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Chernobyl Diaries

Chernobyl Diaries (2012), US Laufzeit 86 Minuten, FSK 16, Horrorfilm, Thriller, Kinostart 21.06.2012


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4.6
Kritiker
21 Bewertungen
Skala 0 bis 10
5.0
Community
2172 Bewertungen
188 Kommentare
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von Bradley Parker, mit Jesse McCartney und Jonathan Sadowski

Der Regisseur von Paranormal Activity lässt in Chernobyl Diaries eine Gruppe Extrem-Touristen in der verlassenen Stadt Pripyat eine Nacht des Grauens durchleben.

Tschernobyl, eine Chiffre des gescheiterten Fortschrittglaubens und ein dunkles Kapitel in der atomaren Menschheitsgeschichte. Die Chernobyl Diaries erzählen erstmals von den ungeschriebenen Seiten der Postapokalypse. Die Tagebücher begleiten eine Gruppe von sechs jungen Erwachsenen, die den ultimativen Kick auf ihrem Abenteuerurlaub abseits ausgetretener Pfade suchen und einen Extrem-Tour-Guide anheuern, der quasi mit Slogans wie diesem wirbt: „Experience the Fallout!“. Er führt sie gemäß ihrer Erwartungshaltung in die ausgestorbene Stadt Pripyat, die damals den Arbeitern im Atomkraftwerk als Wohnstatt diente. Auf den ersten Blick wirkt Pripyat wie eine gewöhnliche verwaiste Geisterstadt. Doch als die Nacht hereinbricht, müssen die jungen Abenteurer auf blutige Weise feststellen, dass sie keineswegs alleine sind…

Hintergrund & Infos zu Chernobyl Diaries
2007 sorgte ein bis dato unbekannter Filmemacher gleich mit seinem Debüt für Furore im Genre des Horrorfilmes. Die Rede ist von Oren Peli. Der im Found-Footage-Stil inszenierte Schocker Paranormal Activity spielte bei einem geschätzten Budget von gerade mal 15.000 $ weltweit sage und schreibe 183 Millionen $ ein! Chernobyl Diaries ist der zweite Film nach dem phänomenalen Paranormal Activity, der aus Pelis Feder stammt. Inszeniert wurde der ebenfalls im bewährten Wackelkamera-Stil inszenierte Chernobyl Diaries auch von einem Debütanten, Bradley Parker. Zuvor war dieser hauptsächlich für Visuelle Effekte, z.B. bei Helden der Nacht – We Own the Night, zuständig oder als Regieassistent bei Let Me In tätig. (EM)

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Cast & Crew


Kritiken (20) — Film: Chernobyl Diaries

Xander8112: Xanders Blog

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6.0Ganz gut

Auch wenn die austauschbaren Hauptfiguren ohne Persönlichkeit auskommen müssen, das Auto nicht anspringt und es keinen Handyempfang gibt: Der Film ist ok, teilweise gut spannend und das Setting ist sowieso außergewöhnlich. Aus der Prämisse und der Location hätte man aber bestimmt sehr viel mehr rausholen können als einen okayen Horrorstreifen, sogar die (nicht in die Handlung involvierte) Wackelkamera hat mich nicht gestört, sondern ausnahmsweise wirkte dadurch alles noch viel unmittelbarer. Wirklich, ich wollte den Film mögen – aber das unausgegorene Ende hat dann leider nicht mehr Punkte ermöglicht.

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Julio Sacchi: Das Manifest

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5.0Geht so

Die reizvolle Prämisse findet sich wieder in der bewusst unspektakulären Machart, die die Bedrohung in der Ruhe sucht und nicht, wie so viele aktuelle amerikanische Horrorfilme, im Schockgetöse einer hyperaktiven Tonspur. Leider verbringen die Protagonisten den restlichen Film ausschließlich damit, im Dunkeln herumzutappen, bis wenig angsteinflössende Gummimutanten ihrer habhaft werden.

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Arthur A.: www.filmfutter.com

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4.0Uninteressant

Eine nach einem Atomunglück völlig verlassene Geisterstadt ist ein wahrlich großartiges Setting für einen Horrorfilm, doch die Filmemacher machen nichts aus der soliden Grundidee und servieren hier bloß wiederverwertete Horrorkost.

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JackoXL: Die Drei Muscheln

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5.0Geht so

Das angenehm-unangenehme und namensgebende Setting ist sicher das Beste an "Chernobyl Diaries". Das hat schon was, gerade weil ja nicht unbedingt sofort klar ist, was denn nun die letztendliche Bedrohung für das klassisch-eindimensionale Sextett und ihren stämmigen Stiernacken-Ukrainer ist. Was auch immer da lauert, allein schon die eher unvorteilhaften Umweltbedingungen könnten ja durchaus noch negative Folgen haben. Eine gewisse Zeit lang ist vieles möglich: Haunted-City Geisterspuk, ausgehungertes Viehzeug, dazu gibt es (zum Glück) nur leichten Found-Footage-Stil, von allem so eine Prise.

