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Der Name der Leute

Le nom des gens (2010), FR Laufzeit 103 Minuten, FSK 12, Komödie, Kinostart 14.04.2011


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7.8
Kritiker
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7.5
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1714 Bewertungen
64 Kommentare
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von Michel Leclerc, mit Jacques Gamblin und Sara Forestier

Der Name der Leute ist eine Komödie mit Sara Forestier und Jacques Gamblin über eine politische Aktivistin, die ihren ganzen Körper für ihre Anschauungen einsetzt.

Bahia Benmahmoud (Sara Forestier) steht für ihre politischen Überzeugung ein: Die überzeugte Linksaktivistin schläft denn auch mit politisch Andersdenkenden, um sie von ihren Idealen zu überzeugen – mit durschlagendem Erfolg. Bis sie Arthur Martin (Jacques Gamblin) kennenlernt…

Hintergrund & Infos zu Der Name der Leute
Der Name der Leute erhielt bei der Césars-Verleihung 2011 den Preis für die beste Hauptdarstellerin und das beste Orginal Drehbuch. Der Film war insgesamt in vier Kategorien nominiert.

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails Der Name der Leute
Genre
Romantische Komödie, Satire, Komödie
Zeit
Gegenwart
Ort
Frankreich, Paris
Handlung
Alternativer Lebensstil, Bekehrung, Bewegung, Blanker Busen, Eltern, Elternhaus, Erotische Ausstrahlung, Freie Liebe, Ideal, Ideologie, Judentum, Konservativ, Liebe, Linke, Manipulation, Nackte Frau, Nacktheit, Nymphomanie, Politik, Polygamie, Promiskuität, Sex, Sex im Fahrstuhl, Sexuelle Obsession, Überzeugung
Stimmung
Geistreich, Sexy, Witzig
Zielgruppe
Pärchenfilm
Verleiher
Warner Bros./X-Verleih
Produktionsfirma
Canal+, Delante Films, Karé Productions, Région Ile-de-France, TF1 Films Production, TPS Cinéma

Kritiken (17) — Film: Der Name der Leute

CINEMAN.ch

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8.0Ausgezeichnet

Die noch junge Bahia (Sara Forestier), Tochter einer Französin und eines Algeriers, hat sich den Kampf gegen die politisch Rechten auf die Fahne geschrieben, die bei ihr ein Bettlaken ist. Als sie den längst nicht mehr jungen Arthur (Jacques Gamblin), Sohn einer osteuropäischen Jüdin und eines Franzosen, kennenlernt, treffen zwei inkompatible Lebensstile und Bekanntenkreise aufeinander. Diese freche, aber nie plumpe Satire nimmt nichts ernst - am wenigstens sich selbst.

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Flibbo: Wie ist der Film?

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8.0Ausgezeichnet

[...] Hier arbeitet Frankreich seine politische Vergangenheit auf und wühlt sich durch seine multikulturelle Gegenwart, moderiert von zwei völlig verschiedenen, sich ergänzenden Suchenden, die dadurch den Anlass zu ihrer ganz persönlichen Liebesgeschichte erhalten. – Und umgekehrt. „Der Name der Leute“ beweist Mut zu frechem Humor, Sexappeal und Albernheit, genauso wie zur ernsthaften, aufrichtigen Auseinandersetzung mit familiären Traumata, Identitätskrisen und Fremdenhass. Es werden so viele verschiedene Töne angeschlagen, dass der Film manchmal fast auseinanderzufallen droht. Doch er kriegt immer wieder die Kurve und bleibt letzten Endes ein stimmiges, leichtfüßiges, sehr erfrischendes Potpourri, woran eigentlich nur dieser unnachahmliche französische Charme mit einer Prise Woody Allen schuld sein kann. [...]

