Der Vorname

Le Prénom (2012), BE/FR Laufzeit 110 Minuten, FSK 12, Komödie, Kinostart 02.08.2012


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7.0
Kritiker
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7.5
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45 Kommentare
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von Alexandre de La Patellière und Mathieu Delaporte, mit Patrick Bruel und Valérie Benguigui

Was könnte zu mehr Diskussionen führen als Auswahl des passenden Vornamens?

Der Vorname handelt von dem erfolgreichen Immobilienmakler und werdenden Vater Vincent (Patrick Bruel), der bei seiner Schwester Élisabeth (Valérie Benguigui) und dessen Ehemann Pierre (Charles Berling) zum Essen eingeladen ist. Vor Ort ist auch der alte Jugendfreund der Familie, der Posaunist, Claude (Guillaume De Tonquedec). Während alle auf Vincents Frau warten, enthüllt dieser den Namen seines Babys. Dies löst unter den Gästen jedoch einhellige Entrüstung aus.

Hintergrund & Infos zu Der Vorname
Regie führten bei Der Vorname (OT: Le Prénom) Matthieu Delaporte und Alexandre de La Patellière. Nach ‘La Jungle’ (2006) ist dies der zweite Film von Delaporte. Für de La Patellière ist es der erste Film. Zusammen schrieben die beiden bereits das Buch zum Theaterstück ‘Le Prénom’ von 2010.

Der Hauptdarsteller Patrick Bruel ist in Frankreich auch als Musiker bekannt. Zusätzlich ist er ein erfolgreicher Pokerspieler und konnte bisher über 1.000.000$ an Preisgeldern gewinnen. 1998 gewann er den World Series of Poker Armband in der Kategorie Hold’em. (MS)

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Cast & Crew

Drehbuch
Filmdetails Der Vorname
Genre
Komödie, Familienkomödie
Zeit
Gegenwart
Ort
Paris
Handlung
Abendessen, Alte Freunde, Baby, Eigenname, Einladung, Familienfest, Familienkonflikte, Familienplanung, Heimliche Homosexualität, Immobilienmakler, Midlife Crisis, Namensänderung, Schwager, Schwester, Streit, Taufe, Ungeborenes Kind, Werdender Vater, namenlos, warten
Stimmung
Gutgelaunt, Witzig
Zielgruppe
Familienfilm, Pärchenfilm
Tag
Kammerspiel
Verleiher
Warner Bros. Pictures Germany
Produktionsfirma
Canal+, Chapter 2, Ciné+, Fargo Films, M6 Films, Nexus Factory, Pathé, TF1, TF1 Films Production, uFilm, uFund

Kommentare (43) — Film: Der Vorname


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Katalinchen

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Bewertung9.5Herausragend

Spritzig, intelligent, geistreich - genial.

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Misch81

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Als Freund von Kammerspielen ist der "Gott des Gemetzels" einer meiner absoluten Favoriten in diesem Genre.
Herangetreten bin ich an diesen Film in der Hoffnung, dass ich etwas sehen werde, das - wenn es gut läuft - annährend so interessant sein könnte wie DGDG.
Nachdem ich mir "Der Vorname" angesehen habe, wurde diese Erwartung nicht nur bei weitem übererfüllt, sondern ich habe nun ein neues Lieblingskammerspiel. :)

Ich liebe einfach, dass Franzosen in der Lage sind, Tragik auf so wunderbare Weise in ein ästhetisch-humoristisches Kleid zu verpacken. Auf diese Weise können das nur Franzosen. :)
Wäre das ein deutscher Film, wären am Ende alle tot und jeder Zuseher würde für mindestens eine Woche in eine mittelschwere Depression verfallen.
Nach dem Genuß dieses Filmes hingegen, hat man wieder ein bißchen mehr über das Menschsein erfahren, und verbleibt dennoch in der Gewissheit, dass alles gut ist, obwohl es scheiße ist.

Masterpiece!

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DKennyK

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Bewertung7.0Sehenswert

Und auch ich muss bei diesem Film wieder den Vergleich mit GOTT DES GEMETZELS ziehen, der mich damals erst zu diesem französischen Ableger gebracht hat.
Dabei ist DER VORNAME etwas schwächer als das Referenzwerk, was warscheinlich mit den intellektuellen Hintergründen der Figuren zu tun haben dürfte und weil die Konflikte hier etwas konstruierter wirken. Alles in allem ist dies aber ein exzellentes Kammerspiel mit unglaublich großem Unterhaltungsfaktor. Wärmstens zu empfehlen!

