On the Road - Unterwegs
On the Road (2012), BR/FR/GB/US Laufzeit 140 Minuten, FSK 12, Abenteuerfilm, Drama, Road Movie, Kinostart 04.10.2012
21 Bewertungen
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488 Bewertungen
49 Kommentare
Keine
von Walter Salles, mit Kristen Stewart und Sam Riley
On the Road – Unterwegs ist die Kinoadaption des Beatnik-Klassikers von Jack Kerouac aus dem Jahr 1957.
Nachdem sein Vater gestorben ist, lernt der junge Autor Sal Paradise (Sam Riley) den charismatischen Dean Moriarty (Garrett Hedlund), der das Leben in vollen Zügen genießt. Dean überzeugt Sal, gemeinsam quer durch die USA in Richtung Westen zu reisen. Auf ihrem Trip lernen die beiden jungen Männer unter anderem Jane (Amy Adams) und Camille (Kirsten Dunst) kennen, mit denen sie gemeinsam eine wilde Zeit geprägt von Bebop, Jazz und Drogen verbringen.
Hintergrund & Infos zu On the Road – Unterwegs
On the Road – Unterwegs ist ein Film, in dem sogar in den Nebenrollen große Stars zu finden sind. Neben Kristen Stewart (als Moriartys Ehefrau Marylou) sind auch Viggo Mortensen (als Old Bull Lee) und Steve Buscemi zu sehen.
Der Roman ‘Unterwegs’ (OT: On the Road) von Jack Kerouac gilt als das Schlüsselbuch der sogannten Beat-Generation. In einer losen Anlehnung an Tom Sawyer und Huckleberry Finn spiegelte der ungebundene Lebensstil der beiden Außerseiter Sal und Dean das Bedürfnis nach einem alternativen Lebensstil am Ende der 1950er Jahre wieder.
Viele der Figuren des Romans bzw. des Films sind angelehnt an reale Menschen im Umkreis von Jack Kerouac. So gelten neben Sal, der Kerouacs Alter Ego ist, Neal Cassady als Vorbild für Dean Moriarty, William S. Burroughs für Old Bull Lee und Allen Ginsberg für Carlo Marx.
Mehr Bilder (36) und Videos (5) zu On the Road - Unterwegs
Cast & Crew
- Genre
- Abenteuerfilm, Drama, Road Movie
- Ort
- Vereinigte Staaten von Amerika
- Handlung
- Alkohol, Anhalter, Auto, Beat Generation , Besessenheit, Betrunken, Camping, Drogen, Ehefrau, Entdecker, Entlassung aus dem Gefängnis, Ex-Häftling, Faszination, Ferien, Freiheit, Freiheitsdrang, Leben, Lebenserfahrung, Lebensfreude, Nackte Frau, Nackter Mann, Philosophie, Reise, Road Trip, Roman, Schriftsteller, Sehnsucht, Trampen, US-Amerikaner, Unabhängigkeit, Verlust des Vaters, Zigarette, Zugfahrt
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Auf der Suche nach einem Freund fürs Ende der Welt




















Kritiken (17) — Film: On the Road - Unterwegs
Peter Travers: Rolling Stone Peter Travers: Rolling Stone
Kommentar löschenKerouac's halb-autobiographische Novelle sieht auf der Leinwand gut aus, fühlt sich aber seicht an.
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Volker Behrens: Hamburger Abendblatt Volker Behrens: Hamburger Abendblatt
Kommentar löschenOn The Road [ist eine] kleine Enttäuschung. Der brasilianische Regisseur des wuchtigen 'City of God' [...] lässt hier einen Episodenreigen abschnurren, in dem zu oft zu Ähnliches passiert, das Zeitgeist-Phänomen der Beatniks leuchtet nur schwach.
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J. Zylka: Der Tagesspiegel J. Zylka: Der Tagesspiegel
Kommentar löschenUnentwegt unbewegt [...] - obwohl die Protagonisten On the Road sind, bewegen sie sich nicht: Keiner entwickelt sich [...]. So bleiben ein paar Szenen von grandiosen Slim-Gaillard-Konzerten, hübschen, tanzenden Menschen, und aufgebrochenen Benzedrin-Inhalatoren. Na ja. Sehr viel mehr aber ist von den historischen Beatniks womöglich auch nicht hängen geblieben.
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Michael Pekler: Der Standard Michael Pekler: Der Standard
Kommentar löschenDas Schlimmste, was diesem Lebensstoff hätte passieren können, wäre ein herkömmliches Roadmovie gewesen. Dieser Versuchung ist Walter Salles [...] zum Glück nicht erlegen. Stattdessen ist On the Road [...] ein Vignettenfilm geworden. Wie Klebebilder reiht Salles die Erlebnisse des reisenden und dabei ständig in einen kleinen Schreibblock notierenden Dichters (Sam Riley) aneinander [...].
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Diemuth Schmidt: Radio Köln Diemuth Schmidt: Radio Köln
Kommentar löschenDer Film zeigt exotische Drehorte und sich perfekt ergänzende, über sich hinauswachsende Darsteller. [...] Allerdings geht dieser Hochglanzvariante des Buchs schnell die Puste aus - über 140 Minuten trägt sie nicht.
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Dimitrios Athanassiou: moviemaze.de Dimitrios Athanassiou: moviemaze.de
Kommentar löschenSichtlich um Atmosphäre bemüht, schließlich steht und fällt jedes Roadmovie damit, versagt On the Road genau in diesem Punkt über den größten Teil der Zeit.
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Thomas Winkler: fluter Thomas Winkler: fluter
Kommentar löschenDer Film 'On The Road - Unterwegs' versprüht den Charme eines Museums, in das man geht, um einen Blick auf das Buch "Unterwegs" zu werfen, das dort langsam aber sicher im Staub versinkt. Wieder zum Leben erweckt wird der legendäre Roman mit dieser Umsetzung leider nicht.
