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Brautalarm

Bridesmaids (2011), US Laufzeit 125 Minuten, FSK 12, Komödie, Drama, Kinostart 21.07.2011


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6.2
Kritiker
27 Bewertungen
Skala 0 bis 10
5.9
Community
3741 Bewertungen
174 Kommentare
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von Paul Feig, mit Kristen Wiig und Melissa McCarthy

Kristen Wiig will endlich einen Mann zum Heiraten, doch stattdessen gibt’s bei ihrer Freundin Brautalarm.

Das Leben von Annie (Kristen Wiig) geht in Brautalarm drunter und drüber: Sie ist Mitte 30, verschuldet und hat statt einem Freund nur eine Affaire mit einem zweifelhaften Macho. Als ihre Freundin Lillian (Maya Rudolph) ihr von ihrer Verlobung erzählt, trifft Annie fast der Schlag. Sie willigt jedoch ein, Lillians Trauzeugin zu sein. Annie möchte ihre langjährige Freundin nicht enttäuschen und eine perfekte Hochzeit organisieren, doch den Schein einer romantischen Hochzeitsplanerin zu bewahren, fällt der frustrierten Frau nicht immer leicht. Trotz allem lässt Annie all die Hochzeitsrituale und den Brautalarm über sich ergehen. Doch eine Panne scheint die nächste abzulösen: Polizeikontrollen, Alkoholmissbrauch, Lebensmittelvergiftung und, und, und… Hinzu kommt, dass die makellose Helen (Rose Byrne) versucht Annie die Hochzeitsplanung zu stehlen. Den ganzen Stress durch Alkohol zu lindern, funktioniert für Annie nur bedingt, sodass man sich in Brautalarm auf eine Menge Fremdscham einstellen sollte…

Hintergrund & Infos zu Brautalarm
Die Regie dieser Produktion von Judd Apatow (Jungfrau (40), männlich, sucht …) führte Paul Feig, der schon als Regisseur der erfolgreichen Serie Das Büro und als Drehbuchautor der Kultserie Voll daneben, voll im Leben seinen Sinn für Humor unter Beweis stellte. Schauspielerin Kristen Wiig, die dem amerikanischen Publikum vor allem aus den Saturday Night Live Sketchen bekannt sein sollte, startet nun richtig durch in Hollywood. Nicht nur, dass sie in Brautalarm die Hauptrolle spielt, sie schrieb auch am Drehbuch mit und fungierte als Co-Produzent für Mr. Apatow. Saturday Night Live Kollegin Maya Rudolph (als Lillian) und Little Britain -Star Matt Lucas ergänzen die Besetzung von Brautalarm. Doch einen traurigen Beigeschmack hat die Veröffentlichung des Films: Die vielfach ausgezeichnete Schaupsielerin Jill Clayburgh, die im Film Annies Mutter verkörpert, starb im November 2010 an Leukämie. Somit stellt Brautalarm ihren letzten abgeschlossenen Film dar. (KB)

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Mehr Bilder (23) und Videos (9) zu Brautalarm


Cast & Crew


Kritiken (18) — Film: Brautalarm

SoulReaver: CinemaForever, D3M

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2.0Ärgerlich

„It's just... it's the first time I've ever seen you look ugly... and that makes me kind of happy.”

Als femininer Gegenpart zum Komödienschlager „Hangover“ verschrien, ebnete sich Paul Feigs „Brautalarm“ konsequent seinen erfolgreichen Weg durch die Filmwelt. Ein kommerzieller Hit (290 Millionen Dollar), zwei Nominierungen für die goldene Belanglosigkeit und Jubelschreie wie Lobeshymnen von allen Seiten. Im direkten aber unnötigen Vergleich mit dem ausufernden und aus komödiantischer Sicht durchaus passablen Junggesellenabschied in „Hangover“, zieht „Brautalarm“ in aller Deutlichkeit den Kürzeren. Sicher konnte Todd Philips 2009 auch nicht mit niveauvollen Pointen und intelligentem Humor begeistern, aber er besaß durchaus Timing und brachte etwas frischen Wind in das Genre. „Brautalarm“ ist da das komplette Gegenteil. Hauptdarstellerin Kristen Wiig ist zwar nett anzusehen, das hilft ihr aber nicht über das Problem hinweg, dass sie durchgehend vollkommen unsympathisch und, genau wie alle anderen Charaktere, frappant überspannt daherkommt. Im Wesentlich zündet in „Brautalarmt“ kein Gag so richtig, hier und da ist ein Schmunzeln nicht vermeidbar, aber von einem schenkelklopfenden Feuerwerk braucht man zu keiner Zeit reden. Die geschmacklosen Zoten im postpubertären Mantel häufen sich, die Plattitüden stellen sich unbequem an die Startlinie, um dann in ganzen 120 Minuten nicht nur einmal über das Ziel hinauszuschießen und das ganze Handlungsgebilde per se, voll emanzipierter, eifersüchtiger und klischeebeladener Damen, mit lauten, nervigen und ekelhaften Charaktereigenschaften nimmt seinen unglaubwürdigen wie trivialen Verlauf. Es wird sich mit der Konkurrentin, der berühmten Freundinnenausspannerin gezofft, dann mit der Braut selbst und auch ein schnarchig gezeichneter Polizist bekommt seinen Einsatz, während Kristen Wiig eigentlich ein Teil der Veränderung werden wollte und den Sprung aus den Konventionen wie Mustern wagte, muss sie sich doch im letzten Moment dem moralischen Kniefall der verträumten Scheinheiligkeit hingeben. Blöd, langweilig, nicht mein Humor.

