Top 7 der undankbarsten Frauen-Rollen 2010
Ines Walk (Ines Walk), Veröffentlicht am 03.01.2011, 08:50
Top 7 der undankbarsten Frauen-Rollen 2010
© Moviepilot Collage
Schöne und kluge Frauen werden häufig nur als Staffage benutzt. Sie müssen sich leicht bekleidet zeigen oder sinnlos vor sich hinbrabbeln, damit die Herren der Schöpfung richtig schön ins Bild gesetzt werden können. Das ist überaus schade, manchmal sorgt es aber auch für unfreiwilligen Spaß, besonders dann, wenn der kluge Zuschauer die Blickfang-Manöver der Filmemacher mit Schmunzeln aufdeckt. Wir haben uns die Filme des Kinojahres 2010 nochmals durch den Kopf gehen lassen und nach Schauspielerinnen Ausschau gehalten, die dem Klischee des blonden Dummchen (die Haarfarbe ist dabei austauschbar) entsprochen haben. Dabei ist eine Top 7 der undankbarsten Frauen-Rollen 2010 herausgekommen.
Top 7: Cate Blanchett in Robin Hood
Eigentlich ist Maid Marian alias Cate Blanchett in Robin Hood die Managerin von Haus und Hof. Das hat sie 10 Jahre lang getan, weil der Ehemann auf Kreuzzug ist. Als aber Robin Longstride (Russell Crowe) auftaucht, verflüchtigen sich wie durch ein Wunder Klugheit und Organisationstalent der Dame und übrig bleibt das Anhängsel eines Mannes.
Top 6: Die vier Grazien aus Sex and the City 2
Schon in Sex and the City war es offensichtlich, in Sex and the City 2 trat es noch deutlicher zutage. Die vier Grazien aus New York (Sarah Jessica Parker, Kim Cattrall, Kristin Davis und Cynthia Nixon) taugen nur als Kleiderständer; der Film ist das Product Placement-Beispiel für jedes betriebswirtschaftliche Seminar. Die Damen selbst haben Luxusprobleme, die sie den normalsterblichen Frauen nicht unbedingt sympathischer machen und ihre Tussi-Sprüche locken auch niemanden mehr vorm Ofen hervor.
Top 5: Cameron Diaz in Knight and Day
Cameron Diaz ist in der Sommer-Komödie Knight and Day, einem Star-Vehikel mit Tom Cruise, derart naiv auf die dümmliche Blondine festgelegt, dass selbst echte Blondinen nur den Kopf schütteln dürften. Was sie da plappert, wie sie kreischt und schreit, sich im Kugelhagel zum Affen macht, tut einer jeden halbwegs emanzipierten Frau in der Seele weh.
Top 4: Katherine Heigl in Kiss and Kill
Langsam sollte Hollywood mitbekommen haben, dass Beziehungsgespräche im Kugelhagel lächerlich sind, so auch in Kiss & Kill, in dem dieses Mal Katherine Heigl die enervierend panische Frau geben darf. Selten waren Frauen derart deutlich auf ihre angebliche Schussligkeit reduziert. Der Mann dagegen darf sich ganz als Beschützer fühlen. Urgeschichte halt.
Top 3: Ellen Page in Inception
Christopher Nolan ist ein Männerregisseur, seine Frauenrollen sind zunächst rar und wenn das weibliche Geschlecht dann doch in der Geschichte einiges zu sagen hat, verkommen die Damen zum Stichwortgeber, damit der Zuschauer den Film überhaupt versteht. So geschehen in Inception, bei dem Ellen Page einzig und allein die Funktion hat, den klugen und endlosen Denk-Erklärungen von Leonardo DiCaprio zu lauschen. Gleichberechtigung sieht anders aus.