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Carsten Happe: Schnitt Carsten Happe: Schnitt
Kommentar löschenDer Film [...] läßt fast alles außer Acht, was »On the Road« (das Buch) ausmacht: der Rhythmus der Sprache, das Lebensgefühl von Freiheit und Ziellosigkeit, der Jazz der Bilder.
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Frank Schnelle: epd-Film Frank Schnelle: epd-Film
Kommentar löschenAlles ist liebevoll ausgestattet und erlesen komponiert; die Kostüme sitzen und die Musik elektrisiert. Aber richtig lebendig wird das Ganze nicht.
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Stefan Benz: Echo - Online Stefan Benz: Echo - Online
Kommentar löschenZwar schrillt oft der Jazz auf, doch filmisch fehlt ein Groove, der den Betrachter umschlingen und mitreißen würde. Und lüsternen Jünglingen beim Marihuana-Rauchen zuzuschauen, kann auf Dauer doch grässlich ernüchternd sein.
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P. Wellinski: Filmszene.de P. Wellinski: Filmszene.de
Kommentar löschenAuf der Leinwand erweist sich das Endprodukt nun als schrecklich biederer Bilderteppich. [...] Daher bleibt einem nur die vage Hoffnung, dass mehr junge Leute zum Kerouac Buch greifen als ins Kino strömen.
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Ulrike Frick: BR Ulrike Frick: BR
Kommentar löschenDie Aufnahmen der Landschaften sind wunderschön - aber ihrer Inhaltsleere wegen leider bald so einschläfernd wie Urlaubsfotos von Fremden. [...] Die längste Zeit über verhalten sich die jungen Leute wie gut erzogene Touristen auf der Suche nach dem, was sich der kleine Fritz als wildes, rebellisches Leben in der großen weiten Welt vorstellt.
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Jürgen Kiontke: Jungle World, ai-Journal, K...
Kommentar löschenFicken, Saufen, Musik: Früher machte die Jugend noch was Ordentliches in ihrer Freizeit; nicht immer nur vorm Computer Leute umbringen!
Regisseur Walter Salles möchte an diese glorreiche Zeit erinnern. Und hat Jack Kerouacs großes Buch "On The Road" verfilmt, dass die junge explosive Generation Amerikas nach dem Zweiten Weltkrieg beschreibt: die Beat Generation.
Die industrielle Revolution macht große Schritte, eines ihrer Exponate ist nicht zuletzt die Schreibmaschine - das Angestelltengerät wird für geniale Literatur sorgen. Jugend erobert Kunst. Im Jazz-Club ist’s heiß.
Kerouacs Alter Ego Sal Paradise und sein Freund, der expressive Dean Moriarty, hängen mit ihren Twentysomething-Kumpel in New York herum. Sie suhlen sich in Schnaps, Marihuana, Bebop und Vaterschaftsklagen. Bald schon zieht es Moriarty aber in den Westen. Schriftsteller Paradise, er merkt es schnell, fehlt was: Die rohe Energie des Freundes, dessen Hang bisexuellen Ausschweifungen. Also…
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Christoph Schelb : Outnow.ch Christoph Schelb : Outnow.ch
Kommentar löschenWenn das Buch von Kerouac wirklich eines dieser unverfilmbaren Werke sein soll, dann ist Regisseur Salles beim Versuch gescheitert, dies zu widerlegen.
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Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de
Kommentar löschenDer Film atmet nur in wenigen Szenen die große Freiheit der Straße. Es ist als wenn sein Konzept in Zeiten von Billigflieger von vornherein aufgegeben wurde.
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Thomas Abeltshauser: Ray Thomas Abeltshauser: Ray
Kommentar löschenWenn schon die Protagonisten kein Ziel haben, sollte es wenigstens der Film. Stattdessen schleppt er sich in schönen, viel zu glatten Bildern ziellos vor sich hin.
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Michael Sennhauser: Sennhausers Filmblog Michael Sennhauser: Sennhausers Filmblog
Kommentar löschenFrancis Ford Coppola hat sein Leben lang versucht, den Stoff zu knacken; sein Sohn Roman als Produzent ist nun zusammen mit dem einschlägig vorbestraften Walter Salles definitiv gescheitert.
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Kommentare (32) — Film: On the Road - Unterwegs
MartinJentsch Fri, 19 Apr 2013 11:06:56 -0000
Kommentar löschenSchwierige Kiste...Einerseits 90 Minuten ein passabler Film ohne große Höhepunkte, dann aber grandiose 40 Minuten gegen Ende, die irgendwie auch die lange "Vorlaufzeit" rechtfertigen.
Schon beim Buch war mir teilweise nicht so richtig klar, was und warum da gerade passiert...ähnlich war es beim Film (wie gesagt in den ersten 90 Minuten).
Es ist aber auch einer der Fillme, bei denen man locker danach 2h über alte Zeiten philosophieren kann.
In Summe also eine grundsolide 7,5.
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DieFilmguckerin Tue, 19 Mar 2013 08:33:52 -0000
Kommentar löschenNach dem Tod seines Vaters hängt der junge Beatnik Sal Paradise in den Seilen – bis er den interessanten jungen Mann Dean Moriarty kennenlernt. Rauchend, trinkend und immer auf der Suche nach jungen Mädchen schlagen sie sich zunächst die Nächte um die Ohren, um dann trampend ganz Amerika unsicher zu machen – immer mit dem Notizblock im Anschlag.
