Der Biß der Schlangenfrau

The Lair of the White Worm (1988), GB
Laufzeit 93 Minuten, FSK 18, Horrorfilm, Kinostart 31.08.1989

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5.6 Kritiker
4 Bewertungen
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von Ken Russell, mit Amanda Donohoe und Hugh Grant

In der Nähe des Schlosses von D’Ampton im ländlichen Derbyshire befindet sich das Gästehaus Mercy-Farm, das die beiden Schwestern Eve und Mary Trent seit dem mysteriösen Verschwinden ihrer Eltern betreiben. Über den Sommer hat sich der schottische Archäologiestudent Angus Fint dort ein Zimmer gemietet, er hofft, auf dem Gelände der Farm auf Überreste aus der Römerzeit zu stoßen. Und tatsächlich entdeckt er einige höchst spannende Überreste aus längst vergangenen Tagen: neben einigen römischen Münzen stößt er auf Reste eines Klosters, das wahrscheinlich aus der Zeit Wilhelm des Eroberers stammt – und auf einen überdimensional großen Schlangenkopf. Seit vielen Jahrhunderten erzählt man sich in Derbyshire die Legende von einem Lindwurm, der einst die Bewohner dieses Landstrichs in Angst und Schrecken versetzte. Erst der mutige Lord John D’Ampton, Vorfahr des heutigen Lord James, bereitete dem Lindwurm ein Ende und befreite die Menschen von dieser Bedrohung. Bis zum heutigen Tage findet einmal jährlich im Schloss D’Ampton ein großes Fest zum Gedenken an den Sieg des mutigen Lord John über den Lindwurm statt. Sollte es tatsächlich mehr als nur eine Legende sein? Noch am selben Abend bietet sich Angus die Gelegenheit, mehr über den Lindwurm zu erfahren, er begleitet Eve und Mary auf die alljährliche Feier auf dem Schloss. Aber Angus ist nicht der einzige, der Interesse an dem Schlangenkopf zeigt. Die exzentrische Lady Sylvia Marsh, die im so genannten Temple House lebt, erfährt durch den Dorfpolizisten Ernie von der Ausgrabung und entwendet heimlich den Schädel. Nun beginnt das schleichende Grauen, die Halluzinationen und wilde, heidnische Rituale. Hat der vorchristliche Schlangenkult im Verborgenen bis heute fortgelebt? Und welche Rolle spielt Lady Sylvia dabei? Und wie können die beiden Schwestern, Angus und James der drohenden Gefahr entgehen?


Cast & Crew


Kritiken (2) — Film: Der Biß der Schlangenfrau

Hitmanski: It's just a film, Reihe Sie...

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5.0Geht so

Eine schwere Entscheidung -
Entweder ist "The Lair of the White Worm" die surrealistische Aufbereitung des altbekannten Lindwurm-Themas mit einer Menge Interpretationsfreiheit, oder es ist einfach alberner Billigquatsch mit schrecklicher Requisite und zu Dudelsäcken tanzenden, adipösen Schlangenmenschen. Ich tendiere zum Zweitgenannten und muss gestehen, die meiste Zeit habe ich mich gelangweilt bei dem was ich da gesehen habe (was daran liegen könnte, dass T5 3,4 Minuten von den 5 Minuten an Action einfach rausgeschnibbelt hat...).
Trotzdem muss man dem Film eine gewisse Daseinsberechtigung zusprechen, ist es doch der einzige Fetzen Zelluloid, bei dem Hugh Grant seine Rolle als schmierige Grinsekatze so überzeichnet, dass man sie wirklich mal für eine ironische Spitze halten könnte.

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Rochus Wolff: freier Journalist

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3.0Schwach

auch aus büchern von bram stoker kann man schlechte filme machen (anscheinend sogar recht problemlos). "the lair of the white worm" läßt außerdem hugh grant als lord und nachfahre eines drachentöters ziemlich albern aussehen; außerdem hat sein männlicher mitspieler peter capaldi manchmal solche ähnlichkeit mit ihm, daß man gar nicht recht sicher ist, wer wer ist. aber egal.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten


Kommentare (9) — Film: Der Biß der Schlangenfrau

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the assassin 666

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Exzentrischer Horrorfilm der eine ganz besondere Art versprüht und mich deswegen in seinen Bann zo. Ken Russel ist durch seine eigene Art Filme zun machen bei mir beliebt ich glaube auch Gothic stammt von Ihm wenn ich mich richtig erinnere der hat mir auch gefallen, aber zurüch zu "Der Biss der Schlangenfra"u oder "The Lair of the white worm" der Film hat was very britishes an sich dadurch hat er auch so eine eigene Art Humor, die Atmosphäre im alten Gemäuer passt da auch vorzüglich, auch fand ich den Film irgendwie sexy, aber auch in seinen Horrorszenen ein paar mal erschreckend. Ich kann diesen etwas anderen Film nur empfehlen ein Faible für etwas exzentirsche Filme sollte man aber schon haben den das ist halt bei Ken Russel so. :)