Top 2: Scarlett Johansson in Iron Man 2
Sie gilt als die talentierteste Schauspielerin ihrer Generation, ist im Arthouse wie im Blockbuster-Segment präsent, aber außer der schmalsten Taille der Filmegeschichte hat Scarlett Johansson in Iron Man 2 nicht viel zu bieten. Sie darf mysteriös sein und ansonsten irgendwelche Dinge irgendwo hintragen und in ihrer großen Kampf-Szene einige Männer aufmischen. Das war’s.
Top 1: Gemma Arterton in Kampf der Titanen & Prince of Persia
Eine Schauspielerin ist in diesem Jahr allerdings ungeschlagen: Gemma Arterton durfte gleich in zwei Blockbustern zeigen, dass Frau als schmückendes Beiwerk am besten immer hinter dem Mann aufgehoben ist. In Kampf der Titanen darf sie Sam Worthington zur Hand gehen, in Prince of Persia: Der Sand der Zeit dem Jake Gyllenhaal und in beiden Fällen steht sie halt in irgendeiner Bildecke so rum. Wenn die Männer mit Monstern aller Art um das Zepter der Geschichte kämpfen, darf sie mit staunenden Augen zuschauen, mit runzelnder Stirn Moral einfordern oder im leicht bekleideten Körper eine Verheißung sein.
Fehlen euch noch Frauen-Rollen, die in diesem Kinojahr besonders undankbar waren? Wir sind gespannt.
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ladycullen<3 Thu, 06 Jan 2011 23:44:51 -0000
Kommentar löschenIntelligente, emanzipierte Frauen unterhalten nun mal einfach nicht die breite Masse. Und das ist die Haupteinnahmequelle. Ich will nicht bestreiten mir auch solche Filme anzuschauen, ich tue das sogar ziemlich gerne, sie sind ja auch wirklich unterhaltsam, aber mit der Zeit verzweifelt man dann doch, wenn an Intelligenz und Persönlichkeit mittlerweile wirklich gar nichts mehr gefunden werden kann. Und wenn ich mich mal in der normalen Welt umsehe bestätigt sich dieser Verdacht immer mehr.
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Mozzerino Mon, 03 Jan 2011 22:30:33 -0000
Kommentar löschenÜbrigens sehr bezeichnend, dass hier nur Männer über den Artikel motzen.
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Mozzerino Mon, 03 Jan 2011 22:59:28 -0000
Antwort löschenWieso, du hast doch nicht über den Artikel an sich gemotzt, sondern lediglich ein Element daraus zur Diskussion gestellt ;-)
Batzman Tue, 04 Jan 2011 01:44:37 -0000
Antwort löschenVor allem interessant, wie schnell bei so einem, ja nun auch nicht gerade als Emma-Kampfschrift verfassten Artikel gleich die düpierten Kerle auf die Barrikaden gehen und anfangen was von frustrierten Emanzen zu bruddeln...
ihre-herrlichkeit Tue, 04 Jan 2011 13:52:22 -0000
Antwort löschenDas ist halt das einzige Argument, was sie haben, um sich gegen die Frauen mit einem IQ > 35 zur Wehr zu setzen. ^^
ihre-herrlichkeit Tue, 04 Jan 2011 14:18:19 -0000
Antwort löschenDer duffy, der hat's voll drauf. Der hat alle durchschaut! :/
Mozzerino Mon, 03 Jan 2011 22:27:28 -0000
Kommentar löschenEins muss ich jetzt doch mal fragen:
Wo bitte wird Scarlett Johansson "als die talentierteste Schauspielerin ihrer Generation" bezeichnet?
Sie ist ja schon ein heißes Schnittchen, aber ich würde sie niemals eine grandios talentierte Schauspielerin nennen, geschweige denn die talentierteste ihrer Generation.
Und soweit ich weiß sieht das die Presse- und Kritikerszene ähnlich.
Dieser Titel gebührt dann doch eher Damen wie Natalie Portman, Dakota Fanning oder Ellen Page.