16 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 12 Antworten

seltsames_maedchen

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Das Fazit aus dem ganzen betulichen Geschwurbel: ist halt nicht dein Humor. Und das ist Schade, weil du da echt was verpasst...


doctorgonzo

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"...dem moralischen Kniefall der verträumten Scheinheiligkeit hingeben." - passt wie Arsch auf Eimer, oder in dem Fall Arsch auf Waschbecken.


Mr.Film: City of Cinema

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4.5Uninteressant

Einmal bitte in das Waschbecken und auf die Strasse kacken, dazu auf das Haar der Freundin kotzen, Fäkalhumor stets zu euren Diensten. Doch irgendwie geht es ja darüber hinaus, da gibt's nämlich ne Dicke, die ist ziemlich witzig. Aber kommt mir blos nicht mit den Hangoververgleichen! Obwohl, es gibt ja schon eine Menge Parallelen, wie gesagt das dicke lustige Wesen, das irgendwie der Star des sich dahinziehenden Films ist, es gäbe aber auch noch das Abspannvideo, hach das erinnert mich doch an etwas, da gäbe es die Hochzeitsband, hach erinnert mich doch an etwas, und hach und überhaupt, die Jungs waren da doch irgendwie sympathischer. Damit will ich den Ladys nichtmal zu nahe gehen, sie schwankten ganze Zeit zwischen total behämmert und eigentlich ganz nett, wo ich dann zum Ende jedoch sagen muss das sie beides nicht sind, sondern das mir ihre gebleechten Ärsche an meinem vorbei gehen. Und doch lacht man ab und zu, denn ein vollkommener Fehlgriff ist es nun wirklich nicht, man kriegt zwar nicht unbedingt was neues zu hören, das meiste vergisst man auch schnell wieder, doch gibt es viele kleine Lacher, mal auf dem Niveau, mal auf dem Niewo. Ach und ohwee, wie konnte ich nur denken das man hier mal eine reinrassige Komödie kriegt, da muss natürlich auch noch ein gewaltiges Stückchen Drama und Liebesschmerz mit untergerührt werden, man stelle sich nur mal vor man würde das lassen! Der Zuschauer wäre doch gar nicht gerührt! Und man stelle sich nur mal vor der Herr Regisseur und sein getreues Team würden sich nur auf die Witze fokusieren, und nicht noch auf Dramaelemente. Ein kleiner Asiate hat gefehlt, ich schwöre euch, der Film hätte zig Fortsetzungen bekommen.

23 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 4 Antworten

Markbln

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sowas feiges, hahaha...


Mr.Film

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Hihi.


stuforcedyou: Die Drei Muscheln, CinemaFo...

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5.0Geht so

Mit Charakteren die irgendwo zwischen liebenswert und nervig umherpendeln gelingt es den Machern zwar "Brautalarm" weit aus stimmiger wirken zu lassen, als andere ähnlich gelagter Komödien der letzten Zeit, doch letztlich bietet der Film auch nur das übliche US-Comedy-Gedöns: Meist brachial, viel Hysterie und dazwischen noch Liebe, Lust und Laster. Für kleinere, komische Momente reicht das vollkommen aus, aber dass der Film alleine schon deswegen so toll sein soll, weil die Protagonistinnen genau die selben Katastrophen durchleben wie ihre männlichen Kollegen, ist Mumpitz und bringt weder besonderen Witz noch frische Ideen mit sich. Dass auch Frauen kacken und kotzen weiß ich selber und bei letzteren war ich schon mehr als einmal dabei.

17 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 10 Antworten

lieber_tee

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Du bist je ein echter Toiletten/Bad-Fetischist.


stuforcedyou

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Ich hab nie was anderes behauptet :)


ChristiansFoyer: Cellurizon.de

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8.0Ausgezeichnet

[...]Vermarktet wurde der Film als feminines Gegenstück zu „The Hangover“. Kann natürlich nicht schaden, die Verschwägerung mit der erfolgreichsten R-Rated Comedy überhaupt einzugehen und da es sich in beiden Fällen um mainstreamiges Formelkino handelt hören die Gemeinsamkeiten auch nicht bei der Altersfreigabe auf. Trotzdem wär’s „Bridesmaids“ gegenüber ziemlich ungerecht, würde man den Ratekumpel bei einer Runde RuckZuck mit der Beschreibung »dat is wie „Hangover“, nur mit Titten und Muschis und in Rosa« darauf kommen lassen wollen. Was den Brautjungfernreigen sehenswert macht ist nicht das, worin er dem Katertrip durch Touristenhochburgen gleich oder ähnlich ist, sondern das, worin er sich deutlich davon unterscheidet.[...]

[...]„Bridesmaids“ existenzberechtigt sich durch eine Story mit Gehalt, durch eine Story, die nicht bloß stolpriger Hürdenlauf bis zum nächsten Gag ist und die von Figuren lebt, die nicht in zwei Sekunden dahin gepitcht wurden, sondern in die genügend Zeit investiert wurde und für die sich der Film ausreichend Zeit nimmt, um sie aufzurichten, laufen zu lassen, ins Straucheln zu bringen, Herz und Verstand wachsen zu lassen. Das gilt natürlich vor allem für Protagonistin Annie. „Bridesmaids“ entpuppt sich als eines dieser retrospektiven Filmerlebnisse, bei dem frühe Szenen und erste Gags nachbetrachtet umso gelungener und witziger wirken, je vertrauter man mit den Figuren geworden ist. Der eröffnende, denkbar unsexy Rammelakt zwischen Annie und Machoarsch Ted zum Beispiel, das „Sex and the City“-light Geschnattere zwischen ihr und Lillian – das zündet zu Beginn alles noch nicht so richtig. Einige Sequenzen treibt „Bridesmaids“ außerdem weit über ihre Pointe hinaus, als hätte TV-Regisseur und Spielfilmdebütant Paul Feig vor Aufregung das Fachvokabular vergessen und sich immer ein bißchen zu spät an’s »CUT!«-Rufen erinnert.[...]

