Doomsday - Tag der Rache

Doomsday (2008), GB Laufzeit 108 Minuten, FSK 18, Actionfilm, Science Fiction-Film, Drama, Thriller, Kinostart 12.06.2008

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6.3
Kritiker
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6.1
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von Neil Marshall, mit Emma Cleasby und Paul Hyett

Ein tödliches Virus, “The Reaper” genannt, hat Hunderttausende von Menschen befallen. Um eine Pandemie zu verhindern, entscheidet sich die britische Regierung, eine riesige Sperrzone einzurichten. Infizierte werden von ihren Mitmenschen isoliert, Schottland wird vom Rest der Welt abgetrennt – für immer. Gigantische Mauern und militärische Bewachung sollen verhindern, dass die zum Tode Verurteilten weitere Menschen anstecken. Keiner kommt hinein, keiner darf heraus. Wer es dennoch versucht, wird erschossen. Die Menschen bleiben ihrem Schicksal überlassen, ohne Kontakt, ohne Hilfe. 30 Jahre später scheint die Katastrophe vergessen. Zwar ist noch immer Schottland von der Welt abgeschnitten, aber niemand will wissen, was hinter den Mauern und Sicherheitsschleusen wirklich passiert. Zu den Überlebenden gibt es keinen Kontakt. Doch dann geschieht, womit niemand mehr gerechnet hat – ein neuer Fall einer Infektion, mitten im dicht besiedelten London. “The Reaper” ist wieder da. Der Schlüssel, das Virus zu bekämpfen, aber liegt in Schottland in den Händen Dr. Kanes (Malcolm McDowell), der es geschafft hat, dass nicht alle, die sich infizierten, gestorben sind. Eden Sinclair (Rhona Mitra) nimmt den waghalsigen Auftrag an, mit einem Elite-Team in der Sperrzone nach Dr. Kane zu suchen…

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler

Kritiken (10) — Film: Doomsday - Tag der Rache

Julio Sacchi: Das Manifest

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7.0Sehenswert

Objektiv ein peinliches Generde. Marshall geriert sich hier als ultimativer Fanboy, der aus dem Fundus seiner 80er-Lieblingsfilme ein hanebüchenes Rambazamba zusammenklaut. Das Ganze peppt er statt mit Atmosphäre und Spannung lieber mit ultrabrutalem Geschmadder auf. Tiefpunkte: eine deplatzierte Mittelaltersequenz und eine unerträgliche Bühnenperformance der Glasgow-Kannibalen, die allen Ernstes "Spellbound" von Siouxsie sowie - jawoll - "Good Thing" der Fine Young Cannibals durchlaufen läßt. Noch penetranter ist nur noch die Taufe der Nebenfiguren: Da läuft ein Miller und ein Carpenter rum. Tyler Bates versucht mit seiner Musik anfangs einen auf Letzteren zu machen, zieht sich dann aber doch nur auf elendes, 100mal gehörtes nichtssagendes Getöse zurück.

Aber meine Fresse, hat das Teil Bock gemacht. Bis auf erwähnte Hänger ein feines Dauerfeuer mit einer starken Rhona Mitra mittendrin und einer großen Zahl memorabler Momente. Ein großer Spaß dank des nicht zu unterschätzenden Talentes an der Regie und einigen guten Einfällen. Definitiv einer meiner Favoriten 2008.

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Stryke: inderzange.de

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7.5Sehenswert

Wirklich hart zusammengeklaut, aber ich steh nun mal auf solche Filme.
Wer auf tolle Action, Frauen und bisschen Splatter steht und auf eine dichte, nachvollziehbare Story verzichten kann, der ist mit dem Film genau richtig.

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Hausmeister: Nerdtalk.de

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6.0Ganz gut

[...] Das nenne ich mal „Outbreak“ im ganz großen Stil. Einfach mal so ein Drittel der britischen Insel mit einer hohen Mauer vom Rest zu separieren ist schon recht utopisch. Doch wer ei „Doomsday“ auf einen realistischen Thriller hofft, wird nach dem Film enttäuscht sein. Wer hingegen eine wilde Mischung aus Filmen wie „Die Klapperschlange“, „Mad Max“ und – jaja, richtig gehört – „Der Herr der Ringe“ sehen will, der bekommt hier was er begehrt. [...]

