Am Anfang war das Feuer
La Guerre du feu (1981), FR/CA/US Laufzeit 100 Minuten, FSK 12, Drama, Abenteuerfilm, Kinostart 04.03.1982
6 Bewertungen
Skala 0 bis 10
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16 Kommentare
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von Jean-Jacques Annaud, mit Everett McGill und Ron Perlman
Vor 80.000 Jahren, während der Steinzeit werden drei Männer vom Stamm der Ulam ausgesandt, um Feuer zu finden. Denn die Flamme, die Wärme und Schutz vor wilden Tieren gewährleistete, ist erloschen. Naoh, Amoukar und Gaw werden auf ihrer Suche von Säbelzahntigern, Mammuts und fremden Stämmen bedroht. Sie retten die junge Frau Ika aus den Händen von Kannibalen. Die neue Gefährtin kennt sich in der Kunst des Feuermachens aus und schließlich entwickelt sich eine tiefere Bindung zwischen Naoh und Ika.
Der Film schildert die Erlebnisse einer kleinen Gruppe Neandertaler während der Steinzeit. Der Stamm der Ulam wird von einer Gruppe Homo erectus überfallen. Für die wenigen Überlebenden Ulam ist es ein zusätzliches großes Unglück, dass ihnen nach dem Kampf das Feuer ausgeht, denn sie kennen die Technik nicht, ein neues Feuer zu entfachen. Ihnen droht der Tod durch Kälte und wilde Tiere, die nun nicht mehr durch das Feuer abgehalten werden. Daher werden die drei jungen Jäger Naoh, Amoukar und Gaw ausgesandt, um nach neuem Feuer zu suchen, und es dem Stamm zu bringen. Auf ihrer gefährlichen Unternehmung müssen sie sich gegen Säbelzahntiger und Mammuts behaupten und Kämpfe gegen feindliche Stämme bestehen. Dabei retten sie die junge Frau Ika aus der Gefangenschaft von Kannibalen. Ika, ein Homo sapiens, zeigt den neuen Kameraden die Technik des Feuerbohrens sowie weitere Fertigkeiten. Zum guten Ende entdecken Ika und Naoh das Gefühl der Liebe zueinander und machen damit einen Schritt in der menschlichen Evolution vorwärts.
Cast & Crew
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Jean-Jacques Annaud
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Everett McGill
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Ron Perlman
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Rae Dawn Chong
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Nameer El-Kadi
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Gary Schwartz
Regie
Schauspieler
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Gérard Brach
- Genre
- Drama, Abenteuerfilm
- Zeit
- Steinzeit, Steinzeitmensch, Urzeit
- Mitmachen
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Drehbuch
Filmdetails Am Anfang war das Feuer
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Kommentare (16) — Film: Am Anfang war das Feuer
Kommentar schreibenViolent Fiffy 2011/08/07 01:34:15
Kommentar löschenWer Freund des Gedankens ist, dass Menschen nicht unbedingt eine so hochgradig weit entwickelte Spezies sind wie sie es sich selbst im Alltag hin und wieder ganz gerne gut sichtbar auf die Fahne schreiben oder auch nur implizit, wenn z.b. über "dumme Tiere" gesprochen wird und findet, dass bei der Bezeichnung "Homo sapiens sapiens" ein "sapiens" gereicht hätte oder auch ein Hinweis, dass in erster Linie handwerkliche und sprachliche Fähigkeiten den "Sapiens-Kern" bilden, wird mit diesem Film wahrscheinlich gut unterhalten werden.
Die Abwesenheit von klassischen Dialogen, während dennoch eine in den Bann ziehende Geschichte zu sehen ist, erzeugt eine erfrischende Art von Spannung. Dass das funktioniert, liegt nicht zuletzt an den Schauspielern, die die Stimmungen der einzelnen Momente im größten Teil ziemlich gut ausdrücken.
Ein solche Art von Film kann schnell langweilig werden, wenn man bei der Herstellung zu sehr in klassischen Mustern verkeilt ist, denke ich. Das Gegenteil ist hier der Fall.
Auch die Abstimmung von Komödie, Drama, Abenteuer und Action ist hübsch ausbalanciert.
Ein schönes Werk, das den Menschen in ungewohnter Darstellungsweise als das zeigt, was er im Kern bis heute noch ist, verpackt in einer spannenden Geschichte und garniert mit einer gut dosierten Prise Humor, die wirkt, obwohl oder gerade weil sie den Zuschauer nicht anspringt.
Diese Art ist zwar recht speziell aber sofern man sich als Zuschauer der Thematik öffnen kann, hat man gute Chancen einen echt tollen Film zu sehen.
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MarcusHH 2011/04/04 18:45:13
Kommentar löschenFür mich einer der besten Filme überhaupt, wenn nicht sogar der beste. Die schlichte Brisanz der Story wirkt auch ohne sprachliche Dialoge. Gerade das macht den Reiz eines visuellen Mediums aus. (Viele Filme könnte man sich auch als Hörspiel vorstellen). Die schauspielerische Leistung der Darsteller ist beeindruckend. Ohne Sprache ist die Mimik ein wesentliches Ausdrucksmittel, das hier nahezu perfekt beherrscht wird.
Annaud hat sich bei Anthropologen informiert, bevor er losgelegt hat. Wer sich näher für die Urgeschichte interessiert, kann auch mal Desmond Morris lesen: "Der nackte Affe".