[...]Aber ganz vorne im Fenster steht schließlich Kristen Wiig und die macht das so famos, dass man manchen Szenen schon wieder gerne länger zusieht, als das eigentlich lustig ist. Ihre Freundschaft zur herzlichen Maya Rudolph bleibt als treibende Kraft stets präsent, auch wenn Rudolph in der zweiten Hälfte auf deutlich weniger Screentime kommt. Gerade angesichts dessen hätte „Bridesmaids“ hier und da eine Verschlankung um ein paar Minuten nicht geschadet. Aber ob nun als gen zwei Stunden-Marke gestreckter Film der er ist, oder als knackiger 90minüter, was ihm noch besser gestanden hätte: mehr Vergnügen als mit „Bridesmaids“ wird man im Kinojahr 2011 kaum finden. Vermutlich nix für die Comedy-Ewigkeit, aber mit reichlich Material für jeden Jahresrückblick und für irgendwelche omminösen Kategorien bei den MTV Movies Awards, Best Plane Outburst, Best „shitting on the street while probe-wearing your wedding dress“-Moment, oder sowas.[...]

Kritik im Original 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Mr Vincent Vega: Die 5 Filmfreunde, gamona, ...

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6.0Ganz gut

Strukturell den derzeitigen Trends der US-Comedy verpflichtete Hochzeitskomödie, in der statt bierseliger Männer nun eine bunt zusammen gewürfelte Truppe mehr oder weniger hysterischer Frauen ihren Teil zur mehr denn je verspießten Befindlichkeitslage des Genres beitragen darf. Der geschlechtliche Vorzeichenwechsel hindert "Bridesmaids" überraschenderweise nicht daran, sämtliche Klischees der jüngeren US-Komödie akkurat nachzuempfinden, was man sowohl schrecklich unoriginell, als auch ausgleichend gerecht finden kann. Nun also sind es übergewichtige Frauen, die als rülpsende und furzende Sidekicks zum komödiantischen Abschuss freigegeben werden, während sich die Leading Ladies mit einer verhinderten Bachelorette Party herumschlagen müssen. Und auch ein jeder Bissigkeit zuwiderlaufendes Ende aus Sentiment, Läuterung und Harmonie kann und möchte "Bridesmaids" nicht missen. Interessant aber, dass Regisseur Paul Feig das hierdurch evozierte Gegen- oder vielleicht eher Ergänzungsstück, Todd Phillips’ "The Hangover", und dessen miefige Männerbündel-Meriten in ein quasi-feminines Gegenteil verkehrt – mit dem erstaunlichen Resultat, dass "Bridesmaids" zu großen Teilen tatsächlich umwerfend lustig ist, und mit Kristen Wiig zudem eine der talentiertesten Komödiantinnen des jüngeren Kinos entdeckt.

10 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 5 Antworten

CharlieAndAHalfMen

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Reaktionärer Dummfick? Wie gemein!


Markbln

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Das ist mal gut geschrieben


Julio Sacchi: Das Manifest

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2.5Ärgerlich

Überlanger Ulk mit schlecht ausgearbeiteten und unfertigen Gags, merkwürdigerweise als Akt der Gleichberechtigung mißverstanden. Tatsächlich werden die Frauen in BRIDESMAIDS genauso übel diffamiert wie in sämtlichen Sandler/Vaughn/younameit-Auswürfen. Typisch auch die reaktionäre Moral, in der die bis dato sympathisch eigenwillige Hauptfigur - keinen Bock auf rosa Kitsch und glatte Yuppie-Welten - sich komplett verrät und nicht nur der verhaßten reichen Idiotin in die Arme fällt, sondern sich auch gefälligst den Avancen des erstbesten Mannes hinzugeben hat. Bleibt nur noch Kristen Wiig, und die ist wirklich unglaublich toll.

8 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

SiameseMax: SiameseMovies

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8.0Ausgezeichnet

Bei „Bridesmaids“ wurde ganz offenbar das Judd Apatow-Erfolgsrezept, welches sich zuvor in einer ganzen Reihe von Komödien wie „Beim ersten Mal“ oder „Jungfrau (40), männlich, sucht…“ bewährte, erneut bemüht und dessen Zutaten-Checkliste fein säuberlich abgearbeitet:
Fäkalhumor? Check.
Dicken-Witze? Check.
Die passende Fäkalsprache zum Humor? Check.
Vorhersehbare Romcom-Story? Check.
Liebenswerte Charaktere? Keine Frage, Doppel-Check!
Dass das leicht überstrapazierte Konzept, Unter-der-Gürtellinie-Witze mit herzerwärmenden Figuren zu verbinden, auch hier wieder hervorragend funktioniert, liegt vor allem an der hinreißenden Performance von Kristen Wiig, die neben einer beachtlichen Gagdichte mit ihrem urkomischen Charisma den Film fast im Alleingang trägt. Grundsympathisch, und selbst in den überdrehtesten, chaotischsten Momenten menschlich, treibt sie dem Zuschauer mit sichtlichem Spielvergnügen die Tränen vor Lachen in die Augen. Noch dazu sind die Dialoge derart pointiert, dass allein Wiigs Szene, in welcher sie sich mit ihrer Erzrivalin Helen (ebenso überzeugend verkörpert von Rose Byrne) ein wahres Battle liefert, wer denn nun die beste Freundin der Braut ist, ungefähr genauso witzig ist wie das legendäre „Weißt Du was Dich als Schwuchtel outet?“-Wortduell von Seth Rogen und Paul Rudd in „The 40 Year Old Virgin“.
„Brautalarm“ nun, trotz der deutlichen Parallellen hinsichtlich der Story, als „Hangover“-Plagiat für Frauen abzutun, wird dem Film keinesfalls gerecht. Im Gegenteil, diese tempo -und ideenreiche Many-Women-Show zeigt sich durchaus erfrischend eigenständig: Auch wenn „Brautalarm“ (dämlicher deutscher Titel? Jawoll! Check.) sehr wohl teilweise ausgetretene Genre-Pfade noch weiter auslatscht, kann die Komödie durch ein bis in die Nebenrollen urkomisch und trotzdem authentisch agierendes Cast, dass neben einiger deftiger Pipi-Kacka-Sex-Witze eimerweise Charme versprüht, überzeugen. Nicht alle Gags zünden zwar, aber nicht wenige treffen dafür derart ins Schwarze, dass man auch einige Zeit nach dem Kino noch herzhaft lachen muss, wenn man sie Revue passieren lässt. Die ordentliche Portion finalen Pathos kann man den Machern von „Bridesmaids“ (Apatow war übrigens Produzent, Wiig Mit-Autorin) dann auch nicht wirklich verübeln, immerhin dürften sie hier eine der besten Komödien des Jahres 2011 abgeliefert haben.
Wer hätte das gedacht, „Brautalarm“ ist absolut empfehlenswert.

