lausigen Themenverarbeitung, der auf treibende Rhythmik ausgerichteten Hooks und Loops, der dröhnenden, bräsigen, lauten Präsentation. Hans Zimmers Musik ist dabei so weit in sich standardisiert, dass sie ein für ihn typisches sowie durchweg verkenn- und wechselbares Gesamtwerk bildet, in dem Filmscores durch kreative Kraut-und-Rüben-Arbeit und wüste Kollaborationen nur noch wie Regler auf einem Mischpult hin und her geschoben werden müssen. Demgemäß ist zwischen einem Stück wie „The Battle“ vom Soundtrack zu Gladiator und „He’s a Pirate“ aus Fluch der Karibik kaum mehr ein Unterschied hörbar. Klingt ein King Arthur wie Transformers (hört selbst) oder säuselt Der schmale Grat wie Inception (siehe da). Eine einzige große Klangsoße, die mal von Zimmer, mal von einem seiner Klone gerührt wird. Aber stets gleich bleibend schrecklich ist.

Dass eine solche Musik nie imstande sein wird, mehr als nur Untermalung, Teppich oder Getöse zu sein, das wissen Zimmer und Personal vielleicht sogar selbst. So wie sie vielleicht auch wissen, dass Filmmusik nicht nur große Musik sein kann, voll von Komplexität, wahnsinnigen Partituren und ausgeklügelten Arrangements, sondern dass sie die Fähigkeit besitzt, Geschichten zu erzählen, Verstecktes zum Vorschein zu bringen, Verbindungen zu schaffen. Indem sie einen Film nicht nur vordergründig begleitet oder gar verkleistert, sondern motivisch kommentiert, herausfordert, zum Leben erweckt. Indem sie das Erbe der alten Meister fortführt und einen Dialog zwischen Film und Musik eröffnet, wie es ihn eben so auch nur in der Film-Musik geben kann.

Die ideenlose, handwerklich miserable Arbeit von Zimmer und Personal ließe sich gekonnt ignorieren, würde sie nicht längst die gesamte Filmmusik vergiftet haben. Müssten nicht selbst gestandene Komponisten und aufregende Neuzugänge zumindest partiell jene Erwartungen erfüllen, die Industrie und Massenpublikum Dank des klanglichen Geplärrs der Media Ventures Crew an Filmmusik stellen. Wenn selbst ein John Williams oder Danny Elfman nicht umhin kommen, in Star Wars: Episode II – Angriff der Klonkrieger beziehungsweise der Kinoadaption von Hulk das Zimmersche Ethno-Klischee der Moaning Woman zu bemühen. Wenn sogar der talentierte Alexandre Desplat in den letzten Harry-Potter-Filmen die leidigen Vierviertelrhythmen über den Vorspann dreschen oder die eigentlich spannende Houseformation Daft Punk für ihren ersten Filmscore zu Tron Legacy nur die dröhnenden Motive aus Batman Begins und Inception nachspielen muss – dann lässt der Negativeinfluss von Hans Zimmer und Personal das Filmmusikherz rücksichtslos ausbluten.

Mein Dank für wertvolle Anregungen geht an den fachkundigen Moviepilot-User Schlegel. Hans Zimmers musikalische Penetranz kann aktuell in The Dark Knight Rises durchlitten werden.


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Kommentare

über Hans Zimmer und das Ende der Filmmusik


flomuellerofficial

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Auch ich als Musikstudent kann diesem Beitrag nicht zustimmen. Die Vielfalt der Musik von Hans Zimmer beschränkt sich nicht nur auf die letzten Projekte. Wenn man sich die Musik von seinen früheren Filmen anhört wie z.B. Rain Man, über True Romance zu unbekannteren Filmen wie The Holiday oder Matchstick Men (einer meiner Lieblings-Scores von Hans, nach FDK) geht und sich die Musik von König der Löwen anhört und über Fluch der Karibik zu Batman kommt, sieht man die Variationen, die er bringt. Es klingt immer neu und immer anders. Natürlich wird immer mehr Wert auf die Technik gelegt, jedoch verbindet er das super mit dem Orchester, ob minimalistisch oder nicht - es trifft den Charakter des Films perfekt!
Noch dazu sind die Orchestrationen sehr sehr gut und auf höchstem Niveau arrangiert. Ein Beispiel finde ich die zweite Hälfte von "I don't think now is the best time" aus dem FDK OST. Wie die Hauptstimme durch die verschiedenen Instrumentengruppen wandert zeigt in meinen Augen einen wahren Künstler in ihm.
Ein weiteres persönliches Beispiel für seine Außerordentliche Arbeitsweise ist mein früherer Schlagzeuglehrer, der den dritten Teil von Fluch der Karibik an der Snare Drum und den Timpanis gespielt hat für ihn. Es gab in seinen Sheets keine Dynamiken, dafür hat er sich selbst davor gestellt und mit geschlossenen Augen per Handzeichen angegeben ob er es einen Tick lauter oder leiser möchte und die Spieler so lange spielen lassen bis er es für perfekt empfunden hat.
Ihn hier so schlecht darzustellen würdigt wohl in keiner Weise sein Talent und zeigt eher mal wieder von einem schlecht informierten Journalist, der von Musik keinerlei Ahnung besitzt, aber seinen Senf dazu geben muss!
Peace ;)

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MJ92

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Was sicher ist, dass Hans Zimmer ein Phänomen unserer heutigen Zeit ist. Als vielleicht der einflussreichste Komponist Hollywoods bringt es, denke ich, reichlich wenig ihn und seine Musik zu verteufeln und zu verurteilen. Viel mehr sollte man sich mit dieser außeinander setzen und wenn es einen wirklich interessiert, fragen warum er solch einen Erfolg hat. Und nur weil etwas "massentauglich" oder "simpel" ist, heißt es noch lange nicht, dass es schlecht ist. Hans Zimmer ist auf jeden Fall einen neuen Weg in der Geschichte der Filmmusik gegangen und hat uns somit einen neuen Zugang zu ihr ermöglicht. Ob das gut oder schlecht ist, ist glaube ich gar nicht die Frage. Denn alles verändert sich - kontinuierlich. Ich persönlich (Musikstudent) bin ein riesen Fan seiner Musik, denn er hat (z.B. bei TDK) wie ich finde den emotionalen Kern der Geschichte und der Charaktere herausgefiltert und vertont. Und das ist es auch was Filmmusik meiner Meinung nach tun sollte. Emotionen erzeugen und verstärken. Das ist etwas, was er auf jeden Fall kann.
Hasstiraden bringen keinem etwas. Eine, vielleicht eher pysychologische Auseinandersetzung mit dem Phänomen Hans Zimmer wäre hier angebrachter!

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l'étrangère

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http://www.youtube.com/watch?v=jq5kbNW8VKU

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SwithXeniachen

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:D Die stereotype, immer gleich Musik von Zimmer, die man hier scheinbar herauszuhören scheint, kann auch nur derjenige schlecht finden, der keine Ahnung von Musik bzw vom Komponieren hat.
Es ist mehr als logisch, dass die Credits von Batman Begins - The Dark Knight - The Dark Knight Rises einen goldenen Faden haben. Die Filme gehören zu einer Reihe, folglich kommt in der Musik immer wieder das Thema durch.
Wer keine Streicher mag oder im Ganzen kein Orchester, der hat hier eben Pech! Versucht mal 2,5 Std lang Dubstepfilmmusik zu hören, danach kommt ihr mit blutenden Ohren raus.
Es hat schon einen Sinn, warum die Musik in Filmen klassisch angehaucht ist. Es soll begleitend wirken und nicht im Vordergrund stehen. Das lässt sich kaum mit einer Elektrogitarre machen :D da sind wir uns doch wohl einig!

Ferner ist die Musik von Zimmer und seinen PRoduktionsfirma IMMER anders und immer ist eine "epische" Melodie dabei. Das kann hier niemand anzweifeln, es sei denn er ist taub!

Aber freut mich, dass Mr. Vegas wieder einmal inkompetent aus der Reihe quatscht, man will ja schließlich etwas Aufmerksamkeit

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Coraxx85

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Es gibt aber noch Filme mit hochwertiger Filmmusik, siehe Drive!

http://www.youtube.com/watch?v=QdP2q88rw3U
http://www.youtube.com/watch?v=boFhHOjljs0

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TWDuke

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Das mit der Einfallslosigkeit kann man unterschreiben. Aber innerhalb eines einzigen Filmes Musik zu wiederholen, ist ja nun nicht verwerflich. Der Moaning Woman-Part war interessant, besonders als ich herausfand, dass der Begriff auf einer Lisa-Gerrard-Performance basierte.

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CrazyWizard

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Ach, solche Debatten finde ich immer schwierig. Festzuhalten ist, dass es sich hier um Kunst dreht, um Musik und jegliche Formen von Kunst, sei es Film oder eben Musik kann nicht falsch oder richtig sein, das ist immer eine Frage des Geschmacks und über Geschmack lässt sich bekanntlich nicht streiten.

Dieses Essay finde ich etwas überzogen, denn man muss mal sehen, dass Hans Zimmer es geschafft hat. Es gibt viele Komponisten die am Hungertuch nagen und ewig ihre Stücke nicht loswerden, aber Hans Zimmer hat es zu einer Größe der Filmindustrie gebracht und um auf diese Position zu kommen, muss man hart arbeiten und vor allen Dingen Erfolg beim Publikum haben, also muss Zimmers Musik schon einer Menge Leute gefallen haben.

Vorzuwerfen ist dem guten Mann eben nur, und das finde ich als popeliger Hobby-Musiker schrecklich, dass er mit sehr vielen Ghostwritern zusammen arbeitet in seinem Studio, ohne dass diese namentlich genannt werden im Abspann. Zwar ist er auf die Hilfe anderer angewiesen, denn Hans Zimmer kann weder Noten lesen noch schreiben, aber seine Gehilfen müssen dann auch genannt werden als Mitwirkende. Indes kann man noch bemängeln, dass seine Scores in der Tat manchmal sehr vorhersehbar, weil sehr massenkompatibel, was allerdings daran liegt, wie User "amblin1971" schon angemerkte, dass die Filme (z.B. Gladiator oder Black Hawk Down) auf Massenkompatibilität getrimmt sind.

Zu den Ähnlichkeiten seiner Stücke: Ja, von der Mach-Art gibt es durchaus Gleichheiten, aber ich finde es unangemessen, aus zwei länger als einstündigen Soundtracks (Inception und Der schmale Grat) jeweils eine halbe Minute herauszunehmen und diese zu vergleichen. Der Score in seiner Gesamtheit ist, vor allen Dingen bei Inception, spektakulär geworden, die Traum-Atmosphäre ist gut eingefangen wurden. Zwischen Gladiator und Fluch der Karibik 1 konnte ich indes keine Gemeinsamkeiten heraushören. Der Track "He's a Pirate" enthält zudem nur das weltberühmte Hauptmotiv und ist nicht von Hans Zimmer sondern von Klaus Badelt entworfen worden, beim ersten Pirates of the Carribean Film ist Hans Zimmer nämlich erst recht spät in die Produktion involviert gewesen.

Wo wir gerade bei eingängigen Melodien sind: Diese erschafft Hans Zimmer, er produziert Ohrwürmer, was zu seinem Erfolg beiträgt. Diesen frechen Klang aus "Sherlock Holmes" erkennt man bereits nach wenigen Sekunden, wenn einem der Sound davon vorgespielt wird.

In Wahrheit denke ich, dass Hans Zimmer einige sehr kluge Ideen in seine Musik einbringt, man denke nur mal an den fabelhaften Score von The Dark Knight! - Zimmer schafft es mit einem unveränderten Cello-Ton, der nur synthetisiert und leicht moduliert wird, eine unglaubliche Spannung und Furcht zugleich zu erschaffen. Der Klang der Anarchie, wie er es nannte, denn dieser Sound ist immer bei Gegenwart des Jokers zu vernehmen. Diesen Einfall finde ich grandios und intelligent!

Dass erste Suiten komponiert werden, bevor der Dreh noch nicht begonnen hat ist wirklich eine neue Art an das Schreiben von Filmmusiken heranzugehen, die Hans Zimmer entwickelte. Er bekommt erste Storyboards, Konzeptzeichnungen und das fertige Script, kann also bereits die Emotionen in sich aufsaugen und beginnt dann mit dem Komponieren, ohne an die Schnitte oder anderem gebunden zu sein, sondern er kann ganz unvoreingenommen seine Gedanken in die Musik projezieren, das ist für einen Künstler sehr viel angenehmer, als sich an einem fertigen Film orientieren zu müssen. Der Regisseur bekommt dann sehr früh in der Produktionsphase bereits erste Entwürfe und kann dem Musiker gleich Feedback geben, was verändert werden könnte. Der "Filmchef" wird also schon früh mit eingebunden. Zudem kommt man weniger in Zeitnot, wenn der Komponist während der Post Production enge Deadlines vorgelegt bekommt, denn wenn dieser die Zeitfenster nicht einhält kann es in der heutigen Zeit für die Produktionsfirmen zu Millionenschweren Verlusten kommen, da Premieren abgesagt werden müssen, Bilanzen verändert werden müssen etc. Dieses Risiko wollen eben einige Produzenten nicht mehr eingehen.

