Der Name der Leute

Le nom des gens (2010), FR Laufzeit 103 Minuten, FSK 12, Komödie, Kinostart 14.04.2011


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7.8
Kritiker
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7.5
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67 Kommentare
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von Michel Leclerc, mit Jacques Gamblin und Sara Forestier

Der Name der Leute ist eine Komödie mit Sara Forestier und Jacques Gamblin über eine politische Aktivistin, die ihren ganzen Körper für ihre Anschauungen einsetzt.

Handlung von Der Name der Leute
Bahia Benmahmoud (Sara Forestier) steht für ihre politischen Überzeugung ein: Die überzeugte Linksaktivistin schläft denn auch mit politisch Andersdenkenden, um sie von ihren Idealen zu überzeugen – mit durschlagendem Erfolg. Bis sie Arthur Martin (Jacques Gamblin) kennenlernt…

Hintergrund & Infos zu Der Name der Leute
Der Name der Leute erhielt bei der Césars-Verleihung 2011 den Preis für die beste Hauptdarstellerin und das beste Original-Drehbuch. Der Film war insgesamt in vier Kategorien nominiert.

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails Der Name der Leute
Genre
Romantische Komödie, Satire, Komödie
Zeit
Gegenwart
Ort
Frankreich, Paris
Handlung
Alternativer Lebensstil, Bekehrung, Bewegung, Blanker Busen, Eltern, Elternhaus, Erotische Ausstrahlung, Freie Liebe, Ideal, Ideologie, Judentum, Konservativ, Liebe, Linke, Manipulation, Nackte Frau, Nacktheit, Nymphomanie, Politik, Polygamie, Promiskuität, Sex, Sex im Fahrstuhl, Sexuelle Obsession, Überzeugung
Stimmung
Geistreich, Sexy, Witzig
Zielgruppe
Pärchenfilm
Verleiher
Warner Bros./X-Verleih
Produktionsfirma
Canal+, Delante Films, Karé Productions, Région Ile-de-France, TF1 Films Production, TPS Cinéma

Kommentare (50) — Film: Der Name der Leute


Sortierung

8martin

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Bewertung3.5Schwach

Die Grundidee von der linken Frau, die mit allen Faschos schläft, um die zu bekehren, ist ganz nett. Und über weite Strecken kann der Film auch unterhalten. Dabei schwankt er zwischen Sexklamauk und Ernsthaftigkeit, zwischen Lehrstück und Liebesklamotte hin und her. Manchmal geht der Tiefgang zu tief, so tief, dass er brummt. Wenn bei jüdischen Eltern nicht das Wort ‘Lager‘ oder ‘Ofen‘ verwendet werden darf, ist das weder lustig noch unterhaltsam. Sara Forestier gibt diese Bahia recht unverklemmt und hüllenlos. Sie versteht sich als politische Hure und es dauert bis fast zum Ende des Films bis der biedere Vogelseuchenforscher Arthur (Jacques Gamblin) zu ihr sagt ‘Verschwinde aus meinem Leben!‘. Das hat der Zuschauer die ganze Zeit schon gedacht. Als der Handlung der Saft ausgeht, kommen noch solche Anhängsel wie Ehe und Geburt. Das wirkt etwas aufgesetzt. Auch als Bahia nach einem Fick mit einem Araber plötzlich als Muslima mit Schleier daherkommt, beeindruckt das kaum. Eher schon die Tatsache, dass der echte Jospin als Überraschungsgast auftritt. Ein netter Einfall der Regie ist es, wenn Arthur oder Bahia als Kinder beziehungsweise Jugendliche neben sich stehen und mit sich selbst reden oder mit ihren Eltern. Die sind Einwanderer und/oder Mischlinge und haben sich in Frankreich integriert. Diese, wie es heißt, ‘hybride Vitalität‘ ist ein ehrenwerten Ansatz: Namen sind Schall und Rauch und wenn die Menschen sich öfters abstammungsmäßig vermischen würden, gäbe es nur Mischlinge. So einfach ist das. Gut gemeint ist auch daneben.

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TakaTukaLand

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Kurzweilig und sehr lustig, etwas durchgeknallt und unterhaltsam absurd, mit viel linker Selbstironie und sympathisch ausuferndem Faschismus-Begriff ;) Und mit einem Cameo-Auftritt von Lionel Jospin, wen's interessiert.

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brainchild

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Bewertung7.5Sehenswert

Extrem beeindruckend, wie offen und unverkrampft man doch mit politischen Anschauungen, Vergangenheitsbewältigung und Sexualität umgehen kann, wenn man denn nur will. 'Le nom des gens' nimmt sich zum Aufhänger, wie sehr allein schon unser Name unsere Identität bestimmt und weitet diese Identitätsfrage immer weiter aus hin zu einem erstaunlich subversiven Statement über Nationalitäten und Gutmenschtum, das aber zugleich unverschämt charmant daherkommt. Das Drehbuch ist wahnsinnig inspiriert und Sara Forestier spielt so süß wie sexy und gegen Ende wird es dann auch noch angemessen rührig. Und mir fallen jetzt kaum noch Adjektive ein. Chouette!

