Bombay Diaries

Dhobi Ghat (Mumbay Diaries) (2010),
Laufzeit 102 Minuten, FSK 6, Drama, Kinostart 29.09.2011

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von Kiran Rao, mit Aamir Khan und Monica Dogra

Bombay Diaries ist der Debütfilm der indischen Regisseurin Kiran Rao. Anders als sonst bei Filmen aus ‘Bollywood’ üblich, handelt es sich bei dem Film nicht um ein buntes Musical, sondern um einen realistischen Arthouse-Film, weshalb Bombay Diaries auch als möglicher Vorbote einer neuen indischen Filmbewegung gilt.

Shai ist neu in Bombay. Die junge amerikanische Hobby-Fotografin will die Heimat ihrer Eltern mit der Kamera erkunden. Sie trifft auf den unnahbaren Künstler Arun und verbringt eine Nacht mit ihm. Ihre Wege trennen sich. Und während Arun sich in den schicksalhaften Videotagebüchern der ihm unbekannten Hausfrau Yasemin verliert, freundet sich Shai entgegen aller Konventionen mit dem Wäscher Munna an. Er führt sie durch die entlegensten Winkel der pulsierenden und modernden Metropole, verliebt sich und beginnt vom Unmöglichen zu träumen.

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Kritiken (4) — Film: Bombay Diaries

CINEMAN.ch

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6.0Ganz gut

Die Kamera nah am Leben: Wege, Schicksale, Wünsche kreuzen sich. Die US-Inderin Shai ist auf Fototrip und will die Heimat ihrer Eltern erkunden. Sie verbringt eine Nacht mit dem Künstler Arun. Wäscher Munna, Mitglied der untersten Sozialschicht Indiens, trifft Shai, und eine rätselhafte Frau namens Yasmin, hinterlässt Videotagebücher in der Wohnung, in die Arun einzieht. - Kiran Raos Spielfilmdebüt erweist sich als beziehungsreicher Streifzug durch Bombay und wird zum pulsierenden Zeitbild eines Schmelztiegels.

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7.0Sehenswert

Die melancholisch-bittere Grundstimmung, die in einer frühen Szene im verhärmten Gesicht von Aruns Vermieterin anklingt, transzendiert die flüchtige Handlung und glatte Optik und macht aus dem Film ein gelungenes Beispiel des jungen indischen Kinos, das Mainstream-Unterhaltung mit Anspruch paart.

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6.5Ganz gut

"Bombay Diaries" entwickelt seine teils tragischen Storylines mit einer nachdenklichen Grundstimmung. Nicht alle Figuren sind dabei jedoch vielschichtig und spannend genug, um diese sehr zurückgenommene Inszenierung zu tragen.

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RR. Hamacher: Westfälische Rundschau, Köl... RR. Hamacher: Westfälische Rundschau, Köl...

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6.0Ganz gut

Unausgereift erscheint auch das Konzept einer collagenhaften Inszenierung, in der „amateurhafte“ Videoaufnahmen, kunstvolle Schwarz-Weiß-Fotografien, Malerei und intellektuelles Erzählkino nach ihrem Zusammenhalt suchen.

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