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On the Road - Unterwegs

On the Road (2012), BR/FR/GB/US Laufzeit 140 Minuten, FSK 12, Abenteuerfilm, Drama, Road Movie, Kinostart 04.10.2012


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4.5
Kritiker
21 Bewertungen
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6.0
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768 Bewertungen
54 Kommentare
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von Walter Salles, mit Kristen Stewart und Sam Riley

On the Road – Unterwegs ist die Kinoadaption des Beatnik-Klassikers von Jack Kerouac aus dem Jahr 1957.

Nachdem sein Vater gestorben ist, lernt der junge Autor Sal Paradise (Sam Riley) den charismatischen Dean Moriarty (Garrett Hedlund), der das Leben in vollen Zügen genießt. Dean überzeugt Sal, gemeinsam quer durch die USA in Richtung Westen zu reisen. Auf ihrem Trip lernen die beiden jungen Männer unter anderem Jane (Amy Adams) und Camille (Kirsten Dunst) kennen, mit denen sie gemeinsam eine wilde Zeit geprägt von Bebop, Jazz und Drogen verbringen.

Hintergrund & Infos zu On the Road – Unterwegs
On the Road – Unterwegs ist ein Film, in dem sogar in den Nebenrollen große Stars zu finden sind. Neben Kristen Stewart (als Moriartys Ehefrau Marylou) sind auch Viggo Mortensen (als Old Bull Lee) und Steve Buscemi zu sehen.

Der Roman ‘Unterwegs’ (OT: On the Road) von Jack Kerouac gilt als das Schlüsselbuch der sogannten Beat-Generation. In einer losen Anlehnung an Tom Sawyer und Huckleberry Finn spiegelte der ungebundene Lebensstil der beiden Außerseiter Sal und Dean das Bedürfnis nach einem alternativen Lebensstil am Ende der 1950er Jahre wieder.

Viele der Figuren des Romans bzw. des Films sind angelehnt an reale Menschen im Umkreis von Jack Kerouac. So gelten neben Sal, der Kerouacs Alter Ego ist, Neal Cassady als Vorbild für Dean Moriarty, William S. Burroughs für Old Bull Lee und Allen Ginsberg für Carlo Marx.

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails On the Road - Unterwegs
Genre
Abenteuerfilm, Drama, Road Movie
Ort
Vereinigte Staaten von Amerika
Handlung
Alkohol, Anhalter, Auto, Beat Generation , Besessenheit, Betrunken, Camping, Drogen, Ehefrau, Entdecker, Entlassung aus dem Gefängnis, Ex-Häftling, Faszination, Ferien, Freiheit, Freiheitsdrang, Leben, Lebenserfahrung, Lebensfreude, Nackte Frau, Nackter Mann, Philosophie, Reise, Road Trip, Roman, Schriftsteller, Sehnsucht, Trampen, US-Amerikaner, Unabhängigkeit, Verlust des Vaters, Zigarette, Zugfahrt
Tag
Literaturverfilmung
Verleiher
Concorde Filmverleih GmbH
Produktionsfirma
American Zoetrope, Canal+, Ciné+, Film4, France 2 Cinéma, France Télévisions, Jerry Leider Company, MK2 Productions, Nomadic Pictures, SPAD Films, Vanguard Films, VideoFilmes, Videofilmes Producoes Artisticas

Kritiken (17) — Film: On the Road - Unterwegs

Peter Travers: Rolling Stone Peter Travers: Rolling Stone

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5.0Geht so

Kerouac's halb-autobiographische Novelle sieht auf der Leinwand gut aus, fühlt sich aber seicht an.

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Volker Behrens: Hamburger Abendblatt Volker Behrens: Hamburger Abendblatt

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5.0Geht so

On The Road [ist eine] kleine Enttäuschung. Der brasilianische Regisseur des wuchtigen 'City of God' [...] lässt hier einen Episodenreigen abschnurren, in dem zu oft zu Ähnliches passiert, das Zeitgeist-Phänomen der Beatniks leuchtet nur schwach.

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J. Zylka: Spiegel Online J. Zylka: Spiegel Online

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5.5Geht so

Unentwegt unbewegt [...] - obwohl die Protagonisten On the Road sind, bewegen sie sich nicht: Keiner entwickelt sich [...]. So bleiben ein paar Szenen von grandiosen Slim-Gaillard-Konzerten, hübschen, tanzenden Menschen, und aufgebrochenen Benzedrin-Inhalatoren. Na ja. Sehr viel mehr aber ist von den historischen Beatniks womöglich auch nicht hängen geblieben.