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ihre-herrlichkeit Tue, 04 Jan 2011 13:56:08 -0000
Antwort löschenSie ist halt nett anzusehen und spielt auch entsprechend solche Rollen. So ist sie ja auch gern gesehen. Von Monica Bellucci wird auch nicht erwartet, dass sie blötzlich eine Atomphysikerin spielt, da ihr das eh keiner abnimmt. ^^ Die Rollen werden ja auch gebraucht und sie können ja auch gern adäquat besetzt werden, aber so jemand wie Kate Blanchett z. B. hat mehr drauf!
Chaosmacherin Mon, 03 Jan 2011 21:34:58 -0000
Kommentar löschenHm, also Ellen Page ist in Inception doch alles andere als unwichtig... Klar ist es ein praktisches Stilmittel, dass man sie und den Zuschauer zugleich in die Materie einführt, aber dem eine böse Absicht zu unterstellen halte ich für weit hergeholt. Ansonsten hat Atticus sehr schön hervorgehoben das Marion Cotillard eine der wichtigsten Rollen des Films spielt.
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Mozzerino Mon, 03 Jan 2011 22:18:19 -0000
Antwort löschenGenau das ist doch der Punkt. Sie ist lediglich Stichwortgeberin, die keine andere Funktion hat, als die Fragen zu stellen, die das Publikum beantwortet haben muss, um in diesem Szenario überhaupt durchzublicken. Sie spielt keinen Charakter, sie spielt eine Drehbuchfunktion.
Genau wie eigentlich alle anderen Figuren in diesem Film außer Leo & Marion Cotillard.
Auch ein wesentlicher Grund, wieso ich INCEPTION für gnadenlos überschätzt halte.
Chaosmacherin Mon, 03 Jan 2011 22:41:15 -0000
Antwort löschenAber was wären den die Träume bitte ohne die Architektin? Ausserdem geht es mir in meinem Kommentar mehr darum, dass Nolan kein "Männerregisseur" ist, wie er hier genannt wird, als um die wichtigkeit von Pages Rolle.
Mozzerino Mon, 03 Jan 2011 22:58:33 -0000
Antwort löschenSie hat eine wichtige Funktion (Architektin) - keine Frage. Das ändert aber nichts daran, dass ihr Charakter ansonsten ein völlig weißes Blatt Papier ist.
Lässt sich ganz leicht nachprüfen: Nenne mir eine Charakter- oder Hintergrundeigenschaft der Figur Ariadne! Also nicht "Sie ist die Architektin", sondern Dinge wie "Sie spielt gerne Klavier, oder "Sie kommt aus New York". Du wirst keine finden, weil dieser Figur keinerlei persönliche Tiefe verliehen wird. Sie ist hohle Stichwortgeberin, mehr nicht.
Und ja, Nolan ist definitiv ein totaler Männerregisseur. Lässt sich ebenfalls ganz leicht nachprüfen: Nenne mir einen Film von ihm, in dem eine Frau eine tragende Funktion spielt, die über das übliche Schema Verführerin/Objekt der Begierde/Ablenkung für den Protagonisten hinausgeht. Wirst keinen finden.
Chaosmacherin Tue, 04 Jan 2011 01:39:10 -0000
Antwort löschenNaja, sie ist Studentin? :D Ne, quatsch, ich versteh worauf du hinaus willst. Dann mag das so sein. Ist mir aber nie negativ aufgeallen. Mal sehen was "The Dark Knight Rises" bringt :)
ihre-herrlichkeit Tue, 04 Jan 2011 13:51:14 -0000
Antwort löschenBtw: Ich hab mich über ihre Rolle sehr gewundert. Als sie das erste Mal ins Bild kam, dachte ich sie sei 12.
Taucher Mon, 03 Jan 2011 20:38:01 -0000
Kommentar löschenan muss auch dazu sagen, ohne weibliches Beiwerk ist so mancher Film nur zur Hälfte sehenswert....