Am Ende wird es Backwoodslasher mit kaum Wood und noch weniger Slash, bei FSK:16 und wenig Mitteln ist da auch nicht viel zu erwarten. "The Hills Have Eyes" mit mehr Schatten als Blut, mehr Rumgelaufe als echtem Terror und einer doch ziemlich beknackten und sinnlosen Schlußpointe. Aber immerhin gelingen einige ganz akzeptable Momente, das Timing ist stellenweise ok, es wird schlussendlich nie zu langweilig, wenn auch nie wirklich gut.

Es gibt etliche schlechtere Genrefilme als "Chernobyl Diaries", Gott sei Dank aber auch etliche viel bessere Vertreter. Wer ihn auslässt, hat nichts falsch gemacht, wer ihn sich anschaut, wird es überleben. Langzeitschäden- wie folgen sind nicht zu erwarten.

14 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten

JackoXL

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Soll ich dir jetzt ernsthaft alle besseren Horrorfilme aufzählen? Das sprengt das Dashboard alle meiner Buddys, sorry. ;)
Grob geschätzt würde ich auf mindestens 250 kommen, die ich gesehen habe. Wollte mal eine Liste mit sehenswerten Horrorfilmen machen, hab bei über 150 entnervt abgebrochen, das war mir schlicht zu viel Arbeit.


jollyroger

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Ja klar!
+1 für so eine Liste..;)


SiameseAlex: SiameseMovies

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5.0Geht so

[...] Kurios! Und verwirrend! Nicht wirklich natürlich: »Chernobyl Diaries« ist nette Hektik nebenher, die zwar schwer ist in Schutz zu nehmen, diesen aber auch nicht wirklich verdient; die muntere Hast ist mit locker sitzendem Erwartungskorsett erträglich und zur verdüsterten Untermalung der Wohnzimmergarnitur recht gut geeignet. Aufgrund der im Ansatz nervigen, nicht in den Kontext eingebundenen Kamerawackler ist es empfehlenswert ein wenig weiter weg vom Strahlungsobjekt Platz zu nehmen und sich schließlich inaktiv berieseln zu lassen, um nicht Gefahr zu laufen, missmütig von Extremdeppen verstrahlt zu werden. [...]

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Yannick Suter: Outnow.ch Yannick Suter: Outnow.ch

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1.5Ärgerlich

Oren Pelis Drehbuch ist ein Reinfall, und ausser der guten Ausgangslage, wegen der man sich den Film wohl auch ansehen wird, bleibt leider nichts Positives hängen.

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Mr.Film: City of Cinema

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6.0Ganz gut

Man geizt hier zwar mit originellen Ideen, doch im atemberaubenden Setting wirkt irgendwie alles frischer. Klar lässt man starke Ideen einfach links liegen, doch erzeugt man mit den guten alten Klischees eine mehr als nette Abendunterhaltung. Dank der ohne Frage ideal designten Kulissen fühlt man sich durchgehend unwohl - dunkle Katakomben, enge Räume, alles schmutzig und überall könnte doch etwas herrausspringen. Es ist jedoch sehr traurig das man bei so einem genialen Ideenbrunnen so wenig bietet. Trotzdem ist "Chernobyl Diaries" im Grunde, und absolut objektiv betrachtet, doch ein grundsolider Horrorschocker, stillistisch gesehen geht man nicht in den Keller der Enttäuschungen. Ärgerlich sind aber dennoch einige Sachen, so ist es schade das einem auch die Personen nicht ans Herz gelegt werden, genau damit hätte man einiges wett machen können. Alleine Yuri hat mir wirklich Spaß gebracht, doch leider wirft man sein Potenzial viel zu schnell weg. Auch nervte es mich das man die Strahlenopfer so lächerlich dargestellt hat. Wieso zum Teufel müssen sie zombieartige Hinterwäldler sein? Hätte man nicht spätestens da was neues bringen können? Schlaue Gegner, so etwas in der Art, eine Spezies Monster bei der man nicht alles erahnen kann. Na gut, man will es den armen Menschen, die doch nur eine abenteuerliche Touristentour erleben wollten, ja nicht zu schwer machen. Achja, apropos Touristen. Der Film kriegt einen dicken Pluspunkt dafür, das man hier keine dummen Teenies geliefert hat. Zwar ist das hier auch nicht nervfrei, doch hält es sich stark in Grenzen.
Enden lassen möchte ich meinen Text wie den Film: "Boar nee, mir fällt nichts mehr ein, denkt euch einfach ein Fazit das noch einen politischen Seitenhieb verteilt und auch sonst voll unkonventionell ist."

12 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 5 Antworten

freakualizer

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Teile Eure Meinung: Zu viel verschenktes Potential, zu undurchdacht umgesetzt. Hätte man einfach was besseres draus machen MÜSSEN.


Mr.Film

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Mich hats auch gewundert das ich kaum enttäuscht war, aber irgendwie hat er mir Spaß gemacht...


Filmering: Filmering.at

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5.0Geht so

Chernobyl Diaries ist ein Film der vergebenen Chancen: Die Exposition ist durchaus gelungen, die Idee ist spannend und die Location des Films schreit förmlich nach einem subtilen, psychologischen Horrorfilm, der die Wahrnehmung des Zusehers auf den Kopf stellt und für intensive Gruselstimmung sorgt. Doch leider nimmt sich der Film nicht die Zeit langsam Geheimnisse zu erschaffen und sie auf dezente Weise zu inszenieren - stattdessen geht man den platten Weg und so verkommt Chernobyl Diaries zu einem belanglosen Horrorfilm von der Stange. Dies ist insofern bedauerlich, da man an einigen Stellen erkennt, dass so viel mehr möglich gewesen wäre.

