Die Entdeckung der Unendlichkeit

The Theory of Everything

GB · 2014 · Laufzeit 123 Minuten · FSK 0 · Drama · Kinostart

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von James Marsh, mit Eddie Redmayne und Felicity Jones

Die Entdeckung der Unendlichkeit ist ein Biopic über den Physiker Stephen Hawking mit dem Schwerpunkt auf seine Ehe mit seiner Frau Jane, die von 1965 bis Anfang der 1990er währte.

Handlung von Die Entdeckung der Unendlichkeit
Er gilt als Genie, Spezialist für Theoretische Physik und Wegbereiter der sogenannten Weltformel (engl. Theory of Everything), eine Theorie, die alle bekannten physikalischen Phänomene erklären und in Verbindung bringen sollte. Sein Name: Stephen Hawking.
Die Entdeckung der Unendlichkeit (OT: The Theory of Everything) widmet sich dem wichtigsten Ausschnitt seines Lebens: der Begründung seines wissenschaftlichen Ruhmes und der leidenschaftlichen Beziehung zu seiner ersten Frau Jane. Und natürlich auch der Diagnose, dem Ausbruch und dem Fortschreiten seiner Krankheit.

Die Entdeckung der Unendlichkeit beginnt Anfang der 1960er: Der junge Stephen Hawking (Eddie Redmayne) studiert Physik an der Universität von Oxford. Der brillante Geist fühlt sich unterfordert und sucht die Befriedigung seiner Neugier im Studium der Theoretischen Physik. In der Praxis hingegen spielt ihm sein Körper immer häufiger böse Streiche: Er verliert zunehmend die motorische Kontrolle. Im Alter von 21 Jahren bekommt er die niederschmetternde Diagnose: Stephen leidet an einer Nervenkrankheit, genauer an der Amyotrophen Lateralsklerose, einer degenerative Krankheit, die die Nervenzellen schädigt, die für die Steuerung der Muskeln zuständig sind. Ihm wird eine Lebenserwartung von zwei Jahren gegeben.

Allein seiner Liebe zu Jane Wilde (Felicity Jones), einer Freundin seiner Schwester, ist es zu verdanken, dass er nicht in schwere Depressionen versinkt. Im Gegenteil: Kraft seines so entfachten Lebenswillens treibt er seine Forschungen voran. 1965 heiraten die beiden trotz seiner fortschreitenden Erkrankung. Im Laufe der folgenden Jahre wächst sein Ruhm und verlassen ihn seine körperlichen Kräfte: Hawking ist an einem Rollstuhl gefesselt, letztlich kann er nur noch mittels eines Sprachcomputers mit seiner Umwelt kommunizieren. Das hindert ihn aber nicht an seinen Forschungen. Wie besessen stürzt er sich in die Ergründung der Quantenmechanik, die Kosmologie, die Grundlagen des Universums. Während er eine Honorierung nach der anderen erfährt, leidet seine Beziehung zu Jane. Letztlich sieht sie nur noch die Lösung in der Trennung…

Hintergrund & Infos zu Die Entdeckung der Unendlichkeit
Es gibt vielleicht nur zwei Wissenschaftler, die nicht nur durch ihre Theorien in die “Hall of (scientific) Fame” Einzug erhielten, sondern auch eminenter Bestandteil der Popkultur geworden sind: Die Rede ist von Albert Einstein (man denke nur an sein Bild mit herausgestreckter Zunge) und eben Stephen Hawking. Dieser spielte u.a. eine holographische Version seiner selbst in einer Folge von Raumschiff Enterprise: Das nächste Jahrhundert (1993), hatte 1999 einen Auftritt in Die Simpsons und war auch in The Big Bang Theory (2012) schon zu sehen.
Bereits 2004 wurde ein Teil seines Lebens in Hawking – Die Suche nach dem Anfang der Zeit dargestellt, hier verkörpert durch Benedict Cumberbatch.

Mit Die Entdeckung der Unendlichkeit legt Regisseur Paul Marsh (Oscar für den Dokumentarfilm Man on Wire) den Schwerpunkt auf die Beziehung von Stephen Hawking zu seiner ersten Frau Jane, die ihm Halt in seinem körperlichen Verfall gab – bis zu dem Scheitern der Ehe Anfang der 1990er.
Grundlage für das Drehbuch von Anthony McCarten war die Autobiographie Travelling to Infinity: My life with Stephen von Jane Hawking.

Die Entdeckung der Unendlichkeit hatte seine gefeierte Premiere 2014 beim Toronto International Film Festival. Bei den 87. Academy Awards (2015) ist er für fünf Oscars nominiert: Bester Film, Bester Hauptdarsteller (Eddie Redmayne), Beste Hauptdarstellerin (Felicity Jones), Beste Filmmusik und Bestes adaptiertes Drehbuch. Eddie Redmayne wurde schließlich für seine Schauspielleistung mit einem Oscar als bester Hauptdarsteller geehrt. (EM)

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