Anleitung zum Unglücklichsein
Anleitung zum Unglücklichsein (2012), DE Laufzeit 87 Minuten, FSK 6, Komödie, Drama, Kinostart 29.11.2012
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9 Kommentare
Keine
von Sherry Horman, mit Johanna Wokalek und Iris Berben
In der Komödie Anleitung zum Unglücklichsein muss Johanna Wokalek als Berliner Single nicht nur mit der Männerwelt fertig werden, sondern auch mit dem Geist von Iris Berben.
Tiffany Blechschmid (Johanna Wokalek) ist neurotisch, verträumt, abergläubisch, voller Widersprüche und Single. In ihrem Berliner Feinkostgeschäft bietet die Endzwanzigerin selbstgebackene Glückskekse an und doch misstraut sie dem Glück. Denn bisher folgten auf die Glücksmomente in ihrem Leben stets Katastrophen.
Als eines Tages Hans Luboschinski (Richy Müller), ihr früherer Klavierlehrer, gegenüber einzieht, fühlt sich Tiffany an alte Zeiten erinnert. Dann zeigt der Polizist und Draufgänger Frank (Benjamin Sadler) reges Interesse an Tiffany, obwohl sie nur Augen für den Fotografen Thomas (Itay Tiran) hat. Dummerweise wird Tiffany ständig von ihrer bereits verstorbenen Mutter (Iris Berben) genervt, die ihr in den unpassendsten Momenten erscheint. Zieht Tiffany das Unglück magisch an oder ist sie endlich bereit für das ganz große Glück? Aber was ist Glück überhaupt? Warum sind alle so verrückt danach? Was hat Liebe mit Glück zu tun? Und wieso stehen wir uns auf dem Weg ins Glück immer wieder selbst im Weg, auch wenn der Mann unserer Träume plötzlich und unerwartet auftaucht?
Hintergrund & Infos zu Anleitung zum Unglücklichsein
Die melancholische Liebeskomödie Anleitung zum Unglücklichsein von der Regisseurin und Drehbuchautorin Sherry Horman (Wüstenblume, Männer wie wir) basiert auf Motiven aus Paul Watzlawicks gleichnamigem Sachbuch-Bestseller, der 1983 veröffentlicht wurde.
Der von Peter Herrmann (Nirgendwo in Afrika, Wüstenblume) produzierte Film Anleitung zum Unglücklichsein wartet mit einer beeindruckenden Besetzung auf: Neben der Hauptdarstellerin Johanna Wokalek (Barfuss, Die Päpstin) sind in der Komödie auch Stars wie Iris Berben, Richy Müller, David Kross und Michael Gwisdek zu sehen. (AP)
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Cast & Crew
- Genre
- Komödie, Drama
- Ort
- Berlin
- Handlung
- Existenzialismus, Geschäft, Gewinn, Glück, Glückkeks
- Stimmung
- Eigenwillig, Geistreich, Witzig























Kritiken (5) — Film: Anleitung zum Unglücklichsein
Christian von mehrfilm.de: Mehrfilm.de
Kommentar löschenNein, seeehr nah an Jeunets „Die fabelhafte Welt der Amelie“ hat Regisseurin Sherry Hormann mit ihrer freien Interpretation des erfolgreichen Ratgebers alle Fehler gemacht, die einer erfahrenen Regisseurin mit nunmehr fast 20 Filmen (“Wüstenblume”, “Frauen sind was Wunderbares”) nicht passieren dürfen, inkl. Dialoge zum Fremdschämen, einem wenig glaubhaften Mutterkomplex – inszeniert als Lachnummer, überflüssigen Rückblenden in die Kindheit, Running-Gags zum Kopfschütteln und einer Hauptfigur, die einen von Beginn an bis zum Ende schlichtweg kalt lässt. Schnell vergessen!
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V. Robrahn: Filmszene.de V. Robrahn: Filmszene.de
Kommentar löschenWesentlich glücklicher als zuvor dürfte [...] nach Betrachten dieses Films wohl kaum jemand das Kino verlassen.