Der Film beginnt mit zwei laufenden Beinen auf einer Straße. Vielleicht keine gänzlich neue Idee, um dem Zuschauer klar zu machen, dass er sich im Folgenden mit dem Thema Reise beschäftigen wird, aber für mich persönlich immernoch faszinierend, ja vielleicht sogar hypnotisierend. Reisen, unterwegs sein, weg von zu Hause sein, nicht immer mit Ziel – darum geht es also in diesem Film wie auch schon im gleichnamigen Kultroman des Beatniks Jack Kerouac. Als Zuschauer darf man diese Reisen visuell auskosten: endlose Straßenszenen, tolle Fahrten im Auto, Landschaften so weit das Auge reicht und interessante Personen begegnen uns in diesem Roadmovie. Vor allem die sonst so humorlose Kristen Stewart macht ihren Job ganz gut, passt ihre etwas gelangweilte Miene doch irgendwie ziemlich gut in diesen Film. Die Dame weiß ansonsten auch mit Nacktauftritten und extatischen Tanzeinlagen zu überraschen – sehr nett das Ganze! Auch die anderen Darsteller machen ihre Sache sehr gut und sind angenehm glaubwürdig. Obwohl man am Anfang des Films schön in die Handlung gesogen wird, wird der Film zum letzten Drittel hin immer dröger, die Handlung stagniert auf seltsame Weise und man beginnt sich leider etwas zu langweilen. Schade, wo doch alles mit den laufenden Beinen so gut angefangen hatte! Hervorzuheben ist auf jeden Fall noch die wunderbare Musik, die (logischerweise) eine wichtige Rolle spielt und dem Film eine angenehme Lebendigkeit einzuhauchen vermag.
Aus einem Kultroman einen Film zu machen ist keine leichte Kiste – das merkte in diesem Fall sogar der Autor Jack Kerouac. Schon 1957, also im Erscheinungsjahr des Romans, hatte er genaue Vorstellungen von der filmischen Umsetzung und auch von der Besetzung, so schrieb er Marlon Brando einen Brief mit einem Angebot für die Rolle des Dean Moriarty. Leider gab es nie eine Antwort. 1979 kaufte Francis Ford Coppola die Rechte, der dann viel Zeit und Energie darauf verwandte, einen geeigneten Drehbuchschreiber zu finden – leider ohne Erfolg. Als Coppola “The Motorcycle Diaries” von Walter Salles sah, fragte er ihn als Regisseur an und nach einigem weiteren Hin und Her wegen der Finanzierung stand endlich das Team fest. Walter Salles bereitete sich intensiv auf den Job vor, indem er im Vorhinein einen Dokumentarfilm über “On the Road” drehte, dabei die gleichen Reisen unternahm wie die Romanfiguren und sich mit Beatpoeten unterhielt, die Kerouac gekannt hatten.
Insgesamt gelingt es Regisseur Walter Salles eine dichte und intensive Atmosphäre aufzubauen und das Gefühl von Freiheit, Unabhängigkeit und Fernweh zu transportieren. Die Aufregung vor einer Reise, das Unterwegssein, das Loslassen sämtlicher Alltagssorgen auf den unbekannten Straßen, das Jungsein und das Genießen des Augenblicks – in all diese Gefühlswelten kann sich der Zuschauer fallen lassen.
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freco Fri, 01 Mar 2013 08:40:42 -0000
Kommentar löschenIrgendwie haben mich am meisten auditiven Einstellungen genervt. So z.B. fand ich die Hintergrundmusik (das Konzert und Radioeinspielungen ausgenommen) mehr als unpassend/fehl am Platz/schlecht!
Dann passt diese kindliche Stimme von Sal auch nicht zu seinem Charakter (ist natürlich dann nur die deutsche Synch daran Schuld, aber für ein nochmaliges Ansehen in Originalton reicht mir der Film dann auch nicht).
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CHF Fri, 22 Feb 2013 14:30:39 -0000
Kommentar löschenIm Kino musste man hier den Weckdienst durch die Reihen schicken. Langweilig, belanglos und dröge plätschert das Ganze 140 Minuten vor sich hin. Die 3 Punkte gibt es nur für das gelungene 50er Jahre Ambiente.
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Simon Moon Fri, 22 Feb 2013 18:12:34 -0000
Antwort löschenJa, der plätschert leider so dahin. Dann besser doch "Fear And Loathing In Las Vegas". Ist eher eine unterhaltsame Literaturgeschichtsspielfilmdokumentation fürn LK-Unterricht.
CHF Fri, 22 Feb 2013 23:12:39 -0000
Antwort löschenDen habe ich auch schon angetestet. Bei den Latex Dinos habe ich die Mitgliedschaft gekündigt. Das war dann doch etwas zu fantasievoll. "Zombieland" und "Old Men in New Cars" waren für mich die Hits der Woche. Das ist echte Unterhaltung und dabei muss man auch nicht befürchten, dass man sich vom vielen Gähnen die Schnauze ausrenkt.
Simon Moon Sat, 23 Feb 2013 09:36:49 -0000
Antwort löschenDie Beatniks lassen sich eh eher über Literatur (also sozusagen Bücher)erschliessen.
Simon Moon Sat, 23 Feb 2013 10:02:46 -0000
Antwort löschenOder Drogen.
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Simon Moon Sat, 23 Feb 2013 10:06:40 -0000
Antwort löschenWenn es interessiert (weiß ja nicht was Du erwartet hast), schau mal "The Howl", da funktioniert das. Das Gedicht von Allen Ginsberg verfilmt, das Ende der Beatniks und der Anfang der Hippies. Großartige Dokuspielfilmkunstwasweißichding. Muß man aber mögen.
CHF Sat, 23 Feb 2013 10:47:09 -0000
Antwort löschenBin da zwar etwas skeptisch, aber eine Vormerkung ist es schon wert.
Johnzy Thu, 21 Feb 2013 17:31:42 -0000
Kommentar löschenWunderbarer atmosphärisch dichter Roadtrip der die Lust am Leben weckt...
Erstklassig inszeniert ist "On the Road" dank der grandiosen Symbiose von tollen Bildern, perfektem Soundtrack und der guten schauspielerischen Leistungen ein berauschender Trip ins Amerika der 50er der mich trotz, oder vielleicht dank der Unkenntnis der Literarischen Vorlage über die ganze Länge begeistert und komplett mitgerissen hat...!