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Michael Pekler: Der Standard Michael Pekler: Der Standard

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6.5Ganz gut

Das Schlimmste, was diesem Lebensstoff hätte passieren können, wäre ein herkömmliches Roadmovie gewesen. Dieser Versuchung ist Walter Salles [...] zum Glück nicht erlegen. Stattdessen ist On the Road [...] ein Vignettenfilm geworden. Wie Klebebilder reiht Salles die Erlebnisse des reisenden und dabei ständig in einen kleinen Schreibblock notierenden Dichters (Sam Riley) aneinander [...].

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Diemuth Schmidt: Radio Köln Diemuth Schmidt: Radio Köln

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5.0Geht so

Der Film zeigt exotische Drehorte und sich perfekt ergänzende, über sich hinauswachsende Darsteller. [...] Allerdings geht dieser Hochglanzvariante des Buchs schnell die Puste aus - über 140 Minuten trägt sie nicht.

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Dimitrios Athanassiou: moviemaze.de Dimitrios Athanassiou: moviemaze.de

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3.5Schwach

Sichtlich um Atmosphäre bemüht, schließlich steht und fällt jedes Roadmovie damit, versagt On the Road genau in diesem Punkt über den größten Teil der Zeit.

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Thomas Winkler: fluter Thomas Winkler: fluter

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3.0Schwach

Der Film 'On The Road - Unterwegs' versprüht den Charme eines Museums, in das man geht, um einen Blick auf das Buch "Unterwegs" zu werfen, das dort langsam aber sicher im Staub versinkt. Wieder zum Leben erweckt wird der legendäre Roman mit dieser Umsetzung leider nicht.

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Carsten Happe: Schnitt Carsten Happe: Schnitt

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4.0Uninteressant

Der Film [...] läßt fast alles außer Acht, was »On the Road« (das Buch) ausmacht: der Rhythmus der Sprache, das Lebensgefühl von Freiheit und Ziellosigkeit, der Jazz der Bilder.

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Frank Schnelle: epd-Film Frank Schnelle: epd-Film

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6.5Ganz gut

Alles ist liebevoll ausgestattet und erlesen komponiert; die Kostüme sitzen und die Musik elektrisiert. Aber richtig lebendig wird das Ganze nicht.

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Stefan Benz: Echo - Online Stefan Benz: Echo - Online

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6.0Ganz gut

Zwar schrillt oft der Jazz auf, doch filmisch fehlt ein Groove, der den Betrachter umschlingen und mitreißen würde. Und lüsternen Jünglingen beim Marihuana-Rauchen zuzuschauen, kann auf Dauer doch grässlich ernüchternd sein.

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P. Wellinski: Filmszene.de P. Wellinski: Filmszene.de

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4.5Uninteressant

Auf der Leinwand erweist sich das Endprodukt nun als schrecklich biederer Bilderteppich. [...] Daher bleibt einem nur die vage Hoffnung, dass mehr junge Leute zum Kerouac Buch greifen als ins Kino strömen.

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Ulrike Frick: BR Ulrike Frick: BR

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7.0Sehenswert

Die Aufnahmen der Landschaften sind wunderschön - aber ihrer Inhaltsleere wegen leider bald so einschläfernd wie Urlaubsfotos von Fremden. [...] Die längste Zeit über verhalten sich die jungen Leute wie gut erzogene Touristen auf der Suche nach dem, was sich der kleine Fritz als wildes, rebellisches Leben in der großen weiten Welt vorstellt.

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Jürgen Kiontke: Jungle World, ai-Journal, K...

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4.0Uninteressant

Ficken, Saufen, Musik: Früher machte die Jugend noch was Ordentliches in ihrer Freizeit; nicht immer nur vorm Computer Leute umbringen!
Regisseur Walter Salles möchte an diese glorreiche Zeit erinnern. Und hat Jack Kerouacs großes Buch "On The Road" verfilmt, dass die junge explosive Generation Amerikas nach dem Zweiten Weltkrieg beschreibt: die Beat Generation.
Die industrielle Revolution macht große Schritte, eines ihrer Exponate ist nicht zuletzt die Schreibmaschine - das Angestelltengerät wird für geniale Literatur sorgen. Jugend erobert Kunst. Im Jazz-Club ist’s heiß.
Kerouacs Alter Ego Sal Paradise und sein Freund, der expressive Dean Moriarty, hängen mit ihren Twentysomething-Kumpel in New York herum. Sie suhlen sich in Schnaps, Marihuana, Bebop und Vaterschaftsklagen. Bald schon zieht es Moriarty aber in den Westen. Schriftsteller Paradise, er merkt es schnell, fehlt was: Die rohe Energie des Freundes, dessen Hang bisexuellen Ausschweifungen. Also reist er hinterher, kreuz und quer durch die USA.
Ein Land außerhalb seines Intellektuellenzirkels - stark von Landwirtschaft, Armut, Reichtum, Liebe, Gewalt und Verschrobenheit geprägt. Und auch der Schriftsteller selbst ist zerrissen - in der Frage, wie er durchs Leben kommen soll. Die Papierrolle, die er aus losen Blättern zusammenklebt, damit er endlos schreiben kann, wird seine Straße durchs Bewusstsein.
Aber was als Buch Sinn macht, gestaltet sich im Film schwierig: Salles übersetzt den literarischen Gedankenstrom nicht in die Sprache des anderen Mediums. Er schildert den Kerouac-Trip denn auch mit immer gleichen Bildern: Freunde liegen sich in den Armen, frönen dem Kettenrauchen als Extremsport, tanzen sich die Knochen rund. Das bringt weder Zeit noch Figuren näher.
Dass das Thema Kunst im großen Stil angegangen wird: Respekt. Für den großen Wurf waren dann wohl nicht genug Mittel da: Hier mal ein Standbild auf eine Brücke, dort ein paar alte Autos und ne Föhnfrisur. Es gibt ein Vermittlungsproblem.
Mit den Schauspielern geht’s ähnlich. Jung und schön spielen die beiden Hauptdarsteller Hedlund und Riley nicht Moriarty und Kerouac, sondern Brad Pitt und Leonardo DiCaprio nach. Für die beiden wäre, sagen wir vor 20 Jahren, das Thema wirklich was gewesen.