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Walli Müller: br-online, NDR Walli Müller: br-online, NDR
Kommentar löschenSchöne Frau mit mieser Laune: Zwar machen die servierten Komödien-Weisheiten nicht unbedingt klüger, man kommt aber zumindest gut gelaunt aus dem Kino.
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Esther Buss: Film-dienst Esther Buss: Film-dienst
Kommentar löschenTiffanys Vermieter [...] warnt zwar am Anfang des Films: "Dies ist keine Komödie." Als Entschuldigung kann das aber nicht gelten.
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Claudia Nitsche: Radio Köln Claudia Nitsche: Radio Köln
Kommentar löschenReizende Momente fehlen, die Pointen hängen oft schief [...] Hormann hat zwar nette Rollen verteilt, aber zu einem schlüssigen oder sympathischen Ganzen fügen sie sich nicht zusammen.
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Kommentare (4) — Film: Anleitung zum Unglücklichsein
AgentGuhl86 Sun, 17 Mar 2013 17:57:38 -0000
Kommentar löschenIch war mir beim Anschauen des Trailers nie sicher, was ich von der "Anleitung zum Unglücklichsein" erwarten soll. Im Grunde genommen hat es mich immer ein wenig an Amélie erinnert, die irgendwie in ihrer eigenen Welt lebt. Die Protagonistin hier ist aber genau das Gegenteil von Amélie. Ihr Tag ist durchgeplant, wenig spontan und weitestgehend frei von den kleinen Details, die dem Menschen Freude machen. Das positivste des Films ist seine Hauptdarstellerin - Johanna Wokalek - die wunderbar in dieser Rolle aufgeht und dem Zuschauer mit ihrer irgendwie sozial-tollpatischen Art viel Vergnügen bereitet. Der Rest der Geschichte ist kaum der Rede wert und dürfte wahrscheinlich nur in der Literaturvorlage richtig aufblühen. 6,5 Punkte für Frau Wokalek.
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LMSMDK Sun, 02 Dec 2012 08:58:01 -0000
Kommentar löschenDieser Film ist leider die Anleitung zum Unglücklichsein.
Leider konnte mich der Film nicht wirklich überzeugen und so langweilte ich mich den Film über, wobei es doch gute Szenen gab. Schauspielerisch konnte mich der Film eigentlich überzeugen.
Nur irgendwie war der Film ziemlich plastisch in seiner Szenenführung und in der Handlung.
4.0 Punkte und Unglücklichsein.
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rockoholic Sun, 02 Dec 2012 09:16:52 -0000
Antwort löschenLies mal das Buch , es ist unglaublich gut .
"Warum klatschen sie die ganze Zeit in die Hände ?"
"Ich verscheuche die Elefanten ."
"Aber hier gibt es doch gar keine Elefanten ."
"Da sehen sie mal wie gut das funktioniert ."
juerbelg Thu, 29 Nov 2012 13:46:09 -0000
Kommentar löschenAlso ich habe den Film gesehen und nicht nur den Trailer. Ich fand ihn wirklich nicht schlecht. Er war humorvoll und die neurotische Hauptrolle war symphatisch und wirklich niedlich gespielt. Es geht um Beziehungen, Liebe, Missverständnise und Glück. Ich kenne das Buch nicht und weiß nicht inwieweit dieses umgesetzt wurden. Dennoch ist der Film gelungen und für einen gemütlichen Abend genau das richtige. Würde ich definitiv wieder schauen, auch wenn nicht gleich!
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enrico.kubitza Fri, 31 Aug 2012 20:08:00 -0000
Kommentar löschenIch habe nur den trailer gesehen und hatte dabei ständig brechreiz. früher haben die deutschen "filmemacher" sich so bemüht in die wirklich talentierten amerikanischen fußstapfen zu treten, und man musste sich einfach nur fremdschämen. heute setzen sie die messlatte klügerweise ein wenig herunter und bemühen sich in die französischen fußstapfen zu treten...oh herrje... wieso tun menschen nicht einfach dinge, die sie können, anstatt dinge zu tun, die sie nicht können??!!
das schlimmste dabei ist auch noch diese fehlende attraktivität, die vielleicht nötig wäre, um wenigstens von ihrer UNBEGABTHEIT abzulenken.
nicht besonders schön und unbegabt, ganz toll.
in anderen ländern gibt es gute schauspieler wie sand am meer und hier ist man froh, wenn sie mal nicht allzu grottenschlecht sind.