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Flibbo: Wie ist der Film?

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6.5Ganz gut

Schade, dass Neil Marshall, der sich durch "The Descent" als Genie erwies, sich bei seinem neuen und bisher größten Projekt dem ausgelutschten Genre des Virus-Endzeit-Horrors zuwandte. Doch nicht so schnell - was er daraus machte ist ein irres Spektakel mit vielen zelebrierten Splatterszenen, die im weiteren Verlauf wirklich guter Action weichen, und zahlreichen verrückten Einfällen. Marshall bedient sich ungeniert bei verschiedenen bekannten Action- und Horrorstreifen und mixt damit einen unsinnigen, aber unterhaltsamen Cocktail, der das Publikum gnadenlos spaltet.

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Rochus Wolff: freier Journalist

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7.0Sehenswert

Die Apokalypse bricht über Schottland herein und bietet Neil Marshall reichlich Gelegenheit für einen unterhaltsam-überdrehten Actionstreifen mit viel Blut und ohne Hirn.

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Synopsis: zeitgeist Print & Online

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4.5Uninteressant

Wilde Mixtur aus Endzeitproduktionen à la "Klapperschlange" oder "28 Days later", angereichert durch eine Prise hypem Mittelalterflair. Das reicht aber nicht für einen wirklich fesselnden Filmbeitrag, zu müde ist der Abklatsch.

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Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin... Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin...

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9.5Herausragend

Der Stil ist beeindruckend: Ganz im Gegensatz zum heute modischen amerikanischen Folter- und Ekelhorror a la "Saw" und "Hostel" ist "Doomsday" kein Film, der sich am Sadismus weidet, sondern ein Werk voller Humanität und Tiefgang. "Doomsday" ist ein gradliniger Thriller, endlich mal wieder. Kühl und klar, ohne Schnörkel, ohne jene ganzen Ornamente, die das Mainstream-Kino heutzutage so schwerblütig machen, weil man keine Zielgruppe ausschließen, jedem Geschmack noch irgendeine "Identifikationsfigur" bieten möchte. Diese Selbstbeschränkung ist seine Stärke.

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Strikerth

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Ich sehe da keinen Stile...bin ich blind?!


mj1978

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9,5 ??? haben die nen anderen film gesehen???


Evie: www.inderzange.de

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8.0Ausgezeichnet

Also ich muss sagen, der Film war super. Es hat einfach Spaß gemacht sich das Fest an Action anzusehen, dazu noch das Auto und die Frau, genial!!

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mj1978

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genial??? lach.... was für ein sarkasmus


alviesinger: bummelkino

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8.0Ausgezeichnet

Innovatives Storytelling liefert Marshall mit „Doomsday“ beileibe nicht ab. Seine Geschichte ist eine schamlose Kopie des John Carpenter-Klassikers „Die Klapperschlange“. Was den anspruchslosen B-Film hingegen auszeichnet ist die Kurzweiligkeit, die schnellen Schnitte und die Referenzen an filmische Meilensteine wie „Mad Max“, „Aliens – die Rückkehr“ oder „Armee der Finsternis“. Zudem besitzt Marshall den nötigen trockenen Humor, der in seiner Überzeichnung Fragen der Moral oder Logik einfach fies weglächelt. „Doomsday“ ist eine wilde Achterbahnfahrt für Erwachsene, die einen guten Magen benötigen, denn Marshall lässt die eindimensionalen Charaktere gnadenlos knüppeln, köpfen, ballern und hacken. Over the top – übertrieben, überzogen und ein Riesenspaß, den man nicht Ernst nehmen sollte.

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Mr.Vengeance: Lost In Imagination

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8.0Ausgezeichnet

würde gerne wissen was für einen Film mein Vorredner gesehen hat. Neil Marshall's Film scheint es nicht zu sein.

Dieser ist trotz einiger Eingeständnisse an den Mainstream ein rundum akzeptables Teil geworden. Hätte nicht gedacht das man aus so vielen guten alten Filmen einen guten neuen Film machen kann. Das kleine Konzert bremst den Film in der Mitte zwar aus, ansonsten habe ich den Film aber (auch wegen der 80er Jahre Optik) sehr genossen. Tolle Verfolgungsjagd, die zeigt, wie groß Marshall sein kann, wenn er will. Im Grunde ist DOOMSDAY genau dass, was GRINDHOUSE hätte werden können.

