Der verbotene Schlüssel

Skeleton Key (2005), US Laufzeit 104 Minuten, FSK 16, Drama, Horrorfilm, Thriller, Kinostart 18.08.2005


Diesen Film bewerten
Bewertung löschen
5.1
Kritiker
17 Bewertungen
Skala 0 bis 10
6.4
Community
2796 Bewertungen
66 Kommentare
admin image admin trailer admin edit edit group memberships sweep cache Moviemaster:Movie

von Iain Softley, mit Kate Hudson und Peter Sarsgaard

Mit dem Schlüssel zu jedem Raum fühlt sich Caroline im Haus eines Patienten sicher – bis sie die eine verschlossene Tür findet.

Die Krankenpflegerin Caroline Ellis (Kate Hudson) soll sich um einen neuen Patienten, den gelähmten Ben Deveraux (John Hurt) kümmern. Dafür muss sie sich ständig in seinem Haus aufhalten, einer heruntergekommenen Plantage in den Sümpfen Louisianas. Von Bens Ehefrau (Gena Rowlands) erhält sie den Generalschlüssel, der jede Tür im Haus öffnen soll. Doch als Caroline die Tür zum unheimlichen Dachzimmer aufschließen will, bleibt ihr der Zutritt verwehrt. Zurecht, denn das Haus hütet ein schreckliches Geheimnis, um das sie bald herausfinden soll.

  • 37795279001_1860598148001_th-5061bcc14facb0e430421aee-1592194040001
  • Der verbotene Schlüssel
  • Der verbotene Schlüssel
  • Der verbotene Schlüssel
  • Der verbotene Schlüssel

Mehr Bilder (20) und Videos (2) zu Der verbotene Schlüssel


Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails Der verbotene Schlüssel
Genre
Drama, Horrorfilm, Mysterythriller, Thriller
Zeit
2000er Jahre
Ort
Louisiana, New Orleans
Handlung
Alte Frau, Angst, Dachboden, Geheimnis, Geist, Haus, Hausmädchen, Krankenschwester, Lähmung, Schlaganfall, Schlüssel, Schrecken, Voodoo, Zimmer
Stimmung
Verstörend
Verleiher
United International Pictures GmbH
Produktionsfirma
Double Feature Films, Universal Pictures

Kommentare (63) — Film: Der verbotene Schlüssel


Sortierung

Reli

Kommentar löschen
Bewertung0.5Schmerzhaft

Achtung es kann spoilern:
Mit dem verbotenen Schlüssel hätte sich die gute Kate Hudson selber einschließen sollen (inklusive der schnellstmöglichen Entsorgung der Kamera inklusive Filmmaterial - von mir aus auch gerne mit Voodoo wenn es dann schneller geht). "Was für ein Hafer" möchte man angesichts dieses Filmchens am liebsten in eine kleine selbstgebastelte Wachspuppe des Regisseurs schreien, nebst Garnierung selbiger mit diversen Nadeln, um ein wenig die Schmerzen zurückzugeben, die sich unweigerlich beim schauen dieses Films einstellten. Einziger Sympathieträger ist das Ehepaar, welchem man sagen möchte: Recht so, nehmt`s euch nur von den dummen blonden Amerikanerinnen.

bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Maniac

Kommentar löschen
Bewertung5.0Geht so

Der Story fehlt es merklich an Tiefgang, einzig die Tatsache das diese recht geheimnisvoll ist und geschickt nur Stück für Stück Licht ins Dunkel gebracht wird , liess mich am Bildschirm aufmerksam ausharren. Kate Hudson bemüht sich redlich, bekommt aber vom lahmen und recht übersichtlichen Rest-Cast kaum Unterstützung und wirkt so auch ziemlich überfordert.
Mich hat "Der verbotene Schlüssel" ziemlich kalt gelassen.

bedenklich? 5 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten

gil.keller.5

Kommentar löschen
Bewertung6.5Ganz gut

Für den Mittelteil an, der echt was am Spannung und Thrill missen lässt, würd' ich ja nur allerhöchstens 5 Punkte geben. Aber was das Ende angeht : Das hab' ich beim besten Willen nicht hervorsehen können, richtig gut & überraschend !
Ansonsten, ja nicht wirklich gruselig aber ganz unterhaltsam und immer offen für 'ne Wendung ;)