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Ingrid Beerbaum: fluter Ingrid Beerbaum: fluter

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6.0Ganz gut

Leider bleiben vor lauter Verliebtheit in die klaustrophobische Enge der Gebäude und Katakomben die Figuren auf der Strecke. So blass und austauschbar sie sind, ist es einem egal, wer oder ob überhaupt jemand überlebt.

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kay.fleeks

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Abgesehen vom Ukrainer! :D


Christina Freko: Radio Köln Christina Freko: Radio Köln

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5.0Geht so

Chernobyl Diaries ist nette Unterhaltung, die ihre guten Momente hat. Um ein wirklicher Schocker zu sein, mangelt es dem Film jedoch an pfiffigen Ideen.

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Dirk Henninger: Echo Online Dirk Henninger: Echo Online

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7.0Sehenswert

Weil das ernüchternde Ende des Films auch eine politische Komponente hat, ist „Chernobyl Diaries“ letztlich sogar ein schmutzig-böser Schocker in der Tradition von George A. Romeros „The Crazies“.

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Co-Pilot

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Also „The Crazies“ fand ich gut - den mit Chernobyl Diaries zu vergleichen finde ich höchst unpassend. Nicht das jemand ähnliches erwartet...


Ulrike Frick: BR Ulrike Frick: BR

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7.0Sehenswert

Besonders anfangs sehr spannende, atmosphärisch überzeugende Variation des bekannten Horrorfilm-Themas "Amis im Ausland". Mit der Logik darf man es allerdings mitunter nicht so genau nehmen. Aber wer will das noch, mit zentimeterdicker Gänsehaut?

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Co-Pilot

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"zentimeterdicker Gänsehaut"? Ich hatte zentimeterdicke Augenringe...


zmpfl

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XD Jaja, "zentimeterdicke Gänshaut" und schäferhundgroße Kakerlaken,....is' recht...


Martin Schwickert: Die Zeit Martin Schwickert: Die Zeit

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4.5Uninteressant

Der Film driftet in das Terrain des Routinehorrors ab, der allein davon lebt, dass sich die Protagonisten in idiotischer Manier in Gefahrensituationen bringen.

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R2-D2: Mann beisst Film

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5.0Geht so

"CHERNOBYL DIARIES" kommt ohne übermäßigen Gore-Einsatz und glücklicherweise vor allem ohne die im Horror-Genre leider üblich gewordenen infantilen Sex-Witze aus und bietet damit echte Erleichterung und eine angenehme Abwechslung. Außerdem gelingt es, mit recht minimalem Aufwand eine spannungsgeladene Atmosphäre zu schaffen, die den Zuschauer tatsächlich in ihren Bann ziehen kann und ihn mit den nicht gerade vielschichtig gezeichneten, von ihren größtenteils unbekannten Darstellern aber solide verkörperten Figuren mitfiebern lässt. So weiß der Film – obwohl er sich auf eine simple Grundidee, eine noch simplere Geschichte und bewährte Genre-Konventionen, welche die Handlung vorantreiben sollen, verlässt – über weite Strecken überraschend gut zu unterhalten. Aber leider kann "CHERNOBYL DIARIES" die Erwartungen, die er mit fortschreitender Laufzeit unerwarteterweise aufbaut, letztlich doch nicht erfüllen, denn die Auflösung des Mysteriums lässt in vielerlei Hinsicht zu wünschen übrig. So bietet sich dem Zuschauer während des Showdowns schließlich ein in kürzester Zeit geflochtenes Netz von Klischees, die nur allzu bekannte filmische Stereotypen bedienen und sich nicht die Mühe machen, eine originelle Lösung zu finden. Letztlich wünscht man sich, dass die Macher statt auf die nun präsentierte Mischung aus halbgaren Erklärungsversuchen und einem offenen Ende lieber konsequent auf Letzteres gesetzt hätten. Damit ist "CHERNOBYL DIARIES" immer noch besser als so mancher seiner Genre-Kollegen, gehaltvoller, als man es ihm im Vornherein zugestehen würde, aber letztlich leider nicht so gut, wie er mit ein wenig mehr Mühe hätte sein können.

Kritik im Original 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten

in5ane_bluff

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Treffendes Fazit!


Josef Lederle: http://film-dienst.kim-info... Josef Lederle: http://film-dienst.kim-info...

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5.0Geht so

Der Bezug zum atomaren Super-Gau und seinen Folgen dient hier lediglich als Aufhänger für eine effektive, wenngleich recht konventionelle Abfolge schneller Horror-Thrills und eines Grauen, das gänzlich auf sich selbst verweist.

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Edward Nigma: CinemaForever

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3.0Schwach

"Tell me if you see something moving in the water."

