Der Mann mit dem goldenen Arm
The Man with the Golden Arm (1955), US Laufzeit 119 Minuten, FSK 16, Drama, Kinostart 23.03.1956
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von Otto Preminger, mit Frank Sinatra und Eleanor Parker
In Otto Premingers Verfilmung des gleichnamigen Romans von Nelson Algren glänzt Frank Sinatra als Ex-Junkie, der nach einer Entziehungskur in seine Heimatstadt Chicago zurückkehrt und schon bald rückfällig wird. Im Sumpf aus Kriminalität, Spielerei und Heroinsucht gibt es nur einen Hoffnungsschimmer: Frankies Geliebte Molly.
Handlung
Frankie hat VorsätzeFrankie (Frank Sinatra) wurde soeben aus dem Gefängnis entlassen, wo er ein paar Monate saß, um seinen Boss Schwiefka (Robert Strauss) zu decken. Im Gegenzug versprach der ihm, seiner im Rollstuhl sitzenden psychopathischen Ehefrau Zosh (Eleanor Parker) monatlich Geld zukommen zu lassen. Während seiner Haftstrafe konnt Frankie, der seit einiger Zeit heroinabhängig war, einen Entzug durchführen und meint nun clean zu sein. Ein netter Gefängnisarzt half ihm überdies, einen neuen Lebenstraum in Angriff zu nehmen: Frankie möchte Schlagzeuger werden.
Doch alles kommt anders, als Frankie es will. Schwiefka und Louie (Darren McGavin) sind nicht begeistert von Frankies Idee, nicht mehr bei ihnen als Bankhalter ??? zu arbeiten, sondern von nun an als Musiker ehrliches Geld zu verdienen. Überdies liegt ihm Zosh in den Ohren, die ihm nur vorgaukelt im Rollstuhl zu sitzen, damit Frankie sich nicht von ihr trennt. Denn sie weiß nur allzu gut, dass es ihren Mann früher oder später wieder zur hübschen Molly (Kim Novak) treiben wird, seiner ehemaligen Geliebten.
Der alte Affe sitzt ihm wieder im NackenAls Frankie in einer Bar wieder auf Louis trifft, kann dieser ihn binnen kürzester Zeit davon überzeugen, wieder eine Spritze zu drücken. Es ist Frankie ganz egal, dass er jetzt fünf statt zwei Dollar bezahlen muss, hauptsache er kommt an den Stoff. Außerdem erpressen ihn Schwiefka und Louis dazu, ein letztes Mal den Bankhalter für ihr nächtliches Glücksspiel zu spielen. So kommt er nur kurz zum Üben, zumal Zosh ihm verbietet in der gemeinsamen Wohnung zu “hämmern”…
In Otto Premingers Verfilmung des gleichnamigen Romans von Nelson Algren glänzt Frank Sinatra als Ex-Junkie, der nach einer Entziehungskur in seine Heimatstadt Chicago zurückkehrt und schon bald rückfällig wird. Im Sumpf aus Kriminalität, Spielerei und Heroinsucht gibt es nur einen Hoffnungsschimmer: Frankies Geliebte Molly.
Handlung
Frankie hat VorsätzeFrankie (Frank Sinatra) wurde soeben aus dem Gefängnis entlassen, wo er ein paar Monate saß, um seinen Boss Schwiefka (Robert Strauss) zu decken. Im Gegenzug versprach der ihm, seiner im Rollstuhl sitzenden psychopathischen Ehefrau Zosh (Eleanor Parker) monatlich Geld zukommen zu lassen. Während seiner Haftstrafe konnt Frankie, der seit einiger Zeit heroinabhängig war, einen Entzug durchführen und meint nun clean zu sein. Ein netter Gefängnisarzt half ihm überdies, einen neuen Lebenstraum in Angriff zu nehmen: Frankie möchte Schlagzeuger werden.
Doch alles kommt anders, als Frankie es will. Schwiefka und Louie (Darren McGavin) sind nicht begeistert von Frankies Idee, nicht mehr bei ihnen als Bankhalter ??? zu arbeiten, sondern von nun an als Musiker ehrliches Geld zu verdienen. Überdies liegt ihm Zosh in den Ohren, die ihm nur vorgaukelt im Rollstuhl zu sitzen, damit Frankie sich nicht von ihr trennt. Denn sie weiß nur allzu gut, dass es ihren Mann früher oder später wieder zur hübschen Molly (Kim Novak) treiben wird, seiner ehemaligen Geliebten.