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alviesinger: bummelkino

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6.5Ganz gut

Judd Apatow hat „Brautalarm“ zwar nur produziert, trotzdem ist sein üblicher nicht immer Geschmackssicherer Cocktail aus Ekel-Gags, Schimpftiraden, dem Widerkauen popkulturellen Firlefanzes und Freundschaftstreueschwüren in diesem Catfight-Flick klar erkennbar. Der Schöpfer der Bromance-Erfolgswelle überträgt also sein überstrapaziertes Konzept auf das so genannte schwache Geschlecht. Allerdings ist „Brautalarm“ nicht ganz so schmutzig wie andere Apatow-Werke. Ja, es werden neue geschmackliche Tiefpunkte erreicht. Ja, es gibt furzende Frauen. Aber trotz aller Wir-schmieren-die-Kacke-über-die-ganze-Leinwand-Witze ist „Brautalarm“ wohl eher niedlich und wandelt auf altbekannten Romcom-Pfaden. Die Gags verkommen zu braven SNL-Sketchen, was ja auch zu Kristen Wiig passt, die als Protagonistin und Ko-Autorin leider nicht alle humoristischen Einlagen punktgenau liefern kann. Gut, dass Jon Hamm als Ober-Macho verpflichtet wurde. Noch besser als der „Mad Men“-Beau ist allerdings Chris O’Dowd – einer der Nerds aus „The IT Crowd“ –, der als Wiigs männlicher Counterpart vollends überzeugt. Paul Feigs Film war ein immenser Erfolg im Ami-Land und wurde mit völlig deplatzierten „Hangover 2“ mit/für Frauen-Etiketten versehen. Der Komödie eilt somit ein großartiger Ruf voraus. Dem wird „Brautalarm“ leider nicht ganz gerecht. Nett ist das Girly-Treiben trotzdem.

Kritik im Original 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Filmering: Filmering.at

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7.0Sehenswert

Brautalarm ist eine sehr gelungene Komödie mit hoher Gagdichte und großartig gelaunten Darstellern. Etwas schade ist jedoch, dass der Film immer abflacht wenn er zu sehr versucht auf dramatischer Ebene zu punkten. Auch der stellenweise aufkommende Fäkalhumor ist sicher diskussionswürdig. Aber abgesehen davon kann man an Brautalarm eigentlich nichts bemängeln. Die meisten Gags zünden prächtig und der Film ist äußerst kurzweilig. Wer also einen kurzweiligen Unterhaltungsfilm sucht, der kann mit Brautalarm eigentlich kaum etwas falsch machen.

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Looki

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das ist das problem bei solchen "weiber"filmen die haben meistens irgendein drama dabei was oft ziemlich sinnlos und fehl platziert ist aber halt einfach dazu muss damit sowas auch dabei ist, und genau das haut solche filme total aus dem konzept und machen sie zu einem kurzweiligen erlebnis...


the gaffer: the-gaffer.de

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7.5Sehenswert

Im Endergebnis werden in Bridesmaids nicht nur Sketche aneinandergereiht. Annies Traum von der beruflichen Selbstverwirklichung, der nach der Wirtschaftskrise genauso wie ihr Privatleben in Scherben liegt, fungiert als dramaturgischer Kitt. Nun fürchtet sie, ihre beste Freundin zu verlieren. Solchermaßen basal und effektiv sind die Antriebskräfte der Komödie. Als deren größte Stärke stellt sich abseits ihres Aufbaus sowie der Darsteller (hervorgehoben sei Melissa McCarthy) ihr Mut zum Erwachsensein heraus. Nicht auf popkulturellen Witzchen wird herumgeritten. Die enervierende Geekverherrlichung zeitgenössischer amerikanischer Genrevertreter bleibt ebenfalls außen vor und zur Abwechslung thematisiert Bridesmaids auch nicht das inhärente Doofsein des Erwachsenwerdens, sondern schlicht und einfach das Weitermachen nach einem Rückschlag. Mit dem propagierten feministischen Manifesto haben wir es hier nicht zu tun, sondern mit einer guten amerikanischen Komödie, die dem weiblichen Personal ausnahmsweise den Objektstatus verwehrt. Bitte mehr davon.

