Alien³

Alien³ / Alien 3

US · 1992 · Laufzeit 110 Minuten · FSK 16 · Horrorfilm, Science Fiction-Film · Kinostart

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von David Fincher, mit Sigourney Weaver und Charles S. Dutton

In dem Regiedebüt von David Fincher, Alien³, zieht Sigourney Weaver als Ellen Ripley einmal mehr in den Kampf gegen das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt.

Handlung von Alien³
Nach den verheerenden Ereignissen auf dem Planeten LV-426 (s. Aliens – Die Rückkehr) konnte sich Ellen Ripley (Sigourney Weaver) mit Newt (Carrie Henn), der einzigen Überlebenden der Kolonisten, und dem verletzten Corporal Dwayne Hicks (Michael Biehn) sowie dem weitestgehend zerstörten Androiden Bishop (Lance Henriksen) in einen Raumtransporter retten und befindet sich nun im Kälteschlaf. Die Ruhe wird jäh unterbrochen, als irgendetwas das Schiff zu einer Bruchlandung auf Fiorina ‘Fury’ 161 zwingt, wo sich eine Kloster-ähnliche Strafanstalt für extrem Gewalttätige befindet, deren Insassen sich selber verwalten, angeführt von Dillon (Charles S. Dutton).

Ripley wird aus dem Wrack geborgen und in die Obhut von Gefängnisarzt Clemens (Charles Dance) übergeben. Kaum erwacht, muss Ripley erfahren, dass sie die einzige Überlebende ist. Der Schock sitzt tief, doch es bleibt wenig Zeit zur Trauer: An Bord der Rettungskapsel befand sich – bestätigt vom kurzzeitig reaktivierten Bishop – ein Facehugger, dessen Wirken ein Alien in die Welt brachte. Die Insassen haben es nun nicht mehr bloß mit einem weiblichen humanoiden Eindringling in ihre von strengen Regeln bestimmte Welt zu tun, sondern auch mit einem besonders großen Vertreter von Alien.

Es wird ein Notsignal an die Weyland-Yutani Corporation gesandt. Da Waffen in der Anstalt Mangelware sind, müssen sich Ripley und die Männer in der Zwischenzeit zusammenraufen und das Alien durch die Gänge der Labyrinth-artigen Anlage treiben, in der Hoffnung, es im Hochofen einzusperren und zu zerstören. Es beginnt ein Katz-und-Maus-Spiel, dem immer mehr Insassen zum Opfer fallen und das mit einer bösen Überraschung für Ripley endet.

Hintergrund & Infos zu Alien³
Mit Alien³ wurde der Regieneuling und spätere Meisterregisseur David Fincher (zweifach oscarnominiert für Der seltsame Fall des Benjamin Button und The Social Network) gleich in extrem kaltes Wasser geworfen, gestaltete sich die Produktion von Alien³ doch nicht gerade einfach. So hatten die beteiligten Produzenten verschiedene Vorstellungen von der Richtung, in die die dritte Ausgabe des Alien-Franchises gehen sollte. Die Vorproduktion zog sich unter Beteiligung verschiedener kreativer Kräfte von u. a. Cyberpunk-Autor William Gibson (Vernetzt – Johnny Mnemonic) und Walter Hill (Nur 48 Stunden) sowie der Erwägung unterschiedlicher Regisseure wie Renny Harlin (Stirb langsam 2) und Vincent Ward (sogar Ridley Scott war für eine Rückkehr auf den Regiestuhl zeitweise im Gespräch) über Jahre hin, bis mit David Fincher der geeignete Umsetzer gefunden war, der den hohen Erwartungen gerecht werden sollte. Wie schon bei Alien – Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt steuerte H.R. Giger Konzeptionen des extraterrestrischen Ungeheuers bei.

Alien³ war bei geschätzten 63 Millionen US-Dollar Budget und einem weltweiten Einspiel von knapp 160 Millionen US-Dollar ein relativer Erfolg (vergleicht man die Zahlen mit dem Vorgänger Aliens, der das Zehnfache seiner Produktionskosten erwirtschaftete bei weitaus geringerem Budget von ca. 18 Millionen US-Dollar). Auch bei den Auszeichnungen blieb man hinter den Erwartungen zurück: Während Aliens zwei Oscars erhielt (Beste Visuelle und Sound-Effekte), musste sich Alien³ mit einer Oscarnominierung für die Besten Visuellen Effekte zufriedengeben. (EM)

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  • Alien³ mit Lance Henriksen - Bild
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  • Alien³ mit Sigourney Weaver und Daniel Webb - Bild

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