Der Liebe Verfallen

Falling in Love (1984), US
Laufzeit 106 Minuten, FSK 12, Drama, Kinostart 05.04.1985

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von Ulu Grosbard, mit Robert De Niro und Meryl Streep

Als sich Frank (Robert De Niro) und Molly (Meryl Streep) während der Weihnachtseinkäufe über den Weg stolpern, ahnen sie noch nicht, dass diese Begegnung ihr Leben verändern wird. Doch einige Monate später begegnen sie sich ein zweites Mal: Zufall oder Schicksal? Obwohl beide verheiratet sind und Frank zwei kleine Kinder hat, treffen sie sich immer häufiger – und verlieben sich ineinander…


Cast & Crew


Kommentare (4) — Film: Der Liebe Verfallen

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Andy Dufresne

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein Liebesfilm auf das absolut Wesentliche reduziert.
Zwei Menschen treffen sich zufällig,verlieben sich schnell,sind aber zu sehr in ihren jeweiligen Beziehungen verhaftet um ihren Gefühlen (komplett) freien Lauf zu lassen.Genau darauf konzentriert sich der Film und auf sonst garnichts.Es gibt keine Nebenhandlungen oder einen doppelten Boden.Es geht pur um zwei ganz normale Menschen.Ich bin wirklich kein Fan von Liebesfilmen (es gibt leider sooooo viel Schlechte),wenn ein Film das Thema aber so konzentriert,so total erwachsen und reflektiert behandelt muß ich sagen: Toller, ehrlicher und schöner Film.

Fast zu normal und inhaltsleer, aber genau dies erhebt ihn aus der Masse: De Niro ist hier nicht La Motta-übergroß oder Ace Rothstein-gerissen,er ist Joe Jedermann,ein ganz normaler Typ eben. So ist auch Streep nicht zerissen und kapriziös wie Sophie oder durchtrieben wie im Pradateufel.Sie ist die nette, kluge und sehr sympathische Frau die ein Haus weiter wohnt und die jeder von uns kennt.
Ebenso ist Keitel kein Bad Lieutenant, höchstens ein Bad Ehemann und Dianne Wiest ist (wie ja viele Frauen ) schon gelangweilt von ihren Affären,von den Männern.

So Normal, so erwachsen, so gut würde ich sagen.
Kein Meisterwerk, aber dennoch ein besonderer Film. Einfach weil er ist wie die Liebe, auch die bläht sich nicht auf oder gibt an, sie ist einfach da und man sollte nicht zynisch ihr gegenüber sein.
Dies alles beherzigt der Film.

Ach ja: Obwohl die Worte sich ja nicht zu arg unterscheiden: "Falling in Love", der Originaltitel beschreibt viel besser den Inhalt des Filmes und klingt auch nicht so Degeto-Pilcher abschreckend wie "Der Liebe verfallen". Schade drum...

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Prechtl

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Bewertung6.0Ganz gut

„Der Liebe verfallen“ ist ein typisches Liebesdrama, der vor allem ein Film für Frauen sein sollte. Im Film geht es um Frank (Robert de Niro) und Molly (Meryl Streep), die sich zufällig in einer Buchhandlung kennen lernen und auf Anhieb gut miteinander verstehen. Sie sind sich zwar bewusst, dass sie einander lieben, doch jeder von ihnen ist verheiratet und traut sich nicht, ihre jeweilige Beziehung aufzulösen.
Die Handlung ist denkbar einfach und bereits nach den ersten Minuten weiß man, wie der Film ausgehen wird. Das macht aber nichts, da man so ziemlich jeden Liebesfilm mit etwas Erfahrung bei genannten Filmen nach ein paar Minuten durchschauen kann. Robert de Niro und Meryl Streep spielen gewohnt gut, auch wenn sie nicht unbedingt ihre Oscarleistungen abrufen können, was ich aber dem Film zuschreibe, der nicht dafür gedacht ist, große schauspielerische Leistungen zu präsentieren. In den Nebenrollen sind Harvey Keitel, Jane Kaczmarek (die jedem Malcolm-mittendrin-Fan ein Begriff sein sollte) und Dianne Wiest zu sehen.
Ein Film für kalte Tage oder wenn man spontan Lust auf einen schönen Liebesfilm hat.

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hoffman587

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Bewertung6.5Ganz gut

Falling in Love

"Der Liebe verfallen" ist ein einfacher, romantischer und gefühlvoller Liebesfilm von Ulu Grosbard aus dem Jahre 1984, der ein Remake von David Lean´s "Begegnung" aus dem Jahre 1945 darstellt.

Die Story mag möglicherweise schon altbekannt sein: Beim Weihnachtseinkauf laufen sich der Ingenieur Frank und die Arztgattin Molly über den Weg und obwohl sie beide verheiratet sind beginnen sie eine Affäre und verlieben sich schließlich ineinander.

Getragen wird der Film von zwei hervorragenden Hauptdarstellern, einerseits Robert De Niro als Frank, andererseits Meryl Streep als Molly. Zwischen ihnen herrscht eine perfekte Chemie und sie geben dem Film so erst seine vollständige Glaubwürdigkeit. Neben den beiden kann man aber noch Harvey Keitel in einer Nebenrolle bewundern.
Die Regie und die Kamera lassen sich grundsätzlich als durchschnittlich bezeichnen, da diese weder eine besondere Erzählweise erschaffen noch besondere Bilder zeigen, doch dafür wissen sie die beiden Stars gut in Szene zu setzten, sodass sich das Werk auf sie stützt.

Dazu kommt noch eine federleichte, schöne oder durchaus auch liebevolle musikalische Untermalung, die einen doch irgendwie froh und glücklich macht, zugleich herzerwärmend ist und man so doch, beim Film, ständig "am Ball bleibt".
Weiterhin sind die Dialoge, um es kurz zu sagen, gut und die Charaktere wurden solide gezeichnet, wenn auch nicht sehr komplex.

Als negativ sollte man aber vermerken, dass der Film eigentlich nie wirklich spannend oder packend ist, er fließt größtenteils einfach vor sich hin, weiß aber doch irgendwie zu unterhalten, trotzdem kann er, wie bereits gesagt, stellenweise etwas langweilig wirken.
Zudem wirkt er hin und wieder doch arg kitschig und das Ende wurde etwas zu dick aufgetragen, auch wenn das doch irgendwie am Ende ganz ansehnlich war.

Also kann man zum Schluss sagen, dass "Der Liebe verfallen" ein sehenswertes Werk ist, das ans Herz geht, dank seiner beiden, grandiosen und wunderbar harmonierenden Hauptdarsteller, so verdecken sie durch ihre Präsenz einige große Schwächen.

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horro

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Bewertung7.0Sehenswert

Weshalb waren De Niro und Streep eigentlich im richtigen Leben nie ein Liebespaar? Oder waren sie doch?

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