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J. Berardinelli: ReelViews J. Berardinelli: ReelViews

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5.0Geht so

Brautalarm ist höchst verwirrendes, bipolares Filmemachen, das den Ton so abrupt ändert, dass diese Änderungen ein Schleudertrauma verursachen können. Teilweise aufgrund dessen und teilweise aufgrund des Drehbuchs, das oft faul und maßlos daherkommt, funktioniert der Film nicht wirklich. Der Aufbau des Films ist reif für eine schwarze Komödie, aber er erfasst die Bissigkeit nie ganz […].

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Claudia Puig: USA Today Claudia Puig: USA Today

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7.5Sehenswert

Brautalarm, das jüngste Bestreben von Produzent Judd Apatow beweist erfreulicherweise, dass eine Komödie, die von Frauen angeführt wird, genauso lustig – und anstößig – sein kann wie eine innige Männerbeziehung. […] Jene, die auf raues Gelächter aus sind, sollten Brautalarm das Jawort geben.

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Mary Pols: TIME Magazine Mary Pols: TIME Magazine

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8.0Ausgezeichnet

Dies könnte einen Wendepunkt des Feminismus und der Komik darstellen […] Obwohl Brautalarm in Slapstick verpackt und mit Romantik gesüßt ist, ist der Film im Kern eine scharfsinnige Auseinandersetzung mit weiblichen Unsicherheiten.[...] Es mag sich nur um Frauen drehen, doch die Lacher sind universell.

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Joe Morgenstern: Wall Street Journal Joe Morgenstern: Wall Street Journal

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9.0Herausragend

Wenn Brautalarm ein Frauenfilm ist, dann nennt mich ruhig eine Frau. Der Film ist geistreich-witzig, anzüglich und berührend. Er überschreitet Grenzen, indem er sie munter ignoriert. In einem Augenblick ist Brautalarm eine breitspurige Farce, die Sex vom Standpunkt einer Frau aus untersucht, im nächsten Augenblick ist er eine Komödie über Benehmen und Klasse, die zwei Brautjungfern gegeneinander ausspielt.

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doctorgonzo

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Wie schlecht es wohl um die US-Wirtschaft bestellt ist, wenn das Wall Street Journal jetzt schon solche Filme rezensiert? ;-)


Amy Biancolli: San Francisco Chronicle Amy Biancolli: San Francisco Chronicle

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9.0Herausragend

Mindestens 90% der Sprechrollen sind weiblich, doch das bedeutet nicht, dass Brautalarm ein Frauenfilm ist [...]. Es ist vielmehr ein unglaublich heiterer Film voll Menschlichkeit, Eigenart und erstklassiger Anzüglichkeiten.

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Todd Gilchrist: The Playlist Todd Gilchrist: The Playlist

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8.5Ausgezeichnet

Die Schauspielerin Kristen Wiig, Randfigur in Hollywood, spielt die Hauptrolle in der bahnbrechenden Komödie Brautalarm, die von einem Viergespann voll populistischem Vergnügen angetrieben wird und die sehr wahrscheinlich den Platz der besten US-amerikanischen Mainstreamkomödie seit Jahren einnehmen wird, zumindest seit Jungfrau (40), männlich, sucht.[...] Rechnen Sie mit Bewunderung seitens der Kritiker und hohen Einspielergebnissen.

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Todd McCarthy: Hollywood Reporter Todd McCarthy: Hollywood Reporter

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7.0Sehenswert

Für langjährige Kristen Wiig Fans wird dieser ungleiche, überlange, emotional einnehmende und auf diskrete Weise ambitionierte Film einen willkommenen und überfälligen Schritt darstellen, weg von ihren populären Sketchen in Saturday Night Live und hin zu etwas, das nachhaltig und eindringlich ist. Ganz abgesehen davon ist es ein ziemlich witziger Film.

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Joe Leydon: Variety Joe Leydon: Variety

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4.0Uninteressant

Die meiste Zeit über ist Brautalarm eine träge und reizlose Fehlzündung, in der sich sogar die ansprechendsten Schauspieler, einschließlich Chris O'Dowd als Polizist mit irischem Akzent, der sich unerklärlicherweise in Annie verliebt, zu sehr anstrengen müssen, um einen fesselnden Eindruck zu erzeugen. Sehr zu bedauern ist, dass die verstorbene Jill Clayburgh, die ein paar witzige Zeilen als Annies Mutter von sich gibt, hier ihren letzten Leinwandauftritt hat.

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Kommentare (156) — Film: Brautalarm


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bottitta

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Bewertung2.5Ärgerlich

Sehr langweilig... geht ja gar nicht... hab den film au gar nicht zu ende geschaut !!!

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inceptionfan

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Bewertung2.0Ärgerlich

"Brautalarm" ist so ziemlich eine der schlechtesten und langweiligsten Komödien, die ich jemals gesehen habe! Die Schauspieler sind zwar teilweise ganz in Ordnung, aber der Film ist einfach viel zu lang und wird gegen Ende hin wirklich quälend langweilig und die Gags sind einfach nicht lustig! Ich habe vielleicht 2 Mal im ganzen Film lachen müssen. Und vor allem ist mir ein Rätsel, weshalb dieser Film oft mit "Hangover" verglichen wird, denn mit diesem Film hat er meiner Meinung nach eigentlich nichts gemeinsam!
Fazit: Nicht empfehlenswert!