*Die 140Minütige Extendedfassung ist für das optimales Erlebnis zu empfehlen...!
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BrittaLeuchner Tue, 19 Feb 2013 16:43:34 -0000
Kommentar löschenGut dass ich vorher Kristen Stewart und das ganze Drumherum nicht kannte. Gut dass ich das Buch vor sooo langer Zeit las, dass ich kaum noch etwas wusste, denn: Dieser Film ist, wenn man mal die 2 oben genannten Punkte einfach ausklammert ein wirklich gelungener Film über die offen bleibenden Fragen in Begegnugen mit Menschen, über die man in seiner eigenen Vergangenheit immer wieder nachsinnt. Vor allem wenn man Zeit seines Lebens neugierig geblieben ist, auf Menschen, auf Zukunft, und auf Vergangenheit. Sicher: das sind vor allem die Aspekte des Buches, neben der Milieustudie, aber sie kommen hier durchaus zur Geltung.
Und ich finde Kristen Stewart hat in diesem Film ein bisschen was von Juliette Lewis in jung, was ich als Kompliment meine. Der Roadmovie kann durchaus überzeugen und es gibt genug subitle Bilder, die das Ganze alles andere als zu Stangenware werden lassen. Auch die Musikleidenschaft im Film ist ansteckend und hat, zugegebenermaßen bei mir was speziell diese Musik betrifft vorbelastet, für Liebhaber afroamerikanischer Musikeinflüsse der Zeit viel Schönes übrig und zeigt eine tanzwütige Kristin Stewart der Beatgeneration. Das hätte sicher nicht jedes Mädchen ihres Alters und ihrer Generation so überzeugend hinbekommen.
Schade nur dass der Film mit so einer allzustark übertrieben rauchigen Synchronstimme daherkommen musste, was sich an manchen Stellen ungewollt komisch zu einer Satire bei den Voice-Overs entwickelt. Auch die Bezeichnung "New Yorker Intellektueller" hätte man hier umschrieben müssen, denn dafür sah der Hauptdarsteller einfach zu jung aus, und es wirkt sehr affektiert ud unglaubwürdig ihn dann sagen zu lassen "Ich bin Schriftsteller"...
Aber sehenswert allemal und keinesfalls durchschnittlich und noch weniger unterdurchschnittlich. Eher so, dass man sich manche störenden Elemente einfach wegdenken muss und den Film in seinen Absichten genießt.
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horro Sat, 16 Feb 2013 19:28:33 -0000
Kommentar löschen"On the Road" hat wirklich viel damit zu tun unterwegs zu sein oder viel mehr mit dem Sinn, dem Zwang und der Notwendigkeit unterwegs zu sein. Schöne Figuren, realistische Sinnsuche - recht lang aber das braucht es auch, um die Geschichte, die einzelnen Schicksale und deren Ausprägung richtig rüber zu bringen - keine Hast. Soweit ich das beurteilen kann, ist die Verfilmung dieses überaus ansprechenden Buchs wirklich einigermassen gelungen ... feel the Blues, hear the Jazz.
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lieber_tee Sat, 16 Feb 2013 21:56:21 -0000
Antwort löschenEcht, der wird ja eher verrissen... Ist das etwas für mich oder entwickelst du dich "nur" zu einem Kirsten Dunst-Fan-Boy...? :)))
J!GS4W Sat, 16 Feb 2013 22:01:26 -0000
Antwort löschenKirsten Dunst spielt hier nur einen Cameo, dafür muss man sich dieses Häuflein Elend von Film nicht ansehen.
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lieber_tee Sat, 16 Feb 2013 22:21:18 -0000
Antwort löschenSorry, meinte Kristen Stewart - Fan-Boy...:)
horro Sat, 16 Feb 2013 22:31:37 -0000
Antwort löscheneher Kristen Stewart ... nein, wieder mal schön, so ein Stück Kumpel-Lebensabschnitt mit tragischen Episoden zu sehen ... der Sog ins tiefe finstere Loch hatte mich schon beim Buch fasziniert, die filmische Umsetzung ist so schlecht nicht gelungen; wenn auch ohne ein wirkliches Highlight
poesie91 Fri, 15 Feb 2013 12:53:24 -0000
Kommentar löschenIch habe mich sehr, sehr lange auf diesen Film gefreut, leider enttäuschte er mich sehr. Ich habe das Buch gelesen und es ist einfach nur lesenswert- gehört zu meinen Lieblingsbüchern und beschreibt alles wunderbar. Der Film dagegen ist eine für mich lieblos zusammengewürfelte Scheiße, wobei vereinzelte Szenen sehr gut inszeniert wurden, aber das reicht nicht für eine gute Bewertung- der Film hat mich fast dauerhaft gelangweilt und man konnte sich weder in eine Person hineinversetzen, noch wirklich die beschriebene Faszination von Dean spüren, die im Buch allerdings von Anfang an sehr gut rüberkommt.
Ich kann nur sagen, lest das Buch & vergesst den Film.
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SophieTeri Wed, 13 Feb 2013 21:42:09 -0000
Kommentar löschenIch glaube ich habe noch nie einen Film mit Kristen Stewart gesehen den ich irgendwie nennenswert finde (ja auch die Twilight Reihe). Dieser Film hier reiht sich leider auch in die weniger interessanten Filme, trotz Viggo Mortensen, mit ein. Ich würde den Film noch nicht mal als Zeitvertreib empfehlen. Und zu allem Überfluss dauert der ganze Spaß auch noch 140 Minuten -__-
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Lina-Hanami Wed, 13 Feb 2013 22:09:28 -0000
Antwort löschenWenn du noch keinen guten Film kennst, in dem Kristen Stewart mitspielt, wirds Zeit für "Into the Wild", falls du den noch nicht kennst ;)
SophieTeri Wed, 13 Feb 2013 22:14:42 -0000
Antwort löschenAh stimmt da hat sie ja auch mitgespielt;) Den hatte ich vergessen. Der Film ist auf jeden Fall ziemlich gut, aber ihre Rolle..