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C_C Mon, 03 Jan 2011 22:18:59 -0000
Antwort löschenEnbend! Es gibt wenige weibliche Schauspieler, die einen Film alleine tragen können und NICHT ausnehmend attraktiv sind. Meine Güte! Ist das alles nicht ... menschlich?
ihre-herrlichkeit Wed, 05 Jan 2011 17:35:03 -0000
Antwort löschenIch glaub, du hast den Artikel nicht verstanden. Es geht nicht um Attraktivität. Selbstverständlich sollten sie ein wenig attraktiv sein. Es geht aber darum, dass viele talentierte Schauspielerinnen dennoch ausschließlich auf ihre Attraktivität beschränkt werden und gar keine Chance bekommen, differenzierte Rollen zu spielen.
C_C Wed, 05 Jan 2011 17:57:48 -0000
Antwort löschenan was für Rollen denkst du dabei? Und was für Filme sind das dann? Kommödien? Liebesfilme? Liebeskomödien? Pseudo-'Action'Filme wie Salt (den ich garnicht mal sooo übel fand)?
Oder fällt dir da noch mehr ein?
Btw: kann mir jemand mal das 'Talent' erklären, das ein Schauspieler braucht?
ihre-herrlichkeit Wed, 05 Jan 2011 19:14:16 -0000
Antwort löschenDie Beispiele findest du doch im Artikel.
ihre-herrlichkeit Thu, 06 Jan 2011 08:55:51 -0000
Antwort löschenIch glaub, wir reden aneinander vorbei.
ihre-herrlichkeit Thu, 06 Jan 2011 13:02:44 -0000
Antwort löschenKeine Ausrede, ist mir nur zu anstrengend, alles zu wiederholen, was im Text steht. Wie du selbst sagst: nicht wichtig genug.
Mr. Ogi Mon, 03 Jan 2011 15:41:18 -0000
Kommentar löschenSind es nicht Filme? Sind das nicht alles Rollen, die sie sich ausgesucht haben? Somit wäre alles überlfüssig darüber zu berichten. Wenn sie es freiwillig machen, bitte! Sollen sie ihre idiotischen Rollen spielen. Genauso wie manche Männer immer und immer die gleichen Stereo-Typen spielen. Niemand wird gezwungen.
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Sheeeeep Mon, 03 Jan 2011 15:02:14 -0000
Kommentar löschenFür das Geld was die meisten von den Damen bekommen würde ich aber so in meine geschlechterspezifische Klischees verfallen wie es nur geht ;)
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Splatterjack Mon, 03 Jan 2011 14:06:02 -0000
Kommentar löschenHimmel hilf, was ist denn das bitte für ein blödsinniger Artikel?
Kampf der Titanen, Prince of Persia und Robin Hood spielen in der Antike,im Morgenland und im Mittelalter! Die Rolle der Frau war dort mit wenigen Ausnahmen doch ziemlich klar definiert. Wie kann man sich bitte bei den Filmen daran stören?
Scarlett Johannson spielt die schwarze Witwe, eher eine Randfigur im Marveluniversum. Soll in Ironman etwa die schwarze Witwe die Hauptrolle bekommen und "Ironman" nur eine Randnotiz sein?
Bei Katherine Heigl kann ich nicht widersprechen, allerdings liegt es hier eher an der miesen Qualität des Films und der eindimensionalen Spielweise von Frau Heigl.
Ansonsten muß ich sagen, ist dieser Artikel hier als übler Fail zu bezeichnen. Ich bin von Moviepilot doch mehr Qualität gewohnt. Wenn man von völlig falschen Tatsachen ausgeht, null Verständnis von Geschichte hat und dazu noch eine frustrierte Feministin ist, dann macht der Artikel wirklich Sinn. Wenn man das Thema beleuchtet, dann bitte richtig. Es sollten dann auch Filme erscheinen, in denen Männer eher Randfiguren sind... a la Salt oder Fair Game.
Setzen 6.