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Dareios

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Bewertung6.5Ganz gut

Vordergründig ein reiner Frauenfilm, mit derbem Witz, der deutlich unter die Gürtellinie geht. Zum einen geht es um Eifersucht unter Frauen und Zickenkrieg ohne Ende. Der zweite Handlungsstrang dreht sich um das verkorkste Beziehungsleben der Hauptfigur. Sie hat eine belanglose Sexbeziehung zu einem verheirateten Mann und hofft, wie immer in solchen Filmen, das dieser Prinz eines Tages seine Frau verlassen wird, und zu ihr kommt um sie als Prinzessin auf Händen zu tragen. Der Typ denkt natürlich nicht im Traum daran, was sie auch ahnt. In Wirklichkeit ist es ihr ganz recht, eine echte Beziehung so vermeiden zu können, denn sie leidet unter Bindungsangst. Dadurch steht sie sich ständig selbst im Weg und stößt diejenigen, die sie mögen könnten vor den Kopf. Eine sich anbahnende Romanze mit einem Polizisten droht jäh abzubrechen, da sie ihn grob verletzt und er sich beleidigt zurück zieht. Diese und andere Handlungstwists brauchen Zeit, wenn die Themen glaubwürdig entwickelt werden sollen. Daher finde ich den Film auch nicht zu lang, denn grade die zusätzliche 1/2 Stunde macht den Unterschied zu oberflächlichen Filmen, die es zuhauf gibt. Hier ist eben mehr drin als nur eine unterhaltsame Komödie, obwohl diese ebenfalls gut funktioniert.

Randbemerkung: Die für US-Filme typische, penetrante Prüderie wird hier wieder mal auf die Spitze getrieben. Sämtliche Bettsezenen finden in Unterwäsche statt und Sex verkommt zu einem lächerlichen Herumgehopse . Liebe Amis: Kein Mensch bumst in Unterwäsche, das wirkt beknackt und lächerlich! Und tatsächlich lacht ja auch die ganze Welt über solche Szenen in amerikanischen Filmen. Und das Herumgehopse wirkt so klischeehaft, als ob alberne 12-jährige Teenies es gedreht hätten!

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dangerousUnicorn

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Bewertung0.0Hassfilm

ich weiß nichts, aber an diesem film ist einfach nichts lobenswertes. keine neuen (geschweigeden guten) ideen und selbst rebels wilsons auftritt (die ich in pitch perfect sehr mochte) konnte mich auch nicht dazu verleiten, diesem film einen halben punkt zu geben, weil er aus meiner sicht weder spannend, berührend oder witzig war.

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Marco.Madness

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Bewertung0.0Hassfilm

Von vorne bis hinten einer der langweiligsten, witzlosesten, am schlechtest gespieltesten Machwerke welche Hollywood je hervor gebracht hat.

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VisitorQ

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Bewertung7.0Sehenswert

Viel zu lang, teilweise ganz ganz albern und voll zum fremdschämen.
Aber irgendwie auch urkomisch, frech und them feelings, man. Them feelings.

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Zwiebel88

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feelings, echt? hm.


VisitorQ

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@Soraly: Ja, kacken und kotzen... Bei der Kleidanprobe... :D


cronic

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Bewertung6.5Ganz gut

Eine Komödie die etwas enttäuscht hat. Kristen Wiig ist hier noch die witzigste, es zünden nicht so viele Gags wie erwartet.

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Kara92

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Bewertung7.0Sehenswert

Weiter geht's mit meiner "Hochzeitskomödien" Woche, diesmal kam Brautalarm dran. Die Aufschrift "weibliches Hangover" auf der DVD kann ich durchaus nachvollziehen, obwohl es nicht ein ganz so großes Durcheinander und ständiges hin und her Gerenne ist wie im, in nenn's jetzt mal, "Original". Aber an witzigen Momenten, Stutenbissigkeit und jeder Menge Lacher fehlt es hier definitv nicht. Was mich etwas gestört hat waren die wenigen Infos zu den einzelnen Personen, dadurch fiel es mir doch etwas schwer manche Handlungen nachzuvollziehen.
Ansonsten eine gelungene Komödie, die man sich nicht nur zu einem gemütlichen Mädelsabend angucken kann, sondern auch in einer gemischten Runde wird der Film sicher Anklang finden, da er eben nicht zu östrogengeschwängert ist, wie manch andere Hochzeitskomödien dieser Art.

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Grambambuli

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Bewertung0.5Schmerzhaft

Autsch!

Der weibliche Gegenpart zu "Hangover", eine wirklich dämliche Aneinanderreihung von Klischees und Plattitüden. Ich musste den Film ertragen, da ein Freund von mir so vom Trailer geschwärmt hatte.
Das nächste Mal schaue ich mir ZUERST den Trailer an, damit ich an der richtigen Stelle ablehnen kann.

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Fando_Y_Lis

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Bewertung7.5Sehenswert

Ich bekam den Film von Freunden empfohlen, die sagten, wenn mir "Muriel´s Wedding" so gut gefällt, dann sollte ich "Bridesmaids" sehen. Ich wurde nicht enttäuscht - wir haben uns den Film zu dritt reingezogen und ich hab mich schlapp gelacht - und ich bin KEIN Fan von Komödien. Jedenfalls kann ich mich sonst an keine einzige Kino-Komödie in den letzten 10 Jahren erinnern, die mich zum Lachen gebracht hat.

Die Darstellerinnen sind allesamt gut. Teilweise fand ich den Film ein bisschen zu langatmig, einige Gags zündeten nicht so wirklich (aus meiner Sicht auch nicht in der Originalsprache). Dafür waren andere Witze und die Situationskomik teilweise zum vom Sofa kippen.

Kleine Kritik: die Witze hätten noch etwas mehr sein können und sie hätten noch ein bisschen deutlicher auf die - Entschuldigung - Kacke hauen können...

Ich bin sicher: hiervon wird es einen zweiten Teil geben.