Panic Room mit ihr habe ich zum Beispiel auch vergessen, aber das ist so lange her als ich den gesehen habe.
meinalterego Mon, 11 Feb 2013 09:02:44 -0000
Kommentar löschenVor einiger Zeit las ich die literarische Urfassung zu ON THE ROAD - UNTERWEGS von Jack Kerouac, ein exzessives Buch über die Tramperfahrungen des jungen Schriftstellers Sal Paradise und Dean Moriarty, einem Freigeist der sich mit Sex, Drogen und Jazz berauscht. Beide reisen von der Ostküste Amerikas an die Westküste und wieder zurück in den 40er Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Das Buch beruht auf eigenen Erfahrungen, Kerouac nutzte Pseudonyme für seinen Beatroman. Ein ausgezeichnetes Buch, dass auf jeder Seite vibriert.
Nun also die Verfilmung, die mich maßlos enttäuscht hat. Ich habe ON THE ROAD in drei Etappen schauen müssen, um nicht komplett die Krise zu kriegen. Der Film ist viel zu brav und zu glatt inszeniert, ein Rausch entwickelt sich zu keiner Zeit. Dazu hat der Streifen erschöpfende Längen. ON THE ROAD weiß sicherlich schöne Bilder einzufangen, die mir aber nichts erzählen konnten. Die Inszenierung ist fade, das Drehbuch leblos. Einzig Garrett Hedlund weiß seiner Figur Leben einzuhauchen und sticht aus dem Rest des stargespicktem Ensemble heraus. Kristen Stewart ist dagegen einmal mehr komplett fehlbestzt.
Fazit: Der Film hat elegant gekniffen. Ein Roman für Erwachsene, der auf FSK 12 getrimmt wurde. Das war nix.
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Muskowski Sun, 10 Feb 2013 18:44:26 -0000
Kommentar löschenIch unterscheide immer Filme von ihren Brüdern auf Papier, sollte man auch. Wie Brüder, die bei der Geburt getrennt wurden und in ganz unterschiedlichen Ländern aufwuchsen, sprechen sie verschiedene Sprachen. Ein Film kann in den seltensten Fällen adäquat zum Buch sein und umgekehrt. So auch bei On the Road. Gerade bei On the Road! Kerouac's Roman ist ein Erlebnisbericht seiner Zeit, gekocht und gegessen, als die Erinnerung noch heiß brannte. Eine filmische Umsetzung rund 60 Jahre später ist daher immer auch eine Reflexion durch eine Gesellschaft, die sich verändert hat. Niemand von uns begreift das Lebensgefühl einer vergangenen Epoche. Nur durch die Wortgewalt, durch Stil und die Anschläge auf der Tastatur kann ein Schriftsteller versuchen, sein Leben zu konservieren, es zu verlängern damit andere, später geborene Leser es aufsaugen und eine Ahnung davon bekommen.Und da hakt es schon. Betrachten wir das Werk der Beatniks, lernen wir ihre Seele ohne Körper kennen. Das Amerika der 40er und 50er ist die Hülle, in der alles erst eine Entwicklung erfuhr. Und als solche Hülle müssen wir den Film sehen. Es wird uns bildgewaltig das Amerika der Wanderarbeiter gezeigt, die permanente Angst unamerikanisch zu sein, Erwartungen nicht zu erfüllen und doch irgendwie durchzukommen.
Betrachten wir das Buch, lesen wir die in nur drei Wochen geschrieben Zeilen, erhalten wir einen persönlichen Blick, gefiltert durch Kerouac. Sein persönliches Empfinden bringt uns seine Welt näher, in seinen Worten schwingt die Wertung, Hoffnung und Resignation eines Individuums mit. Wie sollte man ein solches Buch verfilmen? Mit Monologen und einer subjektiven Kamera? Vielleicht. Aber das Geschenk welches uns der Film macht, sind die Bilder eines großen, freien Amerikas, in dem diese Menschen nicht finden was sie suchen. Getriebene auf den Straßen ins Unendliche. Nur mit den Mitteln des Films kann man einen Film machen und wie sollte der Umstand besser gezeigt werden? Also nimmt man die Worte weg und ersetzt sie durch Bilder. Lange Impressionen von Landschaften, von grauen Asphalt, Momentaufnahmen von Personen und Gegebenheiten die Kerouac in inspirierte Worte niedergeschrieben hat, mit seinen ganz eigenen Worten, sehen wir nun als Bilder, die uns selber inspirieren müssen.
Der Film ist nicht das Buch, es ist vielleicht eine Ergänzung, vielleicht auch unabhängig davon. Doch als Film erreicht er die Klasse welche das Buch für die Literatur ist. Jede Minute saugen wir auf, das zu erwartende Ende kommt näher, doch nach zwei Stunden merken wir nicht, wie schnell die Zeit wirklich vergangen ist. Der Film hat kein Ende, er schwingt in uns weiter, seine Bilder, seine Darsteller sind wie Freunde geworden, deren Geschichte nicht zu Ende ist, es gibt also noch Hoffnung. Diesen Film kann ich immer wieder sehen, in dunklen kalten Nächten oder an schwülen Abenden, weil es immer ein Wiedersehen mit guten Freunden bedeutet, welcher Film vermag so etwas schon?