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Bassewitz

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Bewertung7.0Sehenswert

Der Gott des Gemetzels in französisch, nur mit mehr Protagonisten, wesentlich tieferen Abgründen und komplexeren Charakteren. Mich erinnert die Handlung an ein persönliches Erlebnis das ich mit Freunden ebenfalls hatte, als aus der plumpen Behauptung eines Freundes "Frauen die kurze Röcke tragen sind doch alle Nutten" ein Strudel aus Vorwürfen und Wahrheiten entstand. Dementsprechend bin ich fasziniert von Kammerspielen, ähnlich wie die Familienessens-Szene im Film "Im August in Osage County" mit Meryl Streep. Große Worte, große Anspannung, große Explosion.

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inceptionfan

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Bewertung4.5Uninteressant

"Der Vorname" hat mir überhaupt nicht gefallen. Die Schauspieler und die Dialoge sind zwar ziemlich gut und auch an der Inszenierung gibt es eigentlich nichts zu bemängeln, aber die Handlung hat mir im Laufe des Films immer weniger gefallen und irgendwann empfand ich ihn sogar nur noch nervig. Vor allem weil der Film meiner Meinung nach zu lang ist. Anscheinend gibt es hier aber sehr viele Leute, die den Film richtig stark finden. Also ist er wahrscheinlich Geschmackssache. Für mich war er aber definitiv nichts.

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beast667

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Bewertung9.0Herausragend

Es gibt sie noch. Diese wundervollen Kleinode an Filmkunst. Ich bin bekennender Fan des französischen Films. Nicht nur wegen den wahnsinnigen Horrorfilmen, sondern auch wegen den berührenden kleinen Filmen, die unser Nachbarland produziert. So liebenswert, so böse, so ergreifend, so dermassen schwarz humorig. Gefühlskino ohne Ende. Es gibt genug Leute, die gerne Vergleiche zu dem Gott des Gemetzels anstellen, ich für meinen Teil sehe dieses Kammerspiel ganz allein stehend. Und es steht für mich ganz oben.
Selten soviel bitterbösen Witz, soviel Verständnis, soviel an allem gehabt wie bei diesem Film. Ich liebe den Vornamen. Grandiose Darsteller, grandiose Dialoge, grandioses Kino. Merci beaucoup französisches Kino.

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ska-p_lyric

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Bewertung7.5Sehenswert

Das Drehbuch könnte Loriot geschrieben haben ;-)

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jorg.hoffmann.9849

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Der Mittvierziger Vincent trifft während eines Abendessens bei seiner Schwester und ihrem Mann auf seinen alten Freund Claude. Noch bevor Vincents schwangere Frau Anna eintrifft, tragen die Anwesenden Scherze auf Kosten des zukünftigen Vaters aus. Bis dessen Vorstellung für einen Kindernamen im Zimmer für einige Entrüstung sorgt.

Der Vorname, ist wieder ein französischer Film, der mich total unterhalten hat und Freunde die sich zu kennen glauben, werden durch einen Scherz auf eine harte Probe gestellt.Das ist teilweise sowas von köstlich, daß ich den einen oder anderen Lachkrampf nicht vermeiden konnte.
Der Film, erinnerte mich so ein wenig an Roman Polanskis Der Gott des Gemetzels (lief leider nicht auf Sky).Das er nur in einer Wohnung spielt, ist dabei kein Problem im Gegenteil.Dieser köstliche Franzosenstreich bekommt von mir 8,5/10.

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Soulja

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Bin absoluter Fan von "Gott des Gemetzels" wegen seiner unterschwelligen Gesellschaftskritik, die ich sehr unterstütze. "Der Vorname" hingegen kommt hier viel charmenter rüber, packt mich aber nicht so sehr wie sein US-Genrekollege. Er ist dennoch wunderbar gemacht, interessante Charaktere gut dargestellt. Der französische Film zeigt mal wieder, was in ihm steckt.

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zeitblume

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Anfang und Ende erinnern aufgrund treh-fransö'sisch'är Erz'älweis'ö ein bisschen an Amélie Poulain und ihre wunderbare Welt in Paris, mittendrin entwickelt sich aus dem Streit über einen Babyvornamen jedoch ein gar nicht zuckersüßer sondern vielmehr großartig inszenierter und einen als Zuschauer vor lauter Wortgefechte kaum atmen lassender Familienstreit.
"Du willst dein Kind Adolf nennen? Dann geh' und erzähl's den Rosenthals!"
Es ist einfach nur 'herrlisch dabei zuzuschauen, wie die Ausgeburt der Gentrifizierung, eine Künstlerwohnung in Montmartre, zum Schauplatz von miesefiesen Wortgefechten zwischen fünf Charakteren wird und ein Klischee nur das nächste jagt um sodann ausgeschlachtet zu werden. Coclusion? C'est formidable!