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aimee

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Bewertung7.5Sehenswert

Wenn ich groß bin, heirate ich mal einen französischen Film.

(Die haben ein Talent Geschichten zu erzählen, das ist einzigartig.)

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Ruste

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Bewertung7.5Sehenswert

Keine Angst vor französischen Komödien! Diese hier lohnt sich wirklich. Die Hauptdarstellerin ist einfach nur bezaubernd, die Erzählweise originell und komisch. Der Film macht Spaß und ist dabei unaufdringlich intelligent.

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Lena_Skywalker

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Bewertung7.5Sehenswert

Der Film ist einfach nur köstlich. Etwas überzogen (aber dadurch sehr komisch), herrlich unverkrampft, politisch, regt einen zum Nachdenken an.

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TerminatorCHRIS

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Bewertung7.0Sehenswert

Ein rührender und sympathischer Franzosenfilm mit poltischen Hintergründen.

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fliegendreck84

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Bewertung9.0Herausragend

Wer "Fabelhafte Welt der Amelie" mag - wird diesen Film lieben! Damit ist alles gesagt! Wunderschön verträumt, humorvoll, verliebt und ein bisschen dramatisiert - einfach schön!

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Mr. Pink

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Die flippige, extrovertierte Baya Benmahmoud steht politisch links, schläft aber nur mit Männern aus dem rechten Lager, wobei der Begriff 'Fascho' bei ihr ein dehnbarer ist, um diese umzupolen. Das ist eine witzige Ausgangslage, dient dieser entzückenden, vielseitigen, wundervollen, französischen Komödie aber natürlich nur als Aufhänger. Dahinter geht es um viel mehr, Herkunft, Identität, das Aufeinandertreffen verschiedener Kulturen, Religion, Politik, zwischenmenschliche Krisen. Ernste Themen, wie Missbrauch oder der Holocaust werden frech, aber immer mit Bedacht behandelt und trotz Anflügen von Melancholie bleibt diese originelle, klug geschriebene, offenherzige Ode an die Menschlichkeit immer locker und humorvoll. In Hauptdarstellerin Sara Forestier kann man sich auch vergucken, wenn man nicht dem rechten Flügel entstammt, weil sie einfach Ausstrahlung hat und mit ihrer charmanten, kessen Art überzeugt. Und ganz nebenbei ist "Le nom des gens" auch noch ein schöner Liebesfilm.

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Nebelung

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Bewertung1.0Ärgerlich

Der absolute Schwachpunkt bleibt die weibliche Hauptfigur, deren zweifelhafte Orientierung (direkt von der selbsthassenden Mutter übernommen) absolut niemals in Frage gestellt wird, sondern stattdessen ihre absonderliche Spleenigkeit karikiert wird, was dann als "originell" verkauft wird.

Sie ist ständig am nerven. "Fascho hier", "Fascho da", wer das lustig findet...na ja.
Die komödiantischen Einlagen wirken dabei als schlechtes Feigenblatt einer gnadenlos lächerlichen Weltverbesserungsbotschaft in dessen Zentrum das teilweise wirklich dümmlich daherkommende Weibsbild steht, die mit ihrer Penetranz wirklich sehr unangenehm an die Protagonistin von dem berüchtigen "Happy Go Lucky" erinnert.

"Die einzigen die inzwischen verdienen Franzosen zu sein, sind die Ausländer."

"Auschwitz? Aber das ist doch genial! Du bist Jude, ich bin Araberin. Wir haben viele Tote in der Familie, wegen den französischen Bullen!"

Das ist nicht lustig und wirkt nie lustig, sondern einfach nur verblödet. Ihre OneWorld-Endziel fasst die identitätslose Selbsthassende einmal im Film zusammen: "Wir müssen alle miteiander schlafen, damit es noch mehr Mischlinge gibt! Weißt du warum? An dem Tag, wo es nur noch Mischlinge gibt, kommt der Frieden auf Welt zurück! Die Mischlinge sind die Zukunft der Menschheit!"

Teilweise wird auf „Der Name der Leute“ die Bezeichnung Satire angewendet. Doch weitaus intelligenter und ehrlicher ist da, das hier zu erwähnende "Last Supper - Die Henkersmahlzeit".

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Martyman

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Frech-fröhlicher französischer Film mit lustigen Dialogen, klasse Darstellern und viel Kritik an der französischen Politik. Dazu ein schöner Soundtrack; kurzum: ein typisch französischer Film - ansehen!

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Tampopo

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Traumhaft schön gespielte, geistreiche Beziehungskomödie, die sich unverkrampft Liebe, Sex, Politik, Religion annimmt, und der es des öfteren geradezu perfekt gelingt vollkommene Momente zu erschaffen in denen man lächelnd eine Träne verdrückt.