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Kommentare (101) — Film: Doomsday - Tag der Rache


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makemyday

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Bewertung4.0Uninteressant

ein punkt für Emma Cleasby. der rest is crab.

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Poor Boy

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Bewertung5.5Geht so

Kann mich leider den begeisterten Kommentaren meiner Freunde hier nicht anschließen.Ich weis auch nicht,nach ca 60 min war der Ofen bei mir aus.Dabei fing der Film eigentlich gut an und machte Hoffnung auf eine großartige Geschichte,gewürzt mit heftigen Splatter und Actionszenen.Man bekommt auch einiges zu sehen aber irgendwie verliert sich das ganze in einer blöden Story.Es fängt wie Resident Evil an,dann gibts ein bisschen Klapperschlange,dann gehts auf einmal ins Mittelalter um dann wieder ein wenig von The Fast and the Furios im Mad Max Stil zu zeigen.Ein bunter Mix der nie weis was er will.Mir hat das nicht gefallen auch wenn es teilweise derb zur Sache geht.Ich war zum Schluss sehr enttäuscht,hat mir doch die erste Stunde recht gut gefallen.

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Poor Boy

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Selbstverständlich uncut.Den Schnittbericht kenne ich.Aber auch die Fassung rettet in meinen Augen den Film nicht.Vor allem die Szenen mit diesen Punkertypen fand ich lächerlich.Und als auf einmal diese Ritter auf ihren Pferden auftauchten war das Ding für mich gelaufen.


Murphante

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;-) ... joahr überrascht war ich auch ... ich schau ihn mir mal die Tage nochmal an ;-)


VIGILANTE84

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Bewertung10.0Herausragend

Welch endgeile Spassgranate!!!!Man nehme ‘‘Die Klapperschlange‘‘ , ‘‘Resident Evil‘‘ , ‘‘Land of the Dead‘‘ , ‘‘Timeline‘‘ und ‘‘Mad Max‘‘ , werfe sie alle in einen topf und heraus kommt : Doomsday
Spektakuläre und zugleich schwarzhumorige Kills die an Badassness kaum noch zu übertreffen sind ,ne ordentliche schippe Gore mitsamt ganz leichter Splattereinlagen ,eine stylishe Kamera die wiederholt tolle Einstellungen und Blickwinkel einfängt ,ordentlich choreografierte Actionszenen und ‘n paar Gags die einfach nur Kultfaktor besitzen.(‘‘Stehst du auf Schmerzen??-Dann hab ich was für dich!!‘‘ )
Mittendrin eine knallharte ; und abgesehen von ihrem perfekten Aussehen ;geheimnisvoll/charismatische Rhona Mitra . Es gibt zwar noch andere Amazonen die den Job hätten machen können ,aber ehrlich gesagt will ich in der Rolle der Eden Sinclair auch niemand anderen sehen,da die schöne Rhona dieses spezielle Etwas mitbringt…...dass eine Frau diesmal die Heldin ist die Grundidee mag zwar nicht neu sein ,ist dennoch erfrischend anders und in diesem speziellen Fall auch sehr gerne gesehen.
Dass der gute und überaus fähige Neil Marshall(The Descent ,Centurion) Regie führt merke ich dem Ganzen an und das bringt zusätzliche Sympathiepunkte für diesen geilen Endzeit Genre Mix der nicht bloss schnell zur sache kommt,sondern diesen Kurs auch weiterhin noch konstant hält .Für Leerlauf ist hier nur wenig Platz und auch die ruhigeren Szenen wissen zu gefallen. Und auch die Musik sei es nun der score von Tyler Bates der zunehmend besser wird oder die perfekt gewählte songauswahl ,allen voran ‘‘good thing‘‘ untermauert meine Bewunderung für ‘‘Doomsday‘‘.Die Szene mit der Kannibalenparty kann ich mir wirklich unendlich oft anschauen ,zumindest bis gespeist wird…..In einer anderen Review wurde Doomsday passenderweise als Edeltrash bezeichnet und dem kann ich nur beipflichten……
Mal schauen ob der sich nicht sogar noch zu meinen Alltimern mausert…..Potential dafür ist schonmal verstärkt vorhanden.
Noch ein kurzes wort zur BD:in den Tageslichtszenen übertrumpft diese scheibe was alleine Plastizität angeht Referenzmaterial wie zb Avatar mit leichtigkeit – selbst bei diagonnalen a la 60 zoll…….