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thomas.backtits

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

ist wirklich zu meinem Lieblingsfilm geworden. ich mag eh französische filme, aber dieser hier ist einfach so fies...genau mein geschmack

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dannydiaz

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Bewertung9.0Herausragend

Dieser Film ist böse, so böse aber er umarmt einen auch und hat uns alle lieb.
Die geniale Einführung der Protagonisten macht schon was her. "Der Montaignist Henri, ist wie sein geistiges Vorbild ein ewig Suchender. "Grandios. Wer Montaigne gelesen hat wird hier einiges wiederentdecken. Aber auch generell gibt es viele verstecke Zitate aus Film und Literatur. Und die Handlung an sich ist ja hier schon ausgiebig besprochen und diskutiert, ebenso Vergleiche mit anderen Filmen, die hauptsächlich in einem Raum/Gebäude spielen. Die deutsche Synchro ist etwas unbalanciert in der Lautstärke und schrill aber ist auf jedn Fall gut gemacht. Diese temporeiche Entmaskung ist lustig und Streit war noch nie so elegant.

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cruzha

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Bewertung9.5Herausragend

Jetzt wird's eng: Den Gott des Gemetzels hatte ich mit begeisterten 8.5 Punkten geblobt, dieses kleine französsiche Kleinod schafft es, ein gleiches Szenario aufzubauen, aber dennoch in jeder Hinsicht eins draufzusetzen. Der Vorname ist bissiger, rücksichtsloser, die Charaktere emotionaler und die Dialoge randvoll mit fantastischen Wortspielen, schlagfertigen Zickereien und fiesen Gemeinheiten, die man eben halt im Rausch der Wut so rausposaunt. Gemälde menschlicher Leidenschaften! Und so schafft es Der Vorname, durchweg von Anfang bis Ende mit Hochgeschwindigkeit zu begeistern. Einige Längen dienen nur dazu, Luft zu holen und die nächsten Eskalationen zu bewundern. Chapeau, merci - so macht Kino Spaß!

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0x000000

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Danke, das kann man gar nicht besser ausdrücken.


Codebreaker

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Nachdem ich vor einiger Zeit "Der Gott des Gemetzels" gesehen habe, ist mir nun ab und zu beim durchschalten auf Sky "Der Vorname" aufgefallen. Ich bin dabei irgendwie hängen geblieben und dachte mir nach einiger Zeit, nimm dir den mal auf, der scheint ganz interessant. Gesagt, getan. Nun kam ich also auch dazu ihn mir anzuschauen, es bleibt die Frage, war er so gut wie "Der Gott des Gemetzels"?
Erstmal, DGDG ist wahrlich kein schlechter Film, allerdings hatte ich mich vorher ziemlich drauf gefreut und war im Endeffekt etwas enttäuscht, er war also sozusagen schlechter als ich ihn mir vorgestellt habe, was nicht bedeuten soll, dass es ein schlechter Film war. Die Antwort auf meine Frage lautet also: Der Vorname war nicht so gut wie DGDG, er war besser.
Wie schon beim durchschalten, hatte der Film mich direkt in seinem Bann und das, obwohl es eigentlich kein großartig aufregender Film ist. Es geht im Prinzip nur um eine Familie, die einen gemeinsamen Abend verbringen will und aufgrund der Tatsache, dass der gewählte Name eines Freundes / Familienmitgliedes nicht gerade optimal ist, entsteht eine Anreihung von Offenbarungen und eine eskalierende Situation. Und trotzdem, hat mir der Film ziemlich gut gefallen!
Zur Story muss man denke ich nicht mehr viel sagen, die Grundidee ist zwar nicht besonders ausgefuchst, aber umso interessanter. Dann bekommen wir die ganze Zeit über die selben Personen und den selben Ort, ebenfalls richtig cool. Gut, das ist nicht wirklich neu (DGDG ist nur ein Beispiel) aber ich mag sowas einfach mal, obwohl es eigentlich nicht besonders spannend klingt, funktioniert dieses Schema immer gut bei mir. Zu den Personen: auch hier muss ich sagen, funktioniert das einfach super. Die Art und Weise wie alle Beteiligten hier sprechen, agieren... so natürlich und überzeugend. Auch das gesamte Zusammenspiel zwischen den Schauspielern wirkt so, als hätte man da eine reale Familie gefilmt, richtig schön überzeugend und "wirklich", überhaupt nicht aufgesetzt. Dazu kommt auch, dass ich hier wirklich viel Spaß hatte, nicht nur an der Art und Weise wie der Vorname präsentiert wurde, plus Reaktionen darauf, sondern auch am gesamten Film, nette Witze und einfach ein passendes Zusammenspiel. Vielleicht noch kurz zu den Schauspielern an sich: ich kannte keinen und will hier auch gar nicht groß anfangen irgendwelche Namen zu nennen, ich sage einfach, dass mir hier alle wirklich gut gefallen haben. Wie gesagt, auf mich wirkte das wie eine "echte" Familie und Spaß hatten sie auch dabei, sah zumindest so aus.
Viel mehr kann ich hier gar nicht sagen, für mich war "Der Vorname" auf jeden Fall eine Überraschung. Ich habe vorher nicht mal im Geringsten vermutet, dass mir dieser Film so gut gefällt. Werde ich mir auf jeden Fall nochmal anschauen. Ein Kammerspiel mit wunderbar agierenden Schauspielern, die wirklich das Gefühl einer (wenn auch sehr intellektuellen) echten Familie vermitteln. Eine Komödie mit Niveau (also ohne derben Fäkalhumor oder peinlichen Witzen). Rundum: ein weitaus gelungener Film, der mich auf ganzer Linie überrascht und überzeugt hat. Wirklich sehr zu empfehlen!