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Christoph Schelb : Outnow.ch Christoph Schelb : Outnow.ch

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4.5Uninteressant

Wenn das Buch von Kerouac wirklich eines dieser unverfilmbaren Werke sein soll, dann ist Regisseur Salles beim Versuch gescheitert, dies zu widerlegen.

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Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de

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2.5Ärgerlich

Der Film atmet nur in wenigen Szenen die große Freiheit der Straße. Es ist als wenn sein Konzept in Zeiten von Billigflieger von vornherein aufgegeben wurde.

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Thomas Abeltshauser: Ray Thomas Abeltshauser: Ray

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3.5Schwach

Wenn schon die Protagonisten kein Ziel haben, sollte es wenigstens der Film. Stattdessen schleppt er sich in schönen, viel zu glatten Bildern ziellos vor sich hin.

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Michael Sennhauser: Sennhausers Filmblog Michael Sennhauser: Sennhausers Filmblog

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2.5Ärgerlich

Francis Ford Coppola hat sein Leben lang versucht, den Stoff zu knacken; sein Sohn Roman als Produzent ist nun zusammen mit dem einschlägig vorbestraften Walter Salles definitiv gescheitert.

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Kommentare (37) — Film: On the Road - Unterwegs


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Jek-Hyde

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Unterwegs, das sollten wir alle ab und zu sein...
Es ist sicherlich recht nützlich für das Verständnis des Films, wenn man vorher Jack Kerouac's Buch gelesen hat, auch wenn hier die Pseudonyme und nicht die eigentlichen Namen der Figuren benutzt werden, sind sie äußerst deutlich. Auch wenn Jack hier fast etwas zu jung wirkt, passt alles sehr gut. Zu meiner persönlichen Überraschung, gestaltete sich die Stimmung und meine Vorstellungen sehr nah am Film. Besonderes Highlight war allerdings Viggo, der einen wunderbar lakonischen Burroughs mimte. (ich mag de Kerl einfach ( Viggo und Burroughs, beide))
Ja, die Streifen ziehen unter uns dahin. Die Straße, wer kennt sie nicht. Wer liebt nicht das Gefühl einer Reise, einfach nur um der Reise willen. Ich glaube das ist das Herz von On the Road. Es geht nicht darüm irgendwo anzukommen, oder irgendwo hinzukommen. Es ist die Reise selbst, die dieses ganz besondere Gefühl des Untergsseins transportiert. Reise – Reise. Sicher plätschert der Film dahin...NEIN; HALT STOPP! Rote Ampel! Der Film plätschert eben nicht vor sich dahin. Er fliest unter uns hinweg, wie die weißen Streifen der Straße und der graue unebene Asphalt. Es gibt nichts zu bemängeln. Ich war sogar überrascht, wie viele Szenen, an die ich mich besonders deutlich aus diesem wunderbaren Buch erinnern konnte, hier im Film so passend umgesetzt worden.
Grünes Licht, weiter geht’s! Wie inspirierend!
Schon allein durch die fehlende, subjektive Erzählung kommen bei diesem Film die Tiefen und Schlaglöcher der Gesellschaft viel realer rüber als im Roman und auch die Ecken und kanten von Dean werden hier ohne Jacks ständige Vergötterung deutlicher.
Aber schlussendlich kann ich mich Jack anschließen:
„Die einzigen Menschen, die mich interessieren, sind die Verrückten, die verrückt leben, verrückt reden und alles auf einmal wollen, die nie gähnen oder Phrasen dreschen, sondern wie römische Lichter die ganze Nacht brennen, brennen, brennen.“

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angelmoonsoul

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Bewertung5.5Geht so

Ich hab mich stellenweise sehr gelangweilt. Der Film sah sich an, wie 4 Stunden.
Der Cast ist gut: Sam Riley, Garrett Hedlund, Kristen Stewart (hier blond), Kirsten Dunst, Amy Adams, Tom Sturridge und Viggo Mortenssen.

