Monster
Die Geschichte beginnt 1986 in Düsseldorf. Der japanische Neurochirurg Kenzō Tenma (天馬賢三 Tenma Kenzō) arbeitet in einer Klinik und ist sowohl bei seinen Kollegen als auch bei den Patienten beliebt. Seine Freundin Eva Heinemann ist die Tochter des Klinikchefs.
Er bereitet die Operation des Jungen Johann vor, der während eines Verbrechens in seinem Elternhaus durch einen Kopfschuss lebensgefährlich verletzt wurde. Seine Eltern, der ehemalige DDR-Handelsminister Liebert und seine Frau, sind erschossen worden, seine Zwillingsschwester Anna hat einen schweren Schock. Kurz vor der Operation erhält Tenma die Anweisung, den erkrankten Bürgermeister zu operieren. Tenma ignoriert die Anweisung zugunsten des verletzten Jungen, der Bürgermeister stirbt. Tenmas Leben verändert sich schlagartig, Eva löst das Verlöbnis auf, und eine berufliche Karriere scheint aussichtslos zu sein. Da Tenma davon überzeugt ist, die moralisch richtige Entscheidung getroffen zu haben, glaubt er trotz des Verlustes seines sozialen Status mit gutem Gewissen weiterleben zu können. Dann werden der Klinikchef Dr. Heinemann und zwei weitere Ärzte durch Whisky-Bonbons vergiftet; Johann und Anna sind aus der Klinik geflüchtet.
Die Geschichte wird im Jahr 1995 fortgeführt. Tenma ist mittlerweile Chefarzt. Eines Tages bekommt er einen Patienten namens Junkels. Als dieser mitten in der Nacht aus dem Krankenhaus rennt und Tenma ihn verfolgt, trifft er Johann wieder und erfährt, dass der Junge als Produkt von Experimenten ein Gewaltverbrecher und Psychopath mit gespaltener Persönlichkeit ist. Tenma sieht mit an, wie Johann einen Mord begeht und wird in seinem weiteren Handeln von der Idee getrieben, seinen Fehler, den Jungen zu retten, korrigieren zu können. Er verfolgt das Monster Johann quer durch Europa und deckt dabei Hintergründe auf, die ihn daran zweifeln lassen, wer das eigentliche Monster ist.
Cast & Crew
Für diesen Film haben wir leider keine Cast & Crew Informationen.
Forum 0 Themen Neues Thema hinzufügen
Das Forum zu Monster ist noch leer. Schreib jetzt den ersten Beitrag zur Serie!
Videos zu Monster
Leider haben wir noch keinen Trailer.
Monster ansehen
Lieblingsserie von:
Bilder: Monster





Kommentare
über Monster
Kommentar schreibenOldboy91 2012/02/26 18:26:33
Kommentar löschenMit "Death Note" gehört "Monster" zu meinen liebsten Animeserien. Naoki Urasawas (u.a. 20th Century Boys - wahnsinnig gut!) Mangavorlage ist sogar noch einen Zacken besser als der geniale Anime.
bedenklich? Kommentar gefällt mir 2 Antworten
Weltenkind 2012/02/26 18:30:53
Antwort löschenMangas sind meistens besser als der jeweilige Anime.
Oldboy91 2012/02/26 18:50:27
Antwort löschenDa ist was wahres dran.
Light Yagami 2011/12/29 18:40:17
Kommentar löschenEin Wort: EPISCH!
bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Selcarnor 2011/11/19 15:15:33
Kommentar löschen>Monster<. Storytechnisch sicher einer der besten Anime, den es gibt. Auch atmosphärisch ist eine enorme Dichte vorhanden und es wird streckenweise ein ungeheurer Sog beim Schauen erzeugt, der einem immer tiefer in das Szenario, die Menschen und die Handlung dieses Werks zieht.