Der alte Affe sitzt ihm wieder im NackenAls Frankie in einer Bar wieder auf Louis trifft, kann dieser ihn binnen kürzester Zeit davon überzeugen, wieder eine Spritze zu drücken. Es ist Frankie ganz egal, dass er jetzt fünf statt zwei Dollar bezahlen muss, hauptsache er kommt an den Stoff. Außerdem erpressen ihn Schwiefka und Louis dazu, ein letztes Mal den Bankhalter für ihr nächtliches Glücksspiel zu spielen. So kommt er nur kurz zum Üben, zumal Zosh ihm verbietet in der gemeinsamen Wohnung zu “hämmern” und er so bei Molly Unterschlupf suchen muss.
Das Glücksspiel läuft zunächst recht gut für Frankie, der “Mann mit dem goldenen Arm”. Doch als er nach Stunden abbrechen möchte, kommt es zum Streit. Frankie geht dennoch nach Hause, kann dort aber nicht schlafen und sucht Louis für eine “letzte Dröhnung” auf. Louis wiederum sichert ihm den Stoff zu, falls er noch weiter Karten spiele. 36 Stunden später ist Frankie völlig übermüdet und hat eine große Menge Geld verloren. Es kommt zu einer Schlägerei, als Frankie beim Schummeln erwischt wird. Nur Frankies treuer Freund Sparrow (Arnold Stang) hält noch zu ihm. Völlig erschöpft erreicht Frankie das Vorspiel bei einem Orchester. Er versagt kläglich.
Währenddessen taucht Louis bei Zosh auf, um bei Frankie Geld einzutreiben. Da er Zosh stehend erwischt und sie damit erpresst, die Wahrheit Frankie zu sagen, stürzt sie Louis das Treppengeländer hinunter und er stirbt. Die Polizei vermutet selbstverständlich Frankie dahinter, zumal niemand weiß, dass Zosh laufen kann.
Der kalte EntzugFrankie erfährt von Molly, dass er überall wegen Mordes gesucht wird. Da er aber mit großen Entzugserscheinungen zu kämpfen hat, möchte er nicht in dieser Lage zur Polizei gehen, die von ihm jegliche Aussage erpressen könnte. So lässt er sich von Molly dazu überreden, einen kalten Entzug in ihrer Wohnung zu machen. Nachdem sie alle gefährlichen Gegenstände weggeschlossen hat, sperrt sie Frankie ein.
Tage später hat es Frankie geschafft. Bevor er zur Polizei geht, möchte er sich von Zosh verabschieden und geht in die Wohnung. Zosh dreht allerdings durch, als Frankie ihr seinen Entschluss, sie zu verlassen, mitteilt. Rasend vor Wut springt sie auf und gibt sich so als Mörderin Louis zu erkennen. Da die Polizisten mittlerweile ebenfalls eingetroffen sind, sieht Zosh ihren Ausweg im Selbstmord und springt von der Veranda. Nachdem sie Frankie das letzte Mal ihre Liebe gestanden hat, stirbt sie noch am Unglücksort. Frankie wiederum kann als freier Mann bei Molly bleiben.
Weiterführende Informationen
Ein weiterer Film, der sich mit Heroinsucht befasst, ist Drugstore Cowboy (1989) von Gus Van Sant.
Wissenswertes
1955 galt besonders die Szene, in der Molly Frankie beim Entzug hilft, als schockierend und anstößig. Die “Motion Pictures Producer’s Association” verweigerte solange eine Freigabe des Films, bis ein Verfahren vom Supreme Court zugunsten Premingers entschied. Ein Jahr später wurde die Darstellung im Kino von Drogen, Kidnapping, Abtreibung und Prostitution legalisiert.
Eigentlich wollte Marlon Brando die Rolle des Frankie Machine spielen, doch Frank Sinatra kam ihm zuvor.