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Kill_Diether

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Zäh und lange zieht sich "On the Road" über die Leinwand. Der Film passt nicht in unsere Zeit, die nach Werbeeinblendungen mit Höhepunkten innerhalb von 30 Sec. getaktet ist. Es gibt kein Handygeklingel oder starren auf bunte Displays. Kein Gedöns was ablenkt, nur Leben. Leben als Entdecker, als Reisender, als Arbeiter, als Freund, als mutiger Mensch ohne Vorurteile.

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Kill_Diether

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also nicht :)


Jek-Hyde

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Ein wenig von Seite A und ein wenig von Seite B, vielleicht habe ich aber auch nicht verstanden was du meintest :)


werner-holt

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Bewertung7.0Sehenswert

Der Film plätschert so dahin, immer an der Grenze zur Langeweile. Den Protagonisten bei saufen und kiffen zu zusehen erschöpft sich irgendwann.
Die schönen Bilder und die guten Schauspieler (bis in die kleinste Nebenrolle hervorragend besetzt) können darüber nicht hinweg täuschen.
Als man dann fast geneigt ist wegzuschlummern oder neben bei was zu machen verändern sich ein paar Nuancen im Zwischenspiel der beiden Hauptdarsteller welche zu einem ergreifenden und nachdenklichem Ende führt.
Die Frage bleibt, ob die Geschichte nicht etwas gestreckt und verdichtet hätte werden können. So das der Filmgenuß sich über die ganze Länge des Filmes erstreckt.
Und einen Extra Punkt gibt es dafür das man Kristen Stewart mehrfach oben ohne sehen konnte :)

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geeki2805

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Bewertung5.5Geht so

Und die Punkte nur wegen Garett Hedlunds hübschen Hintern, von dem in diesem Film wirklich einiges zu sehen ist.

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relF

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Da verstehen wir uns. Meine Punkte gabs auch nur wegen Kristens nackter Haut.


bonjovi84

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Bewertung4.0Uninteressant

Lahm, öde, dröge, langatmig. 140 Minuten und kein Ende.
Dafür wurden die 40er in den USA wurden schön erfasst. Das reicht aber nur für 4 punkte.

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MartinJentsch

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Bewertung7.5Sehenswert

Schwierige Kiste...Einerseits 90 Minuten ein passabler Film ohne große Höhepunkte, dann aber grandiose 40 Minuten gegen Ende, die irgendwie auch die lange "Vorlaufzeit" rechtfertigen.
Schon beim Buch war mir teilweise nicht so richtig klar, was und warum da gerade passiert...ähnlich war es beim Film (wie gesagt in den ersten 90 Minuten).
Es ist aber auch einer der Fillme, bei denen man locker danach 2h über alte Zeiten philosophieren kann.
In Summe also eine grundsolide 7,5.

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DieFilmguckerin

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Bewertung4.5Uninteressant

Nach dem Tod seines Vaters hängt der junge Beatnik Sal Paradise in den Seilen – bis er den interessanten jungen Mann Dean Moriarty kennenlernt. Rauchend, trinkend und immer auf der Suche nach jungen Mädchen schlagen sie sich zunächst die Nächte um die Ohren, um dann trampend ganz Amerika unsicher zu machen – immer mit dem Notizblock im Anschlag.

Der Film beginnt mit zwei laufenden Beinen auf einer Straße. Vielleicht keine gänzlich neue Idee, um dem Zuschauer klar zu machen, dass er sich im Folgenden mit dem Thema Reise beschäftigen wird, aber für mich persönlich immernoch faszinierend, ja vielleicht sogar hypnotisierend. Reisen, unterwegs sein, weg von zu Hause sein, nicht immer mit Ziel – darum geht es also in diesem Film wie auch schon im gleichnamigen Kultroman des Beatniks Jack Kerouac. Als Zuschauer darf man diese Reisen visuell auskosten: endlose Straßenszenen, tolle Fahrten im Auto, Landschaften so weit das Auge reicht und interessante Personen begegnen uns in diesem Roadmovie. Vor allem die sonst so humorlose Kristen Stewart macht ihren Job ganz gut, passt ihre etwas gelangweilte Miene doch irgendwie ziemlich gut in diesen Film. Die Dame weiß ansonsten auch mit Nacktauftritten und extatischen Tanzeinlagen zu überraschen – sehr nett das Ganze! Auch die anderen Darsteller machen ihre Sache sehr gut und sind angenehm glaubwürdig. Obwohl man am Anfang des Films schön in die Handlung gesogen wird, wird der Film zum letzten Drittel hin immer dröger, die Handlung stagniert auf seltsame Weise und man beginnt sich leider etwas zu langweilen. Schade, wo doch alles mit den laufenden Beinen so gut angefangen hatte! Hervorzuheben ist auf jeden Fall noch die wunderbare Musik, die (logischerweise) eine wichtige Rolle spielt und dem Film eine angenehme Lebendigkeit einzuhauchen vermag.