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goodspeed: ANIch / UFA Fiction / OLOsBLOG

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8.5Ausgezeichnet

Eine romantische Integrationskomödie, die ein erstaunliches politisches Bewusstsein beweist und die die Welt durch eine Schwarzweiß-Brille betrachtet, mit der Erkenntnis, dass die freie Liebe uns den globalen Frieden bringt. Sara Forestier besitzt die Präsenz einer zweiten Béatrice Dalle.

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Chuchaqui: Critic.de

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7.5Sehenswert

Stärker noch steht Der Name der Leute in der Tradition Woody Allens. Die neurotischen, überzeichneten Figuren, die endlosen Gespräche über private wie politische Themen, der teilweise etwas arg respektlose Umgang mit dem Holocaust, das alles erinnert stark an Allens beste Zeit und verfehlt seine Wirkung nicht. Zwischenzeitlich geschieht in diesem Film etwas, das selten geworden ist in Liebeskomödien: Man bekommt ein Gefühl für jene radikale Freiheit, die sich aus den vielfältigen Darstellungsmöglichkeiten zwischenmenschlicher Beziehungen ergibt und deren vielleicht gelungenster Ausdruck Allens Stadtneurotiker (Annie Hall, 1979) ist. Leclerc und Kasmi haben sich beim Schreiben nicht auf originelle Dialoge und die Eigenheiten ihrer Figuren beschränkt, sondern schon das Drehbuch stark visuell gedacht. So erscheint das Glück der frisch Verliebten in verspielten Super16-Aufnahmen, und weil für Bahia Nacktheit eher der Normalfall ist, lässt sie sich von Arthur in der ersten erotischen Szene nicht aus- sondern anziehen. Ausgefüllt wird die grandiose Vorlage von einem mal wieder überzeugenden Jacques Gamblin und der lebhaften und für die Rolle der Bahia mit einem César ausgezeichneten Sara Forrestier, die gekonnt mit den Möglichkeiten wie Gefahren spielt, die in einer überzeichneten Figur angelegt sind.

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Mr.Film: City of Cinema

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7.5Sehenswert

"Sie erklärte mir das ihr Lebensmotto der alte Hippie-Spruch "Make Love not War" sei. Deshalb schlief sie seit einigen Jahren mit ihren politischen Feinden, um sie zu bekehren. Sie benutzt ihren Körper als massive Vernichtungswaffe gegen die Faschos."
Eine MP-Vorsage von 9.0 und auf der Liste "Eure 25 bisherigen Favoriten 2011" auf Platz 1.
Klingt doch vielversprechend, oder nicht? Also hatte ich auch hohe Erwartungen. Wurde ich enttäuscht oder wurde mir genau das versprochen was mir gegeben wurde?
Der Erzählstil ist außergewöhnlich erfrischend und die zwei Hauptcharaktere Bahia Benmahmoud (Sara Forestier) und Arthur Martin (Jacques Gamblin) liefern eine unglaublich schöne und rührende Show. Doch auch die Familien der beiden kommen nicht zu kurz, sie werden ausführlich vorgestellt, ja sogar besser vorgestellt als die Hauptdarsteller selbst. Und das ist auch gut so. Indem man nämlich weiß wie sich diese Familien entwickelt haben fühlt man mehr mit, versteht sie.
"Der Name der Leute" ist Drama, Romantik, Komödie und Satire in einem, wenn man denkt das eine ernste Szene kommt, kommt sofort wieder etwas witziges mit rein und trotzdem bleibt diese Szene irgendwie ernst. Der Humor der einem hier aufgetischt wird ist mal was anderes, es wird mit Klischees gespielt und mit komischen Sprüchen und Situationen um sich geschmissen.
Insgesamt muss ich sagen das mir die Geschichte gut gefallen hat und sie auch mit viel Liebe umgesetzt wurde, doch hatte ich immer das Gefühl das irgendwas fehlt.
Also ist dieser Film verdient so hoch gelobt und irgendwie auch nicht.

