Der Mongole
Mongol (2007), RU Laufzeit 115 Minuten, FSK 12, Historienfilm, Drama, Kinostart 07.08.2008
15 Bewertungen
Skala 0 bis 10
317 Bewertungen
24 Kommentare
Keine ?
von Sergei Bodrov, mit Tadanobu Asano und Khulan Chuluun
“Der Mongole” erzählt von dem monumentalen Aufstieg des jungen Temudgin zu einem der legendärsten Stammesführer der Geschichte: Dschingis Khan. Sommer 1172. Temudgin, Sohn eines Khans, findet in dem Mongolenmädchen Borte seine große Liebe. Eine Liebe, die Jahre voller Gewalt, Leid und Tod überstehen wird. Die Entführung Bortes durch einen verfeindeten Stamm gleicht Temudgin einer Kriegserklärung. Er zieht in einen opferreichen Kampf für seine Liebe und erkennt seine Bestimmung: Er muss als Khan aller Mongolen sein Volk vereinen und in eine sichere Zukunft führen.
Cast & Crew
-
Sergei Bodrov
-
Tadanobu Asano
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Temudjin
-
Khulan Chuluun
-
Amadu Mamadakov
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Targutai
-
Honglei Sun
-
Odnyam Odsuren
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Temudjin (jung)
-
Amarbold Tuvshinbayar
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Jamukha (jung)
Regie
Schauspieler
-
Arif Aliyev
-
Sergei Bodrov
- Genre
- Kriegsfilm, Biopic
- Zeit
- 12. Jahrhundert, Mittelalter
- Ort
- Asien, Mongolei
- Handlung
- Anführer, Angriff, Befreiung, Blutsbrüder, Brautschau, Buddhistischer Mönch, Dschingis Khan, Entführung, Familienclan, Feindschaft, Fessel, Fluchtversuch, Gefangenenbefreiung, Gefangener, Gefangenschaft, Gegner, Gesetz, Gewalt, Gewitter, Große Liebe, Hochzeit, Kampf, Kampf auf Leben und Tod, Krieger, Kämpfer, Liebe, Liebe auf den ersten Blick, Machtkampf, Nation, Rache, Raubüberfall, Recht und Ethik, Schlacht, Stamm, Vatermord, Vergiften, Wolf
- Stimmung
- Geistreich, Hart, Spannend
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Der Mongole
Fans dieses Films gefiel auch
Open Range - Weites Land
US 2003
Flags of Our Fathers
US 2006
Red Cliff
CN/US 2008
Zatoichi - Der blinde Samurai
JP 2003
Old Men in New Cars
DK 2002
Trailer zum Film Der Mongole
Alle Trailer, Clips & Videos (9)
Das könnte dir auch gefallen
Lieblingsfilm von:
Links zum Film Der Mongole
- Der Mongole: critic.de











Kritiken (9) — Film: Der Mongole
sushi25: movie-fan.de
Kommentar löschenErstaunliche Umsetzung des Stoffs bei Berücksichtigung des Bugets von 10 Mio. Vom Stil wie eine Historiendokumentation gehalten.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Antworten
Jörg von Grass: filminformer.de; stadtmagaz...
Kommentar löschenDies ist die Geschichte des Aufstiegs des jungen Temudgin zu einem der größten Stammesführer der Geschichte: Dschingis Khan. Ein Ethno-Abenteuerdrama um einen untypischen Familienvater und Staatsgründer mit unbeugsamem Willen. Sergej Bodrow verfilmt die Geschichte vom Aufstieg des berühmt-berüchtigten Eroberers Dschingis Khan nicht nur als üppiges Ausstattungs- und Actionkino, sondern schafft auch psychologische Intimität. Eine abenteuerliche Biografie zwischen großem Melodram und Schlachtenepos, gedreht an landschaftlich unglaublich...
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Antworten
G. Jekubzik: Filmtabs G. Jekubzik: Filmtabs
Kommentar löschenNun also Dschingis Khan, der es immerhin geschafft hat, dass man ihn nach fast 800 Jahren und einem Popsong immer noch als furchterregender Eroberer sieht, während etwa Karl der Große längst nicht mehr als Sachsen-Schlächter sondern als Völkerverständiger angesehen wird. Auch deshalb ist der russisch-mongolisch produzierte „Mongole“ ein national und international ein Politikum. Zuerst ist er allerdings ein großes und gutes Historien-Epos des hervorragenden Regisseurs Sergej Bodrow („Gefangen im Kaukasus“, 1996).
Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
alviesinger: bummelkino
Kommentar löschenWie Dschingis Khan die Mongolen ein Stück weit zivilisierte und wie Bodrov dabei stilistisch sehr, sehr bieder inszenierte: Einzelne Überlieferungen, die zu Legenden wurden, werden in kurzen bis langatmigen Episoden ohne erkennbaren Zusammenhalt erzählt und jedes Mal nach Beendigung einer teils märchenhaft erklärten Episode durch eine wunderbar fotografierte Weitwinkel-Landschaftsaufnahmen unterbrochen. Das mongolische Fremdenverkehrsamt ist Bodrov bestimmt dankbar. Das einzig wirklich Interessante an diesem halben „Biopic" ist der ungewöhnliche Erzählansatz: Im Gegensatz zum Naheliegenden – dem Aneinanderreihen von Schlachten und Eroberungszügen, die Khan als blutrünstigen Feldherren, der in der halben Welt metzelte, in die Geschichte eingehen ließ – widmet sich Bodrov ausgiebig der Kindheit und den jungen Jahren von Dschingis Khan, die ihn von seiner menschlichen Seite zeigen. Leider verzichtet der Regisseur dabei den inneren Kampf Khans zwischen Tradition und Humanität genau auszuleuchten und ergibt sich schlussendlich doch dem bereits erwähnten Naheliegendem: epische Schlachten, Großaufnahmen vom spritzenden CGI-Blutstropfen und rollenden Köpfen in der Prä-Welteroberungsphase. Und das ist alles sehr unangenehm und langweilig anzuschauen. Denn Bodrov macht einen Kniefall vor den computergenerierten Schlachten der letzten Kinojahre und lässt die wilden Horden gelangweilt aufeinander los. Hier zeigt sich, dass die Kinokriegsstandardinszenierung dank Globalisierung nun auch in der Mongolei/Russland angekommen ist. Das ist dann unglücklicherweise wie mit den globalen Fast Food-Ketten: Ein Big Mac schmeckt in Ulan-Bator genau so scheiße wie in Detroit und ein abgehackter Kopf rollt in Sparta oder Mittelerde genauso flott über den Ackerboden wie in der mongolischen Steppe.
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Marcus Wessel: Deadline, blairwitch.de, pr... Marcus Wessel: Deadline, blairwitch.de, pr...
Kommentar löschen[Der Regisseur] sucht das Epos, die großen Bilder und die noch größeren Gefühle. "Der Mongole" bombardiert den Zuschauer förmlich mit grandiosen Landschaftsaufnahmen der mongolischen Steppe. Der Einzelne erscheint in dieser Weite unbedeutend und klein – selbst wenn sein Name Dschingis Khan ist. Energetisch, wild, testosterongeladen, gerade am Beispiel der blutigen Schlachten zeigt sich Bodrovs handwerkliches Können. Wenn passend zum Showdown ein unheilvolles Gewitter heraufzieht und unzählige Blitze den Nachthimmel erleuchten, empfiehlt sich "Der Mongole" als visuelles Spektakel, dem es letztlich nicht so sehr auf erzählerische Stringenz und Logik ankommt.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Antworten
Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin... Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin...
Kommentar löschen"Der Mongole" ist ein ungewöhnlicher, in vieler Hinsicht bemerkenswerter Film. Der russische Regisseur Sergei Bodrov ("Nomad"), der auch das Drehbuch schrieb, und den Film gemeinsam mit der Berliner Firma X-Filme und deutschen Fördergeldern produziert hat, erzählt detailliert, geradeaus, mit wenig Humor und gewissermaßen altmodisch: Dies ist klassisches Breitwand-Kino im visuellen Stil der Monumentalepen der späten 50er, frühen 60er, und erinnert in seinen besten Momenten an David Leans "Lawrence von Arabien"; mitunter allerdings auch an einen deutschen "Winnetou"-Film.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Antworten
HG Rodek: Die Welt, Berliner Morgenpost HG Rodek: Die Welt, Berliner Morgenpost
Kommentar löschenBodrows Temudschin ist ein Held von altem Schrot und Korn, und wenn er mit seiner Kriegerhorde über die Steppe galoppiert, spürt man, dass hier nicht einfach ein paar Pferde von Programmierern am Computer vervielfacht worden sind. Der Erdgeruch des Authentischen, der dem Kino in der Ära der Computereffekte zunehmend abhanden kommt, durchduftet den gesamten "Mongolen".