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Brenda von Tarth

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Bewertung5.5Geht so

Na ja - habe mir mehr davon versprochen... Unterhaltsamer, bissiger, mutiger... Hat mich bedauerlicher Weise nicht überzeugt - es gab statt dessen nur Fäkalhumor und platte Witze gemischt mit einer Loserstory der Brautjunger von pupertären Kämpchen. Ich habe mir vor allem von der Dicken mehr Lustiges erhofft.
Das Beste war noch der Streit über das "bleached A***loch"!

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brigerbaerger

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Bewertung5.5Geht so

Brautalarm, für mich die kleine Schwester von Hangover. Kreischend überdreht, mit einigem Fäkalhumor den ich dem Film so nicht zugetraut hätte. Leider kommt das Ganze mit zu vielen Längen und zu wenig zündenden Gags daher. Da wäre wohl weniger (Laufzeit) mehr gewesen. Kristen Wiig und Melissa McCarthy sind mit Sicherheit die beiden tragend-witzigen Charaktere in diesem Streifen, aber die Bürde ist streckenweise einfach zu schwer. Trotzdem heben sie den Streifen über den Durchschnitt. Sympathisch ehrlich fand ich Chris O'Dowd als Officer...

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schwedenretter

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Bewertung5.5Geht so

Gute Schauspieler, leider zu lang und manche Gags wirken deplaziert.

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TonyStark

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Bewertung5.0Geht so

Stellenweise doch witziger als gedacht. ACHTUNG Spoiler: Als Annie auf der Vor-Hochzeitsparty abdreht und den Garten verwüstet,..........MEGA GEIL!!!

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Dridge

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Bewertung6.0Ganz gut

Brautalarm ist eine dieser schrillen und lauten Komödien, wie man sie kennt – möchte man zumindest meinen. Denn ein Großteil des Films beschäftigt sich mit dem Thema Depression. Eine solche muss die Hauptfigur, gespielt von Kristen Wiig, durchmachen.
Dies führt dazu, dass der (mit zwei Stunden viel zu lange Film) vergleichsweise wenige lustige Stellen zu bieten hat. Wenn Lacher aber mal enthalten sind, dann richtig! Vor allem Melissa McCarthy reißt das Ruder deutlich raus, ihr Charakter bietet mit jeder Zeile skurrile Lacher. Der Großteil der Witze basiert auf Fremdschäm-Momenten. Diese sind teilweise derart heftig, dass ich sogar eine Szene übersprungen habe. (Das Wett-Toasten bei der Verlobungsfeier) Es gibt aber auch ein paar nette Dialoge.
Es ist echt erfrischend, einen Film mit so vielen Frauen zu sehen. Doch leider führt dies auch eine konfliktgeprägte Figureninteraktion mit sich, die Themen Neid und Eifersucht ziehen sich durch den ganzen Film und nerven nicht nur, sondern passen auch so gar nicht in eine Komödie. Zickenkrieg gallore!
Viele werden den Nebenplot der Liebesbeziehung mit dem Polizisten als kitschig ansehen, dieses Element fand ich aber gerade am besten. Die Romanze war sehr niedlich und lustig, daraus hätte man ruhig noch mehr schöpfen können.

Insgesamt handelt es sich bei Brautalarm um eine durchwachsene Komödie – man lacht selten, aber dafür laut. Nur der Zickenkrieg nervt: „Sie hat mir meine Hochzeit weggenommen!“, „Das Thema Paris war doch von mir!“, …

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heikschn

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Bewertung5.5Geht so

Brautalarm will es als Komödie allen recht machen. Da gibt es einige ziemlich flache Szenen, z. B. mit Fäkalhumor für die, die es lieber einfach mögen. Da sind andere Szenen mit enormem Fremdschämfaktor für die, denen das nicht zu peinlich ist. Und dan sind da wiederum eher wortwitzige oder situationskomische Szenen. Für jeden etwas also. Das Problem ist nur, dass nicht jeder jede dieser Humorformen mag. Mir fällt es somit schwer den Film komplett zu mögen, weil ich einige Szenen und Ideen einfac nur schlecht finde. Er ist für mich aber auch keine komplette Enttäuschung, weil es eben wiederum auch Szenen nach meinem Geschmack gibt. Kein Wunder also, dass sich Brautalarm über die Masse der Zuschauer hinweg tendenziell in der Mitte der Bewertungsskala einordnet.

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Nachtblume80

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Bewertung6.5Ganz gut

So,jetzt hab ich ihn doch gesehen,obwohl Melissa Mc Carthy mitspielt...nun ja,was soll man sagen.Die Story ist ganz nett,um das Nachmittagsprogramm zu füllen aber einfach zu dämlich,um das Ganze hier zu hypen...
Einen Vergleich zu Hangover würde ich hier nicht anstellen,da die Komik und die Schauspieler im Großen und Ganzen einfach zu schlecht sind.Etwas derbe Situationskomik bringt einen ab und an zum Schmunzeln,aber genau das ist auch das Beste am ganzen Film..!Die Hauptdarstellerinnen sind weder hübsch noch talentiert,so dass man eigentlich auf jeden flachen Witz lauert,der den Film erträglich macht..aber sowas ist ja alles wie immer Geschmacksache.
Melissa Mc Carthy nervt mich auch in diesem Film allein durch ihre Anwesenheit...diese Bauerntrampel Rolle finde ich wirklich ätzend und für sowas wird man dann in Hollywood für einen Oscar nominiert..na klasse.Für alle die den Oscar wirklich verdient haben ist sowas eine Beleidigung!

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doctorgonzo

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Bewertung3.0Schwach

Juhu, wie toll.
Endlich haben Frauen ein passendes Gegenstück zu... ja, wozu eigentlich? "Hangover"? "Die Hochzeitscrasher"? Gar "Sideways"?
Oder ist es nur eine weitere Variation der Geschichte unglückliches Mädchen + schwierige Situation + irgendein netter Kerl? Gibt es dazu ein Gegenstück? Wohl eher ein Gegenteil: gute Geschichten.