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Batzman Tue, 04 Jan 2011 01:42:21 -0000
Antwort löschenGetroffene Hunde bellen oder wie darf man dieses beleidigte Gequengel verstehen?
Wie die gesellschaftliche Realität einer Epoche war und wie ein Film mit seinen Figuren umgeht, sind doch zwei völlig unterschiedliche paar Schuhe. Und nur weil Frauen in einer Epoche nicht gleichberechtigt waren, entschuldigt das nicht, wenn einfallslose Drehbuchautoren und Regisseure ihnen die fadesten Rollen zuweisen. Wenn Nolan eine talentierte Schauspielerin wie Paige in der Rolle der Ursel Exposition vergammeln lässt, stellt sich schon die Frage warum Leo die Sachen dann nicht gleich seinem Friseur erzählt.
manitu17 Mon, 03 Jan 2011 13:36:21 -0000
Kommentar löschennajaaaaa, Ellen Paigewar doch die Architektin, wenn ich mich recht entsinne... aber bei der überschrift musste ich tatsächlich an "Prince of Persia" denken:D
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Shorty06 Mon, 03 Jan 2011 12:32:45 -0000
Kommentar löschenNaja, das mit Ellen Page kann ich nicht verstehen. Immerhin wird sie in Inception als äußerst telentierte Traum-Architektin dargestellt. Ich fand ihre Rolle gut.
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Weltensegler Mon, 03 Jan 2011 12:22:17 -0000
Kommentar löschenBis auf "Inception" hab ich keinen und hab nicht vor einen dieser Filme zu sehen. Ich verstehe absolut was das Problem ist (deswegen Lob an Ines, interessantes Thema!), leider ist das wohl ein Standardprozedere, aber solche Filme sind zum Glück nicht mein Genre wenn ich das so frei formulieren darf, zum Glück gibt es viele schöne Filme wo Frauencharaktere mehr als gefordert werden, das wiederum sehe ich mir gerne an. :-)
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C_C Mon, 03 Jan 2011 12:07:21 -0000
Kommentar löschenwas für eine Denkweise liegt diesem Quatsch-Artikel zu Grunde!?
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C_C Tue, 04 Jan 2011 18:29:08 -0000
Antwort löschenEmanzipation ist gescheitert. So wie der Mann sich wieder nur noch seiner Gier, seinemm Sammeltrieb und bald auch wieder seiner Kriegslüsternheit beugen wird, so hat die Frau sich mit Sex and the City sowie gefühlten drölfundöchzich Modezeitschriften daran gewöhnt, sich in letzter Konsequenz halt doch wieder nur zu prostituieren. Wo sind die Wissenschaftlerinnen, Ingeneurinnen, Technikerinnen, die auchmal was leisten und nicht nur so heissen?
Aber das Mensch kann halt nicht aus seiner Haut *ggg*
BlueSquirrel Wed, 05 Jan 2011 04:14:15 -0000
Antwort löschen@C-C: Oho, Herr Professor hat gesprochen, für alle die eben den Durchblick haben. Die sozialwissenschaftliche Würgebrühe hast du doch hoffentlich nicht geschrieben um MIR ganz persönlich auf die Eier zu gehen? Ich hab' gerade mit viel Humor hier im Thread gelesen und da kommst du mir mit diesem gerade mal so post-pubertären Hobby-Zynismus für Schimpansen und kleinere Insekten. Da wird einem ja gleich schlecht und man könnte rückwärts essen. Danke Herr Professor.
C_C Wed, 05 Jan 2011 12:07:33 -0000
Antwort löschenHab ich zu wenig Smileys verwendet, du selbstgefälliges Großmaul?
BlueSquirrel Wed, 05 Jan 2011 13:32:00 -0000
Antwort löschenAch jetzt ist es meine Schuld wenn der Herr seinen Sarkasmus mit drei g's und zwei *s verdeutlichen will. Stell' dir mal vor du sitzt am Tisch mit Leuten, erzählst diesen Kram und fängst dann an zu grinsen. Wie überaus eindeutig. Aber gut. Lassen wir das.