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BrittaLeuchner Tue, 19 Feb 2013 16:16:46 -0000
Antwort löschenEiner der wenigen Kommentare hier, so scheint mir, der nicht von einem Teenager, oder gerade "Herausgewachsenen" verfasst wurde, da sich hier sonst Vieles nur um Für und Anti Debatten zu irgendwelchen Teeny Schwärmen dreht. Und wenn doch Teen, dann Kompliment. :) Danke für die Leseprobe. Hat mir sehr gemunded. Und zum Thema Buch vs. Film brauch ich deinem nichts mehr hinzufügen. Wie auch beim Film, im Übrigen. Fast. :) Da ich fernab der Zeilgruppe von Twilight & Co bin, wusste ich bis nach dem Film und diversen Online Diskussionen auch garnicht wer die "Kleine" im Film sonst so ist/war, und muss nach einem ersten Eindruck aus dem Netz für mich zumindest zusammenfassen: Es war wahrscheinlich eine ihrer besseren Rollen? Dass sie in "Into the Wild" zu sehen war hatte ich schon verdrängt. Fand ich auch gelungen, den Film, aber wie auch hier an manchen Stellen nicht ohne Kritik ... PS: Findest du nicht, dass die Synchronstimme ein Müh weniger aufgedrückt hätte daherkommen können? Dieses rauchige war mir dann für solch jungen Kerl dann doch ein wenig zu gewollt ... Zumindest im Film wirkte er doch arg jung. "New Yorker Intellektueller" hätte man dann für den Cast auch als Bezeichnung "anders umschreiben" müssen finde ich. Aber ansonsten stimme ich Dir bei dem Film zu. Vor allem das Zurücklassen mit den verschiedenen emotionalen Strängen, die sich widersprechen, wie im Leben. finde ich sehr gut gelungen und verzeiht über vieles andere hinweg. Man erkennt sich in seinen eigenen offenen Rückblicken und ungeklärten Fragen zu Menschen der eigenen Vergangenheit schnell wieder ...
spanky Sun, 10 Feb 2013 15:29:30 -0000
Kommentar löschenDieser Film, der den Urkeim aller Roadmovies in sich trägt, hält die Insignien der Beat Generation hoch und atmet im Jazz-Rhythmus dieses besondere Lebensgefühl jener Zeit aus Sex, Drogen und Poesie. Riley ritzt sich mit dieser Rolle eine weitere Kerbe in seinen Gürtel aus Trophäen der Popkultur. Daneben sprüht Hedlund als Moriarty mindestens genauso viel Charisma wie die reale Vorlage für seine Figur. Die pointierten Cameos von Mortensen und Buscemi geben dem unterhaltsamen Trip einen besonderen Drive. Überraschend gut!
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zenit23 Sun, 10 Feb 2013 00:41:36 -0000
Kommentar löschenDieser Film schafft es die Unendlichkeit des Lebens auf der Straße, mehr als deutlich zu machen. Dazu etwas Dramatik, n paar nette Exzesse....Aber er nimmt kein Ende.
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LeMarin Tue, 29 Jan 2013 11:57:10 -0000
Kommentar löschenDieser Film ist gar nicht schlecht!
Im Kino gefloppt, bei den Kritikern größtenteils durchgefallen, und dann auch noch Kristen Stewart... meine Erwartungen hielten sich in Grenzen. Umso positiver war ich überrascht, als ich den Film nun mehr oder weniger zufällig sah.
"On the Road" ist, wer hätte es gedacht, ein Roadmovie durch und durch: Schöne Autos, die durch weite Landschaften fahren, Gitarrenmusik, skurille Typne, Abenteuer, Freiheit, Liebe. Sam Riley spielt den jungen Schriftsteller Sam Paradise, der sich um 1950 in ganz Amerika herumtreibt. Ein schüchterner Mann, der dennoch so manches Abenteuer erlebt, mit Frauen, mit Männern, mit Alkohol, mit Drogen. Immer mit dabei: Kumpel Dean (Garrett Hedlund), ein Hedonist sondergleichen und sozusagen der wilde große Bruder für Sam. Diverse Liebschaften kreuzen die Wege der beiden; die wichtigste ist Marylou (Kristen Stewart), mit der sich bald eine Dreiecksbeziehung entwickelt.
Der Film folgt den Protagonisten über mehrere JAhre und Reisen beim Selbstfindungstrip. Es wird reichlich getrunken, geliebt, gevögelt, Drogen genommen, Liebeskummer und die ein oder andere phiosophische Einsicht inklusive – und das wars.
Genau da sist das größte Problem des Film: Er hat letzlich keine wirklich Handlung, läuft auf keine Höhepunkt zu. Nur teilweise lässt sich eine Entwicklung der Charaktere beobachten.
Mich persönlich hat das allerdings kaum gestört, obwohl der Film stolze 134 Minuten geht. Grund: Er ist verdammt gut gemacht. Die Bilder der vielen Landschaften, Städte, Menschen, Lokale, die von den Jungs aufgesucht werden, sind größtenteils wunderschön. Der Film ist verdammt gut geschnitten und sehr abwechslungsreich in seinen Szenerien; bei mir kam nie Langweile auf. Die Darsteller sind attraktiv und prominent: Kirsten Dunst, Amy Adams und Viggo Mortensen sind neben vielen anderen auch dabei. Fast alle machen ihre Sache gut. Den Protagonisten Sam Riley fand ich etwas farblos, Garrett Hedlund als wildes Party-Animal dagegen umso besser – auch wenn es genervt hat, dass er ständig nackt ist. Selbiges hat mich bei Kristen Stewart weniger genervt, die ihren Part überzeugend spielt. Amy Adams, Viggo Mortensen und Steve Buscemi machen Spaß in ihren ulkigen Nebenrollen; Kirsten Dunst fand ich erstaunlich schwach.
Der Soundtrack ist zeitgemäß und vom feinsten. In dem film geht es für Ami-Verhältnisse in jeder Hinsicht freizügig zu: Die Sexszenen sind ausgiebig, und ungehemmt wird von den Protagonisten jeder illegale Stoff ausprobiert, den sie in die Finger bekommen. Etwas nervig fand ich das pseudo-intelektuelle Alkohol- und Drogen-Gelaber, dass die Jungs bei jeder Gelegenheit zum Besten geben: Wirklich sympathisch macht es diese ich-bezogenen und unsicheren Gestalten nicht.