So ziemlich beste Freundinnen, eine vom Glück begünstigt (die andere muss heiraten hehehe, der musste einfach raus), eine weniger. So weit, so gut.

"Sei meine Trauzeugin" - "ohhhjjjaaa (hochfrequentes Quieken hier anfügen)"...

Es geht quasi den Gang alles Klischeelastigen. Die Protagonistin (mit der man nicht so wirklich pro sein kann) stolpert über Liebhaber, die nur das eine wollen, Konkurrentinnen um die Gunst der Braut, das Verhältnis zu ihrer Mutter, defekte Bremslichter und einen Cop.
Na wow. Das ist doch mal erfrischend anders. Zumindest das mit den Bremslichtern.

Ja, die Erwachsenenprobleme, die einen Ende 30, Anfang 40 dann endlich einholen, sind hier sehr behutsam eingeflochten: Keine Kohle, kein Typ, keinen Mumm, wieder aufzustehen, keine Nerven, sich mit dem ganzen Scheiß auseinanderzusetzen.

Die Gags sind ab und an sogar nett, die erste Viertelstunde ist das teilweise sogar fast zum Schmunzeln und Jon Hamm ist als Egomane dann sogar wirklich gut.
Der ehemalige IT Crowd Angestellte Chris O´Dowd als netter Bulle ist irgendwie nur da und ziemlich verschenkt. Bei den Damen sind Protagonistin und Braut tendenziell nervig, ist bei Wiig wenigstens die Mimik vorzeigbar, gehen bei Maya Rudolph schwache Rollenzeichnung und Präsentation Hand in Hand. Rose Byrne ist als überspannte Organisationsfee da doch glaubwürdiger und die kurzen Dialoge mit ihren Stiefkindern sind eines der wenigen Highlights. Überzeugen können auch die weiteren Brautjungfern. Ellie Kemper als frisch verheiratetes, optimistisches Naivchen und Wendi McLendon-Covey als ihr totaler Gegenpart machen tatsächlich ein bisschen Spaß.
Bleibt noch Melissa McCarthy (Jenny McCarthy wäre mir lieber gewesen, aber schon Mick Jagger sagte, dass man nicht alles bekommt, was man möchte), die als enfant terrible wohl vom Plan her die ganze Chose rocken soll, aber meistens wirkt wie der dicke Junge in Highschool- und Collegefilmen der 1980er, der entweder was widerliches oder saudämliches tut, oder eben in den Pool fällt. Und dafür gab es eine Oscarnominierung? Ich bin mir bewusst, dass in Hollywood gute Frauenrollen nicht so häufig vorkommen wie idiotische Dialoge in einer RomCom, aber ein bisschen größer muss die Auswahl doch gewesen sein. Wenn ihre Qualifikation war, dass sie ihre Füße über hüfthoch strecken kann, dann hätte ich echt ein paar nicht-jugendfreie Sehempfehlungen für die Academy.

Matt Lucas und sein Erzählstrang sind tierisch deplatziert, aber wenigstens unterhält er schon durch bloße Anwesenheit.
Jill Clayburgh als etwas seltsame Mutter der Hauptfigur ist dann noch ein kleiner Pluspunkt, ebenso wie Richard Riehle als Bill Cozbi.

Die Musik bleibt etwas über RomCom Durchschnitt, ist also nicht vollkommen automatisch Rechtfertigungsgrund für einen NRA Beitritt.

Man ist in diesem Segment schon einiges gewohnt, aber dass jetzt plötzlich das Wort "Emanzipation" in Zusammenhang mit derlei Werken gebracht wird, ist schon lächerlich. Ebenso wie der Vergleich mit "Hangover" oder oder oder.

Und soweit emanzipiert wie es für diesen Film benötigt wird, ist wohl beinahe jeder. Schließlich herrscht da schon vollkommene Gleichberechtigung. Frauen und Männer jeden Geschlechts haben das Recht, sich durch vollkommenen Blödsinn unterhalten zu lassen.
Dass auch Frauengedärme nicht exklusiv friedlich und kooperativ sind, hatte ich übrigens gerüchteweise schon irgendwann vorher vernommen.

Vielleicht sollte man mal eine Liste der guten Kotze/Scheiße Gags machen, so Top 7 Style.
Wäre interessanter als das Geknödel hier.

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doctorgonzo

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Die Witze mit den Körperfunktionen sind ebenso lustig wie bei "Hangover".


Super8951

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Gott ich fand diese Szene so was von unappetitlich.


Zwiebel88

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Bewertung5.0Geht so

Viel zu lange Komödie, die sich ab der Hälfte nicht mehr entscheiden kann ob jetzt Gags oder Romantik im Vordergrund stehen sollen. Die Darstellerinnen haben mir gut gefallen und ein paar witzige Szenen gab es auch durchaus, selbst wenn der Humor weitestgehend niveaulos daherkommt. Auf kompletter Länge gesehen ist das aber alles viel zu wenig, um wirklich richtig amüsant zu sein. Da hatte ich mir nach dem damaligen Presseecho irgendwie mehr von erhofft.

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PaJeRo

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Bewertung5.5Geht so

Eine akzeptable Komödie mit einer großartigen Melissa McCarthy. Auch im Spielfilm-Format gibt die ehemalige SNL-Schauspielerin Kristen Wiig eine amüsante Figur ab.

Witzig finde ich wiederum, wie manche hier sich über den Fäkalhumor beschweren, "Harold & Kumar" dagegen aber als Kultfilm angesehen wird. Entscheidet euch doch mal.

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