Easy Money
Snabba Cash (2010), SE/US Laufzeit 124 Minuten, FSK 16, Kriminalfilm, Thriller, Kinostart 15.09.2011
7 Bewertungen
Skala 0 bis 10
240 Bewertungen
18 Kommentare
Keine
von Daniel Espinosa, mit Joel Kinnaman und Matias Padin
Die Schicksale dreier Männer treffen im Milieu der schwedischen Drogenmafia aufeinander: Der attraktive aber mittellose JW (Joel Kinnaman) hat immer Geldprobleme, da der BWL-Student gern mit der Stockholmer Schickeria in teuren Clubs feiern geht und seinen reichen Freunden ein High-Society-Leben vorgaukelt. Da könnte Easy Money, leicht verdientes Geld, Abhilfe schaffen. Dies wittert er, als die albanische Mafia ihn bittet, für einen bevorstehenden Kokain-Schmuggel die Finanz-Abwicklung zu übernehmen. Dazu begibt sich der unerfahrene JW in kriminelle Kreise und beginnt ein gefährliches Doppelleben. Hier kreuzen sich auch die Wege von JW und Jorge (Matias Padin), der aus dem Gefängnis ausgebrochen ist und Schweden verlassen will. Jorge ist nicht nur die Polizei auf den Fersen – er wird im Auftrag der jugoslawischen Mafia von Mrado (Dragomir Mrsic) verfolgt.
Daniél Espinosas Thriller Easy Money – Spür die Angst ist der erste Teil einer Trilogie. Mit Matias Padin Varela, Dragomir Mrsic und Fares Fares ist der Cast international besetzt. Easy Money – Spür die Angst lief 2011 in Schweden sehr erfolgreich und wurde mit drei nationalen Filmpreisen geehrt.
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Cast & Crew
- Genre
- Gangsterfilm, Kriminalfilm, Thriller
- Zeit
- Gegenwart
- Ort
- Stockholm
- Handlung
- Auftragskiller, Doppelleben, Drogendealer, Geldnot, Kokain, Mafia, Mann-Frau-Beziehung, Reichtum, Taxifahrer
- Stimmung
- Spannend
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Kritiken (6) — Film: Easy Money
René Claßen: Filmdienst René Claßen: Filmdienst
Kommentar löschenUm der Motivation seiner Figuren auf den Grund zu gehen, stellt Regisseur Daniel Espinosa bisweilen sogar den Plot in den Hintergrund – zurecht, denn insbesondere die komplexe Psychologie der Akteure macht den Film aus, zumal sie dem Thriller nie im Wege steht.
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Rupert Sommer: Radio Köln Rupert Sommer: Radio Köln
Kommentar löschenMit amerikanischen Gangsterfilm-Vorbildern, etwa "Scarface" oder "Heat", kann der Film mühelos mithalten, was vor allem an der cleveren Figuren-Dramaturgie liegt. Befragt zum wichtigsten Spannungsmoment seines Films, verriet Daniel Espinosa, dass ihm ein Publikum wichtig sei, "das die Seiten wechselt und seine Sympathie für eine der Figuren bereut".
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Thomas Engel: programmkino.de Thomas Engel: programmkino.de
Kommentar löschenEines ist sicher: Was hier abgeht ist Kino von der besten Sorte. Vielleicht ist es arg klischeehaft, dass nur Balkanesen als Verbrecher herhalten sollen – vom späteren JW abgesehen -, aber die Milieuschilderung, das Tempo, die bestens verzweigte Handlung, das flott geschriebene Drehbuch, die perfekte Regie, die Kämpfe, der dazugehörige Lärm, das musikalische Gedröhn, das alles ergibt einen erstklassigen, in Skandinavien sehr erfolgreichen Kracher und für Liebhaber des Genres einen Genuss.
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Michael Meyns: programmkino.de Michael Meyns: programmkino.de
Kommentar löschenDie Charakterisierung dieser Figuren ist nicht immer frei von Klischees, bekannte Motive wie der Aussteiger, der noch einen letzten Deal durchziehen will oder der harte Kerl, der angesichts eines Kindes weich wird, kann „Easy Money“ nicht vermeiden. Doch das lässt sich angesichts der Stärken des Films verschmerzen. Zum einen ist das die kosmopolitische Besetzung, vor allem aber die visuelle Umsetzung, die in rasanten Breitwandbildern eine flirrende Atmosphäre vor allem des Nachtlebens Stockholms vermittelt. Die ja ursprünglich fürs Fernsehen gedrehten Filme der „Milleniums“-Trilogie sehen im Vergleich zu „Easy Money“ sehr konventionell aus. Ein starkes Stück Genre-Kino, packende, mitreißende Unterhaltung.