26. April 1986: Im Block 4 des Kernkraftwerks Tschernobyl kommt es zu einer Explosion des Reaktors. Die nahegelegene Arbeiterstadt Prypjat wird evakuiert, jedoch lassen viele der Bewohner in dem glauben, dass sie bald wieder in die Stadt zurückkehren können, ihr gesamtes Hab und Gut in ihren Wohnungen. Ein Irrglaube, denn seit nunmehr 25 Jahren mahnen die leerstehenden Wohnblöcke, stumme Zeugen einer der größten nuklearen Katastrophen unserer Zeit, vor den Gefahren der Kernenergie. Prypjat ist eine moderne Geisterstadt und scheint damit geradezu prädestiniert als Kulisse für einen Horrorfilm. Denn wenn man im Kino die Aufnahmen der menschenleeren Straßen und verfallenen Häuser sieht, erzeugen diese unkommentiert gelassenen Bilder größeres Unbehagen als die meisten Horror-Schlachtplatten während des gesamten Films. Doch leider versteht es der ehemalige Spezialeffekt-Spezialist Bradley Parker in seinem Hollywood-Debüt „Chernobyl Diaries“ nicht, den besonderen Reiz seines außergewöhnlichen Settings gewinnbringend zu nutzen und kreiert lediglich einen weiteren uninspirierten „The Hills Have Eyes“-Klon.

Die Freunde Chris (Jesse McCartney), Natalie (Olivia Dudley) und Amanda (Devin Kelley) befinden sich auf einer Reise quer durch Europa. Nach Stationen wie London und Paris soll es nun in den Osten Europas gehen, genauer gesagt nach Kiew. Hier erwartet sie Chris großmäuliger Bruder Paul (Jonathan Sadowski) bereits mit einer Überraschung: Er hat einen Trip nach Prypjat, der verlassenen Stadt nahe des Atomkraftwerks Tschernobyl gebucht. Gemeinsam mit einem anderen Pärchen und ihrem einheimischen Reiseführer Uri (Dimitri Diatchenko) geht es am nächsten Tag auch schon los. Doch als die Gruppe nach einem abenteuerlichen Tag in Prypjat wieder den Weg nach Hause antreten möchte, stellen sie zu ihrem entsetzen fest, dass sich jemand an den Kabeln zu schaffen gemacht hat. Sind sie etwas doch nicht allein?

Obwohl Prypjat inzwischen immer häufiger zum Ausflugsziel schaulustiger Touristen wird, wurde „Chernobyl Diaries“ aus verständlichen Gründen nicht in der Geisterstadt nahe des Kernkraftwerks Tschernobyl gedreht. Allein die permanente Strahlenbelastung über mehrere Tage wäre ein zu großes Gesundheitsrisiko für Geist und Körper aller Beteiligten gewesen. Jedoch hat man sich würdigen Ersatz gesucht und sich dabei weitestgehend am realen Stadtbild Prypjats orientiert. Neben halbverfallenen Häuserblocks und einem riesigen Autofriedhof findet sich auch das von Fotos hinlänglich bekannte stillgelegte Riesenrad mitsamt Autoskooter in Bradley Parkers Film wieder. Und auch im Inneren der einsturzgefährdeten Ruinen kommt echte Gänsehaut-Stimmung auf, denn die verstaubten Klassenzimmer, verlassenen Wohnungen und düsteren Kellergewölbe beflügeln die Fantasie des Zuschauers und man erwartet quasi hinter jeder Ecke seinen schlimmsten Albtraum. Würde nur das Setting bewertet werden, wäre „Chernobyl Diarys“ wohl einer der besten Filme dieses Jahres.

Natürlich sind die Protagonisten, eine amerikanische Touristengruppe, von denen jedes Mitglied weitestgehend charakterlos, und damit bis zum Schluss absolut austauschbar bleibt, an diesem gespenstischen Ort nicht allein. Schon bevor diese die Stadtgrenze überhaupt überschritten haben, stoßen sie an einem Bach auf einen mutierten Fisch, der lustigerweise ein wenig an eine bösartige Variante des berühmten dreiäugigen Fischs „Blinky“ aus den Simpsons erinnert. Doch nicht nur die Fische sehen im verstrahlten Gebiet furchterregend aus, auch die restliche Tierwelt scheint nicht gut auf Touristen zu sprechen sein: So treffen die Protagonisten auf verstrahlte und ungewöhnlich aggressive Hunde und einen echten Tscherno-Bären. So langsam kommt auch bei den Protagonisten eine dunkle Ahnung auf: Wenn selbst Bären die Auswirkungen der Katastrophe überlebt haben, warum dann nicht auch - Schreck lass nach - Menschen?! Wurde bis zu diesem Zeitpunkt noch die Frage offengelassen, wer oder was denn nun die Reisegruppe dezimieren wird, entschließt man sich nach der ersten Nacht die Katze aus dem Sack zu lassen. Scheinbar wurde Prypjat eher schlecht als recht evakuiert, denn gleich Dutzende mutierter Einwohner machen nun der verängstigten Reisegruppe das Leben schwer und jagen diese in einem mauen Katz-und-Maus-Spiel durch die Katakomben der Stadt.