Frank Sinatra war bei den Academy Awards 1955 als Bester Schauspieler nominiert, wie auch der Film für den Besten Soundtrack und das Beste Drehbuch.
Der Roman von Nelson Algren endete nicht mit einem Happy End, sondern Frankie ist darin dem Untergang geweiht.
Weitere Informationen im Internet und Literatur
Michael Töteberg (Hrsg.): Metzler Film Lexikon, Stuttgart: Metzler 1995, ISBN 3-476-00946-7.
Der Mann mit dem goldenen Arm auf djfl.de
Der Mann mit dem goldenen Arm auf intro.de
Cast & Crew
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Otto Preminger
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Frank Sinatra
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Frankie Machine
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Eleanor Parker
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Zosch Machine
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Kim Novak
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Arnold Stang
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Darren McGavin
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Robert Strauss
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Schwiefka
Regie
Schauspieler
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John Conte
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Doro Merande
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George E. Stone
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Sam Markette
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George Mathews
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Williams
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Leonid Kinskey
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Dominiwski
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Emile Meyer
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Detective Bednar
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Walter Newman
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Lewis Meltzer
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Ben Hecht
- Genre
- Drama
- Handlung
- Cold Turkey, Drogendealer, Drogenentzug, Ex-Geliebte, Freiheitsentzug, Glücksspiel, Heroinsüchtiger, Jazz, Klassiker, Mordverdacht, Poker, Rehabilitation, Rollstuhl, Schlagzeug, Schuldgefühl, Untergrund-Welt, Wahnsinn
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Drehbuch
Filmdetails Der Mann mit dem goldenen Arm
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Links zum Film Der Mann mit dem goldenen Arm
- Der Mann mit dem goldenen Arm: critic.de

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Kommentare (3) — Film: Der Mann mit dem goldenen Arm
Kommentar schreibenBlonder 2012/01/27 11:46:31
Kommentar löschenIn einer Zeit, wo viele wahrscheinlich nicht einmal wußten was Heroin ist oder was es mit einem anstellt, in dieser Zeit drehte Otto Preminger diesen Film, der damals bestimmt viele schockiert hat.
Frank Maschine hat nach sechs Monaten Entziehung die Heroinsucht überwunden. Er kehrt zu seiner egoistischen und tyrannischen Ehefrau zurück. Es dauert aber nicht lange, bis Frank in die alten Gewohnheiten zurückfällt.
Frank Sinatra liefert hier die beste Leistung seiner Karriere ab, denn er kann voll und ganz als Abhängiger überzeugen. Aber auch Eleanor Parker, die seine Gattin verkörpert, gibt hier eine Glanzleistung zum besten.
Die Geschichte wird spannend erzählt, wirkt aber am Ende überhastet. Denn man hat das Gefühl der Schluss ist irgendwie erzwungen, als wollte man, dass der Film nicht noch zehn Minuten länger geht und somit ein schnelles Ende her mußte.
Der Film ghört definitiv zu den besten Drogenfilmen die es gibt.
4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
cannibal83 2010/06/17 10:29:26
Kommentar löschenPreminger zeigt mit einem (damals) gewagten Film wie ein Mensch der ganz unten war von seinen alten Problemen eingeholt wird, wenn er es nicht schafft mit der Vergangenheit abzuschliessen.
Für 1955 ein aussergewöhnlich düsteres Werk, das ein grundsolides Drehbuch aufweisen kann. Einzig die Tatsache das Molly innerhalb von 2-3 Tagen gelingt, was die Entzugsanstalt in Monaten vollbrachte hinterlässt ein größeres Fragezeichen. Andererseits wird Molly von Kim Novak gespielt, bei dieser Frau ist eine "Wunderheilung" Frankie's wohl nicht ganz auszuschliessen...
Insgesamt ein sehr unterhaltsamer Film, der in puncto Spannung, Dramatik und Darstellung vollends überzeugt.
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
annaberlin 2008/06/30 18:10:14
Kommentar löschenBeeindruckendes Drama, das von Frank Sinatra als Junkie getragen wird. Da Sinatra selbst heroinsüchtig war, gewinnt der Film an Authentizität. Für das Jahr 1955 ein sehr ungewöhnlicher Film, der Drogensucht von seiner "ekligen" Seite zeigt.
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