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Goblin-Commander 2010/11/01 15:33:40
Kommentar löschenDieser Film hat mich echt extrem begeistert.
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BigDi 2010/05/14 21:54:15
Kommentar löschenDieses von einer seltsamen Fast-Sprache unterlegte Treiben funktioniert tatsächlich, spätestens wenn eine Liebesbeziehung damit beginnt, dass sie seine verletzten Hoden mit wundersamen Kräutern heilt, oder wenn grimmige Mammuts durch demütige Gesten zur Zusammenarbeit gebracht werden (die sind mir in dieser Form übrigens um einiges lieber als die meisten CGI-Viecher). Und über allem natürlich das Feuer, diese absolute Macht, die man so schwer findet und so leicht wieder verliert. Aber sobald der Mensch sich vom Zufall abwendet und seine Stärke selbst erschafft, ist eine Wende vollbracht, der selbst die sofortige Euphorie nicht würdig sein kann. Da so spröde wie das Leben damals, schleichen sich zum Ende hin ein paar Längen ein und wegen dem Fehlen von richtigen Dialogen ist die Konzentration manchmal schwer zu bewahren. Aber gerade dadurch trägt der Film eine Ehrlichkeit in sich, die man bei diesem Thema anders nie hätte erreichen können. Einzigartig und richtig gut.
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Hobgoblin 2010/02/12 16:52:21
Kommentar löschenÖh, öh, öh, sehr gut und spannend gemacht!!
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Rezerwat 2009/12/24 12:25:23
Kommentar löschenUnglaublich GUT !!!
Für mich war sogar viel, viel mehr...= GEINIAL !!!
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no_warrior 2009/11/27 00:47:29
Kommentar löschenRichtig guter Film. Habe mir gerade heute Abend die Neuveröffentlichung auf DVD angeguckt. Man weiß es natürlich nicht, aber so könnte es wirklich gewesen sein! Klasse auch die eigens für den Film entwickelte Sprache der Steinzeitmenschen.
Irgendwie hatte ich den Film anders erwartet, trotzdem hat er mich voll überzeugt. Kann man sich auch heutzutage gut ansehen, obwohl der Film schon 28 Jahre auf dem Buckel hat.
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zombienation 2009/09/16 14:57:45
Kommentar löschenHammerfilm, richtig spannend und mal was ganz andres!
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FordFairlane 2009/02/22 01:15:57
Kommentar löschenKann man sich irgendwie nicht vorstellen das es so damals war!
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churchdogem 2009/01/02 00:14:00
Kommentar löschenEin sehr eigenwilliges Filmerlebnis und das im positivsten Sinne. Erstaunlich kurzweilig, wenn man bedenkt, dass nur die Bilder die Handlung transportieren, denn Dialog im eigentlichen Sinne gibt es nicht. Vielleicht muss man gewillt sein, sich auf "La Guerre du feu" einzulassen. Ist man das, wird man durch eine interessante Geschichte in starken Bildern entlohnt.
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8martin 2008/12/31 16:06:34
Kommentar löschenEiner der besten Filme, die uns die Steinzeit nahe bringen. Wissenschaftlich fundiert, mit großartigen Aufnahmen und sogar einer Handlung, die nicht ganz ohne Spannung ist, ohne sich allzu weit von einer Doku zu entfernen. So kann man sich diese ferne Vorgeschichte des Menschen vorstellen, so hätte es wirklich sein können.
Eine eigene Sprache, die meist aus gutturalen Lauten oder gefühlsmäßig betonten Schreien und wilden Gesten besteht, und ein eigens dafür geschultes Team von damals noch unbekannten Schauspielern lassen diese graue Urzeit lebendig werden. Die zentrale Frage ist: wer das Feuer hat, hat die Macht und kann überleben. So auch der Originaltitel “Kampf ums Feuer“.
Die zierliche Rae Dawn Chong steht im Mittelpunkt der Handlung und erreicht eine human-genitale Verhaltensänderung beim Koitus: nicht wie bisher die vom Tierreich übernommene Stellung ist es, sondern die Hinwendung zum Partner face-to-face. Lehrreich, interessant und unterhaltsam, was für eine gelungene Mischung.
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maslobojew 2008/06/01 19:24:28
Kommentar löschenHierbei kann man wirklich mal getrost vom "besonderen Film" sprechen. Kaum Sprache, was der Dramaturgie gar nicht schadet - im Gegenteil. Ron Pearlmans wohl erste große Rolle.
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JimiHendrix 2008/05/18 00:23:10
Kommentar löschenEin stilles, erdiges, und fundamentales Meisterwerk, über die Anfangsgeschichte der Menschheit.
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Gasoline 2008/02/29 17:29:19
Kommentar löschenEin großer Film!
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spanky 2008/02/18 12:15:10
Kommentar löschenDiesen Film habe ich während meines Frankreich-Austausches im zarten Teenageralter zusammen mit meiner Gastfamilie angeschaut. Da ich damals eh kein Französisch konnte, war das genau der richtige Film. Ein großartiger Quasi-Stummfilm, der einfach von brillanten Schauspielern und einer hervorragenden Geschichte lebt. Die Fickszenen waren aber in Gegenwart der ganzen Familie doch etwas peinlich.
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dAShEIKO 2007/06/28 16:05:07
Kommentar löschenJean-Jacques Annaud erzählt wie immer sehr eindringlich seine Geschichten. Die Schauspieler sind spitze, bedenkt man, dass sie keine richtige Sprache haben.
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