Aus einem Kultroman einen Film zu machen ist keine leichte Kiste – das merkte in diesem Fall sogar der Autor Jack Kerouac. Schon 1957, also im Erscheinungsjahr des Romans, hatte er genaue Vorstellungen von der filmischen Umsetzung und auch von der Besetzung, so schrieb er Marlon Brando einen Brief mit einem Angebot für die Rolle des Dean Moriarty. Leider gab es nie eine Antwort. 1979 kaufte Francis Ford Coppola die Rechte, der dann viel Zeit und Energie darauf verwandte, einen geeigneten Drehbuchschreiber zu finden – leider ohne Erfolg. Als Coppola “The Motorcycle Diaries” von Walter Salles sah, fragte er ihn als Regisseur an und nach einigem weiteren Hin und Her wegen der Finanzierung stand endlich das Team fest. Walter Salles bereitete sich intensiv auf den Job vor, indem er im Vorhinein einen Dokumentarfilm über “On the Road” drehte, dabei die gleichen Reisen unternahm wie die Romanfiguren und sich mit Beatpoeten unterhielt, die Kerouac gekannt hatten.

Insgesamt gelingt es Regisseur Walter Salles eine dichte und intensive Atmosphäre aufzubauen und das Gefühl von Freiheit, Unabhängigkeit und Fernweh zu transportieren. Die Aufregung vor einer Reise, das Unterwegssein, das Loslassen sämtlicher Alltagssorgen auf den unbekannten Straßen, das Jungsein und das Genießen des Augenblicks – in all diese Gefühlswelten kann sich der Zuschauer fallen lassen.

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freco

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Bewertung5.5Geht so

Irgendwie haben mich am meisten auditiven Einstellungen genervt. So z.B. fand ich die Hintergrundmusik (das Konzert und Radioeinspielungen ausgenommen) mehr als unpassend/fehl am Platz/schlecht!
Dann passt diese kindliche Stimme von Sal auch nicht zu seinem Charakter (ist natürlich dann nur die deutsche Synch daran Schuld, aber für ein nochmaliges Ansehen in Originalton reicht mir der Film dann auch nicht).

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CHF

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Bewertung3.0Schwach

Im Kino musste man hier den Weckdienst durch die Reihen schicken. Langweilig, belanglos und dröge plätschert das Ganze 140 Minuten vor sich hin. Die 3 Punkte gibt es nur für das gelungene 50er Jahre Ambiente.

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Simon Moon

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Wenn es interessiert (weiß ja nicht was Du erwartet hast), schau mal "The Howl", da funktioniert das. Das Gedicht von Allen Ginsberg verfilmt, das Ende der Beatniks und der Anfang der Hippies. Großartige Dokuspielfilmkunstwasweißichding. Muß man aber mögen.


CHF

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Bin da zwar etwas skeptisch, aber eine Vormerkung ist es schon wert.


Johnzy

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Bewertung7.0Sehenswert

Wunderbarer atmosphärisch dichter Roadtrip der die Lust am Leben weckt...
Erstklassig inszeniert ist "On the Road" dank der grandiosen Symbiose von tollen Bildern, perfektem Soundtrack und der guten schauspielerischen Leistungen ein berauschender Trip ins Amerika der 50er der mich trotz, oder vielleicht dank der Unkenntnis der Literarischen Vorlage über die ganze Länge begeistert und komplett mitgerissen hat...!

*Die 140Minütige Extendedfassung ist für das optimales Erlebnis zu empfehlen...!

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BrittaLeuchner

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Gut dass ich vorher Kristen Stewart und das ganze Drumherum nicht kannte. Gut dass ich das Buch vor sooo langer Zeit las, dass ich kaum noch etwas wusste, denn: Dieser Film ist, wenn man mal die 2 oben genannten Punkte einfach ausklammert ein wirklich gelungener Film über die offen bleibenden Fragen in Begegnugen mit Menschen, über die man in seiner eigenen Vergangenheit immer wieder nachsinnt. Vor allem wenn man Zeit seines Lebens neugierig geblieben ist, auf Menschen, auf Zukunft, und auf Vergangenheit. Sicher: das sind vor allem die Aspekte des Buches, neben der Milieustudie, aber sie kommen hier durchaus zur Geltung.