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten

gil.keller.5

Antwort löschen

Ich muss noch was ergänzen : Ich fand' ihn wirklich nicht zum gruseln - leider :/ Ansonsten aber wohl wirklich einer der besseren Horrorfilme.


sweeneytodd

Kommentar löschen
Bewertung9.0Herausragend

Riesenüberraschung! Dieser Film weiß echt auf ganzer Ebene zu überzeugen. Das Niveau vieler Horrorfilme bzw. Thriller ist heute so platt, dass man keine hohen Ansprüche mehr stellt. Da ist es umso erfrischender, wieder mal eine Geschichte zu sehen, die von vorne bis hinten gut durchdacht ist. Hinzu kommen noch durchwegs starke Schauspieler und ein Ende, dass einem die Kinnlade auf den Schoß fallen lässt. Den Film umgibt von Anfang an eine sehr unheimliche Aura und trotz der großzügigen Spielzeit entstehen keine Längen. Einer der wenigen Horrorfilme, die man sich öfter als einmal ansehen kann. Daumen hoch!!!

bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

schaferdenise

Kommentar löschen
Bewertung10.0Lieblingsfilm

Einer der besten Gruselfilme der jemals produziert worden ist aber leider immer wieder in der Masse untergeht.

Dies wird die kürzeste Kritik die je geschrieben habe: PERFEKT ! 10 Punkte !

bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Brenda von Tarth

Kommentar löschen
Bewertung8.0Ausgezeichnet

Das Ende ist der HAMMER und löst ein heftiges "das-darf-doch-nicht-wahr-sein-dass-die-damit-durchkommen"-Gefühl aus.
Ein Horrorfilm, der erstaunlicher Weise ohne die üblichen Schock-Zutaten auskommt, sehr fesselt und blendend unterhält!
Ein Zitat daraus: "Wir haben auf Sie gewartet Caroline. Darauf, dass sie anfangen zu glauben, es funktioniert nicht, wenn sie nicht daran glauben".

bedenklich? 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Baumkopf Holzfaust

Kommentar löschen
Bewertung7.5Sehenswert

YES! Endlich mal wieder fett gegruselt! Hach, herrlich. Ein echtes Halloween-Filmchen.

bedenklich? 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

zmpfl

Kommentar löschen
Bewertung7.0Sehenswert

Solider Horrorfilm, der sich etwas viel Zeit nimmt, dafür am Ende schön zeckt. ;)

Auch für Horrorvielgucker: Empfehlung.

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

LowRidah

Kommentar löschen
Bewertung6.5Ganz gut

Der mieße Twist am Ende gefiel mir am besten. Davor hatte der Film seine Längen, aber wenn man den schon angefangen hat sollte man es durchziehen.

Ganze Zeit seichter Horror der am Ende bissl thrillt^^

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

DeutschePraezision

Kommentar löschen
Bewertung6.5Ganz gut

Den Film empfand ich als "Ganz gut"...
Momentan liegen die meisten Filme die ich schaue in diesem Bewertungsbereich, wie mir gerade auffällt.
Schade eigentlich, ich muss mal wieder was schauen, was mich so richtig mitreisst. Obwohl mich "Kriegerin" von letztens noch nen bisschen beschäftigt (was allerdings kein "Horrorfilm" war).
Naja , zurück zum Thema.

Spoiler:
Ich persönlich kann mit so nem übernatürlichem "Wodoo-Zeugs" und Ähnlichem einfach nicht viel anfangen. Ich fange dann recht schnell an den Film zu belächeln und es fällt mir schwer alles wirklich ernst zu nehmen.
TROTZDEM war das Ende dann wirklich unerwartet und hat mich positiv überrascht. Coole Idee und irgendwie auch grausam.

Also der Film bekommt von mir, wegen der recht guten Idee und dem unerwarteten Ende eine : 6,5.

WER NEN GUTEN HORRORFILM-TIPP AN MICH HAT BITTE MELDEN!!!
(ich bin nach wie vor auf der Suche)

:)

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 9 Antworten

DeutschePraezision

Antwort löschen

kenn ich schon. fand den wirklich nicht schlecht... :) Lg


sandrita84

Antwort löschen

"Martyrs" war Wahnsinn - danach ist man wirklich verstört!