C_C Wed, 05 Jan 2011 14:37:40 -0000
Antwort löschenEmpathy. Either you have it. Or you don't.
Aber lassen wir das!
kyote Tue, 18 Jan 2011 09:23:23 -0000
Antwort löschenDa ist die Ironie, die wohl drin stecken soll, wahrlich nur sehr schwer zu erkennen.
C_C Tue, 18 Jan 2011 15:41:52 -0000
Antwort löschenHab ich irgendwo das Wort 'Ironie' verwendet? Oder auch nur impliziert?
BlueSquirrel Tue, 18 Jan 2011 15:47:34 -0000
Antwort löschenWatt is los? Aus dir soll mal einer schlau werden.
C_C Tue, 18 Jan 2011 21:12:18 -0000
Antwort löschenZynismus, Sarkasmus, Ironie, Wahrheit. Ist das nun das Gleiche oder doch was Verschiedenes?
BlueSquirrel Tue, 18 Jan 2011 21:51:21 -0000
Antwort löschenWozu dann dein Verweis auf die Smileys, wenn du doch alles so meintest wie du es gesagt hast?
Zusammenfassung: Du hast einen Text geschrieben, den ich derbe kritisierte. Dann hast du angedeutet, dass du es doch nicht ernst meintest. Dann habe ich, und jetzt auch kyote, zu verstehen gegeben, dass das nicht besonders ersichtlich war.
Jetzt sagst du auf einmal, dass du doch alles so meintest wie du es geschrieben hast, und fragst mich jetzt ERNSTHAFT was der Unterschied zwischen diesen genannten Wörtern ist. Warum du das tust, weiß ich nicht, aber was ich jetzt weiß, ist, dass du eine realitätsfremde und sexistische Einstellung gegenüber Geschlechtern hast, in dem du z.B. behauptest Frauen würden sich "freiwillig prostituieren" weil sie halt sind wie sie sind und auch keine Ahnung von gar nichts haben und alle Männer größenwahnsinnig wären. Du sagst Emanzipation ist gescheitert und willst offensichtlich zurück ins Patriarchat, weil es wohl ehrlicher und naturgemäßer gewesen wäre. Wenn du überrascht bist, dass diese Aussage angreifbar ist, dann hast du nicht mehr alle Tassen im Schrank. Und ehrlich gesagt weiß ich gar nicht ob ich noch Lust habe mit dir zu reden. Also wenn du nochmal antworten solltest, und ich dann nichts Gescheites lese, sei nicht überrascht wenn ich nicht mehr antworte.
C_C Tue, 18 Jan 2011 22:26:30 -0000
Antwort löschenJetzt noch die Arme vor der Brust verschränken, zur Seite gucken und 'So, Bäh!' sagen. Dann nehm ich dich vielleicht ernst.
BlueSquirrel Tue, 18 Jan 2011 22:58:44 -0000
Antwort löschenSo etwas ungefähr habe ich erwartet. Aber ich melde mich nochmal im Interesse der Bildung.
Nein. Sarkasmus ist nicht Zynismus, Zynismus setzt nicht eine allumfassende Wahrheit voraus und Ironie ist in etwa das gleiche wie Sarkasmus und nichts davon bedeutet "Wahrheit" im eigentlichen Sinne.
BlueSquirrel Wed, 19 Jan 2011 02:11:48 -0000
Antwort löschen"Ehh..ja, was auch immer. Mach's gut mein Lieber und sei einfach ein bisschen vorsichtiger. Leute lesen das."
Henry J. Plummer
kyote Wed, 19 Jan 2011 08:19:12 -0000
Antwort löschen"Hab ich irgendwo das Wort 'Ironie' verwendet? Oder auch nur impliziert?"