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Daniel Sander: Spiegel Online Daniel Sander: Spiegel Online

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9.0Herausragend

Irgendwo tief drin in diesem Film versteckt sich eine Weltverbesserungsbotschaft, aber so elegant in absurden Witz, Charme und Anarchie gewickelt, dass sie einem nicht auf die Nerven geht. Dazu leisten auch die beiden phantastischen Hauptdarsteller ihren Beitrag und nicht zuletzt ein spektakulär irrwitziger Gastauftritt von Lionel Jospin höchstpersönlich. Der Wahnsinn hat in diesem Film ein Zuhause, und nicht nur das macht ihn so wahnsinnig gut.

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Andreas Fischer: Radio Köln Andreas Fischer: Radio Köln

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8.5Ausgezeichnet

"Der Name der Leute" ist eine ungewöhnliche Liebesgeschichte, charmant, sexy, offenherzig - gut gefilmt, spannend und mit viel Gespür für die Figuren erzählt. [...] "Der Name der Leute" ist in gewissem Sinne [...] eine Science-Fiction-Romanze: Absurde Episoden, richtiggehend niedliche Anekdoten und ein Auftritt des ehemaligen französischen Ministerpräsidenten Lionel Jospin vermengen sich zu einer Utopie im Hier und Jetzt.

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H.-U. Pönack: Deutschlandradio H.-U. Pönack: Deutschlandradio

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9.0Herausragend

Der Name der Leute ist insgesamt herrlichstes, weil witziges, kluges wie spitzzüngiges und zutiefst amüsantes Zuhör-Pointen-Kino, das für viele Schmunzel-Bauchschmerzen sorgt. Und für vielfältige Kopf-Späße. Auf vielen individuellen wie gesellschaftlichen Seelen-Schauplätzen.

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Matthias Wannhoff: Schnitt Matthias Wannhoff: Schnitt

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8.0Ausgezeichnet

Wenn Auschwitz, Algerien-Krieg, Pädophilie, Sarkozy und Zweckehen in einer französischen Liebeskomödie verhandelt werden, muß jedoch mehr dahinter stecken als die Lust an der Provokation. Und tatsächlich entwirft Der Name der Leute auch das Psychogramm einer tief gespaltenen Nation. [...] »Leicht« ist Leclercs Film dennoch. Das liegt, neben dem Schabernack der offen unzuverlässigen Erzählung, maßgeblich am Personal vor der Kamera: Sara Forestier, die für ihre Rolle mit dem César ausgezeichnet wurde, darf sich ab sofort die frankophone Zooey Deschanel nennen.

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Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin... Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin...

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9.0Herausragend

Der Name der Leute ist eine ungemein leichte, unterhaltsame Komödie, ein kleines großes Filmwunder an Komik und Intelligenz, das im jüngeren Kino einzigartig dasteht – wann seit Lubitsch, seit Wilder, seit Woody Allen und Monty Python hätte es einen Film gegeben, der ähnlich dem Witz der Worte und dem Verstand seiner Zuschauer vertraut, der nicht auf Klamauk verzichtet, ihn aber sehr dosiert einsetzt und daher nie Gefahr läuft, ihm zu verfallen? [...]
Man kann das, was Regisseur Michel Leclerc in seinem zweiten, in Frankreich vielfach preisgekrönten Spielfilm gelingt, gar nicht genug bewundern.

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M. Wannhoff: Schnitt M. Wannhoff: Schnitt

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8.0Ausgezeichnet

Auch dies mutet postmodern an – wie die Nonchalance, mit der den ganzen Film hindurch Buchstäblichkeit und Bedeutung, Geschichte und Erzählung gegeneinander ausgespielt werden. Es scheint, als sei die Dekonstruktion im Mainstream-Kino ihrer Geburtsstätte angekommen.