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Lida Bach: f.lm, weltexpress, kino-zei... Lida Bach: f.lm, weltexpress, kino-zei...
Kommentar löschenVon Anbeginn ist Espinosa hautnah an seinen Charakteren, bis nur deren eigener Mikrokosmos existiert und die Motive, die ihn lenken. Am Ende steht das Wasser allen bis zum Hals und raubt im fulminanten Schlussakt Protagonisten und Zuschauern gleichermaßen den Atem.
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alviesinger: bummelkino
Kommentar löschenEin Krimi aus Schweden. Und nein, der Kommissar ist kein geschiedener Säufer. Nein, der Ermittler ist kein Frauenschwarm und Journalist, der zusammen mit einem finsteren Goth-Chick aufgesetzt komplizierte Fälle löst. „Easy Money“ ist die immens erfolgreiche Bestseller-Verfilmung eines Krimis ohne Ermittler, ja fast ohne Polizei. Vielmehr steht das organisierte Verbrechen im Mittelpunkt. Die Akteure sind Araber, Serben, Albaner und ein Schwede, der ein Doppelleben zwischen illegalen Machenschaften und Luxusleben in der schwedischen Oberschicht führt. Daniel Espinosas Film ist ein großartiges Epos über Freundschaft, Gier und Verrat. Die Thematik und Heransgehensweise, gerade in Bezug auf die Subkultur, erinnern an Dominik Grafs letztjähriges TV-Highlight „Im Angesicht des Verbrechens“. Espinosa gelingen unheimlich spannende Sequenzen. Das ist staubtrocken, einfach straight, inszeniert. Der Mann braucht für seinen düsteren Krimi keine aufgesetzte Coolness, die sich bei Guy Ritchie bereits nach dem zweiten Film abgenutzt hatte und den Briten in eine ewige Dauerschleife verbannte. Espinosa zeigt ein Schweden wie es manche verträumte Skandinavien-Romantiker nicht sehen möchten: Ein anonymer Großstadtmoloch und heruntergekommene Sozialbauten. Die Figuren tummeln sich in dreckigen Stundenhotels, in die Inga Lindström noch keinen Fuß reingesetzt hat. „Easy Money“ ist skandinavisches Gangsterkino mit Dejan Cukic („In China essen sie Hunde“) und Fares Fares („Kops“). Die Nordeuropäer zeigen, dass sie direkte Vergleiche mit der nordamerikanischen Traumschmiede nicht scheuen müssen.
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Kommentare (12) — Film: Easy Money
Cayopei Mon, 13 May 2013 20:44:07 -0000
Kommentar löschenSehr gelungener Thriller, bei dem sich die Wege von einem nach schnellem Geld gierendem Wirtschaftsstudenten (Joel Kinnaman), einem entflohenen Häftling, der über familiäre Verbindungen einen riesigen Kokainschmuggel vorbereitet sowie einem Geldeintreiber der serbischen Mafia, der sich unerwartet um seine kleine Tochter kümmern muss, kreuzen. Toll gespielt und mit durchaus plausiblen Charakter- und Storyentwicklungen.
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Co-Pilot Wed, 03 Apr 2013 14:29:30 -0000
Kommentar löschenSchwierig zu Bewerten für uns...
Die Story und ihre Schlüssigkeit ist definitiv top. Überraschend.
Die Schauspieler zu Bewerten fällt da schon schwerer, schlecht ist niemand - aber irgendwie konnte ich mit keinem Sympathien aufbauen :( Alle bauen Schei..., jeder bekommt auch seine "Packung" dafür. Aber so läufts auch halt in diesen Kreisen...
Ich kam mir ein wenig wie in einem Gerichtssaal vor, wo ein Zeuge eine Geschichte erzählt und diese vor meinem geistigen Auge abläuft - oder wie ein Fisch im Aquarium der sich das rege Treiben hinter seiner Glasscheibe anschaut ;)
Es ist ein ja fast schon als "Millieustudie" zu bezeichnender Movie, welcher mich durch seine Dynamik & Ausgeklügeltheit in Kombination mit überraschend guten Akteuren & guter Story, die knapp 2Std Laufzeit haben relativ kurz erscheinen lassen. Ein gutes Zeichen :)
Aber trotz allem hat mich der Film nicht so "richtig" überzeugen können, weshalb? Ich weiss es nicht. Wäre es eine US-Produktion hätte ich mich evtl etwas besser dabei gefühlt(?) Man wird es nie erfahren ;)
Fazit:
Wie jeder Movie startete auch Easy Money bei mir mit 5,0 neutralen Punkten. Up´s & Down´s ergeben dann meine Endbewertung. Easy Money geht mit spannenden, actionreichen & überraschenden 6,5 Punkten in the books.