Du hast das Wort zwar nicht verwendet, aber mMn ziemlich eindeutig impliziert mit deinem Verweis auf die von dir verwendeten Smileys.
Aber vielleicht bin ich auch einfach nur zu blöd um zu merken, was genau du damit eigentlich sagen wolltest.
Smoover Mon, 03 Jan 2011 11:59:01 -0000
Kommentar löschenSchön das angesprochen wird, dass für Nolan die Frauen ein Problem darstellen, denn genau das sah ich in Inception als Schwachpunkt wenn es um den Character Mal ging.
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Atticus Mon, 03 Jan 2011 15:36:44 -0000
Antwort löschenAlso ich finde, dass in Inception gerade eine Frau die stärkste Rolle hatte: Marion Cotillard als DiCaprios Frau/Ex-Frau war für mich eindeutig der spannenste und vielschichtigste Charakter des gesammten Casts.
ihre-herrlichkeit Tue, 04 Jan 2011 13:18:23 -0000
Antwort löschenWo war die denn stark? Sie war so schwach, sich umzubringen, weil sie so dumm war und Traum von Realität nicht unterscheiden konnte. Und in seinen Visionen hat sie in Selbstmitleid versunken und apathisch irgendwo rumgehockt oder ist auf ihn losgegangen. Das ist alles andere als stark.
Atticus Tue, 04 Jan 2011 13:52:02 -0000
Antwort löschenDas hängt wohl davon ab, wie man den Film interpretieren möchte. Man kann es natürlich so sehen, dass sie diejenige gewesen ist, die mit der Differenzierung von Sein und Schein nicht klar gekommen ist und das Dom Copp die Wahrheit hinter all dem gesehen und seine Frau daraufhin gerettet hat. Man kann es aber auch genau umgekehrt interpretieren. Für diese Diskussion reicht der Platz hier aber wohl nicht aus und sollte in das entsprechende Forum verlegt werden. Im Vergleich zu den anderen eindimensionalen Figuren, die der Film uns vorführt, finde ich aber auch weiterhin, dass die Figur der Mal, gerade weil ihr Schicksal so eng mit dem von Cobb verwoben ist, die mit am interessantesten, weil auch am schwersten zu durchschauende Figur im Film ist.
ihre-herrlichkeit Tue, 04 Jan 2011 14:01:54 -0000
Antwort löschenInteressant ist die Figur allemale und eindimensional ist sie auch keinesfalls. Da stimme ich dir zu, dass sie heraussticht. Aber ich kann durch deine Ausführung immernoch keine Stärke erkennen, aber das scheint wirklich eine zu weitreichende Diskussion zu sein...
Atticus Tue, 04 Jan 2011 14:26:45 -0000
Antwort löschenMit "Stark" meine ich nicht unbedingt, dass sie physisch oder psychisch, moralisch oder emotional den anderen Figuren überlegen ist. Bezogen auf das Thema "Die undankbarsten Frauenrollen" wollte ich einfach nur deutlich machen, dass die Rolle der Mal keineswegs undankbar ist oder dem gewohnten Stereotyp von Frauen im Filmen entspricht. Sie mag zwar irrational handeln (was einige ja schon als Kennzeichen für eine Frau nennen würden ;-) aber je nachdem, wie man die Geschichte interpretiert, wirkt das mal mehr und mal weniger schwach.
ihre-herrlichkeit Tue, 04 Jan 2011 14:41:01 -0000
Antwort löschenOK, einigen wir uns darauf, dass ihre Rolle differenziert war, sie aber als Persönlichkeit nicht stark dargestellt wurde.
Atticus Tue, 04 Jan 2011 14:42:20 -0000
Antwort löschenDamit kann ich leben. Besiegeln wir das mit einem virtuellen Handschlag und gut iss. ;-)
DerSodomist Mon, 03 Jan 2011 11:42:28 -0000
Kommentar löschenIch denke nicht, dass Christopher Nolan bei "Ineption" einen Gedanken dafür verschwendet hat, ob Ellen Page gleichberechtigt wird oder nicht.
Und etwas merkwürdig wäre es doch schon, wenn Gemma Arterton in Persien ihre Kämpfe machen würde, während Jake Gyllenhaal in kurzem Höschen in der Bildecke stehen würde.
Auch schon der Titel dieses Artikels gefällt mir nicht. Warum sollten die Frauen "undankbar" für ihre Rollen sein? Sie wussten doch, was auf sie zukommen würde und es lag in ihrer Entscheidung, ob sie die Rolle wollen oder nicht.
Also sorry, aber ich habe hier schon Besseres gelesen ...
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redwhite Mon, 03 Jan 2011 17:32:35 -0000
Antwort löschenUnd für das Geld was die verdienen, würde ich mich auch blöd in die Ecke stellen ;)
Dozor Wed, 19 Jan 2011 21:21:26 -0000
Antwort löschendas du hier schon besseres gelesen hast, liegt vielleicht daran das du anscheinend nicht einmal den Titel des Artikels verstanden hast.
Es geht hier nicht um Frauen die undankbar für ihre Rolle sind, sondern Rollen die undankbar sind.
Pisa-Test und Textverständnis lässt grüßen...
Tytus Mon, 03 Jan 2011 08:45:52 -0000
Kommentar löschenInes nicht nur emanzipierten Frauen Schmerzen solche Rollen, hab gestern Knight & Day gesehen einfach *Autsch*
Was mir aber an der Liste auffällt, stand Megan Fox das letzte Jahr nirgendwo rum :D
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J0J0 Mon, 03 Jan 2011 10:43:41 -0000
Antwort löschenMegan Fox würde da nicht so gut reinpassen. Von ihr erwartet niemand, dass sie in anspruchsvolleren Rollen zu sehen ist.
J0J0 Mon, 03 Jan 2011 10:44:15 -0000
Antwort löschenAußerdem geht es hier um "schöne und kluge Frauen". ;-)
Tytus Mon, 03 Jan 2011 12:34:05 -0000
Antwort löschen"Sex and the City 2" schön????????????????????????
C_C Mon, 03 Jan 2011 22:20:06 -0000
Antwort löschenich fand knight & day ehrlich gesagt sehr unterhaltsam. grade wegen diaz im bikini. einfach 'ne klassefrau ;-P



LOL
allein die überschrift spricht emanzipierte bände.....
erstens wussten die schauspielerinnen doch was auf sie zukam oder etwa nicht?!
natürlich schmerzt es manchmal etwas wenn man sieht wie sich madame anstellen muss oder soll wie zB Katherine Heigl in "Kiss & Kill"....Da fand ich Diaz Rolle wenigstens noch ertragbar bis lustig....
Was unsere Iron Madame angeht ist es doch gar nicht sicher ob sie im dritten teil nicht endlich als hauptmahlzeit serviert wird....
Ich finds einfach nur lächerlich sich darüber aufzuregen wie schlimm doch die Rolle ist...Seien wir mal ehrlich: Wer hätte schon Spaß an einen weiblichen Rambo oder oder eine geniale Diebin ala' Ocenas Eleven?!
Ich kanns mir einfach nur schwer vorstellen wie man in dieser männerdominierten welt mit Frauen Fuß fassen will und finde es okay das , grade bei den oben genannten filmen(SatC2 mal ausgenommen) die weiblichen Rollen etwas kürzer treten....
Ich mein Iron Man hat nunmal einen Mann als Vorlage und der ist Hauptpunkt, die Perciareihe lebt vom Prinzen und nicht deren Geliebte und Robin Hood ist en Kerl. Deswegen versteh ich dieses Artikel gelinde gesagt nicht....
Emanzipation gerne aber dann bitte auch so das zutreffend ist und nicht alles ankreiden was mit dem mann zu tun haben könnte.
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