Hab nun Lust La Mer zu hören

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Tampopo

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Ne nicht wirklich, dafür kenne ich zu wenig von ihm. Könnte sich aber mit deinem Link ev ändern... Danke!


Iamthesword

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Gerne.


cecile

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Bewertung7.0Sehenswert

Französische Filme sind nicht meine Welt, aber der hier war sehr nett. Die weibliche Hauptdarstellerin kann was, wird leider in die Pixie-Girl-Ecke geschoben, aber irgendwie positiv und intelligenter als bei anderen Werken (Zooey Deschanel *hust*). Der Männliche ist einfach klasse.
Insgesamt ein unterhaltsamer Film, der es schafft, nicht in Klischees abzurutschen!

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zmpfl

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Bewertung7.5Sehenswert

Französischer Film hoch 2.

Intelligent und teilweise superwitzig, doch die Protagonistin ist mir streckenweise zu anstrengend gewesen:
So dermaßen unangepasst, "crazy" und, ähm, "spontan", daß ich sie im richtigen Leben wohl nach 5 Minuten entnervt an die Wand geklatscht hätte... :).
Aber natürlich ne Bombe im Bett, der man zwangsläufig (als Mann) mit Haut und Haaren verfällt...
Naja, französisch halt.
Mehr hätte ich nicht ertragen, aber so bleibt der Film auf der guten Seite.

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Ichundso

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Bewertung9.0Herausragend

"Ich bin am 22. März 61 geboren worden. Das wundert mich, denn soweit ich weiß, haben meine Eltern nie miteinander geschlafen."

Was für ein Fest. Was für ein Mundwinkelzerrer. Was für ein Film. Unausgewogene politische Standpunkte auf Culture Clash beim Abendessen auf die vielleicht lustigsten Holocaust-Gespräche überhaupt. Der Name der Leute ist ein intelligentes, gewitztes und unsagbar komisches Stück französisches Kino, das die gute Laune in den Zuschauer hineinschlägt wie Jack Nicholson seine Shining-Axt. Über Charaktere, in die man sie über die 100 Minuten immer mehr verliebt, transportiert der Film nicht nur einige sehr wichtige Gedanken über die globalisierte Welt, sondern auch das wunderbare und eigentlich vollkommen unkitschige Gefühl der frischen Verliebtheit. Ein Film wie (Vorsicht! Arg übler Vergleich!) ein Mädchen im Sommerkleid, dass zu den ersten Sonnenstrahlen des Tages durch blumige Wiesen und Wälder hüpft, nur ohne das doofe an dem Gedanken. Hmm. Vielleicht sollte ich das wirklich nochmal überdenken.

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chmul_cr0n

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Lustig, cool und süß. :>

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MartinAusBerlin

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Bewertung5.5Geht so

Der Film hat gute Ideen, aber streckenweise ist er doch etwas langweilig.

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Schloøpselcki

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Jacques Gamblin und Sara Forestier begeistern als ProtagonistInnen in einem wichtigen Film, der, obwohl oftmals leicht und witzig daherkommend, durchaus zu ergreifen weiß und sein Potenzial voll ausnutzt. Fast schon Satire mit Kultstatus.

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Wumz

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

"Eigentlich ficke ich nur mit Typen vom rechten Flügel"

Einen Film der die Themen Holocaust und Missbrauch thematisiert, den will nicht jeder sehen der mal eben die locker leichte Unterhaltung sucht. Bei "Le nom des gens" kann trotzdem jeder zugreifen, denn genau das macht den Film aus, seine lockere Leichtigkeit. Der Film hat eine gewisse Botschaft für eine offene und tolerante Gesellschaft, nimmt sich selber dabei aber nie zu ernst und ist einfach liebenswert lustig. Die Charaktere des Films sind herrlich, allen voran Bahia Benmahmoud von der das obige Zitat stammt. Sie hat halt ihre ganz eigene Idee, wie sie die Welt verbessern will. Ein wirklich toller Film und irgendwie klar das er aus Frankreich kommt.

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Markbln

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Stimme dir zu. Ich finde es bezeichnend und bewundernswert zugleich, wie Frankreich mit diesen Themen umgeht. Mich hat der Film prächtigst unterhalten, auch wenn er in der zweiten Hälfte etwas abflacht.


strangelet

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Eine politisch korrekte Botschaft kann jeden Film versauen, und eine romantische Komödie mit politisch korrekter Botschaft klingt nach einem extrem gefährlichen Projekt. Aber "Der Name der Leute" gerät nie auch nur annähernd in Gefahr, zu verkitschen oder den erhobenen Zeigefinger vor sich her zu tragen, sondern ist einfach nur locker, witzig und originell.

Wahrscheinlich bringt er auch seine Botschaft rüber, aber das merkt man kaum. So soll es sein.

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