*sehenswert*
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dbeutner Fri, 04 May 2012 12:08:07 -0000
Kommentar löschen"Snabba Cash" ist in gewisser Weise die schwedische Antwort auf die Pusher-Trilogie. Wohlgemerkt: Die spezifisch schwedische Antwort. Der dänische Humor fehlt, und dass "JW" zur glitzernden Gesellschaft der reichen und schönen Blonden gehören will, auch dass ist halt mehr sauberes Schweden als dreckiger dänischer Untergrund. Und dennoch: Sehen wir den Untergrund. Dass in Skandinavien die Stereotypen der Drogenringe sich immer sehr ähnlich sehen und meistens zumindest auch etwas mit Serben, Albanern oder anderen "aus dieser Ecke" zu tun haben - naja, geschenkt.
Im Zentrum steht schon JW, dessen schüchterne Art auch sympathische Züge hat, der als Person aber psychisch doch ziemlich neben der Spur lebt, eine Art "Magnus Gäfgen, wenn er kein Kind umgebracht hätte". Student der Wirtschaftswissenschaften, im Wesentlichen mittellos, aber feiert gerne teuer. Und das führt am Ende... zu nichts Gutem...
Die Darsteller sind auf üblich-hohem skandinavischem Niveau, die Bilder deutlich über Fernseh-Niveau, der Ton mitunter gewaltig (leider mal wieder etwas unausgeglichen, ich hasse diese Toningenieure, die ultralaute Disko-Beats neben Flüsterlautstärke legen, so dass man ständig die Lautstärke nachregulieren muss), Abzüge gibt es fürs Storytelling: Die Verhältnisse sind eigentlich gar nicht so komplex, aber wer hier mit wem und gegen wen, das wird beim ersten Sehen nicht unbedingt so erklärt, dass es sehr zugänglich ist. "Scheinkomplex". Da ich bei meiner Erstsichtung auch schon sehr müde war, hatte ich nach etwa der Hälfte abgebrochen, beim zweiten Mal konnte ich dann besser aufpassen, da ich ja schon wusste, wer am Ende mit wem oder von wem gejagt oder...
Kommt natürlich nicht an Pusher ran, dazu möchte Snabba Cash einfach selbst zu gerne bei den schönen und teuren mitspielen. Schlägt aber, auch der Vergleich liegt ja nicht soo fern - skandinavische Trilogie - das Milleniums-Gedöns ganz locker, wobei ich das auch wirklich schwach inszeniert fand (halt Fernseh-Unterhaltung).
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JackoXL Mon, 30 Apr 2012 15:50:28 -0000
Kommentar löschenEin unterkühlter, stimmungsvoller Schwedenkrimi, der (zumindest für mich) etwas Anlaufzeit braucht. Richtig Tempo nimmt der Film über die gesamte Laufzeit kaum auf, kann an bestimmten Stellen dennoch Wucht erzeugen. Dieser Tempomangel ist auf eine seiner Stärken zurückzuführen: Die Charaktere erweisen sich als vielschichtig. Da gibt es nicht "den oder die Guten", oder "den oder die Bösen". So richitg "gut" ist niemand, die zahlreichen "Bösen" erscheinen menschlich. Das sorgt nicht unbedingt für Symphatie, lässt sie aber sehr realistisch wirken. Dafür sorgt auch die durchgehend pessimistische Stimmung, von Gangsterschick ist nichts zu spüren. Die Handlung fordert ein gewisses Maß an Aufmerksamkeit, spricht in der Regel dafür, dass hier keine 08/15 Krimistory runtergespult wird.
Vielleicht fehlt "Easy Money" zum großen Wurf noch die ganz besonderen Momente, dieser gewisse Kniff, der den Film zu etwas außergewöhnlichen gemacht hätte. Aufgrund seiner gekonnten Inszenierung und der guten Charakterzeichnung ist es zweifellos ein wirklich sehenswerter Film. Sollte die Romantrilogie auch filmisch fortgesetzt werden, bin ich dabei.
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Sascha Aus Hamburg Wed, 11 Apr 2012 19:11:36 -0000
Kommentar löschenHatte eine Vorhersage von 8.5 bekommen, da musste ich den ja schauen. Aber dementsprechend groß ist nun meine Enttäuschung.
Eine absolute Standardstory vom 08/15 Typen der das große Geld möchte, es auf illegalem Wege versucht und durch Verrat am Ende ohne allea da steht.
Es war keine Zeitverschwendung, aber hätte ich ihn nicht gesehen, hätte ich nix verpasst.