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Dirty Harry Wed, 24 Oct 2012 21:19:36 -0000
Antwort löschenWarum kann man Leuten, die keine Ahnung haben, nicht verbieten hier Kommentare zu posten?
enrico.kubitza Wed, 24 Oct 2012 22:22:03 -0000
Antwort löschengerade habe ich gesehen eine Email bekommen zu haben, dass du mein Kommentar kommentiert hast. Ich muss das gleich abstellen, damit ich keine Emails mehr bekomme. Ich möchte nicht mit so etwas konfrontiert werden, will mich lieber mit wichtigen oder schönen Dingen beschäftigen.
Ok, vielleicht hätte ich mit meiner Meinung oben nicht so temperamentvoll sein sollen, sondern einfach sachlich wiedergeben, wie schlecht die Deutschen sind in Filme-Machen. Ich verstehe auch, dass du dich jetzt verletzt fühlst. Denn du identifizierst dich mit den Darstellern, du bist wie sie, du redest wie sie, du kleidest dich wie sie, dein Streotyp entspricht dem der Darsteller, und dann entsteht der Effekt "Es ist gut gemacht!" Das ist aber weit weg von GUT! Vor allem weil ALLES in der Welt und im ganzen Universum relativ ist und wir nun mal Dinge relativ betrachten. Ich habe sogar sehr viel Ahnung von Qualität, und habe verglichen mit all den tollen hochhochhochhochkarätigen Filme und Schauspielkünste, die ich gesehen habe. Und es liegen Welten, nein es liegen Universen, zwischen den Filmen und diese "Filme" hier.
Es ist so, als würde sich Dieter Bohlen als Benny Goodman verkaufen und Jazzmusik machen und "niveau" zur Schau stellen und würde folglich die selbe Anerkennung genießen wie Benny Goodman. Weißt du wie peinlich das ist??? aber viele in dem Land bejubeln ihn, weil er die Mehrheit verkörpert, obwohl er weit weit weit weg, ganz weit weg ist von Benny Goodman. Die ganze Welt lacht darüber aber du findest das toll. :) aber trotzdem sehr amüsant ...
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Dirty Harry Thu, 25 Oct 2012 08:23:55 -0000
Antwort löschenKein Grund ausfällig zu werden und mich persönlich anzugreifen. Ich bin auch nicht Bohlen, will es auch nicht sein. Bin sicher kein Fan von ihm, aber Du scheinst ihn ja gut zu kennen. Wenn Du mich hier auf RTL Niveau runter ziehen willst, frage ich mich, warum Du überhaupt Deutsche Filme schaust - oh, ich vergass, Du hast ihn ja nicht gesehen - und dann noch Kommentare hier postest. Wenn Du dann noch eine Antwort bekommst, fühlst Du Dich belästigt und musst Dein Gegenüber als dumm und stereotyp darstellen. Sorry, damit hast Du Dich selbst ins Abseits gestellt. Aber schön, dass Du Benny Goodman kennst, auch wenn er nicht für seine schauspielerischen Leistungen bekannt ist - wir sind hier auf einem Filmforum.
Natürlich sind nicht alle Deutschen Filme gut. Aber sind deswegen alle US Filme gut? Richtig, über Geschmack kann man streiten. Aber auch ein DAS PARFÜM, auch mit Johanna Wokalek, ist z.B. ein sehr guter Film. Ihre Leistungen in BARFUSS unbestritten. Aber wie Du ja geschrieben hast, ist sie ja nicht besonders schön und deshalb sind alle deutschen Filme zum fremdschämen. Schäm Dich ruhig, mach es, aber bitte über Deine Ignoranz. Schaue nur weiter Deine US-Hochglanz-Filme an.
Ich wünsch Dir einen schönen Tag und bin schon sehr auf Deine ausfälligen und versucht beleidigende Antwort gespannt.
enrico.kubitza Thu, 25 Oct 2012 21:25:18 -0000
Antwort löschenok