Ich rate jedem dennoch, es wie die Jungs zu machen: Lasst euch auf den Trip, in diesem Fall den Film, ein, genießt ihn, ohne eine große Auflösung zu erwarten. Dann macht "On the Road" mit seiner "Fuck it"-Mentalität, dem zügellosen Hedonismus und der energetischen, kraftvollen Genußsüchtigkeit richtig Spaß: Aus diesem Film pulsiert der Spaß am Leben!
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RISEandSHINE Mon, 10 Dec 2012 18:47:06 -0000
Kommentar löschennicht so arg gescheitert, wie das denkbar gewesen wäre, denn der cast hat sex-appeal zum saufüttern und die bilder sind kinoschön. aber wo das buch rhythmisch, lyrisch, fieberhaft ist und sogwirkung entwickelt, bleibt der film distanziert, statisch, brav hinter seinen möglichkeiten zurück, das überspannt poetische welterleben der figuren filmisch zu zeichnen. klassischer fall von devot der vorlage nachempfunden und ihr daher nicht gerecht geworden.
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BrittaLeuchner Tue, 19 Feb 2013 16:27:31 -0000
Antwort löschenWie schon Muskowsky passend kommentierte (s.o.) : Buch ≠ Film, somit nicht vergleichbar usw ...
RISEandSHINE Wed, 13 Mar 2013 11:36:40 -0000
Antwort löschennaja, die mittel des einen mediums sind nicht gleich die des anderen, aber das hat ja auch nie einer behauptet.
wieso sollte man die wirkungsästhetik des films also nicht mit derjenigen des romans vergleichen? "on the road" ist ja nicht irgendein stoff, der zufällig zum film wurde. man kann den film ja mögen, aber ...
Prestigeww Mon, 29 Oct 2012 09:25:57 -0000
Kommentar löschenIch weiß nicht, ob das für den Film spricht, aber ich hatte damit die gleichen Probleme wie mit dem Buch: Solange er tatsächlich "On the Road" ist, reist, sich durch die weiten Amerikas entlang dieser endlosen Asphaltlinien treiben lässt, ist der Film wunderbar und findet auch eine unverwechselbare Filmsprache. Sobald die Beatniks aber aufeinander hocken kommt nur endloses Gelaber und Hipsterbullshit. Lebensweisheiten für 14jährige.
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Thomas479 Tue, 23 Oct 2012 16:10:32 -0000
Kommentar löschenMit Bestsellerverfilmungen ist das ja immer so eine Sache. So ist das auch in diesem Fall. Das Buch „On the Road“ aus dem Jahre 1957 galt als unverfilmbar und so wurde die Kinoadaption jetzt erst Recht mir Argusaugen begutachtet. Walter Selles („Die Reise des jungen Che“) schien eine gute Wahl für den Film zu sein und doch sind die meisten Kritiken eher mäßig.
An den Darstellern liegt das sicherlich nicht. Garret Hedlund (überraschend stark) als Dean Moriarty und Sam Riley als junger Autor Sal füllen ihre Rollen mit Leben. Ende der 1940 er Jahre lernt der an-gehende Schriftsteller Sal den charismatischen Dean kennen. Dean lebt das Leben in vollen Zügen, ihn interessiert kein Morgen. Sal erliegt seinem Charisma und zusammen reisen die beiden quer durch die Vereinigten Staaten. Dabei machen sie viele Bekanntschaften, von denen einige auch län-ger andauern. Doch Sex und Drogen fordern mit der Zeit auch ihren Tribut. Irgendwann stehen die beiden an einem Scheitelpunkt.
„On the Road“ zeigt das Leben des Dean Moriarty in großartigen, fiebrigen Bildern. Die Handlung wird aus der Sicht von Sal erzählt, so dass dieser auch in fast jeder Einstellung zu sehen ist. Garret Hed-lund und Sam Riley spielen grandios, was auch für den Rest der Besetzung gilt. Selten gab es soviel Sex und Drogen in einem „FSK 12 Film“ zu sehen. Doch irgendwie dauert es sehr lange bis der Funke auf das Publikum überspringt. Der Sinn, die Motive der vielen Reisen erschließen sich dem Publikum nicht. Die einzelnen Stationen werden wie auf einer Liste nacheinander abgehakt. Kurios: obwohl der Film rund 135 Minuten dauert, werden viele Etappen zu schnell abgehandelt. Kaum angekommen, geht es schon in die nächste Stadt. Dafür werden unwesentliche Details dann unnötig aufgeplustert.
Regisseur Walter Selles hätte sich besser auf einige prägnante Stationen konzentriert und diese dann in eine Story um den eben jenen Dean Moriaty eingebettet. Das „On the Road“ nicht gänzlich abfällt liegt neben den Bildern und den Darstellern an dem letzten Drittel des Films. Hier kommt wirklich so etwas wie Tiefgang auf und lässt den Zuschauer mitfühlen.
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Benni-THE-KING Fri, 19 Oct 2012 20:09:21 -0000
Kommentar löschenOn The Road zu verfilmen ist eine äußerst undankbare Geschichte. Denn den Kern des Ganzen, den Grund warum das Buch ein Meilenstein ist, wird man nicht auf die Leinwand bringen können. Zumindestens nicht als konventionellen Kinofilm der wenigstens einen Teil des 35 Millionen Dollar Budgets einspielen soll.
Die Sprache, den Groove, das ist nur rüberzubringen wenn man es gewagt hätte nicht die Geschichte zu verfilmen sondern die Art wie diese geschrieben wurde.
Aber was dann doch überrascht wie unterhaltsam der Film dann doch irgendwie geworden ist. Das liegt vor allem an einem durchweg überzeugenden und sympathischen Cast, und daran das die Geschichte doch wirklich keine schlechte ist. So überzeugt On The Road vielleicht nicht als Buchverfilmung aber doch als Abentuer Road-Movie, der wohl auch oder vor allem Leuten gefallen wird die das Buch nicht gelesen haben.