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meloxx Mon, 09 Apr 2012 13:21:43 -0000
Kommentar löschenIch bin leider enttäuscht. Ich habe mir von der Story wesentlich mehr erhofft. Dazu fand ich die Kameraeinstellungen/ Bildaufnahmen teils sogar anstrengend. Kurz: große Erwartung, leider schlechte Umsetzung.
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dufagbold Sun, 01 Apr 2012 14:20:37 -0000
Kommentar löschenVorhersage: 9.5 ?!
Der wird auf jeden Fall angeschaut!
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Timur Bayraktar Mon, 19 Mar 2012 22:37:47 -0000
Kommentar löschenFesselnder, authentischer Streifen, der aber duch den etwas ungblaubwürdigen Hauptdarsteller leidet. Zeitweise hätte auch mehr Stimmung erzeugt werden können, aber alles in allem üeraus empfehlenswert.
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Aristokratin Tue, 21 Feb 2012 09:21:19 -0000
Kommentar löschenman muss das Buch lesen!!!
Außerden gibt es 2 weitere Folgen!
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TheWalkingDead Sat, 18 Feb 2012 07:02:17 -0000
Kommentar löschenDer Film hätte richtig episch sein können, aber ich frag mich echt warum der Protagonist Johan nun unbedingt so ein oberflächlicher, unsympathischer Schnösel sein musste, mit dem man (oder ich mich zumindest) nicht ein bisschen indentifizieren kann, selbst wenn er eine Art Entwicklung durchläuft. Dafür 2,5 Punkte Abzug, auch weil der Film recht zuweilen recht gemächlich dahingleitet. Mir ist zudem schleierhaft, was die Frau an ihm gefunden hat, aber egal. Viel interessanter fand ich den Charakter des Mrado, selbst Jorge war wesentlich vielschichtiger. Der Soundtrack war richtig toll, ebenso die Inszenierung. Sehr stilvoll, aber zum Teil exzessiver Gebrauch von Überbelichtung und Wackelkamera. Stimmungsvolles Ende, wenns wirklich ne Triologie wird bin ich gespannt auf die nächsten Teile.
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Rosenblum Mon, 26 Sep 2011 08:54:01 -0000
Kommentar löschenLiebe Kritiker,
das ist doch wohl nicht Ihr Ernst, oder? Es waren die längsten zwei Stunden meines Lebens - und ich weiß noch immer nicht worum es ging. Die banal-sinnlosen Dialoge, die vollkommen konstruierten background-wounds aus dem Scheiße, meine-Hauptfigur-ist-zu-platt-Katalog, der unsympathische Held, für den Geld Lösung, Hoffnung und Lebenssinn ist... Alles war uninteressant und eindimensional!
"clevere Figuren-Dramaturgie"!?!?! Lieber Herr Rupert Sommer, bitte... Und warum sollte ich jemals Sympathien für diesen langweiligen, oberflächlichen Loser empfinden? Nur weil er gut aussieht? Da hat sich bei mir gar nichts gedreht. So wie in dem ganzen Film keine einzige clevere Wendung steckt, was man eigentlich von einem Thriller erwarten muss.
Michael Meyns: "packende, mitreißende Unterhaltung" - Wo?! WO?!
Und warum kommt die Blondine am Ende ins Gefängnis? Das muss doch eine Art Krankenschwester-Syndrom sein, oder? Meine Frau hat sich im Kinosessel gekrümmt. Blond, doof und stand by you're man... Vielen Dank, Herr Espinosa.
Die Schauspieler sind teilweise gut. Drehbuch, Regie und vor allem die ich-möchte-gerne-Lars-von-Trier-sein-Kameraführung sind leider richtig schlecht.
Bitte nochmals ansehen. Gruß
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Prestigeww Mon, 19 Sep 2011 12:08:32 -0000
Kommentar löschenIch kann die begeisterten Kritiken nicht nachvollziehen. Für Vergleiche mit Scarface und Heat fehlen dem Film sowohl die ausgefeilten Dialoge als auch jeder visuelle Stil. Bis auf einen etwas zu ausgiebig eingesetzten Überbelichtungs-Effekt haben wir Tatort-Optik, nicht mehr. Schlimmer ist allerdings, dass der Film die komplette erste Stunde nicht aus dem Knick kommt, da er sich mit Charakterstudien aufhält, die für sich genommen zwar interessant sind, dann aber doch nur wieder im altbekannten Brei aus Verrat, Gier und brüchigen Allianzen münden. Auch das Ende, was nach dem Ende kommt, das nach dem Ende kommt trägt nicht gerade zur Peppigkeit bei.
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