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Antworten
Claudia Puig: USA Today Claudia Puig: USA Today
Kommentar löschenObwohl die historische Genauigkeit fragwürdig ist, kann "Der Mongole" als mitreißendes, quasi-mythisches Epos betrachtet werden, das streckenweise an Lawrence of Arabia erinnert. Angesiedelt zur Zeit des Aufstiegs von Dschingis Khan, stellt der Film eine fesselnde Erzählung dar, die den Stil eines David Lean mit eine großartiger Kameraarbeit verbindet.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Antworten
Roger Ebert: Chicago Sun Times Roger Ebert: Chicago Sun Times
Kommentar löschenEin grausamer Film, blutdurchtränkt, hält er nur ab und an inne für ein wenig inbrünstige Romantik oder etwas häufiger: Folter. Ein optisches, fast überwältigendes Spektakel, beschämt es einige der jüngeren Hollywood-Epen.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Antworten
Kommentare (15) — Film: Der Mongole
Kommentar schreibenLaura Eissenberger 2011/05/29 22:11:52
Kommentar löschenLangweilig und zäh wie ein Fünf-Tages-Ritt durch die Taiga.
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
King Conan 2010/11/24 04:32:35
Kommentar löschenIst ein cooler Film. Hoffentlich kommen die versprochenen zwei Fortzetzungen...
Kommentar gefällt mir 1 Antworten
Laura Eissenberger 2011/05/29 22:14:05
Antwort löschenlol
horro 2010/01/13 22:29:49
Kommentar löschenBildgewaltig und beeindruckend. Teilweise aber leider auch fast handlungsfrei und stockend bis langweilig. Gut für Alibi in Geschichte mit Unterhaltungswert.
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
annaberlin 2009/08/19 21:43:46
Kommentar löschenWelcher Verbrecher von Cutter war denn bitte hier am Werk? Ein Epos hätte Der Mongole werden können - stattdessen wurde er ein Zusammenklatsch von Filmschnipseln, die entgegen aller Regeln zusammengebabbt wurden. Anstrengend und langweilend ist das...Während die erste Hälfte über die Kindheit des Dschingis Khan noch durchaus vielversprechend ist, entspricht die zweite Hälfte einem peinlichen Fiasko.
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
dAShEIKO 2009/08/04 15:55:55
Kommentar löschenAsiatische Themen im Kinofilm sind immer etwas schwerer verdaulich. Aber schauspielerisch wir Klasse gezeigt...und wie man eine Kamera bedient um atemberaubende Aufnahmen zu machen weis der Regisseur auch.
Ein Geheimtip, wenn man der flut an allzu heroischen anglikanischen Heldenepen überdrüssig ist
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir 1 Antworten
Laura Eissenberger 2011/05/29 22:14:48
Antwort löschenWas ist denn das für ein Regisseur, der die Kameraarbeit macht.
BAD ONI0N 2009/08/03 18:55:43
Kommentar löschenGEHEIMTIP!!!
Teil Eins der als Trilogie geplanten Verfilmung des Lebens von Dschingis Khan! Der Handlungsstrang ist nach einem kurzen "Prolog" linear und erzählt die Geschichte des jungen Temudgin, der zum Stammesführer aller Mongolen wurde bis zu eben jenem Zeitpunkt, als er die vielen zersplitterten Stämme eint und zum Khan wird.
Temudgin verliebt sich in jungen Jahren (etwa zehn) in Borte, die Tochter eines fremden Stammesoberhaupts. Es wird unter den beiden Stämmen abgemacht, dass in einigen Jahren geheiratet werden soll. Temudgins Vater wird auf dem Rückweg zum eigenen Stamm jedoch von einem verfeindeten Stammesoberhaupt vergiftet. Temudgin müsste nun eigentlich zum Stammesoberhaupt werden, doch reißt Targutai die Macht an sich und verstößt Temudgin um ihn zu töten wenn er "groß genug" ist. Temudgin schwört Rache und will sowohl den Meuterer als auch den verfeindeten Stamm der Merkiten auslöschen... netter Plan, ohne Klan!