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Mara.S.L. Tue, 23 Oct 2012 19:55:33 -0000
Antwort löschenBin ganz deiner Meinung. Hätte es ehrlich gesagt nicht besser, kompakter ausdrücken können;)
Das zu verfilmen was mir/(sicher uns allen hier) das Buch gegeben hat, scheint mir fast unmöglich zu sein.
Wobei ich dennoch sagen muss, dass Szenen/Momente der Figuren dabei waren, bei denen ich mir wirklich dachte: JAAAAA! GENAU SOO!
Auch wenn es nur wenige und kurze waren.
Also immerhin wurden kleine Momente getroffen :)
thraka Wed, 17 Oct 2012 19:52:50 -0000
Kommentar löschenWenn jemand so ein Literaturheiligtum verfilmen möchte (weitere Beispiele: Fänger im Roggen, Demian, Der Schaum der Tage), so einen adolescenzgeschwängertes Ding aus verklärt-vergangenen Zeiten, dann isser entweder verrückt, borniert oder Fan. Von alledem ist Herr Salles aber nix.
O Mann, ich hatte Angst vor einer Adaption in die Neuzeit, mit einem Queens of the Stone Age unterlegtem Soundtrack, einem 70ies Punk-Brett. Ich wollte kein zweites Linklater Dazed an Confused. Ich wollte Geist und Seele aus der Zeit, als das Buch meine Bibel war, als Drogen noch wild und romantisch, Musik totale Hingabe und Freiheit noch ein Ziel waren! Einer Zeit als das alles Revolution war!
Nach einer Verfilmung schrie On the Road deshalb aber eigentlich nicht. Aber ich war bereit - wirklich bereit! - auf eine Interpretation des Ganzen. Auf ein Statement. Darauf, dass einer sagt: so habe ich das Buch gelesen!
Jetzt, 140 Mnuten später, 140 Minuten, die auch 340 oder 940 Minuten hätten sein können, bin ich ausgelaugt von so viel bravem Bla-bla und wettergesättigten Scope-Bildern, dasses fast an Wut fehlt.
Meine Fresse, was war denn das? Cassady mag ja ein Arsch sein, aber könnte man dafür bitte auch etwas schauspielerisches Können aufbringen? Sex ist ja eine durchaus nette Beschäftigung, aber muss man das uninspiriert gefühlte 60 Minuten runterleiern? Endlose Autofahrten mögen ja den Horizont erweitern, aber fällt uns dazu nur die starre Kamera von aussen und der Steady-Cam-Schuss durch die Windschutzscheibe ein? Jazz war Ende der 40er eine Revolte, aber was ist das heute?
Warum nicht Cassady mit einer energiebeladenen Hackfresse besetzen, die sich in den Modejournalen zwar nicht adrett aber im Film TATSÄCHLICH wild und energetisch-faszinierend gebärdet? Wenn schon stundenlange Bettszenen, dann doch bitte ehrlich - mit Schwanz, steif oder schlapp, mit Hitze und Schweiss, anstelle TV-Niveau, wir haben 2012. Autofahrten gab es viele und langweilige, aber hallo!, wir hatten schon Two Lane Blacktop oder Fluchtpunkt San Francisco - Filme aus den 70ern! Nicht verstanden: der Bebop waren die Stooges der 60er, the Damned der 70er, Rave und Techno der 80er und 90er - Musik, Lebensgefühl UND Revolution, Charlie Parker war Hippie, Punk, Raver und Tekkhead - war JUGEND!
Um Bilder für die heimische Wohnzimmer-Dia-Show zu produzieren muss ich nicht einen 1 stündigen Nachspann und stolz ca. 40 On-location Standorte aufführen. Um Kerouacs Buch zu verfilmen, MUSS ich eine Idee haben, irgendeine jenseits der blanken Worte in diesem Buch! Ich muss Gefühlt, Wut, Energie... egal was - ich muss HINGABE haben!
Erbärmlich, bei allem Aufwand, erbärmlich.
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AddictedToIan Wed, 17 Oct 2012 21:49:36 -0000
Antwort löschenEeeeeeindeutig zu hohe Erwartungen. Allein der Name Kristen Stewart müsste doch schon die Alarmglocken schrillen lassen, oder? ;-)
Horvath Thu, 25 Oct 2012 16:58:33 -0000
Antwort löschenIch habe den Film heute gesehen und wollte eigentlich Gnade vor Recht ergehen lassen aber Deine Einlassung hat Hand und Fuß und die von Dir aufgelisteten Referenzen sind 1A. Allein die ständigen Begrüßungen und sich in den Arm nehmen, sich verabschieden und in den Arm nehmen, sich wieder treffen und in den Arm nehmen... Stimmt: Chance vertan!
J!GS4W Sat, 13 Oct 2012 13:22:30 -0000
Kommentar löschen[...]Mit seinen 140 Minuten Laufzeit erscheint der Film als fast endlose Kost und erfordert mehr überstrapaziertes Sitzfleisch als er sollte. Alles plätschert vor sich hin, ohne einen wirklichen roten Faden gespannt zu halten, an dem man sein Interesse für das Treiben entlang hangeln könnte. Von den zahlreichen philosophisch angehauchten Gesprächen bleibt in der Adaption [des Beatnik-Manifests von Jack Kerouac] im Grunde nichts mehr übrig.[...]Einzig eine Hand voll Cameos von Darstellern wie Viggo Mortensen („Lord of the Rings“), Kirsten Dunst („All Good Things“) und Steve Buscemi („Fargo“) lassen einen wieder aufmerken.[...]„On the Road“ ist in seiner filmischen Ungleichwertigkeit gegenüber seiner Vorlage zu einem einschläferndem Erlebnis geworden, das lediglich die Frage aufwirft, wann sich der Vorhang endlich weder schließt und die Lichter einen aufwecken.[...]
komplette Kritik: http://christiansfoyer.de/2012/10/13/review-on-the-road/
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