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Poor Boy

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Ich kaufe schon seit langem viele meine Filme in Österreich oder der Schweiz.Dieses Theater mit der Zensur in Deutschland ist ja echt zum kotzen.


VIGILANTE84

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also meine Unrated aus Österrich hat mich schlappe 15 euro gekostet.....wer das vergnügen/privileg hatte die ungekürzte kinofassung zu sehen,der wird mit dieser unrated nicht zwingend glücklicher WEIL :die zusatzszenen betreffen nur dialogerweiterungen und keinerlei(!) verschärfte gewaltszenen
Allerdings sind sämtliche kaufversionen deftigst gekürzt und somit sollte man durchaus auf besagte Unrated greifen


craax

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Bewertung5.5Geht so

Warum dies? Der Vollständigkeit wegen?
„Seuchenfilm“ – nö. Irgendein Vorwand wird gebraucht, um eine erbarmungslose Emma Peel-Variante der Reihe nach in heikle Situationen zu schicken. Das ist blöd! Denn der Vorwand, als solcher erkennbar, nutzt die gegebene reale Möglichkeit ab. Schade drum.

Habe mich umgetan: bei Filmfans scheint es einen offenliegenden Trend zu geben, diesem Film den Status eines Kombi-Verschnittes verschiedener Klassiker der Genres, vor allem fußend in den 80‘ziger Jahren, zu geben,- Mad Max, Klapperschlange, >Splatter<, ein bißchen Zombie, „I am Legend“ und ‚Underworld“‘, ein bißchen 28 Days Later (sind aber nicht Achtziger‘). Und diese scheinen den Film durchaus zugleich zu durchschauen und als Vertreter seiner Art zu akzeptieren – wenn auch nicht unbedingt zu mögen. Sie bescheinigen vielfach eine gewisse Qualität des zusammengeklauten Zitatenschatzes-, eine Lust an Bilderopulenz,- unerheblich nicht hierhergehörige Logikabsentia um stringenter Verfolgung des Action-Fadens willen. So wollen wir den satten Fans diesen Film lassen – bitten aber um eines:
Das nächste Mal bitte keine gute Idee hernehmen um sie hintergründig billig zu ruinieren – dafür gibt es doch auch schlechte.
Die guten Ideen laßt bitte für die guten Filme über.

Wo sollen diese denn sonst ihr Kerngerüst hernehmen,- wenn längst schon alles, wegen ein bißchen Tu-nicht-Gut-Herumgemache,- beschmutzt ist?

Die Endzeit war nicht übel –aber für die Fans solcher Art Filme geht die Kontinuität ihres Kinosessel-Postaments über das Ende aller Zeiten hinaus. Für sie ist immer >Doomsday< - ihre Enkel werden noch in hundertfünfzig Jahren den fünfhundertdreiundsechzigsten Untergang des Menschengeschlechtes bequem aus der Vogelperspektive verfolgen und vor- und zurückspulen können. Heißt: wem die Welt ständig untergeht,- dem kann sie nie mehr wirklich – ein letztes Mal – untergehen können.

Was aber,- wenn die Katastrophe nicht nur plausibel stattfinden kann? – Wie sollen Thomas Mann und Einstein und Schweitzer mit weltweiten gehörlos-Deutschen von den Folgen der Hitler’schen Machtübernahme reden,- wenn diese die drohenden Trümmerruinenstätten von Berlin Hamburg Köln Dresden sich schlichtweg nicht realisieren können,- weil es noch niemals zuvor Luftkriege mit Bombenflugzeugen gegeben hat? Das war nicht vorstellbar?

Wer schon zuviel vorgestellt hat, verliert mitunter das Gefühl für das Nächstwahrscheinliche. Wer dreimal lügt, dem glaubt man nicht, und wenn er auch die Wahrheit spricht...alarmiere nicht aus Spaß die Rettungswehr, sonst rufst du im Notfall vergebens - oder so ähnlich.