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Thomas Engel: programmkino.de Thomas Engel: programmkino.de

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8.5Ausgezeichnet

Michel Leclerc hat darüber einen ziemlich ereignisreichen, dialogstarken, tempogeladenen Film inszeniert, der mit der begabten Sara Forestier als Bahia und dem ebenso beliebten wie darstellerisch starken Jacques Gamblin als Arthur nicht nur blendend unterhält, sondern auch zu Überlegungen über eine immer aktueller werdende Problematik und über die Veränderung der Zustände Anlass gibt. Ein Drama mehr, das zeigt, wie schnell und wie stark die Umwälzungen vor sich gehen.

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Simon Eberhard: Outnow.ch Simon Eberhard: Outnow.ch

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9.0Herausragend

Mit Le nom des gens ist Michel Leclerc ein charmanter Film voller origineller Einfälle gelungen, der ernste Themen auf eine unterhaltsame und witzige Art aufgreift, ohne diese mit dem Satireschlaghammer zu malträtieren. Stattdessen bietet er einige "Magic Moments", und dies ohne je auf die Tränendrüsen zu drücken. Diese kommen ohnehin von selbst. Sehr empfehlenswert!

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Margret Köhler: br-online Margret Köhler: br-online

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8.5Ausgezeichnet

Regisseur Leclerc scheut sich in seinem zweiten Film nicht, heiklen Themen (darunter auch sexuelle Missbrauchserfahrung von Bahia) mit einer Portion Unbekümmertheit und Humor anzugehen und sich über "Ismen" wie Antisemitismus, Rassismus oder Feminismus lustig zu machen. Die unkonventionelle Komödie über die schwierige Suche nach Identität, eine ungewöhnliche Liebe und einen imponierenden Idealismus erschließt sich nicht direkt, sondern erst auf den zweiten Blick. Dann ist "Der Name der Leute" aber eine wunderbare Entdeckung.

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Sonja Hamann

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das gefällt ihnen, wenn sich jemand über femiinismuslustig macht, ja? ich finde diese nackte frau total bekloppt


Mentemia

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Sonja, ich denke, du hast diese Frau in ihrem Wesen nicht verstanden. Sie ist nackt und dabei feministischer als viele Frauen, die ich kenne.


P. Wellinski: Filmszene.de P. Wellinski: Filmszene.de

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8.0Ausgezeichnet

Allen kulturellen Vorurteilen zeigt diese wunderbare Komödie den Stinkefinger. Sie fordert etwas mehr Offenheit und Gelassenheit, wenn es um heikle Integrationsfragen geht. Das alles macht "Der Name der Leute" unaufgeregt und mit einem herrlichen Sinn für Humor. Und wieder beweisen die Franzosen, wie guter Mainstream - auch in Deutschland - funktionieren sollte.

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alviesinger: bummelkino

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8.5Ausgezeichnet

Aus Frankreich kommt eine kritische Komödie über die vermeintliche Herkunft, die eigenen Wurzeln und über die sprichwörtlichen Gegensätze, die sich bekanntermaßen anziehen. Michel Leclerc blickt auf die jüngere französische Vergangenheit und zeigt wie die Seele unseres innerlich gespaltenen Nachbarlandes tickt. Und das gelingt dem Regisseur und Autor in federleichter Art und Weise. Mithilfe des schauspielerischen Großmeisters Jaques Gamblin und der putzigen Sara Forestier sowie einer ordentlichen Portion erfrischend frechen Humors schuf Leclerc mit „Der Name der Leute“ kluge Unterhaltung fern dieser leider ständig wiederkehrenden Multikulti-Klamotten. Trotz der gelungenen Situationskomik und den bei Woody Allen entliehenen inneren Dialogen ist der Blick auf den ernsten Hintergrund niemals unscharf. Klar: Am Anfang, mittendrin und am süßen Ende ist das ziemlich pappig und geschönt. Gesellschaftspolitisch kaum noch relevant. Aber eine Mischung aus Rührseligkeit und Relevanz wie in diesem aufdringlich-sympathischen französischen Unterhaltungsfilm offeriert, gab es in der jüngeren Vergangenheit nur selten.