Und ich finde Kristen Stewart hat in diesem Film ein bisschen was von Juliette Lewis in jung, was ich als Kompliment meine. Der Roadmovie kann durchaus überzeugen und es gibt genug subitle Bilder, die das Ganze alles andere als zu Stangenware werden lassen. Auch die Musikleidenschaft im Film ist ansteckend und hat, zugegebenermaßen bei mir was speziell diese Musik betrifft vorbelastet, für Liebhaber afroamerikanischer Musikeinflüsse der Zeit viel Schönes übrig und zeigt eine tanzwütige Kristin Stewart der Beatgeneration. Das hätte sicher nicht jedes Mädchen ihres Alters und ihrer Generation so überzeugend hinbekommen.

Schade nur dass der Film mit so einer allzustark übertrieben rauchigen Synchronstimme daherkommen musste, was sich an manchen Stellen ungewollt komisch zu einer Satire bei den Voice-Overs entwickelt. Auch die Bezeichnung "New Yorker Intellektueller" hätte man hier umschrieben müssen, denn dafür sah der Hauptdarsteller einfach zu jung aus, und es wirkt sehr affektiert ud unglaubwürdig ihn dann sagen zu lassen "Ich bin Schriftsteller"...

Aber sehenswert allemal und keinesfalls durchschnittlich und noch weniger unterdurchschnittlich. Eher so, dass man sich manche störenden Elemente einfach wegdenken muss und den Film in seinen Absichten genießt.

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horro

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Bewertung7.0Sehenswert

"On the Road" hat wirklich viel damit zu tun unterwegs zu sein oder viel mehr mit dem Sinn, dem Zwang und der Notwendigkeit unterwegs zu sein. Schöne Figuren, realistische Sinnsuche - recht lang aber das braucht es auch, um die Geschichte, die einzelnen Schicksale und deren Ausprägung richtig rüber zu bringen - keine Hast. Soweit ich das beurteilen kann, ist die Verfilmung dieses überaus ansprechenden Buchs wirklich einigermassen gelungen ... feel the Blues, hear the Jazz.

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lieber_tee

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Sorry, meinte Kristen Stewart - Fan-Boy...:)


horro

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eher Kristen Stewart ... nein, wieder mal schön, so ein Stück Kumpel-Lebensabschnitt mit tragischen Episoden zu sehen ... der Sog ins tiefe finstere Loch hatte mich schon beim Buch fasziniert, die filmische Umsetzung ist so schlecht nicht gelungen; wenn auch ohne ein wirkliches Highlight


poesie91

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Bewertung4.5Uninteressant

Ich habe mich sehr, sehr lange auf diesen Film gefreut, leider enttäuschte er mich sehr. Ich habe das Buch gelesen und es ist einfach nur lesenswert- gehört zu meinen Lieblingsbüchern und beschreibt alles wunderbar. Der Film dagegen ist eine für mich lieblos zusammengewürfelte Scheiße, wobei vereinzelte Szenen sehr gut inszeniert wurden, aber das reicht nicht für eine gute Bewertung- der Film hat mich fast dauerhaft gelangweilt und man konnte sich weder in eine Person hineinversetzen, noch wirklich die beschriebene Faszination von Dean spüren, die im Buch allerdings von Anfang an sehr gut rüberkommt.

Ich kann nur sagen, lest das Buch & vergesst den Film.

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SophieTeri

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Bewertung4.0Uninteressant

Ich glaube ich habe noch nie einen Film mit Kristen Stewart gesehen den ich irgendwie nennenswert finde (ja auch die Twilight Reihe). Dieser Film hier reiht sich leider auch in die weniger interessanten Filme, trotz Viggo Mortensen, mit ein. Ich würde den Film noch nicht mal als Zeitvertreib empfehlen. Und zu allem Überfluss dauert der ganze Spaß auch noch 140 Minuten -__-

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Lina-Hanami

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Wenn du noch keinen guten Film kennst, in dem Kristen Stewart mitspielt, wirds Zeit für "Into the Wild", falls du den noch nicht kennst ;)


SophieTeri

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Ah stimmt da hat sie ja auch mitgespielt;) Den hatte ich vergessen. Der Film ist auf jeden Fall ziemlich gut, aber ihre Rolle..
Panic Room mit ihr habe ich zum Beispiel auch vergessen, aber das ist so lange her als ich den gesehen habe.