Also wirklich: die Leute, die nur aus Spaß Filme machen,- sollten doch ein wenig Respekt zeigen. Die Clowns möchten doch stets die rote Pappnase aufbehalten. Das ist eine Frage der Clowns-Ehre. Und tut niemandem weh.
Weh tut es erst dann, wenn ehrbare Leute, die sich anziehen,- reden und den Anschein geben von Seriosität,- sich letztendlich wie herauszufinden- dorftrottelige Hirntote benehmen. Das ist enttäuschend!
Clowns, wie Hofnarren, dürfen fast jedes Thema berühren und zur Hand nehmen. Sie dürfen nur die unsichtbar gezogene Grenze zur Majestätsbeleidigung nicht überschreiten,- indem sie den Respekt verlieren. Sie müssen zu ihrem Clown-Sein stehen. Nur dann geschieht ihnen nichts.

Die Clowns der Unterhaltungsbranche Film haben den Respekt längst verloren. Und das tut uns allen nicht wohl.
Wenn Sie die Unterhaltung in Ihrem Leben erst als zweckfreien Selbstwert installiert haben,- haben Sie offensichtlich nichts wahrhaft Ernstes mehr zu erledigen. Aber das stimmt nicht:

Es gibt schon noch ein, zwei heikle Punkte, die bearbeitet werden müssen,- bevor wir zur Unterhaltung wieder übergehen dürfen. Bis dahin sollten wir der Unterhaltung beiwohnen wie ein griechisches Publikum zum Beispiel Aristophanischen Komödien, welche, im Grenzbereich, ihren Ursprung aus religiösem Ritus gerade eben immer noch nicht leugnen konnten:
Haben wir es dagegen erst zu einem Gladiatoren-Publikum der römischen Arenen gebracht,- Splatter um des Splatters willen,- anhand realer Schlachtereien (ein Golfkrieg ist nur ein Reflex der drängenden Bilderflut unseres Kopfes), können wir uns, das gilt heute noch, deren weiteres (Publikums-)Schicksal bereits vor-imaginieren: und das war kein christliches. Ein Christentum kommt vor dem Fall. Hups!- Prost! -Gesundheit. Jungbrunnen. Und alles was dazugehört.

Zeigen Sie Respekt. Clown bleibt Clown.
Damit ist nicht zu spaßen.

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Grabüüü

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Bewertung7.5Sehenswert

Objektiv betrachtet ist Doomsday wahrlich kein Meisterwerk, sondern fällt wohl in die Kategorie unterer Durchschnitt.
Trotz allem habe ich mich zumindest beim ersten mal anschauen bestens unterhalten gefühlt.
Entscheidend sind hier besonders die persönliche Vorlieben, steht man auf endapokalytische,trashige Filme mit einem guten Maß an Gewalt, so kann man an Doomsday durchaus seine Freude haben.
Also einfach paar Freunde einladen,Kasten Bier kaltstellen und den Fernsehr anschmeißen. Nach paar Bierchen kann man dann auch getrost über die diversen Story- und Logikfehler hinwegsehen und den Film genießen.

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lieber_tee

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Bewertung7.5Sehenswert

Neil Marshalls großspuriger, maßlos-überdrehter Endzeit-Kracher rast wie eine filmische ADHS-Zeitmaschiene durch die 80er, eine flapsig-frickelige Lobhudelei an Perlen vergangener Filmzeiten.
Flitzt man während des Streifens mal kurz aufs Klo und fletzt sich dann mit Chips, Dope und Bier wieder in den Sessel, kann es sein, das "Doomsday" schon wieder, komplett sein Setting und Genre gewechselt hat.
In den Klapperschlangen-Bronx-Straßen wird ein brutales Billy-Idol als MTV-Popp-Star gefeiert, eine barbarische Amazone prügelt sich einäugig durch Geheimgänge ins Mittelalter, trifft dort schlagkräftig auf den Herrn der Ritter um sich dann einen schrillen Showdown mit Mad-Maxchen auf der Autobahn, im coolen Porsche, zu liefern.
Irrwitzig hohes Tempo, ordentlicher Blutdurst und grimmig-alberner Humor, so mag ich "erwachsenes" Action-Kino.
Das diese Kasperle-Theater-Mixtur so hanebüchen inhaltslos ist, seine Kreativität vornehmlich aus dem ab-filmen bekannter Motive besteht verhindert aber bei mir dem Film die Absolution zu erteilen. Zudem finde ich Hauptdarstellerin Rhona Mitra zwar sehr sexy aber auch wenig charismatisch.
In letzter Konsequenz schaue ich mir (nüchtern) dann doch lieber (wieder) die Originale an.