Diese wilde Hatz könnte sich als ganz unterhaltsam erweisen, wenn die Auftritte der Mutanten auch nur halbwegs gruselig oder spannend in Szene gesetzt werden würden. Doch meistens erinnern diese eher an schwerfällige, hirnlose Zombies, die ihre Opfer in Gruppen ziellos durch die Gassen treiben, bedrohlich in der Gegend rumstehen und sich nach ihrer ersten Entdeckung kaum mehr die Mühe machen, im verborgenen zu agieren. Dabei sollte man doch annehmen, dass 25 Jahre Versteckspiel mit dem russischen Militär und neugierigen Touristengruppen aus den verstrahlten Einwohnern wahre Meister der Tarnung hätte machen müssen. Auch sehen diese mutierten Touristenjäger alles andere als bedrohlich aus, denn diese erinnern, dank ihres Erkennungszeichens Glatze und aschfahler Haut, eher an kränkliche Rentner, als an mörderische Mutanten. Wenn man sich da die liebevoll-ekelhaft gestalteten Kostüme in dem „The Hills Have Eyes“-Remake ins Gedächtnis ruft, ist es durchaus verwunderlich, dass sich gerade der Debütfilm des ehemaligen Spezialeffekt-Spezialisten Bradley Parker durch fehlende Kreativität im Mutanten-Design auszeichnet. Und auch das Ableben der amerikanischen Touristen erweist sich als erstaunlich uninspiriert: Nach Schema F werden diese nacheinander von den Mutanten verschleppt und/oder hingerichtet. Nicht ganz klar ist hierbei, ob diese nun aus reinem Spaß an der Freude morden, oder in den Touristen wirklich etwas Essbares sehen, denn die Überlebenden stoßen auf ihrer Flucht immer wieder auf unversehrte Leichname früherer Weggefährten und anderer Mutanten-Opfer.

Fazit: Ein guter Schauplatz ist eben doch nicht alles. Austauschbare Charaktere, langweilige Mutanten und ein uninspiriertes Drehbuch verhindern, dass aus Bradley Parkers Regie-Debüt „Chernobyl Diarys“ mehr wird, als ein unterdurchschnittlicher Genre-Vertreter.

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J. Berardinelli: ReelViews J. Berardinelli: ReelViews

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5.0Geht so

Tschernobyl Diaries wird von einem fatalen Fehler, der viele Horrorfilme schädigt heimgesucht: Nach einem überdurchschnittlichen Setup und einer viel versprechenden ersten Hälfte, fällt alles auseinander.

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Mark Olsen: Village Voice Mark Olsen: Village Voice

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3.0Schwach

Das Fehlen von Spannung und Überraschung in diesem entmutigenden Stadardstreifen wird zu seiner eigenen Form der Kontamination.

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Nick Schager: Village Voice, Slant Magazine Nick Schager: Village Voice, Slant Magazine

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1.0Ärgerlich

Das "amerikanische-Touristen-in-der-osteuropäischen-Hölle"-Konzept von Hostel und das Gehirn eines matschigen, radioaktiven, mutierten Zombie-Etwas, führt bei Chernobyl Diaries dazu, dass es nur noch in vermoderte Horrorreste zerfällt.

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Wesley Morris: The Boston Globe Wesley Morris: The Boston Globe

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2.5Ärgerlich

Der Film möchte, dass wir Angst haben. Es gibt jedoch keinerlei Spannung oder furchterregende Bilder.

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Kommentare (168) — Film: Chernobyl Diaries


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Shadow

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Bewertung3.0Schwach

Fängt mit einer guten Atmosphäre an allerdings wird es dann auch schnell unlogisch.
Man hätte durchaus aus der Story einen guten Film machen können, das ist hier aber leider nicht passiert.
Das einzigst Horrormäßige für mich war hier die Schauspielerische Leistung...

PRO Guter Soundtrack ... das reicht allerdings bei weitem nicht um zu überzeugen!

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Pimbolina

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Bewertung5.0Geht so

Leider , leider habe ich den Film erst ab der Stelle gesehen, als Jesse MCcartney . Tennieschwarm aus meiner Kindheit/Jugend- in den Wald ging und auf einmal wie wild um sich schoss.
Euren Kommentaren entnehme ich , dass ich zuvor nicht viel verpasst habe.
Klar hat sich die Spannung aufbauen können und die Angst kam manchmal dazu, jedoch so brilliant wie manch andere Filme war der Film nun nicht.
Zu Anfang dachte ich , der Film wäre so aufgebaut wie Blair Witch Project oder Paranormal Activity , dass die Leute alles mit einer eigenen Kamera aufzeichnen, da das Bild so oft gewackelt hat und alles so unruhig war. Leider habe ich dann feststellen müssen, dass es nicht der Fall ist.
Im Verlauf entdecken die Leute vieles und naja ich finde die Story ja schon interessant,aber das Ende war komisch.
*Spoiler* Wieso musste sie jetzt ins Krankenhaus, wenn sie auch da hätte sterben können ? *SPOILER ENDE*

Aber sonst war es unterhaltsam und ich dachte die Zoe würde zu erst erfasst werden von den Wölfen oder den unheimlichen Kreaturen.
Naja , komm ich zum Punkt, vieles konnte man vorhersehen und ganz schön doof waren sie auch , als *SPOILER* das Mädchen dort stand und sie ihre gerade erst wiedergefundene Freundin Hannah aus den Augen lassen. *SPOILER ENDE*
Hätte man auch besser aufpassen müssen.

Nach dem Film hatte ich eher mehr Fragen als dass ich mich davor gegruselt hatte.