meinalterego

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Bewertung3.0Schwach

Vor einiger Zeit las ich die literarische Urfassung zu ON THE ROAD - UNTERWEGS von Jack Kerouac, ein exzessives Buch über die Tramperfahrungen des jungen Schriftstellers Sal Paradise und Dean Moriarty, einem Freigeist der sich mit Sex, Drogen und Jazz berauscht. Beide reisen von der Ostküste Amerikas an die Westküste und wieder zurück in den 40er Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Das Buch beruht auf eigenen Erfahrungen, Kerouac nutzte Pseudonyme für seinen Beatroman. Ein ausgezeichnetes Buch, dass auf jeder Seite vibriert.
Nun also die Verfilmung, die mich maßlos enttäuscht hat. Ich habe ON THE ROAD in drei Etappen schauen müssen, um nicht komplett die Krise zu kriegen. Der Film ist viel zu brav und zu glatt inszeniert, ein Rausch entwickelt sich zu keiner Zeit. Dazu hat der Streifen erschöpfende Längen. ON THE ROAD weiß sicherlich schöne Bilder einzufangen, die mir aber nichts erzählen konnten. Die Inszenierung ist fade, das Drehbuch leblos. Einzig Garrett Hedlund weiß seiner Figur Leben einzuhauchen und sticht aus dem Rest des stargespicktem Ensemble heraus. Kristen Stewart ist dagegen einmal mehr komplett fehlbestzt.
Fazit: Der Film hat elegant gekniffen. Ein Roman für Erwachsene, der auf FSK 12 getrimmt wurde. Das war nix.

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Muskowski

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ich unterscheide immer Filme von ihren Brüdern auf Papier, sollte man auch. Wie Brüder, die bei der Geburt getrennt wurden und in ganz unterschiedlichen Ländern aufwuchsen, sprechen sie verschiedene Sprachen. Ein Film kann in den seltensten Fällen adäquat zum Buch sein und umgekehrt. So auch bei On the Road. Gerade bei On the Road! Kerouac's Roman ist ein Erlebnisbericht seiner Zeit, gekocht und gegessen, als die Erinnerung noch heiß brannte. Eine filmische Umsetzung rund 60 Jahre später ist daher immer auch eine Reflexion durch eine Gesellschaft, die sich verändert hat. Niemand von uns begreift das Lebensgefühl einer vergangenen Epoche. Nur durch die Wortgewalt, durch Stil und die Anschläge auf der Tastatur kann ein Schriftsteller versuchen, sein Leben zu konservieren, es zu verlängern damit andere, später geborene Leser es aufsaugen und eine Ahnung davon bekommen.Und da hakt es schon. Betrachten wir das Werk der Beatniks, lernen wir ihre Seele ohne Körper kennen. Das Amerika der 40er und 50er ist die Hülle, in der alles erst eine Entwicklung erfuhr. Und als solche Hülle müssen wir den Film sehen. Es wird uns bildgewaltig das Amerika der Wanderarbeiter gezeigt, die permanente Angst unamerikanisch zu sein, Erwartungen nicht zu erfüllen und doch irgendwie durchzukommen.

Betrachten wir das Buch, lesen wir die in nur drei Wochen geschrieben Zeilen, erhalten wir einen persönlichen Blick, gefiltert durch Kerouac. Sein persönliches Empfinden bringt uns seine Welt näher, in seinen Worten schwingt die Wertung, Hoffnung und Resignation eines Individuums mit. Wie sollte man ein solches Buch verfilmen? Mit Monologen und einer subjektiven Kamera? Vielleicht. Aber das Geschenk welches uns der Film macht, sind die Bilder eines großen, freien Amerikas, in dem diese Menschen nicht finden was sie suchen. Getriebene auf den Straßen ins Unendliche. Nur mit den Mitteln des Films kann man einen Film machen und wie sollte der Umstand besser gezeigt werden? Also nimmt man die Worte weg und ersetzt sie durch Bilder. Lange Impressionen von Landschaften, von grauen Asphalt, Momentaufnahmen von Personen und Gegebenheiten die Kerouac in inspirierte Worte niedergeschrieben hat, mit seinen ganz eigenen Worten, sehen wir nun als Bilder, die uns selber inspirieren müssen.

Der Film ist nicht das Buch, es ist vielleicht eine Ergänzung, vielleicht auch unabhängig davon. Doch als Film erreicht er die Klasse welche das Buch für die Literatur ist. Jede Minute saugen wir auf, das zu erwartende Ende kommt näher, doch nach zwei Stunden merken wir nicht, wie schnell die Zeit wirklich vergangen ist. Der Film hat kein Ende, er schwingt in uns weiter, seine Bilder, seine Darsteller sind wie Freunde geworden, deren Geschichte nicht zu Ende ist, es gibt also noch Hoffnung. Diesen Film kann ich immer wieder sehen, in dunklen kalten Nächten oder an schwülen Abenden, weil es immer ein Wiedersehen mit guten Freunden bedeutet, welcher Film vermag so etwas schon?

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Jek-Hyde

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Sehr, sehr gut. So wie eine wunderbare, ziellose Reise, einfach die Straße entlang.