Zum Schluss möchte ich noch anhängen, dass ich den Schreibstil von Mr. Vincent Vega ziemlich abstoßend finde, da es sich wie gesagt um Kunst handelt und dies eine Interpretationssache ist, kann ich das gehässige Beleidigen nicht verstehen. Kritik ist angebracht, und gerne darf man auch Kunst etwas bissiger in der Luft zerreißen, aber: Polemik in allen Ehren, doch es gibt Grenzen!

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mellowtree

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yeah, bitch! polemik! dies wird wohl meine lieblingsreihe auf MP. cooler artikel.

>>hohle gebilde, überschaubares stilistisches repertoire und formelhafter aufbau<<

das beschreibt nicht nur eine bestimmte art film-musik, sondern auch die art film in denen solche musik eingesetzt wird.

anders gesagt: ich rege mich auch nicht über einzelne zutaten auf die McDonalds verwendet, sondern weiß was ich von deren produkten insgesamt erwarten kann.

schade ist es nur, wenn ein eigentlich höherwertigeres produkt von einer einzelnen zutat runtergezogen wird. wenn also art- und dosierung der musik nicht zum film passen. das liegt letztendlich in der hand dessen der die produktion in ihrer gesamtheit künstlerisch leitet. normalerweise ist das der regisseur. ein david lynch ließe sich keinen film von standard-musik kaputt machen. (ja, das ist eine triviale feststellung aber ich hoffe es verdeutlicht meine aussage)

richtig schlimm fand ich zum beispiel, wie fast jede sekunde des "herr der ringe" mit musik überkleistert wurde. da verlor die musik sogar ihre oberflächlich intensionierte wirkung und hat anstatt für stimmung zu sorgen nur noch genervt.

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Schlegel

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...und sie war von Gustav Holst geklaut.


mellowtree

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naja ... https://www.youtube.com/watch?v=cFswFI7fqxU


fabel

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Ich hör sowieso nur Ballermann Hits.

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rubelzar

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Ich bin relativneu hier und lese den Zweiten Kommentar von Herrn Vega. Ich muss feststellen, dass ich diese in Zukunft wohl meiden sollte. Die Kommentare sind nämlich ausgemachter Blödsinn.

Únabhängig von der Meinung über Zimmer, zu der ich gleich noch komme, Nolan vorzuwerfen er sei ein musikalisch inkompetener Filmemacher, ist ein unsinnig. Gerade eine der in meinen Augen interessantesten Variationen in den Einsatzmöglichkeiten eines Score hat Nolan Meisterhaft in TDK ausprobiert. Er hat ihn in wesentlichen Momenten einfach weggelassen. Z.B. die Szene als Joker im LKW auf Batman schießt und die ganze Verfolgungsjagd ist Soundtechnisch dermaßen perfekt inszeniert, dass ich mich nicht erinnern kann, eine so gute Szene in jüngerer Vergangenheit gesehen zu haben. Eine gute Filmmusik lebt nämlich auch manchmal von ihrem nicht vorhandensein. Das die Zusammenarbeit von Nolan und Zimmer hier einen Höhepunkt der modernen Vertonung liefert, sollte sogar einem Tauben auffallen.

Wie DonChris absolut richtig feststellt, jeder Künstler hat nun mal eine Handschrift. Diese ist bei Zimmer nun mal erkennbar und Funktioniert in der Regel sehr gut. Das sich in einem Film der Main Score wiederholt ist gewünscht, richtig und macht gewisse Filme unverkennbar. Die bereits genannten Beispiele sind da ausreichend.

Um die Kompositionen auch in den richtigen Kontext zu rücken, muss aber auch das Gesamtbild betrachtet werden und dies geschieht in dem Artikel nicht mal ansatzweise.
Fakt ist, dass Zimmer nun mal die Musik für Blockbuster komponiert. Blockbuster sind aber perse Massenkompatibel und ecken auch nicht wirklich an. Daher muss Zimmer auch seine Musik so komponieren, dass diese nicht aneckt. Er ist nun mal ein Künstler für die Massen und hat sich entschieden diesen Weg zu gehen. Dies kann ihm keiner Vorwerfen.

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guilecourier

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sehr schön...und ich verweise auf meinen comment über die prometheus-"kritik"
http://www.moviepilot.de/news/prometheus-der-lange-weg-zum-ausverkauf-117036


jacker

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Damit eckt er bei mir nun mal nicht an.
Dieses austauschbare, gewollte epische Gedudel lässt leider jegliches Feingefühl vermissen.
"Schon vor Drehstart" produziert. Falls das so stimmt -> Unfaßbar!

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Schlegel

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Ein Komponist kann sich vom Drehbuch inspirieren lassen, warum auch nicht, und natürlich gibt es eine Menge Vorgespräche, trotzdem beginnt die Hauptarbeit nach dem picture lock, parallel zum Tonschnitt. Bis zur Mischung sollte die Musik fertig sein, bei einem Kinofilm europäischer Größenordnung sind das in der Regel drei bis vier Monate. Manchmal liegt ein Film in dieser Phase auch länger rum, z. Bsp. wenn ein Kinostart zu Weihnachten geplant ist, dann ist der Terminplan großzügig gestaltet und die Komponisten haben viel Zeit. Umgekehrt kann der Hut brennen, wenn z. Bsp. der Film rechtzeitig auf ein wichtiges Festival soll (oder wenn Weihnachten vor der Tür steht). Dann werkelt der Komponist nicht selten parallel zur Mischung weiter, was immer ärgerlich ist, da man den Aufbau der Mischung umgestalten muß, z. Bsp. verschiebt sich dann das Abmischen der Atmos nach hinten.
Film ist immer Präzisionsarbeit, schon weil tausend Sachen schiefgehen können. Das heißt: Eine Musik, die passgenau zu den Bildern ablaufen soll, wird logischerweise dann geschrieben, wenn der Schnitt abgeschlossen ist. Wenn der Herr Zimmer seine Klangflächen vor picture lock fertigstellt, unterstreicht das die Austauschbarkeit seiner Musik.

Es kommt vor, dass temp tracks im Film liegenbleiben, was gelegentlich zu Stilblüten führt („Anonymus“: Mozarts Requiem auf einer Hochzeit im elisabethanischen England). Schlimmer ist nur noch, wenn arme Komponisten die temp tracks imitieren sollen.

Noch was zur musikalischen Qualität: Mittlerweile komponieren die Filmmusiker ihre Stücke am Keyboard, bis auf wenige Ausnahmen. Genauso hört sich das oft auch an: hinimprovisiert, wenig oder gar nicht ausgearbeitet. Die meisten Zimmer-Arbeiten sind in Tonsatz und Orchestrierung auf einem derart niedrigem Niveau, dass man nur den Kopf schütteln kann. Im Fall von "King Arthur" liegt unter der Hauptstimme des Themas selten mehr als der jeweilige Grundton. Ab und zu gibt es in den mittleren Lagen ein paar Terzen, ein paar schludrige Quintparallelen, was sich auf den Keyboardtasten halt am schnellsten drücken läßt. Die Instrumentierung dazu: flächig, eintönig, keine Stimmwechsel, welche Stimmen sollten auch gewechselt werden. Das Ganze dröhnt monoton vor sich hin, das soll es auch, denn Zimmers eingeschränktes Vokabular zielt auf Bombast und Pathos ab. Auf die hohlköpfigste Art, die denkbar ist. Zu welchem Zeitpunkt diese Soße fabriziert wurde, ob vor oder nach dem Schnitt, ist dabei gar nicht von Belang.


amblin1971

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Das ist Ihre ganz persönliche, fachlich offensichtlich gut begründete Meinung, die man in nicht abschätziger Weise (Also wenn man mal subjektive Äußerungen, wie schludrig und hohlköpfig, weg lässt.) formuliert, durchaus akzeptieren kann. Man muss sie aber nicht teilen.

Mir gefallen Zimmers Werke im Großen und Ganzen. Gerade seine flächigen und auf einen Höhepunkt zulaufenden Leitmotive lösen bei mir eine wohlige Gänsehaut beim Zuhören aus. Ob Zimmer dabei musikalisches Potenzial liegen lässt, ist mir ehrlich gesagt "total egal".

Ich bin kein Musiker, was Sie offensichtlich sind.

Deshalb bewerte ich eher nach dem Ergebnis, und das gefällt "mir" bei Hans Zimmer oft sehr gut, allerdings schleichen sich auch einige Scores bei Zimmer ein, die sein autodidaktisches "Können" erahnen lassen. Stören tut es aber nicht.

Man muss kein ausgebildeter und notenlesender Musiker sein und kann trotzdem Außergewöhnliches leisten in der Musik. Elvis Presley war ebenfalls "nur" Autodidakt und gilt als Jahrhundertkünstler.

Zimmer hat im Laufe der letzten drei Jahrzehnte genügend gute Arbeiten abgeliefert, da fallen ein paar weniger gute nicht ins Gewicht. Die sind jedem Künstler zugestanden.

Es sind bei mir eine ganze Menge Scores von Zimmer im Gehörgang hängen geblieben und beweisen mir Zimmers Kreativität und sein Einfallsreichtum. Wer es anders sieht, der hat möglicherweise nicht alles von Zimmer gehört. Wenn es einem sowieso nicht gefällt, muss man das ja auch nicht.

Es gibt ja noch hunderte andere Filmkomponisten, und höchstwahrscheinlich eine Menge die musikalisch talentierter sind als Zimmer. Aber musikalisches Können generiert nicht automatisch auch künstlerische Kreativität und Vielfalt.

Und was Gustav Holst angeht, so ist Zimmer nicht der einzige der sich von Holst "Planetenzyklus" hat inspirieren lassen.

Selbst Williams, Korngold, Barry und viele andere Komponisten zitierten oft genug diese Quelle, wenn auch in abgeänderter Klangfolge. Von der dramatischen Intention haben sich wohl aber alle beseelt gefühlt und die ist in ihren Werken mit eingeflossen.

Auch Gustav Holst hatte sicherlich musikalische Vorbilder bei der Erschaffung seines "Planetenzykluses" gehabt. Von "Klauen" kann man da nicht sprechen.


DonChris

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Okay, zum Teil geb dir Recht. Zum Teil. Es kommt in der Tat zu Wiederholungen und zu Filmmusik die sich eben sehr ähnelt. Das nennt man allerdings Handschrift! Große Band wie Muse, Depeche Mode & Co (Um nur zwei zu nennen) ähneln sich ja auch mit ihren Alben.
Aber bleiben bei der Filmmusik. Worum geht es denn dabei? Es geht darum den Film zum Leben zu erwecken und haben die Werke von Hans Zimmer bisher immer geschafft. Sie waren ein Gewinn für den Film und nichts anderes. Oder willst einer ernsthaft behaupten der Soundtrack zu Gladiator, Batman Begins oder Inseption sei Gedankenlos und langweilig? Nicht wirklich.
In Sachen Wiederholung kann man ja gern auch mal in die Klassiker "Scarface", "The Godfather", "Star Wars" oder die Bud Spencer und Terrence Hill Filme reinsehen, dort wiederholt sich die Musik noch öfter und sind diese dadurch schlecht? Nein!

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DonChris

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Ich mag es nicht alles mittels Smileys zu untermalen, aber dafür muss es mal sein ":)".


amblin1971

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Da kann ich nur Ricardo Montalban rezitieren: "Ich habe gar kein Versprechen abgegeben, was ich einhalten müsste."

Ich hatte angekündigt zu Vegas Artikel keine weiteren Klarstellungen abzugeben. Habe meine Meinung zum Artikel klar geäußert!

Der obige Sub-Kommentar bezieht sich eindeutig auf Jackers Unfassbarkeit bezüglich der Tatsache dass Filmkomponisten schon relativ frühzeitig bei der Produktion eines neuen Films einsteigen.

>> Dachziegel werden auch nicht erst dann produziert wenn der Dachstuhl fertig ist. Das nur dazu!<<

Es ist immer wieder köstlich Vegas kleine Hasstiraden gegen alles und jeden zu lesen. Ich mag seine Rubrik, denn Sie ist "ausreichend gut" und vor allem "amüsant provokativ" geschrieben.

Seine Artikel sind so verfasst, dass man deren Inhalte und die sich daraus abgeleiteten Schlussfolgerungen für die "einzig mögliche" Wahrheit halten könnte.

Bei genauerer Betrachtung merkt man allerdings schnell wie subjektiv, anmaßend und überaus schlecht recherchiert seine jeweiligen Pamphlete und unwahr seine darin enthaltenen Argumente sind.

Lesenswert und diskussionswürdig sind sie allemal. Es handelt sich um Artikel die vom Stil her "bildzeitungstauglich" sind.