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Critical

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Bewertung6.5Ganz gut

Naja, abgesehen von dem Ende finde ich den Film eigentlich ganz gut.
Sicherlich kann er jetzt nicht mit den ganz Großen mithalten, aber für den kleinen Grusel kann man ihn schon gebrauchen, finde ich.

Man muss natürlich beachten, dass es sich hierbei um einen Low-Budget-Film handelt. Hier standen halt keine 100 Millionen Dollar zur Verfügung, die die Produzenten für übertriebene Effekte rausschmeißen konnten.

Wie gesagt: Abgesehen von dem Ende finde ich den Film gelungen. Für jeden, der nicht allzu hohe Ansprüche hat, eine gute Wahl.

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hande

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Bewertung5.0Geht so

Oh Mann, schon wieder quiekende Twens und dann auch noch Models. Hilfe! Kann die Regie nicht einfach ganz normale junge Menschen nehmen - mit einigermaßen Schauspieltalent? Naja, hat man sich durch diesen Fauxpas gekämpft kommt so etwas wie ein bisschen Fahrt in Chernobyl Diaries. Richtig fesselnd wird's dabei jedoch nie. Ich hab nebenbei mal meine Apps auf den neuesten Stand gebracht. Hat also was gebracht, der Film.

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Moviegod

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Bewertung5.5Geht so

Für ein paar gute Schockmomente ist zwar gesorgt, aber richtige Horrorstimmung kommt nicht auf. Dabei gibt die Story einiges her. Die Charaktere sind zu dumm, typische Klischees werden abgearbeitet und die Wackelkamera nervt einfach nur. Also entweder richtiger Found-Footage oder gar nicht. Aber dieser unausgegorene Mix von halb und halb stört.

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Jueves

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Bewertung4.0Uninteressant

Wackelcam-Horror nach gewohntem Muster, ein Grüppchen blass bleibende Standardcharaktere findet sich hilflos in einer verlassenen Gegend wieder. Ein bisschen für die Akteure unsichtbarer Grusel, ein paar Schockeffekte, dümmliche Dialoge und Entscheidungen, ein paar Liter Blut und ein halbgares Ende.
Die Kulisse ist mMn an Gruselfaktor kaum zu überbieten, leider wurde viel zu wenig draus gemacht.

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SRZS1967

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Bewertung5.0Geht so

Die Idee, welche sich hinter diesem Film verbirgt ist Top. Ein Film in/über Chernobyl hat nichts mit schlechtem Geschmack zu tun und würde die Leute vielleicht mal wieder wach rütteln und nicht das vergessen zu lassen, was nie in Vergessenheit geraten darf. Aber das hat nichts damit zu tun, es wäre eine Idee, die mich sogar mal wieder ins Kino locken würde. Doch was sie aus dem Film gemacht haben, ist mehr schlecht als recht. Vielleicht ging ich mit zu großen Erwartungen ran, aber der Film hat mich trotzalledem nicht vom Hocker gehauen. Ein Film, den man sich mit Freunden anschaut...und nebenbei vielleicht auch noch Karten spielt!

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zmpfl

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Bewertung5.0Geht so

Durchschnittlich. Einmal erschrocken. Pappcharaktere. Nette Location. Gut, dass mir nicht klar war, dass das von dem PARANORMAL ACTIVITY-Menschen war und ich mit keinen Erwartungen ran ging...

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inceptionfan

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Bewertung5.5Geht so

"Chernobyl Diaries" ist so ein Film, den man auf keinen Fall gesehen haben muss, weil man einfach alles schon mehrfach in anderen Horrorfilmen gesehen hat. Die größte Stärke des Films ist ganz klar der unheimliche Schauplatz und der ein oder andere Schockmoment funktioniert ganz gut. Das Ende ist zwar noch in Ordnung, aber auch total vorherhsehbar und flach. Das größte Manko ist meiner Meinung nach, dass die ganze Zeit über weder Grusel noch Spannung aufkommt und auch die Mutanten hätte man eindeutig besser und vor allem gruseliger in Szene setzen können.
Fazit: Ein Film, der nicht wirklich schlecht ist, aber von einem guten Film auch weit entfernt ist, da er sein komplettes Potential , das der Schauplatz bietet verschenkt und in der zweiten Hälfte zu einem 0815 Grusel verkommt, welcher aber auch nicht besonders gut oder überraschend inszeniert ist. Unterhaltsam ist "Chernobyl Diaries" zwar, aber bis auf 1-2 Schockmomente nicht wirklich gruselig, was man eigentlich von so einem Film erwartet.

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roman.tan.5

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Bewertung9.5Herausragend

Fand ich sehr sehr gut!
Genau mein Geschmack, packt einen direkt in das kalte Russland hinein.
Gute Effekte, Spannungsaufbau ist gelungen, war gruselig, ein Film der einen packt.

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-T3RROR-

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Bewertung6.0Ganz gut

Idee: Top! Umsetzung: Naja, geht so...

"Chernobyl Diaries" ist für meinen Geschmack etwas zu vorhersehbar. Auch die Charaktere finde ich leider alle durchaus auswechselbar.
Dennoch: Kein schlechter Streifen. Auch wenn das Potential leider bei weitem nicht ausgeschöpft wurde.