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Luitgard Koch: programmkino.de Luitgard Koch: programmkino.de

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8.0Ausgezeichnet

Die anarchistische Komödie „Der Name der Leute“ schafft es, kühn mit einer Art sanft überzeichneten Realismus zwischen Leichtfüßigkeit und Tiefgründigkeit zu wechseln. [...] Mit einem Gespür für Lässigkeit, aber immer voller Zuneigung folgt der ambitionierte Film den Spuren seiner Protagonisten und porträtiert Menschen mit einem Schicksal, einer Seele, einem Gewissen. Hauptdarstellerin Sara Forestier, die ihre selbstbewussten Gags mit schlafwandlerischer Sicherheit setzt, liefert ein kleines Wunderwerk aus beherzter Schauspielkunst.

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Kommentare (47) — Film: Der Name der Leute


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aimee

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Bewertung7.5Sehenswert

Wenn ich groß bin, heirate ich mal einen französischen Film.

(Die haben ein Talent Geschichten zu erzählen, das ist einzigartig.)

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Ruste

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Bewertung7.5Sehenswert

Keine Angst vor französischen Komödien! Diese hier lohnt sich wirklich. Die Hauptdarstellerin ist einfach nur bezaubernd, die Erzählweise originell und komisch. Der Film macht Spaß und ist dabei unaufdringlich intelligent.

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Lena_Skywalker

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Bewertung7.5Sehenswert

Der Film ist einfach nur köstlich. Etwas überzogen (aber dadurch sehr komisch), herrlich unverkrampft, politisch, regt einen zum Nachdenken an.

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TerminatorCHRIS

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Bewertung7.0Sehenswert

Ein rührender und sympathischer Franzosenfilm mit poltischen Hintergründen.

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fliegendreck84

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Bewertung9.0Herausragend

Wer "Fabelhafte Welt der Amelie" mag - wird diesen Film lieben! Damit ist alles gesagt! Wunderschön verträumt, humorvoll, verliebt und ein bisschen dramatisiert - einfach schön!

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Mr. Pink

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Die flippige, extrovertierte Baya Benmahmoud steht politisch links, schläft aber nur mit Männern aus dem rechten Lager, wobei der Begriff 'Fascho' bei ihr ein dehnbarer ist, um diese umzupolen. Das ist eine witzige Ausgangslage, dient dieser entzückenden, vielseitigen, wundervollen, französischen Komödie aber natürlich nur als Aufhänger. Dahinter geht es um viel mehr, Herkunft, Identität, das Aufeinandertreffen verschiedener Kulturen, Religion, Politik, zwischenmenschliche Krisen. Ernste Themen, wie Missbrauch oder der Holocaust werden frech, aber immer mit Bedacht behandelt und trotz Anflügen von Melancholie bleibt diese originelle, klug geschriebene, offenherzige Ode an die Menschlichkeit immer locker und humorvoll. In Hauptdarstellerin Sara Forestier kann man sich auch vergucken, wenn man nicht dem rechten Flügel entstammt, weil sie einfach Ausstrahlung hat und mit ihrer charmanten, kessen Art überzeugt. Und ganz nebenbei ist "Le nom des gens" auch noch ein schöner Liebesfilm.

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Nebelung

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Bewertung1.0Ärgerlich

Der absolute Schwachpunkt bleibt die weibliche Hauptfigur, deren zweifelhafte Orientierung (direkt von der selbsthassenden Mutter übernommen) absolut niemals in Frage gestellt wird, sondern stattdessen ihre absonderliche Spleenigkeit karikiert wird, was dann als "originell" verkauft wird.

Sie ist ständig am nerven. "Fascho hier", "Fascho da", wer das lustig findet...na ja.
Die komödiantischen Einlagen wirken dabei als schlechtes Feigenblatt einer gnadenlos lächerlichen Weltverbesserungsbotschaft in dessen Zentrum das teilweise wirklich dümmlich daherkommende Weibsbild steht, die mit ihrer Penetranz wirklich sehr unangenehm an die Protagonistin von dem berüchtigen "Happy Go Lucky" erinnert.

