Die Luftbrücke - Nur der Himmel war frei

Die Luftbrücke - Nur der Himmel war frei (2005), DE
Laufzeit 90 Minuten, FSK 12, Drama

admin edit edit group memberships sweep cache
3.1 Kritiker
5 Bewertungen
Skala 0 bis 10
3.5 Community
170 Bewertungen
6 Kommentare
Diesen Film bewerten
Bewertung löschen
noch nicht bewertet

von Dror Zahavi, mit Heino Ferch und Bettina Zimmermann

Als die Russen am 24. Juni 1948 sämtliche Versorgungswege nach Berlin blockieren und das Stromnetz lahm legen, stehen auf einen Schlag knapp drei Millionen Menschen ohne Lebensmittel, Kohle und Medikamente da. Der amerikanische General Lucius D. Clay setzt sich für die eingeschlossene Berliner Bevölkerung ein und sorgt für die Errichtung einer “Luftbrücke”. In den folgenden 11 Monaten gelingt den westlichen Alliierten eine logistische Meisterleistung, die bis heute einzigartig in der Geschichte ist.

1944 wird Alex Kielberg zur Front eingezogen, kurz darauf gilt er als gefallen. Nach Kriegsende gelingt es seiner Frau Luise, als Kellnerin im US-Casino des Flughafens Tempelhof unterzukommen. Der Job ist wichtig für sie, da sie sich und ihren 12-jährigen Sohn Michael allein ernähren muss, auch wenn ihr Verwandte und Bekannte unter die Arme greifen. Ihre Mutter Clara, die im Ostsektor lebt, steht ihr ebenso zur Seite wie ihre Freundin, die Friseuse Leni, und ihr Nachbar, der Kohlenhändler Prenzke. Auf die Flirtversuche der US-Soldaten geht Luise aus Rücksicht auf Michael gar nicht erst ein. Nur widerstrebend lässt sie sich von Leni zu einem Treff mit den beiden Piloten Harry und Jack überreden. Während Leni und Harry sich spontan verlieben, funkt es zwischen Luise und Jack nicht. Als die Russen die Versorgung des Westteils der Stadt durch Sperrung aller Zufahrtswege blockieren, erwägt Präsident Truman zunächst den Abzug der Amerikaner. General Lucius D. Clay dagegen verspricht Bürgermeister Ernst Reuter Hilfe über eine “Luftbrücke”. Er zieht General Philipp Turner hinzu, der früher bereits eine ähnliche Aktion durchgeführt hatte. Turner macht Luise zu seiner Sekretärin – und verliebt sich in sie. Obwohl sich Luise anfangs dagegen sperrt, fühlt sie sich auch bald mehr und mehr von Turner angezogen und gibt schließlich ihren Widerstand auf. Als Micha seine Mutter und Turner bei einem Rendezvous überrascht, reagiert er verstört und läuft davon. Unterdessen sind die überlasteten Piloten Tag und Nacht im Einsatz, Unfälle bleiben nicht aus: Der Zusammenprall zweier Maschinen auf der überfüllten Landebahn kostet Harry das Leben. Leni ist verzweifelt – die beiden wollten heiraten. Während Turner die Luftbrücke weiter stabilisiert und Reuter seinen historischen Appell an die Westmächte richtet, meldet sich plötzlich Alex nach drei Jahren russischer Gefangenschaft zurück. Doch Alex ist verändert: Er ist in sich gekehrt. Im Krankenhaus Neukölln, wo er seine Stelle als Arzt wiederbekommt, stürzt er sich in die Arbeit. Luise will ihre Ehe retten, auch wenn Alex nach den traumatischen Kriegserlebnissen sehr reserviert ist. Sie hat sich mit Turner auf ein rein berufliches Verhältnis geeinigt, das beiden schwer fällt. Aber als Leni einen Selbstmordversuch unternimmt, flüchtet sich Luise vor Verzweiflung erneut in Turners Arme. Indes spitzt sich die politische Lage dramatisch zu: Die Russen versuchen zunehmend, die Manöver der “Luftbrücke” zu stören. Jack und Harrys Nachfolger Richard Handerson geraten immer häufiger ins Visier russischer Kampfjäger. Clay macht den Russen deutlich, dass die Amerikaner im Ernstfall auch Atomwaffen einsetzen würden. Die Drohung wirkt, die Situation entspannt sich. Alex fürchtet eine Tuberkulose-Epidemie in Berlin und fordert von Reuter und Clay Medikamenten-Lieferungen aus den USA, die Turner organisiert. Doch der Winter, der zuverlässigste Verbündete der Russen, steht vor der Tür. Die Flugmanöver werden für Jack und Handerson immer riskanter …

  • Die Luftbrücke - Nur der Himmel war frei - Bild 6450599
  • Die Luftbrücke - Nur der Himmel war frei - Bild 6450613

Mehr Bilder (3) und Videos (0) zu Die Luftbrücke - Nur der Himmel war frei


Cast & Crew


Kritiken (1) — Film: Die Luftbrücke - Nur der Himmel war frei

MartinSchwarz: zitty MartinSchwarz: zitty

Kommentar löschen
1.5Ärgerlich

Was hat dieses TV-Machwerk hier verloren?

Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten


Kommentare (5) — Film: Die Luftbrücke - Nur der Himmel war frei

Kommentar schreiben
Sortierung

L-viz

Kommentar löschen
Bewertung0.5Schmerzhaft

Eine besonders primitive Liebesschnulze. Diesmal haben sie also die Berlinblockade ausgegraben und uns leicht verdaulich serviert. Der Rest ist aber tatsächlich nur Schleichwerbung für die US-Boys.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Isolation

Kommentar löschen
Bewertung0.0Hassfilm

Okay, ich muss meine Meinung revidieren, denn "Aliens vs. Predator" ist nicht der schlechteste Film. Es ist dieses Werk, keines Punktes würdig, keines Wortes wert. Dieser bombastische Komposthaufen ist nicht nur voller geschichtlicher Fehler, sondern auch - wir lieben Sat1 - voller Kitsch.
"Die Luftbrücke" ist einfach ein riesen Haufen Scheiße - ganz frisch.
P.S. Diese Meinung können Sie auch gerne auf alle anderen Sat1 Filme übertragen und auch gerne kopieren.
P.P.S. Okay: "Aliens vs. Predator" ist auf seine Art beschissen und "Die Luftbrücke" auf eine andere Art und Weise.

bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Ichundso

Kommentar löschen
Bewertung2.0Ärgerlich

Naiver Sat1-Klischeequatsch mit grauenhaften Schauspielerleistungen und einer Geschichte, die jedem Egoshooter in Sachen Originalität nachsteht.
Unkreativ, uninspiriert, langweilig. Es reicht.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

AgentGuhl86

Kommentar löschen
Bewertung5.0Geht so

Sie sehen ein Sat1-Historienpathos! Deutsche Geschichte scheint im Fernsehen ein sehr beliebtes Thema zu sein und wird dementsprechend regelmäßig im TV-Format aufbereitet. Was dabei allerdings auf der Strecke bleibt, ist das halbwegs korrekte Abbilden der historischen Geschehnisse. Im Mittelpunkt von "Die Luftbrücke" stehen ein General, seine Geliebte und ihre Familie, was das individuelle Leid in relativ vielen Schichten ablichtet. Historische Hauptprotagonisten, wie Ernst Reuter, Stalin, Truman, etc. sind mal eben Beiwerk und bekommen kurze 1-Minuten-Szenen, in denen mal eben geklärt wird, was die politische Agenda ist. Dabei sind die Amerikaner die ruhmreichen Helden und die Russen (wer hätte es gedacht?) die Bösen, die alles einfach nur blockieren! Das eine historische Betrachtung etwas differenzierter vonstatten gehen sollte, ist kein Geheimnis und wird einem solchen Film zum Verhängnis. Ich selbst habe nicht allzu viel Wissen über die Geschehnisse in den Nachkriegsjahren, aber das muss auch nicht sein, um eine solche Aussage treffen zu können.
Damit ist nicht gesagt, dass der Film einen schlechten Unterhaltungswert hat. Eigentlich wird man schon unterhalten - trotz schmalzigen Inhalts, trotz hölzerner und von Synthetik überschäumender Dialoge, trotz bescheidenen Schauspieltalents (lediglich Ulrich Tukur nimmt man einige Bemühungen gerne ab), trotz überspitzt inszenierter Dramatik.
"Die Luftbrücke" ersetzt keinesfalls das Geschichtsbuch/die Geschichtsbücher - nicht mal deren Umschlagabbildungen und ich hoffe nicht, dass dieses Werk in irgendeiner Dokumentation je als historisch wertvolle Quelle genannt wird. So tat es nämlich der WDR einmal mit "Die Flucht" und da war lediglich ein herzhaftes Kopfschütteln drin!

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten

AgentGuhl86

Antwort löschen

Übrigens ist die Laufzeit des Films hier falsch angegeben. Er geht ca. 126 Minuten.


Munin

Kommentar löschen
Bewertung2.0Ärgerlich

Rosamunde Pilcher für "Möchtegern Geschichtslehrer".

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Kommentar schreiben

Fans dieses Films mögen auch