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Poerw84

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Bewertung3.0Schwach

WTF?? Ein Horror-Film, bei dem man schon nach wenigen Minuten den Verlauf komplett erahnen kann…. Mal ganz was Neues :D

Eine Gruppe Jugendlicher unternimmt einen Ausflug nach Tschernobyl. Immer eine Reise wert…. Vor allem wenn nachts das Auto einfach nicht mehr anspringt und neuerdings komische degenerierte Zombies in Tschernobyl warten (die Tagesschau berichtete). Die Gruppe verliert natürlich am Anfang ihren Fremdenführer und irrt nun ziellos durch die verstrahlte Nacht. Nach und nach verringert sich die Gruppe sehr vorhersehbar. Am Ende sind nur noch 2 übrig. Diese fliehen vor den Zombies durch die Untergrundschächte von Tschernobyl. Als ich mir gerade dachte, jetzt müsste doch gleich die Taschenlampe ausgehen, was passiert da wohl…..

Die Beiden laufen immer weiter und kommen wie durch ein Wunder….. direkt im Reaktorraum wieder raus. Da nützt selbst die beste Geigerzähler-App nicht mehr viel. Sie kommen dann doch scheinbar mit nur wenig Strahlenbelastung aus dem Reaktor und dort wartet jedoch die ukrainische Polizei auf sie. Da diese voll die Angst vor den beiden noch kaum atmenden Überlebenden haben erschiessen Sie den Mann. Die Frau nehmen Sie mit um Sie zu untersuchen…..

Ein Horror-Film der zu mindest dachte ich das, gute Bewertungen hatte, der doch nichts aber auch mal gar nichts Neues zu bieten hat.

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zmpfl

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Sagen dir die Begriffe "SPOILER" oder "SPOILERWARNUNG" etwas ?! ;)


HorrorHamster16

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Bewertung7.5Sehenswert

Die Idee- top. die Umsetzung- naaaja :D
als großer fan der paranormal activity reihe hatte ich hohe erwartungen, die mäßig erfüllt und in manchen punkten übertroffen wurde! man hätte z.b. deutlich mehr schocks einbauen können, die atmosphäre gefällt mir allerdings sehr sehr gut. viele überflüssige Logiklöcher und offene Fragen werden teils auch von der genialen location übernebelt und dazu gefällt mir der stechende soundtrack. der film entwickelt sich zu einem kampf um leben und tod und der found footage stil in dieser form hat mir auch sehr zugesagt.
SPOILER! bei der stelle mit dem radioaktiven bären erkennt man deutlich die handschrift des paranormal activity schöpfers ;)
gute 7,5 punkte für chernobyl diaries

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Kisuke

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Bewertung4.5Uninteressant

Ja...

Also, wie soll ich sagen, er ist.. nunja anders...

Ich fange einfach an sonst lasse ich es vermutlich

Story: 4 Freunde und 2 andere die sich in der 2 Stündigen fahrt zusammengeschlossen haben das aus 4 nun 6 Freunde wurden.

Anfangs eine normale Extremtourismus oder Sightseen in der verstrahlten Stadt Pripyat, nunden, sie waren nicht da und mit dem Bus mit dem sie hergefahren sind wurden die Kabel durchgetrennt sodass man diesen nichtmehr benutzen kann.

Yuri der Reiseführer macht sich auf den Weg mit einer Pistole um nachzusehen was das für ein Geräusch war, einer der 6 begleitet ihn jedoch wurde dieser angefallen von... "ETWAS" nunja, bis man dann die Leiche von Yuri findet, sieht man das sie aufgegessen wurde oder zumindest ausgeweidet.

Ab da nahm das übel seinen lauf...

Ja, klingt spannend ist es auch jedoch ziemlich klischeehaft eine verlassene Stadt... oder ist sie doch nciht verlassen? Naja 8/10 Punkten da ich solche Filme eig. mag.

Spannung: Natürlich herrscht Spannung und Horror bei den meisten grusel Filmen, bei diesen auch nur, naja mal ist er da mal ist er weg der grusel, vieles kann man vorausahnen wobei die Spannung etwas verloren geht. 4/10

Schauspielerische Leistung: Naja... auf deutsch sit schonmal die Synchro relativ schlecht, auch sind die verhaltensarten der Characktere ziemlich unreal, ich meine wen mein Bruder von 1000 von Dingen angegriffen wird, ich würde dies als sinnlos sehen ihm dann noch helfen zu wollen... Aber nungut die schauspieler, waren in Ordnung bekommen daher 7/10

Soundtrack: Dieser verrät wen was passiert oder nicht, schlicht ergreifend wie bei Resident Evil 4 (dem Videospiel) nur das dort die musik gut klingt 3/10

Das Ende: 0 nada niente nichts nothing, das ende ist zumal der größte dreck den ich je gesehen habe, sogar das Alternative Ende was bei dem Blue Ray dabei war war schwachsinn, sry falls wer das ende toll findet, ich finde es ziemlich dumm und einfallslos...

22/50 sind 44/100 Punkte macht 4,5 bewertung.

Naja schreck Momente ja, dennoch nicht mein Fall schade, ich hatte Hoffnung in deisen Film gesetzt da mcih Tschernobyl eig. relativ interessiert...