JimiAntiloop

Kommentar löschen
Bewertung9.0Herausragend

Die Mystik des Filmes ist wahnsinnig interessant. Allen Forschern von Verstand und Seele wärmstens zu empfehlen, dementspechend bewusstseinserweiternd.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

RalfAlfa

Kommentar löschen
Bewertung3.0Schwach

Leidlich spannender Grusler, der zu keinem Zeitpunkt richtig zünden möchte und statt auf ein anti-christliches Pandemonium lieber auf die seltener in Filmen anzutreffende Liturgie negroider Urreligionen setzt (die alte Voodoo-Kiste). Was dem Streifen aber auch nicht auf die Sprünge hilft. Die Hintergrundgeschichte ist nicht einmal unsolide, erinnert sehr entfernt an H.P. Lovecrafts Novelle "Das Ding auf der Schwelle", und ist technisch ganz passabel in Szene gesetzt; am Vortrag jedoch mangelt es erheblich.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

clim4n

Kommentar löschen
Bewertung7.0Sehenswert

Ich finde den Film ziemlich gut.
Er ist durchweg spannend und erzählt eine ziemlich gute Story.
Das Ende ist ziemlich unvorhersehbar und hat eine gemeine Wahrheit ;D

Insgesamt musste ich mich sogar ein paar mal zwischen her erschrecken,
was bei mir eigentlich sehr selten vorkommt.

Insgesamt ein ziemlich gelungener Streifen.

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Murphante

Kommentar löschen
Bewertung6.5Ganz gut

Tja Anfangs hat mich der Film doch mit seiner Spannung halten können und versprach mir eine gruselige Geschichte ... Die Hauptdarstellerin auch lecker anzusehen ... spielte ihre Rolle sehr überzeugend ... alle anderen Darsteller spielten sehr gut mit!
Soundkulissen und Gruselfaktor waren gut in Szene gesetzt ...
Nur einzig allein was mich erst natürlich überraschte war der Twist ...
So überlegte ich kurz was ich am Anfang des Filmes sah und empfand mich doch als Zuschauer doch n bissl verarscht ... denn man kann auch einen Film überzeugender und vertuschter rüberkommen lassen ... war hier nicht so gut erzählt die Geschichte!!!

Aber dennoch schon gut bis sehenswert!

bedenklich? 5 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 4 Antworten

JackoXL

Antwort löschen

Ich fand gerade das Ende toll. Das ist so hundsgemein, so was mag ich. :)


Murphante

Antwort löschen

Stimmt @Jacko ... hundsgemein war das Ende ... aber man führte uns die ganze Zeit an der Nase rum und zeigte den Film ganz falsch! Wenn man den Film im Anschluss nochmal durchlaufen lässt ... wird einem das vielleicht viel deutlicher ;-)


TinaCocaine

Kommentar löschen
Bewertung6.5Ganz gut

Das Ende ist fies und total unvorhersehbar. Davor ist alles im grünen Bereich: Kate Hudson gefällt mir in der Rolle, die Story ist nicht der absolute Hit, aber o.k., man kann sich ein bisschen gruseln und spannend ist es auch. Ganz gut!

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

LokisSon

Kommentar löschen
Bewertung6.5Ganz gut

Der Film macht es einem echt sehr schwer. Wirklich gut besetzt, insbesondere mit Gena Rowlands und John Hurt, in einem meiner Lieblingssettings, den Bayous, angesiedelt und mit einem coolen Twist versehen.
Blöd, dass Kate Hudson als Protagonistin völlig lustlos durch ein großes Haus irrt, welches überall stehen könnte, nur um schlussendlich bei einem doch etwas zu überkonstruierten Twist anzukommen. Ok, so kann man das nicht sagen. Auf den Twist lasse ich nichts kommen lassen, der fügt sich schön rund in die Story ein. Das Problem ist eher die etwas holprige Dramaturgie dahin, welche zu sehr mit Fährten legen beschäftigt ist und dabei leider die Spannung etwas aus den Augen verliert.