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theo.becker.7

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Wer des Französischen mächtig ist, dem empfehle ich, den Film im Originalton zu schauen, das macht ihn um einiges besser!

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WZRDOnTheMoon

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Bewertung7.5Sehenswert

"Der Vorname" ist vergleichsweise keineswegs langweilig oder ein Abklatsch seines Genrevetters 'Der Gott Des Gemetzels' - Matthieu Delaporte, der auch das Drehbuch schrieb, hat sich reservierter, aber nicht weniger treffend als Polanski mit dem Fallen von Masken beschäftigt - allerdings im Kreise jener, die uns nahe stehen: enge Freunde und die Familie. Wo DGDG auf ätzende, deshalb für meinen Geschmack auch unterhaltsamere Zuspitzung setzt, bleiben die Franzosen hier charmanter und versöhnlicher. Der Qualität des Filmes tut dies aber keinen Abbruch, im Gegenteil: "Der Vorname" wirkt immer wie aus einem Guss, ist ein kleines kluges Psychogramm über die Dynamik von Beziehungen und die Entlarvung eigener Fehler, Schwächen und Geheimnisse - dabei vergiss der Film aber auch nicht humorvolle Unterhaltung zu bleiben.
Tiefgang und Gedankenfülle trifft hier auf ansprechende und kurzweilige Art und Weise auf Humor, Scharfsinn und vor allem Esprit - anschauen!

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mariega

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Oh, excuse! Ich habe vor lauter Begeisterung deinen Vornamen geändert! Ob das eine Bedeutung hat :D! Also, pischti, wenn das nicht ein gutes Omen ist :)!


beast667

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@pitschi: Nicht zu vergleichen. Der Vorname hat richtig Charme und ist teilweise bitterböse. DGDG ist super, aber der Film ist sensationell. Lohnt sich.


Cinemen

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Heute von Lovefilm geliehen
Der Vorname

Im Stile Von Gott de Gemetzel aber noch einen Zacken Besser....sorgt eine Kindesnamensgebung Verarsche zum absoluten
Familienstreit.
Köstlich amüsiert und Tränen gelacht.
Das Konzept geht auf , ist aber jetzt nach diesen beiden Filmen für mich auch genug Ausgebreitet, denn Besser wird man es kaum noch Hinbekommen.
Toller französischer Film hat mir sehr gut Gefallen.
Schöne 110 Minuten die Spass machten !!!

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Fanfan89

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Bewertung7.5Sehenswert

Ein Film der mit unglaublich viel Sprachwitz und großartigen Schauspielern überzeugen kann! Man merkt dem Film seine eigentliche Bühnenkonzeption an und ich glaube, genau dort hätte er mich noch mehr überzeugt. Aber die sprachlichen Finessen mit denen die Protagonisten sich gegenseitigen bombadieren sind grandios! Nebenbei wird damit auch die Gesellschaft an sich und unser Zusammenleben versucht zu analysieren. Nicht so sehr hat mir gefallen, dass mit den Gefühlen manchmal übers Ziel hinausgeschossen wurde. Es wird die ganze Zeit sehr sehr laut gesprochen und man fragt sich, wie diese Menschen so lange befreundet sein konnten.
Lässt man dies jedoch außer Acht, bekommt man einen sehr erfrischenden französischen Film geliefert!

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oliver.kramer

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Witzig, geistreich, sympathisch. Die beste Komödie seit Jahren.

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Akira_L

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ey Alter, der film ist derbe Krass mit üüüübler DIss! Schwör!

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