Genauso amüsant und leicht verständlich, aber eben auch genauso wahrheitsfeindlich, weil Tatsachen und konträre Aspekte, die nicht zur aufgestellten These passen, einfach mal unter den Teppich gekehrt werden. Frei nach dem Motto: "Was nicht zu meinem Weltbild passt, wird eben passend geschrieben oder gleich ganz weggelassen."

Allerfeinster Provokativjournalismus, der aber nichtsdestotrotz eine Verzerrung der Wirklichkeit darstellt. Das sollte man wissen und darf man dazu auch sagen dürfen, ohne gleich den kalten Stahl im Nacken befürchten zu müssen.


C_C

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ich wollte einen Riesensermon zum Thema Musikverständnis absenfen, aber ich bin zu faul.

Von daher nur kurz: Blödsinn!

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IngoPickhan

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E N D L I C H !!!!!!!!!!!!
Danke Herr Vega, daß es mal jemand sagt. Wenn man als Komponist oben geschriebene Wahrheit anprangert erntet man nichts anderes als die üblichen "Da spricht der pure Neid..."
Sprüche. Wenn ich dagegen an den ersten Superman Score denke: Fünf unterschiedliche Themen in einer Hymne. Zimmer hätte daraus Material für gefühlte zehn Filme geschnitten. Die Vorstellung das er nun auch den neuen "Superman" vertont: Für mich als Comicfan und Musiker ein trauriger Tag. Ich trau mich nicht ins Kino zu gehen. Für mich ist Herr Zimmer der Dieter Bohlen der Filmusik. Mit einem Unterschied: Bohlens Melodien mögen ab und an selbst den Fachkundigen unterhalten....

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nilswachter

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Wenn ich auch Hans Zimmers Score zu Gladiator liebe und seine Musik nicht per se schlecht finde, muss ich in allen Punkten Vega Recht geben. Es gibt keinen einfallsloseren "Komponisten" als Hans Zimmer. Alles klingt genau gleich. The Dark Knight wie Die Piraten, Gladiator wie The Dark Knight und Inception wie Sakrileg usw. Es ist epischer Soundtrack und ich hör ihn nicht absolut ungern. Aber nach ein paar Tracks wirds langweilig, laut und nervig. Ich bin auch der Meinung, dass Zimmers Musik Filme nicht begleitet oder gar eine Metaebene bilden kann. Kürzlich habe ich Arronowskys Meisterwerk Requiem for a Dream gesehen und wieder einmal eine wirklich gute Filmmusik genossen, die das geschehen kommentiert, eine eigene Sprache spricht und trotzdem schön und eingängig ist. Kein austauschbarer Klangteppich, sondern ein Musik, der man das Herzblut von Mansell jederzeit anmerkt. Zimmer macht einfach nette Synthi-Musik, das ist alles. Der Leibhaftige der Filmmusikverwurstung ist er deshalb nicht, denn auch James Horner tut es ihm gleich. Seine Werke als meisterlich zu bezeichnen erscheint mir allerdings reichlich übertrieben.

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Punsha

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Damit hast du zweifelsohne dein bisheriges Meisterwerk der Rubrik abgeliefert.

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amblin1971

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Seh' ich nicht so. Ist eigentlich Quatsch mit Soße was Vega sich da zusammenschreibt. Halbwissenheit gepaart mit persönlichem und nur als subjektiv einzustufendem Mißgefallen. Im Großen und Ganzen ist seine Analyse nicht ausgewogen genug und nimmt sich die Freiheit des Andersdenkenden heraus. Das ist legitim aber dennoch unwahr

Sein Geschreibsel ist aber verständlich und nachvollziehbar, wenn man nicht über Insider-Kenntnisse verfügt und sein Wissen nur aus DVD-Making-Of's zund wikipedia bezieht.

Sein Text "ungeachtet der Länge" als "Diplomarbeit" bewertet, würde beim Proff im Papierkorb landen.

"6, setzen und nochmal schreiben!" - Von wegen Meisterwerk, alles Ansichtssache!


nilswachter

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Darum geht's ja, amblin. Er eckt mit seiner Sicht auf die Dinge an. Es geht ja nicht um eine reflektierte Auseinandersetzung, sondern um eine kontroverse Meinungsäusserung.


LuGr

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Auch von mir Zustimmung. Ich habe bei Sichtung von "The Dark Knight Rises" mal etwas mehr Aufmerksamkeit auf die Filmmusik gerichtet und selbst mir als kaum geschultes Ohr sind einige Baukastensysteme aufgefallen, nachdem dort Musikuntermalung - Achtung: Wortwitz - zusammengezimmert wird.
Zu seiner wie anderer Handvoll "großen" Filmkomponisten Verteidigung sei aber anzumerken, dass es bei der Fülle der Filme, die sie seit Jahren jährlich orchestrieren/komponieren (lassen), Wiederholungen irgendwann nicht ausbleiben. Und immer wenn es bei Zimmer schrill oder abgründig wird - also er vom Standardrepertoire abweichen muss - bringt er ganz Brauchbares, da Atmosphärisches hervor. So zum Beispiel das "Why So Serious?"-Thema aus "The Dark Knight".

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Rasu

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Genau darin liegt aber die Kunst, sich nicht zu wiederholen, und Komponisten wie Danny Elfman (der alte Batman, Spider-Man) und Howard Shore (Herr Der Ringe, Sieben) sind darin meisterlich. Was Herr Zimmer seit Dark Knight abliefert, ist einfach nur peinlich.


LuGr

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Naja, ich denke schon, dass jeder Komponist schon aufgrund der Begrenzung der Anzahl an Tönen und Instrumenten (sehr gern genommen: Streicher) an seine Grenzen gerät. Thomas Newman würde ich hingegen zu den originellsten alteingesessenen Komponisten Hollywoods zählen - eben auch, weil er mal experimentiert und das sehr erfolgreich.


FumerTue

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Ich halte fürwahr nicht viel von der Rubrik hier, aber dieser Text trifft den Nagel einfach auf den Kopf! Mich nerven diese stereotypen, immer gleichen Soundtracks, auf denen ein paar Streichinstrumente ganz langsam irgendetwas Dramatisches von sich geben, das keinen eigenen Charakter hat, schon immer! Alte Filme hatten zwar nicht immer einen guten Soundtrack, aber alle hatten einen EIGENEN!
Fluch der Karibik hat eigentlich den einzigen Zimmer-Soundtrack, der wirklich markant ist und nicht dahingedroschen. Der wurde aber auch von Klaus Badelt komponiert und lediglich von Hansi produziert :D
Zu sowas wie den Themen von "Herr der Ringe", "Krieg der Sterne" oder "Der Pate" fehlt dem Zimmer das Talent!
Und ein Regisseur, der nicht mit Musik umgehen kann, ist kein guter Regisseur! Glaubt ihr etwa, Quentin Tarantino wäre groß geworden, wenn uns in "Reservoir Dogs" nicht ein Radioprogramm sondern ein paar Violinen (und Artverwandte) mit melodieloser Konservenmusik durch den Abend führen würden?

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The Director

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Endlich erhalte ich mal eine unaufgeforderte Bestätigung dessen, was ich über Hans Zimmers Musik denke. Ich verstehe nicht, wie der Mainstream auf einen derart stumpfen Score wie z.B. den von "The Dark Knight" abfahren kann. Da bleibt nix im Kopf und es fällt auch nix großartig auf. Es ist im Grunde nichts anderes ein musikalisches Hintergrundgenuschel. Ansonsten gibt es in anderen Filmen überall Wiederholungen und es beeindruckt mich nicht, dass Zimmer die Musik zu "Fluch der Karibik" in nur einer Nacht geschrieben haben soll, denn sie war ja eigentlich schon da.

Trotzdem muss ich sagen, dass seine Arbeit an "König der Löwen" einfach großartig war und auch "Now we are free" aus "Gladiator" ist ein einziges Meisterwerk. Von daher bin ich immer noch ein Hans Zimmer Fan und werde es immer bleiben. Hoffen wir, dass er bald wieder etwas einzigartiges schafft, denn nur Wiederholungen kann man auch nicht bringen. Das fällt irgendwann auch dem letzten auf.

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amblin1971

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Und was ist mit dem "Inception" Soundtrack"?
Und was ist mit dem "The Da Vinci Code" Soundtrack?
Und was ist mit dem "Rango" Soundtrack"?

Alles schon vergessen? - Das waren mMn mit die besten O.S.T. der letzten 10 Jahre, die ich gehört habe.

Mit den Minimal-Geräusche-Kompositionen zu BB, TDK und TDKR muss ich dir allerdings recht geben, die funktionieren nur im Zusammenhang mit den Bildern. Aber so ist es ja eigentlich auch vorgesehen. Außerdem hatten sich Nolan und Zimmer vorab schon darauf geeinigt, keine erkennbaren "Good-Feel-Themen" aufzugreifen. Meiner Meinung nach trägt diese Art der Arrangements aber zur düsteren Grundstimmung aller drei Nolan-Batmans bei, also Aufgabe und Ziel zu 100% erfüllt.


Kingpin77

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Man mag über Mr. Vegas Pamphlete sagen, was man will, aber die fabrikmäßige Fließbandproduktion von Filmmusik, bei der es keinen wirklichen Komponisten mehr gibt, sondern nur noch einen Kompositeur von schablonenhaften Samplestücken, einen Filmscore-DJ, wenn man so will, bedeutet einen echten Niedergang der Filmmusik-Kultur, die von einem Korngold oder Rozsa Lichtjahre entfernt ist. Hans Zimmer überraschte mit seinem andersartigen und gleichwohl schlichten Stil in den 80ern sowohl Filmemacher als auch Zuschauer. Ich habe nicht vor, seine Musik schlechtzureden. Er steht für diese Art der Filmmusik, aber jeder Komponist sollte seine eigene Handschrift vorweisen können und nicht zum abgestumpften Fabrikarbeiter verkommen.

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Kingpin77

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1. Dass einzeln arbeitende Komponisten voneinander plagiieren oder sich zumindest inspirieren lassen ist ein anderer Aspekt als der, um den es hier geht. Meine Fragestellung ist, ob man künstlerischen Anspruch erheben kann, wenn ein Komponistenteam an einem Score arbeitet, ohne dass die Handschriften der einzelnen Beteiligten erkennbar werden.
2. Dass Mr. VV sehr einseitig und überzogen argumentiert, ist mir auch aufgefallen. Deshalb sollte man seine Meinung auch nicht unkommentiert stehen lassen.
3. Dein Argument, dass Herr Zimmer die eher technischen Aspekte seiner Arbeit Auszubildenden überlassen darf, ist sehr stichhaltig. Ich räume ein, dass ich die Arbeitsweise in seiner Firma auch missverstanden haben könnte. Aber warum steht hinter dem Score des ersten "Fluch der Karibik"-Films nicht auch sein Name?
4. Der Conductor/Dirigent ist ohnehin ein Fall für sich. Jerry Goldsmith beispielsweise hat die meisten seiner Werke nicht selbst eingespielt, sondern hatte seine Stammdirigenten bzw. -arrangeure. Auch das Opus eines Beethovens verliert nicht dadurch an Wert, dass es von verschiedenen Dirigenten interpretiert wird.


amblin1971

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Ein Karajan sicher nicht! - Andere aber schon.


mediumdry

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Kritik scheint hier nicht erwünscht. Wer nicht bei der Akklamation des Großmeisters Zimmer mitmacht ist ein Nestbeschmutzer. Dass man über Geschmäcker nicht streiten könne behaupten immer nur die, die keinen haben.

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amblin1971

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Kritik schon, aber sie muss kontruktiv und fair bleiben um dem Gesamtwerk eines Künstlers gerecht zu werden.

Uwe Boll z.B. ist der schlechteste Regisseur der Welt, das steht außer Frage und das weiß Boll vermutlich auch selbst, denn Bolls Gesamtwerk stützt diese These.

Ein Spielberg z.B. macht möglicherweise heute nicht mehr ganz so starke Filme wie in den 70ern und 80ern. Doch Spielbergs Gesamtwerk ist nunmal unbestreitbar "opulent" und angereichert von echten Filmklassikern in verschiedenen Genres. - Das können selbst ein paar schwächer inszenierte oder weniger erfolgreiche Filme nicht mehr zerstören. Überdies sind selbst Spielbergs "schwächere" Filme immer noch um Längen besser als der breite Durchschnitt.

Ähnlich verhält es sich auch bei dem oft zu unrecht geschmähten Hans Zimmer. Die meisten die Zimmer so verschmähen, kennen überhaupt nicht das gesamte Material was Zimmer in fast 25 Jahren komponiert hat, sondern allerhöchstens einen kleinen Ausschnitt seines langen Schaffens, bedingt durch die Großproduktionen wie "FdK" oder die "Batman-Trilogie".

Ich kenne fast alle Werke (und besitze sie auch fast alle), weshalb ich mir eine wesentlich genauere Betrachtung von Zimmers Portfolio zutraue (um nicht zu sagen "anmaße"), als ein Schmierfink wie Mr. Vincent Vega (einer ist) es jemals aufgrund seines eingeschränkten bis nicht vorhandenen Horizonts auch nur ansatzweise, und vor allem fair, wiedergeben könnte.