Unterm Strich macht „Der verbotene Schlüssel“ dennoch durchaus Spaß und ärgert wie so oft durch das verschenkte Potential. Wer auf Hoodoo-Mystery-Horror in den Bayous steht, wird aber auf jeden Fall seine Freude damit haben.

bedenklich? 6 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

gibtsnet

Kommentar löschen
Bewertung9.0Herausragend

Die Atmosphäre hat mich total gepackt. Ich fand diese Woodoo/New Orleans/Sumpfgebiet Szenerie extrem ansprechend. Dazu noch die bis ins Mark gehende musikalische Untermalung und eine Prise Übernatürliches und es war um mich geschehen.
Das Ende hat mich mit offener Kinnlade zurückgelassen. Fesselnd ...

bedenklich? 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Joone44

Kommentar löschen
Bewertung5.5Geht so

Trotz des spannenden und gelungenen letzten Drittels und des wirklich fies-unvorhersehbaren Endtwists, wusste „The Skeleton Key“ mich bloß stellenweise zu überzeugen. Der schicke Trailer bereitet seinen Zuschauer zwar auf einen Schauertrip vor, das Endergebnis kommt dagegen jedoch etwas dröge daher. Der Film nimmt sich einfach zu viel Zeit für unwichtige Erklärungen, anstatt zu gruseln und bleibt in der ersten Hälfte auf der Strecke. Doch in Akt II kippt der Film endlich um und es wird spannend. Die Sumpf-Landschaft als Kulisse wird schön und unaufdringlich genutzt. Die Hoodoo-Grundlagen wurden auch solide aus dem Repertoire in die Handlung eingebaut, nur fehlten schlichtweg die stimmungsvollen Angstmacher-Szenarien. Aber nichtsdestotrotz: Der Schluss ist genial und teilt die Meinungen seiner Zuschauer. Gar keine Frage, allein der macht den Film schon sehenswert und bietet guten Erzählstoff für hinterher. Kate Hudson war ausnahmsweise mal sympathisch und ist als Hauptrolle ideal besetzt. Nach „Almost Famous“ war das aber die letzte angenehme Rolle, die sie meines Erachtens verkörpert hat. Das ist wirklich schade, denn sie hat so viel Talent, das sie für unnötige Filme verschießt.
„The Skeleton Key“ ist dank seines hervorstechenden Casts und einiger kluger Einfälle ein überdurchschnittlicher Okkult-Thriller, den man als Genrefan sehen kann, aber keinesfalls muss.

bedenklich? 5 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten

Joone44

Antwort löschen

Ich würde den Film gerne mögen, aber es fehlt einfach zu viel. Und weil das Drehbuch vom "The Ring"-Autor Ehren Kruger ist, war das Ergebnis umso enttäuschender. An sich ist der Film aber wirklich nett.


Andy Dufresne

Antwort löschen

Ich fand die "Being John Malkovich" Auflösung irgendwie gut :)


moviee

Kommentar löschen
Bewertung7.0Sehenswert

"Der verbotene Schlüssel" - Ein Film von dem ich mir seit langer Zeit einiges erhofft hatte stand nun endlich auf der Agenda. Es geht um die ehemalige Krankenpflegerin Caroline, die nach der Kündigung ihres Jobs mit der Aufgabe der Betreuung eines vollständig gelähmten Mannes vertraut wird. Sie erhält einen Generalschlüssel, der ihr jede Tür in dessen Haus öffnen soll, bis ihr ein Zimmer im Dachboden verwehrt bleibt. Vernarrt versucht sie von nun an hinter das Geheimnis dieser Tür zu kommen.

"Der verbotene Schlüssel" ist für einen Horrorfilm recht ungewöhnlich strukturiert. Anstatt wie andere Filme ähnlicher Art mit krassen Schockeffekten punkten zu wollen, setzt dieser Streifen ganz bewusst auf eine atmosphärisch dichte schleichende Bedrohung mit chronischen Gewitterszenen und einer sich immer weiter zuspitzenden Thriller-üblichen Grundhandlung, was aber nicht selten auf Kosten der - soweit man davon sprechen kann - Dramaturgie geht. Obwohl der Film in der ersten Hälfte recht spannungsarm ja fast schon vor sich hin plätschert schafft er es insbesondere im letzten Drittel den Zuschauer regelrecht vom Hocker zu reißen. Während in den meisten Okkultthrillern die Hoodoo-Elemente meistens als Anfang vom Ende gewertet werden können, erlebt "Skeleton Key" mit diesen geradezu seine Hochphase. Denn ein Hoodoo-Twist kündigt sich gegen Ende an, der sich vorher eben überhaupt nicht abgezeichnet hatte. Exzellent, erstaunlich und ziemlich raffiniert hinterlässt der Film dem Betrachter einen Schlusspunkt, der nicht nur die Qualität des Streifens deutlich anhebt, sondern auch obgleich des alles andere als berauschenden Vorspiels ein durchaus positives Fazit zulässt.