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freakualizer

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Mmmkay.. Dann tu ich mir den wohl doch mal an.


jacker

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Wenn man ein witzig doofes Trash-Mashup aus mindestens 15 anderen Filmen erwartet, dann kann man das. Aber unbedingt Uncut besorgen, ist in DE mal wieder hart zensiert worden!


Heng Snoup

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Bewertung7.5Sehenswert

doomsday erinnert mich ein wenig an das videospiel "rage" und den letzten "mad max" - teil. auch dort sind viele erdbewohner wilde verrückte kerle, die nichts anderes im kopf haben als einem den schädel einzuhauen und sogar die post-apokalyptische atmosphäre ist sehr ähnlich.
um jetzt nicht abzudriften aber zurück zum film.

der anfang ist wirklich gut, auch wenn er etwas überladen wirkt; hier zeigt sich dann auch direkt, dass es nicht zimperlich zur sache geht. selbst mir, als extrem abgehärterter bursche, taten manche szenen beim zugucken weh, speziell die grillszene in der mitte des films.

nachdem das einsatzteam hinter die mauer geschickt wurde, hatte ich auf mutanten gehofft, die leider nicht kamen. hätte irgendwie besser zur düsteren stimmung zu beginn des films gepasst. aber naja. das, was dann kam, war auch in ordnung.
die story in "doomsday" ist jetzt generell ziemlich hannebüchen, aber auch nicht dass, worauf es ankommt. worauf hier wert gelegt wird, sind harte kämpfe mit möglichst viel verstümmelung. die überdrehten charaktere der überlebenden jenseits der mauer tragen stark dazu bei, dass sich eine post-apokalyptische endzeitatmosphäre breit macht, auch wenn die charaktere selbst nicht sehr tiefgründig sind.
die gute atmosphäre wird auch recht gut gehalten, allerdings wirken die szenen mit den rittern unfreiwiilig komisch, passt irgendwie nicht zum stil des films, auch wenn die idee eigentlich recht realistisch ist. dadurch wird der film dann etwas ins lächerliche gezogen.

das ende gestaltet sich zwar ein wenig absurd, da die entscheidung der hauptdarstellerin irgendwie nicht nachvollziehbar ist, aber egal, schwamm drüber, da gibt es schlimmeres... wie die ritter.

die überdrehte dastellung von charakteren und die blutige gewaltdarstellung machen aus "doomsday" einen wirklich guten actionfilm, von dem man allerdings keine emotionale tiefe oder ähnliches erwarten darf, sondern ganz einfach nur stumpfe, brutale action.

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lieber_tee

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Das meinte ich, ich mag den Film auch.


Heng Snoup

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achso, dachte das wäre im negativen sinne gemeint :D


ezemeze

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Bewertung4.0Uninteressant

Die Idee an sich, den Hadrian's Wall als Limes gegen einen Virus neu aufleben zu lassen, ist toll. Die Umsetzung bei dem ganzen Film ist aber echt eine herbe Enttäuschung: Mangelnde Inspiration für das Costume und Make-Up Department sorgen dafür, dass der Film wie ein Abklatsch von Mad Max mit dem dazugehörigen Irokesenfrisuren, dem LackLederFetisch und den getönten Spitzen eigentlich 1:1 übernommen wurde....Sowas von 80's, man möchte sich die Tränen von den Schulterpolstern wischen. Und der Film wird blöder und immer blöder. Vergeudete Chance, ein wirklich guter PostApo zu werden. Der Film hat mich gerickrolled... :(

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Reaper13

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vorgemerkt

Das Virus erinnert mich an meinen Nickname...Und an meinem Spitznamen...Allein schon das macht den Film sehenswert! :D (Für mich zumindest).

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ziggiziegler

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Bewertung6.5Ganz gut

Die Story ist ausgelutscht, der Film hat auch einige dicke logische Fehler...aber hey, in dem Film geht s um Action, Töten, Verfolgungsjagden und Explosionen, so ein Film braucht keine perfekte Story.
Ich finde er ist gut gemacht, gegen Ende etwas trashig, aber alles in allem ein guter Film.