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Pimbolina

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Kannst du mir sagen, was das alternative Ende war?
Deine Beschreibung trifft viele meiner Gedanken zu diesem Film :)


nadine.mager.56

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Bewertung4.5Uninteressant

Hatte mir etwas anderes unter dem Film vorgestellt... fand die Story zwar nicht schlecht, aber es war alles viel zu übertrieben und teilweise auch nicht gut durchdacht.

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Gurkey

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Bewertung2.5Ärgerlich

Das erste, was ich nach dem Film dachte: ein typischer RTL2-Streifen...
Einzig und allein die Kulisse der Geisterstadt macht noch ein wenig her, ansonsten ist der Film schlecht, klischeehaft und voller Logikfehler.

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Manuciao

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Bewertung1.5Ärgerlich

Ganz ehrlich...wem soll ich diesen Film ernsthaft empfehlen? Null Logik.
Mini SPOILER:

Ärzte? Zombies? Menschen fressen? Und warum fährt eine Spezialeineheit da hin, nimmt eine Frau mit nur um sie zu verfüttern? C´mon...

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lockodox

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Bewertung3.5Schwach

ich bin so schön verstrahlt

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Manuciao

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Ist das gut?


Codebreaker

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Bewertung3.5Schwach

Zugegeben, viel erwartet hatte ich nicht von "Chernobyl Diaries" von daher ist das auch keine große Enttäuschung.
Der Film beginnt bzw. baut sich auf einer allbekannten Story auf, eine Gruppe von Menschen (die dazu auch noch nicht so alt sind) gehen in eine gefährliche Gegend und werden dann nacheinander eliminiert. Nicht neu, wenn man das richtig anstellt funktioniert es aber teilweise.
Hier hat es das nicht getan, finde ich. Das Ganze wirkte auf mich so, als ob man es genau weiß, wie es sonst so abläuft und als ob man das irgendwie genau so machen will, egal ob das nun gut ist oder nicht.
Ich muss sagen, was mir ganz gut gefallen hat, war das Setting und die Grundidee. Anstatt wieder irgendwelche Serienkiller oder sowas einzubauen, hat man einfach mal etwas "neues" probiert, wobei ich sage, dass man daraus hätte noch einiges mehr herausholen können.
Die Figuren sind nicht besonders tiefgründig, sondern einfach nur die typischen Vertreter. Einen Mann, seine Freundin, deren beste Freundin, den Bruder, ein anderes Paar... Sicherlich, man muss nicht immer irgendwelche tiefgründigen Storys oder Figuren präsentieren, doch ein wenig Hintergrund hätte nicht geschadet, aber okay, da gibt es genügend Filme derart, die das auch nicht viel besser machen. Zu den schauspielerischen Leistungen sage ich mal besser nichts...
Nungut, "Chernobyl Diaries" ist sicherlich nicht der schlechteste Film aller Zeiten. Wenn man will, KANN man sich den ruhig mal angucken, man wird auch unterhalten (ob nun gut oder schlecht, lasse ich mal offen), denn langweilig ist der Film nicht, er vergeht eigentlich recht schnell. Wenn man ihn nicht gesehen hat, verpasst man da auch nichts, da der Film überhaupt nichts wirklich neues zeigt, außer vielleicht die Grundidee, die aber dementsprechend nicht genug ausgenutzt wurde. Also von daher, eher weniger gut, aber auch nicht der totale Reinfall.

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filmschauer

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Bewertung6.0Ganz gut

Wenig erwartet, aber einiges bekommen. "Chernobyl Diaries" kokettiert als kleiner Billigstreifen sichtlich mit der erfolgreichen Found-Footage-Ecke, obwohl in der Umsetzung jene Stilmittel gar nicht konkret zur Anwendung kommen. Mit wackeligen, zumeist unausgeleuchteten Kameraaufnahmen wird man trotzdem zu Genüge versorgt, ebenso mit ziemlichen Nonames auf der Darstellerliste. Und doch hat diese Simplizität mit der titelgebenden Prämisse "Wir machen mal so eben einen Extremausflug ins Sperrgebiet" seinen unverschämten Reiz, den Regisseur Bradley Parker zu nutzen weiß: Es soll gruselig sein und ist auch einfach gruselig, so realitätsfern manches doch erscheinen mag. Speziell die ersten zwei Drittel des Films bieten die eine oder andere Schaueratmosphäre, bevor die kleine Schicksalsgemeinschaft im alten Bulli so langsam dezimiert wird. Zwar sind die abgespulten Horrormechanismen gewiss keine Neuheit, bereiten dem Horror-Fan aber durchaus spannende Momente, wenn nicht gerade das Geschehen mit absurden Szenen unfreiwillig aufgelockert werden. Diese werden dann schließlich umso gravierender, je näher es zum verstrahlten Reaktor geht - fast so, als würden den Drehbuchautoren (u.a. mit Paranormal-Activity- sowie zweifelhafter Asylum-Vergangenheit) gleichermaßen die Sicherungen durchgehen. Inhaltlich muss man fast schon erwartbar einfach über einige Dinge hinwegsehen können. Zieht man "Chernobyl Diaries" jedoch in der Funktion eines genuinen Genre-Film heran, macht der eine überraschend akzeptable Figur.

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