Nun ist Temudgin alleine unterwegs, er ist ca. elf Jahre alt! ER trifft auf Jamukha, ebenfalls ein kleiner Junge und zukünftiger Khan seines Stammes. Die beiden werden Blutsbrüder. Aber erneut muss er vor den Killern fliehen, wird gefangen genommen und bekommt Fesseln angelegt mit welchen er jedoch fliehen kann. Viele Jahre bleibt er unentdeckt, trifft als junger Mann wieder auf Borte ["mega die Braut"] und die beiden heiraten, da auch Borte all die Jahre auf seine Rückkehr gehofft hat. Man ahnt es schon: Die Merkiten spüren ihn erneut auf...Der Film ist zwar chronologisch erzählt, jedoch kann man unter Umständen durchaus den Überblick verlieren. Die Story ist zwar soweit einleuchtend, dennoch sind gerade die Namen recht gewöhnungsbedürftig und verwirrend (zumindestens in der englischen Fassung). Spannend und mitreißend ist die Geschichte jedoch auf jeden Fall erzählt. Auch das sporadische Einbringen der Götter kann man dem Film verzeihen, denn er bleibt sich weitestgehend treu und versucht die Geschichte Temudgins so realitätsnah wie eben möglich zu erzählen. Da es hier, historisch bedingt, allerdings ohnehin Lücken gibt war es wohl kaum möglich diese Lücken besser zu überbrücken.
Monumental und brutal. Plakativ lässt sich der Film meiner Meinung nach gut so darstellen. Definitiv einer der besseren Historienfilme und meiner Meinung nach verständlicherweise für den Auslands-Oscar nominiert gewesen. Der Name Dschingis Khan dürfte zwar beinahe jedem bekannt sein, die tatsächliche Geschichte eines der größten Eroberer der Weltgeschichte ist zumindest der nichtasiatischen Bevölkerung höchstwahrscheinlich lediglich verzerrt bekannt. Die vorhandenen Überlieferungslücken seiner Vita wurden, wie bereits erwähnt, mit einem Sidekick auf die Götter überbrückt. Diese sind natürlich auf der Seite des furchtlosen Aussenseiters! Genau dieser Teil der Geschichte ist dann meistens auch übertrieben kitschig dargestellt und kommt einem Auftritt Deus ex machinas gleich. Konnten sich die Russen wohl nicht verkneifen! Die Kämpfe schlussendlich werden ziemlich brutal aber somit auch realistisch dargestellt. Nichts wird hier glorifiziert, es gibt keine Überkreiger die im Alleingang ganze Horden von Gegnern plätten.
Die Schauspieler sind durchweg gut in Form, setzen allerdings auch keine sonderlichen Ausrufezeichen. Die Kulissen und Kostüme hingegen kann man fast ausschließlich als sehr beeindruckend bezeichnen. Wichtig zu erwähnen ist zudem, dass (anders als heutzutage üblich) die Umgebung nur in einem sehr geringen Maße animiert oder großartig bearbeitet wurde, sie beeindruckt deshalb aber nur nur noch mehr. Insgesamt eine gute technische Arbeit. Allerdings verblasst dies alles im Vergleich mit den grandiosen Naturkulissen und kann keine wirklichen Akzente setzen.
Fazit: Ein rundum positives Erlebnis. Wenn man sich auf die Geschichte einstellt, dann kann man den Film gut genießen. Allerdings muss man auch sagen, dass die Vermarktung eher negativ zu betrachten ist. Schade, dass man diesen Film als Geheimtip bezeichnen muss, denn man hätte ihn definitiv besser in das öffentliche Interesse rücken können. Für mich ist der Film zumindest eine kleine Perle!!!
Story:--------8
Genre:-------8
Acting:-------8
Kamera:-----8
Sound:-------7
8 von 10 Wünschelknochen
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten
Bradbury 2009/09/30 22:42:10
Antwort löschenWie sieht es denn mit Teil 2 und 3 der Trilogie aus? Ist da schon was im Gange?
BAD ONI0N 2009/10/28 14:01:20
Antwort löschenTeil 2 soll noch im Jahr 2010 raus kommen! Mehr weiß ich auch nicht!
Der Franzose 2009/06/26 23:16:27
Kommentar löschenZu Recht für den Oskar als bester fremdsprachiger Film nominiert. Die Geschichte um Dschingis Khan und die grandiose Naturkulisse geben beste Unterhaltung.
Kommentar gefällt mir Antworten
AgentGuhl86 2009/05/09 19:01:12
Kommentar löschenSchaut man sich "Der Mongole" an, dann darf man eins nicht erwarten - eine komplette Lebensgeschichte von Dschingis Khan erzählt zu bekommen. Es ist vielmehr ein Vorgeplänkel zu den eigentlich großen Eroberungszügen des Feldherren.
Positiv fallen sofort die Bilder auf. Generell ist die Optik sehr imposant und einige wenige Schlachtsequenzen erinnern fast ein wenig an Zack Snyders Umsetzung von "300" - aber nur fast.