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BadGuardian

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Bewertung7.5Sehenswert

Teilweise ziemlich komisch ! Was macht James z.b gegen Ende des Films in der Höhle ? Bleibt mir unklar. Horrorfilm passt eigentlich nicht zu diesem Film . Gruselig war es eigentlich nie . Insgesamt durch seine besondere Art aber die ganze Zeit hinweg packend .

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mikkean

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Oh ja, schräg, surreal und psychedelisch und mit einem gut aufgelegten Hugh Grant - mal abseits vom Rom-Com-Allerlei. Einer der besten Ken Russell Filme.


BadGuardian

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find ich auch;) ist auch mein persönlicher lieblingsfilm geworden!:) mag die szene als er träumt iwie^^


Filmkenner77

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Bewertung7.0Sehenswert

Starker bizarrer Horrorfilm mit erotischer Note. Sehenswert!

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guggenheim

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Bewertung3.5Schwach

Zu gut, um richtig schlecht zu sein und zu schlecht, um annähernd gut zu sein. Und eher öde ist der Schlangenfrau-Film auch. Hugh Grant spielt grottig, aber hier ist es irgendwie niedlich, anders als in vielen seiner späteren Filme, da ist es nur noch anstrengend.
Die Vokabel "trashig" darf hier ausgepackt werden, jedoch für mich kein übermäßig unterhaltsamer Trash. Naja, jedem das Sahne und mir die Crème fraîche...

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Hitmanski

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http://www.schnittberichte.com/schnittbericht.php?ID=5909337...naja das T5 auch kürzt war mir neu, ich dachte immer, die sind so jenseits von Gut und Böse, bei denen interessiert sich sowieso keiner dafür was die da so zeigen :D


Tytus

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keine Ahnung, könnte auch sein das von tele5 keiner ein Schnittbericht anfertigt XD


doctorgonzo

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Bewertung6.0Ganz gut

Insgesamt schon mehr Trash als wirklicher Horror, hat aber seine starken Momente, die hin und wieder zwar zufällig entstanden zu sein scheinen, aber sei es drum. Lacheln und Gruseln in einem, also quasi ein Sonderangebot.

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Chris12zero

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Bewertung7.0Sehenswert

Ein äußerst grotesker und seltsamer Horrorfilm der etwas anderen Art !!
Hugh Grant wirkt zwar stellenweise bissel überfordert mit seiner Rolle, aber insgesamt ist das etwas verstörende Werk von Regisseur Ken Russell trotzdem interessant und sehenswert !!

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Punk

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Bewertung6.5Ganz gut

Ich fand ihn jetzt auch nicht so schlecht, teilweise richtig gruselig...

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8martin

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Bewertung7.0Sehenswert

Man muss natürlich sehen, dass der Film schon 20 Jahre alt ist. Trotzdem hat er immer noch einen hohen Unterhaltungswert, Tendenz zum Märchen. Die Schocker, die damals Regisseur Ken Russell gelangen, verfehlen auch heute ihre Wirkung nicht. Grelle Farben, akustische Attacken in historischen Szenen (Kreuzigung) oder Traumssequenzen (im Flugzeug mit den drei Mädels als Stewardessen) sind immer noch sehenswert. Und der Höhepunkt ist gekommen, wenn der Drachen, sich aus seinem ’Nest’ windet und seine eigentlich ’unsterbliche’ Dienerin verschlingt. (Amanda Donohoe, ausdrucksvoll und sexy). Wenn ihm dann als ultimative Rettungstat eine Handgranate in den Rachen geworfen wird, kommt auch der Humor nicht zu kurz. Wie auch zuvor als ein Dudelsack gegen einen Infizierten, hier Earny den Dorfpolizisten zum Einsatz kommt. Auch die musikalischen Rockeinlagen klingen immer noch gut. Und Hugh Grant kann man in diesem Film vergessen.

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dAShEIKO

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Bewertung6.0Ganz gut

Ken Russel ist bekannt für seine sehr eigene Art, Filmthemen anzupacken. Der Biss der Schlangenfrau ist aber mit sicherheit sein seltsamstes Werk. Nichts desto Trotz ein interessanter Film, der sich aber nicht so recht zwischen Märchen, Mythos und Horrorfilm entscheiden mag.

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