1. Animation:
Hier weicht man zu vielen Teilen vom typischen Look von Anime ab. Es gibt keine große Augen oder andere Verniedlichungen. Besonders die Charaktere haben teilweise sehr unterschiedliche Gesichtszüge und Körper. Dies ist zum einen realistischer und hat ab und zu auch etwas von westlichen Catoons (ja ich weiß, der Satz beißt sich etwas, aber anders kann ich es nicht beschreiben). Manchmal ist es etwas misslungen und einige Gesichter wirken durchaus deformiert. Sonst aber ist das meiste perfekt. Man erkennt Tenma als Asiaten, die Zwillinge erfüllen ihr Schönheitsideal und auch sonst kann man den Personen oft auch schon durch ihr Äußerliches ansehen, wie ihr Innenleben aussieht oder wie sie handeln werden. Die Hintergründe hinken etwas hinterher, sind aber dennoch weit über dem Schnitt und man hat auf viele Details geachtet um zu zeigen, dass es auch in Deutschland spielt.
2. Soundtrack:
Minimal, nicht pompös, aber wie so vieles andere auch in der Serie sehr stimmungsvoll und der Klang der Musik ist bisweilen wirklich verstörend. Einige Scores treiben die Spannung auf ein nervenzerreißendes Niveau. Das Opening mit der kirchlichen Chormusik klingt wunderbar und das erste Ending ist fast schon hypnotisch in seiner Intensität. Das Zweite würde ich dagegen auf eine Stufe mit einer Lawine oder einem Vulkan stellen – äußerst grausam.
3. Charaktere:
HIER ist das ganz große Potenzial von >Monster<. Es wird ein perfekter Spagat zwischen grausamen, bösartigen und gutherzigen, hoffnungsvolle Menschen geschaffen. Oft verschwimmen dabei die Grenzen und es gibt ungeheuer viele Zwischenstufen.
Tenma - ein Gehirnchirurgie/Flüchtling - symbolisiert hier die gute Seite im Menschen und dies schafft er indem er nicht wie gewisse andere Protagonisten in anderen Serien wild rumbrüllt: >Tut dies nicht! Das ist falsch!< um anschließend eine aufs Maul bekommen. Nein, er zeigt dies alleine durch seine Taten und seine Handlungen und erst dadurch verbessert er seine Umgebung. Er hilft allen und kennt keinen Unterschied, auch wenn seine Mission und sein Kampf gegen seine eigenen Ideale steht – auch wenn er dabei etwas Böses vernichtet.
Als Gegensatz dazu gibt es Johann, gewissermaßen der Antagonist. Ein Monstrum ohne Gewissen, der durch kalten Intellekt besticht. Er hat die Fähigkeit durch kranke Psychospiele, das Schlimmste im Menschen hervorzurufen und kann Verbrecher manipulieren. Sowas nenne ich mal einen Bösewicht. Sein Charisma wirkt auch auf die Zuschauer und zieht einem mit. Jedes seiner Worte brennt sich ein und er dominiert jedes Mal das Geschehen wenn er kommt und alles mit seinen kalten Augen mustert. Das Einzige was ihm Wichtig ist, ist seine >Vergangenheit< (wenn auch auf eine spezielle Weise) und seine Zwillingschwester Anna/Nina.
Auch sonst besitzen viele Charaktere eine ungeheure Präsenz, wie beispielsweise Inspektor Lunge, dessen emotionslose, analytische Art einem jedes Mal einen kalten Schauer beschert und manche Szenen mit ihm lassen einem sowohl schmunzeln als auch schlucken. Eindeutig einer meiner Favoriten der Serie.
Ebenfalls nicht zu verachten ist Grimmer mit seinem immerwährenden Lächeln oder Eva Heinemann die in nur einer kurzen Sequenz zeigt, wie eine Furie sein muss.
Es gibt noch so einige mehr, die es wert sind erwähnt zu werden, allerdings will ich heut auch noch fertig werden. Dazu kommt, dass es auch einige Negativbeispiele gibt. Manche wie das >Baby< sind einfach zu überzeichnet oder andere besitzen kaum genügend Persönlichkeit um einen zu fesseln.