Muskowski

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Freut mich!


spanky

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Bewertung7.5Sehenswert

Dieser Film, der den Urkeim aller Roadmovies in sich trägt, hält die Insignien der Beat Generation hoch und atmet im Jazz-Rhythmus dieses besondere Lebensgefühl jener Zeit aus Sex, Drogen und Poesie. Riley ritzt sich mit dieser Rolle eine weitere Kerbe in seinen Gürtel aus Trophäen der Popkultur. Daneben sprüht Hedlund als Moriarty mindestens genauso viel Charisma wie die reale Vorlage für seine Figur. Die pointierten Cameos von Mortensen und Buscemi geben dem unterhaltsamen Trip einen besonderen Drive. Überraschend gut!

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zenit23

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Bewertung4.0Uninteressant

Dieser Film schafft es die Unendlichkeit des Lebens auf der Straße, mehr als deutlich zu machen. Dazu etwas Dramatik, n paar nette Exzesse....Aber er nimmt kein Ende.

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LeMarin

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Bewertung7.5Sehenswert

Dieser Film ist gar nicht schlecht!
Im Kino gefloppt, bei den Kritikern größtenteils durchgefallen, und dann auch noch Kristen Stewart... meine Erwartungen hielten sich in Grenzen. Umso positiver war ich überrascht, als ich den Film nun mehr oder weniger zufällig sah.
"On the Road" ist, wer hätte es gedacht, ein Roadmovie durch und durch: Schöne Autos, die durch weite Landschaften fahren, Gitarrenmusik, skurille Typne, Abenteuer, Freiheit, Liebe. Sam Riley spielt den jungen Schriftsteller Sam Paradise, der sich um 1950 in ganz Amerika herumtreibt. Ein schüchterner Mann, der dennoch so manches Abenteuer erlebt, mit Frauen, mit Männern, mit Alkohol, mit Drogen. Immer mit dabei: Kumpel Dean (Garrett Hedlund), ein Hedonist sondergleichen und sozusagen der wilde große Bruder für Sam. Diverse Liebschaften kreuzen die Wege der beiden; die wichtigste ist Marylou (Kristen Stewart), mit der sich bald eine Dreiecksbeziehung entwickelt.
Der Film folgt den Protagonisten über mehrere JAhre und Reisen beim Selbstfindungstrip. Es wird reichlich getrunken, geliebt, gevögelt, Drogen genommen, Liebeskummer und die ein oder andere phiosophische Einsicht inklusive – und das wars.
Genau da sist das größte Problem des Film: Er hat letzlich keine wirklich Handlung, läuft auf keine Höhepunkt zu. Nur teilweise lässt sich eine Entwicklung der Charaktere beobachten.
Mich persönlich hat das allerdings kaum gestört, obwohl der Film stolze 134 Minuten geht. Grund: Er ist verdammt gut gemacht. Die Bilder der vielen Landschaften, Städte, Menschen, Lokale, die von den Jungs aufgesucht werden, sind größtenteils wunderschön. Der Film ist verdammt gut geschnitten und sehr abwechslungsreich in seinen Szenerien; bei mir kam nie Langweile auf. Die Darsteller sind attraktiv und prominent: Kirsten Dunst, Amy Adams und Viggo Mortensen sind neben vielen anderen auch dabei. Fast alle machen ihre Sache gut. Den Protagonisten Sam Riley fand ich etwas farblos, Garrett Hedlund als wildes Party-Animal dagegen umso besser – auch wenn es genervt hat, dass er ständig nackt ist. Selbiges hat mich bei Kristen Stewart weniger genervt, die ihren Part überzeugend spielt. Amy Adams, Viggo Mortensen und Steve Buscemi machen Spaß in ihren ulkigen Nebenrollen; Kirsten Dunst fand ich erstaunlich schwach.
Der Soundtrack ist zeitgemäß und vom feinsten. In dem film geht es für Ami-Verhältnisse in jeder Hinsicht freizügig zu: Die Sexszenen sind ausgiebig, und ungehemmt wird von den Protagonisten jeder illegale Stoff ausprobiert, den sie in die Finger bekommen. Etwas nervig fand ich das pseudo-intelektuelle Alkohol- und Drogen-Gelaber, dass die Jungs bei jeder Gelegenheit zum Besten geben: Wirklich sympathisch macht es diese ich-bezogenen und unsicheren Gestalten nicht.
Ich rate jedem dennoch, es wie die Jungs zu machen: Lasst euch auf den Trip, in diesem Fall den Film, ein, genießt ihn, ohne eine große Auflösung zu erwarten. Dann macht "On the Road" mit seiner "Fuck it"-Mentalität, dem zügellosen Hedonismus und der energetischen, kraftvollen Genußsüchtigkeit richtig Spaß: Aus diesem Film pulsiert der Spaß am Leben!

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