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nico.klingspohn.9

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

die allte is geil xD

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chmul_cr0n

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Bewertung1.0Ärgerlich

Hat den IQ eines John-Carpenter-Films und die Coolness eines behinderten Truthahns.
Ist also nicht mal irgendwas. Außer dumm.

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ProsperDune

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Bewertung3.0Schwach

Wüstes 70/80er-Actionfilm-Konglumerat mit Endzeitpsychopathen und Mittelalterfreaks vernichtet und versatzstückelt sich selbst zu einem apokalyptsischen Nichts. Der Tag der Verdammnis wird dämlich!

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Nicki Minaj Lover

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Bewertung3.5Schwach

warum so eine tolle Aufmachung ?
das macht den Film auch nicht besser ...

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JackoXL

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Bewertung4.5Uninteressant

Was hätte das für ein netter Film werden können. Ich habe nicht so viel erwartet, kann man auch nicht. Schon nach wenigen Minuten riecht das alles nach schon dutzende Male gesehen, vollkommen zu recht. Das ist der Stoff, aus dem gute B-Movies gemacht werden, die Hoffnung hatte ich noch. Dafür scheint Neil Marshall auch der richtige Mann. Von "The Descent" konnte man auch nicht viel erwarten und der war so verdammt gut. Der war eine große Genrehoffnung, leider konnte er das nicht beweisen. Am Anfang noch ganz passabel, wird "Doomsday" immer belangloser und gegen Ende sogar echt nervig. Statt schmoderigen B-Movie Charme geht das in Richtung "'Underworld-Action-Mir-Doch-Egal-Kram". Die deutlich geklauten, aber immer noch als interessant eingestuften Ansätze verlaufen im kompletten Desinteresse. Mit dem Potential wird so schlurig und einfallslos umgegangen, sehr schade.
Hat mich kein Bißchen gejuckt (ab etwa der Hälfte), bis dahin war ich ganz gut dabei. Das verhindert eine schlechte, aber noch deutlicher eine befriedigende Wertung.

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niceeddy

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Und ich habe zu meiner Verteidigung zu sagen, dass der Film 3,90 in der Videothek gekostet hat und ich schnell handeln musste, bevor er weg war. ;-)


Hartigan85

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Hallo zusammen, schön, dass du wieder da bist, lieber Tee :). Zum Film hab ich meins schon gesagt, kann euch aber nur empfehlen, den Kommentar von crab, den ich auch schmerzlichst hier bei MP vermisse, durchzulesen. Der ist sehr gut und trifft ziemlich genau meine Einschätzung zum Film (natürlich nur Uncut).


Baumkopf Holzfaust

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Bewertung2.5Ärgerlich

Ich denke, dieser Film begründet ein neues Genre: Filme, die mit jeder Minute immer dämlicher werden. Was als Virus-Endzeit-Dystopie in Europa anfängt endet als Mad Max in Schottland. Das ist so hirnrissig, das tut so weh, dass man die Filmemacher verklagen möchte...

....gerade kracht ein Bentley durch einen Bus, ohne einen Kratzer zu bekommen....ah ja...okeeeee....

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gibtsnet

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Bei mir hat der Werbefilm für Bentley funktioniert ^^ ich hätt gern so einen Wagen! ... das wars aber auch schon, was bei dem Film klappt!


Grohacke

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Bewertung7.0Sehenswert

Vor allem wegen Mitra.

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Uwe B.B.B.

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Bewertung5.5Geht so

Unterhaltsamer Sci-Fi-Trash. Rhona Mitra ist allemal sehenswert.

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HulktopF

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Bewertung6.5Ganz gut

ab den part wo ein ritter auftaucht wurds mir echt zu blöd.

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SpikeRT66

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Bewertung9.0Herausragend

Einer meiner absoluten Lieblingsendzeitstreifen!

Der Film switcht quasi übergangslos zwischen verschiedenen Genres. Man könnte teilweise meinen man guckt sich hier einen Zeitreisefilm an. Zusammen mit der gekonnt in Szene gesetzten Action ensteht dadurch nie Langweile.

Es ist einfach absoluter Edeltrash der gleichzeitig irgendwie eine Hommage an Klassiker wie "Die Klapperschlange" oder "Mad Max" darstellt. Kann ich mir immer wieder anschauen!

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