Das ist keine Götteranbetung oder Akklamation eines Großmeisters, wie Du es nennst, sondern schlicht der Versuch die Sachlichkeit sprechen zu lassen und damit das Gesamtwerk Zimmers vor Vegas "Shitstorm"-Attacken zu verteidigen und zu schützen.

Ich glaube an Mr. Vincent Vegas Gesamtwerk wird man sich in 100 Jahren nicht mehr erinnern.

Bei Hans Zimmers Musik besteht hierzu zumindest die berechtigte Möglichkeit.


mediumdry

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Ob man sich an etwas in 100 Jahren noch erinnert ist kein ästhetischer Bewertungsmaßstab. Kritik muss auch nicht konstruktiv sein, wo steht denn das? Auch eine Schmähkritik kann einem Gegenstand, der nichts anderes ausser Schmäh verdient hat, angemessen sein. Auch muss man nicht _alle_ Werke Zimmers gehört haben, um zu erkennen, dass es sowieso immer das selbe Gedudel mit Etho-Drums und kitschigem Konservenorchestersynthies ist. Viel musikalisches Materiel, mit dem man sich beschäftigen könnte, gibt es ja leider nicht.


Ba11er

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Aus aktuellem Anlass: http://www.youtube.com/watch?v=PQAw21tpdNo&feature=g-all-u

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TobiSimpson

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Warum sind manche so versessen darauf dass der Mainstream nur schlechte Filme produziert? Mich nervt gehörig, dass manche Leute sich etwas darauf einbilden, sich so verkrampft von der Masse abzuheben dass sie gegen jeden Film der ein größeres Budget als 30 Millionen hat schon mal vorweg als schlecht wahrnehmen. Natürlich bringt das Independent-Kino viele tolle Filme raus, so aber auch der "Mainstream". Natürlich muss man nicht jeden Film mögen, jeder hat seinen eigenen Geschmack, doch man sollte Filme objektiv angehen und nicht alles darüber schlechtreden, nur weil man sich etwas darauf einbildet ein achsotoller "Filmkenner" zu sein.

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FumerTue

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Was hat das jetzt damit zu tun, dass Hans Zimmer auch dann ein stumpfer Komponist wäre, wenn er für 10.000-Euro-Produktionen den Soundtrack liefern würde? (Was dann allerdings verzeihbar wäre, da bei 10.000 Euro nun mal kein besonderer Soundtrack drin ist)


TrunxX

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Ich mag den Soundtrack von Rambo und sonst keinen

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dAShEIKO

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ist zwar ne seeeeehr enge Sicht - aber eine gute.
Jerry Goldsmith ist (nicht nur für mich) einer der größten.


TrunxX

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o.k. ich hab die Ironie nicht deutlich genug hervorgehoben :))
aber ich stimme zu, Jerry Goldsmith gehörte zu den Großen Hollywoodkomponisten (Gott hab ihn seelig) und kaum ein Soundtrack glich dem anderen


senistro.zoodiac

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Ich sag nur: Hans Zimmer: Oscargewinner.

Ich finde die Artikel eingeltich ganz witzig, aber ab ein gewissen Punkt muss man mal die Kirche im dorf lassen...

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FranklinFlyer

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Wow.
Mit Allgemeinplätzen "eckt" man hier an.

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NewZooYorker

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Clint Mansell ist eh der Beste.

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amblin1971

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Mansell kenn ich eigentlich nur aus "Requim" und "Moon". Muss mal öfters was von ihm hören.


BigH

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Einem Komponisten vorzuwerfen, all seine Werke würden sich irgendwie ähnlich anhören, ist schon irgendwie merkwürdig. Jeder Komponist hat doch zwangsweise seine Handschrift, und Zimmer hat eben die seine. Wenn man danach sucht, dann findet man mehr als genug Ähnlichkeiten zwischen John Williams' Bombast-Scores "Star Wars" und "E.T." (und "Superman" können wir bei der Gelegenheit auch noch mit reinpacken). Ich könnte auf Anhieb ein paar Scores von James Horner nennen, die einen ganz charakteristischen "Womm..."-Klavierakkord haben. Und Danny Elfmans leicht schräge Filmmusik (passend zu den 'leicht' schrägen Filmen von Tim Burton) können ihre Abstammung auch nicht unbedingt verbergen. Müssen sie auch nicht. Zimmer ist hinsichtlich der Selbstähnlichkeit seiner Werke absolut keine Ausnahme, sondern schlicht und ergreifend die Regel. Nennt mir irgendeinen Künstler, ganz gleich in welchem Genre, der immer, bei jedem einzelnen seiner Werke, das Rad vollkommen neu erfindet. Mozarts Musik läßt sich in den meisten Fällen auch relativ eindeutig identifizieren.

Sicher gibt es in Hans Zimmers Werk gelegentlich Scores, die sich verdächtig ähneln. Wenn man den eine oder anderen Track von "Backdraft" mit Stücken aus "The Rock" oder "Broken Arrow" vergleicht, dann springen einem ähnliche Tonfolgen fast schon ins Gesicht, keine Frage. Aber vielleicht sollte man auch nicht "Backdraft" mit "The Rock", sondern mit "Driving Miss Daisy" vergleichen, und "Rainman" mit "Batman Begins" und "Pirates of the Caribbean" mit "Madagascar" und "Nine Months" mit "The Ring" oder... (ich könnte das jetzt ad nauseam fortsetzen). Und plötzlich stellt man fest, daß die Bandbreite von Hans Zimmer wesentlich größer ist als man denkt. Klar, wenn man sich nur auf eine Handvoll Scores beschränkt, dann kann man schon auf böse Gedanken kommen. Aber Zimmer hat eben im Laufe seiner auch schon 30jährigen Karriere Kriegsepen, Disney-Zeichentrickfilme, Monumentalstreifen, Horrorfilme, Komödien, Tragödien, Politthriller, Dokumentarfilme und Superhelden-Streifen vertont. Und (fast) jedes mal hat er mit seiner Musik im wahrsten Sinne des Wortes den richtigen Ton getroffen. Ja, auch ein Hans Zimmer hat mal einen schlechten Tag, ich bin nicht unbedingt ein Freund von "Thin Red Line" und "Hannibal". Aber alles in allem hat der gute Mann in den letzten Jahren auf alle Fälle unter Beweis gestellt, daß es sowas wie den "typischen Zimmer" nicht gibt. Es gibt vielleicht einen typischen Actionfilm-Zimmer oder einen typischen Komödien-Zimmer oder was auch immer. Aber selbst dann muß man einfach eingestehen, daß er in jedem Genre zu Hause ist. Das kann man weiß Gott nicht von jedem Filmkomponisten uneingeschränkt sagen.

Noch eins: Ich gebe jetzt einfach mal Mr. Vegas Vorhaltungen 1:1 zurück. Seine Kolumne ist doch immer das gleiche: Irgendein Thema wird ohne besonderen Grund hochgekocht, es werden ein paar heftige, wenn auch meistens haltlose, Anschuldigungen in den Raum gestellt (möglichst polemisch formuliert), es bricht eine heftige Diskussion los (die einen diskutieren über den Inhalt der aktuellen Hasstirade, die anderen über den generellen Sinn und Unsinn der Kolumne), und eine Woche später geht das Spiel von vorne los. Da ist kein kreativer Akt dahinter, das ist nur anecken um des aneckens Willen. Immer und immer wieder das gleiche. Da ist mir Herrn Zimmers angebliches Wiederkäuen dann doch deutlich lieber...

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maddes89

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Es gibt aber doch einen Unterschied zwischen "eigener Handschrift" und das ständige aufwärmen von bereits aufgekochter Musiksuppe. Musikbands wie zum Beispiel Radiohead haben es auch geschafft stets einen relativ eigenen Stil zu kreieren und dabei trotzdem mit jedem Album etwas völlig neues zu schaffen.
Dass ein Komponist sich treu bleibt ist absolut nicht verwerflich. Es ist nur dann verwerflich, wenn man, etwas einfach ausgedrückt, ein bereits verwendetes Musikmuster im Kopf hat und daran nur ein paar Sachen verändert, um es wenigstens ein bisschen anders klingen zu lassen. Leider ist es nicht nur mit der Filmmusik so sondern oft auch mit den aktuellen Filmen selbst.


Mitch McDeere

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Es gibt keinerlei handwerkliche Belege dafür, dass Hans Zimmer "Musiksuppe aufkocht".

Warum in einer eindeutigen Geschmäcker-Diskussion immer wieder versucht wird, das Handwerkliche Zimmers schlechtzureden, ist mir schlicht unbegreiflich.

Zimmer ist sich nachweislich nicht selbst treu geblieben und hat in regelmäßigen Abständen seinen Stil verändert.

Hört aber mal einen John Williams Soundtrack der 80er, 90er und 2000er an - die klingen derart ähnlich in ihrer ganzen Machart, dass man auch manchmal das Gefühl hat, man schaue einen ganz anderen Film - einfach weil die Musik einem aus einem bereits erschienenden Film bekannt vorkommt. Dennoch würde niemand auf die Idee kommen, ihn hierfür zu kritisieren.

Was die Community gegen Zimmer hat, vermag ich nicht zu erkennen. Klar ist jedoch, es ist eindeutig eine Geschmacksfrage.


donoctavio

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Wie der Wirt in meiner liebsten Fussballkneipe... Einmal kurz die Bayern-Fans anstacheln und es ist für jede Menge Jubel, Trubel, Heiterkeit und rollende Rubel gesorgt. That's entertainment!

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alh8888

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Diese Meimung kann ich überhaupt nicht teilen. Es gibt viele erstklassige Nummern von Zimmer. Er ist einer der größten aller Zeiten seiner Zunft.

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eastergaard

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Für große Diskussionen hab ich grade keine Lust, deshalb kurz gefasst:
- Teile deiner Kritik sind berechtigt, andere nicht und auch ich gebe mittlerweile zu dass Zimmer nicht das gelbe vom Ei ist, aber deshalb muss man einem nicht die Daseinsberechtigung absprechen.
- Zimmer ist ganz ok, wenn er wie bei Dark Knight nen anderen zur Seite gestellt bekommt und nichts gegen John Powell, der ist Klasse.
- Bestes Movie Theme, vom großen Ennio Morricone, ist das von "Mission":
http://www.youtube.com/watch?v=oag1Dfa1e_E&feature=related
Und zwischen diesem und Stück Musik und Zimmer liegen wirklich Welten!
Aber Hey, es gibt halt nur wenige wie Morricone, da kann man auch mit Zimmer leben.

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eastergaard

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Ach ja, und bei Tron frag ich mich wieviel Daft Punk da überhaupt drin war. Wären alle Stücke wie "Derezzed" hätte der Soundtrack richtig gefezt .


Peda da Bear

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Ich komm hier nur her um mich über die Kommentare zu amüsieren. Ganz großes Kino :)

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Mein Senf

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Dann kommentierst du Kommentar-Kommentiererer. Sei stolz - mehr meta geht nicht.


Peda da Bear

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Du hast mit deinem Kommentar das Gegenteil bewiesen ;) Und ich eigentlich auch gerade wieder.


tobi12000

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ridley scott als inkompetent zu bezeichnen aber gleichzeitig alien und blade runner mit 10.0 bewerten? so ganz konsequent ist das nicht.

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lieber_tee

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Ließ den Text mal genau, ist bereits x-mal richtig gestellt worden...


tobi12000

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ich steh nich so auf redaktionelles rumtrollen, hab den text deswegen nur überflogen, aber das sprang mir ins auge.


Peter Hofbauer

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Was für eine sch.... schreibt der Kerl hier eigentlich? Zimmer schreibt erstklassige Stimmungsvolle Scores....wäre ich Hollywood Regisseur wäre er meine erste Wahl!!! und dann noch Ridley Scott und Christopher Nolan als inkompetente Filmemacher zu bezeichnen schiesst dann wirklich den Vogel ab. Zwei der wichtigsten Regisseure der Vergangenheit und Gegenwart (Zukunft sowieso ;)) sind inkompetent in ihrem schaffen??? Also bitte.....

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lieber_tee

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Ließ den Text mal genau, ist bereits x-mal richtig gestellt worden...


Kwyjibo

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Mir geht Zimmer auch schon seit Jahren auf die Nerven, aber viele von den Dingen, die Vega anspricht, waren mir nicht bewusst. Von sehr interessanter und informativer Text!

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Kwyjibo

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Du darfst so viele Kommentare abgeben wie du möchtest, aber das meiste war ja nur das gleiche Gerede über Vega und das nervt auf Dauer.


Mitch McDeere

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Tut mir Leid, dass Du es als nervig empfunden hast. Unterschiedliche Kommentarverläufe bringen auch Wiederholungen mit sich, da nicht jeder Nutzer querliest. Und wenn innerhalb eines Kommentarverlaufs Wiederholungen auftreten, dann meistens aufgrund von Missverständnissen, die dann durch Konkretisierungen zu klären versucht werden.