Negativ ins Gewicht fällt, dass es hier und da schwierig ist den roten Faden im Auge zu behalten und es man kaum ein Gefühl bekommt, wie viel Zeit zwischen der einen und der nächsten Szene vergangen ist. Das hätte deutlicher sein müssen. Ansonsten sind die Charaktere gut definiert - so ist Dschingis Khan einerseits ein guter und vor allem gerechter Führer seines Clans, allerdings ist die strategisch meisterhafte Feldherrenseite nicht ohne. Warum hier es hierfür eine Oscarnominierung gab, ist mir irgendwie schleierhaft - aber man kann nicht alles verstehen...!
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Bradbury 2009/05/01 22:53:14
Kommentar löschenDer Großkhan als liebevoller Vater und treusorgender Ehemann. Klingt schwer vorstellbar, angesichts der Taten und Untaten, die unter seiner Herrschaft und seinem maßlosen Expansionsdrang geschehen sind. Es ist dem wunderbaren Tadanobu Asano und seiner glaubhaften Darstellung zu verdanken, dass dem Zuschauer diese umstrittene historische Figur sofort ans Herz wächst. Warum Temudjin zu einem der größten Eroberer der Weltgeschichte wurde, bleibt leider noch im Dunkeln. Wahrscheinlich werden solche Fragen ausgiebig in den folgenden 2 Teilen dieser geplanten Trilogie beantwortet.
Hoffe ich zumindest. ;)
Kommentar gefällt mir Antworten
BananenJoe 2009/01/20 21:18:33
Kommentar löschenStarker Film mit guten Schauspielern. Die Aufnahmen in der Wildniss unterstrichen mit traditioneller Musik einfach schön anzusehen.
Kommentar gefällt mir Antworten
JimiHendrix 2008/11/10 23:46:31
Kommentar löschenWundevolle Landschaftsaufnahmern untermauert von einer nicht ganz so guten Story, aber mal gucken was Teil 2 der Trilogie so zu bieten hat.
Die Musik ist sehr traditionell und unterstreicht die mongolische Steppe.
Man kann hier schon stark sehen, dass die Mongolen die Urväter der Indianer Nordamerikas gewesen sind.
Tadanobu Asano überrascht immer wieder aufs Neue mit seiner unglaublichen Wandlungsfähigkeit und gibt hier den Mongolenführer Dschingis Khan wieder einmal super zum besten.
Kommentar gefällt mir Antworten
alter.native 2008/09/15 16:30:55
Kommentar löschenDie Schlachten (das Schlachten) war eher das weniger Interessante an dem Film! Der Weg des jungen Temudgin zum späteren Mongolenführermythos war dann schon interessanter, weil nicht so bekannt. Wieviel davon verbürgt ist, bleibt sicher dahin gestellt und die etwas neuzeitlichen Dialoge wollen auch nicht so richtig ins schön fotografierte Historienbild passen. Trotzdem sehenswert.
5 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
agent mandarine 2008/08/28 19:14:51
Kommentar löschenmorgens halb 10 auf dem wc: das drehbuch zu "der mongole" nimmt "eine form" an :-x
@ dacaptain: der film ist als trilogie geplant x_x
Kommentar gefällt mir Antworten
AKS 2008/08/13 23:06:04
Kommentar löschenGuter Film eigentlich, nur hab ich ein bißchen was anderes erwartet. Am Anfang macht er so nen Braveheart-mäßigen Eindruck und die leider zu wenigen und zu kurzen Kampfszenen find ich echt geil, aber es spielt alles bevor die Eroberungen los gehen. Ich hab ein bißchen mehr Schlachten erwartet.
Kommentar gefällt mir Antworten
DaCaptain 2008/08/06 21:36:49
Kommentar löschenDiese Bewertung tut mir selbst ein wenig weh, aber mehr hat er nicht verdient. Ich hatte großes erwartet und wurde leider von der Realität eingeholt. Positiv ist nur die faszinierende Abgeklärtheit mit der die Dialoge geführt werden. Sollten die Mongolen wirklich so sein, dann ist das etwas, was man bei Wikipedia unter "Geradlinigkeit" festhalten sollte. Der Rest ist eine extrem langgezogene Erzählung, die nach 2,5 Stunden genau dort Abbricht, wo man nach 10 Minuten Filmschauen gerne gewesen wäre. Der eigentliche Ruhm des Dschingis Khan wird in 6 Texteinblendungen zusammengefasst. Sollte es einen Teil 2 geben, der diese Texteinblendungen in Bilder fasst, wäre ich dabei, aber diesen Film hier kann man dazu getrost überspringen. Sorry.
4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten