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Der Mann mit dem goldenen Arm
The Man with the Golden Arm (1955), US Laufzeit 119 Minuten, FSK 16, Drama, Kinostart 23.03.1956
6.7
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von Otto Preminger, mit Frank Sinatra und Eleanor Parker
In Otto Premingers Verfilmung des gleichnamigen Romans von Nelson Algren glänzt Frank Sinatra als Ex-Junkie, der nach einer Entziehungskur in seine Heimatstadt Chicago zurückkehrt und schon bald rückfällig wird. Im Sumpf aus Kriminalität, Spielerei und Heroinsucht gibt es nur einen Hoffnungsschimmer: Frankies Geliebte Molly.
Cast & Crew
Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails Der Mann mit dem goldenen Arm
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Kommentare (5) — Film: Der Mann mit dem goldenen Arm
Hagen Hagen Tue, 21 Aug 2012 19:02:44 -0000
Kommentar löschenDas angeklatschte Ende macht den Film leichter erträglich, wirkt aber angesichts der vorherigen Ereignisse völlig unglaubwürdig. Ansonsten natürlich eine tolle Performance von Frankie.
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Ripley1 Sun, 29 Jul 2012 12:03:57 -0000
Kommentar löschenÜberfrachtet. Drogensucht, Glücksspiel, Prostitution, Mord, Selbstmord und Melodramatik: Im Drehbuch knarzt's ganz schön. Wenn im Hollywood-Studio das schäbige Chicagoer Ganoven-Milieu nachgestellt wird, wird aus sozialem Realismus schnell Sozialromantik. Herausragend ist aber das Spiel Frank Sinatras und Kim Novaks.
Enttäuschend für mich der Score: Im Gegensatz zu Premingers "Anatomie eines Mordes", wird hier die Jazzmusik allzu plakativ und illustrativ verwendet. Und das, obwohl die Hauptfigur sich als Schlagzeuger versucht. Was hätte man draus machen können!
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Brentano Thu, 31 Jan 2013 22:51:06 -0000
Antwort löschenDer Autor des Buches und urspünglichen Textes Nelson Algren, wurde nach ein paar Visiten am Drehort wieder ausgeladen und durfte nichts weiter dazu beitragen, in seiner Geschichte ging es auch eher um Spieler als nur um "Drogen", ...
Blonder Fri, 27 Jan 2012 10:46:31 -0000
Kommentar löschenIn einer Zeit, wo viele wahrscheinlich nicht einmal wußten was Heroin ist oder was es mit einem anstellt, in dieser Zeit drehte Otto Preminger diesen Film, der damals bestimmt viele schockiert hat.
Frank Maschine hat nach sechs Monaten Entziehung die Heroinsucht überwunden. Er kehrt zu seiner egoistischen und tyrannischen Ehefrau zurück. Es dauert aber nicht lange, bis Frank in die alten Gewohnheiten zurückfällt.
Frank Sinatra liefert hier die beste Leistung seiner Karriere ab, denn er kann voll und ganz als Abhängiger überzeugen. Aber auch Eleanor Parker, die seine Gattin verkörpert, gibt hier eine Glanzleistung zum besten.
Die Geschichte wird spannend erzählt, wirkt aber am Ende überhastet. Denn man hat das Gefühl der Schluss ist irgendwie erzwungen, als wollte man, dass der Film nicht noch zehn Minuten länger geht und somit ein schnelles Ende her mußte.
Der Film ghört definitiv zu den besten Drogenfilmen die es gibt.
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cinram Sun, 12 Feb 2012 19:26:05 -0000
Antwort löschenKann ich Wort für Wort bestätigen!
Eine Schande, daß Frankie Sinatra bei den Oscars übergangen wurde (Die Entzugsszene ist Wahnsinn)! Thema zu delikat?- Kann eigentlich nicht sein! Ray Milland hatte in seiner Rolle als Säufer in "Das verlorene Wochenende" den Award erhalten!
cannibal83 Thu, 17 Jun 2010 08:29:26 -0000
Kommentar löschenPreminger zeigt mit einem (damals) gewagten Film wie ein Mensch der ganz unten war von seinen alten Problemen eingeholt wird, wenn er es nicht schafft mit der Vergangenheit abzuschliessen.
Für 1955 ein aussergewöhnlich düsteres Werk, das ein grundsolides Drehbuch aufweisen kann. Einzig die Tatsache das Molly innerhalb von 2-3 Tagen gelingt, was die Entzugsanstalt in Monaten vollbrachte hinterlässt ein größeres Fragezeichen. Andererseits wird Molly von Kim Novak gespielt, bei dieser Frau ist eine "Wunderheilung" Frankie's wohl nicht ganz auszuschliessen...
Insgesamt ein sehr unterhaltsamer Film, der in puncto Spannung, Dramatik und Darstellung vollends überzeugt.
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annaberlin Mon, 30 Jun 2008 16:10:14 -0000
Kommentar löschenBeeindruckendes Drama, das von Frank Sinatra als Junkie getragen wird. Da Sinatra selbst heroinsüchtig war, gewinnt der Film an Authentizität. Für das Jahr 1955 ein sehr ungewöhnlicher Film, der Drogensucht von seiner "ekligen" Seite zeigt.
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