Um den Film in seiner ganzen Fülle bewerten zu können muss ihm auch nach dem etwas enttäuschen Beginn eine faire Chance gewahrt werden, denn mit zunehmender Dauer gelingt es dem Streifen tatsächlich zu begeistern, besonders das Finale hinterlässt einen immensen Eindruck.

bedenklich? 8 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten

Andy Dufresne

Antwort löschen

Das Ende macht den Film zur 7,auf jeden Fall!


BollFan

Kommentar löschen
Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein meiner Meinung nach stark unterschätzter Reisser.

Das Problem bei den vielen negativ-Meinungen dürfte das dramaturgische Konzept des Filmes sein, dass auf viele keinen Eindruck macht. Es fehlt über 80% der Laufzeit ein Bedrohungszenario für die Helding, Gewaltszenen sucht man auch vergebens. Klassische Suspense-Momente, wie der Killer, der sich anschleicht etc. sind so einfach nicht möglich.
Stattdessen versucht der Film überwiegend über die Handlung zu fesseln. Und bei Gott, bei mir hat es blendend funktioniert!

Eine Hospiz-Pflegerin nimmt eine Stelle in den Sümpfen Lousianas an, um einer älteren Dame bei der Pflege ihres querschnittsgelähmten, stummen Mannes zu helfen. Doch dieser scheint auf verzweifelte Weise zu versuchen, ihr etwas mitzuteilen. Nur was? Offenbar will er weg, aber was macht ihm solche Angst?

Viel mehr gibt es nicht als Konfliktpotential, keine Monster oder Leichenberge im Keller.
Und ich empfinde das im Horrorgere als absolut erfrischend. Der Film ist auf der Handlungsebene absolut fesselnd, und ich wollte mit allen Mitteln diesem Mann helfen. Gut ist dabei, das die Protagonistin glaubwürdig handelt, nicht unnötig rumkreischt, Treppen nicht so laaangsam wie möglich hochgeht, sich mit anderen Leuten austauscht und sogar bei Leuten vom "Fach" um Rat frägt, handelt also so, wie ein MENSCH und nicht ein typischer Filmcharakter handeln würde. Im Horrorgenre alles andere als üblich.

Jedenfalls habe ich mich absolut in die Stimmung des Films einleben können und alles mit höchster Faszination verfolgt. Es muss ja nicht immer eine Bedrohung da sein, wenn es glaubwürdig gebracht ist, kann schon die Durchführung eines Hoodoo-Rituals aus Placebo-Gründen sehr fesselnd sein. Man soll nicht :“Oh mein Gott, was passiert jetzt/ Ich halt mir die Augen zu, bestimmt wird’s jetzt brutal“ denken, sondern: “Hoffentlich klappt das/Wenn das den ärmsten doch nur zum Reden bringt!“. Und das tat ich, habe absolut mitgefiebert.
Im letzten Viertel geht’s dann in die andere Richtung los, aber das wurde von meinen Vorgängern schon erwähnt. Dann ist es Hochspannung + verblüffende Auflösung.

Also, ich bin sehr zufrieden. Durchschnitt ist dieser Film nicht. Man kann es: „Netter Versuch“ oder „Fehlgeschlagenes Experiment“ oder „mal ein anderer Ansatz, hat aber nicht funktioniert“ nennen. Aber Durchschnitt? Durchschnittliche Horrorfilme verwenden andere Konzepte.

bedenklich? 10 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten

Tachitalili

Antwort löschen

Werde ihn demnächst nur wegen deines Komms ansehen, mal schauen :-)



Fans dieses Films mögen auch