Auch eine der Hauptpersonen – die erwähnte Anna – ist sicherlich gut gezeichnet und ausgearbeitet, aber kann sich bei weitem nicht mit den Restlichen messen.
Aber eine Sache die man noch positiv vermerken kann: Die Serie schafft es innerhalb von oft nur einer Episode ehrliche - und mit guten und erdrückenden Geschichten - Nebenpersonen einzuführen.
4. Inhalt:
Hier will ich als erstes eine Warnung loswerden: Es geht bisweilen sehr gemächlich und langsam voran in >Monster< und allein die Einführung, wo erst einmal die Grundbasis erschaffen wird, dauert stolze neun Folgen (und selbst das ist nur ein kleiner Teil des Eisberges). Manchmal lahmte es mir wirklich zu sehr und dazu kommt, dass ich kein Freund von solch extrem langen Anime bin. Wenn es über 50 Folgen lang wird, lässt das Interesse bei mir für gewöhnlich leicht nach. Allerdings wird hier durchaus ein konsequenter Spannungsbogen geschaffen - der regelmäßig nach oben geschraubt wird und die fast endzeitliche Atmosphäre - die sowohl erdrückend als auch antreibend ist - tut ihr übriges.
Die erste Hälfte ist wie eine Art Roadmovie und die Episoden haben nie etwas direkt miteinander zu tun. Dann kommen aber ganze Arcs die über zehn Folgen lang sind.
Größtenteils geht es um die Suche nach Johann, oder das Tenma sich vor der Polizei versteck, mit einem durchgehendem Thriller- und Krimianteil.
Ein weitere wichtiger Aspekt der Serie ist das Wort >Moral< und >Menschlichkeit< bzw. wie wichtig Zuneigung ist… zumindest solche Sachen und manche Szenen sind durchaus nicht leicht zu verdauen.
Eine gewisse Konzentration sollte mitgebracht werden, wenn man sich an >Monster< heranwagt, aber als ungeheure komplex würde ich die Handlung nicht bezeichnen. Was mir aber missfiel war die Geschichte der Zwillinge. Da war die aufgebaute Spannung und Mysterie zu hoch und dementsprechend die Erwartungen. Man denkt: Ihre Geschichte muss ja verdammt episch sein, aber dann war sie allerdings sehr ernüchternd und kaum spektakulär.
Noch eine Sache die mich etwas stört ist der Zufall mit dem sich gewisse Charaktere manchmal treffen (und zwar über ganz Deutschland verteilt).
5. Fazit:
Düster, beklemmend, erwachsen.
>Monster< würde ich definitiv als einzigartig bezeichnen und das Ende lässt einem klamm und mit einem >Damit< im Kopf zurück.
Im Grunde ist die Serie die ganze Zeit über grandios in jedem Bereich, aber wie gesagt halt sehr träge im Voranschreiten der Handlung.
Eine interessante Erfahrung ist >Monster< aber sicher.
bedenklich? Kommentar gefällt mir Antworten
Amajin 2011/10/28 00:15:22
Kommentar löschenMitreißend, spannend und durchdacht. Die real existierenden Kulissen und Inspektor Runge haben mir besonders gut gefallen. Ab der 1. Folge wird man sofort in den Bann dieses gelungenen Krimis gezogen. Es tun sich Fragen über Fragen auf, die mit sehr viel Spannung aufgelöst werden. Das Ende schlägt wie eine Bombe ein und es hat mich richtig bewegt.
Empfehlung: Für Krimifreunde ein geheimer Goldschatz ;)
bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir 2 Antworten
Light Yagami 2011/12/29 18:39:27
Antwort löschenIch liebe dich :)
Amajin 2012/01/07 21:58:01
Antwort löschen:)
Kommentar schreiben