Da Vega seine Rubrik nach sich benannt, ist es aus meiner Sicht aber normal, dass er als Ausschlaggebender Thema dieser Diskussion wird. Damit muss auch er rechnen / leben können bzw. ich bin sicher, das wird er beabsichtigt haben.


Jantanplan

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Man kann doch nicht alles über einen Kamm scheren...
Hier also ein paar schöne "Zimmer" Filme:
Das Zimmer meines Sohnes (2001) IT
Das grüne Zimmer (1977) FR
Das rote Zimmer (2010), DE
Ein Zimmer in der Stadt (1982) FR
Zimmer mit Aussicht (1986) GB

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Seppeline

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Habe just mal einige Komponistenprofile hier auf MP aufgerufen und interessanterweise hat Hans Zimmer offenbar die meisten Fans (231). Vielleicht erst seit heute? :p
Dagegen z.B.: Ennio Morricone (130), John Williams (70), Danny Elfman (70), Howard Shore (48), ...
Was soll man dazu sagen....

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Seppeline

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Nun ja, an den Filmen an sich liegt's wohl eher. FdK und Nolans Batman...


New Cameron

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Viel Lärm um nichts,

da redet sich jemand viel Frust von der Seele und am Ende interessiert es selbst ihm nicht, was er schreibt, aber Hauptsache in Kerbe wurde gehauen und die Community aufgewirbelt....

Wenn du wirklich meinst was du schreibst, was ich sehr bezweifle, weil es sich, kurz gesagt, fast schon lustig anhört, was du schreibst, dann haben deine Argumente weder Hand und Fuß.

Dass sich bestimmte musikalische Tendenzen getragen von Zimmermann in der Filmbranche auszeichnen, sprechen gerade für Zimmermann, der den Zeitgeist des Filmempfindes sehr genau trifft und dem seinen Stempel aufdrückt. Dass du ihn damit degradierst, weil seine Produktionen in sich, sich kaum unterscheiden, dann sind das nur halbseinden Versuche das Haar in der Suppe zu finden. Kaum ein anderer Song wurde in den letzten Jahren so oft gespielt das Score von Fluch der Karibik. Was prägte genau den Oscar prämierten Streifen Gladiator? Genau, und das sind nur wenige seiner virtuosen Leistungen, die du unglaubwürdig zu schmälern versuchst. Vor allem "he's a pirate" mit "the battle" als unterscheidlos zu bezeichnen, dies ist wirklich sehr weit her geholt, aber nichts für ungut, vielleicht glaubt es dir jemand :). Selbst der große John Williams hat ähnliche Scores, siehe "Indiana Jones" u. "Supermann" etc.

Nun denn, Zimmermann ist auch für mich nicht Der Komponist in Hollywood, aber sicherlich eine prägende und tragende Figur.
Mehr Zeit will ich dem Demagogen nicht widmen, das Bildnieveau widert einem nur an.

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New Cameron

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:D der heisst ja Zimmer und nicht Zimmermann ....


Canis Majoris

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John Williams hat seinen unverkennbaren Stil, der aber oft erste Sahne ist. Da hat jemand mit gedacht und da kann jemand offensichtlich was. Eingängige Themen, Wiedererkennungswert, Passgenauigkeit, grandiose Leitmotive.

Hans Zimmer, das ist oft nerviges Gedudel, vollkommen austauschbar und sogar oft unpassend. Hassenswert!

Selbst Steve Jablonsky, der Zimmers Schüler war, hat mit der Transformers (Teil 1)-Score seinen Meister überflügelt.

Jetzt nimm mal "Gladiator" und vergleiche den Soundtrack mit "The Rock" und dann nimm mal "Ben-Hur" (1959) dazu.

Wenn Hans Zimmer gute passende Film-Musik macht, was bitte haben dann Basil Poledouris oder Jerry Goldsmith gemacht?!


ProjectChaos

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Wiederkehrende Elemente ? Minimal Music ala Phillip Glas
Viel bam bam ? Tschaikowski

Hier wird gebasht, wo man auch ignorieren kann ,wenns nicht gefällt und bitte lasst die pseudo objektive Bewertungen der Musik.

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karma-karman

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Bullshit

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maddes89

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Genau! Und jetzt noch Begründen Warum, dann sind wir alle glücklich und können wieder beruhigt schlafen gehen...


Derbst

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Mr. Vincent Vega ist ein Misanthrop... Traurig das solch ein Mensch eine Plattform hier bekommt.

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Dr. Kovak

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Vielleicht einfach mal akzeptieren, dass diese Kolumne keine Kritik ist?


mogo

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Und Godwin's Law ist hiermit erfüllt. Im übrigen sollte man das ganze einfach nicht so ernst nehmen, wenn eine Kolumne "eckt an" heißt, kann man davon ausgehen, dass manche Aussagen einseitig und überspitzt sind. Dann mag Vincent nun mal Zimmer nicht, who cares? Ich werde die Songs von Gladiator deswegen nicht aufhören zu mögen, und die von Inception werde ich weiter verachten.


Luinaear

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Wenn ich so drüber nachdenke, eigentlich mag ich hauptsächlich König der Löwen. Fluch der Karibik, The Rock und Pearl Harbor hab ich selbst im Orchester mitgespielt. Es macht zwar Spaß es zu spielen, weil manchmal echt schöne Stellen drinnen sind, aber man erkennt schon oft an den ersten paar Takten wer es komponiert hat.
Zumal mir die Musik auch oft zu sehr auf 'episch' getrimmt ist. Bei manch anderen Komponisten ist das nicht anders, aber bei Hans Zimmer find ich persönlich es am extremsten.
Ich bleib bei Soundtracks, die mir ein wenig mehr abwechselung bieten =)

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Luinaear

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Ein kleiner Nachtrag: Einige Tracks mag ich schon ganz gerne - aber dennoch im allgemeinen ist er mir zu inflationär. Als wir die Noten für The Rock bekamen, war ich sicher nicht die einzige, die leicht mit den Augen gerollt hat, denn Kompositionen von Hans Zimmer sind die Jahre vorher auch immer ein Bestandteil des Konzertes gewesen.
Fluch der Karibik fänd ich an sich nicht so tragisch - aber es ist einfach in sämtlichen Medien überbenutzt, das ist so ein Stück, was einem andauernd über den Weg läuft und mich deshalb total nervt.


Canis Majoris

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Musik, die offiziell mit Hans Zimmer in Verbindung steht, ist in den meisten Fällen einfach unerträglich.

Aber wer keine wirkliche Ahnung von Musik hat -was wohl die meisten Menschen betrifft- kriegt davon einfach nicht viel mit.

"Geschmackssache" ist immer die Ausrede der Inkompetenten und Hans Zimmers Mukke ist nun einmal nichts weiter als "Geschmackssache"... leider.

Bedauerlich, dass nicht einmal so ein relativ fortschrittliches Medium wie die Blu-Ray eine Option dafür bietet, um den Soundtrack einfach wechseln oder auf stumm stellen zu können...

Und auch der neue Superman-Film ist dank Hansi Hinterzimmer jetzt schon für die Katz, befürchte ich.

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HymnOfABrokenMan

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Ein echter Musikfachmann läßt sich mal dazu herab, uns Bauerntölpeln zu sagen, dass Zimmer Schrott ist! Lobet den Herrn! Dieser Mann hat mir die Augen geöffnet!


Ghoul

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@mogo: Like!


lindaisonfire

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" [...]oder die eigentlich spannende Houseformation Daft Punk für ihren ersten Filmscore zu Tron Legacy nur die dröhnenden Motive aus Batman Begins und Inception nachspielen muss ... "
Was? Neiiiin :( Der OST zu Tron:Legacy war der absolute Knaller!

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goodspeed

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Und ich dachte Zimmer Bashing wäre bereits Ende der 90er für offiziell überstrapaziert und nervtötend erklärt und deswegen verboten worden? Auch schön das mit "und Personal" alle ehemaligen Praktis von Zimmer wie Harry Gregson-Williams, John Powell, Ramin Djawadi oder Henry Jackman über einen Kamm geschert werden. Hans, der Mörder der Filmmusik, gewisse Themen kommen wohl nie aus der Mode. Früher war eh alles besser...ja ja...

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Ari Gold

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Mr. Vincent Vega nervt! So oder anders könnte man die Rubrik auch nennen. Es geht im nicht darum, dass er anecken will, sondern möglichst viele Kommentare unter seinen Beiträgen sehen will. Wahrscheinlich ist er Misanthrop und liebt es gehasst zu werden.
Also lieber dies Rubrik boykottieren!

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maddes89

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Herrlich zu sehen wie manche Leute sich aufregen, wenn ihr gewohntes Gedanken- und Meinungsbild aus der Konformität herausgebrochen wird.


Ari Gold

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Anscheinend hast du meine Ansicht nicht ganz verstanden. Ich akzeptiere, dass jeder Mensch einen unterschiedlichen Geschmack hat, jedoch macht diese Rubrik einfach nur argumentationslos und auf objektiv gemacht populäre Filme oder Filmleute runter.
Der Nutzen ist klar: Der Autor will selber Aufmerksamkeit und provozieren, wobei ihm seine eigene Meinung eher unwichtig ist.


Prestigeww

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Hey Vince, dein Artikel hat ja hohe Wellen geschlagen. Jetzt hat der Hans Zimmer sogar eine Videoantwort für dich produziert: http://www.youtube.com/watch?v=xDPkD1RaMq8

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>MARVEL<

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Passt ja zu seinen Soundtracks. ;)


Ghoul

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Ich hab Zimmer eigentlich sehr geschätzt, aber in letzter Zeit recycelt er immer mehr, daher gibt es viele andere, die ich besser finde...

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Ghoul

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Gut ich denke darauf kann man sich einigen


Mitch McDeere

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:) Dennoch hätte ich nichts dagegen, wenn mal wieder eine musikalische Überraschung in einem Zimmer-Soundtrack auftaucht :)


Micka

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Gute Mainstream Musik für gute Mainstream Filme.
Wenn Filme zu einem großen Teil von Effekthascherei leben, ist doch die logische Konsequenz es bei der Musik genauso zu tun.

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Fir3wall

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Handwerklich gesehen hat Mr. Vega hier mit Sicherheit recht, denn da hat ein Howard Shore oder ein Morricone sicherlich kompliziertere Partituren aufzuweisen.
Dass das aber keinerlei Einfluss auf die Gefühle hat, die beim Hören seiner Musik rüberkommen, hat Eck-Vega total vergessen.
Es geht um Musik und daher sollte man hier ausnahmsweise mit dem Herzen denken und nicht mit dem Kopf. Das ist es was zählt.

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Vika

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Das hast du schön gesagt.


freakualizer

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Ich BOYKOTTIERE diese Rubrik, ich les den Mist nicht mehr.
Da ich schon genug Stress auf der Arbeit habe, brauche ich dieses gekünstelte "Ich-leg-mich-mit-allen-an-und-viele-Kommentare-machen-ihn-hart" Geschreibsel und die darauf folgenden, oft so belanglosen, Diskussionen nicht.
Und tschüss "VV eckt an"!

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BlueSquirrel

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Dann nennt es eben nicht Musik, sondern Geräusche. Gibt ja auch Leute, die führen einen mit purer Freude entfachten Eiertanz auf, wenn ein Film gar keine Musik hat. Halte das Thema für nicht gänzlich aber ziemlich indiskutabel.

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cinematography

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Hans Zimmer ist ein sehr talentierter Komponist der keine musikalische Ausbildung braucht. Man meckert ja auch nicht bei den ganzen großen Regisseuren darüber dass sie nicht auf der Filmhochschule waren.
Ausserdem klingt der Inception Score ganz anders als der von Sherlock Holmes obwohl man natürlich die "Zimmerhandschrift" bemerkt.
Die Musik Hans Zimmers ist auf jeden Fall nicht banal, ich glaube er macht sich viel zu viel Gedanken über jeden einzelnen Ton um sich mit verschnörkelten Melodien zu beschäftigen.
Es wird leider immer Menschen geben die gegen die Entwicklung der Kinokunst sind aber dagegen lässt sich leider nichts tun.

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Oceanic6

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Welche Entwicklung? Davon ist bei Zimmer zumindest nichts zu merken.


Mitch McDeere

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Genau, Oceanic6, alle Zimmer-Soundtracks klingen gleich.

Vor allem Zwei Welten, Miss Daisy und ihr Chauffeur, Ein Vogel auf dem Drahtseil, Männer die durchs Feuer gehen, True Romance, Der König der Löwen, Der schmale Grat, Mission Impossible II, Pearl Harbor, Hannibal, Ring, The Weather Man, Sakrileg und vor allem Rango.

Alles dasselbe mit den gleichen Instrumenten, Orchestrierungen, Gestaltungen und vor allem den gleichen Noten. Fazit: Null Entwicklung über seine bisherige Schaffenszeit *ironie aus*


Tom Friedel

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Eigentlich habe ich ja grad gar keine Lust mich zu diesem doch eher lästigen Thema zu äussern. Aber ich mach es halt doch, halte mich dafür aber kurz.

Die Aussage die Vega hier sehr drastisch darstellt ist an ihrer Wurzel sicherlich korrekt. Die Scores von Hans Zimmer sind sicherlich sehr... ...sagen wir mal mainstream. Und auch wiederholt er sich in seinen Scores recht häufig. Aber dennoch sind seine Scores das, was vor 30 Jahren die Scores von Williams waren. Mal davon abgesehen dass sich mit John Williams so oder so keiner messen kann. Und wenn wir gerade bei ihm sind. Hört euch mal den Score zu "Vergessene Welt - Jurassic Park 2" an. Der ist quasi 1:1 vom Ersten kopiert worden.

Im übrigen stört es mich auch nicht, dass sich etwas frischere Komponisten wie Jablonski oder Badelt an den Scores von Zimmer orientieren. Denn auch diese Beiden machen hervorragende Scores und habe trotz des Einflusses von Zimmer ihren eigenen Stil und wissen diesen auf jeden Film individuell anzuwenden.

Und für all diejenigen die sich jetzt über all die Hollywood-Filmmusik-Zerwurschtler aufregen kann ich nur eins sagen: "Kommt wieder runter, hört euch ein, oder auch mehrere, Alben von "Audio Machine" oder "Two Steps from Hell" an und genießt euer Leben!"

P.S.: Auf unserem Videoportal des Vertrauens finden sich noch mehr solcher Filmmusik 'Sound-A-Likes' -> Einfach eins der obigen Videos aufrufen und mal die rechte Liste etwas durchforschen ;-)

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Spielberg_Fan

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Toll auf den Punkt gebracht, obwohl auch ich einige Scores von Hans Zimmer großartig finde. Trotzdem, die Filmmusik der Neuzeit hat sich ziemlich negativ entwickelt. Einen Franz Waxman oder Jerry Goldsmith werden wir wohl nicht mehr erleben dürfen.

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Rukus

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Hmmm ... wenn ich mir so seine musikalische Filmographie durchschaue, ist mir aus allen Filmen nur ein Thema geläufig. Außer Fluch der Karibik (hat Zimmer nur produziert, nicht komponiert) wüsste ich jetzt nicht, was durch die anderen Filme gedudelt ist. Bemerkenswert ... wenn auch in negativer Hinsicht. Auch wenn ich sie teils Jahre nicht gesehen habe, klingen Willow, Das letzte Einhorn, Zurück in die Zukunft, Conan, Braveheart, Herr der Ringe, Der Name der Rose, Rambo, Terminator und viele mehr in meinen Ohren. Was das über Zimmer aussagt, darf sich jeder selbst aussuchen.

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amblin1971

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Achso, und "Time", "Sangreal" und "Journey To The Line", die im Aufbau sehr ähnlich sind (Ist ja auch klar, ist ja alles von Zimmer!), erinnern mich eher an den klassischen Bolero von Maurice Ravel. - Leiser und schmaler Beginn, ansteigender Mittelteil und dann fettes Finale mit großem und sehr weitem Ausgang, der aber dann doch wieder umkehrt und fast mit dem gleichen Tempo (wie zu Beginn) und meistens einer einzigen Note endet. Mit Ambient hat das wenig bis gar nichts zu tun.


amblin1971

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> leuchtet ein das Jean-Michel Jarre gemeint ist, und nicht sein Vater, oder?


J-Ross

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Dieser Tropfen bringt das Fass langsam zum Überlaufen.
Bei der ungeheuren Produktivität kann man es denke ich mal verzeihen, wenn er mal öfters mit anderen zusammenarbeitet. Außerdem ist das doch toll. Er gibt vielen Leuten Chancen, sich frei zu entfalten. Ein großer Förderer, der Teamwork im Sinn hat. Außerdem muss man bedenken, dass er die um die 200 Scores OHNE musikalische Ausbildung hergezaubert hat. Dafür sollte man eher Respekt zollen und sich nicht drüber aufregen, dass es musikalisch mal Ähnlichkeiten geben kann. Mir persönlich konnte kein anderer mit seiner Musik so viel Gänsehautmomente schenken, mich so umhauen, mitfühlen lassen und unglaublich dichte Atmosphären zaubern. Es geht um die Untermahlung. Jahrelang hat man auf klassische Orchester vertraut. Es gibt noch genügend, die ihr eigenes Ding durchdrehen und andere schöne Stile haben. Zimmers Mischung aus Percussion, mehr digitalen Instrumenten und Orchester ist doch etwas wirklich Neues und Innovatives gewesen seit es gerade mal in den 90ern üblicher wurde.
Was der Mann schon vollbracht hat, finde ich legendär. So gut wie alles, was er gemacht hat ist für mich ein Highlight der Fimmusik: Pirates of the Caribbean, Gladiator, Inception, Sherlock Holmes, The Dark Knight, Last Samurai, Crimson Tide, The Da Vinci Code, Der schmale Grat, Rain Man, Der König der Löwen, Pearl Harbor, Green Card, The Rock, Hannibal, Black Hawk Down, Kung Fu Panda... ALLE. Der King of Hollywood.

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Mitch McDeere

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Sind der Soundtrack von "Der weiße Hai" oder "Indy" keine Ohrwürmer, Le Samourai? Also auch Mainstream? In euren Ohren bestimmt nicht - so eine sinnlose Argumentation... die führt ins Nichts!


>MARVEL<

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@ torwei: Morricone ist auch einer der ganz großen, keine Frage! :)


Der-Dude

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Da eckt für mich gar nichts an. Leider einfach nur die Wahrheit glasklar auf den Punkt gebracht. Und wie immer hervorragend geschrieben!

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TheBruceWayne

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Oder ist es Liebe auf rein platonischer Ebene ??


amblin1971

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Und Mr. Vincent Vega hat in seinem Profil stehen, dass er Justin Bieber mag. Okay?! - Wegen seiner "richtungweisenden" Musik? - Oder wegen was...häh? Ne, ist klar! Und Zimmer als musikalische "Bückware" abtun.


Martinmartin

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Ich bin auch kein großer Hans Zimmer Fan und könnte einen großen Tei seines Werks auch gut ignorieren. Wenn da nicht diese tatsächlich auffallende, penetrante Inkompetenz von Leuten, deren Musikgeschmack ich ansonsten sogar weitestgehend teile, gegenüber Filmmusik wäre, die von Goldsmith oder Shore vermutlich noch nie was gehört haben aber mir die Fluch der Karibik oder Batman Soundtracks als Meisterwerke anpreisen wollen.
Sogar seriöse Kritikerseiten bleiben davon nicht verschont. Hier ein Auszug aus dem Laut.de Review: "Er beschränkt sich selbstredend nicht darauf, wie bei allzu vielen Hollywood-Blockbustern Usus, bereits existente, mehr oder minder passende Songs zur Beschallung des Hintergrunds zusammen zu kramen. Hans Zimmer komponiert, eigens für Nolans "Dark Knight", eine dunkle Sinfonie, die dem Geschehen auf der Leinwand eine ganz neue Tiefe, eine zusätzliche Dimension verleiht."
Den Blockbuster der letzten Jahre zeige mir der Redakteur bitte, der keinen Originalscore aufweisen kann.
Meine Meinung zum Zimmer: er kann Filme stimmig untermalen. Im Film funktioniert seine Musik meist für mich, obwohl ich in Anbetracht der fehlenden Themen und Motive und deren Variation bei vielen Zimmer Scores oft nicht umhin komme, mir vorzustellen, was ein anderer (Williams, Horner, Powell, Shore, Howard..) daraus gemacht hätte. Das führt dazu, dass ich auf Platte kaum Zimmer höre, weil vieles davon für mich ohne den dazugehörigen Film einfach nicht funktioniert. Die "Complete Recordings" von Shores Herr der Ringe könnte ich mir dagegen ohne Probleme am Stück anhören.
Aber seine positiven Seiten sollte man nicht unter den Tisch kehren. The Thin Red Line, Rain Man, Der König der Löwen, The Last Samurai oder auch Inception sind Beispiele, die mir recht gut gefallen haben und das Argument der mangelnden Differenzierbarkeit nicht unterstüzen (dem sich auch Komponisten wie James Horner oder Michael Giacchino manchmal zurecht ausgesetzt fühlen). Dass er vielen jungen und unerfahrenen Komponisten eine Art Lernwerkstatt bietet sollte man ihm auch anrechnen. Zudem müsste man konsequenterweise neben Nolan und Scott auch Werner Herzog, Terrence Malick oder Ron Howard musikalische Inompetenz vorwerfen.

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Tomalak

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Sag mal Herr Vega, kannst du überhaupt Noten lesen?

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morlock

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Die Frage sollte lieber lauten, ob Zimmer Noten lesen kann.
Um einen Score wie den für Inception oder TDK zu komponieren, muss man das nicht können.
Anscheinend kann er nur ein oder zwei Noten lesen.^^


Mitch McDeere

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Das zu lesen schmerzt echt, morlock


Stormbringer

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Mr. Vincent Vega schafft es wahrlich aus einer Mücke, einen Elefanten zu machen.

Ich stimme ihm in der Grundaussage zu, dass Zimmer'sche Musik oft gleich klingt. Das geht aber nur damit einher, dass die Film-Optik von Blockbustern immer pompöser wird. Da muss der Soundtrack mitziehen. Aber Hans Zimmer, seiner Crew oder gar der schier kompletten Film-Komponisten-Zunft Unvermögen anzudichten, ist einfach zu tief in die Scheiße gegriffen. Ich fände die Artikel von Mr. Vincent Vega wesentlich besser, wenn er fundierte Recherche einer lächerlich überzogenen und absichtlichen (und vorallem schlechten) Provokation vorziehen würde.

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Stormbringer

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So sehe ich das auch, Marvel. Der Mann will/muss jede Woche einen Artikel rausbringen, dass er dann bei solchen Themen "aneckt" ist ja klar. Ich glaube kaum, dass diese Artikel immer seine Meinung wiederspiegelt. Zumal scheint es immer so, als wären alle andere unfähig. Er will unterhalten und die Kommentare bestätigen das ja. ;)


>MARVEL<

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Ich glaube schon das es, zumindest in Teilen, seine Meinung ist. Oder sagen wir es anders. Er macht es zu seiner Meinung weil er anders sein will.
Das ist kein Angriff auf Mr. Vincent Vega! Ich kann mich auch irren. Aber so kommt es oft bei mir an.


dAShEIKO

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Da hat Dir aber einer (...und seine Mitarbeiter) ganz schön ans Bein gepinkelt. ^^
Dass Zimmer kein Virtuose ist steht außer Frage. Aber dass man gleich sooo abgeht? Meist landen seine Samplerattacken ja schließlich "stilecht" in entsprechend knalligen Werken. Ich hab zumindest noch kein Drama über appenzeller Bergbauern mit Zimmers Musik untermahl gesehen.

Man muß auch sagen, dass beispielsweise mein SEHR! geschätzter Jerry Goldsmith gerne mit modernen Klangerzeugern experimentiert hat. Das Fach jedoch auch klassisch in-und auswendig beherrschte. Bei Rambo oder Total Recal das beinahe zimmersche Synth-Brett... bei Mulan die Synphonie eines Könners. Diesen Spagat beherrscht Zimmer sehrwohl nicht. Aber die Art Aufträge, für die er gebucht wird, mag es zumeist so passen. Wenn man auch den "Passus" mit den Mitarbeitern(Sklaven) durchaus kritisch anmerken darf. :)

Dass das Thema Musik aus der Steckdose nicht pauschal als Nicht-Musik abgestempelt werden sollte, zeigt das traurige Beispiel Jean Michel Jarre. Gehört er doch zu den "Gottheiten" der elektronischen Musik und wurde trotzdem oder eben deswegen von seinem Vater, Maurice Jarre (Soundtrack von Lawrence of Arabia, Dr. Schiwago, Club der toten Dichter), zeitlebens regelrecht verachtet.

Mein Fazit: Filme OHNE Zimmer gefallen mir auch ;)

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MovieBaerliner

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Bekomme mit jedem Artikel immer mehr den Eindruck, Mr.Vincent Vega ist der Hippster unter den Kritiker. Denke von mir, dass ich für ordentliche oder auch mal überspitzte Kritik durchaus offen bin und Punkte auch nachvollziehen kann die man Kritisiert, auch wenn ich sie nicht teile. Aber was hier teilweise für Anschuldigungen fallen ist schon lächerlich. Hier wird, wie eigentlich bei bisher allen Themen, knadenlos alles versucht zu kritisieren was nur geht. Alles was irgentwie nach Mainstream ausschaut oder mehr als 5 Leute gut finden könnten, wir als billig, simpel und schlecht deklariert. Habe nie den Eindruck das Vega auch mal seine wirkliche Meinung vertritt sondern nur schaut was vielleicht der Mainstream gutfinden kann um genau das dann zu kritisieren bzw. komplett runterzumachen. Man hat immer das Gefühl wenn man seine Artikel liest, dass man eigentlich der totale Idiot ist, wenn man das mag was er hier nur nieder macht.
Vielleicht verstehe ich den Humor auch einfach nicht und es ist alles garnicht so ernst gemeint, schließlich heißt die Kategorie ja "...eckt an", dennoch finde ich, kann man solche Kommentare auch sachlicher verfassen und mit weniger Polemik.

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Iamthesword

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Dann soll er damit aber nicht mehr der Allgemeinheit auf die Nerven gehen. Auch ich habe ein Herz für Polemik, aber er zieht's in's Lächerliche. Wie alles andere lebt auch Polemik von dem gesunden Maß, in dem sie eingesetzt wird.


MovieBaerliner

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Ja das mit der Polemik war echt ein Zufall, habe das erst später gesehen, dass es sogar explizit in der Beschreibung steht. :)
@Blutonos
Danke für den Tipp, aber wenn das Rajko Kommentare dann seiner Meinung nach besser macht, nur weil er weniger Fehler hat, dann ist mir das echt egal was Rajko von meiner Rechtschreibung hält.
Leider schleichen sich nunmal ab und zu Fehler ein und habe auch keine Lust, jedes Kommentar kleinlichst nach Fehlern zu durchsuchen. Ist ja ein User-Kommentar und kein Zeitungsartikel für den Leute Geld zahlen. :)


>MARVEL<

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Ich sage schon laaange das es keine Scores mehr gibt, keine musikalischen Themen mehr. Alles ist nur noch gedröhne und gewummere. Das nervt.
Burtons Batman hatte ein wundervolles Thema, Superman, Star Wars, Zurück in die Zukunft, Indy, Star Trek, Terminator... und man könnte die Reihe beliebig fortführen. All diese Filme hatten Musik, ECHTE Musik. Wenn ich Das Imperium schlägt zurück gesehen habe, kann man sicher sein das ich am nächsten Tag Vaders Theme vor mich hinpfeifen werde. Und heute? Summ/Pfeif mir doch mal das neue Batman (ich mags gar nicht aussprechen) Thema. Da gibt es nichts! Gar nichts! Und das zieht sich durch alle Filme der letzten Dekade. Da kommt nichts mehr. Die letzten großen Themen waren Hedwigs Theme aus Harry Potter und (auch wenn Vega das anders sehen mag) He's a Pirate aus Fluch der Karibik. Und dann? Nichts! All die Superhelden schreien geradezu nach einem Thema. Aber man verkackt es regelmäßig. Elfman hat für Raimis Spider-Man etwass abgeliefert... ja es ist ein Thema, aber ist es gut? Nein!
Bitte Hollywood! Ich möchte gern wieder Musik haben die, wenn ich sie höre, mich sofort an den Film erinnert, die mich mitreißt (auch wenn ich den Film nicht sehe), die mmir im Kopf bleibt!

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In_Ex_Fan

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Iron Man hat mehrere Themen! Und die sind von AC/DC ;-)


>MARVEL<

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Hehe, ja an AC/DC habe ich auch gedacht. Allerdings war es nicht ganz das was ich mit "musikalischem Thema" meinte. ;)


White_Tip

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Die Soundtracks von "Last Samurai" und "Thin Red Line" sind wirklich ordentlich. Aber der Rest klingt im Großen und Ganzen immer gleich. Höchstens der zu "Sherlock Homes" hebt sich noch etwas von seinen anderen Werken ab.

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Der-Dude

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Gerade in SH hört man alle 2min das gleiche thema immer und immer wieder. ^^


White_Tip

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Das ist solange nichts verkehrtes wenn es sich von anderen Filmthemen abhebt, was bei Batman, Inception etc nicht der Fall ist


L3uCh7f3u3r

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Ziemlich lächerliche "Kritik". Das grenzt eher an Aufhetzung als an fundierter Recherche. Und das du den Soundtrack von Zimmer nicht leiden kannst ist äußerst subjektiv, dennoch verallgemeinerst du den ganzen Artikel über.

Beim nächsten mal solltest du deinen Artikel vielleicht besser nochmal durchdenken. Den mit konstruktiver Kritik haben denke ich die wenigstens ein Problem. Das was du gerade abgeliefert hast, war nur Schund.

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Der-Dude

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Zeigst du uns bitte eine Stelle an der er verallgemeinert? Danke.


BigDi

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"Inception", "Pirates of the Caribbean"...denkt eigentlich nie jemand an den grandiosen Soundtrack von "Rango"?

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Iamthesword

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Hans Zimmer ist sicher nicht der größte Komponist Hollywoods. Das will aber auch niemand behaupten: allerdings werden ihm viele Vorwürfe gemacht, die nicht nachzuvollziehen sind:
Andere schreiben für ihn: auch Caravaggio/da Vinci/Immendorf/etc. haben Schüler Arbeiten ausführen lassen. Who cares about that? Das Ergebnis ist das Entscheidende. Ob man es verwerflich findet, dass er sich damit schmückt (ebenso wie die anderen oben Genannten) ist eine andere Debatte.
Seine Stücke seien zu variationslos: [wie bereits weiter unten erwähnt] ist die Kunst der Variation ("Viel aus wenig") wurde schon von Schubert und Wagner betrieben (in der Filmbranche wäre Howard Shore ein Beispiel). Es ist also ein etabliertes und durchaus produktiv einsetzbares Mittel der Komposition. Es ist allerdings auch eine Kunst, die stets an der Grenze zur Redundanz entlangschrammt. Die graduelle Einstufung ist dabei Geschmackssache.
Hans Zimmer schreibt seine Musik für eine bestimmte Art von Filmen. Das bedeutet, dass auch eine bestimmte Musik zur Illustration gewünscht/benötigt wird (Wahl des Verbs abhängig von der Neigung des Lesers zu postmodernen Theorien). Diesen Stil kann man nun mögen oder nicht. Schlussendlich gibt es aber genug andere Filme/Genres/Komponisten, um das Spektrum zu füllen (die Beispiele beziehen sich nämlich interessanterweise nur auf Blockbuster).
Ein letzter Vermerk: auch ich finde es schade, dass in Filmen quasi keine neue Musik/atonale Musik und nur wenig Klassik vorkommt, aber dass die Soundtracks insgesamt schlechter geworden sind, glaube ich nicht.

Guter Hans-Zimmer-Soundtrack: Sherlock Holmes - bombastisch, ethnisch, mitreißend!

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Nachtigaller

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Ich konnte mit seiner Musik noch nie viel anfangen und seit seinem Propaganda Soundtrack zu „Black Hawk Down“ ist er bei mir komplett unten durch.

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BigH

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Hinsichtlich "Black Hawk Down" bin ich ganz anderer Meinung. Ich halte den Score für einen von Zimmers besten. Den Film muß man nicht mögen (ich schaue ihn mir immer wieder gerne an), aber die Musik fängt zu jedem Moment die Stimmung perfekt ein, gerade durch die Verwendung von Instrumenten und Klangkulissen, die für den Handlungsort charakteristisch ist. Es ist bei weitem nicht alles Gold, was da aus dem Hause Zimmer kommt, aber auf "Black Hawk Down" lasse ich nichts kommen.


amblin1971

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Meinte ja auch nicht gradden Soundtrack von "BHD", obschon ich den in nicht so guter Erinnerung habe. Lag aber am Film, den ich sehr destruckturiert fand. Das Schauen des Films war eine sehr anstrengende Angelegenheit, ähnlich wie bei "The Hurt Locker".


Mitch McDeere

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Dieser Artikel ist echt unfassbar und eine Beleidigung ohne erkennbare Berechtigung, Kritik üben zu dürfen! Selten so einen Schwachsinn gelesen!

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amblin1971

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Ich kann hier Mitch nur beipflichten, aus fachlicher Sicht ist Vegas Text hanebüchen, weil merklich nicht mit viel Hintergrundwissen und Sachlichkeit angereichert. Stattdessen nur klar erkennbar auf Halbwissen basierendes Pseudo-Experten-Gehabe. Würde sich Vega tatsächlich auskennen in der Materie oder hätte er sauberer recherchiert, hätte er diesen Text gar nicht verfasst. Er wäre selber zu dem Ergebnis gekommen, dass sein Geschreibsel nicht mehr als "Shitstorming" ist

Damit's nicht falsch rüberkommt: Seine Meinung darf er schon sagen, der Vega, sind ja hier BRD und nicht DDR. Doch wer in München behauptet, dass der Kölner Dom in Hamburg steht, macht sich in Kölle schnell sehr unbeliebt, um nicht zu sagen lächerlich. Oder wie der Kölner säd: "Drimol Null is Null, blief Null!."


Mitch McDeere

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Bester Kommentar dieses Artikels, amblin1971!


Jenny von T

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Ein geradezu handzahmer, wenn auch natürlich wieder äußerst zutreffender Artikel.
Ich muss dieser Rubrik sowieso viel zu oft zustimmen. Vega, schreib' doch mal was über zum Beispiel Kubrick, dann habe auch ich mal einen Grund, an die Decke zu gehen und muss nicht immer nur wegen der lustigen User-Kommentare hierher kommen.

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Mein Senf

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@Jet: Wenn man hier Wünsche äußern darf, dann habe ich auch einen:
Wie wäre es mal wieder mit einer "positiven Polemik". Ich fand deine Musicalnummer bislang am gelungensten.


Mr Vincent Vega

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Apologien kommen auch wieder, versprochen.


David "Noodles" Aaronson

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Irgendwie unfair, schließlich ist der Regisseur für die Musik hauptverantwortlich und wenn Nolan eben sagt 'Hans lass es dröhnen' dann (und nur dann!) lässt er es der Hans auch dröhnen.
Der große Unterschied zu früheren Zeiten ist wohl dass die Soundtrackalben heute z.t. unhörbar sind, im blaustichigen Gotham City, sprich im Film selber, funktioniert die Musik aber für mich immer noch - dem technokratischen Glanz der angesprochenen Filme stehen die Scores ganz gut zu Gesicht (naja zumindest teilweise).

Der "The Thin Red Line" Score ist großartig, ebenso das Pirates Theme!

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Mitch McDeere

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Von Dir wär der obige Artikel wohl deutlich gehaltvoller ausgefallen


Grimalkin

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Ich finde Hans Zimmer mindestens genau so überbewertet wie "Mr. Vincent Vega eckt an".

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amblin1971

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Hier das gleiche was ich schon zu Ihrer "nicht stimmigen" Kritik zu TDKR gesagt habe. Um anzuecken, muss man sich schon so einen Stuss zusammenschreiben wie es Mr. Vincent vom Planeten Vega tut.

Zimmers Scores sind nicht immer überzeugend (zugegeben), dass er aber für "Inception" einen grandiosen "ultrastarken" Score abgeliefert hat, steht ausser Frage. Mit diesem Score ist er nicht nur unter Fans, sondern auch in der Fachwelt eine Liga nach oben geschnellt. Nämlich in die Liga eines Herrmans, Korngolds, Goldsmiths und des unbestreitbar besten Filmkomponisten John Williams.

Was haben Sie denn bisher so geleistet in ihrem Leben (ausser Stuss zu verbreiten), Mr. Vincent Vega?

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Oceanic6

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Und wieder mal die Oscar-Argumentation. Süß !!


amblin1971

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Also wenn ich erfahren würde, dass in meiner Nähe ein Metzger schon neunmal ausgezeichnet wurde bzw. für eine Auszeichnung vorgesehen war, weil er gute Würste macht, würde ich dahin gehen.

ENDE


DerStiffmeister

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Stimme zu.
Aber jetzt mal ehrlich: Ich glaube, du hast ein gewaltiges Batman Trauma. Gefühlt jedes Mal, wenn ich was von dir lese, egal worum es geht, bekommt jemand was ab, der an der Batman Reihe beteiligt war.
Oder ist es die Popularität der Reihe, die dich hoffen lässt mehr Leute zu erreichen, wenn du drüber abkotzt?
So oder so. Es wäre echt mal erfrischend einfach mal was ohne Batmanbezug zu lesen.

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Looki

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seine musik ist so wie sie sein soll, ich steh drauf

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Benner

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Ja, der Zimmer ist schon ein Schelm, das lässt sich kaum abstreiten. Nichtsdestotrotz kommen aus der Soundschmiede ab und zu einfach klasse Werke hervor (Pirates of the Caribbean Score beispielsweise, den ich mir aus der Filmlandschaft nicht wegdenken möchte)

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Pyro 91

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Volle Zustimmung!

Am meisten stört mich das viele Filme z.B. Inception, Pirates of the Caribbean, so derart mit Filmmusik zugekleistert wurden, dass keine Szenen, Luft zum atmen haben. Ständig ist das Dröhnen voll am Anschlag, jede kleine Geste ODER großes Spektakel muss ununterbrochen mit "epischen" Score untermalt werden. Nein danke, ich hab keine Lust mehr im Kino zu sitzen und mir diesen Krawall noch länger anzuhören.

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Pyro 91

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Hm, also "Inception" war der eine Film, wo Leute sich dauernd ernst angeguckt haben und sich gegenseitig den Plot erklärt haben. Zumindestens für die ersten 1 1/2 Stunden, dann gab es repetitive Schießereien gegen namenslose Niemande. Zwischendrin gab´s mal nen Kreisel zu sehen, ein Van der ins Wasser fiel und ne Stadt, die sich zusammenfaltet. Meinste denn?


Mitch McDeere

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Hm, nee. In dem Inception, das ich meine, kam zwar auch ein Van und ein Kreisel vor aber die Zusammenfassung der Handlung wäre nicht ansatzweise so stupide; eine solche lässt sich aber problemlos auf jeden Film anwenden - wenn man nur will. Diese Art der Verunglimpfung von Filmhandlungen hat eine Kinokette vor ein paar Jahren mal benutzt, um Werbung für den Besuch eines Multiplexes zu machen und bringt innerhalb dieser Diskussion überhaupt nichts.


Narrisch

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Für jemanden der so völlig schmerzfrei ist die Opfer eines Amokläufers mit einem zynischen Kommentar zu bedenken, zeigst du außerordentlich viel Gefühl deinen berechtigten Unmut über Hans Zimmer zum Ausdruck zu bringen. Hier der engagierte Autor und dort die zynische Giftspritze. Es ist wirklich Schade das es dir nicht gelingt
über deinen Schatten zu springen und vermutlich nicht so beabsichtigte Worte zu revidieren!? Oder etwa doch?

Deine Hans Zimmer Analyse ist richtig und brandmarkt Zimmer als das was er ist. Als CEO einer Dröhnfabrik die mit Samplingcomputern musikalischen Junkfood produziert. Du irrst aber darin wenn du behauptest das Zimmer die Filmmusik der letzten 20 Jahre dominiert hätte. Das wäre genauso falsch wie die Behauptung Dieter Bohlen hätte die internationale Musikszene im Griff.

Die Filmmusik internationaler Blockbuster wurde in den letzten 20 Jahre von Komponisten (Auswahl) wie Howard Shore, James Horner, Ilan Eshkeri, Alan Silvestri und erstaunlicherweise immer noch von John Williams inhaltlich geprägt.
Der Unterschied ist der, das Zimmers Fabrik ein sehr hohen Ausstoss hat und so der Eindruck erweckt wird den Markt zu beherrschen. Aber für was für Filme denn? Solche wie Pirates of the Caribean, Transformers und 3 Batman Filme?! Geschenkt! Marktbeherrschung sieht anders aus. Klar hat er einen großes Stück der Torte auf dem Teller aber er ist noch weit davon entfernt die ganze Torte zu fressen.

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morlock

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Eigentlich hat er ja mehr die Fans, statt der Opfer, mit einem zynischen Kommentar bedacht.


Narrisch

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Die toten Fans im Kino sind die Opfer.


HymnOfABrokenMan

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Tja, lieber Vega, da kann ich leider mal wieder nicht zustimmen. So stupide und standardisiert Zimmers Musik in deinen Augen auch sein mag, seine Scores schaffen Atmosphäre, selbst ohne den Film vor sich zu haben. Das macht mich für einen guten Score aus. Zugegeben, manche seiner Werke sind wirklich relativ belanglos, aber das sieht bei den Williams, Morricones oder Goldsmiths der Branche nicht anders aus. Ich für meinen Teil kann viele seiner Scores auch ohne auf mich einwirkende Bilder genießen. Ein Hoch auf das musikalische Popcornopium!

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Oceanic6

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:D


Mitch McDeere

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Du kannst Dich echt nicht einmal vernünftig ausdrücken, oder?

Sie ist nur dann penetrant, wenn man nicht versteht / verstehen kann / verstehen will, was der Diskutierende aussagt. Dass meine "Kommentarwut" "repetitiv" ist, liegt nicht notwendigerweise an mir, sondern daran, dass man mich entweder falsch verstanden hat und ich Dinge klarstelle oder ich andere Standpunkte verstehen möchte und nachfrage. Das wird ja hoffentlich aus Sicht eines Mr. Vincent Vega gestattet sein.

Fachlich geschulte Filmmusikliebhaber hast Du also konsultiert als Recherche für einen derartigen Artikel. Jetzt stell ich mir keinerlei Fragen mehr und so kann man natürlich auch niemanden "argumentativ" den Hahn abdrehen. Das geht nur mit Fakten und nicht mit Meinungen oder unterschiedlichem Musikgeschmack.

Das intensive Beschäftigen mit diesem Thema ist auch sehr unglaubwürdig, gerade weil die Diskussion ins Leere läuft und problemlos entkräftet oder auf weitere Filmkomponisten übertragbar ist.

Des Weiteren ist es angesichts dessen Dein Motiv unklar, warum Du Hans Zimmer überhaupt schlecht machst.

Erstens ist es nach wie vor eine Geschmäcker-Diskussion, die Du noch immer nicht erkannt hast, obwohl Du die Diskussion angestoßen hast und bei allem Respekt: Was den Markt betrifft... ich war es nicht, der hier auf einem solchen Wege eine öffentliche Diskussion begann... wäre Moviepilot der Deinerseits angesprochene Markt, weißt Du wo Du Dich aus eigenem Antrieb hingestellt hast.

PS: Google mal "Hysterie" und "Polemik". Du schmeißt hier mit Wörtern um Dich, die gar nicht auf meine Kommentare und deren Inhalte passen. Aber es klingt toll, nicht wahr?


fluxberg

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Ha! Endlich sagt's mal jemand! Danke, danke, danke Mr Vega für diesen Artikel! Ich kann es auch nicht mehr hören und wünsche Herrn Zimmer und seinen Zuarbeitern das große Zerwürfnis an den Hals. Wenn er wirklich nur noch selbst schreiben würde, würde es sich vielleicht auf vier Scores pro Jahr beschränken.
Was allerdings das Argument des Ewig-Gleichen betrifft, so muss ich ja jetzt etwas blasphemisch werden und diesen Vorwurf auch John Williams und Danny Elfman machen. Elfman klingt, zumindest bei Burton-Filmen, nun wirklich IMMER gleich, und es gibt auch einige Passagen, in denen man Harry Potter nicht von Star Wars unterscheiden kann (immer wenn's laut wird, um genau zu sein). Natürlich haben beide handwerklich deutlich mehr drauf als Zimmer je haben wird. Aber so richtig vielseitig sind sie selten.

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Mein Senf

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WIe "Endlich sagts man jemand" Hans Zimmer zu hassen ist in etwa so exklusiv wie Til Schweiger Filme zu zerreißen.


Audreyfan

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Christian Bale, TDKrises und jetzt Hans Zimmer^^
Wird ja langweilig hier :P

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NiRaF

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Ja, ich glaub, Vega will einfach alles runtermachen, was mit Nolan zu tun hat XD


HulktopF

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ridley scott als unfähigen regisseur hinzustellen ist n wenig weit hergeholt, wa?

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Le Samourai

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"musikalisch überwiegend inkompetent" ist alles als "unfähig". Genau lesen!


Oceanic6

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Zudem ist er seit geraumer Zeit als unfähig einzustufen, mit "Prometheus" hat er allerdings endlich mal wieder einen tollen Film abgeliefert, Zeit wurde es.


bascopeach

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Mein Herz ist dabei, da kann man Kopf gar nichts dagegen tun.

Interessanter Artikel, der auch aufschlussreich ist, aber manche Leute kriegen ihren Kopf gar nicht mehr aus dem ...

Schade wenn an die Position sich einfach mal gehen zu lassen die pure Lust zu Hassen rückt...

P.S.: Mir fehlen positive Erwähnungen von Philipp Glass, Michael Nyman, Clint Mansell, Cliff Martinez und David Julyan. Aber da ich Hans sehr mag müssen die wahrscheinlich sogar fehlen...

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deevaudee

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Finde ich nicht mal schlimm. Weil so lange Filme gemacht werden, die nur für die Breite Masse gemacht werden, und nix ausgeklügeltes bieten, sollen se sich doch alle im selben Boot umgrabbeln. Wie heisst es so schön, eine Fliege reisst der anderen kein Bein aus. Und so lange es "Mögah-Blöck-Büster" gibt, wird der Zimmer nicht Arbeitslos. Ergo hat er quasi schon die Musik fertig für 500 neue Filme, die noch gar nicht in Planung sind?? Feine Sache... xD

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torwei

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An sich schön zu lesen, aber das Thema ist dann doch schon ziemlich ausgelutscht.

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Mein Senf

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Hans Zimmers Score sind für mich Pop-Corn auf höchstem Niveau ein pures Guilty Pleasure -und genau deshalb passen sie so perfekt ins Blockbusterkonzept aus Hollywood.

Einige seiner Scores sind grandios pathetisch und kitschig geraten ("In Sachen Henry", "The Rock", "Black Hawk Down") , andere bei aller Catchiness wirklich extrem austauschbar ("Sherlock Holmes", "Gladiator" <--> "Fluch der Karibik) und wieder andere Riffs oder Toneffekte in ihrer Simplizität und ihrem Minimalismus verdammt effektiv ("Broken Arrow--> "Deweythema aus "Scream", "Inception-Bäääm" "True Romance-Opener").

Mein allem Verständnis für dem menschlichen Drang, Kommerzialität und eine gewisse Machtposition argwöhnisch zu betrachten - Ihn dafür zu verteufeln, dass er den in Hollywood gängigen Teamgedanken einfach auf seine Soundtrackschmiede übertragen hat, kann ich nicht so ganz nachvollziehen.

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Mein Senf

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@Hornblower: Hey, wir sind hier schließlich bei "Vincent Vega eckt an" :-)


Hornblower

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Na gut, dann eben kein Konsens! ;-)


Selcarnor

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Ich stimme dem HolyManoly zu. Scores von Filmen sollen das Ganze geschickt untermalen und für gewöhnlich nicht alleine gehört werden.

Mag sein, dass viele Stücke der Marke Zimmer wiederverwertet werden, aber solange sie zum Film passen habe ich absolut nichts dagegen.

Und eine >schockierende Entwicklung< sehe auch nicht, da ich immer noch genug Soundtracks an die Ohren bekomme, die nicht auf diese >Einheitsbreischiene< mitfahren.

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Le Samourai

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Das mit Abstand beste Angeecke bis dato, weil du dich dieses mal ausschließlich auf Fakten beruhst. Traurigen Fakten. Hunderprozentige Zustimmung, toller Text.
Aber "Blade Runner" und "Alien" haben fantastische Scores, danach hat Scott jedoch abgebaut, keine Frage...

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morlock

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Die Musik von 1492 war doch auch nicht so schlecht.
Einfach mal ignorieren, dass sie für Boxkämpfe missbraucht wurde.^^


oschi

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Der Score von Blade Runner hat mir nicht gefallen. Zu viel Synthesizer, die mich einfach nicht in den Film eintauchen lassen wollen. Statt in eine dystopische Zukunft, fühle ich mich durch Vangelis in die 80er zurückversetzt. Der Film ist zeitlos, aber der Score ist es nicht.


Tautou

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Michael Giacchino finde ich persönlich besser. Dass sich ein paar Sekunden von Zimmers Werken ähneln, kann man ihm aber nicht zum Vorwurf machen. Jeder Musiker, jeder Regisseur, jeder Buchautor hat seine gewisse Handschrift. Du erkennst einen Hans Zimmer-Song so, wie du einen Tarantino-Film erkennst. Vielleicht rührt bei Hans Zimmer einfach diese hippe Anti-Hype-Keule mit, die Filmfans automatisch alles ablehnen lässt, was mit Nolan zu tun hat.

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Smoover

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Ich geb dir persönlich ja weitesgehend recht, muss aber dennoch sagen, dass die letzten News eher ausgelutscht sind und von der Community oft ausdiskutiert werden.
Das Nolan Universum ist eh schon das am öftesten mit News verseuchteste Thema hier.
Dein Text über Musical Muffel in Deutschland war Weltklasse. Bitte mehr aus dieser Sparte.

Rechtschreibfehler möge man mir Verzeihen, da ich Flachliege :(

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Smoover

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Danke


Mein Senf

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Ich finde die Themenwahl diesmal ziemlich schwach. Da könnte er ja gleich anfangen auf Til Schweiger rumzuhacken :-)

Die Musicalnummer war auch mein Highligh bislang.


HolyManoly

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Ich habe bisher noch keine Filmmusik gehört die ohne Film funktioniert. Selbst die Filmmusik von John Williams, die ich wirklich sehr schätze, macht erst mit den Bildern richtig Sinn. Wer die Musik von Hans Zimmer alleine bewertet, redet völlig an der Sache vorbei. Natürlich ist diese nur Untermalung! Mehr will die auch erstmal nicht sein. Das als Kritikpunkt zu nehmen finde ich richtig albern.
Auch wenn die Musik von Hans Zimmer im Vergleich einfallslos erscheinen mag, macht sie wie ich finde ihre Arbeit gut.

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HolyManoly

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Das kann ich nicht bestreiten. Das ist auch immer eine Frage des Geschmacks. Ich habe mich vielleicht nicht ganz richtig ausgedrückt. Ich finde dass Filmmusik mit Bildern immer besser funktioniert, da sie dafür geschrieben wurde. Ohne Bild empfinde ich immer Unstimmigkeiten bei Filmmusik.


Martinmartin