"Die einzigen die inzwischen verdienen Franzosen zu sein, sind die Ausländer."

"Auschwitz? Aber das ist doch genial! Du bist Jude, ich bin Araberin. Wir haben viele Tote in der Familie, wegen den französischen Bullen!"

Das ist nicht lustig und wirkt nie lustig, sondern einfach nur verblödet. Ihre OneWorld-Endziel fasst die identitätslose Selbsthassende einmal im Film zusammen: "Wir müssen alle miteiander schlafen, damit es noch mehr Mischlinge gibt! Weißt du warum? An dem Tag, wo es nur noch Mischlinge gibt, kommt der Frieden auf Welt zurück! Die Mischlinge sind die Zukunft der Menschheit!"

Teilweise wird auf „Der Name der Leute“ die Bezeichnung Satire angewendet. Doch weitaus intelligenter und ehrlicher ist da, das hier zu erwähnende "Last Supper - Die Henkersmahlzeit".

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Martyman

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Frech-fröhlicher französischer Film mit lustigen Dialogen, klasse Darstellern und viel Kritik an der französischen Politik. Dazu ein schöner Soundtrack; kurzum: ein typisch französischer Film - ansehen!

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Tampopo

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Traumhaft schön gespielte, geistreiche Beziehungskomödie, die sich unverkrampft Liebe, Sex, Politik, Religion annimmt, und der es des öfteren geradezu perfekt gelingt vollkommene Momente zu erschaffen in denen man lächelnd eine Träne verdrückt.

Hab nun Lust La Mer zu hören

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Tampopo

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Ne nicht wirklich, dafür kenne ich zu wenig von ihm. Könnte sich aber mit deinem Link ev ändern... Danke!


Iamthesword

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Gerne.


cecile

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Bewertung7.0Sehenswert

Französische Filme sind nicht meine Welt, aber der hier war sehr nett. Die weibliche Hauptdarstellerin kann was, wird leider in die Pixie-Girl-Ecke geschoben, aber irgendwie positiv und intelligenter als bei anderen Werken (Zooey Deschanel *hust*). Der Männliche ist einfach klasse.
Insgesamt ein unterhaltsamer Film, der es schafft, nicht in Klischees abzurutschen!

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zmpfl

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Bewertung7.5Sehenswert

Französischer Film hoch 2.

Intelligent und teilweise superwitzig, doch die Protagonistin ist mir streckenweise zu anstrengend gewesen:
So dermaßen unangepasst, "crazy" und, ähm, "spontan", daß ich sie im richtigen Leben wohl nach 5 Minuten entnervt an die Wand geklatscht hätte... :).
Aber natürlich ne Bombe im Bett, der man zwangsläufig (als Mann) mit Haut und Haaren verfällt...
Naja, französisch halt.
Mehr hätte ich nicht ertragen, aber so bleibt der Film auf der guten Seite.

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Ichundso

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Bewertung9.0Herausragend

"Ich bin am 22. März 61 geboren worden. Das wundert mich, denn soweit ich weiß, haben meine Eltern nie miteinander geschlafen."

Was für ein Fest. Was für ein Mundwinkelzerrer. Was für ein Film. Unausgewogene politische Standpunkte auf Culture Clash beim Abendessen auf die vielleicht lustigsten Holocaust-Gespräche überhaupt. Der Name der Leute ist ein intelligentes, gewitztes und unsagbar komisches Stück französisches Kino, das die gute Laune in den Zuschauer hineinschlägt wie Jack Nicholson seine Shining-Axt. Über Charaktere, in die man sie über die 100 Minuten immer mehr verliebt, transportiert der Film nicht nur einige sehr wichtige Gedanken über die globalisierte Welt, sondern auch das wunderbare und eigentlich vollkommen unkitschige Gefühl der frischen Verliebtheit. Ein Film wie (Vorsicht! Arg übler Vergleich!) ein Mädchen im Sommerkleid, dass zu den ersten Sonnenstrahlen des Tages durch blumige Wiesen und Wälder hüpft, nur ohne das doofe an dem Gedanken. Hmm. Vielleicht sollte ich das wirklich nochmal überdenken.

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chmul_cr0n

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Lustig, cool und süß. :>

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MartinAusBerlin

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Bewertung5.5Geht so

Der Film hat gute Ideen, aber streckenweise ist er doch etwas langweilig.

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Schloøpselcki

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Jacques Gamblin und Sara Forestier begeistern als ProtagonistInnen in einem wichtigen Film, der, obwohl oftmals leicht und witzig daherkommend, durchaus zu ergreifen weiß und sein Potenzial voll ausnutzt. Fast schon Satire mit Kultstatus.

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Wumz

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

"Eigentlich ficke ich nur mit Typen vom rechten Flügel"

Einen Film der die Themen Holocaust und Missbrauch thematisiert, den will nicht jeder sehen der mal eben die locker leichte Unterhaltung sucht. Bei "Le nom des gens" kann trotzdem jeder zugreifen, denn genau das macht den Film aus, seine lockere Leichtigkeit. Der Film hat eine gewisse Botschaft für eine offene und tolerante Gesellschaft, nimmt sich selber dabei aber nie zu ernst und ist einfach liebenswert lustig. Die Charaktere des Films sind herrlich, allen voran Bahia Benmahmoud von der das obige Zitat stammt. Sie hat halt ihre ganz eigene Idee, wie sie die Welt verbessern will. Ein wirklich toller Film und irgendwie klar das er aus Frankreich kommt.

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Markbln

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Stimme dir zu. Ich finde es bezeichnend und bewundernswert zugleich, wie Frankreich mit diesen Themen umgeht. Mich hat der Film prächtigst unterhalten, auch wenn er in der zweiten Hälfte etwas abflacht.


strangelet

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Eine politisch korrekte Botschaft kann jeden Film versauen, und eine romantische Komödie mit politisch korrekter Botschaft klingt nach einem extrem gefährlichen Projekt. Aber "Der Name der Leute" gerät nie auch nur annähernd in Gefahr, zu verkitschen oder den erhobenen Zeigefinger vor sich her zu tragen, sondern ist einfach nur locker, witzig und originell.

Wahrscheinlich bringt er auch seine Botschaft rüber, aber das merkt man kaum. So soll es sein.

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U-Turn

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Bewertung7.0Sehenswert

Intelligent gemacht, nicht unsympathisch, manchmal etwas überdreht und albern. Vielleicht auch etwas kitschig. Insgesamt aber ganz nett.

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CowVirus

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Bewertung7.0Sehenswert

Der Name der Leute ist für mich der Inbegriff des französischen Films. Gut inszeniert, experimentierfreudig, sympathisch und über weite Strecken zum Brüllen komisch (der Arsch-kratz-Witz). Dem gegenüber steht die Tendenz, alle Nase lang ins Lächerliche abzugleiten und an einigen Stellen schlicht dämlich zu sein. Der Zwiespalt zwischen Kunstfilm und Schmonzette, zwischen gewagt und bieder - zwischen gut und beschissen...das ist für mich französischer Film.

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SgoTscH

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Du hast Nase lang gesagt. :>


CowVirus

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Ich sag so einiges.


Kana

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Bewertung7.5Sehenswert

Ich bin traurig wegen der Hummer... Das Leben eines Hummers ist doch genau soviel Wert wie ein Krebsleben!? Der Kapitalismus sagt, ein Hummer ist mehr wert als ein Krebs - nicht die Natur... Also ist es besser sieben Krebse zu retten als drei Hummer, nich wahr? Aber wieviele Krabben gibt es für sieben Krebse..?

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TerminatorCHRIS

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Gutes Zitat. Hat mich auch bewegt.



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